{"id":1934,"date":"2025-10-16T15:05:31","date_gmt":"2025-10-16T13:05:31","guid":{"rendered":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/?p=1934"},"modified":"2025-12-18T13:12:32","modified_gmt":"2025-12-18T11:12:32","slug":"5-fragen-an-andrea-hofmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/1934","title":{"rendered":"5 Fragen an Andrea Hofmann"},"content":{"rendered":"\n<p>Von <a href=\"https:\/\/www.ieg-mainz.de\/institut\/personen\/bacher\">Christiane Kormann<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Diesen Sommer ist die Studie \u201eZwischen Heimatfront und Schlachtfeld. \u201aKriegsbilder\u2018 in protestantischen Predigten und Andachtsschriften des Ersten Weltkriegs\u201c erschienen, als <a href=\"https:\/\/www.vr-elibrary.de\/doi\/book\/10.13109\/9783666311628\">Band 273<\/a> in der Reihe der Ver\u00f6ffentlichungen des Instituts f\u00fcr Europ\u00e4ische Geschichte (VIEG). Autorin Andrea Hofmann war von 2013 bis 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IEG und arbeitete in dieser Zeit an dem Werk, das zugleich ihre Habilitationsschrift darstellt. Nach einer Zwischenstation an der Humboldt-Universit\u00e4t in Berlin ist sie heute Professorin f\u00fcr Kirchen- und Theologiegeschichte an der<a href=\"https:\/\/theologie.unibas.ch\/de\/fakultaet\/aktuell\/details-news\/prof-dr-andrea-hofmann-neue-professorin-fuer-kirchengeschichte\/\"> Theologischen Fakult\u00e4t Basel<\/a>. Wir stellten ihr 5 Fragen zu ihrem neuen Buch.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Was war der urspr\u00fcngliche Impuls, sich mit genau diesem Thema zu besch\u00e4ftigen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee, mich mit Predigten und Andachtsschriften aus der Zeit des Ersten Weltkriegs zu besch\u00e4ftigen, entstand 2014, als am IEG mit unterschiedlichen Formaten an den Kriegsbeginn im Jahr 1914 erinnert wurde. Als Theologin hat mich besonders interessiert, wie Pfarrer in der Oberrheinregion, also in S\u00fcdwestdeutschland und dem Elsass, \u00fcber den Krieg gepredigt haben. Quellen, die f\u00fcr meine Forschungen relevant waren, habe ich dann in den s\u00fcdwestdeutschen landeskirchlichen Archiven und in Bibliotheken in Strasbourg erschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Was liegt \u201ezwischen Heimatfront und Schlachtfeld\u201c? Was ist die Bedeutung von \u201eKriegsbildern\u201c und \u201eAndachtsschriften\u201c im Titel des Werkes? Kannst Du die Wendung und die Begriffe kurz einordnen und erkl\u00e4ren, wie und warum Du sie benutzt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Predigten und Andachtsschriften, die von evangelischen Pfarrern verfasst wurden, sind die wichtigsten Quellen, die ich f\u00fcr mein Forschungsprojekt herangezogen habe. Texte, die ich analysiert habe, stammen zum Teil von Pfarrern, die selbst nie an der Front gewesen waren, aber teilweise auch von Feldgeistlichen, die den Krieg aus eigener Anschauung kannten und ihre Schriften speziell f\u00fcr Soldatengemeinden verfassten. Heimatfront und Schlachtfeld sind also die Orte, an denen \u201emeine\u201c Quellen entstanden und rezipiert wurden. \u201eZwischen Heimatfront und Schlachtfeld\u201c entwickelte sich die Theologie des Ersten Weltkriegs in ihren unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201ePfarrer, die nicht an die Front gezogen waren und den Krieg nur aus Berichten anderer kannten, hatten oft ein positiveres Bild vom Krieg.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Pfarrer versuchten jeden Sonntag im Gottesdienst \u2013 sei es in der heimatlichen Kirche, im Lazarett oder im Kriegsgebiet \u2013, den Krieg theologisch zu deuten und dem schrecklichen Geschehen einen Sinn zu geben. Diese vielgestaltigen Deutungen vom Krieg sind die \u201eKriegsbilder\u201c, die ich in meinem Buch untersuche. Es ist auff\u00e4llig, dass Pfarrer, die nicht an die Front gezogen waren und den Krieg nur aus Berichten anderer kannten, oft ein wesentlich positiveres Bild vom Krieg hatten, als Feldgeistliche, die in engem Kontakt mit Soldaten standen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Pfarrer \u00fcberarbeiteten ihre Predigten nach dem Gottesdienst und lie\u00dfen sie drucken. So konnten die Texte von Gemeindemitgliedern nachgelesen werden. Manche Heimatpfarrer veranlassten sogar, dass ihre Predigten an die M\u00e4nner aus ihren Gemeinden verschickt wurden, die als Soldaten an die Front gezogen waren. Au\u00dferdem verfassten Pfarrer kleinformatige Gebetb\u00fccher oder B\u00fcchlein mit frommen Spr\u00fcchen und kurzen besinnlichen Texten f\u00fcr den Gebrauch im Krieg. Alle diese Schriften \u2013 gedruckte Predigten, Gebetb\u00fccher und weitere \u201efromme\u201c Literatur \u2013 z\u00e4hlen zu den Andachtsschriften. Sie dienten dazu, eine Fr\u00f6mmigkeit f\u00fcr die Kriegszeit zu etablieren, die die Sorgen und \u00c4ngste der jeweiligen Gemeinden ernstnahm.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"812\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/files\/2025\/10\/Cover.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1941\" srcset=\"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/files\/2025\/10\/Cover.jpg 812w, https:\/\/ieg.hypotheses.org\/files\/2025\/10\/Cover-203x300.jpg 203w, https:\/\/ieg.hypotheses.org\/files\/2025\/10\/Cover-338x500.jpg 338w, https:\/\/ieg.hypotheses.org\/files\/2025\/10\/Cover-768x1135.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Cover von Band 273, Ver\u00f6ffentlichungen des Leibniz-Instituts f\u00fcr Europ\u00e4ische Geschichte (VIEG). \u00a9 Vandenhoeck &amp; Ruprecht Verlag.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>3. Gab es einen Moment in der Recherche, der dich pers\u00f6nlich gepackt hat? Hat dich an deinen Protagonistinnen und Protagonisten etwas besonders \u00fcberrascht und deine Sicht auf das Thema ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es hat mich immer wieder erschreckt, wie sehr evangelische Pfarrer zu Beginn des 20. Jahrhunderts nationalistische und imperialistische Narrative rezipierten und theologisch \u00fcberh\u00f6hten. Zugleich konnte ich aus einigen Predigten aus l\u00e4ndlichen Gebieten herauslesen, wie Pfarrer im Laufe des Kriegs begannen, an diesen Vorstellungen zu zweifeln. Angesichts zahlreicher Todesopfer an der Front, Hungersn\u00f6ten in der Heimat und Unzufriedenheit mit der Regierung konnten Pfarrer sp\u00e4testens ab 1917 nicht mehr so einfach in einen theologisch begr\u00fcndeten \u201eHurra-Patriotismus\u201c einstimmen, sondern mussten ihre Positionen, die sie 1914 vertreten hatten, \u00fcberdenken. Einige Pfarrer stellten in ihren Texten auch ethische Fragen, zum Beispiel ob es vertretbar sei, dass im Krieg Christen gegen Christen k\u00e4mpften. Spannend fand ich auch, dass gerade in den Texten aus der Oberrheinregion oftmals ein Regionalismus vorherrschte, der den Nationalismus fast noch \u00fcbertraf: Die Menschen f\u00fchlten sich mit ihrer Region, zwischen Deutschem Reich und Frankreich gelegen, verbunden. Ihre Region galt ihnen als heilig, nicht so sehr die gro\u00dfe abstrakte Nation.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein kleiner Quellenfund im Elsass, der in der Studie eher am Rande vorkommt, hat mich besonders bewegt: Eine els\u00e4ssische Pfarrfrau schrieb einen Leserbrief an eine Kirchenzeitung und erz\u00e4hlte, wie sie mit anderen Frauen die Leitung des Gottesdienstes in ihrer Heimatgemeinde \u00fcbernommen hatte, weil ihr Mann in den Krieg gezogen war. In Friedenszeiten w\u00e4re es zu Beginn des 20. Jahrhunderts in evangelischen Landeskirchen noch unm\u00f6glich gewesen, dass eine Frau einen Gottesdienst geleitet oder gar gepredigt h\u00e4tte. In der Notsituation funktionierte das kurzzeitig, nach dem Krieg nat\u00fcrlich erstmal nicht mehr. Trotzdem sehe ich hier erste Anzeichen daf\u00fcr, wie sich die Rolle von Frauen im Kontext der evangelischen Kirche langsam ver\u00e4nderte, bis dann Mitte des 20. Jahrhunderts die Frauenordination in Deutschland m\u00f6glich wurde.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eAlbert Schweitzer, der den Krieg wie kaum ein anderer Theologe scharf kritisierte, war ein Sonderfall.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>4. Was f\u00fcr eine Geschichte erz\u00e4hlst du in deinem Buch? Gibt es ein Happy End?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Kriegsniederlage mussten Theologen einsehen, dass die im Krieg vertretene Deutung von der deutschen Nation als \u00abheiliger\u00bb, von Gott geleiteter Nation, nicht mehr vertretbar war. Die deutsche Niederlage wurde von einigen Theologen damit erkl\u00e4rt, dass die Deutschen in der Heimat nicht an Gott geglaubt und damit die Soldaten an der Front zu wenig unterst\u00fctzt h\u00e4tten. Ein Sonderfall ist der els\u00e4ssische Theologe Albert Schweitzer, der den Krieg wie kaum ein anderer Theologe scharf kritisierte. Er pr\u00e4gte in einer Predigt zum Kriegsende einen programmatischen Satz, der bis heute G\u00fcltigkeit hat: \u201eEhrfurcht vor Menschenleid und Menschenleben, vor dem kleinsten und unscheinbarsten, sei das eherne Gesetz, das hinfort die Welt regiere.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der zahlreichen Verwundeten, Toten und Traumatisierten ist es schwierig, von einem Happy End nach dem Ende des Ersten Weltkriegs zu sprechen. Auch aus der Perspektive der evangelischen Theologie w\u00e4re ich dabei vorsichtig. Einige Pfarrer stellten nach dem Ende des Kriegs ihre eigene Theologie und vor allem die Sakralisierung der Nation und die Vereinnahmung Gottes f\u00fcr weltliche Belange in Frage. Diese Theologen distanzierten sich meist auch von der deutschen Monarchie und begr\u00fc\u00dften die Republik als neue Staatsform. Andere Theologen verharrten im Nationalismus und kritisierten die strengen Auflagen und vor allem die Zuweisung der Kriegsschuld, die der Versailler Vertrag den Deutschen gemacht hatte. Schon kurz nach dem Ersten Weltkrieg kam bei einigen protestantischen Theologen die Idee auf, dass es einen geistlichen \u201eF\u00fchrer\u201c ben\u00f6tige, der dem deutschen Volk aus der Krise heraushelfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Pfarrer, deren Predigten ich im Buch untersucht habe, starben sp\u00e4testens in den fr\u00fchen 1930er Jahren. Eine direkte Linie von der Theologie des Ersten Weltkriegs hin zur Theologie des Zweiten Weltkriegs kann also nicht gezogen werden. Motive wie die Sakralisierung der Nation oder auch der Opfertod der Soldaten f\u00fcr die Nation, die die Predigten des Ersten Weltkriegs gepr\u00e4gt haben, wurden aber auch im Zweiten Weltkrieg von der neuen Theologengeneration wieder aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eBestimmte Stereotype wie die Sakralisierung der Nation oder des Soldatentods finden sich in allen Texten, die ich untersucht habe. Sie variieren jedoch, je nach dem, woher der Pfarrer stammte, ob er in der Heimat oder im Feld predigte und wie weit der Krieg schon fortgeschritten war.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>5. Was w\u00fcnschst Du dir, sollten die Leser:innen bei der Lekt\u00fcre des Buches mitnehmen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Buch zeige ich, wie eng im Ersten Weltkrieg theologische und politische Vorstellungen miteinander verwoben waren. Diese Vorstellungen erwiesen sich als vielf\u00e4ltiger, als man gemeinhin denkt. Bestimmte Stereotype wie die Sakralisierung der Nation oder des Soldatentods finden sich in allen Texten, die ich untersucht habe. Sie variieren jedoch, je nach dem, woher der Pfarrer stammte, ob er in der Heimat oder im Feld predigte und wie weit der Krieg schon fortgeschritten war. Die im Ersten Weltkrieg verbreitete Vorstellung, dass Gott auf Seiten einer Nation k\u00e4mpfe und diese dann entweder mit Erfolg belohnte oder durch Niederlagen strafte, finde ich aus theologischer Perspektive hochproblematisch. Gerade angesichts der gegenw\u00e4rtigen Kriege und Krisen erscheint mir dieses Thema jedoch leider wieder hochaktuell zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Liebe Andrea, vielen Dank f\u00fcr Deine Antworten.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Zum Buch geht es hier: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13109\/9783666311628\">https:\/\/doi.org\/10.13109\/9783666311628<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><em>Die Fragen stellte Christiane Kormann, Leiterin der Publikationsabteilung am IEG.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><em>Titelbild: Portr\u00e4t von Andrea Hofmann, \u00a9 A. Hofmann, Fotograf: Vincent Leifer.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr eine Geschichte erz\u00e4hlt dein neues Buch \u00fcber Kriegspredigten?<\/p>\n","protected":false},"author":88351,"featured_media":1972,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_license":"","publish_to_discourse":"","publish_post_category":"","wpdc_auto_publish_overridden":"","wpdc_topic_tags":"","wpdc_pin_topic":"","wpdc_pin_until":"","discourse_post_id":"","discourse_permalink":"","wpdc_publishing_response":"","wpdc_publishing_error":"","footnotes":""},"categories":[23],"tags":[],"ppma_author":[383],"class_list":["post-1934","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-publications"],"authors":[{"term_id":383,"user_id":88351,"is_guest":0,"slug":"kormannc","display_name":"Christiane Kormann","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4d8b632638d0e61bca473d8ff8952cf250a3c11df6b2cfb60a27d3368d828ea5?s=96&d=blank&r=g","1":"","2":"","3":"","4":"","5":"","6":"","7":"","8":""}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/users\/88351"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1934"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1934\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4387,"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1934\/revisions\/4387"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1972"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1934"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/ieg.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/ppma_author?post=1934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}