17.7. 13.20 Uhr

Privatkonkurs dauert wieder fünf Jahre

Für überschuldete Privatpersonen gelten seit Freitag wieder strengere Regeln: Die befristete Möglichkeit, sich bereits nach drei Jahren im Privatkonkurs zu entschulden, ist ausgelaufen. Wer nun ein Insolvenzverfahren beginnt, muss in der Regel wieder fünf Jahre bis zur Restschuldbefreiung warten. Unternehmerinnen und Unternehmer können sich hingegen weiterhin innerhalb von drei Jahren entschulden.

Frau blickt auf zahlreiche Rechnungen
16.7. 16.50 Uhr

Entsorger fordern Pfandsystem für Lithium-Batterien

Mit einem finanziellen Anreiz will die Entsorgungsbranche die Rückgabe von Lithium-Batterien erhöhen. Konsumentinnen und Konsumenten sollen je nach Batterietyp zwischen 50 Cent und 50 Euro erhalten. Ziel sei es, mehr wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen und die Zahl der durch falsch entsorgte Akkus verursachten Brände zu senken.

++ THEMENBILD ++ BATTERIE / RECYCLING / AUFBEREITUNG / UMWELTSCHUTZ / ABFALL
16.7. 16.30 Uhr

EU verpflichtet Google zur Öffnung wichtiger Dienste

Die EU-Kommission verschärft den Druck auf Google. Der Internetkonzern muss Mitbewerbern künftig Zugang zu bestimmten Funktionen seiner Dienste gewähren und ausgewählte Daten unter strengen Auflagen teilen. Ziel sei es, den Wettbewerb bei Suchmaschinen und KI-Diensten zu stärken.

Google-Logo
16.7. 11.40 Uhr

Temu, Shein & Co.: Schwere Mängel bei Billigsonnencremes

No-Name-Sonnencremes von chinesischen Billig-Onlineplattformen wie Temu, Shein und AliExpress haben in einem Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) und europäischer Verbraucherorganisationen schlecht abgeschnitten. Mehrere Produkte boten laut Laboruntersuchung kaum ausreichenden UV-Schutz oder enthielten Stoffe, die in der EU nicht mehr zugelassen sind.

No-Name-Sonnencremes con Billigplattformen
15.7. 14.40 Uhr

Mandeln wegen Salmonellen zurückgerufen

Die Imgro GmbH ruft das Produkt „Back Mit Mandeln gerieben 200 g“ zurück. Bei einer Qualitätskontrolle wurden Salmonellen nachgewiesen. Konsumentinnen und Konsumenten sollten das Produkt keinesfalls verzehren.

Geriebene Mandeln von IMGRO
15.7. 9.30 Uhr

VKI warnt vor Inhaltsstoffen in Koffeinkosmetik

Viele koffeinhaltige Kosmetikprodukte werben mit natürlichen Inhaltsstoffen und besonderen Pflegewirkungen. Ein Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zeigt jedoch, dass mehr als die Hälfte der untersuchten Produkte problematische Stoffe für Umwelt oder Gesundheit enthält. Zudem seien viele Werbeversprechen zur Wirkung von Koffein wissenschaftlich nur unzureichend belegt.

Ein Regel voll mit Kosmetikartikeln
14.7. 14.25 Uhr

Tarifreform soll Stromnetzkosten für drei von vier Haushalten senken

Die derzeit in Vorbereitung befindliche Tarifreform bei den Stromnetzkosten soll 75 Prozent der Endkunden niedrigere Netzkosten bringen. Diese Zahl nannte die zuständige Regulierungsbehörde E-Control bei einer Fachveranstaltung. Für kleine Haushalte soll die Ersparnis am größten sein, für E-Auto-Fahrer kann es aber teurer werden.

Ein 100 Euro-Schein neben einem Stecker
14.7. 13.55 Uhr

PFAS: Großes Interesse an Hausbrunnentest von Global 2000

Private Hausbrunnen werden bisher nicht routinemäßig auf die sogenannten Ewigkeitschemikalien (PFAS) untersucht. Ein von Global 2000 gestarteter Hausbrunnentest stößt daher auf großes Interesse: Bereits in der ersten Woche gingen fünf Wasserproben im Labor ein, das Anmeldeformular wurde mehr als 90-mal heruntergeladen.

Brunnenpumpe
14.7. 12.20 Uhr

Digitaler Euro: RBI und BAWAG nehmen an Pilotprojekt teil

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Dienstag eine Reihe von Zahlungsdienstleistern aus dem Euro-Raum für die Teilnahme am Pilotprojekt zum digitalen Euro ausgewählt. Aus Österreich sind unter den 36 Ausgewählten die Raiffeisen Bank International (RBI) und die BAWAG vertreten, international sind unter anderem die Deutsche Bank und die Bank-Austria-Mutter UniCredit dabei.

Webseite der Europäischen Zentralbank über den digitalen Euro, dargestellt auf einem Smartphone
14.7. 8.00 Uhr

Mobilfunk: Mehr Daten fürs Geld als noch vor sieben Jahren

Mobilfunktarife in Österreich bieten heute deutlich mehr Datenvolumen als noch vor sieben Jahren – bei nahezu gleichbleibenden monatlichen Kosten. Laut einer Analyse des Vergleichsportals tarife.at ist der Preis pro Gigabyte seit 2019 um 87 Prozent gefallen. Viele Konsumentinnen und Konsumenten zahlen allerdings für Datenvolumen, das sie gar nicht nutzen.

Eine Frau tippt auf einem Smartphone.