Broschiert: 544 Seiten
Verlag:
Penhaligon Verlag (25. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764531274
ISBN-13: 978-3764531270
Originaltitel: Wild Cards - Inside Straight
Übersetzer: Simon Weinert
Inhalt:
Die Castingshow American Hero will den größten Helden
finden. Es gibt einige Kandidaten dafür mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Wer
wird dieser Held und bekommt somit viel Ruhm und Ansehen? Vielleicht Lohengrin,
der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwören kann? Oder doch Jonathan Hive,
der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann? Man kann gespannt sein.
Meine Meinung:
An „Wild Cards – Das Spiel der Spiele“ haben neun Autoren
mitgewirkt. Meiner Meinung nach einfach zu viele. Man merkt, dass jeder seinen
eigenen Schreibstil hat. Was natürlich gut ist, da jeder individuell ist und
man als Leser merkt, dass es eben verschiedene Autoren sind. Bei manchen habe
ich aufmerksam gelesen, klebte an den Seiten. Die unterschiedlichen Charaktere fand
ich sehr gut ausgearbeitet. Doch leider konnte mich die Mehrheit der Geschichte
nicht fesseln. Ich habe automatisch unaufmerksamer gelesen, vielleicht somit auch wichtige Teile überlesen. Manchmal fand ich
es sogar unheimlich langweilig und war kurz davor das Buch abzubrechen.
Wie ihr merkt, konnte mich „Wild Cards – Das Spiel der
Spiele“ nicht überzeugen. Es begann alles mit einer Castingshow, als Leser lernt
man die Personen mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten kennen. Die Helden
werden in Teams aufgeteilt und wohnen zusammen. Sie müssen Aufgaben bestehen
und die Zuschauer sind natürlich dabei. Danach wurden immer wieder welche rausgewählt.
Diese wohnten nach der Show ebenfalls zusammen.
Die Aufgaben, welche die Teams erfüllen mussten, waren
manchmal spannend. Andere dagegen haben mich kaum interessiert und waren in
meinen Augen bescheuert. Ich fand es sehr gut, wie die Fähigkeiten bei diesen
Aufgaben zur Show gestellt wurden. Doch wirklich mitreißen konnte mich keiner
dieser Aufgaben.
Gegen Ende hin wird es sehr politisch, auch wenn die
Fähigkeiten dann wenigstens sinnvoll benutzt wurden. Es gab endlich einen
richtigen Grund dafür. Hier wurde es natürlich etwas spannender. Doch in meinen
Augen viel zu spät. Denn bis man da angekommen ist, befinden wir uns eben nur
in einer Castingshow, die schon im realen TV langweilig und nervig sind.
Fazit:
„Wild Cards – Das Spiel der Sp
iele" konnte mich leider nicht
begeistern. Ich habe oft überlegt das Buch abzubrechen. Es gibt bestimmt viele Leser,
denen es gefallen wird. Meinen Geschmack hat es leider nicht entsprochen.
(Ich gebe dem Buch 2 von 5 Feen).