{"id":8656,"date":"2020-09-15T13:31:37","date_gmt":"2020-09-15T11:31:37","guid":{"rendered":"https:\/\/gab.hypotheses.org\/?p=8656"},"modified":"2020-09-16T13:10:41","modified_gmt":"2020-09-16T11:10:41","slug":"mwslieblingsorte-der-botanische-garten-von-paris","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gab.hypotheses.org\/8656","title":{"rendered":"#MWSLieblingsorte: Der botanische Garten von Paris"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>In der Reihe #MWSLieblingsorte stellen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute der Max Weber Stiftung ihre ganz pers\u00f6nlichen Lieblingsorte vor. Durch ihren Wissenschaftsbezug werden nicht nur die Spezifika der jeweiligen Wissenschaftskultur der Institutsstandorte sichtbar gemacht, sondern es soll vor allem die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgestellt werden \u2013 welche Gesichter stecken hinter der Forschung, was machen sie am Institut und wo forschen sie am liebsten, welcher Ort in der jeweiligen Stadt bzw. im jeweiligen Land ist ihnen besonders ans Herz gewachsen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>In dieser Folge zeigt uns <a href=\"https:\/\/www.dhi-paris.fr\/institut\/team\/wissenschaft\/dorit-brixius.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dorit Brixius<\/a>, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am <a href=\"https:\/\/www.dhi-paris.fr\/home.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DHI Paris<\/a>, ihren pers\u00f6nlichen Lieblingsort: Der botanische Garten in Paris.<\/p>\n<div id=\"attachment_8658\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8658\" class=\"wp-image-8658 size-full\" src=\"https:\/\/gab.hypotheses.org\/files\/2020\/09\/iStock-176604656.gif-kleiner-scaled.gif\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><p id=\"caption-attachment-8658\" class=\"wp-caption-text\">Das Naturkundemuseum im botanischen Garten von Paris \u00a9 Rrrainbow<\/p><\/div>\n<p>\u201eEine Wahl-Pariserin bin ich schon seit vielen Jahren, aber erst seit September 2019 auch beruflich am DHI Paris fest verankert. Hier arbeite ich haupts\u00e4chlich an meinem neuen Forschungsprojekt zur \u00e4rztlichen Praxis des Pariser Arztes No\u00ebl Vallant (1632\u20131685), der vor allem f\u00fcr Adelsdamen arbeitete. Geplant war weder das eine noch das andere \u2013 einer Devise, der man sich vielleicht nicht nur in unserer heutigen Wissenschaftsgeneration bewusst sein muss. Nach meinem Studium der Geschichte und Anglistik\/Amerikanistik an der Universit\u00e4t Potsdam zog es mich nicht in den anglo-amerikanischen Raum, sondern nach Italien, wo ich am Europ\u00e4ischen Hochschulinstitut Florenz zu Pflanzenwissen auf Mauritius im 18. Jahrhundert promovierte. Mauritius war zu dieser Zeit franz\u00f6sische Kolonie, weshalb ich f\u00fcr meine Recherchen franz\u00f6sische Archive und Bibliotheken nutzen musste. Unter all diesen Institutionen habe ich einen Lieblingsort entdeckt: den botanischen Garten von Paris. Dies hat zweierlei Gr\u00fcnde. Zum einen hat der sogenannte <em>Jardin des Plantes<\/em> in meiner Studie zu Wissen \u00fcber Pflanzen eine historische Bedeutung. Zum anderen befindet sich dort die Zentralbibliothek des Naturkundemuseums (Biblioth\u00e8que Centrale du Mus\u00e9um national d\u2019histoire naturelle), in der ich stets sehr hilfsbereite Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erlebt habe, die mich bei meinen Recherchen unterst\u00fctzen. Au\u00dferdem eignet sich eine Parkbank im Garten hervorragend, um beim mitgebrachten Mittagessen (wissenschaftliche) Zusammenh\u00e4nge zu sortieren und neuen Ideen zu entwickeln. Zum typisch franz\u00f6sischen \u201eGo\u00fbter\u201c oder \u201equatre heures\u201c (ein Snack am sp\u00e4ten Nachmittag), kann man im Vorhof der gro\u00dfen Moschee von Paris direkt gegen\u00fcber einen marokkanischen Minztee und orientalisches Geb\u00e4ck genie\u00dfen. F\u00fcr mein aktuelles Forschungsprojekt nutze ich leider nicht die Zentralbibliothek, sondern sehe Vallants faszinierende Manuskripte in der alten franz\u00f6sischen Nationalbibliothek ein. Aber das ist ein anderer Lieblingsort\u2026&#8221;<\/p>\n<div id=\"attachment_8660\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8660\" class=\"wp-image-8660 size-full\" src=\"https:\/\/gab.hypotheses.org\/files\/2020\/09\/iStock-176687075-kleiner-scaled.gif\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><p id=\"caption-attachment-8660\" class=\"wp-caption-text\">Die gro\u00dfe Moschee von Paris \u00a9Rrrainbow<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Reihe #MWSLieblingsorte stellen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute der Max Weber Stiftung ihre ganz pers\u00f6nlichen Lieblingsorte vor. 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