Nicht mehr lange, dann ist Silvester. Der eine Tag im Jahr, an dem sich alle gute Vorsätze machen – und wirklich glauben, dass sie die auch einhalten können. In den letzten Tagen habe ich ein bisschen hin und her überlegt, was ich mir so für Ziele setzen könnte. Die Selbstreflexion, was bei mir besser laufen könnte – die schiebe ich aber noch ein bisschen vor mir her. 😉 Stattdessen hatte ich eine nette Idee für 2026: Wie wär’s mit einer Weltreise?

Gut, so eine richtige Weltreise kann ich mir mit dem aktuellen BaföG-Satz nicht leisten. Aber ein bisschen rumkommen möchte ich trotzdem – und zwar musikalisch. Mein Musikgeschmack ist ein bisschen durcheinander. Momentan bewegt er sich mutmaßlich irgendwo im Indie- und Rockbereich: Hauptsache Gitarren.
Versehentlich eurozentrische Playlists
Wenn ich mir meine Playlists so anschaue, fällt mir aber auf: Ich drehe mich ein bisschen im Kreis, mit einer handvoll Bands. Das spricht natürlich total für diese Gruppen, aber nicht gerade für meine Musik-Kenntnisse. Und: Die meisten dieser Bands kommen aus Europa oder Nordamerika, AC/DC reißt den Schnitt auch nicht raus.

Aber hey, das lässt sich ja ändern. Ich habe mir vorgenommen, im kommenden Jahr ein bisschen mehr Musik aus aller Welt zu hören. Oder besser: viel mehr. Jede Woche möchte ich in 2026 Musik aus einem anderen Land hören, aus unterschiedlichen Kontinenten: aus beiden Amerikas, aus Afrika, Australien, Europa, Asien.
Jede Woche ein anderes Land – mit ein paar Ausnahmen
Natürlich werde ich nicht panisch umschalten, wenn im Radio dann doch mal ein Song aus den USA läuft oder sowas. Pro Tag streame ich aber immerhin eine oder zwei Stunden Musik. Und wenn ich mir die selbst aussuche, möchte ich das mit diesem Länder-Schema schon durchziehen.

Mittlerweile bin ich viel zu neugierig, um das nicht auszuprobieren.
Zu welchem Genre die jeweiligen Songs gehören, oder wann sie geschrieben wurden – das lasse ich mal offen. Um das sinnvoll einzugrenzen, fehlt mir auch einfach das Wissen zur internationalen Musikszene. Und noch eine kleine Hintertür möchte ich mir gerne offen lassen: Pro Woche werde ich wahrscheinlich auch mal ein Album einfach so hören, ohne nachzuschauen, wo das wohnt.
Staaten-Liste: Das ist der Plan
Das sind jetzt aber wirklich genug Zugeständnisse (an mich selber). 😉 Ich habe mir mal die Wikipedia-Liste mit den Staaten der Erde angeschaut und mir ein paar Länder für das kommende Jahr ausgesucht. Wenn möglich habe ich von A bis Z jeweils zwei ausgewählt. Die konkrete Auswahl kann ich gar nicht so genau begründen, da ist viel Neugier im Spiel gewesen. Zum Ende sind mir ein bisschen die Länder mit den entsprechenden Buchstaben ausgegangen.
Das ist die Auswahl für das kommende Jahr. (Klicken zum Aufklappen.)
Januar
- Armenien
- Äthiopien
- Brasilien
- Bangladesch
Februar
- China
- Chile
- Dänemark
- Dominikanische Republik
März
- Ecuador
- Estland
- Republik Fidschi
- Finnland
April
- Georgien
- Ghana
- Haiti
- Honduras
Mai
- Indien
- Indonesien
- Jamaika
- Japan
Juni
- Kenia
- Kuba
- Laos
- Lettland
Juli
- Madagaskar
- Myanmar
- Neuseeland
- Norwegen
August
- Oman
- Osttimor
- Polen
- Philippinen
September
- Ruanda
- Rumänien
- Sambia
- Singapur
Oktober
- Syrien
- Tschechien
- Turkmenistan
- Ukraine
November
- Usbekistan
- Ungarn
- Venezuela
- Vietnam
Dezember
- Zentralafrikanische Republik
- Zypern
- zwei weitere Länder, die Auswahl treffe ich dann spontan
Der Plan für die kommenden Monate ist also relativ klar. Was mich da jetzt erwartet? Ich bin gespannt. Ich habe das Gefühl, dass ich sehr, sehr viele Lyrics nachschauen werde. Aber ich freue mich auch drauf. Wenn ich die Zeit dazu finde, schreibe ich spannende Entdeckungen hier auf. Ach, das wird cool. Schauen wir mal, was wird.














