Und heute so?

Heute habe ich viel Zeit mit Lesen verbracht. Am 14.12.2019 ist eine neue europäische Kontrollverordnung in Kraft getreten, die die Veterinärämter stark beeinflusst. Und die ersetzt eine Kontrollverordnung, die vorher hauptsächlich die Lebensmittelüberwachung tangiert hat. Jetzt aber tangiert sie auch alle anderen Bereiche der veterinärmedizinischen Überwachung, also Tierschutz, Tierseuche, tierische Nebenprodukte und Tierarzneimittel. Und die Kosten und wer die bezahlt und auch die Attestierung. Und damit wir alle wissen, worum es darin genau geht und welche neue Ermächtigungsgrundlage (warum dürfen wir das machen, was wir tun und warum dürfen wir die Dinge anordnen, die wir anordnen) wir haben. Denn wenn in einem Bescheid steht, dass jemand was machen muss, muss das ordentlich begründet sein. Sonst verliert das Amt vor Gericht, sollte der Betroffene dagegen klagen. Denn EU Recht sticht nationales Recht. Außer die nationale Regelung ist strenger als die europäische. Dann geht das trotzdem.

So und nun raten Sie, wer das heute gemacht hat, die neue Kontrollverordnung zu lesen. Genau, ich. Und dann habe ich das noch da bunt angemalt, wo ich es für wichtig halte und Klebies reingeklebt und dann werde ich bei der nächsten Dienstberatung die Kollegen damit erfreuen (nicht), dass ich ihnen das vortrage.

Viel spannender wird es dann auch nicht mehr. Die afrikanische Schweinepest ist sehr nah, das war dann heute auch Thema bei uns. Was machen wir, wenn im Bereitschaftsdienst ein Bürger oder Jäger anruft, weil irgendwo ein totes Wildschwein liegt. Ich hoffe, das dauert noch, bis wir damit, also der ASP zu tun haben. Denn da ich eine Bereichsleiterin des Krisenstabes bin, muss ich dann auch am Wochenende vom Freund ins Amt fahren und Sie können sich vorstellen, wie viel Lust ich dazu habe.

Sag mal Polly, was schaust du so auf YouTube?

Das bin ich heute in den Kommentaren gefragt worden und hey, das ist doch etwas, was man verbloggen kann, dachte ich mir. Alle Links gehen zu YouTube, macht Sinn, oder?

Ich gucke viele LetsPlays, das ist ja nicht unbedingt für jeden was, deswegen fangen wir damit an, dann können Sie es einfach überlesen, wenn Sie wollen 😉

Bei den LetsPlays kommt es vor allem darauf an, ob ich das jeweilige Spiel interessant finde, weswegen ich momentan einige der genannten Kanäle nicht so wirklich schaue, weil mich die Spiele nicht interessieren.

Da wäre zum einen Gronkh, das Urgestein der YouTube Szene, auch wenn der zum Beispiel momentan nichts Interessantes spielt. Wenn Sie in den alten Sachen schauen möchten, Edna bricht aus mochte ich sehr.

Dann noch seine Freundin, die Pandorya, die schaue ich auch ab und zu gerne.

Und Tobinator, der ist zwar manchmal verpeilt, mag ich aber auch. Den guck ich auch gerne zum Einschlafen, hier gerne die minecraft Lets Plays, das ist schön ruhig, wenn er da mit seinem Chat redet.

Dann gucke ich momentan viel die Pietsmiets, hier wie die Kommentatorin gerne die Spieleshows, aber auch die GTA und Red Dead Online challenges, oder wenn sie in den verschiedenen Spielen Verstecken spielen. Und dann mal ich auch die Sachen, die sie in scrap mechanics machen, die PietSmiet Robot Fights zum Beispiel. Und die react Videos mag ich meistens auch.

Dann gucke ich häufiger Sachen, die mit Essen zu tun haben. Zum Beispiel Bon Appétit, wenn Köche versuchen, Süßigkeiten oder Fertiggerichte nachzubauen und besser zu machen.

Dann ein japanischer Kanal, dessen Namen sich mir nicht erschließt: おもしろ雑貨コレクター Hier werden japanische Küchengadgets vorgestellt und das mit viel Liebe und Kreativität. Es gibt für jede Gelegenheit die richtige Schüssel, Tasse, die richtigen Stäbchen. Und hey, haben Sie eine Frühlingszwiebelschneidemaschine oder Notizzettel, die aussehen wie ein Salat?

Ein weiterer Kanal aus der asiatischen Ecke ist DancingBacons, der probiert viele Automaten, die Essen verkaufen aus, Fertiggerichte, die mit Erhitzungspacks kommen oder geht mit seiner Freundin auf diese streetfood Märkte, wo er die Zubereitung des Essens filmt und seine Freundin beim Probieren, und dann kann man an ihrem Gesicht ablesen, ob es schmeckt oder nicht. Der Kanal kommt ohne Sprache aus, außer die Menschen, die das Essen zubereiten, sagen etwas. Ansonsten gibt es maximal  ein paar kurze Kommentare auf Englisch zum Essen, dem Preis und ob es schmeckt als Untertitel.

Aus der Beauty und Influencer Ecke hab ich auch ein bisschen was. Ich gucke zum Beispiel gerne Jeffree Star. Da geht es hauptsächlich um Kosmetik und es ist schrill.
Über Jeffree bin ich auch noch auf shane gestoßen, der anscheinend schon sehr lange Videos auf YouTube macht, mich hat vor allen Dingen seine Doku über Jeffree interessiert, um mal ein bisschen hinter die Fassade zu schauen, was auch ein bisschen geklappt hat.
Und Nikkie Tutorials schaue ich sehr gerne. Ich mag die Art und die Stimme und auch was sie schminkt.
Michelle Khare fällt auch in die Kategorie Influencer, die macht aber Videos darüber, wie sie sich selbst Herausforderungen stellt, zum Beispiel innerhalb von habichvergessen Wochen genug über Eiskunstlauf zu Lernen und das zu Trainieren, um dann an einem Wettbewerb teilzunehmen.

Auf dem Kanal HYPERBOLE schaue ich ab und an die Frag einen… Videos, wobei ich die zum Teil auch bei den PietSmiets im react schaue.

Mein Sehverhalten wechselt aber auch immer mal, ich habe Phasen, da gucke ich viel den einen Kanal, dann wieder gar nicht mehr. Das habe ich schon mit einigen Kanälen gehabt, ich habe mal noch ein paar aus der Vergangenheit zusammengetragen:

Die Try Guys, Ladylike, die ja beide vorher bei Buzzfeed waren, dann ab und auch mal Say Yes to the dress, hier aber am liebsten die Folgen aus England (ja, manchmal darf es trash sein). Und dann habe ich phasenweise auch gerne Girl Ship TV geschaut, hier am liebsten die Folgen Drunk lesbians watch

Und Dokus schaue ich auch immer mal wieder, wenn mir was auf die Startseite gespült wird, weil ich andere Dinge geschaut habe, die in die Richtung gehen. Wie das halt so ist, bei YouTube.

Und was natürlich nicht fehlen darf ist der Katzencontent 😉 Maru verfolge ich schon sehr sehr lange und mag die Videos, weil der Mensch darin die Nebenrolle spielt.

Diese Liste ist auf keinen Fall vollständig, wenn mir noch mehr einfällt, werde ich ergänzen.

Edit: Eins habe ich ja noch ganz vergessen, Hazel Brugger wollte ich Ihnen auf keinen Fall vorenthalten, sehr sehr lustig!

Die Sonne fehlt

Als ich heute Feierabend gemacht habe, war es noch hell und ich voller Elan und habe mich gefreut, dass ich noch so fit war. Dann habe ich einen Raid gemacht, dann war ich einkaufen und dann war es schon wieder dunkel und ich müde. Mir fehlt das Licht, das ist einfach so. Kaum ist es dunkel möchte ich ins Bett und schlafen.

Ansonsten gab es hier heute Kartoffelpü und Fischstäbchen, weil die Kartoffeln weg mussten und überhaupt war mir nach Soulfood. Und interessanter Weise steht auf der Fischstäbchenanleitung die Zubereitung im Backofen über der in der Pfanne, scheinen dann vielleicht ja doch häufiger Menschen zu machen. Ich zum Beispiel.

Und dann habe ich noch Blutorangen gekauft und davon ein paar zum Nachtisch gegessen. Leider waren es Saftorangen und somit nicht so wirklich zum Essen geeignet, geschmeckt haben sie aber trotzdem.

So und weil ich müde bin, werde ich heute früh ins Bett gehen, mich einkuscheln und noch YouTube schauen. Bei dem Wetter draußen scheint mir das eh der angemessene Ort zu sein.

WmDedgT – Februar 2020

Gerade viel mir auf, beim Lesen eines Zeitungsartikels, dass ja der Fünfte und damit Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? von Frau Brüllen ist.

Was habe ich heute also so gemacht? Im Bett mit einer Freundin schreiben, die gerade auf den Malediven ist und beneidenswerte Fotos schickt. Aufstehen, Kaffee kochen, durchs Bad fallen, Kaffee trinken auf dem Balkon, ab zur Arbeit.

Auf dem Weg zur Arbeit feststellen, dass am Arbeitsort mehr Schnee liegt, als zu Hause. Im Büro feststellen, dass ja alle auf einer Dienstberatung mit der Mittelbehörde sind. Versuchen, den Kollegen anzurufen. Die gewünschte Info selbst raus finden. Eine Erinnerungsmail schreiben, weil noch Unterlagen für eine Sache am Freitag fehlen und eigentlich alles zwei Werktage vorher vorliegen muss.

Mit einem Kollegen einen Sachverhalt bereden, feststellen, dass es schon recht spät ist. Etwas bang nach draußen gucken. Ich kann nicht bei Schnee Autofahren, ich komme aus Schleswig-Holstein, ich kann mir bei Sturm ne Kippe anzünden.

Sehr sehr langsam zum Außendiensttermin fahren, hinter jemandem, der ob der nicht geschobenen Straße auch sehr langsam fährt. Und bei dem die Rücklichter kaputt sind, von denen geht nämlich nur das rechte. Und von allen drei Bremslichtern geht nur das Linke, überlegen, ob ich ihm das irgendwie mitteilen kann. Aber dann ist er noch über die Ampel gekommen und ich nicht und ist weg.

Angekommen, ins Besucherbuch schreiben, Einduschen, Tiere anschauen, TRACES, also Atteste für den innergemeinschaftlichen Handel ausstellen, unterschreiben und stempeln. Und korrigieren, ich bin da gestern in der Spalte verrutscht. Aber das ist nicht so schlimm, wir haben Zeit.

Eine rauchen und im Handy schauen. Wieder ins Auto steigen, wieder retour. Mich freuen, dass die Sonne scheint, zumindest kurz und dass in der Zwischenzeit die Straße geräumt wurde. Sehen, dass der Freund versucht hat, mich anzurufen, zurückrufen. Mit dem Freund reden, bzw. mir sein Leid anhören. Zum einen ist er krank, zum anderen hatte er heute Probleme mit seiner Kreditkarte. Das ist beim Onlineshopping eher negativ. Als ich aus dem Auto ausstieg war in Thüringen noch alles in Ordnung.

Im Amt ankommen, alle Sachen ins Büro tun und Mittagspause machen. Dabei mit den Kolleginnen schnacken. Eine Rauchen und ins Handy schauen, jetzt war in Thüringen nichts mehr in Ordnung. Mittagspause beenden und wieder an den Rechner. Kontrollen eingeben, E-Mails schreiben, telefonieren, Dokumentation eintragen, Atteste vorbereiten, Ladedichte berechnen, Voratteste ausdrucken, drei neue Anträge für die Reisekostenbeihilfe ausfüllen, -drucken und unterschreiben und dann auf die Reise schicken. Da braucht man fast auch ein ganzes Studium für.

Mit der Chefin Dinge besprechen, unter anderem wie hoch eine Rechnung ausfallen soll. Mir anhören, was so auf der Dienstberatung gesagt wurde, schmunzeln, weil es doch immer ähnlich ist. Da müssen Sie Ihr Ermessen ausüben, da können wir eine Ausnahmegenehmigung machen, nix Halbes und nix Ganzes und vor allem nix Einheitliches, zumindest wenigstens für ein Bundesland. Der Föderalismus in Deutschland ist für die landwirtschaftlichen Betriebe und auch Lebensmittelunternehmer häufig echt doof, weil da eben Gesetze anders ausgelegt werden, wenn es dann noch jeder Landkreis ein bisschen anders macht, wirds noch blöder.

Einen Erinnerungsanruf getätigt. Einen Anruf bekommen, wieder ins Auto gestiegen. Wieder ein Attest ausgestellt, unterschrieben und gestempelt. Wieder ins Auto gestiegen, auf dem Rückweg versucht, mit dem Freund zu telefonieren, aber der Empfang war zu mies. Einen Fuchs gesehen. Angekommen, Fahrtenbuch geschrieben, Sachen ins Büro gebracht, ab nach Hause. Auf dem Heimweg mit dem Freund telefoniert. Mich gefreut, dass ich noch Essen von gestern habe.

Topf auf den Herd gestellt, Weißwein eingegossen, eine auf dem Balkon geraucht. Einen von der lieben Nessy auf Twitter geteilten Artikel in der Zeit über die Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen gelesen, dabei festgestellt, dass heute der Fünfte ist (es stand ausgeschrieben im Artikel). An den Rechner gesetzt und diesen Eintrag getippt. Und jetzt ist das Essen warm, also werde ich jetzt Essen und dann nicht zu spät ins Bett gehen. Morgen haben wir Dienstberatung und ich muss früher raus, damit ich davor noch was schaffe.

Ach so, und dann habe ich heute im Radio noch ein Interview mit Stoppok (Link führt zu YouTube) gehört. Falls Sie den noch nicht kannten. Ein Mann mit Gitarre und abseits vom Mainstream (was er selbst als ausgelutschten Begriff betitelt hat).

Dies und das und jenes

Frau Kaltmamsell bloggt nicht mehr, weiß der Herr Rau (oder auch Herr Kaltmamsell, je nachdem in welchem Blog man liest) zu erzählen. Und ich kann nicht sagen, dass ich das nicht verstehen könnte, denn sonst hätten Sie hier mehr zu lesen. Auch wenn ich es sehr sehr schade finde, denn ich mag ihren Blog sehr.

Und ich? Ich habe nicht wirklich was, das ich verbloggen könnte. Es passiert momentan viel, aber nichts, dass ich erzählen könnte. Und dann muss ich mich, so doof das klingt, auch wieder an das Leben als Erwerbstätige gewöhnen, momentan schlaucht das sehr und eigentlich bin ich froh, dass ich gleich wieder schlafen gehen kann. Der Freund kommt mich, trotz Bereitschaftsdienst, auch nicht besuchen, denn er ist mal wieder krank.

Nächste Woche wird die Oma vom Freund 90 und es gibt ein großes Fest, bei dem wir ihr die Geburtstagstorte schenken. Vielleicht bin ich beim örtlichen Bäcker beim Bestellen der Torte etwas eskaliert, denn es soll eine tolle Torte werden und die Oma isst sehr gerne Süßes und am Mittwoch rufe ich an und erfahre, wie viel Geld ich mitbringen muss beim Abholen. Der Freund hat mich schon gefragt, ob wir umfallen werden, ich weiß es nicht, es ist mir auch egal, denn das ist es mir wert!

Tante bin ich noch geworden dieses Jahr, mein Vater hat jetzt endlich einen Stammhalter, wenn auch einen mit sehr altmodischem Namen.

Und eine neue Wohnung werde ich mir dieses Jahr noch suchen, auch wenn das nicht so einfach ist, wenn man einen Balkon möchte und eine Einbauküche. Die Küche ist noch viel schwieriger als der Balkon. Aber ich will mir keine Küche kaufen. Und keine Fußbodenheizung mehr, denn die ist für mich total Quatsch, ich bin am Wochenende selten da. Und die meisten Wohnungen, die diesem Kriterien entsprechen, gibt es in der Siedlung in der ich wohne und hier haben alle Wohnungen eine Fußbodenheizung. Das steht also auch noch an und das obwohl ich umziehen nicht mag. Ich bin in den letzten 15 Jahren acht Mal umgezogen…

So, ich werde jetzt mal nach Wohnungen gucken und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!