Der Kühlschrank muss leer

Nächste Woche startet ja mein Kurs und ab da werde ich erstmal länger, also mehrere Monate, nicht mehr hier sein. Also muss der Kühlschrank leer werden, denn warum soll der laufen, wenn ich nicht da bin. Viel ist nicht drin, aber ich habe letzte Woche in einem Anfall geistiger Umnachtung noch Dinge gekauft, die gefroren sind und jetzt habe ich mehr zu essen, als ich diese Woche noch essen kann. Ein paar Sachen werde ich wegschmeißen müssen und dann werde ich das ein oder andere mit zum Freund nehmen. Tja, wie viel Fischsauce kann der Mensch brauchen? Da werden wir wohl viel Mie Nudeln essen müssen. So schade. Und Knoblauch braucht man auch immer 🙂

Aber ich werde wohl am Freitag noch mal in die Wohnung fahren und dann erst alles einladen und dann kriege ich die Sachsen ja noch halbwegs gekühlt nach Hause. Am Sonntag komme ich dann noch mal wieder aber den Kühlschrank wollte ich schon Freitag ausschalten und dann Sonntag ggf. Pfützen aufwischen zu können. Und Montag habe ich dann keine Milch für den Kaffee… meh, mal schauen, wie ich das löse. Ach ich weiß, es gibt nämlich 300 ml Trinkpäckchen H-Milch, da werde ich so eins noch kaufen müssen. Das was dann nicht in den Kaffee kommt trinke ich halt so.

Meinen Wasserkocher muss ich noch sauber machen, den will ich nämlich mitnehmen und meinen Kaffeefilter damit ich im Wohnheim dann morgens Kaffee habe. Ich sehe es schon kommen, ich werde die nächsten paar Monate meinen gefühlt halben Hausstand durch die Gegend schleppen.

Ein bisschen Besteck muss ich auch einpacken und naja, zu viel soll es auch nicht werden, mal schauen.

Oh super, das Internet ist mal wieder weg, ich liebe es. Den Router habe ich schon drölfzig mal neu gestartet, ich habe keine Ahnung, woran es liegt. Aber es nervt.

Kein Titel

denn mir fällt nix ein, vielleicht sollte ich auch einfach nur das Datum schreiben oder die Tage durchzählen wie ein paar andere Blogger auch.

Heute habe ich mal Sojajogurt ausprobiert, allerdings welchen mit Kokos, und dann eben mit Obst (Banananane, Zwetschgen, Heidelbeeren) und Leinsamen und ich muss sagen, so geil war das echt nicht. Es war tatsächlich nur durch die ganzen Früchte halbwegs annehmbar, weswegen ich mich auch nicht durch die anderen Sorten probieren möchte, glaube ich.

Im Büro habe ich mit einer meine Kolleginnen, mit der ich bisher noch nicht so viel zu tun gehabt habe, ein längeres Gespräch über dies und das und jenes geführt. Das war echt gut. Vor allem, weil

So, jetzt habe ich ein halbes Stündchen mit meiner Steuerfee telefoniert und weiß nicht mehr, was ich schreiben wollte. Aber dafür hat die mir högscht erfreuliche Dinge erzählt und das ist doch auch was. Und wir haben ausgemacht, dass mich ihr Freundschaftsdienst wieder eine Einladung auf dem Weihnachtsmarkt mit ihrer Mama kostet. Ich finde das einen guten Preis und sie findet das auch gut. Win win für jede von uns.

Ansonsten gehen auf Twitter und im Internet wieder Dinge vor sich, die mich traurig machen. Und zu denen ich weder hier noch dort etwas schreiben will. Auf jeden Fall ist viel Kopfschütteln dabei.

Der Freund war heute nach einem eher holprigen Start mit seinem besten Kumpel ziemlich fleißig. Das hat mich sehr gefreut. Die Garage ist entkernt und der Schutt weg geschafft und sie haben heute noch Dachpappe gekauft, morgen kann es also mit dem neuen Dach losgehen. Zum Glück ist es dieses Jahr auch nicht so war wie zu unserem Arbeitsurlaub letztes Jahr, wo wir aufgrund der Hitze kaum was machen konnten. Ich bin gespannt, wie es aussieht, wenn ich am Freitag nach Hause komme.

Und dann geht nächste Woche mein Fachseminar los, ich bin schon sehr gespannt, wie das werden wird.

Bitte gehen Sie weiter

hier gibt es heute nichts zu sehen. Das Wochenende war eher suboptimal. Sehr kalt, es hat nicht ganz so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Die Reise hat nicht ganz so gut geklappt und das Auto ist auch nicht so, wie der Freund es sich gewünscht hat. Vielleicht hatte ich die meiste Zeit des Wochenendes ziemlich schlechte Laune und war etwas anstrengend und es tut mir mittlerweile auch Leid. Aber wenn ich da einmal drin bin fällt es mir recht schwer, da wieder raus zu kommen. Vor allem wenn dann das nächste Doofe kommt und das nächste und naja. Es ist nicht einfach ich zu sein und mit mir zusammen zu sein dann auch nicht. Also lieber Freund, es tut mir Leid. Aber du kennst mich ja zum Glück mittlerweile und naja, irgendwie damit klar. Und wenn ich Glück habe, holst du mich aus dem Kreisel wieder raus. Aber manchmal geht das auch nicht, weil du halt nicht willst oder kannst und dann isses doof. Ich weiß das, aber irgendwie wuppen wir auch das. Ich hab dich lieb!

Möööp

Nix los hier, außer Arbeiten. Grad bin ich froh, dass ich mit Kopfhörern auf dem Balkon sitze, denn meine Nachbarn schwafeln wieder. Und das gerade so laut, dass ich sie durch den Kopfhörer höre, aber zum Glück nicht verstehe. Das hat nämlich meist Bildzeitungsniveau. Ansonsten bin ich heute nicht so gut drauf, daher werde ich möglichst früh schlafen gehen und morgen dann hoffentlich fitter sein.

Ich mag das Wetter übrigens, ich wollte es mal fürs Protokoll gesagt haben. Einer muss es ja.

Wochenendtrip

Aber wieder keiner mit Erholungseffekt, wir holen das Auto wieder ab. Also habe ich heute zwei Zugtickets gebucht, wir werden Samstag sehr seht früh aufstehen und mit dem Zug nach Baden-Württemberg fahren, das Auto holen und dann wieder zurück fahren. Wird also sehr anstrengend.

Ansonsten war der Tag heute sehr anstrengend. Deswegen habe ich ich auch nicht so richtig viel zu erzählen. Ich habe heute schon genug geredet, und Formulare entworfen und Dinge eingetragen. Und jemanden erzählt, warum man einen flügge gewordenen Falken nicht einsammeln muss, wenn die Eltern in der Nähe sind (weil die den weiter füttern, wenn er unterm Nest sitzt), trotzdem wurde der Tierschutz angerufen, der kam auch und hat beschlossen, den Vogel da sitzen zu lassen, weil er schon wieder auf den nächsten Mauervorsprung saß und augenscheinlich nicht kurz vorm Sterben war. Aber gut, wenn sie meint. *Schulterzucksmiley* (Ich mag das ja total, wenn die Leute mich nach meiner fachlichen Meinung fragen und dann, wenn sie ihnen nicht passt, einfach machen was sie meinen, voll super! Dann frag mich halt nicht.)

 

Der lange Dünne und der kleinere Rundliche

Ich sage hallo, der lange Dünne sagt zu mir: „Moment, Kollege kann bisschen Deutsch.“ Der kleinere Rundliche sagt auch hallo zu mir, ich sage: „Machen wir erstmal die Papiere.“ Der kleinere Rundliche holt eine Mappe und sagt: „Hier ist Nachweis, hier ist Kollege, hier bin ich, hier ist dies, hier ist das. Gucken jetzt das eine und das andere?“ Ich sage: „Ja, zuerst das eine. Aber ich möchte noch einen Ausdruck.“ Der kleinere Rundliche sagt etwas zu seinem Kollegen und macht das eine an. Ich sage: „Aber es funktionieren  nicht alle.“ Der kleinere Rundliche erklärt mir Dinge und weil ich nachfrage und nicht verstehe, was er versucht mir zu sagen, erklärt er die Dinge lauter und lauter und man merkt richtig, wie er denkt, dass die doofe Trulla das doch jetzt mal verstehen soll. Der lange Dünne gibt mir den gewünschten Ausdruck. Ich bedanke mich und sage: „Okay, jetzt bitte noch ganz oben.“ Der kleine Rundliche ist zufrieden, dass ich ihn doch verstanden habe. Ich zeige dem langen Dünnen, dass ich ganz oben nicht ran komme. Er sagt dem kleineren Rundlichen etwas. Er fährt mich hoch, ich kontrolliere und sage: „Gut, fangen wir an.“

Der kleine Rundliche bedient die Maschine, der lange Dünne rennt hin und her und zum Schluss läuft er auf allen vieren, wie jemand, der einen Hund nachmacht oder so. Ich denke, wenn der kleinere Rundliche das machen müsste, würde er wahrscheinlich nicht so schnell sein. Eigentlich ist die Kombination für die beiden gar nicht schlecht. Der kleinere Rundliche fragt mich zwischendurch, ob ich das eine mitgekriegt habe, ich sage ihm, dass ich es höre. Er lächelt und scheint sich zu freuen, dass ich eingesehen habe, dass das alles schon so in Ordnung ist. Und das ich höre, dass es läuft.

Zum Schluss sage ich Tschüß und eine gute Fahrt. Die beiden sagen mir auch Tschüß und scheinen froh zu sein, dass sie jetzt fertig sind.

Bemerknisse

Als ich heute morgen zur Arbeit gefahren bin, habe ich einen alten Mann gesehen, der mit seinem Pony die Straße entlang gegangen ist. Dann ist er stehen geblieben, um die Straße zu überqueren und hat nach rechts und links geguckt. Und das Pony hat um ihn rum auch geguckt, ob nichts kommt.

Dann habe ich ein Mäusschen gesehen, das vor unserem Amt aus dem Gulli am Rand der Straße raus geschaut hat. Es wollte gern weg laufen, hat sich aber nicht so recht getraut. Aber niedlich war es trotzdem.

Dann habe ich heute mal wieder über die Regeln von Frau Brüllen nachgedacht, vor allem über Regel Nummer drei. Was würde ich machen, wenn jemand mit viel Berufserfahrung und auch Ahnung vor versammelter Mannschaft die Kompetenzen abspricht. In dem er seinem Sitznachbarn halb laut etwas zu flüstert. Und auf Nachfragen behauptet, er hätte gar nichts gesagt. Nein, nicht bei mir. Ich glaube, da wäre Regel Nummer drei auch hinfällig, das würde ich wahrscheinlich nicht packen. Und ja, derjenige, den es betrifft, wird sich dagegen wehren. Aber das lässt sich nicht mehr persönlich klären. Das war nicht das erste Mal, das so etwas passiert, das geht schon länger immer mal unterschwellig. Ich finde es sehr schade. Zum einen, weil mir die Person leid tut, die leidet und zum anderen, weil ich die Person mag, die so hässlich ist. Ich weiß auch nicht, warum sie so ist. Das ist irgendwas persönliches und ist rational nicht zu begründen.

Ansonsten hatte ich heute jemanden vor mir, den ich bei der ersten, sich bietenden Gelegenheit überholt habe. So wie es aussah, eine Mutter bzw. Frau mit Kindern auf dem Rücksitz. Die sich mehrfach und auch für länger zu diesen umgedreht hat, bei ca. Tempo 80 und dann anfing Schlangenlinien zu fahren. Das war mir dann doch nicht geheuer, ich hatte echt Schiss, dass die von der Fahrbahn abkommt und mir vorne rein rauscht oder so. Es tut mir Leid, aber das geht echt gar nicht. Wirklich.

So und nun ist der Freund da, es gibt gleich Kartoffelecken und Quark und Räucherforelle und ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

Warte warte

Der Freund kommt gleich, also jetzt, also eigentlich müsste er fast da sein. Ich weiß natürlich nicht, wie lange er braucht, um einen Parkplatz zu finden. Ah, er ist gerade vorbei gefahren. Und dann gibt es Mi-Nudeln mit Hähnchenzeug. Der Freund winkt und hat nen Parkplatz, das ging schnell. Ich hab Ihnen aber auch nicht wirklich was zu erzählen, ich habe heute Klebies (Post-its) in eine Loose Blatt Sammlung mit der Textsammlung Lebensmittelrecht geklebt. Das ist zwar nicht wirklich spannend, aber ich werde das noch brauchen. Dann wünsche ich Ihnen einen schönen Abend, ich hab jetzt Besuch 🙂

Interessante Bewertungen

Heute habe ich aus Gründen und zugegebener Maßen ein bisschen zu Unterhaltungszwecken, die durch den Googleübersetzer übersetzten Bewertungen einer russischen Zollabfertigungsstelle der LKW-Fahrer gelesen. Das war durchaus amüsant. Es ging um Hämorriden, fehlende Seelen (das muss irgendein Sprichwort sein, das kam sehr häufig) mal ekelhafte, mal saubere Toiletten, fehlende Duschen, es gibt dort einen Laden und ein Cafe und eine Bank. Und dass es nett wäre, wenn es dort Prostituierte gäbe, auch wenn die Übersetzung „Herrin“ war. Aber dafür hat mein Polnisch noch gereicht 😉

Ansonsten war der Tag recht unspektakulär. Raids gab es auch keine, bzw. als es dann welche gab, hatte ich keine Lust mehr.

Ach ja und meinen Antrag auf Trennungsgeld habe ich weiter gemacht und Dinge dazu gefragt. Es ist ein bisschen kompliziert, weil ich ja neben der Pendlerwohnung noch mit dem Freund in einer ehe- bzw. lebenspartnerähnlichen Gemeinschaft lebe und das hatten sie noch nie. Ich bin gespannt.

Schnippsel

  • Der lange Dienst war lang
  • ich habe rausgefunden, wie ich im Büro Musik hören kann, auch wenn ich da kein mobiles Internet habe. Aber wegen der Serie habe ich jetzt ja auch die Musik vom Amazonas und das habe ich heute genutzt. War gut.
  • Eigentlich wollte ich noch mit dem Freund telefonieren, aber der geht leider nicht ans Telefon. Ich tippe auf „auf der Couch eingeschlafen“
  • Die StiKO hat eine Impfempfehlung für Schweine raus gegeben und ganz ehrlich, das Ding hat über 100 Seiten und kein Inhaltsverzeichnis zum Anklicken, wer macht sowas?
  • Sehr geschmunzelt über eine Mail der Mittelbehörde, in der gemutmaßt wurde, dass eine fehlende/nicht auffindbare Liste im Informationsportal für die Veterinärverwaltung nicht auf einen technischen Defekt zurück zu führen ist, wie von der Stelle, die diese Liste hätte einstellen sollen, gemutmaßt wurde, sondern schlicht fehlt. Ja, das denke ich auch. Aber leider sitzen in einigen solchen Positionen Menschen, die nicht mal den Unterschied zwischen einer .doc und einer .docx Datei verstehen und sich immer noch wundern, dass der Virenscanner des Landratsamtes die .doc Dateien weg fängt (fragen Sie nicht, es hat mit einem Phishingmailangriff zu tun) und fast jede Mail mit Anhang zwei Mal schicken müssen. Oder die offizielle Dokumente in denen wichtige und für manche Menschen auch einschränkende (Tierhalteverbot zB) Informationen stehen als Worddokument an alle anderen Ministerien verschicken und die dann an alle Veterinärämter. Alles schon gesehen.
  • So als Tipp, wenn ein Rezept die Anweisung enthält, Mozzarella zu schmelzen, damit es etwas soßenartiges wird. Sollten Sie das schnell essen und nicht so lange erhitzen, sonst wird es sehr zäh.
  • Heute drei Mewtu mit Rüstung gefangen, hat sich aufgrund doppelter EP auch gut gelohnt. Und einen kleinen Jungen glücklich gemacht, der wollte nämlich gern mit mir tauschen und hat nun ein glückliches shiny Endivie.
  • So, jetzt Bett.