Heute so

In die kleine Stadt gefahren, Außengriff der Balkontür abgebrochen, geflucht. Kisten gepackt, dabei ein Hörbuch gehört. Papierkram erledigt. Müll weggebracht, Pfand und Altglas weggebracht. Die ehemaligen Kollegen besucht, Kuchen gegessen. Auto-Kofferaum-Tetris gespielt. In die große Stadt gefahren, alles wieder ausgepackt, einen Teil verräumt. Gegessen.

Jetzt müde. Gute Nacht.

1000 Fragen an mich selbst – Teil 6

Der Samstagabend wurde recht fecht fröhlich, wie Sie sich vielleicht schon gedacht haben, weil gestern kein Eintrag kam. Ich sags mal so, es war ziemlich kalt und ziemlich lecker. Und ich vertrage es leider nicht mehr, alles durcheinander zu trinken, was ich ein bisschen anprangere. Das war vorher meine Superpower 😉

Und ich dachte mir, machen wir mal ein bisschen mit den Fragen weiter. Hier geht es zum vorherigen Teil.

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?
Ich bin lange Jahre geritten, auch ein bisschen Turnier (Springen A und L) und kann das ganz passabel, würde ich behaupten. Und im Schwimmen war ich immer ganz gut, zumindest in der Schule.

252. Heuchelst du häufig Interesse?
Manchmal, vor allem wenn der Freund mir technische Sachen über Stallausrüstung oder Autos erzählt, die mein Verständnis überschreiten, er aber so begeistert erzählt, dass ich ihn nicht unterbrechen mag.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?
Ich denke schon. Also Anekdote zumindest.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?
Den meisten Menschen, außer sie haben mir oder anderen Dinge getan, die ich nicht verzeihen kann.

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?
Polnisch zu lernen, als ich klein war.

256. Kannst du dich gut ablenken?
Ja, ich spiele dann am Computer oder an der Konsole, das funktioniert gut. Sonst eher nicht so.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
Kapuzenpullis. Ich mag die gerne.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?
Da fällt mir jetzt spontan nix ein.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?
Das würde ich gerne jedes Mal, wenn ich auf einem siffigen Klo stehe… Aber im Großen und Ganzen bin ich gerne eine Frau.

260. Wer nervt dich gelegentlich?
Gelegentlich? Nun, das Netto Kind aus der Radiowerbung. Meine Eltern, der Freund. Ich würde sagen, jeder nervt gelegentlich mal, oder?

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?
Puuuh, über alles mögliche. Lustigerweise unterhalte ich mich mit Menschen ganz oft über die Produktion von Lebensmitteln tierischer Herkunft. Also im Sinne von: Wie funktioniert eine Schweinemast, warum ist es einfach Rinder artgerecht zu halten, als Schweine, warum sollte man schauen, was man kauft. Das passiert nicht, weil ich mich darüber am liebsten unterhalte, sondern eher, weil ich das wichtig finde.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?
Ja, ich gebe immer sofort zu, wenn ich einen Fehler gemacht habe. Ich finde das einfacher.

263. Was möchtest du nie mehr tun?
Arbeitslos sein.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Ich würde sagen, ich bin ein sonniges Gemüt. Wenn die Sonne hinter Wolken ist. Der Freund würde hinzufügen, mit Regen. Und Hagel. Tischtennisball groß. (Wir hatten das Thema erst letztens)

265. Sagst du immer die Wahrheit?
Wer bitte schön, sagt immer die Wahrheit? Ich sage in den allermeisten Fällen die Wahrheit und finde es ganz schrecklich zu lügen. Aber manchmal tue auch ich das.

266. Was bedeutet Musik für dich?
Stimmungsverstärker, im Guten wie im Schlechten.

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
Als ich noch klein war und wollte, dass meine Mama zu mir ins Zimmer kommt.

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
Allein. Im Team nur, wenn ich mich 100%ig auf die anderen verlassen kann. Und leider bin ich da schon ein paar Mal zu oft enttäuscht worden. Zudem bin ich ein Kontrolletti und hatte schon mit ein paar Nullnummern zu tun, bei denen ich die Dinge immer kontrollieren und dann nochmal machen musste. Und wenn ich nicht sicher sein kann, dass es vernünftig gemacht wird, mache ich es lieber selbst.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?
Einen Fehler, den ich hier nicht aufschreiben werde. Aber er sucht mich immer noch gerne heim, wenn es mir mal nicht so gut geht. Und es war ein Fehler, den ich nicht zugeben konnte, was die Sache noch schlimmer macht.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selber nicht?
Ich verstehe die Frage nicht so ganz. Etwas, in das ich verliebt bin, und warum ich verliebt bin, verstehe ich nicht? Ist das so gemeint? Ähhm, da fällt mir nüscht ein.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Keine Ahnung? Vielleicht.

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?
Ja, vor allem Leuten mit einem sehr großen Selbstbewusstsein.

273. Bist du autoritätsgläubig?
Ja doch, ich erkenne Autoritäten an und finde das zum Teil auch sinnvoll. Allerdings muss sich derjenige dann auch entsprechend verhalten.

274. Bist du gern allein?
Manchmal. Momentan wieder mehr. Ich habe gemerkt das unsere gemeinsame Wohnung schlicht zu klein ist und dann es auch mal ganz angenehm ist, nicht dauernd aufeinander zu hocken.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Bei wem? Oder wogegen? Ich muss da nix durchsetzen.

276. Welchen guten Zweck förderst du?
Die Luftrettung und die Malteser. Und die Unicef.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?
Es hat eine Haustür und Fenster und Räume. Die sind nach Möglichkeit offen und groß, das Haus ist hell. Es gibt mehr als ein Klo bzw. Badezimmer. Eine große Küche mit allem Schnickschnack. ein schönes Wohnzimmer mit ner gemütlichen Couch, ein Schlafzimmer mit nem großen Bett und nen großen Kleiderschrank. Und jeder hat sein eigenes Zimmer. Ich hätte gern eins mit nem großen Fernseher zum dran zocken und nem Bierkühlschrank. Und im Esszimmer hätte ich gerne noch einen Weinkühlschrank!

278. Machst du leicht Versprechungen?
Weniger Versprechungen. Aber ich sage zu oft „Ja, ich machs“ und ärgere mich dann hinterher, weil ich es mir eigentlich nicht in den Kram passt.

279. Wie weit gehst du für Geld?
Och, dafür würde ich schon ein paar Kilometer laufen… Keine Ahnung, bisher hat mir noch keiner ein entsprechendes Angebot gemacht über das ich hätte nachdenken müssen.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Nein.

281. Malst du oft den Teufel an die Wand?
Ja, ich bin pessimistisch.

282. Was schiebst du zu häufig auf?
Zu viel. Das lässt sich im Detail gar nicht sagen.

283. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?
Jein. Schwere Frage. Ich möchte mich da nicht festlegen. Tiere sind in vielerlei Hinsicht besser als viele Menschen.

284. Bist du dir deiner selbst bewusst?
Ich denke schon.

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?
Och, da gib es so einige. Was soll es denn sein, die kitschige Variante? Dann, als ich mit dem Freund mein erstes richtiges Date hatte und wir uns auf dem Weihnachtsmarkt angeschmachtet haben. Oder die eher abenteuerliche Variante? Dann, wie ich bei einer senegalesischen Familie übernachtet habe.

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?
Ich gestehe mir alles ein. Und noch viel mehr, deswegen mag ich mich häufig auch nicht so.

287. Bei welcher Filmszene musstest du weinen?
The Green Mile, wenn der Hauptdarsteller zum elektrischen Stuhl geht.

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?
Waffeln zum Abendbrot machen, mit Eis und Sahne und Toffeelikör.

289. Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen?
Nuuun, ich schreibe ein Blog, nech? Ich teile ja schon Geschichten mit der (potentiellen) ganzen Welt.

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?
Jein, das kommt immer darauf an, worum es geht. Es gibt auch Dinge, die verzeihe ich nicht.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?
Mich beim Sex gelangweilt, irgendwann.

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?
Siehe Frage 263. Arbeitslos sein. Oh und im Job fertig gemacht werden, das muss ich auch nicht noch mal haben.

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?
Manchmal.

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?
Wenn sie von der Thematik mehr Ahnung haben als ich, dann ist sie wichtig. Wenn nicht, dann nicht.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?
Weder noch.

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?
Das kommt auf meine Laune an.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?
Ich bin größer. Der Freund sagt gerade, so doll unterscheide ich mich gar nicht von meiner Mutter. Ich sei jünger.

298. Wo bist du am liebsten?
Beim Freund.

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?
In welcher Beziehung? Sexuell? Auf die Karriere bezogen? Ich würde sagen ja.

300. Was ist dein Lieblingsdessert?
Das eine habe ich da gar nicht. Mascarpone mit Himbeerzeugs, das ist lecker. Oder irgendwas mit Schokolade, oder Eis, oder…

Miep

Nur ein schnelles Lebenszeichen, ich bin beim Freund, denn ich habe noch Resturlaub. Und der sitzt mit Vorliebe daneben, wenn ich blogge und kommentiert in Echtzeit beim Tippen. Der Rechner ist bei uns an den Fernseher angeschlossen, da geht das natürlich gut. Und ich bin dann immer etwas gehemmt beim Schreiben, wie man sich vielleicht denken kann. Nicht, dass er sonst lesen wurde, was ich hier so schreibe, das nicht. Aber mich ärgern, während ich das tue, das gerne. Ich schaue mal, dass ich morgen blogge, bevor er von der Arbeit kommt 😀

Gute Nacht!

 

Patentante, die zweite

Mein Bruder ist schon ne Type. Heute hat er angerufen, etwas rumgedruckst und mich dann gefragt, ob ich auch von seiner zweiten Tochter Patentante werden könnte. Sie hätten solche Probleme, jemanden zu finden. Ich bin ehrlich, ich musste doch sehr grinsen. Das kam mir sehr bekannt vor und ich wusste von meiner Mutter, dass sie für die Lütte, die Ende März getauft werden soll, noch keine Taufpaten hatten.

Bei seiner älteren Tochter bin ich nur Patentante geworden, weil diejenige, die sie sich eigentlich ausgedacht hatten, nicht Taufpate werden durfte. Die lebte zu diesem Zeitpunkt nämlich mit ihrem Freund zusammen. Und das war in Polen in der katholischen Kirche nicht erlaubt, in einer unehlichen Gemeinschaft leben, wenn man Taufpate werden soll. Dass das Kind zu diesem Zeitpunkt unehelich war, geschenkt. Es wurde auch erst ein Exorzismus durchgeführt, bevor sie getauft wurde. (Alle irre. Aber das ist nur meine Meinung.)

Tja und nun wird es wahrscheinlich ähnlich sein. Aber das macht nichts, bin ich hat Patentante von beiden.

Viel mehr gelacht habe ich allerdings, als er mich fragte, ob der Freund nicht vielleicht Taufvater…? Ich habe dann mal das Telefon weiter gereicht und mich lachend auf die Couch verzogen. Der Freund hat auch ziemlich große Augen gekriegt und war etwas bis sehr überfahren. Und im Endeffekt hat sich dann rausgestellt, dass er ja nicht getauft ist und es nicht werden kann. Er hätte es aber auch nicht gewollt. Denn wenn wir uns doch mal trennen sollten und dann etwas sein sollte, wäre das doch eine blöde Situation. Und ja, der Freund denkt so. Ich hatte ähnliche Gedanken, zumal mein Bruder mir erst was erzählt hat von, sie wollten ja nicht irgendwelche Freunde fragen, mit denen man dann in ein paar Jahren nicht mehr befreundet wäre. Wer garantiert denn, dass der Freund und ich zusammen alt werden? Das ist doch quasi das selbe. Bei mir kann ich es ja noch verstehen, wir sind verwandt, er ist mein Halbbruder, mich wird er nicht los. 😉

Und so werde ich dann zum zweiten Mal Patentante. Meine Mutter fand das übrigens nicht so toll. Sie ist der Meinung, es wäre besser, wenn es verschiedene Menschen wären. Und mein Bruder und seine Frau würden es sich einfach machen. Womit sie wahrscheinlich sogar recht hat. Das hört sich jetzt wahrscheinlich etwas böse an, aber wenn man meinen Bruder besser kennt, weiß man, dass das einfach seine Art ist. Ich bin ja mal gespannt, ob sie es schaffen, diesmal zur Taufe pünktlich zu sein. Beim letzten Mal war es kurz vor knapp. Und ich denke, es wird bestimmt spaßig. Er hat mir erzählt, dass der Pfarrer erst Anfang März in der Kirche anfängt und das er aus Indien kommt. Ich habe reichlich lustiges Kopfkino 😀 Diesmal wird es auch in Deutschland stattfinden, ich werde also sogar was verstehen. Hoffentlich.

Das wird sowieso ein volles Wochenende, am Samstag wird die Lütte getauft, am Sonntag hat mein Patenkind seine heilige Kommunion und meine Mama wird 66. Zum Glück ist der Montag danach Brückentag weil der nächste Tag ein Feiertag ist. Und hoffentlich kriege ich den Brückentag frei. Ich bin gespannt.

Puh

Ja, ich weiß, den Titel hatte ich bestimmt schon mal. Aber ich bin ziemlich durch. Die letzten zwei Tage im Büro gestalten sich noch ziemlich stressig, weil ich Dinge fertig kriegen will. Und dann kommen da so stupide Dinge wie kopieren, tackern, lochen, einheften in Endlosschleife, gefühlt, bei raus.

Mein Gehirn fühlt sich ziemlich gefickt an und ich schaffe es kaum, drei Worte ohne Fehler zu tippen.

Gerade habe ich mir einen Döner gegönnt, ein Cider steht hier neben mir und im Hintergrund läuft ein YouTube Video von Gronkh und Tobi. So sieht also meine Abendgestaltung aus. Duschen muss ich gleich noch und dringend Haare waschen. Und dann muss ich die Haare noch trocken kriegen, nerv!

Ich habe noch nicht mal ein lustiges Video für Sie, hier ist heute also nicht so viel los. Aber in der Sidebar sind noch drei bis fünf Links, die man anklicken kann. Und Frau Nessy zum Beispiel bloggt neuerdings auch jeden Tag. Und die kann so schöne Geschichten erzählen.

Das Wochenende – Eine Zusammenfassung 16

Gestern fiel die Zusammenfassung aus, denn ich war noch in der großen Stadt, in der der Freund wohnt. Und ich hatte keine Lust, ich bin ehrlich.

Allgemein ist das Wochenende eher ins Wasser gefallen. Am Freitag haben wir uns einen Entspannten gemacht, es gab Frikos und Blumenkohl und das war es dann auch schon.

Der Samstag begann unentspannt, der Freund ist irgendwann aus dem Bett geflüchtet und hat dann ne Stunde das Bad blockiert. Irgendwann bekam ich eine WhatsApp: „Kannst du mir bitte helfen?“ Huch, dachte ich, was ist denn da los? Tja, der Freund hat sich entweder tierisch den Magen verdorben oder ne Magen-Darm-Grippe eingefangen. Er hat jedenfalls den ganzen Samstag das Bad blockiert oder geschlafen, Abends kam noch Fieber dazu. Komplett ausgenockt. Ich hoffe ja noch, dass er sich einfach den Magen verdorben hat, denn bis jetzt geht es mir noch gut und ich bin nicht scharf darauf, das selbe zu kriegen. Der Freund ist sonst wenig bis gar nicht wehleidig aber Samstag und Sonntag ging es ihm echt beschissen.

Der Sonntag war denn ähnlich unspektakulär. Ich habe mich ein bisschen geärgert, denn ich hatte am Freitag für das gesamte Wochenende eingekauft und dann musste ich alles alleine essen bzw. hoffen, dass es sich bis Donnerstag hält. Ich habe den Tag mit Tee kochen, Äpfelchen schneiden und Salzstangen anreichen verbracht, zwischen durch Wäsche gewaschen und mit der Oma geredet. Und mal wieder festgestellt, dass die immer tüddeliger wird… doof, das.

Heute habe ich meinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben, yay!

Dann ging es mir kurzzeitig nicht so gut, ich hatte einen flauen Magen und verständlicher Weise habe ich Schiss, mich angesteckt zu haben… aber nach einiger Zeit ging es wieder und ich habe wieder fleißig versucht, alles abzuarbeiten bis Mittwoch, wo ich meinen letzten Arbeitstag haben werde.

Mit meiner Mama habe ich heute lange telefoniert, das war schön.

Und dann werde ich heute zusehen, dass ich früh ins Bett komme.

Test bestanden

hat heute das neue Waffeleisen. Ich habe meinen Ausstand auf der Arbeit gegeben und eine doppelte Menge Waffelteig verbacken. Das sollten dann so 48 Waffeln gewesen sein. Und viele sind auch nicht übrig geblieben. Ach ja, ich hab das Rezept genommen, dass Frau Nessy hier verlinkt hat. Also das mit Buttermilch. War nicht zu süß, fluffig und wurde allgemein gelobt.

Und dann gab es noch ein kleines Geschenk von einer Kollegin, das so nett verpackt ist, dass ich es noch gar nicht aufgemacht habe. Und ich hatte kurz nen Kloß im Hals. Das kann ja noch heiter werden, ich seh mich nächste Woche am letzten Arbeitstag schon kniepern. Ich fühle mich hier sehr wohl und mag nicht gehen. Was ja eigentlich schön ist, aber leider auch sehr doof.

Ein bisschen schütteln möchte ich gerade den Freund. Der macht tagsüber sein Handy immer lautlos. Verständlich, ist meins auch, wenn ich arbeite. Aber er macht es nach Feierabend meistens nicht wieder laut. Und hört es dann nicht. Und geht nicht ran. Argh, ich hasse das. Ich hätte ihm nämlich Dinge mitzuteilen, kann aber nicht, weil er eben nicht ans Telefon geht. Dann starte ich jetzt eben mein Handy nach dem Update neu und bin auch nicht erreichbar. So!

Ein paar Dinge habe ich heute geregelt gekriegt, aber ich fühle mich momentan schlecht, weil ich eben keinen shit done kriege. Also verglichen mit Frau Rabe, die mit wesentlich bescheideneren Umständen zu kämpfen hat und viel mehr gebacken kriegt, fühle ich mich schlecht. Ich krieg nix geschissen, weil mir irgendwie die Kraft und die Lust fehlen. Ich mag nur Dinge tun, bei denen ich nicht denken muss und schlafen. Ich hoffe, das geht bald vorbei.