1000 Fragen an mich selbst – Teil 4

Soo, machen wir mal weiter, hier Teil 1, 2, 3. Und ja, ich gebe zu, manche Fragen finde ich langweilig oder sinnlos. Aber das merkt man dann wohl auch an meinen Antworten 😉 Und nu hab ich es einmal angefangen.

151. Wofür warst du gern berühmt?
Puh, ich möchte nicht berühmt sein. Ich mag, dass mich nicht jeder kennt und ich nicht ständig aufpassen muss, was ich wo tue. Für nix also.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?
Scheiße, je nachdem worum es ging, mehr oder weniger.

153. Wen würdest du gern besser kennen lernen?
Die eine Kollegin, die als Verwaltungsfachangestellte bei uns angestellt ist.

154. Duftest du immer gut?
Hää? Direkt nachm Sport vorm Duschen wahrscheinlich eher nicht so. Ich nutze auch nur selten Parfüm. Der Freund mag, ich wie in natura rieche, das reicht mir. Ja, ich benutze Deo. Mit Alu. Ha!

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?
Früher sehr sehr viele, mittlerweile nicht mehr als eine Hand voll. Vielleicht habe ich mich auch ein bisschen satt gelesen. Ich bin mittlerweile sehr wählerisch, was Bücher angeht, das Meiste interessiert mich schlicht nicht. Ich lege Bücher nach drei Seiten weg, wenn sie mir nicht passen.

156. Googelst du dich selbst?
Jupp, mache ich.

157. Welches historische Ereignis hättest du gern mit eigenen Augen gesehen?
Vielleicht den Bau der Pyramiden kurz vor der Fertigstellung.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?
Nein, ich bin nicht mehr WG-geeignet. Ich habe vor ein paar Jahren noch mit einer Freundin zusammen gewohnt, das hat eher mäßig funktioniert.

159. Sprichst du mit Gegenständen?
Ja.

160. Was ist dein grösstes Defizit?
Alles zu zerdenken.

161. Bist du ein Hundetyp oder ein Katzentyp?
Ich sage beides, der Freund sagt, ich bin ein Hundetyp.

162. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?
Ich bin nett zu demjenigen?

163. Isst du eher, weil du Hunger oder Appetit hast?
Hunger, das mit dem Appetit habe ich mir abgewöhnt, so weit es geht.

164. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?
Selten.

165. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?
Ist nicht jeder anders als andere Menschen? Oder ist hier nach einer krassen Abweichung von der Norm gefragt? Ich kenne bei den meisten meiner Eigenschaften mindestens einen anderen Menschen, der ähnlich tickt.

166. Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?
Ein Jugendfilm für Kinder? Das macht keinen Sinn.

167. Bleibst du bei Partys bis zum Schluss?
Mittlerweile nicht mehr, außer die Party ist bei mir zu Hause. Ich war aber auch lange auf keiner Party mehr.

168. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?
Grace VanderWaal – I don’t know my name

169. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?
Ja, ich gehe die dann im Kopf schon mal durch, was ich sagen will, was ich antworten will, etc. Siehe Frage Nummer 160…

170. Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?
Vor ca. zwei Wochen vor dem Freund.

171. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?
Dem Freund.

172. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?
Der beste, das ist schwer. Ach ich weiß, wenn ich eine Tür aufschließen will, muss ich den Schlüssel von der Wand weg drehen, wenn ich zu schließen will, zur Wand hin. Und ja, das war mir bis zu dem Zeitpunkt nie bewusst und ich habe immer probiert, in welche Richtung jetzt richtig ist.

173. Was fällt dir ein, wenn du an Sommer denkst?
Draußen sitzen, leckere Dinge trinken, Wasser gucken.

174. Wie duftet dein Lieblingsparfüm?
Frisch.

175. Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?
Sie sind unsympathisch, unhöflich und haben keine Ahnung von Pferden.

176. Wie findest du dein Aussehen?
Ach ja, da gibt es viele Baustellen. Im Großen und Ganzen ist es schon okay.

177. Gehst du mit dir selbst freundlich um?
Naja, ich könnte netter zu mir sein.

178. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?
Ja, meine Schlupflider nerven mich sehr. Ich kann mir fünf verschiedene Farben aufs Lid malen und man sieht es nicht, weil die Schlupflider drüber hängen. Wenn ich will, dass man vom verwendeten Lidschatten irgendwas sieht, muss ich den bis zur Augenbraue hochziehen (naja fast) und das stört mich ziemlich. Irgendwann werde ich mir das wohl mal machen lassen, es wird im Alter ja nicht besser.

179. Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?
Eiskalte Engel.

180. Füllst du gern Tests aus?
Nein.

181. Würdest du gern in eine frühere Zeit zurückversetzt werden?
Für ein, zwei Wochen ja, länger aber nicht.

182. Wie egozentrisch bist du?
Ich würde sagen, eher nicht so.

183. Wie entspannst du dich am liebsten?
Im Sommer abends draußen sitzen, was leckeres Trinken, aufs Wasser schauen. Alternativ mir vom Freund den Rücken kraulen lassen.

184. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Ja, ich bin der Typ Mensch, den man eher ignoriert.

185. Worüber grübelst du häufig?
Wie wird meine Zukunft.

186. Wie siehst du die Zukunft?
Aufm Amt, mit drittem Staatsexamen, in der Nähe vom Freund im ausgebauten Haus.

187. Wann bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Wahrscheinlich in der Vorstellungsrunde. Wobei aufgefallen? Ich wurde wahrscheinlich zur Kenntnis genommen.

188. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Äußerlich meiner Mutter, innerlich ist es ausgeglichen zwischen meiner Mutter und meinem Vater.

189. Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?
Langsam wird es repetitiv… Sommer, draußen, was leckeres zu trinken… Sie wissen schon.

190. Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Voll und ganz.

191. Ergreifst du häufig die Initiative?
Kommt auf die Situation an. Ansonsten lebe ich mit dem Motto: 21, 22, 23, will keiner? Dann ich!

192. An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?
An alle.

193. Hast du genug finanzielle Ressourcen?
Büdde? Das geht hier niemanden etwas an.

194. Willst du für immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?
Nein.

195. Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Kommt darauf an, wie sie vorgetragen wird und welchen Bereich sie betrifft.

196. Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Nein.

197. Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?
Das hatten wir doch schon. Ich habe jetzt allerdings keine Lust, die Nummer rauszusuchen.

198. Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?
Puh, keine Ahnung.

199. Glaubst du alles, was du denkst?
Hää? Ob ich mir selbst glaube? Ähm, ja, schon.

200. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?
Ich war auf noch keinem legendären Fest, glaube ich. Also schon auf tollen Festen, aber legendär?

Herzlichen Glückwunsch

dem liebenswerten und fabulösen Fraulein Read on, dass gestern verdient Blogger des Jahres geworden ist. Ich habe Sie dann gestern im livestream zum ersten Mal in Farbe und live gesehen und Sie haben mich sehr an eine Freundin aus Schulzeiten erinnert, wie Sie so da standen und auf die Verkündung des Ergebnisses gewartet haben. Der Gesichtsausdruck kam mir sehr bekannt vor. Ich musste ein bisschen schmunzeln.

Ansonsten habe ich heute Kopfschmerzen aus der Hölle. Im Radio kam heute Vormittag noch das „Bio-Wetter“ mit der Aussage, dass wetterfühlige Menschen heute Kopfschmerzen haben werden. Ich war den ganzen Tag im Außendienst unterwegs und habe viel Radio gehört. Und nach dem zweiten Termin fingen die Kopfschmerzen an. Von daher preise ich die Errungenschaften der Pharmaindustrie und werde mich gleich hinlegen.

Ich habe eigentlich noch nie so etwas wie eine Migräne gehabt aber heute kommen zu den Kopfschmerzen noch ein flaues Gefühl im Magen und allgemeines Unwohlsein hinzu… Braucht niemand, sowas.

Ähm ja also

Ich weiß ich weiß, was Titel von Blogeinträgen angeht, bin ich einsame Spitze!

Heute war der vorletzte Termin bei der Physiotherapeutin, den letzten werde ich nicht wahrnehmen können, weil ich dann wahrscheinlich in einer anderen Stadt arbeiten werde. Heute kam per Mail eine Zusage unter Vorbehalt. Andere Leute lassen sich die Nägel machen oder gehen zur Kosmetik, ich habe mich fast jede Woche Montags durchkneten lassen. Ich habe eh ständig Probleme mit meiner Halsmuskulatur, die neigt dazu, verspannt zu sein, daher war das wirklich sehr angenehm. Außerdem mag ich meine Physiotherapeutin. Die hat immer interessante Gesprächsthemen.

Dann hat heute noch ein neuer Kollege angefangen, der soll das Sachgebiet Tierschutz und Tierseuchen zumindest am Schreibtisch unterstützten, nachdem eine Kollegin für unbestimmte Zeit ausfällt, weil die künstliche Hüfte, die ihr letztes Jahr im Frühjahr eingebaut wurde, leider wieder ausgebaut werden musste. Leider saß da eine Entzündung drin. Scheiße gelaufen!

Am Wochenende habe ich Dienst, ich muss ja noch ein Auto abbezahlen. Ich hoffe, der Freund kommt mich besuchen und es bleibt ruhig.

Morgen werde ich im Außendienst unterwegs sein, allerdings sind die Termine leider alle Tierschutzfälle, ich hoffe, es wird nicht ganz katastrophal.

Wie Sie merken, so wirklich was habe ich dann doch nicht zu erzählen. Ich gucke jetzt noch die Goldenen Blogger und wehe das Fräulein Read On gewinnt nicht.

Das Wochenende – Eine Zusammenfassung 14

Und wieder ist eine Woche rum, diesmal eine, in der ziemlich viel passiert ist. Aber das habe ich Ihnen ja schon aufgeschrieben.

Am Freitag habe ich doch länger als gedacht gearbeitet. Abends habe ich mit dem Freund Pizza bestellt. Eigentlich wollten wir essen gehen. Aber unsere Freunde hatten dann keine Lust und wir haben uns überlegt, das dann auf Samstag zu verschieben. Da ich allerdings mit Aussicht aufs Essen gehen nichts eingekauft habe, wurde es halt Pizza vom Lieferdienst.

Den Samstag haben wir damit verbracht, gemeinsam ein Wimmelbildspiel zu spielen. So Rumgerätsel zusammen mit dem Freund macht schon Spaß. Und die Spiele, die wir besitzen und die man gemeinsam spielen kann, habe wir alle schon durch. Dann war ich einkaufen und der Freund hat mit der Wäsche angefangen. Und leider den knallroten Pulli, den mir meine Mutter zu Weihnachten geschenkt hat, zusammen mit meinem weißen Bewerbungsblüsschen gewaschen. Im Endeffekt hab ich eine Mitschuld, ich hab ihm mehrfach gesagt, dass man buntes und weißes durchaus zusammen waschen kann. Wenn die Sachen vorher oft genug gewaschen worden sind und nicht mehr ausbluten. Ich habe aber ehrlich gesagt darüber nur gelacht. So etwas passiert und zum Glück waren seine Sachen, die er mit in der Maschine hatte, alle rotstichig, so dass das nicht aufgefallen ist. Nur meine weiße Bluse und das weiße Top waren halt rosa. Allerdings nicht gleichmäßig. Und so habe ich das Zeug dann mit Waschmittel für weiße Wäsche und Chlorix nochmal in die Maschine getan. Jetzt riecht es im Waschhaus wie im Schwimmbad, die Maschine ist bestimmt auch sauberer als vorher und die grauen Akzente, die die Bluse an der Knopfleiste und den Ärmeln hatte, sind jetzt braun. Aber sie ist nur noch ganz leicht rosa. 😀

Dafür war das Essen sehr lecker. Wir haben so einen Schlemmerblock, wo man in den Restaurants, die da drin stehen, zwei Hauptgerichte zum Preis von einem kriegt und ähnliches. Als wir bei dem Chinesen angekommen waren, den wir uns ausgeguckt haben, haben wir festgestellt, dass wir neben an mit der lieben Nessy vor einiger Zeit Caipi getrunken haben. So kanns gehen. Also das chinesische Restaurant links daneben kann ich nur empfehlen, sollte es dich nochmal in die Gegend verschlagen 😉 Wir haben auch noch nen Gutschein dafür, wir haben nämlich vergessen, den Block vorzuzeigen.

Heute waren wir bei den Pferden und ich habe zum dritten Mal seit der OP wieder aufm Pferd gesessen, ich merk es jetzt noch im Fuß. Aber wir haben nur eine Schrittrunde gemacht und es war echt schön. Und ich habe mal wieder festgestellt, Bewegungsabläufe, die man über Jahre jeden Tag gemacht hat, sind automatisch wieder da. Diese ganzen kleinen Dinge mit Gewicht verlagern und so mache ich immer noch, ohne wirklich darüber nachzudenken. Sehr zum Leidwesen der Liese, die wahrscheinlich lieber mehr das gemacht hätte, was sie so wollte und weniger das, was ich so wollte.

Auf der Fahrt in die kleine Stadt, in der ich arbeite, habe ich mal wieder mit meinen Eltern telefoniert. Und ich habe meine Vater mal gefragt, ob ich das von ihm habe, das ich alles im Voraus immer durchdenken muss. Das ist nämlich sehr sehr anstrengend. Jetzt im Moment plant mein Kopf schon, wie ich das mit dem Umzug alles mache und hat Angst, dass etwas schief läuft und ich war heute mal wieder sehr sehr froh, den Freund zu haben, der mir dann den Rücken streichelt und mir, oder besser meinem Kopf, erklärt, warum dass alles nicht so schlimm ist.
Tja, was soll ich sagen, mein Vater sagte so spontan ja, dass ich davon ausgehen kann, dass er genau weiß, was ich meine. Ich hab ihn dann auch mal gefragt, ob das vielleicht irgendwann besser wird. Wird es nicht, Mist! Es ist nämlich manchmal einfach nur anstrengend. Vor allem wenn man den Kopf gerne mal frei hätte. Um zu schlafen zum Beispiel, oder für andere Dinge, bei denen ein freier Kopf hilfreich ist.

Jetzt habe ich gerade neben bei meinen USB Stick fürs Auto zum dritten Mal neu gemacht, weil es doch ein bisschen dauert, bis die Daten dann von A nach B übertagen sind und werde gleich ins Bett gehen. Gute Nacht!

Blöd gelaufen. Edit: Oder auch nicht.

Also, als erstes, ich habe Teil 3 der Fragen fertig gestellt. Allerdings erst heute und nicht gestern.

Gestern bin ich nach der Arbeit zum Freund gefahren. Denn heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch und der Ort ist aus der großen Stadt schneller zu erreichen als von der kleinen Stadt aus. Und da ich mir eh einen Tag Urlaub dafür genommen habe, konnte ich den Rest des Tages heute ganz entspannt angehen.

Der Gespräch lief eher mau, zumindest der fachliche Teil. Es war zwar für Tierschutz/Tierseuchen und Lebensmittelhygiene ausgeschrieben (auch in dieser Reihenfolge), aber fachlich wurde ich nur nach Lebensmittelhygiene gefragt. Und da ich in diesem Bereich noch nicht gearbeitet habe und mein Uniwissen auch schon etwas eingerostet ist (auch wenn mein Gegenüber das anders sah „Sie sind ja noch nicht lange aus der Uni raus!“ Ähm, hust, doch schon fünf Jahre) war ich in diesem Teil nicht sehr erfolgreich. Ich habe viel geraten oder mir hergeleitet und er hat mir viel aus der Nase gezogen bzw. mich zur richtigen Antwort geführt. Die Dame vom Personalamt, die daneben saß, hat mehrfach das Gesicht so verzogen, dass ich davon ausgehe, ordentlich ins Klo gegriffen zu haben.

Aber wenigstens waren Ihre Fragen echt gut. Ich finde diese Persönlichkeitsfragen ja meist eher grenzwertig (drei Stärken und Schwächen? Ehrlich jetzt? Ich hasse hasse hasse diese Frage), aber ihre waren echt gut durchdacht und auch wenn ich mir über einige Dinge, die sie mich gefragt hat, noch nie wirklich Gedanken gemacht habe, fand ich die Fragen gut.

Schauen wir mal, was dabei herauskommt, nächste Woche weiß ich mehr.

Edit: Ich weiß jetzt (also ne halbe Stunde später) schon mehr. Ich hab gerade einen Anruf vom Personalamt bekommen. Und eine mündliche Zusage. Wow, damit habe ich nun echt nicht gerechnet. Bin gerade etwas überfahren. Der Personalrat muss da nächste Woche nochmal drüber entscheiden, aber sonst sieht es gut aus.

Nachher gehe ich noch mit meinen Kollegen essen, meine Kollegin hat vor kurzem ihre Prüfungen zum Amtstierarzt (also das dritte Staatsexamen) bestanden und lädt uns alle ein. Da das hier im Ort ist, kann ich zu Fuß gehen und auch was trinken, das ist heut wohl auch nötig. Ich ärgere mich immer noch über mich selbst, wegen des Bewerbungsgespräches.

Eine Bewerbung habe ich heute auch noch abgeschickt. Und kann mich freuen, dass ich es nicht vorher getan habe, denn gestern habe ich ein Zwischenzeugnis vom Personalamt bekommen und so kann ich das direkt den Bewerbungsunterlagen hinzufügen.

Jetzt werde ich noch ein bisschen im Internet rumdaddeln und vielleicht noch zocken, bis ich dann nachher los muss.

1000 Fragen an mich selbst – Teil 3

Weil ich heute mal wieder einen Lückenfüller brauche. Der heutige Tag war verdammt anstrengend, aber ich darf nix erzählen, deswegen machen wir einfach mal weiter damit. Teil 1 und Teil 2

Hier erstmal die nachgereichten Fragen, die noch fehlten:

41. Trennst du deinen Müll?
Ähm ja?

42. Warst du gut in der Schule?
Guter Durchschnitt.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Bidde? Keine Ahnung, hab da noch nie die Zeit gestoppt. Allein oder zu zweit? Mit oder ohne Haare waschen?

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Ich glaub da gar nix, weder dass, noch dass nicht.

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich
zu?
Ich halte es da mit Annett Louisan.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Blau, türkis, petrol.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Wenn ich muss.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmässig?
Keine.

105. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind ?
Nie.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Können schon, wollen nicht.

107. Wer kennt dich am besten?
Der Freund, meine Mutter, die beste Freundin, der beste Kumpel.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?
Kochen.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Wer ist das nicht?

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Jetzt gerade? Nix tun, lecker Essen, zocken, Videos gucken, mit dem Freund kuscheln.

111. Bist du stolz auf dich?
Selten.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Mir weh zu tun.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Nö.

114. Warum trinkst du Alkohol beziehungsweise keinen Alkohol?
Weil er mir schmeckt. Und zur Entspannung.

115. Welche Sachen machen dich froh?
Der Freund. Schönes Wetter. Nette Menschen. Kleinigkeiten.

116. Hast du heute schon einmal nach den Wolken am Himmel geschaut?
Da hatte ich ehrlich gesagt keine Zeit zu.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
Na da.

Ganz ehrlich, ich mag nicht mehr, ich bin zu platt, ich schreibe morgen weiter. Mir fällt nix Vernünftiges ein.

Weiter geht es, auch wenn jetzt übermorgen ist.
118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Nicht bewusst zumindest.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Sport. Nein, dazu müsste ich mir keine Zeit nehmen, ich müsste mich nur aufraffen. Aber ich lasse das mal so stehen.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
Nein, ganz im Gegenteil. Der Mensch wird sich immer auf die eine oder andere Art selbst zerstören.

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Ja, das tue ich. Weil ich unabhängig sein will und so erzogen wurde. Mein Freund würde aber auch keine Freundin haben wollen, die nicht ihr eigenes Geld verdient. Ich habe aber auch der Liebe wegen meinen Umkreis, in dem ich auf Jobsuche bin, auf eine bestimmte Region verlagert.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Dass sie nie gesagt haben: „Mädchen können das nicht.“ Und dafür, dass sie mir mein Studium finanziert haben.

123. Sagst du immer, was du denkst?
Nein, dann würde ich Menschen verletzen. Aber oft.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Ich habe keinen Fernseher.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Meinen ersten Job nach dem Studium.

126. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?
Etwas zu essen.

127. Verliebst du dich schnell?
Nein.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
Dann denke ich möglichst gar nicht. Sonst schlafe ich nicht ein.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Samstag.

130. Was würdest du als deinen grössten Erfolg bezeichnen?
Meine Promotion.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gerne einmal einen Tag
verbringen?
Sarah Kuttner.

132. Warst du schon einmal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
War das nicht fast jeder in der Teenagerzeit mal? Also ja.

133. Was ist dein Traumberuf?
Prinzipiell der, den ich habe. Ich wollte immer Tierarzt werden. Wenn man nicht irgendwann aufwachen und feststellen würde, dass das Gehalt und die Arbeitsbedingungen eines angestellten Tierarztes in der Praxis in Deutschland leider eher mau (natürlich nicht immer, aber häufig) sind.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Ja.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Alte Karten und Briefe.

136. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?
Viele, einfach in die Blogroll schauen.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Nein. Denn damit man sie wirklich genießen kann, braucht man eine gewisse finanzielle Sicherheit, also ich zumindest. Und damit ist auch die Liebe nicht mehr gratis.

138. Hast du schon mal was gestohlen?
Einen Leuchtstern als Kind bei meiner Freundin von der Wand. Und meinen Eltern Geld, auch als Kind.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Verschiedenes, das kommt auf den Anlass und die Gäste an. Und auf meine Lust. Da kann ich keine pauschale Aussage zu treffen.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten einmal eine Minute lang gratis
einkaufen?
Eine Minute? Was soll man denn in einer Minute kaufen? Da muss man ja vorher schon genau wissen, was man haben will und es darf nicht zu weit auseinander stehen. Nehmen wir ein Elektronikfachgeschäft.

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?
Kroatien, die USA, Italien, Österreich, viele.

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gern?
Ich würde gerne vorhersehen können, welche Konsequenzen Entscheidungen haben.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?
Als ich festgestellt habe, dass ich in meinem Lebenslauf, mit dem ich mich auf diverse Stellen beworben habe, aus welchen Grund auch immer, total unsinnige Fehler in den Jahreszahlen waren. Zum Beispiel lag die Jahreszahl meine Approbation nach der Promotion. Das war mir sehr peinlich.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?
Pizza.

145. Wie flexibel bist du?
Ich finde ja, ich bin recht flexibel. Der Freund findet das nicht. Weil ich gern ein, zwei Tage im Voraus wüsste, was wir so für Termine haben und mich gern auf Dinge einstelle.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gern
magst?
Leberwurst und da dann Schinken drauf. Die Kombination süß und scharf. Ketchup zu Grützwurst und alles andere, zu dem andere Menschen Senf essen. Ich mag aber keinen Senf.

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?
Leute gucken, Dinge angucken, die neben der Schlange sind. Im Zweifelsfall das Handy rausholen und lesen.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?
Auf Fotos, die ich selbst von mir gemacht habe.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?
Irgendwie beides, oder keins, je nachdem.

150. Führst du oft Selbstgespräche?
Joar, ich rede häufig mit mir selbst. Manchmal hoffe ich dann, dass mich niemand gehört hat.

Müde und vollgefressen

das bin ich gerade. Und ich muss morgen ziemlich sehr früh aufstehen und das liegt mir eher nicht so. Mir ist dann schlecht und ich hab das allgemein nicht so mit dem frühen aufstehen. Deswegen sehen Sie es mir bestimmt nach, wenn ich hier heute nur ein zwei drei Sätze tippe.

Viel passiert ist nicht, vor allem nichts, das ich Ihnen erzählen könnte. Schnee gibt es, in der kleinen Stadt, in der ich arbeite. Aber der wird auch langsam weggeregnet. Auf dass es morgen ziemlich glatt wird.

Und daher gehe ich jetzt einfach ins Bett, sehr früh sogar, werde mir von Herrn Gronkh oder anderen eine Gute Nacht Geschichte erzählen lassen und dann hoffentlich bald schlafen und morgen ist es mir dann mit Glück nicht ganz so schlecht, wenn ich aufstehe. Das kann einem nämlich auch so ein bisschen den Morgen versauen.

 

Das Wochenende – Eine Zusammenfassung 13

Mein Wochenende begann ja irgendwie schon am Mittwoch. Abends habe ich mich mit meiner ehemaligen Nachbarin aus Studi-Zeiten zum Essen getroffen. Wir haben lecker gegessen und viel geschnackt. Es war sehr schön, sie mal wieder zu treffen.

Am Donnerstag kam ich nicht so früh los, wie ich wollte. Der Freund hat nicht mit geschnitten, wann ich eigentlich aufstehen wollte und hat daher das Bad blockiert. Ich habe mir trotzdem noch das angeschaut, was ich gerne sehen wollte. Abends haben wir uns einen ruhigen gemacht.

Am Freitag habe ich mich gegen die meisten Vorträge und fürs Kontakte knüpfen und pflegen entschieden. Leider war es so, dass die Vorträge zu den Themen, die ich gern sehen wollte, sich total mit den Pausenzeiten der anderen (naja, den klinischen Themen halt) überschnitten haben und umgekehrt. Hätte ich mir alles angeschaut, hätte ich niemanden getroffen. Und dafür ist der Kongress ja auch da, um Leute zu treffen. Abends war ich dann noch mit vielen bayrischen Tierärzten lecker essen und zwei bis fünf Bierchen trinken. Ich war zwar nicht doll betrunken und gar nicht sooo spät zu Hause, aber etwas gerädert war ich am Samstag dann doch.

Daher war ich am Samstag auch etwas später auf dem Kongress. Habe aber trotzdem einige interessante Vorträge gesehen. Unter anderem auch Dinge über Fische in der Forschung. Also jetzt nicht explizit Forschung mit tiermedizinischem Hintergrund, sondern auch Neurobiologie und Onkologie. Das war sehr interessant. Es gibt zum Beispiel einen Fisch, der ist gerade mal einen Zentimeter groß, hat keine Schädeldecke und ist auch sonst eher durchsichtig. Und wenn man den so genetisch verändert, dass die Neuronen fluoreszieren, dann kann man diesen Fisch in eine virtuelle Realität setzen und übers Mikroskop beobachten, wie im Hirn die Neuronen aktiviert werden, um zum Beispiel die Richtung beim Schwimmen zu ändern. Das war wirklich sehr faszinierend.

Zum Schluss habe ich noch mal meine ehemalige Nachbarin getroffen und bin über die Pferdemesse gelaufen. Aber da waren mir einfach zu viele Menschen.

Zu Hause hat dann der Freund mit dem Essen gewartet und es wurde ein schöner Abend.

Heute wieder das normale Sonntags-Programm: Wäsche waschen und zwischen durch zocken. Zum Abendbrot gab es Steak und Salat und ich bin erst ziemlich spät losgekommen.

Lustig ist auch, dass es auf der Stecke eine richtige Wettergrenze gibt. Das ist ein Autobahnkreuz. Vor dem Kreuz gab es nicht eine Schneeflocke, dahinter mehrere Zentimeter Schnee. Das hat sich auch bis in den Ort, in dem ich arbeite, gehalten. Ich habe also das Auto eingepackt und bin durch den Schnee gestiefelt. Aber zum Glück funktioniert hier der Räumdienst, so dass die Straßen frei waren. Blöd ist nur, dass ich das ganze Obst beim Freund vergessen habe, so habe ich morgen nichts zum Frühstück und muss vor der Arbeit erstmal einkaufen gehen.

Jetzt werde ich noch meinen Wein austrinken und dann schlafen gehen.

Frollein Polly ist dieses Wochenende fort und bildet sich

So könnte man das formulieren. Ich gehe von Donnerstag bis Samstag auf einen Kongress. Denn ich bin verpflichtet, mich weiterzubilden, das steht so in meiner Berufsordnung. Da steht auch drin, wie viele Stunden das sein müssen. Je mehr Qualifikationen im Sinne von Fachtierärzten oder Zusatzbezeichnungen man hat, desto mehr muss man sich fortbilden. Ich stehe da jedoch noch auf der untersten Stufe.

Und weil dieser Kongress nicht nur Fortbildung sondern auch Kontakte knüpfen und erhalten bedeutet, weiß ich jetzt schon, dass ich wahrscheinlich keine Lust haben werde, zu bloggen. Ich bin da nicht so konsequent wie andere 😉 Vielleicht blogge ich ja doch, weil ich sonst im Vortrag fast einschlafen werde, aber ich glaube es fast nicht.

Und weil ich viele Freunde und Bekannte treffen werde, beginnt der Kongress für mich quasi morgen, indem ich mich mit meiner ehemaligen Nachbarin aus Studienzeiten zum essen treffen werde. Die hat nämlich das selbe studiert wie ich und kommt auch zum Kongress. Und weil es sonst wahrscheinlich zu viel werden wird, treffen wir uns morgen schon, um Essen zu gehen. Das haben wir beim letzten Kongress vor zwei Jahren schon so gemacht und wer weiß, vielleicht wird das ja unsere persönliche kleine Tradition.

Wahrscheinlich werde ich auch wieder den Tierarzt nebst Gattin (auch, Tierärztin, wer hätte das gedacht) aus Bayern, bei dem ich vor dem Studium mal für zwei Monate ein Praktikum gemacht habe, treffen. Der war der Grund, warum ich immer Pferdegynäkologie machen wollte. Aber wir wissen ja, es kommt erstens anders und zweitens als man denkt.
Die beiden treffe ich, seit ich studiere, alle zwei Jahre auf dem Kongress. Ich bin gespannt, ob er mich wieder mit: „Das ist das Kind“ vorstellen und viele Leute stark irritieren wird. Seine Frau hat da übrigens auch immer fröhlich mitgespielt 😀
Und wenn ich den treffe, dann bestimmt auch alle seine bayrischen Tierarztkollegen, für die dieser Kongress immer wie ein Kurz-Party-Urlaub ist, jedenfalls kommt mir das immer so vor. Und dann werde ich wohl zu viel Alkohol trinken, das war bis jetzt (das müsste mein fünfter Kongress sein) immer so.

Ach ja und mein bester Kumpel und Prüfungspartner im gesamten Studium wird auch kommen. Den muss ich natürlich auch treffen. Und mit ihm etwas trinken gehen oder so.

Sie sehen schon, es wird etwas anstrengend. Eigentlich bräuchte ich danach nochmal ein Wochenende, aber wer will sich schon beschweren. Ich freue mich auf jeden Fall sehr und hoffe, Sie sehen es mir nach, wenn ich doch erst am Sonntag wieder etwas schreibe.

Heute war ein schöner Tag

Ja, das kann man so stehen lassen.
Ich habe Dinge erledigt gekriegt, mir von meinem Kollegen nochmal genau das Bolzenschussgerät und die Elektrobetäubungszange erklären lassen (ja, ich weiß, das ist wahrscheinlich nur für mich interessant, andere Menschen finden sowas wahrscheinlich eher schrecklich), noch mehr Dinge erledigt.
Dann ein netter Außendiensttermin, bei dem ich mir neu gebaute Boxen für zwei Haffis älteren Semesters angeschaut habe. Die werden sogar noch mit der Kutsche gefahren und einer der beiden ist schon 27 Jahre alt. Ich habe Ponys gestreichelt und sie ein bisschen mir meinem Messlaser gegruselt. Der macht zwar keine Geräusche aber einen roten Punkt und da kann man sich schon mal ein bisschen aufblasen und rumprusten. (Ich, also die Tierärztin die immer die Viecher vollquatscht, sag dann immer zu den Pferden: „Bist du ein Pustebär?“ Ja, ich hab nen Knall 😀 )
Dann noch mehr Dinge erledigt, der Kollegin und dem Chef was am PC erklärt. Ich war nämlich so fies, naja, fies ist relativ, aber ich habe meinen Chef ein zu korrigierendes Dokument nicht ausgedruckt und händisch die Korrekturen eingefügt, sondern die „Änderungen nachverfolgen“-Funktion genutzt und auch noch einen Kommentar eingefügt. Das kannte er vorher gar nicht und ich hatte ein bisschen ein schlechtes Gewissen. Nachdem ich ihm ca. zehn Mal angeboten habe, dass doch auszudrucken und da zu korrigieren bzw. gesagt habe, dass ich das nicht nochmal tun werde, hat er mir dann gesagt, dass ich das ruhig weiter so machen solle, dann wüsste er wenigstens, was alles geht. Hachz.

Dann hat mir noch der Freund geschrieben, dass er morgen hier in der Nähe ist und ich habe jetzt ein Date zum Mittagessen.

Später habe ich noch Dinge recherchiert und war ein paar Dinge einkaufen. Vorm Pizzaregal ist mir dann aufgefallen, dass so gut wie keine Firma vorne auf der Packung eine realistische Portionsgröße angibt. Bei den American Style Pizzen wird die Potionsgröße sogar nur mit 1/3 Pizza angegeben… Büdde? Nur damit die Kalorienanzahl nicht so hoch ist, oder was? Total bekloppt. Die meisten geben ne halbe Pizza an, was ich auch, ähm, für totalen Quatsch halte.

Danach habe ich mich noch bei der Physiotherapie durchkneten lassen und nun werde ich noch rumschlumpfen und dann hoffentlich nicht zu spät ins Bett gehen.

Wie gesagt, ein schöner Tag.