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ANNEXÉ À L'ARRÊTÉ
DU PRÉFET DU BAS-RHIN
du 20 avril 2018
Plan de Prévention
des Risques d’inondation
Eurométropole de Strasbourg
Note de présentation
Table
des
matières
3
Introduction.........................................................................................................................................................................................................................................................................................10
1. PRÉAMBULE.........................................................................................................................................................................................................................................................................11
1.1 Les grands principes de la gestion des risques d’inondation........................................................................................................11
1.1.1 La « Directive Inondation »..........................................................................................................................................................................................................................11
1.1.2 La Stratégie Nationale de Gestion des Risques d'Inondation...........................................................................................................11
1.1.3 Les Territoires à Risque important d'Inondation (TRI).................................................................................................................................12
1.1.4 Les Plans de Gestion des Risques d’Inondation (PGRI)...............................................................................................................................12
1.1.5 Les Stratégies Locales de Gestion des Risques d'Inondation (SLGRI).................................................................................12
Note de présentation
4
Note de présentation
5
4.2 Élaboration des cartes des zones inondables par débordement des cours d'eau..............................54
4.2.1 Définition de l'aléa inondation par débordement de cours d'eau..............................................................................................54
4.2.2 Zones inondables par le Rhin..................................................................................................................................................................................................................55
4.2.3 Zones inondables par l’Ill et la Bruche.....................................................................................................................................................................................56
[Link] La construction du modèle hydraulique.....................................................................................................................................................56
[Link] Détermination des débits et hydrogrammes de crues.......................................................................................................59
[Link] Prise en compte des ouvrages de protection et digues....................................................................................................61
[Link] Modalités de simulation des défaillances................................................................................................................................................65
[Link] Cas particulier de La Wantzenau ..........................................................................................................................................................................67
[Link] Ouvrages de protection d’Erstein........................................................................................................................................................................69
[Link] Synthèse de la zone inondable de l'Ill et de la Bruche.........................................................................................................71
4.2.4 Zones inondables par l’Ehn, l’Andlau et la Scheer................................................................................................................................................71
[Link] Modélisation hydraulique..................................................................................................................................................................................................71
[Link] Ouvrages de protection.........................................................................................................................................................................................................72
4.2.5 Cartographies réalisées...................................................................................................................................................................................................................................72
[Link] Cartographie de l'aléa...............................................................................................................................................................................................................72
[Link] Carte des cotes des plus hautes eaux (CPHE)..................................................................................................................................74
[Link] Bandes de sécurité en arrière des digues.................................................................................................................................................74
4.3 Élaboration des cartes des zones inondables par remontée de nappe......................................................................75
4.3.1 Cartographie des côtes piézométriques de la nappe......................................................................................................................................76
4.3.2 Cas particulier du secteur Reichstett–Vendenheim........................................................................................................................................79
Note de présentation
6
[Link] Fegersheim..................................................................................................................................................................................................................................................84
[Link] Geispolsheim............................................................................................................................................................................................................................................85
[Link] Hoenheim......................................................................................................................................................................................................................................................85
[Link] Holtzheim......................................................................................................................................................................................................................................................85
[Link] Illkirch-Graffenstaden.........................................................................................................................................................................................................85
[Link] La Wantzenau....................................................................................................................................................................................................................................85
[Link] Lingolsheim............................................................................................................................................................................................................................................87
[Link] Lipsheim.......................................................................................................................................................................................................................................................87
[Link] Oberschaeffolsheim................................................................................................................................................................................................................87
[Link] Ostwald........................................................................................................................................................................................................................................................87
[Link] Plobsheim.................................................................................................................................................................................................................................................88
[Link] Reichstett..................................................................................................................................................................................................................................................88
[Link] Schiltigheim...........................................................................................................................................................................................................................................88
[Link] Strasbourg................................................................................................................................................................................................................................................89
[Link] Vendenheim..........................................................................................................................................................................................................................................90
[Link] Wolfisheim..............................................................................................................................................................................................................................................90
Note de présentation
7
5. Bibliographie.................................................................................................................................................................................................................................................................... 108
6. Glossaire...................................................................................................................................................................................................................................................................................... 109
9. Annexes.......................................................................................................................................................................................................................................................................................... 115
9.1 Cartes d'aléas............................................................................................................................................................................................................................................................................. 115
9.2 Cartes d’enjeux........................................................................................................................................................................................................................................................................ 118
9.3 Arrêtés de prescription............................................................................................................................................................................................................................................ 140
9.3.1 Arrêté du 17 janvier 2011 prescrivant l’élaboration d’un plan de prévention
des risques d’inondation (24 communes)......................................................................................................................................................................................... 140
9.3.2 Arrêté du 17 janvier 2011 prescrivant l’élaboration d’un plan de prévention
des risques d’inondation (4 communes)............................................................................................................................................................................................. 146
9.3.3 Arrêté du 30 juin 2016 portant modification de l'arrêté du 17 janvier 2011
prescrivant l’élaboration d’un plan de prévention des risques d’inondation (24 communes).................. 150
9.3.4 Arrêté du 30 juin 2016 portant modification de l'arrêté du 17 janvier 2011
prescrivant l’élaboration d’un plan de prévention des risques d’inondation (4 communes)....................... 157
Note de présentation
9
Plan de Prévention
des Risques
d’inondation
Eurométropole de Strasbourg
Communes de
Blaesheim, Bischheim, Eckbolsheim, Eckwersheim, Entzheim,
Eschau, Fegersheim, Geispolsheim, Hoenheim, Holtzheim,
Illkirch-Graffenstaden, Lampertheim, La Wantzenau,
Lingolsheim, Lipsheim, Mittelhausbergen, Mundolsheim,
Niederhausbergen, Oberhausbergen, Oberschaeffolsheim,
Ostwald, Plobsheim, Reichstett, Schiltigheim,
Souffelweyersheim, Strasbourg, Vendenheim et Wolfisheim
Note de présentation
10
Introduction
Les inondations sont les catastrophes naturelles les plus fréquentes en Europe. La France n’échappe pas
à ce phénomène naturel qui constitue l’un des risques naturels majeurs le plus prégnant sur le territoire
national. Ces dix dernières années, celui-ci a été ainsi touché régulièrement par plusieurs phénomènes
d’ampleur : le 28 février 2010 la tempête Xynthia frappe fortement l’ouest de la France, le 15 juin 2010
c'est le Var qui est particulièrement touché avec 25 morts et près d’un milliard d’euros de dégâts, le 18
juin 2013 le Sud-Ouest connaît d’importantes inondations notamment à Lourdes, les inondations de
l’automne 2014 et 2015 frappent une nouvelle fois durement le sud-est de la France avec de nombreuses
victimes… L’année 2016 s’inscrit malheureusement dans cette continuité avec de très nombreuses régions
métropolitaines impactées. Le bilan des inondations de l’année 2016 est également lourd, car au-delà
des importants dégâts matériels, estimés entre 900 millions et 1,4 milliard d’euros1, les inondations ont
également causé le décès de 4 personnes et en ont blessé 24 autres2. 782 communes ont par ailleurs
bénéficié d’un arrêté de classement en catastrophe naturelle par arrêté ministériel.
L’agglomération de Strasbourg a également été impactée à diverses reprises au cours de son histoire par
des crues importantes, avec quelquefois des dégâts considérables, en raison notamment de sa position
géographique située à la confluence de plusieurs cours d’eau.
La direction départementale des territoires du Bas-Rhin, avec l’appui de différents bureaux d’études, a
mené un large travail de définition des zones inondables par débordement de cours d’eau et de remontée
de la nappe phréatique sur ces 28 communes. Le résultat de ces études a confirmé l’importance des risques
d’inondation sur le territoire de l’Eurométropole de Strasbourg et a permis d’en affiner la connaissance
afin de les prendre en compte au mieux dans les politiques et projets d’aménagement.
Les études et la concertation pour aboutir au règlement du plan de prévention des risques d’inondation
et à son zonage ont été conduites conjointement sur l’ensemble des 28 communes considérées : ces
documents y sont donc directement applicables, notamment en ce qui concerne la délivrance des
autorisations d’urbanisme.
La présente note de présentation détaille le secteur géographique et le contexte hydrologique, les
inondations historiques prises en compte, les méthodologies et les résultats des études qui ont permis
d’aboutir au zonage réglementaire et au règlement. Elle justifie également les principes du règlement et
les prescriptions associées, dans une perspective d’aménagement durable du territoire.
1_Source : [Link], « Les dommages des inondations évalués entre 900 millions et 1,4 milliard d'euros », sur [Link],
7 juin 2016.
2_Source : [Link] - Inondations : Valls annonce un bilan de quatre morts et 24 blessés », sur Le [Link],
4 juin 2016.
Note de présentation
11
1. PRÉAMBULE
1.1. Les grands principes de la gestion des risques d’inondation
1.1.1. La « Directive Inondation »
La directive européenne 2007/60/CE du 23 octobre 2007 relative à l’évaluation et à la gestion des risques
d’inondation, dite « Directive Inondation » fixe un cadre et une méthode pour l’élaboration et la mise en
œuvre des politiques publiques de gestion des risques d’inondation.
Les objectifs de cette directive ont été repris dans la loi portant engagement national pour l’environnement
(ENE) du 12 juillet 2010, codifié aux articles L.566-1 et suivants du Code de l’Environnement. Cette loi
introduit également l’élaboration collective d’une Stratégie Nationale de Gestion des Risques d’Inondation
(SNGRI).
La directive inondation impose aux États Membres de se fixer des objectifs de réduction des conséquences
dommageables des inondations et d’évaluer les résultats obtenus. Elle définit une méthode de travail
commune à l’échelle européenne et un calendrier intégrant un cycle de révision tous les six ans. Chacun de
ces cycles se décompose en trois phases successives, conduites sous l’autorité du préfet coordonnateur
du bassin : une phase d’évaluation des risques et de diagnostic, une phase de planification, puis une phase
d’action.
L’élaboration des SLGRI en 2016 a constitué la dernière étape de la mise en œuvre de la Directive
Inondation pour le premier cycle 2016 – 2021.
L’élaboration collective et concertée de cette stratégie nationale de gestion des risques d’inondation,
au sein de la Commission mixte inondation (CMI), a conduit à un texte partagé par l’État et les parties
prenantes.
Note de présentation
12
Cette stratégie répond ainsi à une attente forte de tous les partenaires, notamment des collectivités
territoriales, d’un cadre partagé orientant la politique nationale de gestion des risques d’inondation.
Ces territoires à risque d’inondation important font l’objet d’un diagnostic approfondi du risque. Une
cartographie des risques est ainsi réalisée sur chaque TRI et arrêté par le préfet coordonnateur de bassin.
Cette cartographie constitue une étape majeure dans la connaissance des spécificités du territoire, des
aléas auxquels il peut être soumis et dans la localisation des enjeux en rapport avec ces événements.
Le but est de mieux connaître la vulnérabilité du territoire pour savoir quels sont les outils de gestion à
privilégier. Cette cartographie donne un premier accès à l’analyse des vulnérabilités et du fonctionnement
socio-économique de la zone : exposition des établissements sensibles (hôpitaux, écoles, entreprises
Seveso), emplacements stratégiques des réseaux routiers, sensibilité des réseaux d’énergie, d’eau potable
ou d’assainissement...
Une fois le territoire à risque d’inondation important identifié et analysé au regard des risques
d’inondation, l’étape suivante consiste à mettre en place une gestion ciblée des risques auxquels il est
soumis pour anticiper et réduire l’impact des crises. Abritant une grande densité de population urbaine, les
TRI constituent un enjeu important pour tous les acteurs publics. Ainsi, aux côtés de l’État, les collectivités
locales assureront une gestion de ces risques, sur un périmètre géographique pertinent, par une stratégie
locale pour répondre aux ambitions de la stratégie nationale de gestion des risques d’inondation (SNGRI).
Le but de ces plans est de permettre aux États de se fixer des objectifs à atteindre en matière de gestion
des inondations en fonction des analyses préliminaires (carte des zones inondables et carte des risques
d’inondation) et en tenant compte notamment des coûts et des avantages.
Les Plans de Gestion des Risques d’Inondation englobent tous les aspects de la gestion des risques
d’inondation, en mettant l’accent sur la prévention, la protection, la préparation, et la réparation et analyse
post-crise, y compris la prévision des inondations et les systèmes d’alerte précoce, et en tenant compte des
caractéristiques du bassin hydrographique ou du sous-bassin considéré. Les Plans de Gestion des Risques
d’Inondation peuvent également comprendre l’encouragement à des modes durables d’occupation des
sols, l’amélioration de la rétention de l’eau, ainsi que l’inondation contrôlée de certaines zones en cas
d’épisode de crue.
Note de présentation
13
Les stratégies locales identifient des mesures, à l’échelle de leurs périmètres, concourantes à la réalisation
des objectifs fixés par les PGRI. Elles identifient notamment les mesures de prévention, de protection et de
sauvegarde adaptées aux territoires concernés.
Chaque stratégie est approuvée par arrêté du préfet concerné après avis du préfet coordonnateur de
bassin.
La prévention des risques naturels majeurs est organisée par les textes fondateurs suivants :
• la loi n° 82-600 du 13 juillet 1982 relative à l’indemnisation des victimes de catastrophes
naturelles ;
• la loi n° 87-565 du 22 juillet 1987 relative à l’organisation de la sécurité civile, à la protection de la
forêt contre l’incendie et à la prévention des risques majeurs ;
• la loi n° 95-101 du 2 février 1995 relative au renforcement de la protection de l’environnement,
dite loi « Barnier » ;
• la loi n° 2003-699 du 30 juillet 2003 relative à la prévention des risques technologiques et naturels
et à la réparation des dommages.
La politique de l’État en matière de gestion des risques naturels majeurs a pour objectif d’assurer la
sécurité des personnes et des biens dans les territoires exposés à ces risques.
La politique de prévention s’appuie sur les 7 piliers de la prévention, complémentaires, qui sont :
• la connaissance des aléasI et des enjeux II
• la surveillance, la prévision, la vigilance et l’alerte
• l’éducation et l’information préventive des citoyens
• la maîtrise de l’urbanisation et du bâti par la réglementation et les plans de prévention des risques
(PPRn)
• la réduction de la vulnérabilité III
• la protection
• la préparation aux situations d’urgence.
Note de présentation
14
Figure 1: Les 7 composantes de la prévention des risques. Source : CETE Sud-Ouest, 2008.
Figure 1 : Les 7 composantes de la prévention des risques. Source : CETE Sud-Ouest, 2008.
Le PPRn constitued’observer
Il convient l’outil central de la politique
que l’application de principes
de ces préventionestdes risquesavec
partagée naturels.
les élus locaux et avec les
citoyens (particuliers, maîtres d’œuvre,...). Ces derniers, en s’informant, peuvent, à leur échelle, mettre en
Ilconvient
œuvred’observer
des mesuresquedel’application de ces
nature à prévenir ou àprincipes est
réduire les partagée avec les élus locaux et avec les
dommages.
citoyens (particuliers, maîtres d’œuvre,...). Ces derniers, en s’informant, peuvent, à leur échelle,
1.2.1.
mettre en Lades
œuvre protection
mesures devise à limiter
nature lesouconséquences
à prévenir du phénomène naturel sur
à réduire les dommages.
les personnes et les biens
La protection revêt la forme de travaux de réduction de la vulnérabilité. Lorsque les aléas sont de faible
1.2.1importance,
La ilprotection
est possible devise à limiter
s’en protéger, par lales conséquences
construction du phénomène
ou le confortement d’ouvrages tels que
naturel sur les
les digues personnes
ou levées, la création et les
ou la biens de bassins de rétention, de déversoirs, ou de casiers...
réactivation
Cette politique, limitée par son coût et par l’étendue du territoire à traiter, ne sera mise en place que pour
La protection revêt
des enjeux déjàla exposés
forme de et travaux
réellement de importants,
réduction deafinladevulnérabilité.
diminuer leurLorsque les aléas sont
degré d’exposition de
au risque
faible importance, il est possible de s’en protéger, par la construction ou le confortement d’ouvrages
d’inondation. Il est à noter que ces travaux n’annulent pas le risque, puisque pour des aléas plus importants,
tels queces
lesouvrages
digues ou
ne levées,
suffisentlaplus.
création ou la réactivation
Dans certaines situations de bassins
de tels de rétention,
ouvrages de déversoirs,
peuvent même ou
être à l’origine
de casiers... Cettenouveau
d’un risque politique,(parlimitée
exemple par son coût
le risque et par l’étendue
de rupture de digues…).du territoire à traiter, ne sera mise
en placeAuque pour des
demeurant, cesenjeux
travauxdéjà exposéspasetavoir
ne doivent réellement importants,d’inciter
pour conséquence afin deà urbaniser
diminuer davantage
leur degréles
d’exposition au risque d’inondation. Il est à noter que ces travaux n’annulent pas le risque, puisque
espaces ainsi protégés.
pour des aléas plus importants, ces ouvrages ne suffisent plus. Dans certaines situations de tels
ouvrages peuvent même être à l’origine d’un risque nouveau (par exemple le risque de rupture de
digues…).
Au demeurant, ces travaux ne doivent pas avoir pour conséquence d’inciter à urbaniser davantage
les espaces ainsi protégés.
1.2.2. La prévention vise à limiter les enjeux dans les zones soumises au
phénomène naturel et à ne pas aggraver l’aléa
La prévention repose :
• d’une part, sur la connaissance des phénomènes physiques (caractéristiques, localisation,
étendue, effets probables,...), connaissance transcrite dans les atlas des zones inondables et sur le
recensement des enjeux présents dans les secteurs affectés par l’aléa ;
• d’autre part, sur la prise en compte du risque dans l’aménagement du territoire, au travers de
l’élaboration de plans de prévention des risques ainsi que dans la construction par le biais de
dispositions techniques spécifiques. Cette prise en compte du risque vise à ne pas exposer de
biens nouveaux dans les zones d’aléa fort IV et à ne pas aggraver les risques par ailleurs.
L’outil central qui porte la politique de prévention des risques d’inondation est le Plan de Prévention des
Risques d’Inondation (PPRi).
Le retour d’expérience permet de tirer un certain nombre de leçons destinées à diminuer les conséquences
néfastes d’événements analogues quand ils se produiront.
Cette information est donnée, d’une part, dans un cadre supra-communal, au travers d’atlas et de
cartographies des risques, des plans de prévention des risques naturels (PPRn), du dossier départemental
des risques majeurs (DDRM), et d’autre part, au niveau de la commune. Pour chaque commune concernée
par un ou plusieurs risques naturels, l’information des élus se fait au travers d’un porter à connaissance
(PAC) ou d’un PPRi élaboré par l’État. Il appartient ensuite au maire d’informer ses administrés au moyen
du dossier d’information communal sur les risques majeurs (DICRIM), voire au travers d’un Plan Communal
de Sauvegarde (PCS).
La loi du 30 juillet 2003 relative à la prévention des risques technologiques et naturels et à la réparation
des dommages a créé une obligation d’information de l’acheteur ou du locataire de tout bien immobilier
(bâti et non bâti) situé dans un plan de prévention des risques prescrit ou approuvé. À cet effet, sont
établis directement par le vendeur ou le bailleur, un état des risques naturels et technologiques à partir
des informations mises à disposition du Préfet du département (Information Acquéreur Locataire - IAL)
et une déclaration sur les sinistres ayant fait l’objet d’une indemnisation consécutive à une catastrophe
naturelle reconnue comme telle.
Note de présentation
16
Dans l’application de la politique de gestion des risques naturels majeurs, il convient de distinguer trois
niveaux de responsabilités des principaux acteurs concernés, sachant que certaines de ces responsabilités
peuvent être partagées :
Un des premiers rôles de l’État, représenté par le Préfet de département, est ainsi d’informer les élus et
les citoyens via le DDRM, la liste des arrêtés portant constatation de l’état de catastrophe naturelle, mais
également dans le cadre du PAC des documents d’urbanisme.
L’État, en liaison avec les autres acteurs, assure par ailleurs la surveillance des phénomènes, l’alerte et
l’organisation des plans de secours, lorsque le problème concerne plusieurs communes ou que l’événement
entraîne le déclenchement d’un plan départemental de secours.
De plus, la loi n° 2004-811 du 13 août 2004 de modernisation de la sécurité civile rend obligatoire
l’élaboration d’un PCS dans les communes dotées d’un PPRn approuvé. Ce PCS regroupe l’ensemble
des documents de compétence communale contribuant à l’information préventive et à la protection des
populations.
La maîtrise de l’occupation du sol et sa mise en cohérence avec les risques identifiés, à travers l’élaboration
d’un Plan Local d’Urbanisme (PLU), font également partie de ce rôle de prévention. En outre, dans
l’exercice de ses compétences en matière d’urbanisme, les maires ou les responsables de la structure
intercommunale, conservent la possibilité de recourir à l’article R.111-2 du code de l’urbanisme relatif à
la sécurité publique. Cet article dispose que « le projet peut être refusé ou n’être accepté que sous réserve
de l’observation de prescriptions spéciales s’il est de nature à porter atteinte à la salubrité ou à la sécurité
publique du fait de sa situation, de ses caractéristiques, de son importance, ou de son implantation à
proximité d’autres installations. »
Les collectivités locales et territoriales peuvent aussi réaliser des travaux de protection des lieux habités
et réduire ainsi la vulnérabilité, s’ils présentent un caractère d’intérêt général.
Par ailleurs, c’est le maire qui en premier lieu est le responsable de la gestion de crise (organisation et
direction des secours) sur sa commune. Il tient le Préfet informé de son action. Si le phénomène dépasse
le cadre communal ou si les moyens de la commune ne suffisent pas, le Préfet peut se substituer au Maire.
Note de présentation
17
Il est opportun de rappeler qu’en vertu du code général des collectivités locales, le maire peut avoir
l’obligation de prendre les mesures nécessaires afin de prévenir les atteintes à la sécurité publique
résultant de risques naturels, dans l’exercice de ses pouvoirs ordinaires de police. En cas de carence, l’État
peut se substituer à lui.
Le citoyen propriétaire ou bailleur de biens immobiliers situés dans un plan de prévention des risques a
le devoir d’informer l’acheteur ou le locataire de l’existence des risques naturels et/ou technologiques
auxquels ses biens sont exposés au travers de l’IAL.
Le Plan de Prévention des Risques d’inondation, nommé « PPRi » dans le reste du document, s’inscrit dans
la démarche plus large de création des Plans de Prévention des Risques Naturels majeurs (PPRn) instaurée
par la loi n° 95-101 du 2 février 1995 (Loi dite « Barnier »).
L’ensemble est aujourd’hui codifié aux articles L.562-1 à L.562-9 (partie législative) et R.562-1 à R.562-10-
2 (partie réglementaire) du code de l’environnement.
Le PPRi est un outil essentiel pour maîtriser l’urbanisation en zones inondables et ainsi limiter l’exposition
aux risques des personnes et des biens. Il a pour objectif premier de cartographier les zones à risques et de
les réglementer. Comme le prévoit l’article L.562-1 du code de l’environnement, le PPRi a pour objet de :
• de délimiter les zones exposées aux risques, en tenant compte de la nature et de l’intensité du risque
encouru, d’y interdire tout type de construction, d’ouvrage, d’aménagement ou d’exploitation
agricole, forestière, artisanale, commerciale ou industrielle, notamment afin de ne pas aggraver
le risque pour les vies humaines ou, dans le cas où des constructions, ouvrages, aménagements ou
Note de présentation
18
Les grands principes mis en œuvre dans le cadre du PPRi sont les suivants :
• à l’intérieur des zones inondables soumises aux aléas les plus forts, interdire toute construction
nouvelle et saisir toutes les opportunités pour réduire la population exposée ;
• dans les autres zones inondables où les aléas sont moins importants, prendre des dispositions
pour réduire la vulnérabilité des constructions qui pourront éventuellement être autorisées ;
• contrôler strictement l’extension de l’urbanisation dans les zones d’expansion des crues VII , c’est-
à-dire les secteurs non urbanisés ou peu urbanisés et peu aménagés où le volume d’eau important
peut être stocké. Ces zones jouent en effet un rôle déterminant en réduisant momentanément
le débit à l’aval, et en allongeant la durée de l’écoulement. Ces zones d’expansion de crues jouent
également un rôle important dans la structuration du paysage et l’équilibre des écosystèmes ;
• éviter tout endiguement ou remblaiement nouveau qui ne serait pas justifié par la protection de
lieux fortement urbanisés. En effet, ces aménagements sont susceptibles d’aggraver les risques en
amont et en aval ;
• dans les zones protégées par des digues, des constructions peuvent être autorisées dans la mesure
où elles ne doivent pas être situées dans les zones représentant une menace pour la vie humaine,
tout particulièrement dans les zones à proximité immédiate des digues pouvant subir l’impact
d’une rupture. Une qualification des aléas devra être établie pour les terrains protégés en fonction
de leur exposition potentielle aux inondations dans le cas où la digue ne jouerait pas son rôle de
protection.
Son élaboration est prescrite par arrêté préfectoral et est conduite en concertation avec les collectivités
locales concernées, les Établissements Publics de Coopération Intercommunale (EPCI), ainsi que les
organismes associés qui sont consultés au cours des différentes phases d’étude.
Son approbation fait l’objet d’un arrêté préfectoral, après consultation des communes et enquête publique.
Note de présentation
19
publique.
Le schéma ci-après explicite la procédure d’élaboration des PPRn :
Le schéma ci-après explicite la procédure d’élaboration des PPRn :
Figure 2: Tableau
Figure 2 : synoptique de la procédure
Tableau synoptique d’élaboration
de la procédure desdes
d’élaboration PPRn.
[Link]
Source : :Guide
Guide Général,
Général, MEEM,
MEEM, 2016.2016.
Le PPRi approuvé est une servitude d’utilité publique VIII , il est opposable aux tiers. À ce titre, il doit être
annexé aux PLU. Si cette formalité n’est pas effectuée dans le délai de trois mois, le préfet y procède
d’office. Un arrêté du maire prend acte qu’il a été procédé à la mise à jour du plan local d’urbanisme.
Le PPRi se substitue aux plans des surfaces submersibles qui existent sur le territoire. Par contre, il n’efface
pas les autres servitudes non liées au risque inondation et présentes en zone inondable.
Les PLU en révision doivent être mis en cohérence avec cette nouvelle servitude. C’est plus
particulièrement le rapport de présentation du PLU qui justifiera que les nouvelles dispositions prises
respectent la servitude PPRi.
En cas de règles différentes entre PLU, PPR et ZAC (zone d’aménagement concerté) ou PSMV (plan de
sauvegarde et de mise en valeur), ce sont les règles les plus contraignantes qui s’appliquent.
Le PPRi s’applique directement lors de l’instruction des certificats d’urbanisme et demandes d’autorisation
d’occupation ou d’utilisation du sol (permis de construire, déclaration préalable, lotissements,
stationnement de caravanes, campings, installations et travaux divers, clôtures). Le non-respect des
prescriptions du PPRi est puni des peines prévues à l’article L.480-4 du code de l’urbanisme.
Les règles du PPRi autres que celles qui relèvent de l’urbanisme s’imposent également au maître d’ouvrage
qui s’engage à respecter notamment les règles de construction lors du dépôt de permis de construire.
Le PPRi peut définir des mesures de prévention, de protection ou de sauvegarde sur les constructions et
ouvrages existants à la date de son approbation. Ces mesures peuvent être rendues obligatoires dans un
délai imparti. Le coût des travaux et aménagements qui en découlent ne peut porter que sur 10 % de la
valeur vénale du bien, estimée à la date d’approbation du plan.
Note de présentation
21
D’une manière générale, le risque naturel majeur, quand il se concrétise, peut se caractériser par de
nombreuses victimes, un coût important de dégâts matériels et/ou des impacts sur l’environnement. La
vulnérabilité exprime le niveau de conséquence prévisible d’un risque.
Définition du risque : Le risque est la rencontre d’un phénomène aléatoire (ou aléa) et d’un enjeu exposé à
ce phénomène aléatoire.
La notion de risque d’inondation comprend un aléa, la crue plus ou moins intense d’un cours d’eau IX , et des
enjeux qui regroupent les personnes et les biens exposés.
Ces enjeux ont une vulnérabilité plus ou moins importante face à la crue en fonction du niveau de
conséquence qu’elle va engendrer. Ce sont l’aléa, les enjeux et la vulnérabilité qui définissent le risque
inondation.
Figure 3 : Croisement des aléas et des enjeux. Source Mayane pour la DDT du Bas-Rhin, 2015.
Le PPRi établit une carte réglementaire à partir de la connaissance des aléas et des enjeux.
L’intensité de l’aléa est déterminée en fonction des hauteurs d’eau, de la vitesse d’écoulement et de la
durée de submersion.
Note de présentation
22
La probabilité d’occurrence d’un événement, donc d’une inondation d’une intensité donnée, correspond
au pourcentage de chance de sa survenance dans une année. Cette probabilité peut être représentée par
sa période de retourX , décennale, centennale…
Conformément à la circulaire du 24 janvier 1994 relative à la prévention des inondations et à la gestion
des zones inondables, l’événement qui servira à la définition de l’aléa de référence dans le cadre de
l’élaboration du PPRi correspondra à l’événement historique le plus important connu, si la période de
retour qui lui est associée est supérieure à une période centennale. À défaut d’événement historique de
période de retour supérieure à la centennale, l’aléa de référence correspondra à un événement de période
de retour centennale (qui a 1 probabilité sur 100 de se produire chaque année).
L’aléa de référence est défini le plus souvent en trois ou quatre niveaux d’aléas (faible, moyen, fort, très
fort) en tenant compte de la nature des phénomènes et de leur intensité.
Les terrains protégés par des ouvrages de type digues, berges, merlons,… sont toujours considérés comme
restant exposés aux aléas, c’est-à-dire vulnérables conformément à la circulaire du 30 avril 2002. Les
ouvrages ont des comportements différents selon leur dimensionnement, la qualité de leur conception
et leur niveau d’entretien. Certains ouvrages anciens posent la question de leur qualité technique et des
modalités de leur entretien.
On ne peut en effet, ni avoir de garantie absolue de leur efficacité, ni préjuger de leur bonne gestion et de
leur tenue dans la durée. C’est pourquoi, les PPRi prévoient de ne pas tenir compte de ces ouvrages ; on
parle alors « d’effacement ».
Chaque zone d’aléa doit être cartographiée par un code de couleurs conventionnelles dont l’intensité
croissante caractérisera le niveau d’aléa.
La valeur de 1 mètre est en effet le seuil à partir duquel la mobilité est très réduite pour un adulte et
impossible pour un enfant. Au-delà de 1 mètre d’eau, les véhicules peuvent être déplacés et créer des
dangers et des embâcles. La limite de 1 mètre représente également la hauteur d’eau à partir de laquelle
on ne peut plus se protéger efficacement de l’inondation sans mesures très coûteuses.
Les véhicules de secours terrestres sont limités dans leurs déplacements par une hauteur d’eau allant de
0,6 à 0,7 mètre. Avec une hauteur de 0,7 mètre, tout déplacement à pied devient impossible et les secours
ne peuvent se faire qu’avec des embarcations motorisées ou par voie aérienne. Une hauteur d’eau entre 0,5
et 1 mètre est donc traditionnellement identifiée pour traduire la mise en danger de l’adulte notamment
Note de présentation
23
du fait de la difficulté des déplacements mais aussi par exemple à cause de la disparition du relief ou du
stress induit par la situation.
L’aléa est caractérisé par le croisement des hauteurs d’eau avec les vitesses d’écoulement pour la crue de
référence, à savoir : Faible (Fai), Moyen (M), Fort (F) et Très Fort (TF).
Hauteur d’eau (H) V < 0,20 m/s 0,20m/s < V < 0,50 m/s V > 0,50 m/s
h>2m Aléa très fort Aléa très fort Aléa très fort
Note de présentation
24
Source : Bureau d’Études DHI (Rapport « Étude de l’aléa inondation sur le territoire de la CUS ») - novembre 2015
Dans les PPRi, la carte d’aléa consiste, le plus souvent, à délimiter l’emprise au sol de la crue de référence
et, dans la mesure du possible, à classifier les hauteurs et les vitesses d’eau susceptibles de submerger les
terrains pour cette crue.
Lors de pluies abondantes et prolongées, les nappes d’eau souterraines ou nappes phréatiques peuvent
remonter à la surface, jusqu’à dépasser la cote du terrain et former des cuvettes de plus ou moins grandes
tailles. Les remontées de nappe entraînent des inondations lentes, ne présentant pas de danger pour la
vie humaine. Mais elles peuvent provoquer des dommages non négligeables à la voirie qui est mise sous
pression, aux constructions et aux bâtiments, ainsi qu’aux biens qui y sont stockés , en inondant les sous-
sols.
Note de présentation
25
2.4.1. Méthodologie
La définition des enjeux se fait sans tenir compte de la nature du phénomène naturel ou de l’amplitude
de l’aléa. La caractérisation des enjeux permet d’évaluer l’emplacement des populations, de recenser les
établissements recevant du public (hôpitaux, écoles, maisons de retraite, campings,…), les équipements
sensibles (centraux téléphoniques, centres de secours, …) et d’identifier les voies de circulation utilisables
pour l’acheminement des secours.
La cartographie de ces enjeux délimite des secteurs en fonction des typologies d’occupation des sols. Elles
seront utilisées pour distinguer les différentes zones du zonage réglementaire. On distingue :
Au sein des secteurs urbanisés, on distingue le centre urbain, une entité particulière, qui peut donner
lieu à un zonage et une réglementation spécifique.
La circulaire interministérielle du 24 avril 1996 relative aux dispositions applicables au bâti et ouvrages
existants en zones inondables, explicite la notion de centre urbain. Il se caractérise par son histoire,
par une occupation du sol de fait importante, par une continuité bâtie et par la mixité des usages des
bâtiments : logements, commerces et services.
Le Plan de Gestion des Risques d’Inondation 2016-2021, du district Rhin dispose par ailleurs que « les
centres urbains sont définis en fonction de quatre types de critères : la présence de constructions
anciennes (centre historique) seul critère facultatif, une forte densité d’occupation du sol, la continuité
du bâti et la mixité des usages (logements, commerces et/ou services) ».
S’agissant du cœur des villes, il est impératif d’y préserver une vitalité économique et sociale, et donc
de permettre un certain niveau de constructibilité.
Note de présentation
26
Ces secteurs non urbanisés situés en zone inondable ont vocation à le rester afin de préserver le
champ d’expansion des crues ou zones d’expansion des crues. En effet, ils ont vocation à stocker des
volumes d’eau importants et/ou de faciliter l’écoulement des eaux en cas d’inondation. Le caractère
urbanisé s’apprécie en fonction de la réalité physique de l’occupation du sol, notamment la présence
de constructions, et non au regard du seul classement du zonage du document d’urbanisme. Par
élimination, ces secteurs constituent le reste du territoire non inscrit dans un des deux zonages
précédents (secteurs urbanisés, qui comprennent les centres urbains).
Enfin, les zones d’urbanisation future identifiées par le document d’urbanisme sont reportées sur la
carte des enjeux afin de vérifier leur compatibilité avec le zonage des aléas. Un travail important est
ensuite conduit avec les collectivités pour examiner la cohérence des projets d’aménagement vis-à-vis de
l’exposition possible aux risques.
Ces zones potentiellement urbanisables (zones à urbaniser à court terme et à plus long terme) sont
couramment pressenties, voire réservées, pour l’implantation de nouveaux projets, notamment des zones
de développement stratégiques et de grands projets urbains.
Leur prise en compte est indispensable lors de l’étude d’enjeux, car ces zones représentent des espaces de
mutation dont la finalité n’apparaît pas dans la « photographie » du territoire. Toutefois, leur traitement
dans la détermination des enjeux est un exercice délicat, car ces zones génèrent un conflit de vocation entre
la conservation du champ d’expansion des crues et le développement socio-économique du territoire.
Exception est faite pour les parcelles non bâties inscrites en « dents creuses » dans les secteurs homogènes
urbanisés. Celles-ci sont alors considérées comme urbanisées et sont soumises aux prescriptions
concernant les secteurs bâtis.
Cette démarche favorise le confortement des secteurs déjà bâtis tout en s’assurant que le porteur de
projet sur ces secteurs identifiés prend toutes les précautions pour se protéger du risque. Pour cela, il
devra respecter les prescriptions retenues dans le cadre du règlement joint au zonage réglementaire. A
contrario, cette démarche permet d’éviter de mettre en œuvre de nouvelles zones urbanisées là où le
risque est trop important et de réorienter l’urbanisme communal vers une solution plus pérenne quant au
risque.
Lors de l’élaboration d’un PPRi, l’intérêt de ces enjeux sera porté sur les infrastructures de transports. Il
s’agit de l’ensemble des voies de communication :
• les routes et autoroutes ;
• les voies ferrées (trains et tramway en site propre ou pas, métro) ;
• les aéroports ;
• les voies navigables.
Note de présentation
27
Ces données sont importantes pour l’élaboration du règlement du PPRi, celui-ci devant tenir compte de
l’existant et des aménagements futurs. En outre les voies de circulation susceptibles d’être coupées ou
au contraire utilisables pour l’acheminement des secours ou l’évacuation doivent être connues afin de
faciliter la gestion de crise.
Les autres enjeux linéaires, à savoir les transports en communs – bus urbains, bus interurbains, transports
scolaires et arrêts de bus –, les réseaux de transports d’énergie – lignes électriques (haute ou très haute
tension), postes de distribution et transformateurs, conduites et canalisations de gaz et d’hydrocarbures,
postes de livraison et de détentes –, ainsi que les réseaux de télécommunication – antennes de téléphonie
mobile, câbles enterrés ou non, fibre optique, centraux internet, etc. – ne présentent pas d’intérêt
particulier dans l’élaboration d’un PPRi donc ne seront pas recensés dans ce contexte. Néanmoins leur
identification est indispensable dans le cadre de la gestion de crise.
Le contexte local spécifique peut conduire à la nécessité de recenser d’autres enjeux ponctuels tels que :
• le patrimoine historique : regroupant tous les édifices et bâtiments religieux, ainsi que les bâtiments
présentant un intérêt historique ;
• les points névralgiques des réseaux : gare, péage, port, aéroport ;
• les services publics : Poste, Finances Publiques, services administratifs de la commune, du
Note de présentation
28
En définitive, une analyse rigoureuse permet de dénombrer et de spécifier la nature des enjeux susceptibles
d’être affectés par un aléa, indépendamment de son ampleur. L’identification et la qualification des enjeux
soumis aux inondations pour la crue de référence représentent une étape indispensable de la démarche
de PPRi qui permet d’assurer la cohérence entre les objectifs de prévention des risques et les dispositions
réglementaires qui seront établies.
2.4.3. Les enjeux exposés aux aléas inondation issus de la remontée de la nappe
phréatique
Les phénomènes en question, qui sont relativement lents, ne portent qu’exceptionnellement atteinte à la
vie humaine. Des mesures simples permettent de limiter l’exposition des personnes au risque d’inondation
par remontée de la nappe phréatique, comme la condamnation des accès permettant de desservir
les niveaux de stationnement ou encore l’interdiction d’implanter des locaux de sommeil sous la cote
piézométrique augmentée d’une marge de sécurité ou « revanche » XIII de 1,00 m ou sous la cote du terrain
augmentée de 0,30 m.
La remontée de la nappe phréatique pose surtout des difficultés en matière d’atteinte aux biens, il s’agit
là du principal enjeu. En effet, les épisodes de remontée du toit de la nappe ont surtout pour conséquence
des désordres matériels sur les bâtiments et les biens qui peuvent y être stockés.
La réduction de la vulnérabilité a pour objectif, d’une part, d’assurer la sécurité des personnes et, d’autre
part, de limiter les dégâts matériels et les dommages économiques.
On peut distinguer :
• la vulnérabilité humaine évaluant d’abord les préjudices potentiels aux personnes, dans leur
intégrité physique et morale. Elle s’élargit également à d’autres composantes de la société (sociales,
psychologiques, culturelles,…) et tente de mesurer sa capacité de réponse à des crises ;
• la vulnérabilité économique traduisant le degré de perte ou d’endommagement des biens et des
activités exposés au risque d’inondation ;
• la vulnérabilité environnementale.
Toute personne est vulnérable face à une catastrophe naturelle. Mais certaines personnes sont plus
vulnérables que d’autres, tels les enfants, les personnes âgées, les personnes atteintes d’un handicap
physique, les personnes malades, etc., notamment en cas d’évacuation nécessaire. Une personne informée
sur la manière de réagir est moins vulnérable qu’une personne qui ne l’est pas.
Note de présentation
29
Au regard des retours d’expérience, il apparaît que les biens situés en zone inondable n’ont pas été conçus
pour résister aux inondations, car les biens matériels sont différemment sensibles à l’eau.
Réduire la vulnérabilité des biens, c’est également et surtout accroître la sécurité des personnes qui s’y
trouvent.
Le règlement du PPRi indique les mesures obligatoires et recommandées applicables aux biens existants à
la date d’approbation du plan, de manière à :
• limiter les dommages aux biens, limiter les risques de pollution et de formation d’embâcles, et
minimiser les travaux de remise en état ;
• faciliter le retour à la normale, c’est-à-dire limiter le délai avant la réinstallation dans les lieux et
permettre que cette dernière s’effectue dans les conditions de sécurité et de salubrité, les travaux
de remise en état pouvant être lourds et coûteux.
Le plan de zonage réglementaire traduit l’application des principes réglementaires issus de l’évaluation
des risques et des résultats de la concertation engagée avec l’ensemble des acteurs de la prévention du
risque.
Note de présentation
30
exposées, une réglementation homogène par zone comprenant des interdictions et des prescriptions. Les
zones sont délimitées en fonction des objectifs du PPRi et des mesures applicables compte tenu du risque
encouru ou induit.
Afin de limiter les conséquences humaines et économiques des catastrophes naturelles pour la collectivité,
le principe à appliquer est l’arrêt du développement de l’urbanisation dans les zones d’aléa fort et sa stricte
limitation dans les zones d’expansion des crues. Les projets seront privilégiés en dehors des zones exposées
aux aléas et, en cas d’impossibilité, ils ne pourront concerner que des zones d’aléa faible, voire moyen. Ces
principes peuvent cependant être modulés en fonction du type d’aléa et du contexte local.
En cas de non-respect des prescriptions définies par le PPRi, les modalités d’assurance des biens et
personnes sont susceptibles d’être modifiées.
Des recommandations peuvent être préconisées pour compléter le dispositif réglementaire, mais elles
n’ont pas de caractère obligatoire.
Note de présentation
31
L’objectif de ce SAGE), approuvé par arrêté préfectoral le 1er juin 2015, est de préserver et restaurer la
qualité de la nappe phréatique rhénane et des milieux aquatiques en lien avec celle-ci (cours d’eau et zones
humides).
Le SAGE comprend :
• un Plan d’Aménagement et de Gestion Durable (PAGD) de la ressource en eau et des milieux
aquatiques, qui définit les objectifs prioritaires du SAGE
• un Règlement.
Les règles fixées dans le règlement s’imposent aux décisions administratives dans un rapport de conformité.
Cela implique qu’une décision administrative ou un acte individuel doit être en tout point identique à la règle.
À l’inverse, le PAGD a une portée juridique qui relève du principe de compatibilité qui suppose qu’il n’y ait
pas de contradiction majeure entre les décisions prises dans le domaine de l’eau et les objectifs généraux et
dispositions du PAGD (la décision administrative ne doit pas contredire « l’esprit » de la disposition du PAGD).
Ainsi, les documents de planification en matière d’urbanisme sont soumis à rapport de compatibilité avec
le PAGD.
Concernant la préservation des eaux superficielles le PAGD instaure des dispositions de mise en
compatibilité pour « maîtriser l’occupation des sols (agriculture, infrastructure routière, urbanisation)
pour éviter l’augmentation du risque d’inondation et limiter les conséquences des inondations ».
Disposition de mise en compatibilité pour la prise en compte des impacts des constructions sur les zones
inondables :
Sup-D1 : Préserver les zones naturelles d’expansion de crues de fréquence centennale de tout remblai,
E
de tout endiguement et de toute urbanisation.
Lors de l’établissement et de la révision des documents d’urbanisme (SCOT, PLU et cartes communales),
préserver de toute nouvelle urbanisation les zones inondables non actuellement urbanisées.
Lors de l’établissement des documents d’urbanisme, chaque commune identifiera les zones inondables
à préserver (résultant de la cartographie des zones inondables de laquelle sont extraites les zones déjà
urbanisées).
Le Plan de Prévention des Risques Inondation et le PLU pourront éventuellement définir des zones
limitées où la construction peut être permise sous conditions si l’aléa d’inondation est faible. Toutefois,
l’impact de ces constructions devra être pris en compte, notamment l’impact sur les zones inondables
aval. De plus, les nouveaux ouvrages (publics ou non) pouvant générer une pollution des ressources en
eau en cas de crue ne peuvent être installés en zone inondable quelque soit le niveau d’aléa (exemples :
déchetteries, dépôts de matières dangereuses).
Note de présentation
32
Sup-D30 : Prévoir, pour tout nouvel aménagement entraînant une imperméabilisation des sols, des
E
mesures correctives adaptées : dispositif de rétention, traitement adapté en fonction de la nature du
rejet et de la sensibilité du milieu récepteur (Cf annexe 13).
Sup-D31 : Renforcer les mesures compensatoires à l’imperméabilisation des sols lors de l’instruction
E
des dossiers individuels afin de ne pas aggraver les petites crues (crues de période de retour 2 ans).
Sup-D32 : Ne pas implanter d’infrastructures linéaires en zones inondables sauf difficulté technique
E
majeure. Dans ce cas, les ouvrages seront transparents (submersibles ou viaduc qui ne modifient pas
les écoulements). A défaut, ils feront l’objet de mesures compensatoires adaptées.
Parmi ceux-ci, figure le TRI « Agglomération Strasbourgeoise » identifié pour le risque d’inondation par
débordement de l’Ill, de la Bruche et du Rhin. À noter que l’arrêté du 6 novembre 2012 identifie par ailleurs
ce TRI comme territoire dans lequel il existe un risque d’inondation important ayant des conséquences de
portée nationale.
Ce TRI identifié au regard du risque inondation par débordement des cours d’eau Bruche, Ill et Rhin
concerne 19 communes : Bischheim, Eckbolsheim, Entzheim, Eschau, Fegersheim, Geispolsheim,
Hoenheim, Holtzheim, Illkirch-Graffenstaden, La Wantzenau, Lingolsheim, Oberschaeffolsheim, Ostwald,
Plobsheim, Reichstett, Schiltigheim, Souffelweyersheim, Strasbourg et Wolfisheim.
On notera que les autres affluents de l’Ill sur le territoire de l’Eurométropole de Strasbourg ne sont pas
visés pour le TRI.
Le PGRI fixe les objectifs en matière de gestion des risques d’inondation permettant d’atteindre les
objectifs de la stratégie nationale. Il est établi à l’échelle du district hydrographique.
Le PGRI du district Rhin fixe 5 objectifs qui s’appliquent à l’ensemble du district hydrographique :
Note de présentation
33
Objectif 4 : Prévenir le risque par une gestion équilibrée et durable de la ressource en eau :
• Identifier et reconquérir les zones d’expansion des crues
• Limiter le rejet des eaux pluviales dans les cours d’eau, encourager l’infiltration
• Limiter l’accélération et l’augmentation du ruissellement sur les bassins versants ruraux et
périurbains, par la préservation des zones humides et le développement d’infrastructures
agro-écologiques
• Prévenir le risque de coulées d’eau boueuse
Les PPRn, les SCOT, les PLU et les cartes communales doivent être compatibles (ou rendus compatibles)
avec les objectifs et les orientations fondamentales du PGRI.
Note de présentation
34
Parmi les actions de l’objectif 3, figurent l’achèvement des PPRi sur l’Eurométropole de Strasbourg et la
Bruche, et l’engagement du PPRi sur l’Ill à l’amont de l’Eurométropole de Strasbourg.
Le territoire de l’Eurométropole de Strasbourg est délimité à l’Est par le Rhin canalisé, bordé au Sud par
le canal de décharge de l’Ill –créé au XIXe siècle à partir d’un ancien bras de décharge de l’Ill vers le Rhin à
hauteur d’Erstein et de Plobsheim– et s’étend au Nord jusqu’au point de confluence actuel, où l’Ill canalisée
à l’aval de La Wantzenau rejoint le Rhin à l’aval de la chute de Gambsheim sur le Rhin.
Dans sa traversée de l’Eurométropole de Strasbourg, l’Ill reçoit les principaux affluents vosgiens suivants :
• la Scheer, l’Andlau, et l’Ehn qui la rejoignent au sud de l’agglomération ;
• la Bruche, principal torrent du Bas-Rhin, qui conflue à l’ouest de Strasbourg.
On peut noter également le Rhin Tortu, cours d’eau alimenté à débit sensiblement constant à partir du
Rhin (plan d’eau de Plobsheim) qui rejoint l’Ill au Heyritz, et sa défluence le Ziegelwasser, qui se jette dans
les bassins du Port autonome à Neudorf.
L’Ill reçoit d’autres affluents de moindre importance, dont la Souffel qui la rejoint à La Wantzenau, au nord
de l’agglomération. L’absence d’étude sur ces cours d’eau secondaires, ou leur insuffisance, explique que
leur aléa n’est pas aujourd’hui identifié avec suffisamment de précisions pour être repris dans le présent
PPRi.
Enfin, la nappe phréatique contenue dans les alluvions rhénanes occupe la quasi-totalité du territoire de
l’Eurométropole et est souvent peu profonde, localement affleurante.
Note de présentation
35
Note de présentation
3.2.1. Le Rhin
Le Rhin est un fleuve d’une longueur totale de 1 325 km. Le bassin versant XIV qu’il draine jusqu’à son
embouchure en Mer du Nord est d’environ 185 000 km² dont environ 23 500 km² en France (Moselle,
Sarre et affluents alsaciens compris).
Il prend ses sources dans les Alpes suisses, et devient franco-allemand de Bâle jusqu’à Lauterbourg. Le
cours franco-allemand du Rhin représente environ 270 km lorsqu’on intègre les parties canalisées et les
tronçons court-circuités.
Si les crues alpestres du Rhin sont laminées dans sa traversée du Lac de Constance -à l’aval duquel le
fleuve a un débit relativement constant-, ses affluents aval, notamment la Thur et l’Aar en territoire suisse,
l’alimentent en débits torrentiels et contribuent à la formation de crues rapides.
Du fait des origines alpines du fleuve et de ses affluents, le Rhin se caractérise principalement par des
crues de printemps lorsqu’une fonte rapide des neiges stockées sur son versant alpin se combine avec des
précipitations importantes. Ainsi son régime de hautes eaux s’établit entre mai et juillet en lien avec la
fonte des neiges d’altitude et des glaciers.
Le Rhin entre Bâle et Iffezheim au Nord de Strasbourg, a fait l’objet d’aménagements successifs entrepris
dès le milieu du XIXe siècle : travaux de correction de Tulla, puis de régularisation et de canalisation associées
à la mise en place de chutes et d’usines hydroélectriques. Sur ces secteurs aménagés, le niveau des biefs3
est quasiment constant et dépend des manœuvres des barrages, sauf pour des débits exceptionnellement
élevés. Le débit centennal est de l’ordre de 5 000 m3/s à Strasbourg. L’ensemble de ces aménagements
a réduit de manière très marquée le linéaire du fleuve et son champ d’expansion des crues. Il a conduit
parallèlement à une accélération de la vitesse de propagation des crues. Actuellement, une pointe de crue
se propage de Bâle à Strasbourg en 12 heures environ.
Hormis le secteur du « Jardin des deux Rives » qui est soumis directement aux inondations lors des crues du
fleuve, le reste de l’agglomération strasbourgeoise est protégée contre les crues du Rhin par un ensemble
d’aménagements hydrauliques ou d’infrastructures, qui se décompose schématiquement comme suit,
d’amont en aval :
• Sur la partie sud, les digues de canalisation associées à la retenue de l’usine hydroélectrique de
Strasbourg (située au droit de l’île du Rohrschollen) : elles sont placées sous la responsabilité
d’Électricité de France, en tant que titulaire de la concession hydroélectrique de la chute de
Strasbourg. Au droit du pont Pierre Pflimlin sur la RN 353 la hauteur de ces digues de canalisation
dépasse les 8 mètres. La particularité de ces digues de canalisation est d’être en permanence
sollicitée par la présence de l’eau. À ce titre, elles font l’objet d’une réglementation spécifique au
titre de la sécurité des ouvrages hydrauliques et sont classées comme barrage.
3_Un bief, sur le fleuve aménagé, représente le tronçon situé à l’amont d’un barrage hydroélectrique : il se prolonge jusqu’au prochain
barrage situé plus haut sur le fleuve.
Note de présentation
37
• Depuis l’aval de la chute de l’usine hydroélectrique de Strasbourg jusqu’au Port aux Pétroles :
un continuum d’ouvrages (souvent d’anciennes digues des hautes eaux) forme ce qui est
communément appelé « la ligne de protection de Strasbourg ». Les gestionnaires de ces ouvrages
sont le Port Autonome de Strasbourg et Voies Navigables de France. Une partie d’entre eux est
mobile pour assurer la continuité du trafic fluvial entre le Rhin lui-même et les canaux et cours
d’eau navigables de l’agglomération. Hormis ces ouvrages mobiles, et en dehors des périodes de
fortes crues, la ligne de protection est « à sec » en ce sens qu’elle n’est pas en contact direct avec
les eaux du fleuve. La hauteur des ouvrages formant la ligne de protection est faible (ordre de
grandeur inférieur à 1 m).
• Sur la partie nord, les digues de canalisation associées à la retenue de l’usine hydroélectrique de
Gambsheim : elles sont placées sous la responsabilité de Voies Navigables de France. À la limite
aval de l’agglomération (limite des bans communaux de La Wantzenau et Gambsheim) la hauteur
de ces digues de canalisation avoisine les 8 mètres. Tout comme celles du bief de Strasbourg, les
digues de canalisation du bief de Gambsheim sont sollicitées en permanence par la présence de
l’eau du fleuve et de la même manière font l’objet d’une réglementation spécifique au titre de la
sécurité des ouvrages hydrauliques et sont classées comme barrages.
3.2.2. L’Ill
L’Ill est le principal affluent alsacien du Rhin. Elle prend sa source à Winkel dans le Jura alsacien et parcourt
du Sud vers le Nord ensuite la plaine alsacienne jusqu’à sa confluence avec le Rhin à l’aval de la chute de
Gambsheim. Son linéaire est de l’ordre de 223 km et son bassin versant, de forme allongée, draine une
superficie totale d’environ 4 760 km², qui couvre tout le sud de l’Alsace jusqu’à hauteur de Strasbourg.
L’Ill reçoit ainsi en rive gauche ses principaux affluents issus du massif vosgien et notamment la Largue, la
Doller, la Thur, la Lauch, la Fecht, le Giessen, l’Andlau, l’Ehn, la Bruche, et en rive droite un réseau de cours
d’eau phréatiques, ainsi que le Rhin Tortu.
La construction, dans le courant du XIXe siècle, d’un canal de décharge implanté en amont de la commune
d’Erstein, couplé à un réseau de digues, a permis d’assurer la protection contre les crues de l’Ill des secteurs
à enjeux situés en aval au premier rang desquels l’agglomération strasbourgeoise : ce canal dérive vers le
Rhin les eaux de crues de l’Ill, réduisant le débit conservé dans la traversée d’Erstein à 30 m3/s environ,
alors que le débit de crue centennaleXV est de l’ordre de 600 m3/s.
[Link]. Les ouvrages hydrauliques sur l’Ill dans la traversée de l’agglomération strasbourgeoise
Pour assurer le trafic fluvial dans l’agglomération strasbourgeoise, plusieurs aménagements ont été mis en
œuvre au cours des XIXe et XXe siècles, dont un canal d’alimentation à partir du Rhin, à hauteur d’Erstein.
Les ouvrages installés dans l’agglomération strasbourgeoise, aujourd’hui gérés par l’établissement public
VNF ou des usiniers sous contrôle de VNF, assurent la régulation des niveaux d’eau principalement dans le
centre-ville de Strasbourg. En fonctionnement normal, ils assurent le bon transit de la navigation. En crue,
leur manœuvre est essentielle pour permettre une meilleure évacuation des eaux.
Ainsi, et compte tenu du morcellement du territoire par les différents canaux, la gestion des crues dans
la traversée de la ville est très contraignante. Des manœuvres sur différents barrages/ouvrages/ vannes
sont effectuées, principalement par les services de la direction territoriale de Strasbourg de VNF. Les
principaux barrages/ouvrages/vannes ainsi manœuvrés sont :
• la porte de garde du Heyritz sur le canal dit de « jonction » entre l’Ill et les bassins4 du Port
Autonome puis le Rhin ;
Note de présentation
38
• le barrage de l’Abattoir au départ du Fossé des Faux Remparts et les vannes de décharge de l’écluse
de la Petite France sur le cours principal de l’Ill ;
• le barrage à aiguilles du Wacken sur le cours principal de l’Ill à hauteur du Palais des Droits de
l’Homme ;
• le barrage de l’Aar à hauteur de son croisement avec le canal de la Marne au Rhin ;
• le barrage du Doernel sur le cours principal de l’Ill au départ du canal du Mühlwasser ; cet ouvrage
est aujourd’hui propriété de l’État, mais VNF en assure l’exploitation.
Par ailleurs, il existe sur l’Ill dans l’agglomération strasbourgeoise des ouvrages hydrauliques, associés
à des droits d’eau, placés sous la responsabilité de gestionnaires indépendants. Parmi ceux-ci figurent
notamment :
• la centrale hydroélectrique d’Eschau-Wibolsheim ;
• les deux centrales hydroélectriques d’Illkirch-Graffenstaden ;
• les centrales hydroélectriques de la Petite-France ;
• la papeterie de la Robertsau sur le Mühlwasser.
Pendant les crues, des manœuvres spécifiques des ouvrages de décharge (vannes associées aux barrages
et sur les canaux usiniers notamment) incombent à ces gestionnaires indépendants.
En outre, des voies de circulation construites dans le lit majeur de l’Ill, pour certains niveaux de crues,
viennent diminuer la capacité d’expansion de ces dernières : Route départementale (RD) 468 (en rive
gauche) et RD 223 (en rive droite) entre Strasbourg et La Wantzenau.
3.2.3. La Bruche
Le bassin versant de la Bruche présente une superficie de 720 km² (bassin versant de la Mossig compris). La
Bruche prend sa source dans le massif vosgien à une altitude de 660 m et conflue avec l’Ill dans Strasbourg
à hauteur du quartier de la Montagne Verte après un parcours d’environ 77 km.
La Bruche est caractéristique des rivières de montagne et de piémont (géologie, occupation des sols,
climatologie) pour deux tiers de son linéaire jusqu’à Mutzig. De Mutzig à sa confluence, elle présente
les caractéristiques géographiques et morphologiques des zones de transition du piémont vers la plaine
rhénane.
L’étroitesse de la vallée entre Schirmeck et Molsheim lui confère des caractéristiques de type quasi-
torrentielles. Au-delà, les crues sont typiques des cours d’eau de plaine et se caractérisent par des vitesses
plus lentes.
Le lit majeur a été notablement réduit par des aménagements successifs (notamment la voie rapide de la
vallée de la Bruche et plusieurs endiguements de protection contre les crues).
À l’aval de Molsheim, l’urbanisation en lit majeur entre la Bruche au Nord et le bras d’Altorf au Sud,
Note de présentation
39
s’est essentiellement traduite sous forme de zones d’activités et de zones d’habitations à l’amont de
l’Eurométropole de Strasbourg, mais aussi en son sein (à Holtzheim, Wolfisheim, Eckbolsheim, Lingolsheim,
Strasbourg -quartiers Koenigshoffen et Montagne Verte-), réduisant d’autant les champs d’expansion des
crues et accroissant la vulnérabilité du territoire.
À Molsheim, la Bruche a été dérivée au XVIIe siècle vers le nord de son lit majeur et la Mossig, son principal
affluent, pour la construction du canal de la Bruche.
Le Sud du lit majeur est drainé par plusieurs fossés et cours d’eau, dont le bras d’Altorf, qui rejoint la Bruche
à l’entrée de l’Eurométropole de Strasbourg.
Rivière torrentielle, sans ouvrage de régulation des crues contrairement au Rhin et à l’Ill, avec un temps
caractéristique de crue d’environ 24h00 à l’entrée dans l’agglomération strasbourgeoise, la Bruche y
constitue le principal facteur de risque d’inondation (hors défaillance d’ouvrage).
À la sortie de leur vallée vosgienne, les trois cours d’eau traversent une plaine inondable qu’ils partagent
(le Bruch de l’Andlau), et qui lamine considérablement les crues importantes.
On ne recense qu’une digue sur ce bassin versant dans le territoire de l’Eurométropole de Strasbourg :
érigée en rive gauche de l’Ehn entre Blaesheim et Geispolsheim, elle protège la zone urbanisée de
Geispolsheim-village jusqu’à l’occurrence d’une crue centennale.
Note de présentation
40
récits qui en relatent les effets dévastateurs. Il demeure toutefois rare qu’une crue du Rhin concerne le
fleuve de ses sources jusqu’à la mer du Nord.
Il n’en reste pas moins que le risque inondation a beaucoup évolué lors des deux derniers siècles et ceci
particulièrement au niveau de l’agglomération strasbourgeoise, en raison des aménagements du Rhin et
de l’Ill évoqués précédemment.
Aujourd’hui encore ce sont les crues de la Bruche qui restent le facteur de risque principal pour
l’agglomération strasbourgeoise.
La crue de janvier 1955 est toujours une crue de référence sur le Rhin supérieur7.
• Tout d’abord en février, avec un niveau de 8,31 m relevé le 21 février à l’échelle de Lauterbourg8.
Cette crue fut la conséquence d’une brusque remontée de l’isotherme 0 °C en altitude alors que
les Alpes, le Jura, les Vosges et la Forêt-Noire étaient sous un épais manteau de neige.
• Puis en mai : l’isotherme 0 °C remonte des environs de 1 000 mètres à 3 500 mètres d’altitude. La
neige qui couvrait tous les massifs montagneux fond rapidement. À Bâle, la crue atteint son pic le
13 mai. Le 14, le niveau sera de 8,60 mètres à Lauterbourg.
• Puis ce sont des pluies diluviennes qui tombent sur les Alpes orientales, avec des valeurs atteignant
localement 200 millimètres en 24 heures et une semaine plus tard, le 22 mai, le Rhin connaît une
nouvelle pointe de crue à Strasbourg et atteint la côte de 8,11 mètres quelques heures plus tard à
Lauterbourg.
5_ Source : DREAL Alsace - Service de prévision des crues Rhin-Sarre - Règlement de surveillance, de prévision et de transmission de
l‘information sur les crues.
6_ Source : articles des Dernières Nouvelles d’Alsace, janvier 1955.
7_ Le Rhin supérieur est le tronçon du fleuve allant de Bâle jusqu’à la région de Mayence.
8_ En temps normal la hauteur à cette échelle de référence est d’environ 4,00 à 4,50 m (pour le débit moyen du Rhin).
Note de présentation
41
Il faut encore mentionner les crues du Rhin d’août 2007 et juin 2013, moins importantes que celles de
1999 : là encore, et pour les mêmes raisons, ces 2 événements n’ont pas généré de dégâts significatifs au
droit de l’agglomération strasbourgeoise.
Sur le site de la station de mesure hydrométrique de Wolxheim sur la Bruche (l’une des plus anciennes de
la région), la crue de 1919 a atteint la cote de 3,28 m : c’est la plus forte hauteur jamais observée sur ce site
depuis le début des enregistrements (vers 1880) à nos jours11.
Les crues de décembre 1919 / janvier 1920 sont le résultat de la combinaison de pluies intenses auxquelles
s’est ajoutée une fusion nivale conséquente. Ainsi sur l’agglomération strasbourgeoise du 24 au 28
décembre 1919, tous les affluents de l’Ill et l’Ill elle-même sont en crue sévère. On peut imaginer, comme
il est souligné, « les conséquences désastreuses qu’aurait eues cette inondation, si aux eaux de la Bruche
étaient venues s’ajouter comme autrefois, la presque totalité des eaux de l’Ill, au lieu d’une fraction de
celle-ci inférieure à 6 %. Il n’est pas douteux que le niveau constaté en 1882 aurait été considérablement
dépassé. Néanmoins un très grand nombre de caves furent envahies par les eaux à Strasbourg tant par le
sol même, que par les canalisations des égouts12.
Quelques chiffres pour apprécier le comportement des cours d’eau durant cette crue :
• L’Ill à Kogenheim est montée de 2,56 m en 24 h
• Le débit dans le canal de décharge de l’Ill vers le Rhin au pont de Gerstheim a été estimé à l’époque
à 475 m3/s. Elle est de moindre ampleur que celle de 1919 sur l’Ill aval et la Bruche, quelles que
soient les sections d’écoulement considérées.
• Les pluies ont été particulièrement importantes sur la partie amont du bassin versant de l’Ill. Sa
période de retour a été estimée empiriquement entre 20 et 30 ans (17 ans à Wolxheim avec une
hauteur à l’échelle de 3,08 m).
À l’échelle dite « du pont de Gerstheim » sur le canal de décharge de l’Ill à Erstein, la crue atteint la cote de
3,06 m (la plus forte jamais observée sur ce site jusqu’à nos jours) : l’estimation sommaire de sa période de
retour est d’environ 50 ans.
Avec une cote de 3,03 m à l’échelle de Wolxheim sur la Bruche, légèrement inférieure à la crue de 1947,
on peut sommairement estimer sa période de retour, en cet emplacement de la vallée, entre 10 et 20 ans.
Ses origines sont classiques : de fortes pluies associées à un redoux généralisé. Le fait que les sols soient
encore gelés au moment de l’arrivée des précipitations a joué un rôle aggravant en réduisant les possibilités
d’infiltration, et par conséquent en augmentant la part du ruissellement et en accélérant le transfert vers
les cours d’eau avec un effet maximisant sur les débits et les pointes de crues. Le rapport de l’ingénieur
en chef du Génie Rural sur cet événement fait mention de la durée particulièrement longue de l’épisode
pluvieux avec comme conséquence des conjonctions de crues extrêmes sur les 3 grands cours d’eau que
sont le Rhin, l’Ill et la Bruche13.
9_ Source : « Géohistoire de la crue de janvier 1910 dans le fossé rhénan (Alsace/Pays de Bade) ». Martin B. & al, La Houille Blanche,
n°1 –2011, pp 62-68.
10_ Source : site Pluies Extrêmes de Météo France ([Link]
11_ Source : « Atlas des zones inondées », DDAF Bas-Rhin, mars 1997.
12_ Source : site Pluies Extrêmes de Météo France ([Link]
13_ Source : « Description de la crue de janvier 1955 », l’Ingénieur en Chef du Génie rural, Strasbourg, le 24 janvier 1955.
Note de présentation
Ses origines sont classiques : de fortes pluies associées à un redoux généralisé. Le fait que les sols
soient encore gelés au moment de l’arrivée des précipitations a joué un rôle aggravant en réduisant
les possibilités d’infiltration, et par conséquent en augmentant la part du ruissellement et en accélé- 43
rant le transfert vers les cours d’eau avec un effet maximisant sur les débits et les pointes de crues.
Le rapport de l’ingénieur en chef du Génie Rural sur cet événement fait mention de la durée particu-
lièrement longue de l’épisode pluvieux avec comme conséquence des conjonctions de crues ex-
trêmes sur les 3 grands cours d’eau que sont le Rhin, l'Ill et la Bruche.13
Figure 8: Extraits des Dernières Nouvelles d’Alsace du 18 janvier 1955 (création d’une brèche dans le canal de décharge de l’Ill).
Source Dernières Nouvelles d’Alsace du 18 janvier 1955
Face à l’impérieuse nécessité de protéger l’agglomération strasbourgeoise, par ailleurs, menacée au même
moment par la crue de la Bruche, les autorités civiles ont sollicité l’appui du génie militaire pour opérer
Faceune
à l’impérieuse
brèche dans nécessité
les digues de
riveprotéger
droite dul’agglomération
canal de déchargestrasbourgeoise, par ailleurs,
de l’Ill afin de diminuer menacée
la hauteur d’eauauet
même moment par la crue de la Bruche, les autorités civiles ont sollicité l’appui du génie
éviter ainsi des ruptures et/ou des submersions, jugées très plausibles, sur la rive gauche pouvant menacer militaire
pouren
opérer
premierunelieu
brèche dans
Erstein les digues
et plus en aval rive droite du canal
l’agglomération de décharge
de Strasbourg. de l’Ill afin de
Cet aménagement dediminuer la
brèche a été
hauteur d’eauenet2 temps
effectué éviter dans
ainsilades
nuitruptures
du dimancheet/ou16des submersions,
au lundi 17 janvierjugées trèsenplausibles,
1955 puis sur la rive
milieu de journée le 17
gauche pouvant
janvier. Sur unmenacer en premier
débit maximum lieu
estimé auxErstein et de
environs plus
600enmaval
3 l’agglomération
/s dans de Strasbourg.
le canal de décharge, Cet
le débit délesté
aménagement deabrèche
par la brèche a été
été évalué effectué
à environ 30enm32 /[Link] dans la nuit du dimanche 16 au lundi 17 janvier
1955 puis en milieu de journée le 17 janvier. Sur un débit maximum estimé aux environs de
600 m 3
/s dans
Cette crue le canal de
a justifié décharge, le débit
le déclenchement par ledélesté
Préfet par la brèche
du plan de crisea «ORSEC»
été évalué
14
. à environ 30 m3/s.
Pour le seul département du Bas-Rhin, les dégâts de toutes natures (notamment sur les infrastructures
Cettehydrauliques
crue a justifié
trèsleéprouvées
déclenchement par le Préfet
et nécessitant du plan travaux
d’importants de crisede
« Orsec
remise»en. état) ont été évalués à
14
Note de présentation
44
La crue d’avril 1983 est généralisée à l’ensemble des cours d’eau confluents de la Bruche et de l’Ill. Ses
origines sont classiques : fonte des neiges du massif vosgien associée à des averses pluvieuses de forte
intensité. Sa période de retour est estimée à 20 ans sur le cours aval de la Bruche.
Du 1er au 22 mai 1983, il est tombé 126 mm sur le nord-est de la France, soit plus de deux fois la moyenne
interannuelle. À Strasbourg, on relève 198 mm de pluies, la moyenne interannuelle étant de 61 mm.
Du sud au nord de la plaine d’Alsace, les phénomènes de remontées de nappes généralisés (nappe rhénane
et/ou nappe associée à d’autres cours d’eau) ont généré de très nombreux dégâts principalement par
inondation des caves et sous-sols des immeubles.
Figure 9: Photographie de l’inondation du Wacken en mai 1983. Source : Dernières Nouvelles d’Alsace
Figure 9 : Photographie de l’inondation du Wacken en mai 1983. Source : Dernières Nouvelles d’Alsace
L’agglomération strasbourgeoisen’a
L’agglomération strasbourgeoise n’a pas
pas étéété épargnée
épargnée parpar
cesces phénomènes
phénomènes lorslors du printemps
du printemps 1983.
1983.
Les impacts de cette crue sont considérables et deux personnes décèdent sur le bassin de la Bruche17.
Les dégâts matériels sont estimés à 140 millions de francs, soit un peu plus de 21 millions d’euros, pour le
seul département du Bas-Rhin18
Note de présentation
Source DDT du Bas-Rhin, février 1990.
Figure 11: Pont de la route de Schirmeck sur le Canal de la Bruche à hauteur de Strasbourg
Figure 11: Pont de la route de Schirmeck sur le Canal de la Bruche à hauteur de Strasbourg (lieu-dit Holtzmatt) lors de la crue de 1990.
Vue depuis l’amont rive droite. Source Rapport de présentation des surfaces inondées sur le TRI de Strasbourg - DREAL 2014
(lieu-dit Holtzmatt) lors de la crue de 1990. Vue depuis l’amont rive droite
Source : rapport de présentation des surfaces inondées sur le TRI de Strasbourg- DREAL 2014
19 Ce remous se propage également dans lʼOstwaldergraben, un petit cours dʼeau au nord dʼOstwald.
La crue de février 1990 suscitera une forte mobilisation de la part des autorités et des élus en termes 47
de prévention et sera à l’origine, par son ampleur et par ses impacts, de l’activation ou de la
réactivation de plusieurs procédures réglementaires (type Plans de Prévention du Risque
d’Inondation ou procédure équivalente à l’époque), notamment dans l’agglomération
strasbourgeoise et dans la vallée de la Bruche.
La plus importante crue observée est celle de 1983, au cours de laquelle le pont de la RD 221 a fait barrage
à l’écoulement, inondant ainsi l’amont de Geispolsheim-Village jusqu’à la RD 84 en rive gauche et jusque
dans le village. La station d’épuration de Geispolsheim a été inondée par quelques dizaines de centimètres.
Suite à cet événement la commune a endigué la zone amont en relevant les chemins agricoles.
À Lipsheim, l’Andlau a inondé le quartier sud-est du village, jusqu’à la salle des fêtes, (10 cm en dessous de
l’entrée), rue de l’Andlau et rue de la croix20.
En conclusion, on retiendra de ces événements qui ont marqué le XXe siècle, que si les aménagements
réalisés sur le Rhin et l’Ill ont considérablement réduit les conséquences de leurs crues bien que le
risque d’une défaillance des ouvrages demeure, la conjonction de pluies intenses ou longues, avec
une fonte de neige peut occasionner une crue de la Bruche dommageable pour l’agglomération
strasbourgeoise.
20_ Source : Étude hydraulique pour la caractérisation des crues de l’Ehn, l’Andlau et la Scheer Conseil départemental du Bas-Rhin
SOGREAH 2007
Note de présentation
48
Dans le cadre de l’élaboration du PGRi pour le TRI « Agglomération strasbourgeoise » les phénomènes pris
en compte initialement ont été les suivants :
• les débordements par submersion de la Bruche et de ses principaux diffluents, notamment le
Canal de la Bruche et les différents Muhlbach issus de ce dernier ;
• les débordements par submersion de l’Ill et de ses principaux diffluents, débordements par effet
de remous le long de petits cours d’eau dans leurs zones de confluence avec l’Ill : Oswaldergraben,
Rhin Tortu, Ziegelwasser, etc ;
• le débordement par submersion du Rhin à Strasbourg.
Les services de l’État ont réalisé par la suite des études complémentaires hors périmètre du TRI sur le
bassin versant de l’Ehn, de l’Andlau et de la Scheer.
Par ailleurs, le phénomène de remontée de nappe, visé dans les PERi, a également été pris en compte pour
l’élaboration de ce PPRi. En effet, la nappe phréatique rhénane, naturellement peu profonde à partir de
Colmar en raison de la faible pente de la plaine d’Alsace, est abondée par la nappe de l’Ill et de ses affluents.
Cela contribue à la remontée des eaux la nappe phréatique rhénane, qui affleurent le sol, voire peuvent à
certains endroits en déborder.
Les phénomènes qui n’ont pas été pris en compte pour le présent PPRi sont notamment :
• les inondations par débordement des réseaux pluviaux et/ou des réseaux d’assainissement dits
« unitaires »21 ;
• les inondations dues au ruissellement en surface lors d’épisodes de précipitations intenses et/ou
dues à des phénomènes type « coulées d’eaux boueuses » ;
• les inondations de toutes natures dues aux autres cours d’eau présents sur le territoire notamment
la Souffel et le Landgraben (bassin versant de la Moder) sur les communes de Reichstett, La
Wantzenau, etc.
21_ Une seule conduite reçoit à la fois les eaux usées et les eaux pluviales.
Note de présentation
49
Eckbolsheim Bischheim
Entzheim Eschau
Holtzheim Fegersheim
Oberschaeffolsheim Geispolsheim
Wolfisheim Hoenheim
Illkirch-Graffenstaden
La Wantzenau
Lingolsheim
Ostwald
Schiltigheim
Pour la ville de Strasbourg, le Plan d’Exposition au Risque prévisible d’Inondation a été approuvé le 20
janvier 1995. Il a fait l’objet d’une révision, approuvée le 4 juin 1996 selon la procédure des Plans de
Prévention des Risques d’Inondation, d’où le changement de dénomination : PPRi de Strasbourg.
Ces documents prennent en compte, selon les secteurs concernés, l’aléa inondation par débordement de
cours d’eau et l’aléa inondation issu de la remontée de la nappe phréatique.
À noter que les Plans d’Exposition au Risque prévisible d’Inondation approuvés valent Plans de Prévention
des Risques d’Inondation, au titre de la loi n° 95-101 du 2 février 1995 relative au renforcement de la
protection de l’environnement, et de son décret d’application du 5 octobre 1995.
Note de présentation
50
L’arrêté préfectoral prescrivant l’élaboration de ce PPRi porte sur le risque de submersion par débordement
des cours d’eau de l’Ill, de la Bruche, en aval de la confluence du Bras d’Altorf, et du Rhin, ainsi que sur le
risque de remontée de la nappe phréatique.
À noter que les digues-barrages du Rhin, c’est-à-dire les digues en eau, sont considérées comme des digues
industrielles relevant d’une réglementation spécifique. À ce titre elles n’entrent pas en considération dans
ces PPRi.
Cet arrêté préfectoral de prescription du PPRi porte exclusivement sur l’aléa de « remontée de la nappe
phréatique ». Le risque d’inondation par débordement des cours d’eau de l’Ehn, de l’Andlau et de son
affluent la Scheer, n’avait pas été pris en compte en raison de l’insuffisance de connaissances des aléas sur
ce bassin versant dans la démarche initiale engagée par l’État.
Cet aléa n’avait pas été pris en compte en 2011 ; seul l’aléa de « remontée de nappe » avait été étudié.
Note de présentation
51
[Link].2. Aléa de submersion par débordement de l’Ehn, de l’Andlau et de son affluent la Scheer
En 2014, le Bureau d’Études ARTELIA a mené des études sur le bassin versant de l’Ehn – Andlau – Scheer
sur le territoire des communes de Blaesheim, Fegersheim, Geispolsheim et Lipsheim, ceci afin de compléter
les études sur le territoire de l’Eurométropole de Strasbourg.
Un arrêté du 30 juin 2016 a modifié l’arrêté préfectoral du 17 janvier 2011 concernant 24 communes
de l’Eurométropole de Strasbourg.
l a prise en compte du risque inondation par submersion de l’Ill pour les communes de Plobsheim,
Reichstett et Vendenheim ;
l a rectification d’une erreur matérielle dans la rédaction de l’article 5 de l’arrêté préfectoral, relative
au délai accordé aux personnes publiques et organismes associés, pour rendre leur avis. En effet, dans
l’arrêté préfectoral du 17 janvier 2011, il est fait mention d’un délai de quatre mois, alors qu’un délai de
deux mois est requis, conformément à l’article R.562-7 du code de l’environnement ;
le rajout sur la liste des organismes associés à l’élaboration du PPRi, des instances suivantes :
• le Président (ou son représentant) du Schéma de Cohérence Territoriale de la Région de Strasbourg
(SCOTERS), compétent en matière d’urbanisme,
• le Syndicat Mixte Benfeld-Erstein-Strasbourg,
• le Syndicat Mixte des Eaux et de l’Assainissement Alsace-Moselle,
l es modalités de concertation du public qui sont complétées par la mise en ligne du dossier d’avancement
de la procédure sur le site Internet des Services de l’État dans le département du Bas-Rhin et par la
mise en place à la Direction Départementale des Territoires (DDT), d’une adresse courriel dédiée.
Un arrêté du 30 juin 2016 a abrogé de l’arrêté préfectoral du 17 janvier 2011 et prescrit l’élaboration
d’un PPRi pour 4 communes de l’Eurométropole de Strasbourg.
L’évolution des études menées sur le bassin versant de l’Ehn, Andlau, Scheer a conduit à l’abrogation de
l’arrêté préfectoral du 17 janvier 2011, car celui-ci ne portait que sur le risque inondation par remontée
de la nappe phréatique.
Un nouvel arrêté préfectoral de prescription prenant en compte, non seulement le risque par « remontée
de nappe », mais également le risque inondation par submersion de l’Ill et des cours d’eau de l’Ehn, de
l’Andlau et de son affluent la Scheer pour ce qui concerne les communes de Blaesheim, Fegersheim,
Geispolsheim et Lipsheim a donc été pris.
Cette nouvelle prescription du PPRi a été soumise à un examen au cas par cas, tel que défini dans le
code de l’environnement, articles R.122-17 et suivants. La décision de la Mission Régionale de l’Autorité
Environnementale (MRAE) du 28 juin 2016 mentionne que ce projet n’a pas à faire l’objet d’une évaluation
environnementale (cf Annexe 9.4 ).
Note de présentation
52
POPULATION SUPERFICIE
COMMUNES
(source INSEE 2014) (en km²)
Bischheim 17 419 4,41
Blaesheim 1 350 9,96
Eckbolsheim 6 788 5,34
Eckwersheim 1 362 7,46
Entzheim 2 150 8,17
Eschau 4 914 11,83
Fegersheim 5 528 6,25
Geispolsheim 7 338 21,95
Hoenheim 11 065 3,42
Holtzheim 3 660 6,91
Illikirch-Graffenstaden 27 746 22,21
Lampertheim 2 950 6,58
La Wantzenau 5 853 25,39
Lingolsheim 17 808 5,69
Lipsheim 2 536 4,96
Mittelhausbergen 1 938 1,72
Mundolsheim 4 851 4,2
Niederhausbergen 1 409 3,06
Oberhausbergen 5 077 3,79
Oberschaeffolsheim 2 325 9,3
Ostwald 12 117 7,11
Plobsheim 4 303 16,64
Reichstett 4 439 7,61
Schiltigheim 31 849 7,63
Souffelweyersheim 7 795 4,51
Strasbourg 280 680 78,26
Vendenheim 5 636 15,89
Wolfisheim 4 036 5,57
Figure 15 : Population et superficie des communes de l’Eurométropole concernées par le présent PPRi. Source Insee, population totale 2014,
janvier 2017.
Depuis le 1er janvier 2017, l’Eurométropole de Strasbourg compte 33 communes. En effet depuis cette date,
la Communauté de Communes des Châteaux, à savoir les communes de Achenheim, Breuschwickersheim,
Hangenbieten, Kolbsheim et Osthoffen, a fusionné avec l’Eurométropole de Strasbourg. Ces 5 communes
n’ont toutefois pas été intégrées au présent PPRi, en raison de l’avancement de son élaboration. Elles
seront concernées par un PPRi en cours d’élaboration sur la Vallée de la Bruche.
Le PPRi de l’Eurométropole de Strasbourg, prescrit par les deux arrêtés précités du 17 janvier 2011,
englobe 28 des 33 communes de l’actuelle l’Eurométropole de Strasbourg. Au terme des études techniques,
par souci de cohérence et de simplification des procédures, les périmètres des deux arrêtés initiaux prévus
respectivement pour 4 et 24 communes, ont été réunis en un seul périmètre de PPRi.
Note de présentation
53
L’EUROMÉTROPOLE de STRASBOURG
Plusieurs études ont ainsi été utilisées, actualisées et complétées en tant que de besoin, selon le cours
d’eau concerné. Pour le Rhin, l’Ill et la Bruche, les études prises en compte pour l’élaboration du PPRi sont
identiques à celles retenues pour caractériser le risque inondation sur le territoire à risque important
d’inondation (TRI) de l’agglomération strasbourgeoise. La crue moyenne du TRI est la crue centennale,
retenue comme crue de référence du PPRi.
La carte d’aléa intègre également le risque encouru par les terrains protégés par des ouvrages toujours
susceptibles de défaillance, qui restent considérés comme restants soumis aux aléas, c’est-à-dire
vulnérables [Guide général des Plans de prévention des risques naturels prévisibles (PPRN) -2016].
Le SDAGE Rhin-Meuse 2011-2015 rappelait les risques liés à l’urbanisation en arrière des digues. La
disposition 23 du PGRI demande explicitement l’effacement un par un des tronçons homogènes de digues,
et étend aux autres ouvrages faisant obstacle à l’écoulement des crues l’analyse de ce risque. Des études
complémentaires ont en conséquence procédé à un inventaire de ces ouvrages, puis à l’examen de leur
comportement en crue centennale.
La suite de ce chapitre décrit successivement les méthodes et études valorisées et/ou complétées sur les
différents cours d’eau de l’Eurométropole de Strasbourg, pour en caractériser l’aléa inondation.
Il convient de noter que les études sur le risque inondation par débordement de la Souffel n’ont pas été
réalisées à ce jour. Par conséquent, cet aléa n’est pas pris en compte dans les présentes procédures pour
les communes traversées par la Souffel. Ces communes pourront être soumises ultérieurement à cette
procédure selon l’évolution de la connaissance des aléas.
La cartographie de l’aléa inondation par débordement de cours d’eau sur le territoire de l’Eurométropole
de Strasbourg distingue quatre niveaux d’aléa (faible, moyen, fort, très fort, cf. Figure 5 page 26), définis
selon les préconisations du SDAGE Rhin-Meuse 2010-2015 en vigueur au moment des études. Cette
classification est cohérente avec les dispositions du Plan de Gestion des Risques d’Inondation (PGRI) du
district Rhin.
Note de présentation
55
Pour les zones inondables de l’Ehn et de l’Andlau, le modèle hydraulique utilisé ne permet pas de déterminer
les vitesses d’écoulement. Ainsi, le niveau d’aléa est défini uniquement par la composante hauteur, les
vitesses étant considérées comme faibles (V<0,2 m/s).
Il a fait l’objet d’un calage comparant des lignes d’eau mesurées pour différents débits du fleuve avec les
résultats du calcul de modélisation pour ces mêmes débits. Les écarts entre ces 2 séries de données se
situent à l’intérieur d’un intervalle de confiance de 10 cm, et sont donc satisfaisants.
Les débits de crues utilisés pour la modélisation sont issus de l’étude IWG de 2010 (Détermination des
débits extrêmes du Rhin pour les biefs de Gambsheim et d’Iffezheim).
Maître d’ouvrage : groupe de travail « Statistiques » de la Commission permanente concernant
l’aménagement du Rhin entre Kehl / Strasbourg et Neuburgweier / Lauterbourg). Le débit de pointe
instantanée de crue est 5 053m3/s à l’amont du bief.
Les résultats de la simulation de cette crue centennale avec le modèle VALITEC ont montré que
l’agglomération strasbourgeoise était préservée des crues du Rhin, excepté une zone au droit du Jardin
des Deux Rives.
Figure 17 : Extrait de la carte des aléas par débordement des cours d’eau, Ville de Strasbourg, secteur du
Jardin des deux Rives.
Figure 17 : Extrait de la carte des aléas par débordement des cours d’eau, Ville de Strasbourg,
secteur du Jardin des deux Rives. Source : DDT du Bas-Rhin, 2015.
Source : DDT du Bas-Rhin, 2015.
Note de présentation
56
Il a été vérifié par ailleurs que les digues de canalisation associées aux aménagements hydroélectriques
des biefs de Strasbourg et de Gambsheim étaient largement dimensionnées pour résister à des crues
de périodes de retour centennal. Comme par ailleurs, ces ouvrages font l’objet d’une réglementation
spécifique relative à leur sûreté, leur défaillance n’a pas été envisagée.
De manière plus générale, il a été vérifié que la topographie des systèmes faisant obstacle aux eaux de crue
du Rhin et leur géométrie physique (souvent des infrastructures larges supportant des routes ou des voies
ferrées) rendent leur rupture très peu probable, d’autant moins que les hauteurs de charge sont faibles.
Aussi la défaillance de cette « ligne de protection » n’a pas été envisagée pour la cartographie de l’aléa du
PPRi.
Cependant, la vulnérabilité spécifique des ouvrages mobiles Écluses Nord et Sud, et de la porte de garde
du Port aux Pétroles a été étudiée dans le cadre des études menées sur le TRI : il en ressort que seule la
défaillance de la porte de garde est susceptible de provoquer des débordements, pour la crue centennale.
Ceux-ci sont très localisés autour des bassins du Port aux Pétroles et l’inondation pourrait facilement
être contenue pour éviter qu’elle ne se propage à l’arrière des infrastructures portuaires en stoppant les
écoulements au niveau de la voie de chemin de fer parallèle à la rue de Rouen. Il a donc été décidé de ne pas
cartographier cet aléa pour le présent PPRi.
L’étude principale a été réalisée par le bureau d’études DHI en plusieurs étapes : les premières, à partir
de 2008, ont été effectuées sous maîtrise d’ouvrage de l’Eurométropole de Strasbourg (la communauté
urbaine de Strasbourg à l’époque). DHI a construit un modèle d’écoulement sur l’ensemble de
l’Eurométropole de Strasbourg et réalisé les études hydrologiques nécessaires à l’élaboration de divers
scénarios de crues, dont la crue centennale. Ce modèle a été actualisé en 2011/2013 toujours pour le
compte de l’Eurométropole de Strasbourg, notamment pour l’étendre à l’ensemble de son territoire, en
affiner les données topographiques et préciser les écoulements dans le secteur de la Petite France, du
canal de la Bruche et du bras d’Altorf.
Note de présentation
57
• dans les zones potentielles de débordements (ou lit majeur), situées de part et d’autre du lit
permanent, selon 2 directions : celle de l’axe de la vallée et perpendiculairement à celui-ci avec
le module MIKE 2124. Ce modèle à deux dimensions permet de restituer les zones inondables à
l’échelle du territoire de l’Eurométropole de Strasbourg sur la base de pixels de 20 mètres de côté.
Ce niveau de précision, s’il ne permet pas de délimiter précisément les surfaces en eau à l’échelle
de chaque parcelle, est largement suffisant au regard des analyses topographiques et hydrauliques
qui seraient nécessaires pour représenter fidèlement les écoulements à cette échelle.
La modélisation des écoulements en lit majeur s’appuie sur des données topographiques de type modèle
numérique de terrain (MNT) acquises au cours de deux campagnes de levés par technologie LIDAR25
(réalisées en 2008 sur l’Eurométropole de Strasbourg et en 2009 à l’amont du territoire de l’Eurométropole
de Strasbourg).
Afin de s’assurer que le modèle restitue aussi fidèlement que possible le comportement des écoulements
de crue sur l’agglomération strasbourgeoise, il a été procédé, conformément aux règles de l’art en la
matière, à un calage du modèle hydraulique. Cette phase consiste à comparer les résultats de calcul du
modèle avec des crues réelles observées par le passé et suffisamment documentées par des relevés et
observations de terrain : repères et laisses de crues27, photographies (aériennes le cas échéant), hauteurs
d’eau et durée de l’événement relevées aux stations hydrométriques. Dans le cas présent, elle s’est basée
sur l’événement de février 1990, dernier événement marquant et suffisamment documenté, notamment
sur la Bruche. Les paramètres de rugosité28 en lit mineur et lit majeur ainsi que les pertes de charge29 au
droit des ouvrages ont été ajustés afin de reproduire le comportement des cours d’eau observé en 1990.
À cet effet, une importante campagne de levé des laisses de crue a été menée. Au total ce sont 47 laisses
de crue qui ont été identifiées, géolocalisées et relevées altimétriquement par un cabinet de géomètres.
Aux termes du calage du modèle, les écarts entre les niveaux d’eau observés lors de la crue de 1990 et les
niveaux d’eau calculés par le modèle pour ce même événement sont inférieurs de 10 cm pour 84 % des
laisses de crue relevées. Ces écarts sont inférieurs à 20 cm pour 93 % des laisses de crue. Ce niveau de
calage a été jugé suffisant.
Note de présentation
58
La cartographie suivante représente en rouge les laisses de crue prises en compte sur le TRI de
l’agglomération strasbourgeoise pour le calage du modèle DHI.
Figure 18 : Carte des laisses de la crue de 1990 (utilisée pour le calage du modèle DHI).
Source : rapport de présentation des surfaces inondées sur le TRI de Strasbourg- DREAL 2014)
Note de présentation
Ainsi, DHI, à cette occasion, a repris les hydrogrammes de crue centennale issus des études menées par
le Conseil Départemental du Bas-Rhin sur les bassins versants amonts, notamment celui de la Bruche
(Élaboration du schéma d’aménagement, de gestion et d’entretien écologique de la Bruche – DHI 2008-
2012) et de l’Ehn-Andlau-Scheer (Élaboration du schéma d’aménagement, de gestion et d’entretien
écologique de l’Ehn-Andlau-Scheer – SOGREAH – 2008). Le débit de pointe centennale de ces cours d’eau
à l’entrée du modèle est de 259 m3/s pour la Bruche, 39 m3/s pour l’Ehn et 35 m3/s pour l’Andlau.
S’agissant de l’Ill, dont les apports sont régulés à Erstein, un débit constant de 45 m3/s a été injecté à l’amont
du modèle, correspondant au débit visé par ordonnance de 1908 sur la gestion des eaux de l’Ill.
Le débit du canal de la Bruche a été pris égal à celui du calage sur la crue de 1990, à savoir 17 m3/s.
L’apport du Rhin Tortu a été arrêté à 10 m3/s.
Le modèle comporte également une injection en aval de Strasbourg correspondant à la Souffel, affluent
rive gauche de l’Ill. Ce dernier affluent de moindre importance a fait l’objet d’une étude hydrologique et
hydraulique menée par ACTEA pour le Conseil Général du Bas-Rhin en juillet 2005.
Pour déterminer la crue de référence, des itérations portant sur l’ajustement des différents hydrogrammes
de crues entrant ont été réalisées pour obtenir le débit de pointe centennal à l’aval de Strasbourg (station
de Chasseur froid sur l’Ill, à la Robertsau). Cette opération a mis en évidence la concomitance entre le
système Ehn/Andlau et celui de la Bruche pour les événements rares. En effet, pour les événements rares
extrêmes, l’ensemble du bassin versant est soumis à des pluies fortes et la probabilité que l’ensemble du
réseau réagisse est forte. En conséquence, pour la modélisation hydraulique, le scénario retenu pour la
crue centennale est celui de la concomitance entre la crue centennale de la Bruche et la crue centennale
de l’Ill amont (système Ehn/Andlau).
La concomitance avec le Rhin n’a pas fait l’objet d’une analyse en tant que telle. En effet, la confluence
de l’Ill avec le Rhin constitue la condition aval en hauteur de notre modèle. Or, les niveaux du Rhin sont
régulés jusqu’à la crue millénale. L’hypothèse retenue pour la modélisation hydraulique est de considérer
le cas défavorable d’une concomitance avec une crue du Rhin fournissant la plus haute condition aval.
Pour aborder la défaillance des ouvrages hydrauliques de protection à Erstein, et définir l’onde de crue
qui en résulte à l’entrée de l’Eurométropole, les volets hydrologie et hydraulique de l’étude « diagnostic
et élaboration d’un schéma de gestion globale de l’Ill domaniale et de ses lits mineur et majeur » réalisée
par le groupement Hydratec/Asconit Consultants/HydroDynamique en 2010/2012 pour le compte de la
Région Alsace, ont été valorisés.
30_ Ces résultats vont dans le sens de la sécurité, puisque plutôt majorants par rapport à d’autres méthodes, notamment celle dite
de « Gumbel ».
Note de présentation
60
La crue centennale de l’Ill à Erstein a été prise en compte dans une étude effectuée en 2014 par le bureau
d’études ISL Ingénierie SAS, pour la DDT du Bas-Rhin. Le débit de pointe de l’Ill entrant alors sur le territoire
de l’Eurométropole de Strasbourg est de 102m3/s. Notons que, pour le présent scénario, l’hydrogramme
centennal de l’Ill a été défini de manière à reproduire l’horloge de crue de l’événement de février 1990, à
scénario, l’hydrogramme
savoir centennal
un déphasage d’environ deentre
2 jours l’Ill laa crue
été défini de manière
de la Bruche à reproduire
et de la crue de l’Ill. l’horloge de crue
de
l’événement de février 1990, à savoir un déphasage d’environ 2 jours entre la crue de la Bruche et
de la crue de l’Ill.
Signalons enfin que DHI a modélisé sur l’Eurométropole de Strasbourg selon des modalités similaires, les
crues de l’Ill et de la Bruche en périodes de retour 10 ans et 30 ans.
Signalons enfin que DHI a modélisé sur l'Eurométropole de Strasbourg selon des modalités
similaires, les crues de l'Ill et de la Bruche en périodes de retour 10 ans et 30 ans.
Figure 19 : Carte des débits de pointe instantanée dans le modèle hydraulique pour le calcul des zones inondables
en situation de crue moyenne de la Bruche et de l'Ill.
Source : Rapport de présentation de la cartographie des surfaces inondables et des risques d'inondation sur le Territoire à Risque Important
d'inondation de l’agglomération strasbourgeoise, page n°36. DREAL Alsace / Bureau d’études DHI, septembre 2015.
Afin de mettre en évidence les éléments qu’il est pertinent de retenir en vue de simuler leur défaillance,
a) Les ouvrages
les éléments en bordure
recensés de d’une
ont fait l’objet lit mineur
classification selon qu’ils sont en bordure de lit mineur ou en lit
majeur, selon les modalités explicitées ci-après.
Sur la base des cotes centennales issues du modèle de l’Eurométropole de Strasbourg, trois cas o
pu être différenciés
a) Les :
ouvrages en bordure de lit mineur
Ces différentes
Ces différentessituations sont
situations sont présentées
présentées sur lasuivante
sur la figure figure: suivante :
Note de présentation
Sur la base de cette typologie, une classification a été réalisée conformément à la figure ci-desso
Il a été admis que, à partir du moment où une sur-verse s’opérait sur un élément en crue décenna
62
Sur la base de cette typologie, une classification a été réalisée conformément à la figure ci-dessous. Il a été
admis que, à partir du moment où une sur-verse s’opérait sur un élément en crue décennale, le lit majeur
à l’arrière de ce dernier était largement sollicité en crue centennale et que, par conséquent, l’étude de
sa défaillance n’était pas utile. Les éléments sur-versants pour la crue décennale ont donc été écartés
du panel des éléments à modéliser. Les éléments encadrés en rouge sur ce schéma (à savoir les éléments
sollicités mais non sur-versants ainsi que les éléments sollicités sur-versants entre la crue décennale et la
crue centennale) ont été retenus pour la modélisation éventuelle de leur défaillance.
L’analyse locale des sites a ensuite permis d’écarter les éléments dont la défaillance ne touchait pas
L’analyse d’enjeux,
locale etdes sites
ceux dontalaensuite permis
topographie rendaitd’écarter
impossible les éléments
l’inondation dont
(terrain la défaillance
naturel au-dessus de ne touchait pas
la cote
d’enjeux, et ceux dont la topographie rendait impossible l’inondation (terrain naturel au-dessus de
de crue centennale). Les ouvrages retenus en bord de lit mineur sont :
la cote de crue
•
•
centennale).
la digue du CREPS
Les ouvrages retenus en bord de lit mineur sont :
la digue de la Grande Mosquée à Strasbourg
• la digue• dudigue
la CREPS
en rive gauche au barrage de l’Aar
La plupart des éléments faisant obstacle aux écoulements identifiés en lit majeur sont contournés
63
Note de présentation
64
Figure 23: Carte n°2 des ouvrages retenus à Strasbourg pour la simulation de leur défaillance.
Source : Bureau d’études DHI, (Rapport « Étude de l’aléa inondation sur le territoire de la CUS » -
novembre 2015)
Figure 23: Carte n°2 des ouvrages retenus à Strasbourg pour la simulation de leur défaillance.
Source
Figure : Bureau
23 : Carte n°2 desd’études
ouvragesDHI, (Rapport
retenus « Étude
à Strasbourg desimulation
pour la l’aléa inondation sur le territoire
de leur défaillance. de la CUS
Source : Bureau » -DHI,
d’études
novembre
(Rapport « Étude de l’aléa inondation 2015) de la CUS » - novembre 2015)
sur le territoire
Figure 24: Carte n°3 des ouvrages retenus à La Wantzenau pour la simulation de leur défaillance.
Source
Figure : Bureau
24 : Carte n°3 desd’études
ouvrages DHI,
retenus(Rapport « Étude
à La Wantzenau pourdela l’aléa inondation
simulation sur le territoire
de leur défaillance. de la d’études
Source : Bureau CUS » DHI,
-
novembre 2015)
(Rapport « Étude de l’aléa inondation sur le territoire de la CUS » - novembre 2015)
Figure 24: Carte n°3 des ouvrages retenus à La Wantzenau pour la simulation de leur défaillance.
Source : Bureau d’études DHI, (Rapport « Étude de l’aléa inondation sur le territoire de la CUS » -
novembre 2015)
PPRi EMS Projet de note de présentation 62/140
Version soumise à l’avis des personnes publiques et organismes associés
Note de présentation
PPRi EMS Projet de note de présentation 62/140
Version soumise à l’avis des personnes publiques et organismes associés
65
Si la rupture simulée de la RD 93 à Holtzheim n’a pour effet que de matérialiser des zones qui pourraient
être ouvertes à l’inondation, tel n’est pas le cas de la digue du CREPS et surtout de celle de la rue Moulin
à La Wantzenau, dont la défaillance inonde des quartiers urbanisés ou urbanisables qu’elles protégeaient
des crues centennales.
31_ Des tests de sensibilité de la largeur de la brèche relativement à la charge hydraulique maximale supposaient des valeurs
comprises entre 4 et 15 mètres, ce qui semble faible à première vue. Il a, par conséquent, été choisi de proposer une largeur
forfaitaire de 20 mètres pour tous les sites étudiés.
Note de présentation
66
Figure 25 : Carte de l’impact de la défaillance de la digue de Holtzheim sur les hauteurs d’eau en lit majeur.
Source : Bureau d’études DHI, Rapport « Étude de l’aléa inondation sur le territoire de la CUS » - novembre 2015
Figure 26 : Carte de l’impact de la défaillance du site de la Grande Mosquée sur les hauteurs d’eau en lit majeur.
Source : Bureau d’études DHI, (Rapport « Étude de l’aléa inondation sur le territoire de la CUS » novembre 2015).
Note de présentation
PPRi EMS Projet de note de présentation 64/140
Version soumise à l’avis des personnes publiques et organismes associés
PPRi EMS Projet de note de présentation 64/140
Version soumise à l’avis des personnes publiques et organismes associés
67
Figure 27 - Carte de l’impact de la défaillance de la digue de l’impasse du Moulin sur les hauteurs d’eau en lit
majeur.
Figure 27 : Carte de l’impact de la défaillance de la digue de l’impasse du Moulin sur les hauteurs d’eau en lit majeur.
Source
Source:: Bureau d’études
Bureau d’études DHI,DHI, (Rapport
(Rapport « Étude«deÉtude de l’aléa sur
l’aléa inondation inondation
le territoiresur leCUS
de la territoire de la
» novembre CUS »
2015).
novembre 2015).
Dans le cadre de la consultation des personnes publiques et organismes associés à l'élaboration du PPRI de
l'Eurométropole de Strasbourg, la commune de La Wantzenau a manifesté la volonté, dans la délibération
Dans
prise le
parcadre de la consultation
son conseil municipal le 31 desmai personnes
2017, depubliques et organismes
réaliser certains associés àl'écoulement
travaux favorisant l'élaboration desdu
PPRI de l'Eurométropole
eaux par le Grossaltrhein. Ces de Strasbourg,
travaux avaient la commune
notamment depour
La Wantzenau a manifesté
objectif de permettre la volonté,d’un
la réalisation dans
laprojet immobilier
délibération surpar
prise le site
sonduconseil
Schwemmloch.
municipal La réalisation
le 31 mai de ce projet
2017, contribue
de réaliser à atteindre
certains travaux lesfavorisant
objectifs
de production de logements sociaux au titre de l'article 55 de la
l'écoulement des eaux par le Grossaltrhein. Ces travaux avaient notamment pour objectif de loi solidarité et renouvellement urbains.
permettre la réalisation d’un projet immobilier sur le site du Schwemmloch. La réalisation de ce
Des travaux ont été réalisés pour :
projet contribue à atteindre les objectifs de production de logements sociaux au titre de l'article 55
• rendre hydrauliquement transparente la route à l’aval du Schwemmloch ;
de la• loi ouvrir
solidarité et renouvellement
la digue urbains.
à l'aval des gravières pour évacuer vers l'Ill les surdébits collectés par le Grossaltrhein.
Des travaux
Cetteont été réalisés
ouverture pouren: la mise en place d’un ouvrage de surverse sur la digue des plus hautes
consiste
eaux. Cet ouvrage a pour objectif de limiter la cote maximale atteinte dans le secteur des gravières
• rendre hydrauliquement
en permettant transparente
l’évacuation des volumeslaentrants.
route à l’aval du Schwemmloch ;
• ouvrir la digue à l'aval des gravières pour évacuer vers l'Ill les surdébits collectés par le
Ces travaux ont eu pour
Grossaltrhein. Cetteconséquence de modifier
ouverture consiste en lal'aléa
mise inondation, principalement
en place d’un ouvrage de sur le sitesur
surverse dula
Schwemmloch et à son aval, en secteur non urbanisé. Le secteur dans lequel ces travaux ont un impact
digue des plus hautes eaux. Cet ouvrage a pour objectif de limiter la cote maximale atteinte
sur l'aléa inondation est compris dans le périmètre figurant en vert sur la figure 28 ci-contre. Dans ce
dans le secteur des gravières en permettant l’évacuation des volumes entrants.
périmètre on constate une diminution générale de la cote des plus hautes eaux, faible en amont et plus
importante à l'aval, et incidemment une diminution de l'étendue de la zone inondable. La commune de
Kilstett (hors EMS) n’est plus impactée par l’aléa inondation issu de la rupture de la digue du Moulin.
Ces travaux ont eu pour conséquence de modifier l'aléa inondation, principalement sur le site du
Schwemmloch et à son aval, en secteur non urbanisé. Le secteur dans lequel ces travaux ont un
impact sur l'aléa inondation est compris dans le périmètre figurant en vert sur la figure 28 ci-
dessous. Dans ce périmètre on constate une diminution générale de la cote des plus hautes eaux,
Figure 28 - Aléa inondation sur la commune de La Wantzenau avant réalisation des travaux
Figure 28 - Aléa inondation sur la commune de La Wantzenau avant réalisation des travaux
Figure 28 : Aléa inondation sur la commune de La Wantzenau avant réalisation des travaux
Figure 29: - Aléa inondation sur la commune de La Wantzenau après réalisation des travaux
Figure 29:Figure
- Aléa29inondation sursur
: Aléa inondation lalacommune
commune dede
LaLa Wantzenau
Wantzenau après réalisation
après réalisation des travauxdes travaux
La DDT a confié au bureau d’études ISL une étude visant à définir des scénarios de défaillance des
ouvrages de protection d’Erstein, afin de déterminer l’hydrogramme en résultant à l’entrée du territoire
de l’Eurométropole, et au-delà, de caractériser l’aléa inondation du PPRi.
Dans ce cadre, ISL a construit un modèle à deux dimensions avec le logiciel TELEMAC2D, dont l’emprise
s’étend d’Osthouse au Sud à Fegersheim au Nord. Ainsi ce modèle recouvre celui de l’Ill domaniale réalisé
par HYDRATEC pour l’élaboration du schéma de gestion de l’Ill de la région Alsace, et celui construit par
DHI pour élaborer le PPRi sur l’Eurométropole de Strasbourg.
Les digues d’Erstein, bien entretenues par un gestionnaire confirmé, n’ont pas connu de défaillance depuis
leur construction il y a une centaine d’années. Présentant une revanche d’au moins 50 cm en tout point, il
n’est pas apparu réaliste de les effacer pour modéliser leur défaillance, mais il a été décidé de simuler une
rupture. Différents tests de sensibilité ont amené à retenir les conditions suivantes pour ces simulations :
• point de rupture : point de charge maximale
• rupture quand la charge atteint 1,50 m
• cinétique d’ouverture de la brèche : 1m/min
• largeur maximale : 50 m (proposition des PPRi littoraux)
• cote finale : cote terrain naturel à l’aval de la digue.
L’impact de ce scénario est sensible au sud de l’agglomération, où les communes de Fegersheim, Eschau,
Geispolsheim subissent des débordements de l’Ill, là où son débit est normalement limité à 45 m3/s. Les
cotes en zones inondables sont accrues à Ostwald, dans les quartiers sud de Strasbourg et à l’amont de la
Petite France.
Note de présentation
70
Figure 28: Carte de l’impact de la défaillance des ouvrages d’Erstein à Fegersheim, Eschau et Geispolsheim
sur les
Figure 31 : Carte hauteurs
de l’impact de d’eau en lit des
la défaillance majeur.
ouvrages d’Erstein
Figure: 28:
Source Carte
Bureau de l’impact
d’études DHI, de la défaillance
Rapport
à Fegersheim, « Étude
Eschau des ouvrages
de l’aléa
et Geispolsheim sur d’Erstein
inondation suràd’eau
les hauteurs leFegersheim,
territoire Eschau
de la
en lit majeur. CUS »et- novembre
Geispolsheim
2015
sur les
Source : Bureau d’études DHI, Rapport hauteurs
« Étude d’eau
de l’aléa en litsur
inondation majeur.
le territoire de la CUS » - novembre 2015
Source : Bureau d’études DHI, Rapport « Étude de l’aléa inondation sur le territoire de la CUS » - novembre 2015
Les résultats de chacun de ces scénarios comprennent pour chaque maille, la valeur de la cote de plus
hautes eaux (CPHE), ainsi que l’intensité de l’aléa obtenue par croisement dynamique (pas de temps par
pas de temps) des couples hauteurs/vitesses simulés. La hauteur est déduite par soustraction à la CPHE
de la cote moyenne du terrain naturel dans la maille. Le croisement de la hauteur et de la vitesse permet de
définir l’aléa dans chaque maille et pour chaque scénario.
L’aléa final retenu pour chaque maille est l’aléa maximal des aléas résultant de l’ensemble des scénarios.
Le modèle hydraulique est construit avec le logiciel CARIMA. Il permet la modélisation des écoulements en
pseudo 2D, à partir d’une discrétisation spatiale du lit mineur (profils en travers) et du lit majeur (casiers).
Ce type de modèle ne permet pas de calculer les vitesses en lit majeur. Cependant, les pentes constatées sur
le territoire des communes concernées de l’Eurométropole de Strasbourg, laissent supposer des vitesses
généralement faibles ou moyennes. Ainsi, sans attendre les résultats d’une reprise des études à l’échelle
de l’ensemble du bassin versant, il a été décidé de prendre en compte ce modèle de manière à mettre en
œuvre un PPRi sur ces communes simultanément avec le reste de l’Eurométropole de Strasbourg.
Les débits de pointe de crue ont été déterminés par la méthode SPEED (Système Probabiliste d’Étude
par Événements Discrets), analogue à la méthode du Gradex, et développée par SOGREAH. Elle consiste
à analyser les pluies journalières locales et les débits en différents points du bassin versant en supposant
que les maxima journaliers de ces deux paramètres suivent une loi de Gumbel, puis à déterminer le seuil
de pluviométrie journalière à partir duquel la pluie ruisselle, et la période de retour de saturation des sols.
Au-delà, la variation des débits est proportionnelle à celles des pluies.
La condition aval du modèle a été actualisée lors de la reprise de l’étude en 2014, pour prendre en compte
les cotes de plus hautes eaux de l’Ill calculées par DHI à la confluence avec l’Andlau et l’Ehn et leurs
dépendances. Ainsi la cote de l’Ehn à la confluence de l’Ill diminue de 1,23 m, mais elle se réduit à 23 cm
Note de présentation
72
à l’amont de la RD 1083. La cote aval du Neugraben se trouve abaissée de 1,37 m, soit une diminution de
25 cm à sa défluence de l’Ehn. L’incidence sur la zone inondable de l’Ehn n’est sensible que jusqu’au niveau
de la voie ferrée. La baisse de 60 cm à la confluence Ill-Andlau s’atténue rapidement et se réduit à 13 cm à
la sortie de Fegersheim.
Si un décalage de 3 à 4 heures a pu être observé entre les crues de l’Ehn et de l’Andlau (l’Andlau précédent
l’Ehn), l’hypothèse retenue pour la crue centennale est la concomitance des deux événements.
La simulation en crue centennale du modèle avec la digue en place a permis de confirmer que les charges
sur cet ouvrage qui protège la commune de Geispolsheim, dépassaient 50 cm pour atteindre localement
quasiment 1 m, confirmant la nécessité d’évaluer l’aléa inondation en cas de défaillance. La méthode
retenue est celle de l’effacement, selon les critères appliqués à l’étude DHI.
La topologie du modèle a été modifiée de manière à effacer totalement la digue en rive gauche de l’Ehn
entre Blaesheim et Geispolsheim et laisser libre la plaine d’inondation. Le modèle initial comprenait déjà la
topologie nécessaire à une modélisation d’effacement de digue (casiers en place en arrière digue) et il n’a
pas été nécessaire d’apporter de modifications notables. La stabilité des calculs, les très faibles variations
topographiques vers le nord, ainsi que l’analyse de l’évolution de la ligne d’eau dans ces casiers n’ont pas
rendu nécessaire leur découpage.
Note de présentation
• deux couches SIG des CPHE résultant des débordements de l’Ehn et de l’Andlau, avec et
sans défaillance de la digue de Geispolsheim ; ces couches ont fait l’objet d’un prétraitement
par GeoHyd, d’abord en projetant les CPHE en lit mineur et casiers sur l’ensemble de la
zone inondable par ces cours d’eau, puis en déterminant à partir des CPHE et du MNT, les
hauteurs d’eau. La hauteur d’eau maximale en chaque point des zones inondables des deux
simulations a été retenue, et, en l’absence de données relatives à la vitesse, classée, en 73
termes d’aléas, en 4 catégories conformes au tableau de croisement hauteurs/vitesses (cf.
Figure 5 page 20);
• deux couches SIG de l’aléa maximal et des CPHE résultant des débordements de l’Ill et de
la Bruche, sans défaillance des ouvrages d’Erstein ;
• deux
•
couches
deux SIGSIG
couches dedel’aléa
l’aléamaximal
maximal etet des
des CPHE
CPHErésultant
résultantdes
desdébordements
débordements de de
l’Illl’Ill
et deet lade
Bruche, sans défaillance des ouvrages d’Erstein ;
la
•
Bruche, avec défaillance des ouvrages d’Erstein.
deux couches SIG de l’aléa maximal et des CPHE résultant des débordements de l’Ill et de la
Une carte au formatavec
Bruche, A0défaillance
de l’aléa inondation
des ouvragespar débordement de cours d’eau est jointe à la présente
d’Erstein.
note. Cette carte, à valeur informative et figurant également au format A4 en annexe 9.1 (Figure 41
pageUne
111), représente
carte au formatenA0chaque
de l’aléapoint du territoire
inondation de l’Eurométropole
par débordement de est
de cours d’eau Strasbourg
jointe à la:présente note.
Cette carte, à valeur informative et figurant également au format A4 en annexe 9.1 (Figure 41 page 110),
soit l’aléa
•représente maximal
en chaque inondé
point par débordement
du territoire de cours
de l’Eurométropole d’eau sans
de Strasbourg : défaillance des ouvrages
d’Erstein.
• soit l’aléa maximal inondé par débordement de cours d’eau sans défaillance des ouvrages d’Erstein.
Hauteur en m (H)
2m
Aléa fort
1m
Aléa moyen
Aléa
faible
Note de présentation
74
Figure 30: Représentation graphique du sur-aléa issu de la défaillance des ouvrages d’Erstein selon
les hauteurs
Figure 33 : Représentation d’eau
graphique et les vitesses
du sur-aléa issu de lad’écoulement.
défaillance des ouvrages d’Erstein selon
les hauteurs d’eauSource
et les vitesses du Bas-Rhin,
: DDTd’écoulement. 2016.
Source : DDT du Bas-Rhin, 2016.
• soit
• la lasuperposition
soit del’aléa
superposition de l’aléa maximal
maximal inondéinondé par débordement
par débordement de sans
de cours d’eau cours d’eau des
défaillance sans
défaillance
ouvragesdes ouvrages
d’Erstein d’Erstein
et du sur-aléa issuetde du sur-aléa des
la défaillance issuouvrages
de la d’Erstein.
défaillance des secteurs
Certains ouvrages
d’Erstein.
sont enCertains secteurs
effet impactés par sont en effet
ces deux impactésla par
phénomènes, ces deux
défaillance desphénomènes, la défaillance
ouvrages d’Erstein pouvant
des ouvrages d’Erstein pouvant accroître localement l’intensité de l’aléa.
accroître localement l’intensité de l’aléa.
Par ailleurs, figure sur la carte d’aléas une zone supplémentaire intitulée « zone potentielle d’expansion
Par des
ailleurs,
crues »figure
: il s’agitsur la zone
d’une carteinondable
d’aléas supplémentaire,
une zone supplémentaire
à l’exclusion de intitulée « zone
tous les autres aléas,potentielle
issue de
d’expansion des crues
la modélisation » : il s’agit
de l’effacement d’une zone
simultané inondable
des ouvrages supplémentaire,
de protection à l’exclusion
de la Bruche et de l’Ill. Ilde tousd’un
s’agit les
autres aléas, issue de la modélisation de l’effacement simultané des ouvrages de protection de la
scénario majorant donné à titre informatif et qui n’est pas traduit dans le règlement du PPRi.
Bruche et de l’Ill. Il s’agit d’un scénario majorant donné à titre informatif et qui n’est pas traduit
dans4.2.5.2.
le règlement
Cartedu desPPRi.
cotes des plus hautes eaux (CPHE)
La cartographie finale des cotes de plus hautes eaux donne la valeur de la CPHE dans le référentiel NGF
IGN69 (Nivellement Général de la France par l’Institut Géographique National en 1969), par mailles de
[Link]
20 m x 20 [Link] des cotes des plus hautes eaux (CPHE)
La cartographie
Sur les zones finale despar
inondées cotes de plus
le Rhin, l’Ehn hautes eauxladonne
ou l’Andlau, DDT a la valeur
dressé un de la CPHE
réseau dansdeledimensions
de mailles référentiel
NGF20IGN69
m x 20(Nivellement
m, indiquant laGénéral
valeur desdeCPHE,
la France par l'Institut
interpolée Géographique
à partir du National
réseau de courbes en 1969),
isocotes par
établi par
mailles de 20Ce
GéoHyd. mmaillage
x 20 [Link] CPHE se retrouve dans le zonage réglementaire.
Sur les zones inondées par le Rhin, l’Ehn ou l’Andlau, la DDT a dressé un réseau de mailles de
[Link]. Bandes de sécurité en arrière des digues
dimensions 20 m x 20 m, indiquant la valeur des CPHE, interpolée à partir du réseau de courbes
isocotes
Une établi par GéoHyd.
digue reste Cedanger.
un objet de maillage des CPHE
La sur-verse desseeaux
retrouve dans
de crue le zonage
au-dessus réglementaire.
de l’ouvrage et davantage
encore, la formation d’une brèche, vont induire une zone d’écoulement préférentielle, où les vitesses
seront élevées, jusqu’à ce que les hauteurs d’eau dans le lit majeur et dans la zone anciennement protégée
s’équilibrent.
[Link] Bandes de sécurité en arrière des digues
Une digue reste un objet de danger. La sur-verse des eaux de crue au-dessus de l’ouvrage et
davantage encore, la formation d’une brèche, vont induire une zone d’écoulement préférentielle, où
les vitesses seront élevées, jusqu’à ce queNote
lesdehauteurs d’eau dans le lit majeur et dans la zone
présentation
anciennement protégée s’équilibrent.
75
Ces zones situées à proximité immédiate d’une digue présentent un risque élevé pour les vies
humaines en cas de rupture accidentelle. Une protection particulière doit être mise en œuvre via la
définition
Ces zonesd’une
situéesbande de sécurité
à proximité immédiateinconstructible. Ainsi, conformément
d’une digue présentent à lales
un risque élevé pour disposition 25 du
vies humaines
en cas de rupture accidentelle. Une protection particulière doit être mise en œuvre via la définition
PGRI, en l’absence d’études particulières, la carte d’aléa présente une telle bande
d’une bande de sécurité inconstructible. Ainsi, conformément à la disposition 25 du PGRI, en l’absence
en arrière des
ouvrages
d’étudesde protectionladecarte
particulières, l’Eurométropole
d’aléa présentede uneStrasbourg, dont
telle bande en la largeur
arrière L est définie
des ouvrages en fonction
de protection de
del’Eurométropole
la charge hydraulique H de la manière suivante :
de Strasbourg, dont la largeur L est définie en fonction de la charge hydraulique H de la
• H <suivante
manière 0,50 m: : pas de bande de sécurité
H < 0,50 m : pas de bande de sécurité
• • 0,50,5mm<<HH < 0,6mm: L=10
: L=10 m m
•
< 0,6
• • H H≥ ≥0,6
0,6mm :: LL==100
100x H
x -H50- 50
et Let L <m
< 200 200 m
FigureFigure
31 : 34
Délimitation des bandes de sécurité arrière-digue
: Délimitation des bandes de sécurité arrière-digue
La figure 36 page 90 présente à titre d’exemple la bande de sécurité en arrière-digue délimitée au droit de
Lalafigure
Grande36 page 90deprésente
Mosquée à titre d’exemple la bande de sécurité en arrière-digue délimitée
Strasbourg. au
droit de la Grande Mosquée de Strasbourg.
4.3. Élaboration
4.3 Élaboration desdes
cartescartes
des zones
desinondables
zones inondables par
par remontée de nappe
remontée de nappe
La nappe phréatique rhénane, abondée des apports des nappes d’accompagnement de l’Ill, de la Bruche
et de l’Andlau, ainsi que des apports des précipitations locales, induit un risque de remontée à proximité
Ladunappe
niveauphréatique
du sol, voirerhénane, abondée
de débordement dansdes
lesapports
secteurs des nappes
déprimés d’accompagnement
de cette dedes
zone de confluence l’Ill, de la
cours
Bruche et de l’Andlau, ainsi que des apports des précipitations locales, induit un risque de remontée
d’eau précités.
à proximité du niveau du sol, voire de débordement dans les secteurs déprimés de cette zone de
confluence des cours d’eau précités.
En Alsace, la nappe est également alimentée par le Rhin et les cours d’eau vosgiens, ce qui génère
Note de présentation
76
dans les secteurs topographiquement déprimés de la plaine, des zones où la nappe phréatique peut
affleurer voireladéborder,
En Alsace, en dehorsalimentée
nappe est également de pluiespar
localisées. C’est
le Rhin et les notamment
cours le cas
d’eau vosgiens, surgénère
ce qui le territoire de
dans les
l’Eurométropole de Strasbourg.déprimés de la plaine, des zones où la nappe phréatique peut affleurer voire
secteurs topographiquement
déborder, en dehors de pluies localisées. C’est notamment le cas sur le territoire de l’Eurométropole de
Strasbourg.
Régulièrement certains secteurs du territoire sont impactés par des événements de remontée de la
nappe phréatique, certains
Régulièrement qui impactent majoritairement
secteurs du les biens
territoire sont impactés par situés dans lesdecaves
des événements des de
remontée immeubles
la nappe
implantés dans qui
phréatique, de tels secteurs.
impactent majoritairement les biens situés dans les caves des immeubles implantés dans
de tels secteurs.
Figure 35 : Extrait d’un article des Dernières Nouvelles d’Alsace du 17 janvier 1955
(Caves inondées par remontées de nappe à Lingolsheim, à la Montagne Verte, à l’Orangerie, à la Robertsau, à la Krutenau,
avenue de la Forêt Noire – Remontée de nappe d’accompagnement de l’Ill et de la Bruche).
Ainsi, le Plan
Ainsi, d’Exposition
le Plan auxRisques
d’Exposition aux Risques d’Inondation
d’Inondation (PERI),
(PERI), intégrait
intégrait déjà lederisque
déjà le risque de remontée
remontée des eaux
des eaux de la nappe phréatique à moins de 1 m de profondeur par rapport
de la nappe phréatique à moins de 1 m de profondeur par rapport au niveau du [Link] niveau du sol.
par une loi de Gumbel des cotes piézométriques de période de retour 100 ans (les périodes
interpolation des écarts selon une maille carrée de 80 m x 80 m ;
trentennales et décennales ont également été calculées) ;
• l’interpolation
• calcul
le sur chacunde desla36carte de 1997 de
piézomètres selon la même
l’écart de la cotemaille, et addition
centennale par maille
à la moyenne des cotes
et interpolation
(moyennes) de la carte de 1997 et
des écarts selon une maille carrée de 80 m x 80 m ;de l’écart déterminé ci-dessus.
• l’interpolation de la carte de 1997 selon la même maille, et addition par maille des cotes (moyennes)
Les de
résultats
la cartesont apparus
de 1997 globalement
et de corrects,ci-dessus.
l’écart déterminé mais souffraient d’une part, de densité de données
insuffisante, d’autre part, d’une trop faible prise en compte de l’influence des crues des cours d’eau
sur la nappe
Les résultats sont–les cotes étaient
apparus inférieures
globalement à celles
corrects, mais dusouffraient
PERI à proximité des cours
d’une part, d’eau–.
de densité deAussi,
données
pour y pallier,
insuffisante, d’autrelespart,
données
d’unesuivantes
trop faible ontprise
été intégrées
en compte au calcul en 2008 des
de l’influence : crues des cours d’eau sur la
nappe –les cotes étaient inférieures à celles du PERI à proximité des cours d’eau–. Aussi, pour y pallier, les
données suivantes ont été intégrées au calcul en 2008 :
• 35 chroniques piézométriques supplémentaires, dont la durée est supérieure à 10 ans ; le
nombre et la répartition des ouvrages retenus sont satisfaisants et il n’est pas certain que
35 chroniques piézométriques supplémentaires, dont la durée est supérieure à 10 ans ; le nombre
l’intégration d’ouvrages supplémentaires apporte une amélioration significative de la carte ;
•
et la répartition des ouvrages retenus sont satisfaisants et il n’est pas certain que l’intégration
• Intégration
d’ouvrages des cotes de crues
supplémentaires apporte centennales déterminées
une amélioration par les études
significative sur l’Ill
de la carte ; et la Bruche
•
(DHI – 2008), de l’Ehn de l’Andlau et de la Scheer
Intégration des cotes de crues centennales déterminées par les études sur l’Ill et (SOGREAH 2006), dulaLandgraben
Bruche (DHI –
(étude CUS-DDAF) et de la Souffel (ACTEA 2006)
2008), de l’Ehn de l’Andlau et de la Scheer (SOGREAH 2006), du Landgraben (étude au
; à partir des cours d’eau, vu de
CUS-DDAF)
mesures effectuées sur le Rhin au droit de Hartheim, un profil
et de la Souffel (ACTEA 2006) ; à partir des cours d’eau, au vu de mesures effectuées sur le Rhin aude charge linéairement
droitdécroissant
de Hartheim, de un
la profil
cote du cours d’eau
de charge en cruedécroissant
linéairement à celle dedelalanappe
cote duencours
limite de en
d’eau zone
crue à
d’influence, a été appliqué ; la limite de la zone d’influence a été arrêtée
celle de la nappe en limite de zone d’influence, a été appliqué ; la limite de la zone d’influence a été arbitrairement,
entrearbitrairement,
arrêtée 600 m pour lesentre principaux
600 m pour coursles d’eau (Ill, Bruche…)
principaux cours d’eau et 200 m, voire et
(Ill, Bruche…) 100200m m,
vers
voire
l’amont.
100 m vers l’amont.
Note de présentation
78
Ces ajustements ont amené une cartographie des plus hautes eaux dont les niveaux étaient globalement
proches de ceux du PERI, généralement inférieurs de quelques décimètres seulement. Aux abords des
cours d’eau par contre, l’approche pouvait s’avérer sécuritaire.
Enfin, en 2010, en vue de la révision du PPRi, la DDT a demandé au bureau d’études ANTEA d’intégrer
les données d’une nouvelle carte des moyennes eaux de la nappe, diffusée en 2009 par l’APRONA, et d’en
comparer l’évolution par rapport à celles obtenues en 2008, ainsi qu’à celles obtenus en 1988 par le BRGM.
L’écart entre les cotes des moyennes eaux de 2009 et de 1998 est relativement faible (2009 globalement
inférieur à 1997), avec des écarts plus sensibles en bordure de la zone d’études et à proximité des cours
d’eau. Les cotes de 2009 sont notamment inférieures dans le secteur des pompages de Reichstett et dans
le ried entre Strasbourg et La Wantzenau. On retrouve ces écarts en comparant la carte ONAP de 2008
et celle établie en 2010, sauf aux abords des cours d’eau, où la cote de ceux-ci influence celle du toit de la
nappe et est identique entre les deux années.
La comparaison des cotes issue de la modélisation de 1988 – qui ont fait l’objet en 2013 d’une conversion
dans le référentiel altimétrique IGN69 – à celles de 2010, fait apparaître une sous-estimation de la période
de retour des cotes calculées par le modèle pour 26 points sur 56 points. La période de retour n’y atteint
pas 80 ans. On rappellera ici que la modélisation de 1988 consistait à modéliser une pluie décennale en
période de crue centennale des cours d’eau et décennale de la nappe. La prise en compte des cotes de
crues de cours d’eau et, a contrario, la non prise en compte des rabattements conséquents de la nappe
notamment à Reichstett, contribuent à accentuer cette différence. Dans d’autres secteurs du territoire au
contraire, les cotes de 1998 sont supérieures à celles de 2010 : c’est le cas notamment en bordure Ouest
du territoire, au Sud entre l’Ill et le Rhin, dans la zone de confluence Ill-Bruche et au Nord Est du secteur
étudié.
Au regard des incertitudes et des objectifs de sécurité du PPRi, il a été décidé de conserver la carte des
plus hautes eaux de la nappe établie en 2010, car résultant de chroniques piézométriques actualisées
et suffisamment denses d’une part, d’une exploitation statistique définissant une occurrence (100 ans)
indépendamment des causes qui la produisent d’autre part.
En 2014, la DDT a demandé au bureau d’études ANTEA d’actualiser ces résultats pour :
• prendre en compte les résultats finalisés des études menées par DHI sur la Bruche et l’Ill pour
l’Eurométropole de Strasbourg et la DDT pour caractériser l’incidence des crues des cours d’eau
sur la nappe,
• prendre en compte l’arrêt potentiel des pompages sur le site de l’ancienne raffinerie de Reichstett,
• affiner l’influence de la cote des cours d’eau en crue sur la nappe, qui est apparue majorante.
Pour ce dernier point, une recherche bibliographique, incluant la prise en compte en 1998 de l’effet
de crue des cours d’eau au travers de la transmissibilité verticale qui reflète le colmatage, une analyse
en conséquence au cas par cas des différents cours d’eau présents sur le territoire en lien avec leurs
gestionnaires, a permis de classifier ces cours d’eau par tronçons homogènes, et, d’évaluer pour chaque
classe la largeur de la bande d’influence du cours d’eau sur la nappe.
À l’issue de ces études, la société ANTEA a produit une couche SIG raster des cotes de plus hautes eaux de
la nappe, qui a permis par interpolation de restituer la carte de courbes isocotes.
Il est essentiel ici de préciser que l’ensemble des calculs concernant la nappe traduit des cotes
piézométriques. Dès lors que la nappe atteint ou dépasse le terrain naturel, ce sont les lois de l’hydraulique
à surface libre qui conditionneront les modalités d’écoulement. Elles seront alors liées à la configuration
particulière de chaque site (topographie en forme de cuvette, drainage ou présence d’un exutoire naturel
pour les eaux), rendant impossible la détermination des cotes de plus hautes eaux sans étude spécifique.
Le nombre important de telles zones sur le territoire de l’Eurométropole de Strasbourg ne permet pas de
mener ces investigations particulières. Seul le secteur de Reichstett-Vendenheim a été traité (cf. 4.3.2 ci-
Note de présentation
79
après) ; aucune autre étude n’a été menée, qui puisse être reprise dans le PPRi.
Deux cartes au format A0, relatives à la remontée de nappe et à valeur uniquement informative, sont
jointes à la présente note :
• une carte de l’aléa par remontée de nappe phréatique permettant notamment d’identifier les
zones de débordement de la nappe et de déterminer les cotes piézométriques sur le territoire de
l’Eurométropole de Strasbourg. Cette carte figure également au format A4 en annexe 9.1 (Figure
45 page 116).
• une carte de la profondeur de la nappe en période des hautes eaux centennales sur le territoire de
l’Eurométropole de Strasbourg. Cette carte figure également au format A4 en annexe 9.1 (Figure
46 page 117).
Cette prestation a été confiée au bureau d’études ANTEA dans la suite de ses travaux précédents. Les
modalités suivantes ont été retenues :
• utilisation du modèle hydrodynamique MARTHE développé par le BRGM, constitué de deux
couches de mailles représentant les alluvions et les formations limoneuses qui les surmontent,
dont la perméabilité a été fixée au regard des références bibliographiques et de la connaissance
du terrain d’ANTEA. Les débits d’exhaure ont été calculés en régime permanent. Cette phase de
l’étude a montré que les débits d’exhaure étaient relativement faibles ;
• utilisation du logiciel TELEMAC2D, pour monter un modèle à deux dimensions, à mailles
triangulaires variables, qui représentent de manière quasi-exhaustive le réseau hydrographique
et les principaux fossés de la zone ; la topographie utilisée est celle du MNT, à l’exception du site
de l’ancienne raffinerie, où la cote du terrain naturel a été lissée à partir du maillage des voiries
existantes, pour anticiper de futurs terrassements ;
• simulation en injectant dans le modèle TELEMAC les débits de débordement de la nappe, plus
finement dans les zones à enjeux, en ne considérant pas d’apports de surface à l’amont du modèle
et des conditions normales d’écoulement dans les émissaires à l’aval.
La cartographie de l’aléa débordement et écoulement des eaux de la nappe résultant de cette étude
complémentaire a été substituée pour le secteur concerné de Reichstett-Vendenheim, à la cartographie
des zones de débordement de nappe (surface en eau du fait de la nappe seule) réalisée sur l’ensemble de
l’Eurométropole de Strasbourg.
Afin d’avoir une homogénéité des dispositions réglementaires sur l’ensemble du territoire et compte tenu
des incertitudes liées à ces modélisations, seule l’enveloppe de la zone de débordement a été retenue pour
définir l’aléa de débordement de la nappe, sans considération des hauteurs et vitesses.
Note de présentation
80
Figure 37: Aléa inondation par remontée de la nappe phréatique avant modélisation hydraulique des écoulements
Figure 37: Aléa inondation par remontée
de surfacedesur
la nappe phréatique
le secteur avant modélisation hydraulique des écoulements
Reichstett-Vendenheim
de surface
Figure 37 sur le
: AléaSource secteur
inondation
: DDT Reichstett-Vendenheim
parduremontée de la
Bas-Rhin, nappe phréatique
2018
avant modélisation hydrauliqueSource : DDT du de
des écoulements Bas-Rhin, 2018
surface sur le secteur Reichstett-Vendenheim
Source : DDT du Bas-Rhin, 2018
Figure 38: Extrait de la carte de l’aléa inondation par remontée de la nappe phréatique (cf. Figure 45 en annexe)
Figure 38: Extrait de la carte de l’aléa inondation
Source : DDTpar remontée de la2018
du Bas-Rhin, nappe phréatique (cf. Figure 45 en annexe)
Source : DDT
Figure 38: Extrait de la carte de l’aléa inondation du Bas-Rhin,
par remontée de la2018
nappe phréatique (cf. Figure 45 en annexe)
Source : DDT du Bas-Rhin, 2018
Note de présentation
81
La cartographie des enjeux permet de présenter les grandes caractéristiques de l’occupation du sol et des
projets des communes.
Pour chacune des communes impactées par un risque d’inondation par débordement de cours d’eau,
une carte recensant les enjeux a été établie. L’ensemble des cartes d’enjeux sont annexées à la note de
présentation (cf 9.2 Cartes d’enjeux).
Pour les communes impactées par le seul risque de remontée de nappe, aucune carte d’enjeu n’a été
produite : le seul enjeu étant de protéger les bâtiments liés à ce risque quelle que soit son implantation
dans le tissu urbain.
Il convient en premier lieu de préciser que les communes qui sont considérées ici comme impactées
uniquement par le seul risque de remontée de la nappe phréatique peuvent dans les faits également être
impactées par le risque de débordement de cours d’eau. En effet, le risque lié à certains cours d’eau n’a
pas été modélisé et cartographié dans le présent PPRi. Il s’agit principalement de la Souffel qui fera l’objet
d’une étude ultérieure et du Landgraben32 qui a déjà fait l’objet d’un PPRi distinct, le PPRi de la Zorn et du
Landgraben approuvé le 26 août 2010.
[Link]. Eckwersheim
Eckwersheim est une commune située à l’extrémité Nord-Ouest de l’Eurométropole de Strasbourg qui
comptait 1 362 habitants en 2014 (INSEE).
La commune n’est pas impactée par l’aléa issu du débordement des cours d’eau pris en compte dans le
cadre de ce PPRi. Cependant, elle est concernée par le PPRi de la Zorn et du Landgraben.
Par ailleurs, la nappe d’accompagnement du Muehlbach présente des zones de débordement, notamment
dans le secteur urbanisé de la commune.
32_ Le Landgraben prend successivement les noms de Muhlbaechel à l’aval de la commune de Berstett et de Neubaechel à l’aval de
Vendenheim
Note de présentation
82
[Link]. Lampertheim
Lampertheim est une commune située au nord-ouest de Strasbourg et comptait 2 950 habitants en 2014
(INSEE).
La commune est soumise à un aléa issu de la remontée de la nappe phréatique avec quelques secteurs en
débordement. Il s’agit là encore de nappe d’accompagnement du cours d’eau traversant la commune, la
Souffel, et de certains de ses affluents. Ces secteurs en débordement se situent aux franges du secteur
urbanisé.
[Link]. Mittelhausbergen
Mittelhausbergen est une commune située à l’ouest de Strasbourg et comptait 1 938 habitants en 2014
(INSEE).
La commune n’est pas impactée par les risques d’inondation par débordement de cours d’eau ou de
débordement de la nappe phréatique.
Le risque lié à la remontée de nappe est faible puisque le toit de la nappe phréatique en événement
centennal se situe à une profondeur supérieure à 10 mètres.
[Link]. Mundolsheim
Mundolsheim est une commune située au nord-ouest de Strasbourg et comptait 4 851 habitants en 2014
(INSEE).
La commune n’est pas impactée par l’aléa issu du débordement des cours d’eau pris en compte dans le cadre
de ce PPRi. Seule la nappe d’accompagnement de la Souffel présente de légères zones de débordement.
Le projet de renouveau de la zone commerciale Nord (Vendenheim – Mundolsheim) n’est touché par aucun
aléa.
[Link]. Niederhausbergen
Niederhausbergen est une commune située au nord-ouest de Strasbourg et comptait 1 409 habitants en
2014 (INSEE).
L’aléa débordement de cours d’eau ou de remontée de la nappe phréatique n’impacte pas le territoire de la
commune. Le toit de la nappe phréatique en événement centennal se situe à une profondeur supérieure à
5 mètres sur le ban communal et même supérieure à 10 mètres dans la majeure partie du secteur urbanisé.
[Link]. Oberhausbergen
Oberhausbergen est une commune située à l’ouest de Strasbourg et comptait 5 077 habitants en 2014
(INSEE).
L’aléa débordement de cours d’eau ou de remontée de la nappe phréatique n’impacte pas le territoire de
la commune. Le toit de la nappe phréatique en événement centennal se situe à une profondeur supérieure
à 5 mètres.
[Link]. Souffelweyersheim
Souffelweyersheim est une commune située à l’ouest de Strasbourg et comptait 7 795 habitants en 2014
(INSEE).
La commune de Souffelweyersheim est soumise à un aléa issu de la remontée de la nappe phréatique avec
quelques secteurs en débordement au Nord et à l’est de la commune.
Dans la partie nord, ce sont principalement des zones de débordement de la nappe qui accompagnent la
Souffel.
Dans la pointe est de la commune, où on peut noter la présence de nombreuses gravières, la nappe se situe
à un niveau moyen proche de la surface du sol (nappe sub_affleurante).
Le principal secteur de développement de la commune qui se situe à l’Ouest n’est pas concerné par les
Note de présentation
83
Par conséquent, pour les projets de développement de la commune dans les méandres de la Souffel
(notamment prévus dans le PLUi : zone IAUE2 – Emplacement réservé SOU2), il est recommandé
d’attendre les résultats de cette étude ou de réaliser localement une étude hydraulique pour déterminer
le niveau d’exposition aux risques en cas de crue centennale de la Souffel.
[Link]. Blaesheim
Blaesheim est une commune rurale périurbaine qui comptait 1 350 habitants en 2014 (INSEE). 28 % de la
superficie de la commune de Blaesheim qui s’étend sur 10 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de l’Ehn en cas de crue centennale.
Le secteur urbanisé de Blaesheim situé en rive gauche de l’Ehn n’est pas impacté par ce risque inondation.
Les projets de la commune (« Entrée Est » et « les Bas-Coteaux ») situés en rive gauche ne se situent pas en
zone inondable par submersion de cours d’eau.
Les parties sud et Est du territoire communal constituent une importante zone de champ d’expansion des
crues interdisant toute extension future de l’urbanisation.
Le risque lié à la remontée de nappe est très important sur le ban communal. Des surfaces importantes
sont susceptibles d’être immergées par débordement de la nappe.
[Link]. Eckbolsheim
Eckbolsheim est une commune limitrophe de Strasbourg qui comptait 6 788 habitants en 2014 (INSEE).
47 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 5,3 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de la Bruche en cas de crue centennale.
Le lit majeur de la Bruche s’étend sur toute la partie sud du territoire communal. Ce secteur, qui présente
quelques habitations et constructions éparses, présente surtout un caractère naturel et agricole. Les
bâtiments implantés dans cette zone ont néanmoins été classés en secteur urbanisé.
Le tissu urbanisé de la commune est également impacté, jusque dans son centre urbain. En raison de la
topographie, présence de dépressions, quelques poches d’aléa fort ont été retenues dans le secteur
urbanisé et en centre urbain. Le collège d’Eckbolsheim se situe par ailleurs en aléa faible.
Les projets de développement de la commune ne sont pas impactés par l’aléa inondation (secteur « Jean
Monnet » par exemple).
Quelques zones de débordement de nappe sont également présentes en lien avec la proximité de la Bruche.
Note de présentation
84
[Link]. Entzheim
Entzheim est une commune située à l’ouest de Strasbourg qui comptait 2 150 habitants en 2014 (INSEE).
32 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 8,3 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de la Bruche en cas de crue centennale.
La commune d’Entzheim est touchée par diverses traînées d’aléas inondation qui s’étendent sur la
commune selon sa topographie. L’aléa est caractérisé par de faibles hauteurs et vitesses notamment
dans la partie urbanisée. Dans de tels secteurs, l’enjeu principal est de proscrire la réalisation de sous-sol
en respectant l’implantation du 1er niveau au-dessus de la cote des plus hautes eaux augmentée d’une
revanche de 30 cm.
Le site nord-ouest qui comprend des équipements sportifs et de loisirs n’a pas été inscrit dans le secteur
urbanisé de la commune. Il s’agit en effet d’un secteur qui ne présente que de rares constructions. Ainsi,
bien que dans le plan de zonage du PLUi ces secteurs soient classés UE3 et IAUE2, ils relèvent de la zone
rouge clair dans le PPRi. Cette zone permet toutefois le développement des activités sportives et de loisirs.
La commune d’Entzheim accueille enfin l’aéroport de Strasbourg-Entzheim, dont une partie des
constructions et infrastructures (pistes, hangars, bâtiments, zones d’activités…) se retrouve impactée par
l’aléa inondation de niveau faible. C’est une zone d’enjeux importante à prendre en considération dans le
règlement du PPRi afin de ne pas compromettre les possibilités d’aménagement et de développement du
site. Les constructions et infrastructures liées à l’aéroport ont ainsi été classées en secteur urbanisé.
À proximité immédiate , la zone d’activités de l’Aéroparc qui compte près d’une centaine d’entreprises
est impactée à la marge par le risque inondation. Des noues d’infiltrations naturelles pour compenser
les surfaces urbanisées ont été mises en place par l’Eurométropole de Strasbourg pour étendre la zone
(extension du Quadrant II). Le PPRi permettra le développement progressif de la zone.
[Link]. Eschau
Eschau est une commune située au sud de Strasbourg qui comptait 4 914 habitants en 2014 (INSEE).
10 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 11,8 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de l’lll en cas de crue centennale avec défaillance des ouvrages d’Erstein. Les zones impactées
ne sont que très peu ou pas urbanisées. Le secteur urbanisé inondable est limité à 2 hectares.
La commune est également impactée par un risque de remontée de nappe notamment à proximité de l’Ill.
La nappe est susceptible de déborder en situation centennale notamment au sud du ban communal.
[Link]. Fegersheim
Commune de l’entrée sud de l’Eurométropole de Strasbourg, Fegersheim comptait 5 528 habitants en
2014 (INSEE).
33 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 6,3 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de cours d’eau en cas de crue centennale.
La commune de Fegersheim est soumise à un risque d’inondation par débordement de l’Ill en cas de
défaillance des ouvrages d’Erstein et par ses affluents : l’Ehn, l’Andlau et la Scheer.
Le secteur urbanisé de la commune est impacté en quelques endroits par un aléa fort de submersion issu
du débordement de l’Andlau. Il s’agit souvent de fonds de parcelle.
La commune est également impactée par un risque de remontée de nappe débordante en situation
centennale notamment à proximité des cours d’eau.
Les principaux projets portés par la commune, développement d’une offre de logements sur le site dit du
« Château d’eau » et projet du « Parc » avec réalisation d’une résidence seniors, ne sont pas impactés par
l’aléa inondation.
La commune souhaite également développer un secteur de loisirs à proximité de l’Andlau qui a vocation
à accueillir un « City stade ». Il est classé en zone IAUE2 dans le PLUi. Ce secteur se situe majoritairement
Note de présentation
85
[Link]. Geispolsheim
Geispolsheim est une commune située au sud-ouest de Strasbourg qui comptait 7 338 habitants en
2014 (INSEE). Elle est constituée de deux entités distinctes : Geispolsheim-village et Geispolsheim-gare,
comptant chacune environ 3 500 habitants.
25 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 22 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de cours d’eau en cas de crue centennale de l’Ehn et de ses affluents.
Le secteur urbanisé de la commune est assez fortement impacté par la zone inondable avec principalement
un aléa faible à moyen. Ce secteur comporte toutefois également quelques poches d’aléa fort.
[Link]. Hoenheim
Hoenheim est une commune située au nord de Strasbourg qui comptait 11 065 habitants en 2014 (INSEE).
La commune s’étend sur 3,4 km² et seul un secteur de 0,2 ha en zone naturelle à l’extrême Nord-Est du ban
communal est concerné par le risque inondation par débordement de l’Ill en cas de crue centennale. Le risque
pour la population et les biens est négligeable puisque le secteur urbanisé se situe hors des zones inondables.
La commune est cependant impactée par la remontée de la nappe phréatique avec quelques secteurs avec
débordement de nappe au nord-est de la commune.
[Link]. Holtzheim
Holtzheim est une commune située au Nord de Strasbourg qui comptait 3 660 habitants en 2014 (INSEE).
45 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 6,9 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de cours d’eau en cas de crue centennale de la Bruche.
La commune comprend d’importantes zones d’aléa fort et faible dans son secteur urbanisé et dans son
centre urbain.
La commune comporte par ailleurs deux ouvrages faisant obstacle à l’écoulement de la Bruche et
susceptibles de rompre lors d’une crue centennale. Une bande d’inconstructibilité en arrière digue a été
définie à l’aval de ces ouvrages. Il s’agit de la digue de protection en rive droite de la Bruche (dimensionnée
pour une crue trentennale) au sud-ouest du village et d’un tronçon de la RD 93 située en rive gauche.
Une zone d’extension IAUE2 a également vocation à développer les équipements sportifs sur ce secteur.
Un tel projet est compatible avec le règlement du PPRi. Ce secteur est en effet classé en zone rouge clair et
pour partie en zone rouge foncé. La zone rouge clair permet l’accueil d’équipements sportifs sous réserve
de ne pas comporter de bâtiments de plus de 20 m².
[Link]. Illkirch-Graffenstaden
Illkirch-Graffenstaden est une commune située au sud-ouest de Strasbourg qui comptait 27 746 habitants
en 2014 (INSEE).
5 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 22,2 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de l’lll en cas de crue centennale avec ou sans défaillance des ouvrages d’Erstein.
Les zones impactées se situent le long de l’Ill et ne sont que très peu ou pas urbanisées.
[Link]. La Wantzenau
LaWantzenau est une commune située à l’extrémité Nord-Est de l’Eurométropole de Strasbourg qui
comptait 5 853 habitants en 2014 (INSEE).
Note de présentation
86
34 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 25,4 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de l’lll en cas de crue centennale.
La commune de La Wantzenau présente un territoire très fortement lié à l'eau (Ill, proximité du Rhin,
présence de gravières, toit de la nappe phréatique à faible distance du terrain naturel, présence d'anciens
bras morts du Rhin…). La commune est en effet impactée par l'aléa de débordement de cours d'eau et de
remontée de la nappe phréatique, les deux phénomènes étant par ailleurs très liés dans ce secteur.
Les principaux projets de développement de la commune doivent donc presque tous composer avec cette
forte présence de l'eau.
La commune de La Wantzenau n’a par ailleurs pas atteint les objectifs de production de logements sociaux
au titre de l'article 55 de la loi solidarité et renouvellement urbains. Or, les principales réserves foncières
disponibles à proximité du tissu urbain existant sont presque toutes impactées par l'aléa inondation issu
du débordement de l'Ill.
Pour permettre de répondre à son obligation de production de logements sociaux, la commune a sollicité
la possibilité d'inscrire deux secteurs de développement de l'habitat en « zones d'intérêt stratégique »
(ZIS). Il s'agit du secteur du Schwemmloch (ZIS 1) et du secteur de la Trissermatt (ZIS 2). Le projet du
Schwemmloch, qui est le plus avancé, devrait permettre la réalisation de près de 420 logements, avec un
pourcentage de 35 % de logements sociaux. Les deux projets participeront à terme à résorber le retard de
la commune en matière de production de logements sociaux.
Un projet d’intérêt stratégique est un projet, qui peut être de nature résidentielle, patrimoniale,
industrielle, économique, commerciale, agricole ou autre, dont l’intérêt est justifié au regard des enjeux
socio-économiques et territoriaux qu’il porte. Une zone peut être qualifiée de stratégique de par sa
localisation ou son potentiel sous réserve d’une appréciation au regard du risque inondation.
Les deux sites de La Wantzenau bénéficient donc de la qualification de zone d'intérêt stratégique au sens
du PGRI. Ces deux zones deviennent constructibles sous conditions. Dans ces zones, non urbanisées à
la date d’approbation du PPRi, ce sont par dérogation, les dispositions prévues pour la zone bleu clair
(zone urbanisée à aléa Faible à Moyen - chapitre 7 du règlement ) ou celles relatives à la zone orange (zone
urbanisée à aléa Fort - chapitre 6 du règlement ) qui s’appliquent en plus de celles prévues au chapitre 1
du règlement.
La commune est également contrainte en matière d’urbanisation par l’institution de deux PPRT (Plan
de prévention des risques technologiques) autour de deux sites classés SEVESO à proximité : le PPRT
d'Arlenxo (anciennement Lanxess) sur le ban communal et le PPRT de Butagaz à Reichstett.
La commune dispose également d'une zone d'extension à vocation industrielle au Nord du site d'Arlenxo
(IIAUX). Ce secteur est toutefois impacté par l'aléa issu du débordement de l'Ill. Ce secteur n'étant pas urbanisé,
il est classé majoritairement en zone d'interdiction rouge clair, avec quelques secteurs en rouge foncé. Il a en
effet vocation à contribuer au maintien des capacités de stockage des champs d'expansion des crues.
La commune de La Wantzenau présente enfin un secteur destiné à accueillir des exploitations agricoles
au Nord-Ouest de son territoire (zone A6 du PLUi). Ce secteur, classé en zone d'interdiction rouge clair,
autorise néanmoins l'implantation et l'extension d'exploitations agricoles, sous réserve de respecter
certaines dispositions.
Note de présentation
87
[Link]. Lingolsheim
Lingolsheim est une commune située à l’Ouest et limitrophe de Strasbourg qui comptait 17 808 habitants
en 2014 (INSEE).
7 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 5,7 km² est impactée par le risque inondation par
débordement en cas de crue centennale de la Bruche et de l’lll.
Le risque pour la population et les biens est cependant négligeable puisque le secteur urbanisé se situe
hors des zones inondables.
La commune est également impactée par la remontée de la nappe phréatique avec quelques secteurs avec
débordement de nappe à proximité des gravières et Nord-Est du ban communal.
[Link]. Lipsheim
Commune située à l’entrée sud de l’Eurométropole de Strasbourg, Lipsheim comptait 2 536 habitants en
2014 (INSEE).
27 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 5 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de cours d’eau en cas de crue centennale de l’Ehn au Nord et de l’Andlau au Sud.
Le risque pour la population et les biens est cependant négligeable puisque la majeure partie des zones
inondables se situe dans des zones naturelles et agricoles. Seules quelques constructions situées à
proximité de l’Andlau sont impactées.
La commune est par ailleurs fortement impactée par la remontée de la nappe phréatique avec des
débordements de nappe sur quasiment tout le secteur non urbanisé au Sud et à l’Ouest et quelques poches
en secteur urbanisé.
[Link]. Oberschaeffolsheim
Commune située à l’ouest de Strasbourg, Oberschaeffolsheim comptait 2 325 habitants en 2014 (INSEE).
25 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 7,7 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de cours d’eau en cas de crue centennale de la Bruche et de ses affluents.
Une large bande arrière-digue (141 mètres) a également été définie pour prendre en compte le risque de
rupture de l’ancien canal de la Bruche en cas de crue d’occurrence centennale.
[Link]. Ostwald
Ostwald est une commune située à l’Ouest et limitrophe de Strasbourg qui comptait 12 117 habitants en
2014 (INSEE).
27 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 7,1 km² est impactée par le risque inondation par
Note de présentation
88
[Link]. Plobsheim
Plobsheim est une commune située au Sud de Strasbourg qui comptait 4 303 habitants en 2014 (INSEE).
Moins d’1 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 16,6 km² est impactée par le risque inondation
par débordement de l’Ill en cas de défaillance des ouvrages d’Erstein.
Le secteur urbanisé est épargné en cas de crue centennale de l’Ill. Seules quelques parcelles agricoles à
l’Ouest seraient immergées.
La commune est cependant sensible à la remontée de nappe de par la proximité du Rhin. Le niveau des
hautes eaux centennales se situe à une profondeur inférieure à 3 mètres sur l’ensemble de la commune.
[Link]. Reichstett
Située au nord de Strasbourg, Reichstett est une commune qui comptait 4 439 habitants en 2014 (INSEE).
La commune de Reichstett présente un secteur urbanisé très étendu dont une part importante est
constituée de zones industrielles et commerciales. La commune porte par ailleurs un ambitieux projet de
développement à dominante habitat au nord de la commune (Zone IAU et IIAU du zonage du PLUi), qui
comprend notamment la ZAC « Les vergers de Saint-Michel ».
La crue centennale de l’Ill n’impacterait que de façon marginale (moins de 2 ha) la ville de Reichstett dans
une zone naturelle à l’extrême Sud-Est du territoire communal.
[Link]. Schiltigheim
Schiltigheim est une commune limitrophe de Strasbourg qui comptait 31 849 habitants en 2014 (INSEE).
12 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 7,6 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de l’Ill en cas de crue centennale. Le secteur urbanisé se situe hors des zones inondables.
Seule la partie nord-est (ballastière, étang de la Vogelau) classée dans le PLUi en secteur naturel, est
concernée et constitue une zone naturelle d’expansion des crues. Une aire d’accueil des gens du voyage se
Note de présentation
89
situe au bord de l’étang de la Vogelau. Cette aire est en majeure partie hors d’eau mais est complètement
cernée par la zone inondable rendant son accès difficile en cas de crue centennale de l’Ill.
La commune est également impactée par la remontée de la nappe phréatique avec quelques secteurs avec
débordement de nappe le long de l’Ill et au nord-est de la commune.
[Link]. Strasbourg
La ville de Strasbourg bénéficie d’une position remarquable au sein des différents territoires qui
l’englobent. En premier lieu, elle possède une véritable dimension internationale de par sa qualité de
capitale européenne et des différentes institutions qu’elle accueille : les institutions du Conseil de l’Europe,
dont le Conseil de l’Europe et la Cour Européenne des Droits de l’Homme et les institutions de l’Union
Européenne, dont le Parlement Européen.
Sur le plan national, Strasbourg s’est vu reconnaître, avec neuf autres agglomérations, le statut de métropole
depuis la loi du 27 janvier 2014 de modernisation de l’action publique territoriale et d’affirmation des
métropoles. Pour l'agglomération strasbourgeoise cette reconnaissance du nouveau statut intercommunal
a par ailleurs été accordée avec le titre d'Eurométropole de Strasbourg, qui a été inscrit dans la loi.
Au sein de la région Grand Est, Strasbourg bénéficie également d'une position prédominante en matière
de nombre d'habitants33 et de nombre d'emplois. Dans le département du Bas-Rhin, Strasbourg et
son agglomération conservent par ailleurs une très grande attractivité de par leur offre de commerce
d'équipements et de service et concentrent près de la moitié des emplois, qui se traduit notamment par
un foncier cher et peu disponible et un prix de l'immobilier élevé.
Pour répondre à cette attractivité, le PLUi de l'Eurométropole de Strasbourg fixe un objectif de production
de 3 000 logements par an, dont 1 200 pour la seule ville de Strasbourg. Un certain nombre de projets
d'importance sont ainsi portés par la commune pour lui permettre d'atteindre cet objectif ambitieux. Les
axes majeurs de développement sont le quartier des « deux-rives », le quartier du Wacken, le site du Heyritz.
Or, les emprises de ces divers projets sont impactées en partie par un aléa inondation de débordement de
cours d’eau. Ces projets s’inscrivent toutefois dans le contour du centre urbain qui a été retenu pour la
ville de Strasbourg, permettant ainsi le développement de ces projets.
Toutefois, dans le centre urbain, les quartiers du centre, de la Gare et du Centre-Est de Strasbourg sont
très peu impactés par l’aléa inondation.
Plus généralement, 10 % de la superficie de Strasbourg qui s’étend sur 78,3 km² est impactée par le risque
inondation par débordement de l’Ill, et de ses affluents, en cas de crue centennale.
Cependant la zone inondable concerne principalement des secteurs non urbanisés (forêts ou méandres de
cours d’eau : entrée Ouest de Strasbourg avec les méandres de la Bruche, secteurs Nord et sud de la ville
en lien avec les méandres de l’Ill).
Dans sa partie sud, la commune est impactée par l’aléa inondation issu du débordement de l’Ill. Divers
secteurs non urbanisés sont fortement impactés dans les méandres de l’Ill, du Rhin Tortu et de la
Ziegelwasser. Le secteur urbanisé est également impacté à divers endroits : Plaine des Bouchers, Neudorf,
Rue du Havre.
33_ Population 2014 de Strasbourg : 280 680 habitants (186 971 pour Reims, 119 775 pour Metz, 112 812 pour Mulhouse, 106
860 pour Nancy et 70 251 pour Colmar). Source : Insee, Recensement de la population 2014 en géographie au 01/01/2016 -
Recensement de la population 2009 en géographie au 01/01/2011, population totale
(Site internet [Link] consulté le 20 mars 2017)
Note de présentation
90
À l’entrée ouest de Strasbourg, ce sont les quartiers de Koenigshoffen, Montagne Verte et de l’Elsau, qui
sont impactés par les débordements de la Bruche.
Au Nord, divers quartiers sont impactés par les débordements de l’Ill en cas de crue centennale : le quartier
du Wacken et la cité de l’Ill. Les sites Seveso (seuil bas et seuil haut) du port aux pétroles ne sont quant à
eux pas impactés par cet aléa.
Enfin, le territoire de Strasbourg est également concerné par l’aléa inondation par remontée de la nappe
phréatique. Les principales zones de débordement de la nappe sont liées à la proximité des cours d’eau
(nappe d’accompagnement de la Bruche et de l’Ill principalement).
[Link]. Vendenheim
Située au nord de Strasbourg, Vendenheim est une commune qui comptait 5 636 habitants en 2014
(INSEE).
2 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 15,9 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de l’Ill en cas de crue centennale. Il s’agit d’une zone non urbanisée de 3,2 ha (classée
IIAUX dans le PLUi) située à l’extrême Est de son territoire. (cf observations faites pour les communes de
Reichstett et de Mundolsheim).
La commune a un important projet d’extension à l’Ouest de son territoire. Ce secteur n’est pas impacté par
le débordement de la nappe phréatique, de même que le secteur du chemin du Ruisseau (IAUA2). Quelques
secteurs programmés en extension à plus long terme (IIAU), sont davantage impactés par le débordement
de la nappe phréatique (secteur de la rue des fleurs et secteur de la route de Brumath).
[Link]. Wolfisheim
Wolfisheim est une commune située à l’ouest de Strasbourg qui comptait 4 036 habitants en 2014 (INSEE).
32 % de la superficie de la commune qui s’étend sur 5,6 km² est impactée par le risque inondation par
débordement de la Bruche en cas de crue centennale.
La zone inondable se limite au sud de la commune de Wolfisheim composée de zones agricoles et naturelles.
Une zone de débordement de la nappe phréatique, qui constitue la nappe d’accompagnement de la Bruche,
complète ces secteurs. Aucun projet de développement n’est toutefois envisagé par la commune dans
l’ensemble de ces zones.
Le secteur urbanisé est également impacté de façon marginale avec une présence d’aléa faible à l’Ouest du
tissu urbain, qui atteint très légèrement le centre urbain de la commune.
Les secteurs IAU et IIAU du PLUI sont situés hors zones inondables.
Note de présentation
91
Ainsi 3 types de secteurs ont été délimités en considération des enjeux d’occupation du sol (cf. [Link].) :
• les secteurs urbanisés (U) avec des sous-secteurs, les centres urbains (CU)
• les secteurs non urbanisés (NU)
Les secteurs urbanisés (U) sont principalement constitués des zones de type U, UE, UX et quelques zones
IAU. Ont été notamment classées en secteur urbanisé :
• certaines parcelles bâties situées en secteur à urbaniser (IAU) en continuité du secteur urbanisé,
• certaines zones IAU non urbanisées avec un projet d’aménagement en cours de réalisation.
Dans ces secteurs urbanisés ont été identifiés des centres urbains (CU), constitués des zones de type UAA
et UAB ainsi que celles de type PSMV (secteur concerné par un plan de sauvegarde et de mise en valeur).
Il convient de noter que pour la ville de Strasbourg, la délimitation du centre urbain a pris en compte ses
enjeux particuliers (cf. § [Link] ) et notamment son rôle de capitale européenne. Ainsi, le périmètre du
centre urbain a été étendu au-delà de la zone UAB et du périmètre PSMV.
Les secteurs non urbanisés (NU) sont constitués des zones naturelles et agricoles de type N et A.
Le croisement entre les différents niveaux d’aléas et de sur-aléas (Fai, Fai_RAR, M, M_RAR, F, F_RAR, TF et
TF_RAR) et les différents types de secteurs (U, CU, NU) a permis d’obtenir le plan de zonage brut.
Ce zonage brut a constitué une base de travail et a été présenté aux personnes publiques et organismes
associés lors de la réunion du 1er juin 2016.
Le projet de zonage réglementaire issu de ces différents échanges est présenté ci-après.
Le zonage réglementaire est représenté sur fond cadastral à l’échelle 1:5000 au format A0.
Certains secteurs sont impactés à la fois par le risque inondation par débordement de cours d’eau et par
celui de remontée de la nappe phréatique. Dans ces secteurs, seul le risque lié au débordement de cours
d’eau est réglementé.
Afin d’assurer une meilleure lisibilité de la cartographie, 2 types de plan de zonage réglementaire
ont été réalisés :
• le plan de zonage réglementaire A intitulé « Zones inondables par débordement de cours d’eau » :
Il est composé de 23 planches numérotées de A-1 à A-23 et établies à l’échelle 1/5 000ème. Il
comporte les CPHE relatives à ce phénomène.
Dans les zones concernées par l’aléa de submersion par débordement d’un ou plusieurs cours
d’eau, la CPHE est définie dans le règlement comme la cote des plus hautes eaux en crue centennale
modélisée dans les études d’aléas qui ont servi à l’élaboration du PPRi. Elle est établie dans le
système altimétrique NGF IGN 69.
Ces cotes, représentées par des points, figurent en noir sur la carte.
Pour l’application du règlement, on considère la cote la plus élevée située sur l’emprise au sol
du projet. Si aucune cote n'est située sur l'emprise du projet, c'est la cote la plus proche de cette
Note de présentation
92
emprise qui doit être prise en compte. Cette cote est ensuite assortie d’une marge de sécurité ou
« revanche » de 0,30 mètre.
Les cotes piézométriques figurent en rose sur la carte. Chaque cote s’applique à l’intégralité
de la surface délimitée par les lignes d’isocotes de couleur rose qui l’entourent.
Pour l’application du règlement, on considère la cote la plus élevée située sur l’emprise au sol
du projet. Cette cote est ensuite assortie d’une marge de sécurité ou « revanche » de 0,50
mètre. Quelle que soit la zone considérée (zones verte ou jaune), la cote à respecter est
limitée à 0,30 m au-dessus du niveau du terrain.
Seuls les plans A et B ont une valeur réglementaire, les autres plans du PPRi n’ont qu’une
valeur informative.
Note de présentation
93
Le tableau ci-dessous présente la représentation cartographique retenue pour les différentes zones
réglementées. Il permet de visualiser les principes réglementaires, zones d’interdiction et d’autorisation,
en secteurs urbanisés ou non urbanisés.
Secteurs urbanisés
ALÉA Secteurs non urbanisés (NU)
Autres secteurs
Centre Urbain (CU) urbanisés (U)
Zone
Zone
Zone d’interdiction
d’interdiction stricte
stricte
de sécurité
Moyen (M)
Zone d’interdiction NU_Fai
Zone d’autorisation sous conditions
CU_Fai
U_Fai (etetCU_Fai
U_Fai
Zone d’intérêt stratégique (ZIS)
Faible (Fai)
L’aléa (1ère colonne) représente ici à la fois l’aléa et le sur-aléa issu de la défaillance des ouvrages d’Erstein
(défini au [Link] ). Toutefois, une simplification a été effectuée pour prendre en compte la probabilité plus
faible de survenance de ce sur-aléa :
• le sur-aléa fort (F_RAR) est considéré ici comme de l’aléa moyen (M) ; ainsi les zones de sur-aléa
fort se voient attribuer la même réglementation que les zones d’aléas faible et moyen.
• Les sur-aléas très fort, moyen et faible sont considérés respectivement comme aléas très fort,
moyen et faible.
Les zones hachurées bleues (foncé et clair) correspondent à des zones d’autorisation sous conditions en
centre urbain.
Note de présentation
94 Les zones hachurées bleues (foncé et clair) correspondent à des zones d’autorisation sous conditions
en centre urbain.
Deux zones d’intérêt stratégiques (ZIS) ont été délimitées sur la commune de La Wantzenau par une ligne
en pointillés jaune.
Deux zones d’intérêt stratégiques (ZIS) ont été délimitées sur la commune de La Wantzenau par une
ligne en pointillés jaune.
Par ailleurs, dans les plans A, les CPHE sont indiquées tous les 20 mètres.
Note de présentation
95
Figure 41 : Extrait du plan de zonage réglementaire du PPRI de l’Eurométropole de Strasbourg
(Plan A – Planche A6 – La Wantzenau.
Source : DDT du Bas-Rhin, 2018.
Par ailleurs, dans les plans A, les CPHE sont indiquées tous les 20 mètres.
Par ailleurs, dans les plans A, les CPHE sont indiquées tous les 20 mètres.
Les zones de remontée de la nappe phréatique débordante sont identifiés avec la couleur verte :
• les zones vertes correspondent aux secteurs situés hors zones inondables par débordement de
cours d’eau. Ces zones sont régies par un principe d’autorisation sous conditions.
• les zones vert clair correspondent aux secteurs situés en zones inondables par débordement de
cours d’eau. Le principe réglementaire de ces zones est défini par la réglementation des zones de
débordement de cours d’eau (chapitres 1 à 7 du règlement).
Les zones de remontée de la nappe phréatique non débordante sont identifiées avec la couleur jaune :
• les zones jaunes correspondent aux secteurs situés hors zones inondables par débordement de
cours d’eau. Ces zones sont régies par un principe d’autorisation sous conditions.
• les zones jaune clair correspondent aux secteurs situés en zones inondables par débordement de
cours d’eau. Le principe réglementaire de ces zones est défini par la réglementation des zones de
débordement de cours d’eau (chapitres 1 à 7 du règlement).
Note de présentation
Les zones de remontée de la nappe phréatique non débordante sont identifiées avec la couleur
jaune :
• les zones jaunes correspondent aux secteurs situés hors zones inondables par débordement
de cours d’eau. Ces zones sont régies par un principe d’autorisation sous conditions.
96 • les zones jaune clair correspondent aux secteurs situés en zones inondables par débordement
de cours d’eau. Le principe réglementaire de ces zones est défini par la réglementation des
zones de débordement de cours d’eau (chapitres 1 à 7 du règlement).
Note de présentation
97
l’inondation qui peut conduire à l’isolement de foyers de population. La priorité de l’État est donc de
préserver les vies humaines.
Les dommages mobiliers sont plus courants, en particulier en sous-sol et rez-de-chaussée. Les activités
(industries) et l’économie sont également touchées en cas d’endommagement du matériel, pertes agricoles,
arrêt de production, impossibilité d’être ravitaillé…
L’interruption des communications : en cas d’inondation, il est fréquent que les voies de communication
(routes, voies ferrées…) soient coupées, interdisant les déplacements de personnes ou de véhicules.
Par ailleurs, les réseaux enterrés ou de surface (eau, téléphone, électricité…) peuvent être perturbés. Or,
tout ceci peut avoir des conséquences graves sur la diffusion de l’alerte, l’évacuation des populations et
l’organisation des secours.
La deuxième priorité est donc de réduire le coût des dommages liés à une inondation pour la collectivité
nationale qui assure, au travers de la loi sur l’indemnisation des catastrophes naturelles (articles L.121-16
et L.125-1 et suivants du code des assurances), une solidarité.
• La défaillance des dispositifs de protection : leur rôle est limité et leur efficacité et résistance
dépendent de leur mode de construction, de leur gestion et de leur entretien, ainsi que de la crue
de référence pour laquelle ils ont été dimensionnés. En outre, la rupture ou la submersion d’une
digue expose davantage les constructions qui se trouvent immédiatement à l’aval ou à proximité
de l’ouvrage.
• Le transport et le dépôt de produits indésirables : il arrive que l’inondation emporte puis
abandonne sur son parcours des produits polluants ou dangereux, en particulier en zone urbaine.
C’est pourquoi il est indispensable que des précautions particulières soient prises concernant leur
stockage. Des mesures simples, telles que l’arrimage des cuves à fuel dans les caves des particuliers,
permettent souvent d’éviter des dégâts, un coût et des délais de remise en état, plus importants
encore.
• La formation et la rupture d’embâcles : les matériaux flottants transportés par le courant (arbres,
buissons, caravanes, véhicules…) s’accumulent en amont de passages étroits au point de former
des barrages qui surélèvent fortement le niveau de l’eau et, en cas de rupture, provoquent une
onde puissante et dévastatrice en aval.
Note de présentation
98
• La surélévation de l’eau en amont des obstacles : la présence de ponts, remblais ou murs dans le
champ d’écoulement provoque une surélévation de l’eau en amont et sur les côtés qui accentue
les conséquences de l’inondation (accroissement de la durée de submersion, création de remous
et de courants...)
Le règlement fixe, pour chacune des zones, les règles d’urbanisme, de construction et les conditions
d’utilisation et d’exploitation applicables aux constructions nouvelles autorisées et aux constructions
existantes éventuelles. Il décrit en outre les dispositions pour des projets dans les zones d’intérêt
stratégique et les dispositions transitoires pour certaines communes. Il prescrit les mesures de protection
des populations : mesures de réduction de la vulnérabilité des biens existants et obligations légales
incombant aux communes.
• les projets « sur biens et activités existant » : il s’agit de tous les projets de réalisation
d’aménagements, de travaux (par exemple, une extension) ou de changement de destination sur
des constructions existantes, que ces dernières aient été édifiées avant ou après l’approbation du
présent PPRi.
II_La partie « Titre II : Réglementation des projets – Dispositions applicables dans les zones inondables par
débordement des cours d’eau » traite de la réglementation qui est appliquée aux projets nouveaux
et à ceux sur les biens et activités existants, exposés au risque d’inondation par débordement des
cours d’eau.
III_La partie « Titre III : Réglementation des projets – Dispositions applicables dans les zones de remontée
de la nappe phréatique » traite de la réglementation qui est appliquée aux projets nouveaux et aux
extensions des biens et activités existantes, exposés au risque d’inondation par remontée de la
nappe phréatique sans débordement et avec débordement.
Les titres II et III visent à maîtriser l’urbanisation future ainsi que l’évolution de l’urbanisation
existante afin de limiter la population exposée en cas d’inondation ainsi que les dégâts matériels. À
ce titre, ils déterminent, d’une part, les types de projets dont la réalisation en zone inondable (par
débordement de cours d’eau ou par remontée de nappe) peut être autorisée ou doit être interdite.
D’autre part, ils contiennent les prescriptions applicables aux projets autorisés dans le cas où les
maîtres d’ouvrage de constructions nouvelles ou existantes souhaitent réaliser des travaux ou
aménagements.
En revanche, le titre V impose ou recommande la réalisation de diagnostics, travaux ou
aménagements aux propriétaires des constructions existant à la date d’approbation du PPRI.
IV_La partie « Titre IV : Réglementation des projets – Dispositions particulières applicables à la seule
Note de présentation
99
commune de La Wantzenau » précise les règles spécifiques pour les zones d’intérêts stratégiques.
Il s’agit de secteurs donnés dont l’intérêt est justifié au regard des enjeux socio-économiques et
territoriaux qu’ils portent.
V_La partie « Titre V : Mesures de protection des populations » porte sur les mesures relatives à
l’aménagement, à l’utilisation ou l’exploitation des constructions, des ouvrages, des installations
et des voies de communication existant à la date d’approbation du PPRi. Ces mesures s’appliquent
à toutes les zones réglementées et visent la protection des populations face aux risques encourus,
en agissant sur l’existant.
Les travaux de prévention imposés à des biens construits ou aménagés conformément aux
dispositions du code de l’urbanisme avant l’approbation du PPRi, ne peuvent porter que sur des
aménagements limités dont le coût n’excède pas 10 % de la valeur vénale ou estimée du bien
existant à la date d’approbation du PPRi (article R.562-5 du code de l’environnement).
4.6.3. Les principes réglementaires dans les zones inondables par débordement
des cours d’eau
D’autres projets doivent être interdits systématiquement en zone inondable, par exemple en raison de
leur importante vulnérabilité ou en raison de leur impact négatif sur l’enveloppe de la zone inondable et/
ou l’accroissement de l’intensité des aléas en amont ou en aval.
Note de présentation
100
La zone ROUGE FONCÉ correspond à la zone non urbanisée, concernée par un aléa d’inondation Fort
à Très Fort.
Le risque y est grave pour les biens et les personnes en raison des vitesses ou des hauteurs d’eau importantes.
L’objectif principal est de préserver ces espaces naturels ou agricoles en l’état, afin de conserver la capacité
d’écoulement et de stockage du cours d’eau en cas de crue.
Cela implique un principe d’interdiction stricte des constructions nouvelles, et des extensions limitées
de manière à ne pas augmenter la population exposée dans ces zones et à maintenir le champ d’expansion
des crues.
Cette interdiction est toutefois assortie d’exceptions en nombre limité et faisant l’objet de certaines
prescriptions, en particulier pour les extensions des aménagements et constructions existantes, ainsi que
les changements de destination (qui ne sont autorisés que dès lors qu’ils ne visent pas à créer de l’habitation
ou de l’hébergement de toute nature). Des prescriptions particulières fixent la cote supérieure du plancher
du premier niveau à un niveau supérieur ou égal à la cote des plus hautes eaux (CPHE) augmentée d’une
revanche de 30 cm.
La zone ROUGE CLAIR correspond à la zone non urbanisée, concernée par un aléa d’inondation Faible
à Moyen.
Cette zone regroupe les espaces naturels ou agricoles. Comme pour la zone Rouge Foncé, ces secteurs
remplissent une fonction de stockage d’eau en cas de crue, et à ce titre, il convient de les préserver en l’état.
Toutefois, compte tenu du risque Faible à Moyen d’inondation, le règlement associé à cette zone permet
notamment, par exception, les constructions et installations nécessaires aux activités agricole et forestière,
ces activités étant par nature exercées en dehors des zones urbanisées. De même, afin de permettre
l’exploitation de ces secteurs naturels, les bâtiments de moins de 20 m² d’emprise au sol (exemples : abris à
matériels, boxes à chevaux, etc.) sont autorisés en raison de leur faible impact sur la zone inondable. Suite
à une demande récurrente de plusieurs communes, cette limitation à 20 m² a été portée à 200 m² lorsqu’il
s’agit de bâtiments liés aux cimetières ainsi qu’aux activités culturelle, sportive, cultuelle et de loisirs de
moins de 200 m² d’emprise au sol ont été autorisés. Ces bâtiments ne doivent toutefois pas abriter de
logement permanent ou temporaire et des prescriptions particulières fixent la cote supérieure du plancher
du premier niveau à un niveau supérieur ou égal à la cote des plus hautes eaux (CPHE) augmentée d’une
revanche de 30 cm.
Note de présentation
101
La zone ORANGE correspond à la zone urbanisée, concernée par un aléa d’inondation Fort.
Cette zone regroupe les zones urbaines, déjà équipées et bâties, mais soumises à un aléa Fort.
Dans cette zone, le principe d’interdiction s’applique, avec des exceptions, notamment les bâtiments de
moins de 20 m² d’emprise au sol, ainsi que les extensions des aménagements et constructions existants,
et les changements de destination (autre que l’habitation et l’hébergement de toute nature). Des
prescriptions particulières fixent la cote supérieure du plancher du premier niveau à un niveau supérieur
ou égal à la cote des plus hautes eaux (CPHE) augmentée d’une revanche de 30 cm.
La zone BLEU CLAIR correspond à la zone urbanisée, concernée par un aléa d’inondation Faible à
Moyen. À noter que cette zone peut également être concernée par un aléa Fort mais d’une probabilité
faible d’inondation par submersion, en cas de rupture d’un ouvrage réputé résistant à l’aléa de
référence du présent PPRI.
Dans cette zone déjà urbanisée, qui ne permet pas le stockage d’un volume d’eau important en cas
d’inondation et dans laquelle les dispositions permettent de prévenir le risque faible à moyen ou peu
probable, le principe d’autorisation sous condition s’applique.
Ainsi, le règlement de cette zone est principalement axé sur l’autorisation sans exception de constructions
nouvelles à l’exception des établissements sensibles, et sur les prescriptions de mise en sécurité des
constructions et extensions (plancher hors d’eau, matériaux résistant à l’eau, étanchéité, dispositions
spécifiques pour les piscines….). Des prescriptions particulières fixent la cote supérieure du plancher du
premier niveau à un niveau supérieur ou égal à la cote des plus hautes eaux (CPHE) augmentée d’une
revanche de 30 cm.
Le centre urbain est caractérisé par la présence de constructions anciennes, une forte densité d’occupation
du sol, la continuité du bâti et une mixité des usages (logements, commerces, services,...). Au sein du centre
urbain, des dispositions supplémentaires s’appliquent, notamment en ce qui concerne la cote supérieure
du premier niveau des extensions des bâtiments d’habitation inférieures ou égales à 20 m² d’emprise au
sol, qui peut être fixée au même niveau que celle du bâtiment existant, sous réserve d’être munies de
dispositifs permettant d’assurer son étanchéité jusqu’au niveau de la CPHE augmentée d’une revanche
de 30 cm.
Note de présentation
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La zone BLEU FONCÉ HACHURÉE correspond au centre urbain, concernée par un aléa d’inondation
Fort.
Dans cette zone très urbanisée et caractérisée par la présence de constructions anciennes, une forte
densité d’occupation du sol, la continuité du bâti et une mixité des usages (logements, commerces,
services,…), le principe d’autorisation sous condition s’applique afin de pouvoir construire dans les dents
creuses ou de permettre les opérations de renouvellement urbain, en mettant en œuvre des prescriptions
permettant de réduire le risque d’inondation.
L’objectif principal de cette zone est d’autoriser la densification de l’urbanisation en assurant la mise en
sécurité des nouvelles implantations humaines et en réduisant la vulnérabilité de celles existantes.
La zone NOIRE HACHURÉE correspond aux bandes de sécurité arrière-digues, concernée par un
risque grave de submersion, qui peut être rapide en cas de rupture d’ouvrage.
C’est le principe d’interdiction très stricte qui s’applique, avec de rares exceptions.
4.6.4. Les principes réglementaires dans les zones inondables par remontée de
la nappe phréatique
La zone JAUNE (RNnd) correspond à la zone urbanisée ou non, touchée uniquement par un risque de
remontée de nappe non débordante .
Cette zone correspond à la zone urbanisée ou non, touchée uniquement par un risque de remontée de
nappe non débordante en situation centennale. Le principe d’autorisation sous condition s’y applique.
La cote piézométrique calculée y est inférieure à celle du terrain naturel et la cote à respecter est la
cote piézométrique augmentée d’une revanche sécuritaire de 0,50 m et ceci dans la limite du niveau
topographique du terrain augmenté de 0,30 m. Cette revanche sécuritaire permet de prendre en compte
les incertitudes liées à la méthode de calcul.
Note de présentation
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La zone VERT FONCÉ (RNd) correspond à la zone urbanisée ou non, touchée uniquement par un risque
de remontée de nappe avec débordement en situation centennale.
Dans cette zone, le principe d’autorisation sous condition s’applique, notamment des dispositions relatives
à la cote supérieure du plancher du premier niveau.
Dans cette zone où la cote piézométrique est supérieure à celle du terrain, les faibles débits d’exhaure,
comparés par exemple aux débits générés par les pluies d’orage, pourraient être drainés en raison de la
topographie du terrain ou par les réseaux existants, induisant de faibles hauteurs d’eau. Les dispositions
constructives des aménagements projetés, qui modifieront de fait la topographie du terrain, pourraient
utilement présenter des dispositions techniques favorisant ce drainage. La cote à respecter est celle du
niveau topographique du terrain du projet, augmentée d’une revanche sécuritaire de 30 cm.
Cependant, certains secteurs ont des caractéristiques qui ne permettent pas un drainage naturel des eaux
d’exhaure de la nappe, dont par exemple ceux où la topographie présente une forme de cuvette. C’est
pourquoi, il est recommandé aux porteurs de projet d’analyser la piézométrie de la nappe sur le site de
leur aménagement.
Dans cette zone, la cote piézométrique calculée est supérieure à celle du terrain. La mise en œuvre des
prescriptions imposées au titre de la submersion par cours d’eau permet également de se protéger contre
la remontée de nappe.
Dans cette zone, la cote piézométrique calculée est inférieure à celle du terrain. La mise en œuvre des
prescriptions imposées au titre de la submersion par cours d’eau permet également de se protéger contre
la remontée de nappe.
Note de présentation
104
Selon l’exposition aux inondations de certaines habitations, des travaux ou dispositifs de protection
peuvent être efficaces pour en réduire la vulnérabilité. Elles peuvent concerner l’aménagement de ces
biens, leur utilisation mais aussi leur exploitation.
Les travaux relevant de certaines mesures individuelles sur le bâti sont rendus obligatoires et ne s’imposent
que dans la limite de 10 % de la valeur vénale ou estimée du bien considéré à la date d’approbation du plan
(article R.562-5 du code de l’environnement).
La mise en œuvre de ces dispositions doit s’effectuer dans un délai de 5 ans à compter de l’approbation
du PPRi. À défaut de mise en œuvre de ces mesures dans les délais prévus, le préfet peut imposer leur
réalisation aux frais du propriétaire ou du gestionnaire.
Ces mesures sont obligatoires pour le risque d’inondation par submersion de débordement de cours d’eau
selon les zones considérées.
Certaines mesures sont recommandées pour le risque d’inondation par remontée de la nappe phréatique
selon les zones considérées.
Note de présentation
105
Pour prendre en compte le projet de territoire de l’Eurométropole de Strasbourg et des communes qui la
composent, l’élaboration du PPRi a fait l’objet de très nombreux échanges avec ces collectivités. D’autres
collectivités ont également été associées à ce travail dont notamment le Conseil Régional (d’Alsace puis du
Grand Est), le Conseil Départemental du Bas-Rhin et le Syndicat du Schéma de Cohérence Territorial de
la Région de Strasbourg (SCOTERS), ainsi que d’autres partenaires, pour prendre en compte leurs propres
enjeux, (cf. paragraphe [Link].).
Des réunions de travail ont ainsi été organisées par les services de la DDT à différentes phases de
l’élaboration du PPRi. Ces réunions ont permis d’échanger sur les résultats des études d’aléas, de recenser
et de hiérarchiser les enjeux en zones inondables et de définir les principes d’établissement du zonage
réglementaire. Ces réunions avaient également pour objet de prendre connaissance des projets portés
par les divers acteurs du territoire et les confronter à la nouvelle connaissance de l’aléa inondation.
Cette instance, présidée par le Préfet, permet à chacun des acteurs d’avoir une information complète sur
les différents éléments concernant les aléas et les enjeux, de contribuer aux réflexions menées et de réagir
aux propositions faites (zonage réglementaire et règlement, notamment) par le service instructeur.
Note de présentation
106
Ce comité technique s’est réuni à de très nombreuses reprises durant l’élaboration des PPRi.
Une large concertation avec le public a ainsi été menée en liaison avec l’Eurométropole de Strasbourg et
les communes concernées.
Note de présentation
107
Des réunions publiques à destination de certains secteurs ont également été organisées avec les chambres
consulaires.
Une adresse courriel dédiée a en effet été créée dès 2013, permettant au public d’interroger la DDT et
d’exprimer ses observations pendant la phase d’élaboration des PPRi :
ddt-PPRi-ems@[Link]
Ces documents ont été mis à la disposition du public aux jours et heures d’ouverture des bureaux en mairies
de Bischheim, Blaesheim, Eckbolsheim, Eckwersheim, Entzheim, Eschau, Fegersheim, Geispolsheim,
Hoenheim, Holtzheim, Illkirch-Graffenstaden, Lampertheim, La Wantzenau, Lingolsheim, Lipsheim,
Mittelhausbergen, Mundolsheim, Niederhausbergen, Oberhausbergen, Oberschaeffolsheim, Ostwald,
Plobsheim, Reichstett, Schiltigheim, Souffelweyersheim, Strasbourg, Vendenheim et Wolfisheim, aux
sièges de l’Eurométropole de Strasbourg et du SCOTERS.
Un registre permettant de recueillir les observations des habitants et des personnes intéressées par les
projets de plans a également été mis en place dans chaque mairie et aux sièges de l’Eurométropole de
Strasbourg et du SCOTERS.
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5. Bibliographie
Liste des documents ayant servi à l’élaboration du PPRi :
Bureau
MAÎTRE D’OUVRAGE Année Titre de l’étude
d’études
Eurométropole de
2008-2009 Modèle Numérique de Terrain principal.
Strasbourg
Étude de l’aléa inondation sur le territoire de la
État - DDT DHI 2015
Communauté Urbaine de Strasbourg.
Conseil Départemental SOGREAH Étude Hydraulique – Zones inondables du bassin de
2007
du Bas-Rhin (Artelia) l’Ehn, de l’Andlau et de la Scheer.
Étude hydraulique d’effacement de la digue de
État - DDT Artelia 2014
Geispolsheim.
Cartographie de l’aléa inondation sur le territoire
État - DDT Geo-Hyd 2015
de la Communauté Urbaine de Strasbourg.
Études préalables à la redéfinition de l’aléa eaux
État - DDT ANTEA 2010 souterraines sur le territoire de la Communauté
Urbaine de Strasbourg.
Détermination du niveau des plus hautes eaux
de la nappe phréatique sur le territoire de la
Communauté Urbaine de Strasbourg, en vue de
État - DDT ANTEA 2014
la révision du PPRI - Amélioration de la prise en
compte des relations nappe rivière et intégration
des nouvelles données disponibles ;
Note de présentation
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6. Glossaire
I_Aléa
L’aléa est défini comme étant l’intensité d’un phénomène de probabilité donnée. Pour les crues, plusieurs
niveaux d’aléa sont distingués en fonction des intensités associées aux paramètres physiques de la crue de
référence (généralement hauteurs d’eau, vitesses d’écoulement et durée de submersion).
Source : Plan de Gestion des Risques d’Inondation 2016-2021 – Bassin RHIN, approuvé le 30 novembre 2015, 161p.
II_Enjeux
Personnes, biens, activités, moyens, infrastructures, patrimoines susceptibles d’être affectés par un
phénomène naturel.
Les enjeux s’apprécient aussi bien pour le présent que pour le futur. Les biens et les activités peuvent être
évalués monétairement, les personnes exposées dénombrées, sans préjuger toutefois de leur capacité à
résister à la manifestation du phénomène pour l’aléa retenu. Dans le cadre des PPRn, l’appréciation des
enjeux restera qualitative.
Source : Ministère de l’environnement, de l’énergie et de la mer, Direction générale de la Prévention des Risques, 2016, Guide « Plans de
prévention des risques naturels prévisibles (PPRN) », 176p.
III_Vulnérabilité
Au sens le plus large, la vulnérabilité exprime le niveau de conséquences prévisibles d’un phénomène
naturel sur les enjeux.
On peut distinguer la vulnérabilité économique et la vulnérabilité humaine. La première traduit
généralement le degré de perte ou d’endommagement des biens et des activités exposés à l’occurrence d’un
phénomène naturel d’une intensité donnée. Elle désigne aussi quelquefois la valeur de l’endommagement.
La vulnérabilité humaine évalue d’abord les préjudices potentiels aux personnes, dans leur intégrité
physique et morale. Elle s’élargit également à d’autres composantes de la société (sociales, psychologiques,
culturelles, etc.) et tente de mesurer sa capacité de réponse à des crises.
Source : Ministère de l’environnement, de l’énergie et de la mer, Direction générale de la Prévention des Risques, 2016, Guide « Plans de
prévention des risques naturels prévisibles (PPRN) », 176p.
IV_Aléa fort
Un aléa fort est caractérisé soit par des vitesses d’écoulement rapides, supérieures à 0,5 mètre par seconde,
soit par des hauteurs de submersion importantes, supérieures à 1 mètre (correspondant à une mobilité
réduite pour un adulte et impossible pour un enfant, soulèvement des véhicules, difficulté d’intervention
des engins de secours). A contrario et suivant l’importance de la crue, un aléa qui n’est pas fort est qualifié
de faible ou moyen.
Source : Plan de Gestion des Risques d’Inondation 2016-2021 – Bassin RHIN, approuvé le 30 novembre 2015, 161p.
V_Gestion de crise
La gestion de crise est composée de deux volets qui sont la préparation de l’intervention des services de
secours et leur coordination lors de la survenance d’une catastrophe naturelle ou technologique. Des plans
(Plans Particuliers d’Intervention, Plans d’Urgence, Plans ORSEC,…) organisent l’intervention des secours.
Note de présentation
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X_Période de retour
C’est la moyenne à long terme, du nombre d’années séparant un événement de grandeur donnée d’un
second événement d’une grandeur égale ou supérieure. La période de retour est l’inverse de la fréquence
d’occurrence de l’événement au cours d’une année quelconque.
XI_Hydraulique
D’une manière générale, c’est la science qui s’intéresse à la mécanique de l’eau (pression et déplacement).
En matière d’inondation, l’hydraulique vise à déterminer les conditions d’écoulements des eaux en cas de
crue (hauteur, vitesse et débit).
XIII_Revanche
La revanche correspond à la marge de sécurité à appliquer à la CPHE ou à la cote piézométrique permettant
ainsi de prendre en compte l’incertitude qui pèse sur la cote calculée, la vitesse de montée de crue, ainsi
que la morphologie et la spécificité du terrain.
XIV_Bassin versant
Surface d’alimentation d’un cours d’eau ou d’un lac. Le bassin versant se définit comme l’aire de collecte
considérée à partir d’un exutoire, limitée par le contour à l’intérieur duquel se rassemblent les eaux
précipitées qui s’écoulent en surface et en souterrain vers cette sortie.
Source : Plan de Gestion des Risques d’Inondation 2016-2021 – Bassin Rhin, approuvé le 30 novembre 2015, 161p.
XV_Crue centennale
Une crue centennale est une crue qui a 1 % de chance (1 « chance sur 100 ») de se produire en 1 an.
L’expérience montre que l’indice des événements anciens n’est pas conservé dans la mémoire collective
au-delà d’une cinquantaine d’années. Il convient de se rappeler que le concept de période de retour est issu
d’un calcul de probabilités. Il est aussi possible de ne pas observer de crue centennale pendant plusieurs
siècles ou de les voir se succéder dans un laps de temps réduit.
XVI_Hydrogramme
C’est le graphique de la variation temporelle du débit mesuré au sol lors d’un épisode pluvieux. On utilise
les hydrogrammes soit pour étudier un point d’un bassin versant (hydrogramme de précipitation), soit
pour une section d’un cours d’eau (hydrogramme de ruissellement). Dans les deux cas, cette courbe de
variation temporelle donne à chaque instant le débit mesuré au sol.
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9 Annexes
9. Annexes
9.1. 9.1 Cartes
Cartes d’aléas
d’aléas
Figure 44: Carte de l’aléa inondation par débordement des cours d’eau sur le territoire de
Figure 44: Carte de l’aléa inondation par débordement des cours d’eau sur le territoire de
l’Eurométropole de Strasbourg. (Carte jointe à la présente note au format AO)
l’Eurométropole de Strasbourg. (Carte jointe à la présente note au format AO)
Source : DDT du Bas-Rhin, 2018.
Source : DDT du Bas-Rhin, 2018.
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Communes de :
• Bischheim
• Blaesheim
• Eckbolsheim
• Entzheim
• Eschau
• Fegersheim
• Geispolsheim
• Hoenheim
• Holtzheim
• Illkirch-Graffenstaden
• La Wantzenau
• Lingolsheim
• Lipsheim
• Oberschaeffolsheim
• Ostwald
• Plobsheim
• Reichstett
• Schiltigheim
• Strasbourg
• Vendenheim
• Wolfisheim
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Le dossier complet du PPRi de l'EMS peut être
consulté sur le site internet des services de
l’État du Bas-Rhin à l’adresse suivante :
[Link]
PRÉFET
DU BAS-RHIN