Zum ersten Mal sah ich sie in Maasholm auf einem Ausflug. Das weiß ich deshalb noch ganz genau, weil wir uns einfach nicht erklären konnten, was DAS wohl war: eine Wespe mit Lähmungserscheinungen???
Denn da flog eine Wespe, die ließ ihre Beine runterhängen beim Fliegen, ganz seltsam sah das aus – wir gingen ihr hinterher, bis sie sich an einen bewachsenen Zaun niederließ – ganz normal, ohne Probleme.
Und da war noch eine – und noch eine, dasselbe Bild…. hängende Beine beim Fliegen!
Ich weiß gar nicht mehr, wie lange das her ist, und ob ich damals schon im Internet nachsuchen und finden konnte – irgendwann jedoch war es soweit:
nein, lernten wir, das war keine behinderte Wespe, sondern eine Haus-Feldwespe (Polistes dominula)
Damals hieß sie noch Gallische Feldwespe, seitdem wurde sie umbenannt, was ich eine höchst blöde Idee finde. Egal….
Seit 2023 sehen wir jeden Sommer auch bei uns dieses hübsche Tier. Immer ganz hinten, hinterm Teich, immer an Stauden unterwegs. Die nächsten Fotos stammen vom letzten Sommer.
(WordPress zeigt mir die Diashow nur noch im Standcomputer, nicht im Handy. Könnt Ihr sie im Handy sehen? – Drei Fotos wären dort)
Diese Wespenart wird in den letzten Jahrzehnten ständig häufiger und dehnt auch ihr Verbreitungsgebiet aus. Sie baut ihr Nest an einem Neststiel – so ist es gut zu verteidigen – an Gebäuden oder einen Pflanzenstengel oder einen Stein geheftet. Die Tiere sind sehr friedlich, selbst wenn man sich dem Nest nähert, und sie interessieren sich auch nicht für menschliche Nahrung – also bitte nicht ängstlich werden, solltet Ihr solch ein Nest bei Euch finden!
Übrigens: derzeit sehen wir schon die esten Ölkäfer! Frohe Ostern! 🙂




























