Allgemein

Lebt wohl bis zum Vetrarsólstöður!

exe_pi_duo

.execute (b*, s*ckf*le, fr*tz) hat beschlossen, in diesem Jahr (A.D.2014) vom Sumarsólstöður (Sommersonnwende) bis zum Vetrarsólstöður (Wintersonnwende) Pause zu machen. Der Grund dafür liegt in den vielfachen Prüfungen, die uns die älteren Götter, Dronen der Finsternis und Dämonen des infernalischen Feedbacks auferlegt haben. Einen Teil der Prüfungen haben wir bereits absolviert und müssen deshalb unsere Wunden und Narben versorgen (rechter Arm, rechtes Auge), ein weiterer Teil wartet noch, vor allem auf s*ckf*le. Ihr sollt aber nicht verzweifeln, wir haben ja beschlossen, dass wir wiederkommen. Inzwischen seht euch das offizielle Video auf Vimeo und hört unsere beiden Demoveröffentlichungen auf Bandcamp an. Wenn die Sonne am tiefsten steht und die Nacht am längsten währt, sollt ihr wieder von uns hören. Dann sicher tiefer, lauter und langsamer als bisher.

 

 

Übrigens. Satan bzw Gibby sagt: „Mainly Jesus and my hot rod. Yeah, fuck it!“


clockwork lagrange

M1Die zweite Demoveröffentlichung – clockwork lagrange – nach der affinity bridge vom November 2012. Es sind wieder sechs Tracks. Diesmal haben wir die interessantesten Aufnahmen von 2013 ausgesucht. Einige davon werden wir auf unserem nächsten Auftritt spielen. Lagrange bezieht sich auf die astronomischen Lagrange-Punkte, ein Mem, das wir hiermit ins Post-Metal-Genre eingeführt haben. Aufnahmetechnisch hat sich nichts verändert: 6 Mikrofone, ein Stereomixer, ein Notebook mit Audacity (für Aufnahme und Nachbearbeitung) drauf. Das Pic (.execute, cc by) stammt vom Aufnahmetag mit Tom im Februar 13, die Tracks davon veröffentlichen wir, wenn wir sie mal fertig gemischt haben.


Galerie

Mehr Bilder aus der Aufnahmehölle


Live Recording Feb 2013

recfeb13 300Wir hatten für einen veranstaltungsfreien Tag einen lokalen Club für uns, um darin Live-Aufnahmen mit vollständiger Mikrofonie und Einzelspur-Recording zu machen. Danke an Tom, der uns diese Aufnahmen ermöglichte, und sein komplettes Equipment einstapelte. Zuerst die schlechte Nachricht: Es war echt kalt. Dann die gute: Wir werden die sechs Tracks nächste Woche mischen, und dann veröffentlichen.

Wir wissen natürlich noch nicht, wie gut die Aufnahmen geworden sind, aber wir versprechen uns davon schon einiges – die bisherigen MP3s von uns sind ja nur Stereo via Laptop aufgezeichnet, mit eher einfachen Mikrofonen und mit sehr begrenzten Nachbearbeitungsmöglichkeiten.

Hier erstmal ein paar Pics: (mehr …)


erstes video: coda (live in der pornoabteilung)

Wenn du aus einem entschieden tiefer gestimmten Metal-Track den Gesang rausnimmst, das Solo, die Riffs, die Akkordwechsel, die Doublekick und Tomfills und die Attitude, dass in unserer modernen, postindustriellen Konsumgesellschaft Satan unsere letzte Hoffnung sei (letzteres muss aber nicht unbedingt falsch sein) – was bleibt dann?

Richtig, der Groove, und darunter, im Hintergrund und an den Seiten kompromisslose Verzerrung. Auch wenn keiner der Zuschauer bei unserem ersten Konzert (daher stammt die Videofootage) am 10. November 12 in der internetbedingt kaum noch benutzten Pornoabteilung der besten Videothek der Welt (Danke, Pıt!) wusste, was ihn erwartet, war eines schnell klar:

Der Groove ist die Message, Distortion ist das Medium. Minimal Techno geht anders. Den Audiotrack dafür haben wir am 9. November in der Polargarage (Übungsraum) in Stereo (d.h. in einem Take, live, ohne Overdubs) aufgenommen (hier das komplette Demo), deswegen hört man das Publikum nicht, und keinen Raumklang. Einen Konzertmitschnitt in derselben Qualität zu machen, wäre zuviel technischer Aufwand gewesen. Jedenfalls beim ersten Auftritt (fragt uns zur Reunion-Tour in 25 Jahren nochmal danach).

Danke an Seba, der den Gig mit zwei Kameras aufgezeichnet und dann zu unserem neuesten Track geschnitten hat. Dass eine Coda nicht nur das verlängerte Ende einer Komposition, sondern ein eigenes Musikstück sein kann, haben wir von Wire gelernt. Unter anderem. Und noch mal: Satan. Ganz allgemein.


affinity bridge

das erste .execute 6track demo ist online: affinity bridge. live in stereo aufgenommen am 7. und 9. november 2012. gibts auf bandcamp zu hören. das pic dort ist vom 9-10-11-12 konzert (danke, mansch).

recorded live heisst: im übungsraum an zwei tagen jeweils das ganze set durchgespielt, einzelmikrofone an gitarren- und bass-amp, kick, snare, toms, durch ein altes 19inch-studiomaster-pult und einen tc-hall (danke, yuki) in ein einfaches notebook mit audacity als recording-software. nachbearbeitung: etwas eq und kompression, auch in audacity.

wir sehen affinity bridge als demo-veröffentlichung (die tracks reifen noch weiter) und haben deswegen auf der bandcamp-seite den download nicht aktiviert. wer einen downloadlink haben will, bitte mail an uns.

wir freuen uns auf euer feedback.


Erster Auftritt 10-11-12, Pornoabteilung, Videothek Pi, Teil 3

Danke an Nelson Fluckz (der Unschärfemeister) für die Fotos


Erster Auftritt 10-11-12, Pornoabteilung, Videothek Pi, Teil 2

Danke an Mansch für die Fotos


Erster Auftritt 10-11-12, Pornoabteilung, Videothek Pi, Teil 1

Danke an Tante Heinz für die Fotos


Bild

We are .execute! We play Superhero Music!

9 – 10 – 11 – 12. im erstmals völlig überfüllten (ehemaligen) pornonebenraum der besten videothek der welt. und: alle anwesenden völlig überrascht, weil .execute ganz anders ist als man gedacht hat.

auf nachfrage klingen die beschreibungen ähnlich wie unsere eigenen. bauteile aus metal, elektronika (minimal, electro, dubstep) und vor allem drama. wie in grossen filmen. deswegen: superhero music.

grösster erfolg des abends: leute hören begeistert zu, obwohl sie musik mit tiefergestimmten gitarren ansonsten nicht mal mit einer zange anfassen würden. nächster termin: bald.

(pic anklicken zum vergrössern)

Danke an Manfred für das Foto


9 – 10 – 11 – 12

erstes inoffizielles konzert: 10. november 2012, 21:00.

in der pi videothek, maxstrasse, pornoabteilung.

eintritt frei. und nur für inoffiziell eingeladene.

drei kurze testläufe: soundcheck 19:00, set 21:00, feedbacks und loops 22:30.     9 – 10 – 11 – 12.


mission statement

.execute verzerrt die harmonien und die raumzeit. bremst den elektronenbeat so weit ab, bis der metal supraleitend wird und sich mit sich selbst quantenverschränkt. .execute schwingt in der gravitationssenke unter dem kollektiven musikbewusstsein, dehnt und krümmt den schallereignishorizont, bis der dreipolige infraschall verdrängte konflikte aus den lagrangepunkten des hörzentrums in den tiefsten orbit drückt. Jeder umlauf um die homebase erhöht die sicherheit, jede welle lärm und struktur erschüttert die planetare kruste, pulsiert und befreit. .execute haben das launchpad verlassen, sind auf einer mission, kartografierten raum zu verlassen, töne ins all zu strahlen, distortiontunnel durch zwischenmenschliche asteroidenfelder zu legen. Die zeit aufzuheben, für einen unbegrenzt langen moment.


19 sec

19 seconds: jakarta. recorded 24 october 12 live on stereo.


hello world

.execute are: sickfile (beats), bi (distortion), fritz (feedback). no vocals. we started in june 2011. stay tuned!