{"id":6234,"date":"2025-05-03T09:00:00","date_gmt":"2025-05-03T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/?p=6234"},"modified":"2025-06-26T11:42:02","modified_gmt":"2025-06-26T09:42:02","slug":"neubeginn-im-indischen-ozean","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/6234","title":{"rendered":"Neubeginn im Indischen Ozean"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Das Kriegsende im Herzen des britischen Kolonialreichs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von Sebastian Schwecke<\/p>\n\n\n\n<p>In Indien wird es weder am 8. Mai noch am 2. September 2025 (dem tats\u00e4chlichen Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs) bedeutende Feierlichkeiten geben. Indische Medien werden keine Leitartikel ver\u00f6ffentlichen, die das Kriegsende als Beginn einer neuen Weltordnung feiern. Und indische Minister werden keine feierlichen Reden zum Gedenken an die Verbrechen des Kriegs und des Holocausts halten. Unter den gro\u00dfen Kriegsparteien (und dazu ist Indien eindeutig zu z\u00e4hlen) wird Indien im internationalen Gedenken an das Kriegsende somit eine eigent\u00fcmliche Rolle spielen, die in Deutschland und Europa bisher nur unzureichend wahrgenommen wird. Zugleich beleuchtet diese Position einen zentralen Aspekt in der Geschichte des 20. Jahrhunderts , dessen gerade wir Deutschen uns in unserer Erinnerungskultur gewahr werden sollten: Der Weltkrieg stellt nur einen von vielen Faktoren der globalen Neuordnung in der Mitte des letzten Jahrhunderts dar. Das bedeutet nicht, dass Krieg und Kriegsende keine historische Bedeutung f\u00fcr Indien h\u00e4tten. Vielmehr geht diese Bedeutung unter im historischen Bewusstsein eines Landes, f\u00fcr dessen weitere Entwicklung andere Geschehnisse der 1940er Jahre weitreichendere Folgen hatten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Indien im 2. Weltkrieg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 3. September 1939, erkl\u00e4rte der britische Vizek\u00f6nig von Indien, Lord Linlithgow, in Reaktion auf den deutschen Angriff auf Polen Deutschland und Italien den Krieg. Im Gegensatz zur sp\u00e4teren britischen Kriegserkl\u00e4rung gegen Japan, bei der Britisch-Indien am 8. Dezember 1941 nur noch implizit als Teil des britischen Imperiums in den Krieg eintrat, hatte diese separate Kriegserkl\u00e4rung des Landes direkte Folgen auf die indischen Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung. Die erst seit 1937 bestehenden und durch ein eingeschr\u00e4nktes Wahlrecht hervorgegangenen Provinzregierungen unter F\u00fchrung des Indischen Nationalkongresses (INC) traten aus Protest gegen die fehlende Konsultation zur\u00fcck. Indirekt f\u00f6rderte dieser Schritt die sp\u00e4tere Teilung Britisch-Indiens in Indien und Pakistan, da Provinzregierungen unter F\u00fchrung der Indian Muslim League ihm nicht folgten. Sie konnten in den Kriegsjahren als Partner der Briten ihre Macht ausbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch es w\u00e4re falsch, den indischen Kriegsbeitrag selbst zu ignorieren \u2013 oder ihn nur als Beitrag einer Kolonie des britischen Imperiums zu werten. Die britisch-indische Armee war bereits im 19. Jahrhundert eines der wichtigsten Machtinstrumente Gro\u00dfbritanniens nicht nur in Indien selbst, sondern als f\u00fchrende milit\u00e4rische St\u00fctze des Imperiums in Asien und Afrika. Ihr Ausbau im Verlauf des Kriegs auf eine Truppenst\u00e4rke von etwa 2,5 Millionen zeigt die Bedeutung Indiens im Zweiten Weltkrieg. Eingesetzt wurde sie unter anderem in S\u00fcdostasien bei der Verteidigung gegen den japanischen Vormarsch. Dar\u00fcber hinaus aber auch auf einer Vielzahl anderer Kriegsschaupl\u00e4tze: in \u00c4thiopien und Somalia sowie im Sudan gegen italienische Truppen, in Nordafrika gegen Italiener und Deutsche, im Irak und Iran, in Syrien und Libanon, in Griechenland 1944 und schlie\u00dflich bei der Verteidigung Indiens gegen Japan. Dar\u00fcber hinaus waren zahlreiche Inder in die britischen Streitkr\u00e4fte in Europa selbst eingegliedert, wie indische Kriegsgr\u00e4ber in Europa bis heute belegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso wichtig war aber auch der wirtschaftliche Beitrag Indiens zum Krieg: Angesichts der Bedrohung durch die Achsenm\u00e4chte gewann die Industrialisierung der britischen Kronkolonie pl\u00f6tzlich strategische Bedeutung f\u00fcr die britischen Kriegsanstrengungen. Die britisch-indische Kriegswirtschaft schuf die Grundlagen f\u00fcr die sp\u00e4tere Wirtschaftsplanung des unabh\u00e4ngigen Indiens. Indisches Kapital und eine rasch wachsende Industriearbeiterschaft leisteten einen substanziellen Beitrag zur \u201ebritischen\u201c Kriegsproduktion, der wiederum \u00fcberwiegend von indischen Seeleuten als gr\u00f6\u00dfter Gruppe der britischen Handelsmarine verschifft wurde. Der Fokus in der historischen Erinnerung auf das Milit\u00e4rische verschleiert den tats\u00e4chlichen Kriegsbeitrag der britischen Kolonien ebenso wie die Unterordnung der Kolonien unter die Metropole Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann waren da noch jene Kriegshandlungen indischer Soldaten, die besonders geeignet sind, um die Komplexit\u00e4t des globalen Umbruchs Mitte des 20. Jahrhunderts aufzuzeigen, \u00fcber die das europ\u00e4ische Gedenken heute erst recht schweigt: Zum einen die Beteiligung indischer Soldaten auf der Seite der Achsenm\u00e4chte, zum anderen der Einsatz indischer Streitkr\u00e4fte bei der Wiederherstellung der europ\u00e4ischen Kolonialreiche in den japanisch besetzten Gebieten S\u00fcdostasiens.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auf der falschen Seite der Geschichte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ende M\u00e4rz 1941 erreichte Subash Chandra Bose, eine der bedeutendsten F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten der indischen Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung und lange ein Gegenpol Gandhis, nach seiner Flucht aus einem indischen Gef\u00e4ngnis Moskau. Die Sowjetunion, noch in Allianz mit Deutschland, sah in Bose einen Alliierten im Kampf gegen den westlichen Imperialismus und erm\u00f6glichte ihm die Weiterreise nach Berlin. Dort angekommen widmete er sich dem Aufbau der Indischen Legion, einer Streitmacht aus indischen Kriegsgefangenen, die auf Seiten der Achsenm\u00e4chte und gegen die englische Kolonialherrschaft k\u00e4mpfen sollten. Doch Nazi-Deutschland war bestenfalls ein halbherziger Unterst\u00fctzer. Der Ausbau der Indischen Legion krankte an rassistischen Ressentiments, vor allem aber an der noch geringen Zahl indischer Kriegsgefangener in deutschen Lagern. Eingesetzt wurde sie vor allem sp\u00e4ter, beim R\u00fcckzug der deutschen Truppen aus Frankreich im Jahr 1944: Inzwischen war die Legion in die Waffen-SS eingegliedert worden. Bose war bereits zuvor in einem deutschen U-Boot nach Tokio gereist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der japanische Vormarsch in S\u00fcdostasien f\u00fchrte zu einer massiven Vergr\u00f6\u00dferung der Rekrutierungsbasis und Bose setzte sich an die Spitze der Indian National Army (INA). Zugleich stand der japanische Imperialismus in seiner Eigendarstellung, aber auch in der Fremdwahrnehmung in den Kolonien, dem Kampf gegen den Kolonialismus erheblich n\u00e4her als der europ\u00e4ische Faschismus. Der japanische Sieg \u00fcber Russland 1905 galt als Anfang vom Ende europ\u00e4ischer Kolonialherrschaft und der rasche Sieg \u00fcber die europ\u00e4ischen Kolonialarmeen ab 1940 hatte diese Wahrnehmung weiter befl\u00fcgelt. Bose bildete eine indische Exilregierung, die im Oktober 1943 den Alliierten den Krieg erkl\u00e4rte. Die INA, zeitweise auf eine Truppenzahl von 50.000 angewachsen, wurde im heutigen Myanmar und in den nord\u00f6stlichen Provinzen des heutigen Indiens eingesetzt. Bose selbst starb kurz nach der japanischen Kapitulation.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Tod erm\u00f6glichte der vom INC angef\u00fchrten Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung den Br\u00fcckenschlag zwischen der weitgehend gewaltfreien Strategie Gandhis und der milit\u00e4rischen Strategie seines einstmaligen Gegenspielers. Der Versuch der britischen Kolonialmacht, die Offiziere der INA in Schauprozessen zu verurteilen, f\u00fchrte zu einem Aufschrei in Indien, an dessen Spitze sich der Indische Nationalkongress setzte. Das Recht auf Widerstand gegen das Unrecht des Kolonialismus legitimierte demnach auch die Kollaboration mit dem deutschen und japanischen Militarismus. Diese Perspektivverschiebung wirkt bis heute: wenn in Indien der INA gedacht wird, ist das mediale Interesse h\u00e4ufig gr\u00f6\u00dfer als beim Gedenken an die Toten der britisch-indischen Armee.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Verwirrungen der globalen Neuordnung Mitte des 20. Jahrhunderts, die sich in den widerspr\u00fcchlich anmutenden Beweggr\u00fcnden zum milit\u00e4rischen Kampf gegen den Faschismus, aber auch gegen den westlichen Kolonialismus in Asien und Afrika spiegelten, waren mit den Prozessen gegen die INA nicht beendet. Die japanische Besetzung S\u00fcdostasiens hatte dort den Zusammenbruch der Kolonialreiche der Briten, Franzosen und Niederl\u00e4nder zur Folge gehabt. Nun richtete sich das Augenmerk dieser L\u00e4nder auf die Wiederherstellung der Kolonien \u2013 und das wesentliche Instrument daf\u00fcr war die britisch-indische Armee.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch vor dem Kriegsende im September 1945 waren britisch-indische Streitkr\u00e4fte in das damalige Burma und nach Singapur geschickt worden. Indische Truppen \u00fcbernahmen die Kontrolle \u00fcber Thailand und Franz\u00f6sisch-Indochina und ein Kontingent der britisch-indischen Armee unterst\u00fctzte die US-Besatzung in Japan. Die Tatsache, dass die Armee eines Landes, das in gro\u00dfen Schritten auf seine eigene Dekolonialisierung zuschritt, in anderen Gebieten der Welt zur Wiederherstellung der Kolonialreiche eingesetzt wurde, war der indischen \u00d6ffentlichkeit ein Dorn im Auge. Besonders sichtbar wurde dies in der damals niederl\u00e4ndischen Kolonie Indonesien.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort hatten die japanischen Streitkr\u00e4fte sich zumindest partiell der Order zur \u00dcbergabe ihrer Waffen widersetzt und stattdessen zur Bewaffnung der indonesischen Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung beigetragen. Die Niederschlagung dieser Bewegung oblag britischen Kolonialstreitkr\u00e4ften und damit besonders indischen Soldaten, deren Disziplin angesichts dieser Gemengelage zunehmend schwand. Genauso wichtig f\u00fcr den Verlauf des indonesischen Unabh\u00e4ngigkeitskampfes war allerdings das britische Vorgehen gegen einen Boykott aller niederl\u00e4ndischen Handelsschiffe durch indonesische und australische Seeleute und Hafenarbeiter im August 1945. Diese behinderten in erheblichem Ma\u00dfe die Versorgung und Verlegung der kolonialen Truppen in Indonesien \u00fcber Australien. Das britische Kolonialreich reagierte mit dem Einsatz chinesischer, vor allem aber auch indischer Seeleute, die das Gros der Besatzungen der britischen Handelsmarine bildeten. Doch auch diese schlossen sich dem Boykott an. Zwischenzeitlich griff der Streik der Seeleute sogar auf Bombay, den wichtigsten Hafen Indiens, \u00fcber. Die Bewegung hielt etwa neun Monate an und behinderte die R\u00fcckeroberung Indonesiens ausreichend lange, um den Beginn eines Guerilla-Kampfes zu erm\u00f6glichen, der 1949 zur Unabh\u00e4ngigkeit der Republik Indonesien f\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein komplexes Kriegsende<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn dieses Jahr in Indien also keine gro\u00dfen Gedenkfeierlichkeiten stattfinden, so ist dies zum einen auf eine wesentlich komplexere moralische Gemengelage zur\u00fcckzuf\u00fchren als wir dies in Deutschland vielleicht erwarten w\u00fcrden. Zum anderen wird das Kriegsende durch Entwicklungen \u00fcberlagert, die aus indischer Perspektive bedeutender erscheinen. Die indische Kriegswirtschaft hatte einen substanziellen Beitrag zur Verteidigung Gro\u00dfbritanniens geleistet, verursachte aber auch hohe Inflation. Wie auch Gro\u00dfbritannien schlitterte Indien 1945 nach dem Ende der Kriegswirtschaft und der Demobilisierung in eine Wirtschaftskrise. Die soziale Unzufriedenheit best\u00e4rkte die Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung. Hatte Churchill noch vom Wiederaufbau des britischen Kolonialreichs getr\u00e4umt, erbte die neue Regierung unter Clement Attlee ein Kolonialreich in Aufl\u00f6sung zu einem Zeitpunkt, als Gro\u00dfbritannien selbst keineswegs mehr \u00fcber die Mittel zur Aufrechterhaltung des Imperiums verf\u00fcgte und die zentralen Machtinstrumente Gro\u00dfbritanniens in Asien sich als zunehmend unzuverl\u00e4ssig erwiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Attlee verordnete die Flucht nach vorne: Die Macht\u00fcbergabe in Indien wurde f\u00fcr 1948 verk\u00fcndet, dann aber aufgrund des Zerfalls britischer Autorit\u00e4t auf 1947 vorverlegt. In der Eile des britischen Abzugs blieb allerdings weder die Zeit noch die Durchsetzungskraft, die schwelenden Probleme der indischen Kolonie zu l\u00f6sen \u2013 den Gegensatz zwischen dem INC und der Muslim League sowie die Eingliederung der nur indirekt regierten indischen F\u00fcrstenstaaten, insbesondere von Jammu und Kaschmir. Die Folge dieses Versagens war ein schlecht vorbereiteter Plan zur Teilung Britisch-Indiens in Indien und Pakistan \u2013 und eine Welle der Gewalt. Sch\u00e4tzungen \u00fcber das Ausma\u00df des Leids variieren: von mehreren hunderttausend bis zu etwa zwei Millionen Toten, von 10 bis zu 20 Millionen Vertriebenen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn in Europa des Kriegsendes gedacht wird, schwingt darin immer auch der Verweis auf den Holocaust und die aus ihm zu ziehenden Lehren mit. In S\u00fcdasien dagegen wird diese Erinnerung zwar respektiert, jene an die Opfer der Teilung Britisch-Indiens aber ist als historisches Trauma wirkm\u00e4chtiger. Gerade die Betonung auf Krieg und Holocaust im deutschen Diskurs wird verstanden, doch wird ihm auch immer das westliche Vergessen anderer Verbrechen in der Welt gegen\u00fcbergestellt. Der Sieg \u00fcber den Faschismus ist eingebettet in die Befreiung vom europ\u00e4ischen Kolonialismus und in die Exzesse der Teilung Indiens. Letztlich sollte nicht vergessen werden, dass es auch in Indien und anderswo ebenfalls starke Sympathien f\u00fcr den Nationalsozialismus gab und gibt. Wenn wir uns in Deutschland an den 80. Jahrestag des Kriegsendes erinnern, sollten wir eines im Ged\u00e4chtnis behalten: Die wichtigste Lehre, die wir zu ziehen haben, ist es, den Ausw\u00fcchsen menschenfeindlicher Politiken bereits in ihrer historischen Entfaltung entgegenzutreten, damals in Deutschland genauso wie heute und in jedem anderen Land der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><strong>Sebastian Schwecke <\/strong>ist Direktor des Max Weber Forum f\u00fcr S\u00fcdasienstudien (MWF) in Neu-Delhi.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kriegsende im Herzen des britischen Kolonialreichs<\/p>\n","protected":false},"author":66999,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_license":"","publish_to_discourse":"","publish_post_category":"","wpdc_auto_publish_overridden":"","wpdc_topic_tags":"","wpdc_pin_topic":"","wpdc_pin_until":"","discourse_post_id":"","discourse_permalink":"","wpdc_publishing_response":"","wpdc_publishing_error":"","footnotes":""},"categories":[435],"tags":[],"ppma_author":[466],"class_list":["post-6234","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-faz"],"authors":[{"term_id":466,"user_id":66999,"is_guest":0,"slug":"hannaelenaprinz","display_name":"Max Weber Stiftung","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e90a079537eaaa9cf5ab03fdbe3d7ae21ceeb4ad89e9967a5ef65e699851bd5b?s=96&d=blank&r=g","1":"","2":"","3":"","4":"","5":"","6":"","7":"","8":""}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/users\/66999"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6234"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6234\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6237,"href":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6234\/revisions\/6237"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6234"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/ppma_author?post=6234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}