{"id":6064,"date":"2025-06-27T09:00:00","date_gmt":"2025-06-27T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/?p=6064"},"modified":"2025-10-06T16:29:44","modified_gmt":"2025-10-06T14:29:44","slug":"globaler-transit-nach-1930-fluchtwege-nach-indien-neuanfaenge-in-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/6064","title":{"rendered":"Globaler Transit nach 1930: Fluchtwege nach Indien, Neuanf\u00e4nge in China"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Text: Eva Mura\u0161ov<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinsam organisieren vier Institute der Max Weber Stiftung im Februar 2025 eine internationale Konferenz in Mumbai, die weniger bekannte Fluchtrouten j\u00fcdischer Emigrantinnen und Emigranten vor dem Nationalsozialismus beleuchtet. Ein Blick auf die geplanten Konferenzbeitr\u00e4ge zeigt die Verflechtungen globaler und lokaler Konflikte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><a href=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Teheran_Iran._Polish_refugee_colony_LibraryOfCongress-edited.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"792\" height=\"445\" src=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Teheran_Iran._Polish_refugee_colony_LibraryOfCongress-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6077\" srcset=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Teheran_Iran._Polish_refugee_colony_LibraryOfCongress-edited.jpg 792w, https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Teheran_Iran._Polish_refugee_colony_LibraryOfCongress-edited-300x169.jpg 300w, https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Teheran_Iran._Polish_refugee_colony_LibraryOfCongress-edited-500x281.jpg 500w, https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Teheran_Iran._Polish_refugee_colony_LibraryOfCongress-edited-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 792px) 100vw, 792px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Fl\u00fcchtlingslager vom Roten Kreuz in Teheran im Iran 1943. Man geht davon aus, dass fast 900 j\u00fcdische Kinder, die nach 1939 aus Polen in die Sowjetunion geflohen waren, von dort aus nach Pal\u00e4stina gebracht wurden \u2013 viele davon als Waisen. Sie wurden auch \u201eTeheran-Kinder\u201c genannt. \u00a9 United States Library of Congress\u2019s Prints and Photographs division, fsa.8d29620<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Fluchtrouten: Das Schlagwort d\u00fcrfte f\u00fcr viele Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er heute das Bild einer Karte aufrufen, deren Pfeile, wenn auch auf Umwegen, von S\u00fcd(ost) nach Nord(west) zeigen. Und werden Deutsche nach den L\u00e4ndern gefragt, in die es j\u00fcdische Emigrantinnen und Emigranten auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus verschlug, fallen ihnen wohl als erstes die Schweiz, Gro\u00dfbritannien, die USA, Argentinien oder Pal\u00e4stina ein. <\/p>\n\n\n\n<p>Dieses vereinfachte Schema von Migration gilt es nicht nur angesichts der Tatsache zu korrigieren, dass bis heute rund um den Globus Binnenmigration dominiert, also die allermeisten Vertriebenen zun\u00e4chst im Nachbarland, in der Region Zuflucht suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch waren die Flucht- und Transitgeschichten von europ\u00e4ischen J\u00fcdinnen und Juden weitaus vielf\u00e4ltiger, als den meisten bekannt ist: Sie f\u00fchrten etwa bis nach Indien, China, ins s\u00fcdliche Afrika, ja bis in die Karibik. Die Forschenden vom Projekt \u201eIn Global Transit\u201c widmen daher eine ganze Konferenz jenen Weltregionen, die zwischen den 1930er und 1950er Jahren von massiven Migrationsbewegungen gepr\u00e4gt waren, aus europ\u00e4ischer Perspektive in diesem Kontext bislang aber kaum wahrgenommen wurden. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Team, das die Tagung organisiert, kooperiert selbst von verschiedenen Standorten aus: Simone L\u00e4ssig ist Direktorin am Deutschen Historischen Institut (DHI) in Washington, Sebastian Schwecke leitet das Max Weber Forum (MWF) f\u00fcr S\u00fcdasienstudien in Delhi, w\u00e4hrend Swen Steinberg an der Queen\u02bcs University in Kingston lehrt und am DHI Washington assoziiert ist. Als Konferenzort haben sie bewusst die Metropole an der indischen Westk\u00fcste Mumbai gew\u00e4hlt. Denn im Februar 2025 werden Geopolitik, Kolonialkonflikte und Kriege in den Dekaden um 1940 aus dem Blickwinkel des sogenannten Globalen S\u00fcdens betrachtet. Auch die Orient-Institute Beirut und Istanbul der Max Weber Stiftung sind an der Ausrichtung beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neue Perspektiven auf die Geopolitik um 1940 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Thema hat einen Nerv getroffen\u201c, sagt Simone L\u00e4ssig: 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter auch viele aus Indien stammende, h\u00e4tten Bewerbungen eingereicht, um ihre Forschungen auf der Konferenz zu pr\u00e4sentieren. Die Auswahl der 15 Personen, die nun ihre Arbeit in insgesamt sechs Panels vorstellen werden, sei entsprechend schwergefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren habe der Trend zugenommen, so L\u00e4ssig, \u201eForschungsstr\u00e4nge zum 20. Jahrhundert zusammenzubringen, die lange Zeit unverbunden nebeneinander existiert haben\u201c. Zum Beispiel s\u00e4hen immer mehr Forschende Gewinn darin, nicht mehr zwischen der Geschichte des British Empire bis hin zur Entstehung eines indischen Nationalstaats hier, und Europa, der NS-Zeit und dem Holocaust dort zu unterscheiden. Mit der Konferenz wolle man die Forschung zum Ende des Zweiten Weltkriegs um einen neuen, multiperspektivischen Ansatz bereichern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Blick auf die geplanten Konferenzbeitr\u00e4ge verdeutlicht, wie die Schicksale von Gefl\u00fcchteten und \u201eDisplaced Persons\u201c den verschiedensten Kr\u00e4ften, globalen wie lokalen Konflikten ausgesetzt waren. Die Transitgeschichten waren ebenso gepr\u00e4gt von den Folgen des deutschen Faschismus wie auch von sozialistischen Allianzen, die weit \u00fcber Europa hinausreichten, und nicht zuletzt den globalen Herrschaftsstrukturen des Kolonialismus und lokalem Widerstand dagegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Rosa de Jong etwa, eine Historikerin aus Amsterdam, richtet den Blick auf die Karibikinseln Jamaika, Kuba und Cura\u00e7ao sowie Suriname, einen kleinen Staat an der Nordk\u00fcste S\u00fcdamerikas und ehemalige niederl\u00e4ndische Kolonie. Wie die dem Holocaust entkommenen j\u00fcdischen Fl\u00fcchtlinge mit der Bev\u00f6lkerung interagierten und ihre Identit\u00e4t in der Diaspora rekonstruierten, untersuchte de Jong an Quellen wie Tageb\u00fcchern oder Staatsakten, die sie \u00fcberwiegend aus einer Synagoge in Suriname und aus dem Nationalarchiv Jamaikas bezog, und die auf Niederl\u00e4ndisch, Englisch, Deutsch, Franz\u00f6sisch und Spanisch verfasst sind.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><a href=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Victoria_Terminus_in_1940_by_Homai_Vyarawalla-edited.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"664\" height=\"498\" src=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Victoria_Terminus_in_1940_by_Homai_Vyarawalla-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6136\" srcset=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Victoria_Terminus_in_1940_by_Homai_Vyarawalla-edited.jpg 664w, https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Victoria_Terminus_in_1940_by_Homai_Vyarawalla-edited-300x225.jpg 300w, https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Victoria_Terminus_in_1940_by_Homai_Vyarawalla-edited-500x375.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Bahnhof Victoria Terminus in Bombay, heute Mumbai, im Jahr 1940. \u00a9 Bombay Arthouse \/ Chabad.org<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><a href=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Harbin_New_Synagogue-edited.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"591\" height=\"443\" src=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Harbin_New_Synagogue-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6132\" srcset=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Harbin_New_Synagogue-edited.jpg 591w, https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Harbin_New_Synagogue-edited-300x225.jpg 300w, https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Harbin_New_Synagogue-edited-500x375.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 591px) 100vw, 591px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">In Harbin gab es bereits vor dem Zweiten Weltkrieg eine j\u00fcdische Community, hier die Synagoge im Viertel Pristan zu Beginn des 20. Jahrhunderts. \u00a9 Homai Vyarawalla<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Judentum in China, Sozialismus in Indien <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Welche Erfahrungen J\u00fcdinnen und Juden machten, die es aus Deutschland und \u00d6sterreich bis in die Mandschurei \u2013 im heutigen Norden Chinas \u2013 verschlagen hat, stellt Susanne Hillmann (San Diego) anhand von Zeitzeugenaufnahmen vor. Die Stadt Harbin, dessen j\u00fcdische Diaspora Hillmann untersucht, war schon lange multikulturell: Sie wurde 1898 von Russland, das damals die Mandschurei besetzte, gegr\u00fcndet und war durch die Eisenbahn gen Westen ans Zarenreich angebunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Oktoberrevolution war Harbin bereits Fluchtort f\u00fcr viele Russen. Als zwischen 1933 und 1949 j\u00fcdische Fl\u00fcchtlinge aus Europa hinzukamen, war Harbin jedoch bereits von japanischen Truppen besetzt, die in der Mandschurei einen Marionettenstaat gegr\u00fcndet hatten und 1932 die Stadt einnahmen. Unter diesen unsicheren politischen Umst\u00e4nden stellte Harbin f\u00fcr die Gefl\u00fcchteten, wie Hillmann feststellt, eine \u00dcbergangsl\u00f6sung dar \u2013 die sich dennoch \u00fcber Jahre hinzog.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch anhand von historischen Fotografien erkundet die Konferenz in Mumbai Migrations- und Transitgeschichte. In Vortr\u00e4gen und einer gemeinsamen Ausstellung zeichnen Mohamed El Chamaa, Forscher in Beirut und Korrespondent f\u00fcr die Washington Post, und Jens Hanssen, Direktor des Orient-Instituts in Beirut, nach, wie Pal\u00e4stina ab 1939 zum sicheren Hafen f\u00fcr europ\u00e4ische J\u00fcdinnen und Juden wurde, nachdem ihre Fl\u00fcchtlingsschiffe von anderen H\u00e4fen abgewiesen worden waren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(Bild)Geschichten vom Fluchtort Pal\u00e4stina <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Historikerin Julia Hauser (Kassel) greift in diesem Kontext das Schicksal von Georg Goldstein auf, einem j\u00fcdischen Chirurgen und Hobbyfotografen, der sich vor der Naziherrschaft nach Israel retten konnte. War er zun\u00e4chst in zionistischen Organisationen aktiv, kehrte er 1953 wieder nach D\u00fcsseldorf zur\u00fcck. Die Briefe und Fotos zeugen laut der Forscherin von einem nicht konfliktfreien Verh\u00e4ltnis Goldsteins zu seiner Wahlheimat Israel.<\/p>\n\n\n\n<p>Spannend ist auch das Kapitel der Globalgeschichte, das Ninad Pandit (New York) vorstellen wird: Er erforschte anhand von Archivmaterial auf Englisch und Marathi, Amtssprache der indischen Region Maharashtra, wie englische und deutsche Kommunisten ab 1920 zur Entstehung der Arbeiterbewegung in Bombay, dem fr\u00fcheren Mumbai, beitrugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders freut das Organisationsteam, dass es die US-Historikerin Atina Grossmann f\u00fcr eine Keynote gewinnen konnte. Die in New York geborene Grossmann ist eine mit diversen Preisen ausgezeichnete Historikerin mit Schwerpunkt auf deutsch-j\u00fcdischer Geschichte im 20. Jahrhundert \u2013 und Transit ist Teil ihrer eigenen, vom Holocaust gezeichneten Familiengeschichte. Beide Gro\u00dfm\u00fctter kamen um, ihr Gro\u00dfvater \u00fcberlebte die Judenverfolgung in einem Berliner Versteck. Das Exil f\u00fchrte Grossmanns Eltern in den Iran, den Vater auch nach Indien \u2013 bevor diesem 1946 die Emigration in die USA gelang.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><a href=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Menorah_mumbai_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"333\" src=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Menorah_mumbai_2-500x333.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6102\" srcset=\"https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Menorah_mumbai_2-500x333.jpg 500w, https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Menorah_mumbai_2-300x200.jpg 300w, https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Menorah_mumbai_2-768x512.jpg 768w, https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Menorah_mumbai_2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/endsofwar.hypotheses.org\/files\/2025\/06\/Menorah_mumbai_2.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bis heute feiern in Mumbai J\u00fcdinnen und Juden Chanukka, hier im Jahr 2016. \u00a9 Wikimedia Commons, Public Domain<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><strong>Simone L\u00e4ssig<\/strong> ist Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Washington. Die Kultur- und Sozialhistorikerin mit Schwerpunkt auf dem 19. und 20. Jh. wurde mit ihrer Forschung zum j\u00fcdischen B\u00fcrgertum bekannt. Sie fokussiert sich auf Aspekte wie Religiosit\u00e4t, Unternehmer- und M\u00e4zenatentum, Wissensgeschichte und Digital History. Aktuell arbeitet sie zu Migrations- und Transiterfahrungen, auch von Kindern und Jugendlichen.<br><br><a href=\"https:\/\/www.ghi-dc.org\/team\/person\/simone-laessig\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.ghi-dc.org\/team\/person\/simone-laessig\">Kontakt<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><strong>Sebastian Schwecke<\/strong> ist Politikwissenschaftler und Direktor des Max Weber Forums in Delhi. Er forscht vor allem wirtschaftsanthropologisch, etwa zu M\u00e4rkten, Finanzspekulation und Schuldenpolitik. Zuletzt erschien von ihm \u201eDebt, Trust, and Reputation\u201c, eine Studie zu extra-legalen Finanzen in Nordindien.<br><br><a href=\"https:\/\/mwfdelhi.hypotheses.org\/research-2\">Kontakt<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsam organisieren vier Institute der Max Weber Stiftung im Februar 2025 eine internationale Konferenz in Mumbai, die weniger bekannte Fluchtrouten j\u00fcdischer Emigrantinnen und Emigranten vor dem Nationalsozialismus beleuchtet. 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