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Ends of War Blog

Writing a Global History of the Second World War by Taking Japan Seriously

At the DIJ Forum on October 14, 2025, Sheldon Garon (Princeton University) and Sebastian Conrad (Freie Universität Berlin) will discuss how taking Japan seriously can help us write a truly global history of the Second World War, challenging Eurocentric and America-centric perspectives and discussing Japan’s central role in the transnational dynamics of modern warfare and society.

The Legacy of World War II in American Society and Politics

Eighty years after the end of World War II, this public panel will explore the lasting impact of the war’s conclusion on the development of American society and politics. By connecting international developments with local transformations, the discussion highlights how the war’s aftermath fundamentally reshaped the United States.

Globaler Transit nach 1930: Fluchtwege nach Indien, Neuanfänge in China

Gemeinsam organisieren vier Institute der Max Weber Stiftung im Februar 2025 eine internationale Konferenz in Mumbai, die weniger bekannte Fluchtrouten jüdischer Emigrantinnen und Emigranten vor dem Nationalsozialismus beleuchtet. Ein Blick auf die geplanten Konferenzbeiträge zeigt die Verflechtungen globaler und lokaler Konflikte.

Halbherzige Verbannung

Zwischen 1944 und 1946 inhaftierte die Türkei Deutsche und Österreicher in drei anatolischen Kleinstädten. Am Orient-Institut (OI) Istanbul erforscht Richard Wittmann die widersprüchliche Internierungspolitik und das Zusammenleben von Verbannten und Einheimischen.

Die Schatten des Krieges

Seit nunmehr 25 Jahren untersucht der Historiker Lutz Klinkhammer die nationalsozialistischen Besatzungsverbrechen in Italien und deren Nachgeschichte. Damit trägt er dazu bei, dass kein „Schlussstrich“ unter die komplizierte deutsch-italienische Vergangenheit gezogen wird.

Das leere Album

Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte (DFK) plant eine Tagung zu den Fotografien von Angehörigen der deutschen Wehrmacht und deren Nachleben 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges. An der von DFK-Direktor Peter Geimer zusammen mit der Historikerin Elissa Mailänder (SciencesPo, Paris und Centre Marc Bloch, Berlin) konzipierten Veranstaltung nehmen sowohl Forschende als auch Künstlerinnen und Künstler teil. Einer von ihnen ist Arno Gisinger, der sich mit den Erinnerungsbildern seines Vaters aus jener Zeit auseinandersetzt. Für Ausstellungen vergrößerte der Fotograf Ausschnitte der Albumseiten und montierte die Fragmente zu einer weiteren, neuen Erzählung zusammen.

Wo der Zweite Weltkrieg einfach nicht endet

Bis 1945 waren Nazi-Deutschland und Japan Verbündete im Zweiten Weltkrieg. Aber während sich Deutschland danach weitgehend mit seinen Nachbarn aussöhnen konnte, bleiben die regionalen Beziehungen in Ostasien angespannt. Das hat auch damit zu tun, dass man sich bis heute kaum über eine gemeinsame Geschichtsschreibung einig ist.

Übersehene Orte der Vernichtung

Die Kultursoziologin Magdalena Saryusz-Wolska vom Deutschen Historischen Institut (DHI) Warschau erforscht die unzähligen, wenig bekannten Massenerschießungen während des Holocaust in Polen – und die spärliche Erinnerungskultur daran.

The Lives and Afterlives of Amateur Soldier-Photography in World War II

The private images that amateur soldier-photographers created during the Second World War are one of its critical material and documentary legacies. As examples of amateur photography, a cultural practice shared across boundaries of time, space, and ideology, these images demand consideration from interdisciplinary and transnational perspectives.