Mein Vorsatz mehr zu lesen hat gut geklappt im letzten Jahr, ich freue mich über viele wunderbare Texte und Inspirationen, die ich erhalten habe und die die paar Fehlgriffe wieder wettmachen. Ich habe 24 Bücher und insgesamt 8002 Seiten gelesen, auch wenn es sicher ein paar Seiten weniger waren, da es Bücher gab, die ich abgebrochen habe, weil es verschwendete Lebenszeit gewesen wäre, sich Seite um Seite durch einen schlechten Text zu ärgern. Die fehlenden Seiten wurden durch gute Reportagen in der GEO des Liebsten und in meinem Leib- und Magenmagazin „Das Magazin“ mehr als ersetzt.
Ich hoffe auch in diesem Jahr auf ein gutes Händchen bei der Auswahl meiner Literatur und eröffne mit:
Januar
- Haruki Murakami – Schlaf, 78 Seiten (mitreißend bis zum dramatischen Ende)
- Vicki Baum – Menschen im Hotel, 320 Seiten (wunderbar poetisch und sinnlich, man hat Gelegenheit in jeden Protagonisten und dessen Geschichte einzutauchen und ihn kennenzulernen, hat das Zeug zum Lieblingsbuch)
- Sigrid Damm – Ich bin nicht Ottilie, 392 Seiten (Eine Frau zwischen zwei Männern, interessant die Einblicke in den Lebens- und Arbeitsalltag der letzten beiden DDR-Jahrzehnte, folgerichtig und doch faszinierend das Fazit welches sie zum Ende über sich und die Männer zieht. Ungewöhnlich aber eingängig der Erzählstil.)
Februar
- Ursula Poznanski – Saeculum, 496 Seiten (unsympathisch die Charaktere, eine Storyline, die gut hätte werden können aber fast schon lächerlich ist in ihrer Umsetzung, das erste und letzte Buch von dieser Autorin! Auf dem Titel steht „Thriller“, man sollte es eher als Thrillersatire verkaufen.)
- Gert Loschütz – Die Bedrohung, 192 Seiten (dunkel, unheilvoll, aber doch nicht wirklich fesselnd, zu viel trockene Nebenhandlung)
März
- Nicolas Barreau – Menue d’amour, 160 Seiten (Geschenk einer Freundin, hätte es mir wohl selbst nie ausgesucht und bin gespannt, wie es ist. –> Süße Geschichte, die allerdings nur 80 Seiten lang ist, der Rest des Buches sind Rezepte.)
- Wladimir Kaminer – Russendisko, 192 Seiten (Im Rahmen einer Autorenlesung gekauft und mit der Vorstellung von Kaminers Stimme und Akzent im Kopf, nochmal so unterhaltsam.)
- Selma Meerbaum-Eisinger – Blütenlese, 136 Seiten (Mal wieder Lust auf Lyrik, bin durch eine Ausstellung in Leipzig auf ihre Gedichte gestoßen. Eine andere Ausgabe ihrer Gedichtsammlung ist betitelt mit, „Ich bin in Sehnsucht eingehüllt“ und so handeln auch fast alle ihre Gedichte von der Sehnsucht nach der Liebe und dem Leben. Sie starb 1942 achtzehnjährig im Deportationslager und hat wohl beides leider niemals wirklich erleben dürfen.)
April
- Erik Axl Sund – Scherbenseele, 416 Seiten (Als Remmittende gekauft, weil der Klappentext interessant klang, junge Menschen nehmen sich reihenweise das Leben, nachdem sie die Musik einer Band namens „Hunger“ hörten. Das erinnerte mich an das gerade in die Schlagzeilen geratene, gefährliche „Blue Whale Game“, bisher liest es sich wie alle skandinavischen Krimis, düster, kühl, beklemmend, gut.)
- Martin Suter – Der Koch, 320 Seiten (Ein weiterer Suter, der noch ungelesen in meinem Schrank steht. Ich spare sie mir auf wie besonders edle Pralinen. Müsste ich eigentlich gar nicht, denn der Autor ist sehr produktiv. Ein weiteres Mal, bei dem ich nicht enttäuscht wurde. Keine hohe Literatur, aber schööööön!)
Mai
- Feuersteins Drittes – Reisen nach Thailand, Birma, New York und das Eismeer, 239 Seiten (Nun also auch der dritte Teil der Reiseberichte, mit gewohnt trockenem Humor und Selbstironie bekommt man von Herrn F. wieder viel Lehrreiches und Staunenswertes zu lesen und natürlich versucht Wolpers auch hier wieder, ihn hinterrücks zu ermorden. I <3 Herbert!)
Juni
- Evelyn Waugh – Wiedersehen in Brideshead, 554 Seiten (Gekauft vor vier…!… Jahren auf der Leipziger Buchmesse, wartet der Roman bis jetzt darauf von mir gelesen zu werden. Englischer Landadel, eine unglückliche Liebesgeschichte, Freundschaft, Krieg und Standesdünkel, dazu noch verfilmt mit Jeremy Irons – Herz was willst du mehr? ;)… Nachtrag nach dem Lesen: Das Buch ist voll von zauberhaften kleinen Momenten und Beschreibungen, die man sich allesamt ins Hirn eingravieren möchte, so schön sind sie. Ein unglaublich trauriges Buch von Verlusten und Scheitern, obwohl es vordergründig gar nicht so traurig scheint. Ich muss jetzt auf jeden Fall auch den Film noch sehen.)
Juli
- Alexander Kühne – Düsterbusch City Lights, 384 Seiten (Ein Bucher voller Musik, voller Aufbruchsstimmung und Visionen und doch ein Buch über einen Loser, einen der immer nur gerade noch so die Kurve kriegt und dem am Ende so ziemlich alles um die Ohren fliegt. Authentisch (teilw. autobiografisch?), witzig und maximal lässig. Ich hab mich hindurchgefressen, konnte es nicht mehr weglegen. Zeitgeist, den ich leider nur noch am Rande mitbekam, wie gerne wär ich fünf oder zehn Jahre eher geboren worden! Lesen! Alle! :D…)
- U.L. Brich – Mordshappen, 294 Seiten (Selten einen so auf den Punkt trockenen Humor erlebt, dazu intelligente und überraschende Stories – dass die Geschichten allesamt in meiner Heimat angesiedelt sind, ist da höchstens noch das Pünktchen auf dem i.)
- Lauren Oliver – Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, 448 Seiten (Ein Buch, dass ich nicht geplant hatte und welches ich aus der Not heraus gelesen habe. Ich hatte schlicht zu wenig Lesestoff für den Urlaub eingepackt und da ich Düsterbusch in vier Tagen durch hatte und in Schweden kein Nachschub zu besorgen war, musste ich mir eines von meiner 15jährigen Ziehtochter leihen. Teeniekram, mit einer mäßigen Story, die wohl auch verfilmt worden ist. Eine College-Schülerin mit ihrer Mädchenclique, alles wunderschöne, angesagte und furchtbar unsympathische Charaktere, die andere dissen und mobben usw. [trotzdem sind sie total beliebt und bewundert und alle wollen mit ihnen befreundet sein – ??] Sie haben stockbesoffen einen Autounfall, die Protagonistin stirbt – und erhält in „Groudhog-Day“-Manier eine zweite Chance in Form einer Zeitschleife, in der sie den Unfalltag immer und immer wieder durchlebt und zu verändern sucht – dabei sich selbst verändert, im Zeitraffer ihre Pubertät abschließt, total vernünftig und sozial wird und u.a. merkt, dass der sportlichste Junge der Schule mit den angesagtesten Klamotten doch nicht der Traummann ist, mit dem man zusammensein will, sondern der von ihr zuvor so geschmähte „Freak“ – oft mit grauenvoll kitschigen Moralen und Fazits aber mit einem doch überraschenden Ende. Als Vierzehnjährige hätte ich es geliebt.. >.<)
August
- Barbara Rogan – die Verschwundene, 448 Seiten (Ich hatte mir mehr erhofft nach dem Klappentext, das Buch kommt erst nach dem ersten Drittel in Schwung, ein Schulcliquentreffen nach 20 Jahren, eines der Mädchen von früher nicht mehr auffindbar, die Recherche, die Gruppendynamik der Verbliebenen, streckenweise durchaus spannend, gewürzt mit ein wenig Unheimlichem, streckenweise aber auch langatmig und, trotz dass die Protagonisten sämtlich in ihren Vierzigern angelangt sind, ein wenig teeniehaft anmutend. Das Ende dann sehr abrupt auf wenigen Seiten abgehandelt, wenn auch stimmig und passend.)
- Sasa Stanisic – Vor dem Fest, 320 Seiten (Hm.. jetzt weiß ich gar nicht, was ich dazu sagen soll. Das Buch behandelt eigentlich nur eine einzige Freitag-Nacht vor „dem Fest“, von dem die Bewohner des kleinen uckermärkischen Dorfes eigentlich gar nicht mehr wissen, warum sie es feiern. Der Autor ergeht sich in Andeutungen von Geheimnissen und einem tieferen Sinn, welcher sich doch nie offenbart – zumindest mir nicht. Zwischendrin immer mal wieder Sätze wie ein Sonnenstrahl, eigenwillig schwankend zwischen Poesie und Komik. Interessante Figuren, wie der Fährmann, verlieren sich im Nichts. Zwei wundersame Jünglinge ziehen in dieser Nacht durchs Dorf, sprechen in Reimen, mischen sich ein, tauchen auf und verschwinden in einem Wimpernschlag, in meiner Vorstellung immer von so etwas wie Schwefeldunst umwabert. Irgendwann tauchen sie nicht mehr auf, was sie wollten bleibt ungeklärt. Eine geheimnisvolle eingeworfene Scheibe im Heimatmuseum, bei der die Scherben fast alle außen liegen. Die schwer depressive und obendrein schizophrene Museumsleiterin scheint aufgeregt über das, was dort wohl entkommen sein mag. Keine Auflösung. Einzig die Lebensgeschichte der 90jährigen, mittlerweile schrulligen Dorfmalerin hat mich erreicht, wenn auch nur mit einem Hauch der Tragik, die wirklich darin steckt. Man muss schon sehr genau hinlesen, um überhaupt so etwas wie eine Lebensgeschichte auszumachen. Alles wird angedeutet, nichts wird ausgesprochen, nichts zuende erzählt. Die letzten Seiten hab ich nurmehr überflogen. Ich hab mich leider gelangweilt. Vielleicht hab ich die so gelobte große Erzählkunst des Buchpreisträgers von 2014 auch nur nicht verstanden.)
September
- Howard Jacobson – Liebesdienst, 400 Seiten (Noch so ein Buch, bei dem es mir nicht gelang, auf 400 Seiten eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen – zu keinem. Es lässt mich mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf und einem WTF? daneben zurück. Was stand da sinngemäß auf dem Cover: seit Humbert Humbert hat noch kein Mann mehr so poetisch gelitten? Ich spür nichts davon, das monologische Geschwurbel über hunderte von Seiten, das ständige Kreisen um immerfort nur ein Thema – ihn selbst und seine Bedürfnisse, hat mich nicht annähernd berührt. Das war kein Liebesleid oder gar ein Liebesdienst, das war reinster, narzisstischer Masochismus. Ich kann damit nichts anfangen.)
- Martin Suter – Die dunkle Seite des Mondes, 318 Seiten (Martin Suter schreibt einfach Geschichten, die mich gefangen nehmen, auch wenn sie so gar nichts mit meiner eigenen Erlebenswelt zu tun haben. Ein Star-Wirtschaftsanwalt, der nach einem Trip mit psychedelischen Pilzen eine dramatische Persönlichkeitsveränderung durchmacht und verzweifelt versucht, diese wieder rückgängig zu machen. Das Ende kommt unausweichlich und doch überraschend, man hofft und fiebert mit dem Protagonisten, obgleich er auch schon vor seiner Veränderung im Grunde ein arroganter Unsympath war. Großes Lesevergnügen!)
Oktober
- Stephen King – Das Mädchen, 304 Seiten, (Ich besitze dieses Buch schon viele, viele Jahre und erinnere mich, dass ich es regelrecht verschlungen habe damals. Durch die aktuelle ES Verfilmung ist King ja gerade wieder in aller Munde, ich kann mir die Filme aber nicht ansehen, weil ich mich dabei zu Tode gruseln würde, Horrorfilme sind wirklich, wirklich schlimm für mich und ich hab dabei wirklich Angst. Selbst die King-Bücher, die ich bisher las, haben diesen Effekt. Auf den Bewertungsportalen scheiden sich die Geister für dieses Buch hier sehr und ich bin gespannt, ob das Buch, welches subtil unheimlich ist, jedoch ohne Schockeffekte auskommt, mich zehn, zwölf Jahre nach dem ersten Lesen auch wieder für sich einnehmen kann. Nachtrag nach dem Lesen: In drei Tagen ausgelesen und ich weiß wieder, weshalb es mir damals so gefallen hat, man ist dort wo das Mädchen ist, fühlt was das Mädchen fühlt. Man wird mitgenommen und ist nach dem Lesen ganz mitgenommen.)
- Anke Stelling – Horchen, 224 Seiten, (Auf dem Bücherzirkus entdeckt, eine junge Frau Anfang Dreißig, gerät in die Fänge einer fundamentalchristlichen Sekte. Sie verliebt sich in einen der Anhänger und gerät in eine lebensbedrohliche Abhängigkeitsbeziehung. Nach dem Lesen: ich könnte einiges sagen über das Buch, allerdings nur ärgerliches, denn das ist das Buch, ein einziges Ärgernis. Ich bin sogar zu verärgert, um eine Rezension auszuformulieren. Nur soviel: was für ein blühender Unfug und wie schlecht geschrieben!)
- Margarita Kinstner – Mittelstadtrauschen, 288 Seiten (Empfehlung von Christine Westermann, der ich in Sachen Literatur sehr vertraue. :) Eine in sich verwobene (Liebes-)Geschichte aus der österreichischen Hauptstadt, alle handelnden Personen, ihre Sehnsüchte und Schicksale in irgendeiner Weise miteinander verknüpft. Man muss aufpassen bei der großen Figurenfülle den Überblick nicht zu verlieren. und manchmal scheinen die Verflechtungen ein wenig bemüht, ein wenig zu sehr im Mittelpunkt, einige Figuren, die man gern näher hätte kennenlernen wollte, kamen zu kurz. Aber alles in allem wunderschön, tiefgründig und zutiefst melancholisch. Und irgendwann erschrickt man sich auch nicht mehr, wenn wieder jemand neben jemandem gestanden ist. ;)
November
- Paula Hawkins – Into the water, 481 Seiten (Ihr zweiter Roman, nach Girl on a Train, der nicht weniger als ein Weltbestseller war. Der Einstieg war für mich hier schwieriger, aber es dauert nicht lang und man fließt mit dem Fluss, dem unheimlichen, in dem über die Jahrhunderte schon so viele Frauen den Tod fanden. Ich mag ihre Art, einen Spannungsbogen aufzubauen, den Leser langsam und stetig immer tiefer in die Handlung zu ziehen, bis man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Die Geschichte wird aus nicht weniger als elf Perspektiven erzählt und es empfiehlt sich, aufmerksam auch auf kleine Details zu achten, um dem komplexen Geschehen in seiner Gänze zu folgen. Es erfordert also ein wenig Lesekonzentration, welche aufzubringen jedoch nicht schwer fällt, so gefangengenommen war ich schon nach wenigen Seiten. Kein rasanter Thriller wie ihr Erstling, sondern ein düsterer und raffiniert konstruierter Roman, der wie nebenbei die Lebensentwürfe von Frauen aus verschiedensten Generationen beleuchtet und die Gewalt thematisiert, die Männer gegenüber Frauen ausüben.)
- Harper Lee – Gehe hin, stelle einen Wächter, 320 Seiten (Nun ja, so gut, wie mir der Nachfolger-Roman [der ja eigentlich ein Vorgänger ist, da die Handlung von „Gehe hin, stelle einen Wächter“ an die Handlung von „Wer die Nachtigall stört“ anknüpft, jedoch bereits weit vor dessen Fertigstellung geschrieben worden ist] gefallen hat, so wenig konnte ich mit diesem hier anfangen. Vielleicht empfiehlt es sich, die Nachtigall noch einmal kurz vorher zu lesen, dann sind die Figuren noch lebendig. Es gibt unheimlich viel Dialog und Nachdenken und Philosophieren, alles rund um Rassentrennung, Gleichstellung und kulturelle Unterschiede. Eigentlich ein brandaktuelles Thema, das außerdem sehr kontrovers angegangen wurde. Vielleicht hat es mich gerade deshalb nicht erreicht, man ist überschwemmt mit diesem Thema, täglich damit konfrontiert und – zumindest in meinem Fall – übersatt davon.)
Dezember
- Sebastian Fitzek – Die Therapie, 336 Seiten, (Spannung und eher leichte Kost hatte ich mir als Kontrastprogramm zur letzten Novemberlektüre von diesem Buch erhofft und habe genau das bekommen. Die Sprache ist schnörkellos und zeichnet klare Bilder, man ist sehr schnell drin in der Geschichte, die sich rasant aufbaut. Die Kapitel sind erfreulich kurz, das macht es einem Bettkantenleser wie mir leicht, einen guten Punkt zum abendlichen Zuklappen zu finden, ohne sich dann jedes Mal erst mühsam wieder einzulesen. Ein durchaus unerwartetes Ende wird gefolgt von einem weiteren unerwartetem Ende. Macht Spaß, auch wenn ich mir hab sagen lassen, dass es wohl nicht sein bester Roman ist. Macht nichts, ist ja auch nicht mein letzter von ihm.)
- Thomas Lang – Unter Paaren, 202 Seiten, (Es plätscherte so dahin und obwohl uns ständig der Autor mit unglaublich vielen – und unglaublich belanglosen – Details versorgt, bleiben die Protagonisten gesichts- und farblos. Man erfährt z.B. erst im letzten Drittel des Buches, dass der eine der beiden Freunde sehr kleingewachsen ist. Wie ich finde ein wichtiges Detail in einem Buch, welches die persönliche Entwicklung jedes einzelnen des Gespanns zum Thema nimmt. Man ahnt höchstens wie die beiden Frauen aussehen, sich geben, kleiden. Und auch die Zusammenhänge, Beweggründe damals wie in der Gegenwart, werden nur halb aufgedeckt, hinterlassen Fragen, teils wirklich interessante, nur Antworten gibt es keine. Schade.)
- Matthias Politycki – Jenseitsnovelle, 128 Seiten, (Eine kleine Überraschung. Eine geheimnisvoll schimmernde Buchperle. In einem Rutsch bei einem Saunabesuch ausgelesen. Großartig die Gedanken, die in diesem Kammerstück gedacht werden. Ebenso wie uns der Autor ein Erkennen erleben lässt, ein Empfinden für die Vielschichtigkeit der Menschen und ihrer Gefühle. Und dass man selbst nahe Menschen nie wirklich begreifen und kennen kann. Lest das Buch, es ist wunderbar!)
größte Zeitverschwendung
größtes Lesevergnügen