Sommerhoch

August 24, 2023 § 3 Kommentare

Wahrscheinlich gehöre ich zur extrem seltenen Spezies derer, die diesen Sommer richtig abfeiern. Erstens weil ich gut mit Hitze kann, sie sogar aufgrund ihrer Sinnlichkeit mag – jedenfalls solange sie unter 36 Grad im Schatten bleibt – das ist in etwa der Wert, ab dem Fahrradgegenwind nicht mehr abkühlend sondern erhitzend wirkt. Zweitens weil ich das Glück habe, in Gefilden zu leben, die von Katastrophen wie Brand oder Hochwasser verschont bleiben. Drittens weil dieser Sommer hierzulande vor Grün nur so strotzt und mit sensationell saftigen Wiesen daherkommt. Viertens weil ich auch mit gelegentlichen Schauern bis Starkregen in meinem Alltag gut klarkomme. Fünftens weil ich das Privileg einer klimatisisierten Arbeitsumgebung genieße.

Sommer

Juli 6, 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Durchs weit geöffnete Küchenfenster flutet das Licht. Später Nachmittag. Gelb mischt das transparente Blau vom Horizont her auf, unfassbarer Himmel, diese Durchreiche zum All. Die kerzengerade, aus dem weitläufigen Hof hinaus den Block mächtig überragende Fichte grüßt nachbarlich herein. Ihr dunkles Grün verbindet sich mit dem Ocker des alten Gemäuers und dem Azur des Himmels zu einem satten D-Dur Quartsextakkord. Aus den Boxen blubbert Gudrun Gut, auch so eine Heroine im Umfeld genialer Dilletanten des alten Westberlin. Das Schälchen mit den ersten Brombeeren steht auf dem Tisch bereit, gleich daneben lungern meine Füße. Sommer here we go.

 

Stadt unter

Mai 28, 2017 § 2 Kommentare

Sommer. Saftiges Grün unter azurner Kristallkugel. Die große Stadt aufgefressen von Natur. Mit Skizzenblock und Fotoapparat an der Spree entlang, vorm ehemaligen Innenministerium grüßen Konrad Zuse und Thomas Mann, durchs Schneegestöber entfesselter Pappeln dann Richtung Tiergarten. Rhododendronhain, Liegewiesen, Flötenspieler im Baum, Friedrich Wilhelm III. Übers Kulturforum zur oberen Potsdamer Straße, dort gestärkt mit Couscous und Nudelsalat draußen, selbst der Autoverkehr respektiert das grenzenlose Blau über mir.

 

 

Sommer.

August 25, 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Été. Finalment. Das Blau des Himmels ein Spagat. Die Wärme befeuert jede Zelle. Der Budda im Garten des Freundes erträgt lächelnd Hitze und Flechten. Abends, wenn die Energie nachlässt, steigt luzides Gelb aus den Feldern, umgarnt das ermattende Blau. Übergang. Im Abendlicht ernten wir Brombeeren.

 

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Still leben

August 11, 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Stillleben sldkj

Herrlich, dieser Sommer. Innen- und Außentemperatur fließen ineinander. Die Hitze annehmen, sich ihr hingeben. Und natürlich bis spät abends entspannt draußen sitzen, im See schwimmen. Die Natur an sich ranlassen, Membranlos. Malen, natürlich. Aber was? Ach was, nicht nachdenken. Stilles Leben.

Das Strandkorbleben

Juni 2, 2013 § 2 Kommentare

konnte ich während eines Kurztripps an die Ostsee studieren, allerdings nur in seinen Rudimenten, denn zum ordentlichen Strandkorbleben gehört der ordentliche Sommer, der üblicherweise auf einen ordentlichen Frühling folgt, welchen wir bekanntermaßen so wenig hatten wie wir den beginnenden Sommer uns anschicken zu haben werden. Na ja,  mein Sprachzentrum ist abgesoffen. Die Rudimente aber nicht:

Strandkorbleben 3 Strandkorbleben 1 Strandkorbleben 2

Erinnert sich noch jemand an Rudi Carell: Wann wirds mal wieder richtig Sommer! Rudi – du muss noch ein Weilchen warten!

Wo bin ich?

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