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SRF 1

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SRF 1
Fernsehsender (privatrechtlich im Auftrag des Bundes)
Programmtyp Vollprogramm
Empfang digital terrestrisch, Kabel, Satellit
Bildauflösung 576i (SDTV)
720p (HDTV)
1080p (HDTV)
Sendestart 20. Juli 1953
Sitz Zürich, Schweiz
Sendeanstalt Schweizer Radio und Fernsehen
Intendanz Roger Elsener
Liste der Listen von Fernsehsendern
Website

SRF 1 ist das erste Fernsehprogramm des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF), eines Teils der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG). Es ist heute u. a. über Kabelfernsehen und Satellit empfangbar.

Das heutige SRF 1 ist der älteste Fernsehsender der Deutschschweiz und war bis zum Start von S Plus 1993 auch der einzige Kanal des Schweizer Fernsehens (heute Schweizer Radio und Fernsehen). Zwischen der Gründung des Schweizer Fernsehens 1953 und jenem Zeitpunkt war es damit mangels privater Konkurrenz das einzige landesweit empfangbare Programm der deutschsprachigen Schweiz. Vor der Einführung des Senders SF 2 bzw. des Konzeptes Ein Programm auf zwei Kanälen 1993 hiess der Kanal SF DRS, 1997 SF 1 oder SF1, vor 1993 DRS bzw. TV DRS. Im Jahr 1993 entwarf Marco Fumasoli die Idents auf den Schweizer Themen mit dem neuen rechteckigen Logo des damaligen SF DRS[1] und mit der Musik von Stephan Wittwer.[2]

2005 erhielten die damaligen Sender SF 1 und SF 2 neue Erscheinungsbilder (als SF 1 und SF zwei) und wurden klarer voneinander abgegrenzt. Seither sind Kinder- und Jugendsendungen ausschliesslich auf SRF zwei zu sehen, die traditionelle Kinderstunde am Vorabend auf SRF 1 entfiel. Die analoge Ausstrahlung wurde im Grossteil der Schweiz per 26. November 2007, im Kanton Wallis per 25. Februar 2008 eingestellt. Seit 29. Februar 2012 wird SRF 1 ebenfalls in HD (720p/50[3]) ausgestrahlt.

Die Abstrahlung über digitales Antennenfernsehen (DVB-T) wurde am 3. Juni 2019 eingestellt und am 8. Juli 2020 über die beiden reichweitenstarken Grundnetzsender Hoher Kasten und Pfänder wieder aufgenommen, welches auch die Einspeisung in die Overspill-Gebiete der Kabelnetzbetreiber in Österreich und Deutschland möglich macht.[4][5]

Seit 16. Dezember 2012 heisst das Programm, nach der Fusion am 1. Januar 2011 von Schweizer Fernsehen und Schweizer Radio DRS zum neuen Unternehmen Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), SRF 1.[6]

Seit Juni 2021 wird SRF 1 auch in Full HD gesendet.[7]

Der Programmauftrag wird formal privatrechtlich unter einer Konzession des Bundes (Service public) erbracht. Zur Sonderstellung, die einem öffentlich-rechtlichen Programmauftrag entspricht, siehe Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft#Die Gesellschaft.

Historische Logos

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SRF 1 bietet ein Vollprogramm mit vielen Informationssendungen, eigenproduzierten Unterhaltungssendungen, Serien und Spielfilmen an. Die wichtigsten Sendungen sind:

Nachrichtensendungen und Magazine

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Talk- und Diskussionssendungen

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  • Der Club (früher Zischtigsclub, hochdeutsch: Dienstagsclub, Diskussionssendung mit Barbara Lüthi, dienstags, 22:20 Uhr)
  • Literaturclub (Literaturtalk mit Laura de Weck und Jennifer Khakshouri, einmal im Monat an Stelle des Clubs)
  • Arena (politische Diskussionsrunde mit Sandro Brotz, freitags, 22:20 Uhr)
  • Gredig direkt (Talkshow mit prominenten Gästen, moderiert von Urs Gredig, donnerstags, 22:25 Uhr)
  • Persönlich (langjährige populäre sonntägliche Radiotalkshow, seit 2021 im Fernsehen ausgestrahlt, sonntags, 16:15 Uhr)
  • ECO Talk (Wirtschaftstalk mit Eveline Kobler und Andi Lüscher, montags 22:25 Uhr)
  • Classe politique (Polit-Diskussionen live aus dem Bundeshaus, viermal jährlich zu den Sessionen des Parlaments)

Unterhaltungssendungen

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  • 1 gegen 100 (Quizshow mit Angélique Beldner, montags, 20:05 Uhr)
  • Samschtig-Jass (populäre Spielshow rund um das Kartenspiel Jass mit Fabienne Gyr, jeden zweiten Samstag im Wechsel mit Potzmusig)
  • Potzmusig (Volksmusiksendung mit Nicolas Senn, alle zwei Wochen im Wechsel mit Samschtig-Jass)
  • Mini Chuchi, dini Chuchi (Doku-Soap, in welcher 5 Kandidaten mit einem Gericht zu einem wöchentlichen Thema gegeneinander antreten, Montag–Freitag, 18:15 Uhr)
  • Comedy Talent Show (Stand-up-Auftritte von bekannten Comedians und Newcomern, in der Sommerpause am Sendeplatz von Deville)
  • Eusi Landchuchi (gesamtschweizerischer Kochwettbewerb für die regionale Küche, gemeinsam mit RTS und RSI, in der Sommerpause)
  • Wer wohnt wo? (Unterhaltungssendung mit Sven Epiney, in der Kandidaten erraten müssen, wem welche Wohnung gehört, Samstag, 20:05 Uhr)
  • Happy Day (Unterhaltungssendung mit Nik Hartmann und Kiki Maeder, in der Wünsche von Menschen erfüllt werden, Samstag 20:05 Uhr)
  • Darf ich bitten? (Tanzsendung nach dem Vorbild von Dancing Stars, in der Prominente mit professionellen Tanzpartnern um den Titel kämpfen, moderiert von Sandra Studer, Samstag, 20:05 Uhr)
  • Stadt Land Talent (Talentshow mit Viola Tami, Jury: Luca Hänni, Stefanie Heinzmann, Jonny Fischer, Samstag, 20:05 Uhr)
  • Donnschtig-Jass (in der Sommerpause ausgestrahlte Spezialform von Samschtig-Jass, zwei Gemeinden kämpfen um die Austragung der nächsten Sendung, donnerstags, 20:05 Uhr)
  • Die Sendung des Monats (Late-Night-Show mit Gabriel Vetter und Fabienne Hadorn, sonntags, 21:45 Uhr)
  • Late Night Switzerland (Late-Night-Show mit Stefan Büsser, sonntags, 21:45 Uhr)

Kultur und Bildung

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  • DOK (Dokumentationen)
  • Reporter (Kurzdokumentationen über aktuelle Themen, sonntags, 21:45 Uhr)
  • Kulturplatz (Kulturmagazin mit Nina Mavis Brunner und Nino Gadient, mittwochs, 22:25Uhr)
  • Sternstunden (Filmbeiträge und Diskussionen in den Bereichen Religion, Philosophie und Kunst, sonntags, 10:00–13:00 Uhr)
  • Bilder zum Feiertag (multikulturelles Magazin)
  • Horizonte (fremdproduzierte Dokumentarfilme am Sonntagnachmittag)
  • Geboren am... (Doku-Reihe über bekannte Schweizer Personen, die am selben Tag geboren sind)
  • Es geschah am... (Doku-Reihe, in der jüngere Ereignisse der Schweizer Geschichte aufgearbeitet werden, z. B. Postraub bei der Sihlpost, Zuger Attentat)
  • Mona mittendrin (Gesellschaftsreportage, Moderatorin Mona Vetsch arbeitet eine Woche in einem gesellschaftlich wichtigen Beruf)
  • SRF school (früher: Schulfernsehen und SRF mySchool, für den Schulunterricht geeignete Kurzdokumentationen, montags bis freitags 09:30–10:30 Uhr)
  • Einstein (Wissenschaftsmagazin mit Tobias Müller und Kathrin Hönegger, donnerstags 21:00 Uhr)

Serien, produziert von SRF

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Sonstige Serien

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Die Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) sendet Beiträge in rätoromanischer Sprache auf SRF 1, so die Telesguard (Tagesschau) und Cuntrasts.

Programmfenster

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In Programmfenstern werden Sendeformate von privaten Medienunternehmen ausgestrahlt:[9]

Presse TV AG (Aktionäre: Neue Zürcher Zeitung AG, Ringier Axel Springer Schweiz AG, Tamedia und die Südostschweiz TV AG):

Alphavision AG:

Eingestellte Sendungen

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Einzelnachweise

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  1. Matthias Lerf: EINSTÜRZENDE ALTBAUTEN. Neues Signet des SF DRS. In: Der Bund, 22. September 1993, S. 11.
  2. SF DRS, Close Down Soundtrack, 1993–2005, Full Length (by Stephan Wittwer). Abgerufen am 7. August 2026.
  3. FAQ. (Memento vom 16. Dezember 2010 im Internet Archive) SRG SSR, abgerufen am 4. April 2013.
  4. Österreicher sehen dank dieser Antenne wieder SRF. In: 20 Minuten. 22. November 2019.
  5. DVB-T reloaded: Lampert holt SRG-Sender ins Kabel zurück (Memento vom 13. Juli 2020 im Internet Archive). In: infosat.de. 10. Juli 2020.
  6. Sandro Brotz, Patrik Müller: Neue Namen für SRG-Sender (Memento vom 23. April 2019 im Internet Archive). In: Der Sonntag. 3. September 2011.
  7. Ralf Beyeler: SRG schaltet auf Full-HD um. In: moneyland.ch. 20. Juli 2021, abgerufen am 28. Mai 2022.
  8. Sendungsporträt. Schweizer Radio und Fernsehen SRF, abgerufen am 18. Januar 2017.
  9. Medienstelle SRG SSR: Verlängerung der Zusammenarbeitsvereinbarung mit der Presse TV AG und der Alphavision AG. In: srgssr.ch. 29. August 2023, abgerufen am 4. November 2023.