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Novaledo

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Novaledo
Novaledo (Italien)
Novaledo (Italien)
Staat Italien
Region Trentino-Südtirol
Provinz Trient (TN)
Koordinaten 46° 1′ N, 11° 22′ OKoordinaten: 46° 1′ 16″ N, 11° 21′ 50″ O
Höhe 475 m s.l.m.
Fläche 7,97 km²
Einwohner 1.151 (31. Dez. 2025)[1]
Postleitzahl 38050
Vorwahl 0461
ISTAT-Nummer 022129
Bezeichnung der Bewohner Masaroi
Schutzpatron Augustinus von Hippo
Website Novaledo

Novaledo (deutsch veraltet: Neuleit[2]) ist eine nordostitalienische Gemeinde (comune) mit 1151 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) im Trentino in der Region Trentino-Südtirol. Die Gemeinde liegt etwa 19,5 Kilometer ostsüdöstlich von Trient an der Brenta.

Der Name Neuleit (1305: Nuvoledi) geht auf lateinisch opuletum Feldahornbäume zurück.

Die historische Grenze zwischen dem Territorium des Bischofs von Trient und dem des Bischofs von Feltre verlief durch die Güter von Novaledo, insbesondere durch das Gut Maso S. Desiderio. In einer Schenkungsurkunde von Konrad II. dem Saliker aus dem Jahr 1027 heißt es, dass die Besitzungen der Kirche von Feltre genau bei der „Kirche San Desiderio an einem Ort namens Campolongo“ beginnen. Ab dem 13. Jahrhundert siedelten sich bayerisch-tirolerische Kolonisten in der Gegend an, mit einer zweiten Einwanderungswelle ab 1413, als die Gerichtsbarkeit über Valsugana an die Herzöge von Österreich abgetreten wurde. Dies belegen die zahlreichen Namen und Ortsnamen. In einer Urkunde von 1585 werden die deutschen Höfe von Novaledo mit acht Namen genannt: Beltramhof, Ehrharthof, Kheymhof, Oswaldhof, Panauerhof, Roathof, Rüeplhof und Torgglhof. Außerdem werden zwei Familiennamen erwähnt: Wischer und Petterle. Weitere erwähnte Ortsnamen sind: Anderle (Ortsname Ànderli) stammt aus Palù (der Familienname ist aber auch Zimbrischen Ursprungs, da er in den Veroneser Gemeinden des 13. Jahrhunderts belegt ist); Bègher (Ortsname Bègheri) stammt aus Castagnè; Clòmer stammt ebenfalls aus Pergine; die Zimbrische Entsprechung ist Clamer. Campreghèr(i) Kyenpergerhof leitet sich daher von den Zimbrischen Wörtern khía „Nadelbaum“ und pèrg „Berg“ ab, d. h. „Nadelbaumberg“ (aus dem Mittelhochdeutschen KIEN bzw. BËRC) und stammt aus Centa S.Nicolò; Rontòf setzt sich aus den Fersentalerisch Wörtern hof und rånt „Grenze“ zusammen und bezeichnet somit einen Hof am Rand („Hof an der Grenze“); Scalzer (Skèltzarhof, Zimbrischer Ortsname Scàlzeri); Bócher (Ortsname Bócheri).[3][4][5]

Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs lag Novaledo nahe der Frontlinie. Aus Sicherheits- und Kriegsgründen ordneten die Österreichische ungarischen Behörden die Evakuierung der Bevölkerung an. Die meisten von ihnen wurden nach Mitterndorf an derFischa gebracht in Niederösterreich, andere zogen nach Böhmen. Sie kehrten nach Kriegsende zurück und fanden die Stadt schwer zerstört vor.

Sie war 1796 Schauplatz eines Gefechts zwischen Napoleons Truppen und den Tiroler Schützen.[6]

Durch die Gemeinde führt die Strada Statale 47 della Valsugana von Padua nach Trient.

Einzelnachweise

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  1. Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2025. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).
  2. https://books.google.de/books?ei=IpP6UoOlFufd7QaK1oHgDw&hl=de&id=yfJVAAAAYAAJ&focus=searchwithinvolume&q=Neuleit. Abgerufen am 11. August 2026.
  3. Le valli del Trentino - Trentino orientale; autore Aldo Gorfer; Arti Grafiche Manfrini Trento.
  4. I nomi locali dei comuni di Novaledo, Roncegno, Ronchi Valsugana a cura di Lidia Flöss Trento, Provincia autonoma di Trento. Servizio Beni librari e archivistici, 1998..
  5. Dizionario Lusérnaresch-Belesch, auf istitutocimbro.it.
  6. Prima invasione francese con Napoleone, 1796. Abgerufen am 11. Juni 2026.
Commons: Novaledo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien