Goobuntu
| Goobuntu | |
|---|---|
| Entwickler | |
| Lizenz(en) | GPL und weitere |
| Kernel | Monolithisch (Linux) |
| Abstammung | Linux ↳ Debian ↳ Ubuntu ↳ Goobuntu |
Goobuntu war eine von Google intern eingesetzte Linux-Distribution für Desktop-Computer, die auf Ubuntu basierte und nie veröffentlicht wurde.[1] Der Konzern ließ dabei den Mitarbeitern die Wahl, welches Betriebssystem sie einsetzen dürfen. Diese Freiheit gewährte man auch Mitarbeitern außerhalb der Software-Entwicklung, sodass Goobuntu z. B. auch in Arbeitsplätzen der Rechtsabteilung verbreitet war.[2] Goobuntu kommt für Google-Mitarbeiter vorkonfiguriert und bietet eine tiefe Integration in das Firmennetzwerk ergänzt um zusätzliche Entwicklerwerkzeuge.[3] Der Umfang der Installation betrug über 100.000 Geräte, wobei sich die langlebige LTS-Grundlage laut Google bei dann umso größer ausfallenden Updates alle zwei Jahre als nachteilig erwies.[4] Stattdessen wechselte man von Ubuntu 14.06 Trusty Tahr auf Debian Buster als neue Basis. Die neue Distribution heißt gLinux und verwendet Debian Testing als Grundlage. Für die Migration wurden entsprechende automatische Abläufe erstellt.[5]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Markus Pytlik: Goobuntu: Google bestätigt "eigenes" Betriebssystem. In: winfuture.de. 1. Februar 2006, abgerufen am 5. Juli 2026.
- ↑ Roland Quandt: Von wegen verbannt: Google nutzt weiter Windows. In: winfuture.de. 22. Mai 2012, abgerufen am 5. Juli 2026.
- ↑ Andreas Proschofsky: Google: "Android ist der wahr gewordene Traum vom Linux-Desktop". In: Der Standard. 10. Juli 2011, abgerufen am 5. Juli 2026.
- ↑ Jonas Volkert: Google: Warum uns Ubuntu zu träge war – und wie wir jetzt gLinux administrieren. In: iX Magazin. 14. Juli 2022, abgerufen am 5. Juli 2026.
- ↑ gLinux: Google wechselt von Ubuntu auf Debian. In: Der Standard. 18. Januar 2018, abgerufen am 5. Juli 2026.