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Else Schubert-Christaller

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Else Schubert-Christaller (* 29. Oktober 1891 in Berneck geboren als Elsa Christaller; † 1982 in Jugenheim an der Bergstraße) war eine evangelische deutsche Autorin, die sich in ihren Werken mit der jüdischen Religion befasste.

Leben und Wirken

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Else Christaller wurde als erstes Kind von Helene Christaller, einer in der Folge bekannt gewordenen Schriftstellerin, und von Erdmann Gottreich Christaller, evangelischer Pfarrer und ebenfalls Schriftsteller, in Berneck im Schwarzwald geboren. Die Malerin und Schriftstellerin Gertrud Christaller (1894–1924) und der Geograph Walter Christaller waren ihre Geschwister.

Sie begann schon in jungen Jahren zu schreiben und interessierte sich als evangelische Christin auch sehr früh für die jüdische Religion. Sie lernte Hebräisch und machte die Bekanntschaft verschiedener religiös lebender Juden.

Seit Anfang 1913 war sie mit dem Maschinenbauingenieur Martin Schubert verheiratet.[1] Der 1915 in Mannheim geborene Physiker Konrad Schubert war ihr Sohn.

Die Familie lebte ab 1918 in Essen. Dort war Else Schubert-Christaller unter anderem mit dem langjährigen Essener Rabbiner Salomon Samuel (Culm 1867 – 1942 Theresienstadt) und seiner Frau Anna befreundet. Mit den beiden studierte sie regelmäßig die religiösen Schriften des Judentums und veröffentlichte später einfühlsame und verständnisreiche Bücher zum Thema der jüdischen Liturgie und zur aggadischen Tradition.

Ihren evangelischen Glauben praktizierte sie in späteren Lebensjahren nicht mehr, trat aber auch nicht zum Judentum über.

Werke (Auswahl)

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  • Der Gottesdienst der Synagoge. Sein Aufbau und sein Sinn. Mit ausgewählten Gebeten. Verlag von Alfred Töpelmann, Gießen 1927.
  • In deinen Toren Jerusalem. Jüdische Legenden nacherzählt von Else Schubert-Christaller. Eugen Salzer, Heilbronn 1929.

Einzelnachweise

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  1. Standesamt Jugenheim, Heiratsregister-Eintrag Nr. 1 vom 25. Januar 1913.