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Clüversborstel

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Clüversborstel
Gemeinde Reeßum
Koordinaten: 53° 8′ N,  14′ OKoordinaten: 53° 7′ 56″ N,  13′ 58″ O
Fläche: 3,13 km²[1]
Einwohner: 252[1]
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 27367
Vorwahl: 04264
Clüversborstel (Niedersachsen)
Clüversborstel (Niedersachsen)
Lage von Clüversborstel in Niedersachsen

Clüversborstel ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Reeßum im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.

Das Dorf Clüversborstel liegt etwa einen Kilometer nordöstlich von Reeßum, wobei Reeßum westlich und Clüversborstel östlich der Bundesautobahn 1 liegt. Die Wieste teilt das Dorf in zwei baulich auseinanderliegende Hälften.

Der Ortsname bezieht sich auf das alte bremische Adelsgeschlecht Clüver. Clüversborstel gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Ottersberg des Kurfürstentums Hannover.[2] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Ottersberg im Departement der Wesermündung.[3] 1814 fiel Clüversborstel an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Ottersberg und seit 1859 zum Amt Rotenburg.[4] 1867 fiel Clüversborstel mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Rotenburg in Hannover. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Clüversborstel am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Reeßum.[5]

Einwohnerentwicklung

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Jahr Einwohner Quelle
181255[3]
1845121[6]
1871120[7]
1885128[8]
1895130[9]
1910167[10]
1925172[11]
1939143[11]
1950276[12]
1961169[12]
1970183[12]

Bau- und Bodendenkmale

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Die Reste einer alten Niederungsburg am Ostufer der Wieste stehen unter Denkmalschutz. Ein Grabhügel am nördlichen Dorfrand ist ein geschütztes Bodendenkmal.

Öffentliche Einrichtungen

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Clüversborstel hat eine Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus an der Alten Clüverstraße 22.[13]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Clüversborstel
  2. Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 31 (google.de).
  3. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 97 (google.de).
  4. Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
  5. Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  6. Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 138 (google.de).
  7. Volkszählung 1871
  8. Volkszählung 1885
  9. Volkszählung 1895
  10. Der Kreis Rotenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
  11. 1 2 Michael Rademacher: Rotenburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  12. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  13. Webseite der Ortsfeuerwehr Clüversborstel