Amazon Linux
| Amazon Linux | |
|---|---|
| Entwickler | Amazon |
| Lizenz(en) | GPL und andere |
| Erstveröff. | 2010 |
| Akt. Version | Amazon Linux 2023[1] vom 15. März 2023 |
| Kernel | Linux |
| Abstammung | GNU/Linux ↳ Fedora ↳ Amazon Linux |
| Architektur(en) | AMD64, ARM64 |
| Installationsmedium | Container-Image |
| amazonlinux.com | |
Amazon Linux ist eine freie und quelloffene Linux-Distribution, die von Amazon speziell für Kunden der Amazon Web Services entwickelt wurde und ausschließlich als Abbild innerhalb der Amazon Elastic Compute Cloud kostenfrei angeboten wird.
Zuvor basierte Amazon Linux auf CentOS, das damals auf Red Hat Enterprise Linux basierte.[2] Am 30. Juni 2026 endete die Unterstützung für Amazon Linux 2.[3]
Mit Amazon Linux 2022 wurde auf Fedora als Basis umgestellt. SELinux ist standardmäßig vorinstalliert. Der Aktualisierungszyklus wurde auf zweijährig umgestellt. Kleine Versionssprünge erscheinen quartalsweise.[4][5]
Amazon Linux 2023 bietet Kernel Live Patching. Größere Aktualisierungen sollen jedoch durch Laden eines neuen Images vorgenommen werden.[6]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Amazon Linux auf GitHub
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Announcing Amazon Linux 2023. 15. März 2023.
- ↑ Amazon startet eigene Linux-Version. In: Computerwoche. 21. September 2010, abgerufen am 1. Juli 2026.
- ↑ Samir Bashir: Amazon Linux 2 läuft 2026 aus: Red Hat drängt zur Migrationsplanung. In: igor´sLAB. 5. Juni 2026, abgerufen am 1. Juli 2026.
- ↑ Jonas Volkert: Amazon: Cloud-Linux AL2022 veröffentlicht, zweijährliche Releases versprochen. In: iX. 23. November 2021, abgerufen am 1. Juli 2026.
- ↑ Ulrich Bantle: Amazon Linux 2022 für AWS. In: Linux-Magazin. 23. November 2021, abgerufen am 1. Juli 2026.
- ↑ Martin Gerhard Loschwitz: Jetzt mit komplettem Cloud-Zwang: Amazon aktualisiert seine Linux-Distribution. In: iX. 22. März 2023, abgerufen am 1. Juli 2026.