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Aristoteles Lessing Brecht

Das Dokument vergleicht die Theaterkonzeptionen von Aristoteles, Lessing und Brecht, wobei Aristoteles die Nachahmung der Realität und die Katharsis des Publikums betont, während Lessing die Identifikation ohne Ständeklausel und eine moralische Verbesserung anstrebt. Brecht hingegen verfolgt ein episches Theater, das den Zuschauer aktiv einbezieht und durch Verfremdungseffekte zum Nachdenken anregt, ohne dass eine Identifikation mit den Figuren stattfindet. Die Unterschiede in der dramatischen und epischen Form werden hervorgehoben, einschließlich der Struktur, der Zuschaueraktivität und der thematischen Ausrichtung.

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Eszter Magyar
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Aristoteles Lessing Brecht

Das Dokument vergleicht die Theaterkonzeptionen von Aristoteles, Lessing und Brecht, wobei Aristoteles die Nachahmung der Realität und die Katharsis des Publikums betont, während Lessing die Identifikation ohne Ständeklausel und eine moralische Verbesserung anstrebt. Brecht hingegen verfolgt ein episches Theater, das den Zuschauer aktiv einbezieht und durch Verfremdungseffekte zum Nachdenken anregt, ohne dass eine Identifikation mit den Figuren stattfindet. Die Unterschiede in der dramatischen und epischen Form werden hervorgehoben, einschließlich der Struktur, der Zuschaueraktivität und der thematischen Ausrichtung.

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ARISTOTELES-

LESSING-BRECHT
THEATERKONZEPTIONEN
ARISTOTELES LESSING /
SCHILLER
• Kunst: Nachahmung der Realität (mimesis) • Keine Ständeklausel (Problematik der
• Ziel: Bei Zuschauer eine Katharsis der Seele bürgerlichen Familien)
zu erreichen / durch Identifikation • Ziel: Identifikation, dadurch erfolgt eine
• Drei Einheiten: a) Einheit der Handlung – Katharsis, also moralische
wenige Nebehandlungen Verbesserung
b) Einheit der Zeit – 24 Stunden • 5 Akten - traditionell
c) Einheit des Ortes – an einem Ort • Von drei Einheiten: nur Einheit der
• Adelige sind handelnde Personen - Handlung!!!
Ständeklausel
• 5 Akten – traditioneller Aufbau
MERKMALE DES EPISCHEN THEATERS VON
BRECHT
• Es will: einen aktiv mitwirkenden Zuschauer, der
das Geschehen durchschaut
• Aktivität des Zuschauers wecken (durch
Verfremndungseffekte: z.B. Lieder,(z.B. Lied über
die große Kapitulation – Mutter Courage, Lied über
Fraternisieren – Yvett usw)
• Kritikfunktion des Dramas betonen /
Unterhaltungsfunktion zurückdrängen
• Offener Schluss – die Figuren ändern sich nicht
DRAMATISCHE FORM (z.B. Arist., Schiller, EPISCHE FORM
Lessing)

[Link] erzählend

[Link] seine Aktivität Weckt seine Aktivität

3. Ermöglicht Gefühle Zwingt das Punblikum zum Nachdenken

4. Spannung auf den Ausgang Spannung ist ständig

5. Eine Szene unterstützt die andere Jede Szene ist auch für sich zu interpretieren

6. Das Denken bestimmt das Sein Gesellschaftliches Sein bestimmt das Denken
DER ZUSCHAUER DARF SICH ALSO NICHT MIT DEN FIGUREN
IDENTIFIZIEREN!!

ES ERFOLGT DURCH VERFREMDUNGSEFFEKTE

• Handlung in örtliche und/oder zeitliche Distanz legen (z.B. dreißigjähriger Krieg


17. Jahrhundert)
• Szenen stehen an und für sich (austauschbar)
• Offener Schluss
• Zuschauer werden direkt duch den Narratot oder Figuren angesprochen
• Inhaltsangabe der Szenen vor einer Szene (von dem Narrator oder auf einer Tafel
oder Projektion eingeblendet)
• Kommentar durch Erzähler oder Songs
• Oft kein Vorhang, keine Möbel auf der Bühne
• Schauspieler „zeigt” die Rolle – identifiziert sich nicht mit der Figur!

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