Министерство науки и высшего образования
Республики Казахстан
НАО «Карагандинский университет имени
академика Е.А.Букетова»
Deutsch lehren lernen (DLL)
ОП: 6B01705-Иностранный язык: два иностранных языка
Автор: Жанкина Б.Ж., ст. преподаватель кафедры
практического курса иностранных языков
Вид занятий: лекция
Караганды 2024
Deutsch und seine Normen
Fragen zur Diskussion
1.1 Der deutsche Standard
1.2 Sprachkompetenz vermitteln
1.3 Deutschunterricht mit neuen
Zielen
Literatur
1. Hufeisen, Britta: Englisch im Unterricht Deutsch als Fremdsprache.
Stuttgart: Klett Edition Deutsch1994.
2. Neuner, Gerhard; Hufeisen, Britta; Kursisa, Anta; Marx, Nicole;
Koithan, Ute; Erlenwein, Sabine: Deutsch als zweite Fremdsprache.
Berlin: Langenscheidt 2009.
3. Ohm, Udo; Kuhn, Christina; Funk, Hermann: Sprachtraining für
Fachunterricht und Beruf. Fachtexte knacken – mit Fachsprache
arbeiten. Münster u.a.: Waxmann 2007.
4. Schwerdtfeger, Inge Christine: Gruppenarbeit und innere
Differenzierung. Berlin: Langenscheidt 2001.
5. Tönshoff, Wolfgang: Binnendifferenzierung im lernerorientierten
Fremdsprachenunterricht. Teil I in: Deutsch als Fremdsprache 41/4,
227-231, Teil II in: Deutsch als Fremdsprache 42/1, 227-231,
2004/2005.
6. [[Link]
7. [[Link]
8. Androutsopoulos, Jannis: Online-Gemeinschaften und
Sprachvariation. Soziolinguistische Perspektiven auf Sprache im
Internet. Zeitschrift für Germanistische Linguistik 31:2, 2003, S. 173-
197
Standardsprache Deutsch
Deutschland Österreich Schweiz
Normen
• Regeln oder Standards, die bestimmen, wie eine
Sprache gesprochen und geschrieben wird.
• Leitfaden für den korrekten Gebrauch der Sprache
• Ermöglichen es den Sprechern, sich verständlich
auszudrücken.
• Korrekte Verwendung der Sprache und sind
unverzichtbar für eine klare und effektive
Kommunikation.
• Umfassen verschiedene Aspekte, darunter Grammatik,
Rechtschreibung, Aussprache und Sprachgebrauch.
Grammatische Normen
1 Kasus
Der Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ bestimmen die Struktur
und Bedeutung von Sätzen.
2 Tempus
Präsens, Präteritum, Perfekt und Plusquamperfekt ermöglichen die
Darstellung von Zeitverhältnissen.
3 Modus
Indikativ, Konjunktiv und Imperativ drücken unterschiedliche Modalitäten aus.
Rechtschreibnormen
Groß- und Getrennt- und Umlaute und Eszett
Kleinschreibung Zusammenschreibun
Umlaute wie "ä", "ö", "ü"
g
Substantive werden Trennbare Verben werden und das Eszett "ß" folgen
großgeschrieben, Verben getrennt, feste bestimmten Regeln.
und Adjektive Verbindungen
kleingeschrieben. zusammengeschrieben.
Aussprachenormen
1 Vokale und Konsonanten 2 Vokallänge
Klare Artikulation von Vokalen und Die Unterscheidung zwischen kurzen
Konsonanten ist wichtig. und langen Vokalen kann die
Bedeutung verändern.
3 Betonung 4 Lautverbindungen
Die korrekte Betonung von Silben ist Spezifische Lautverbindungen wie
entscheidend für die Verständlichkeit. "ch", "sch" oder "pf" müssen richtig
ausgesprochen werden.
Normen des Sprachgebrauchs
Formelle und informelle Anrede Höflichkeitsformen
Die Verwendung von "Sie" und "Ihr" in Der Gebrauch von Höflichkeitsfloskeln
formellen Situationen im Gegensatz zu wie "bitte", "danke" und "entschuldigen
"du" und "dein" in informellen Sie" ist wichtig.
Kontexten.
Angemessener Sprachstil Kulturelle Sensibilität
Der Kontext bestimmt, ob ein förmlicher Die Berücksichtigung kultureller
oder informeller Sprachstil angebracht Unterschiede ist in der Kommunikation
ist. entscheidend.
Ausdifferenzierung
vertikal horizontal
Erscheinungsformen einer
Sprache
Mundart/Dialekt Umgangssprache Schriftsprache/
Standardsprache
Vertikale Ausdifferenzierung
Standardsprache
regionale Dialekte
soziale Dialekte
Horizontale Differenzierung
die stilistische
Ausfächerung der und Kontext der
nach Zweck
deutschen Kommunikation
Gegenwartssprache
Sprachkompetenz vermitteln
Nähe und Distanz Sprachvielfalt und Medium Vielstimmigkeit ernst
Sprache variiert je nach Neue
nehmen
Grad der Vertrautheit - von Kommunikationsformen wie Die Sprachdidaktik muss
verschmolzenen Wörtern in soziale Medien führen zu die stilistische Vielfalt in
der Nähe bis zu komplexen sprachlichen Innovationen, neuen
Sätzen in der Distanz. die im Unterricht Kommunikationsformen
berücksichtigt werden ernst nehmen und für den
müssen. Unterricht nutzen.
„richtiges“ Sprechen und Schreiben
Sprachsituation
Kommunikative
Absicht
Deutschunterricht mit neuen Zielen
Interkulturelles Kritisches Denken Kreativer Ausdruck
Verständnis Kontroverse Texte regen Kreative Schreibübungen
Literarische Werke aus zum kritischen Hinterfragen und Rollenspiele stärken die
verschiedenen Kulturen an. Sprachkompetenz.
fördern das interkulturelle
Verständnis.
DaZ-Unterricht mit neuen Zielen
Interkulturelles Verständnis Förderung des Verständnisses für
kulturelle Vielfalt durch Einsatz von
Materialien aus verschiedenen Kontexten.
Alltagskompetenzen Vermittlung von Sprachkenntnissen für
den Alltag, z.B. Führen von Gesprächen,
Verfassen von E-Mails.
Empowerment und Teilhabe Befähigung zur aktiven Teilhabe an der
Gesellschaft durch Vermittlung von
Kenntnissen über Institutionen und
Angebote.
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit!