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Gramatica Ge

Der Arztbrief dokumentiert den Krankheitsverlauf einer Patientin. Sie wurde mit Schmerzen im rechten Unterschenkel stationär aufgenommen. Es bestand der Verdacht auf eine Thrombose. Unter Therapie besserte sich ihr Zustand. Sie wurde mit Empfehlungen zur Fortführung der Behandlung entlassen.

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Jasmin Sofijanovic II
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Der Arztbrief dokumentiert den Krankheitsverlauf einer Patientin. Sie wurde mit Schmerzen im rechten Unterschenkel stationär aufgenommen. Es bestand der Verdacht auf eine Thrombose. Unter Therapie besserte sich ihr Zustand. Sie wurde mit Empfehlungen zur Fortführung der Behandlung entlassen.

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Der Arztbrief

Arztbrief: Briefkopf
 Einleitung
 Name, Adresse des Hausarztes
 Ort, Datum

 Nachrichtlich des Patienten/ der Patientin


 Entlassungsbrief Eva Müller
 Patientendaten:
 Kompletter Name und Anschrift des
Patienten
Arztbrief: Einleitung
 Anrede
 Frau/ Herr Dr. Mayer Frau/ Herr Professor
 Der/die oben genannte Patient/in, befand sich
vom 22.6.2010 bis 25.6.2010 in unserer
stationären Behandlung.
 (Wir berichten über unseren gemeinsamen
Patienten Herrn/ Frau, geb. am…, wohnhaft
in…,die/der sich vom… bis … in unserer
stationären Behandlung befand.)
Arztbrief: Diagnose
 in Stichpunkten
 sortiert nach Relevanz
 1.) Hauptdiagnosen
 Diagnosen, die Bezug zur Aufnahme ins
Krankenhaus haben
 2.) Nebendiagnosen
Arztbrief: Anamnese
 Anamnese (Sätze im Präteritum, Konjunktiv1)
 Gliederung mit Überschriften
 Allgemeine Anamnese
 Einweisung durch Haus- oder Facharzt?
 Einlieferung mit dem Rettungswagen?
 Welche Symptomen beschreibt der Patient?
Wie wurde der Patient vorgefunden?
 Vegetative Anamnese
 Vorerkrankungen
 Medikamente, Allergien, Noxen
 Familien- und Sozialanamnese
Beispielformulierungen Anamnese
 Frau…/Herr… stellte sich mit starken
abdominellen Schmerzen in unserer
Notaufnahme vor.
 Frau…/ Herr… berichtete über starke
Schmerzen im rechten Unterschenkel, die seit
dem Vorabend bestanden….
 Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund
einer/ eines Verdachts auf…
 Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund
einer nachgewiesenen Erkrankung des/ der…
Beispielsätze Anamnese
 Die Patientin Frau Schneider stellte sich am 1.8.16 auf
unserer Station vor. Sie berichtete von starken
Schmerzen im rechten Unterschenkel. Sie erwähnte, dass
das Bein gerötet und geschwollen sei.
 Oder: Sie berichtete von starken Schmerzen im rechten
Unterschenkel sowie einer Rötung und Schwellung des
Beines.
 Trotz Wadenwickel sei in der Nacht keine Linderung der
Schmerzen eingetreten.
 Grund für stationären Aufenthalt:
 Aufgrund des Verdachtes einer Phlebothrombose wurde
Frau Schneider stationär aufgenommen.
Beispielformulierungen allg. Anamnese
 Indirekte Rede: Konjunktiv I Gegenwart
 Die Patientin/ der Patient gab an, dass die
Schmerzen langsam aufgetreten seien.
 Frau../Herr… erklärte, dass sie/er Schmerzen
habe.
 Laut Aussage des Patienten beständen die
Schmerzen seit dem Vorabend.
 Frau…/Herr erklärte,
 …dass das Bein bei Belastung anschwelle.
 …sie/er fühle sich oft schlapp .
 …die Schmerzen bestünden seit dem Vortag
Beispielformulierungen allg. Anamnese
 Konjunktiv I Vergangenheit
 Bildung: haben / sein im Konjunktiv I + Verb Partizip II
 In der Nacht sei trotz kühlender Wadenwickel keine
Besserung eingetreten.
 Die Übelkeit habe sich im Verlauf des Tages verstärkt.
 Die Schmerzen seien vor allem nachts aufgetreten.
 Patient wies darauf hin, dass trotz der Einnahme von
Analgetika (Paracetamol) die Schmerzen nicht
wesentlich nachgelassen haben.
 Der Patient erklärte, dass er am Vortag Eier gegessen
habe.
Beispielsätze Vorerkrankungen, Vegetative
Anamnese ect.
 Vorerkrankungen
 Es sind keine Vorerkrankungen bekannt.
 Medikamente
 Keine Medikamenteneinnahme, außer Kotrazeptivum
(Valette).
 Vegetative Anamnese
 Miktion und Stuhlgang sind unauffällig.
 Nikotinabusus: täglich 10 Zigaretten.
 Alkohol- und Drogenkonsum wurden verneint.
Arztbrief: Befunde
 Ausführliche Beschreibung der Befunde der
Aufnahmeuntersuchung
Allgemeiner Eindruck
Vitalparameter
Haut
Kopf und Hals
Herz und Lunge
Abdomen
Gefäßstatus
Bewegungsapparat
Neurologische Untersuchung
Beispiel internistische Befunde
 Patientin in gutem AZ, EZ leicht adipös (1,70 m; 85 kg, BMI
29,5), wach und orientiert. Haut: warm, trocken. Kopf: frei
beweglich, kein Meningismus. Lymphknoten leicht vergrößert,
Schilddrüse nicht tastbar. Temperatur: unauffällig. Cor: HF
80/min regelmäßig, RR 125/80 mmHg, HAT rein. Pulmo:
Atemverschieblichkeit regelrecht, vesikuläres Atemgeräusch
bds. Abdomen: rechter Oberbauch druckschmerzempfindlich,
keine pathologischen Resistenzen, Darmperistaltik regelrecht.
Leber, Milz und Nieren unauffällig. Nierenlager nicht
klopfempfindlich. Extremitäten: warm nicht ödematös. Fußpulse
bds. tastbar. Neuro: Lichtreaktion +/+ stgl., Hirnnerv regelrecht,
keine sensiblen oder motorischen Ausfälle.
 Präsens! Nur Stichwortsätze ohne Verben!
Arztbrief: Befunde
 Allgemeiner Eindruck
 Die Patientin befindet sich in gutem AZ, EZ
leicht adipös (Größe…, Gewicht…).
 Vitalparameter
 Temperatur betrug bei der Aufnahme 37,5 °C
und Blutdruck war unauffällig (120/80 mmHg).

 Befunde nur in Stichwortsätzen ohne Verben



Arztbrief: Befunde
 Haut
 Die Haut warm und trocken, mit gutem Turgor.
 Kopf
 Keine vergrößerten Lymphknoten nuchal,
zervikal, inguinal palpabel, schluckverschieblich.
Schilddrüse nicht vergrößert. Mund und
Rachen sind frei, nicht gerötet.
Arztbrief: Befunde
 Herz und Lunge
 Cor: Herztöne rein und rythmisch, keine
pathologischen Geräusche. Pulmo: sonorer
Klopfschall, bds. gute Atemverschieblichkeit, Töne
mittellaut und rein, keine Nebengeräusche.
 Abdomen: Bauchdecke weich, kein Druckschmerz.
Leber und Milz sind nicht vergrößert. Nierenlager
ohne Klopfschmerz. Darmgeräusche sind über alle
Quadranten auskultierbar.
 Gefäßstatus: Pulsstatus ohne pathologischen Befund
(85/min). Es bestehen keine peripheren Ödeme.
Arztbrief: Befunde
 Bewegungsapparat: Die Beweglichkeit der
Arme und Beine ist eingeschränkt / nicht
eingeschränkt.
 Neurologische Untersuchungen
 Neurologischer Status: unauffällig, kein Hinweis
auf ein fokal-neurologisches Defizit.
Arztbrief: weitere Diagnostik
 Weitere Diagnostik und Befunde
 Labor
 Röntgen/CT/ Sonografie ect.
 Serologie ect.
 Wichtige Untersuchungen mit Angabe von
Datum in chronologischer Reihenfolge
Arztbrief: weitere Diagnostik
 Labor vom 10.08.2015
 Labor bei Aufnahme: Leukozyten16.000/µl, CRP
86 mg/L, die übrigen Routinewerte lagen im
Normbereich.
 Blutkultur vom 01.09.2014
 Befund ausstehend (wird im endgültigen Arztbrief
nachgereicht).
 Röntgen-Thorax vom 01.09.2014
Nachweis eines Infiltrats im rechten Oberlappen.
 Labor bei Entlassung: CRP 6mg/L, übrige Werte im
Normbereich.
Arztbrief Beurteilung und Verlauf
 Zusammenfassende Beurteilung und Verlauf
 Interpretation der Befunde
 Formulierung einer Verdachtsdiagnose
 Ggf. Abgrenzung von Differentialdiagnosen
 Begründung weiterer Diagnostik
 Beschreibung Therapie und Verlauf
 Wichtig:
 Passiv Präteritum! Einfach, klar, gut
strukturiert!
Arztbrief: Interpretation der Befunde
 Grund für die stationäre Aufnahme:
 Die stationäre Aufnahme von Herrn / Frau.. erfolgte
aufgrund von Schmerzen und einer Schwellung am linken
Unterschenkel.
 Befunde interpretieren:
 Die Befunde der farbcodierten Duplexsonografie
deuteten auf eine Phlebothrombose hin.
 Verdachtsdiagnose:
 Es ergab sich der Verdacht auf eine Phlebothrombose der
rechten unteren Beinvene.
Befunde und Verdachtsdiagnosen
 Die Befunde der…Untersuchung legten nahe,
dass…
 Die Befunde der…Untersuchung deuteten darauf
hin, dass…
 Die Befunde der…Untersuchung ergaben, dass…
 Die Befunde der…Untersuchung zeigten, dass…
 Die Befunde der…Untersuchung ließen vermuten,
dass…
Arztbrief: Differentialdiagnostik

 Es gab keine Hinweise auf…


 Es fanden sich keine Hinweise auf...
 Ein Apoplex wurde durch einen Schädel-CT
ausgeschlossen.
 Zum Ausschluss eines Apoplex wurde ein
Schädel-CT durchgeführt.
Arztbrief: Behandlung und Therapie
 Es wurde eine intravenöse antibiotische
Therapie mit Penicillin eingeleitet.
 Als Akuttherapie erhielt die Patientin
Sauerstoff und parenterale Ernährung.
 Die Patientin wurde intensivmedizinisch
versorgt und im Anschluss auf die
Normalstation verlegt.

Passiv im Präteritum!!
Arztbrief: stationärer Verlauf der Therapie
 Unter der Therapie verbesserte sich der
Zustand des Patienten / der Patientin innerhalb
von1-2 Tagen.
 Am 2. Tag war der Patient fieberfrei.
Arztbrief: Medikation bei Entlassung
 Medikation bei der Entlassung
 Wirkstoffe
 Darreichungsform
 Dosis und Art der Anwendung
(Einnahmeschema)
 Dauer der Therapie (Bedarfs- oder
Dauermediaktion?)
Arztbrief: Fortführung der Therapie
 Hinweise für Weiterbehandlung
 Weitere Behandlung
 Kontrolluntersuchungen
 Weitere Medikation
Arztbrief: Fortführung der Therapie
 Wir empfehlen eine Fortführung der Macumar-
Therapie für mindestens 6 Monate.
 Wir bitten um regelmäßige Wund- und
Verbundkontrollen sowie die Entfernung von
Nahtmaterial.
 Die Entfernung von Nahtmaterial entfällt, da
resorbierbare Fäden verwendet wurden.
 Wir bitten um Wiederherstellung des
Patienten in … Monaten.
 Kontrolle in einem halben Jahr vereinbart.
Präsens!!!
Arztbrief: Fortführung der Therapie
 Wir empfehlen die Durchführung eines/ einer…
 Wir würden mit der OP noch warten
 Ergänzend wäre auch…zu empfehlen.
 Weitere Verlaufskontrollen sind vorgesehen.
 Eine Therapie ist aktuell nicht zwingend erforderlich
 Alternativ käme auch… in Betracht.
 Die angesetzte Schmerztherapie sollte nach…Tagen
reduziert und abgesetzt werden.
 Wir können den Patienten Beschwerdefrei in Ihre
weitere ambulante Betreuung entlassen.
Präsens!!!
Arztbrief: Beratung des Patienten
 Sonstige Hinweise an den Patienten
 Wir besprachen mit der Patientin die
Durchführung präventiver Maßnahmen, wie
Gewichtsreduktion, Nikotinabstinenz, und
Absetzen des Kontrazeptivums.
Präteritum!!
Arztbrief: Schlussformel
 Wir danken für die Weiterbehandlung der
Patientin/des Patienten. Wir stehen für
Rückfragen jeder Zeit zur Verfügung und
verbleiben
 mit freundlichen kollegialen Grüßen,

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