Formelsammlung Mathe 1
Formelsammlung Mathe 1
Symmetrieverhalten: S.69
• Achsensymmetrisch/gerade → 𝑓(−𝑥) = 𝑓(𝑥)
• Punktsymmetrisch/ungerade → 𝑓(−𝑥) = −𝑓(𝑥)
Für Umkehrfunktion: Funktion Surjektiv & Injektiv
Umkehrfunktionen: S.70f. machen → x und y vertauschen → nach y auflösen
• Injektiv: jeder y-Wert hat nur einen x-Wert →
• Surjektiv: zu jedem y-Wert existiert ein x-Wert → durch Zielmenge als Bildmenge
• Bijektiv: Injektiv & Surjektiv → Funktion ist umkehrbar
• 𝐷𝑓 → 𝑍𝑓−1 &𝑍𝑓 → 𝐷𝑓−1
Potenz-/Wurzelfunktionen: S.88ff. 1
𝑓(𝑥) = 𝑥 −1 =
• n = gerade: achsensymmetrische Funktion 𝑥
1
• n = ungerade: punktsymmetrische Funktion 𝑛
𝑓(𝑥) = √𝑥 = 𝑥 𝑛
Wurzelfunktion ist Umkehrfunktion
der Potenzfunktion
Differentialrechnung: S.130-146
• Tangentengleichung im Punkt 𝑥 ∗ : 𝑦 = 𝑓 ′ (𝑥 ∗ ) ⋅ 𝑥 + 𝑓(𝑥 ∗ ) − 𝑥 ∗ ⋅ 𝑓 ′ (𝑥 ∗ ) = 𝑚 ⋅ 𝑥 + 𝑡
• Linearisierung im Punkt 𝑥 : ∗
𝑙(𝑥) = 𝑓(𝑥 ∗ ) + 𝑓 ′ (𝑥 ∗ ) ⋅ (𝑥 − 𝑥 ∗ ) 1
• Ableitungsregeln: S.133-137 Umkehrregel: 𝑓 ′ (𝑥) = ′ (f Umkehrfkt. zu g)
𝑔 (𝑓(𝑥))
• Wichtige Ableitungen: S.132
• Monotonie: • Krümmung:
o 𝑓 ′ (𝑥) > 0 → 𝑠𝑡𝑟𝑒𝑛𝑔𝑚𝑜𝑛𝑜𝑡𝑜𝑛𝑤𝑎𝑐ℎ𝑠𝑒𝑛𝑑 o 𝑓 ′′ (𝑥) > 0 → 𝑙𝑖𝑛𝑘𝑠𝑔𝑒𝑘𝑟ü𝑚𝑚𝑡
′ (𝑥)
o 𝑓 < 0 → 𝑠𝑡𝑟𝑒𝑛𝑔𝑚𝑜𝑛𝑜𝑡𝑜𝑛𝑓𝑎𝑙𝑙𝑒𝑛𝑑 o 𝑓 ′′ (𝑥) < 0 → 𝑟𝑒𝑐ℎ𝑡𝑠𝑔𝑒𝑘𝑟ü𝑚𝑚𝑡
• Extremstellen: 𝑓 ′ (𝑥)
=0 • Wendestellen: 𝑓 ′′ (𝑥) = 0
′′ (𝑥)
o 𝑓 > 0 → 𝑙𝑜𝑘𝑎𝑙𝑒𝑠𝑀𝑖𝑛𝑖𝑚𝑢𝑚 o 𝑓 ′′′ (𝑥) > 0 → 𝑅𝑒𝑐ℎ𝑡𝑠 − 𝐿𝑖𝑛𝑘𝑠 − 𝑊𝑒𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑒
′′ (𝑥)
o 𝑓 < 0 → 𝑙𝑜𝑘𝑎𝑙𝑒𝑠𝑀𝑎𝑥𝑖𝑚𝑢𝑚 o 𝑓 ′′′ (𝑥) < 0 → 𝐿𝑖𝑛𝑘𝑠 − 𝑅𝑒𝑐ℎ𝑡𝑠 − 𝑊𝑒𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑒
Umrechnung:
Kartesisch → Polar: 𝑟 = √𝑥 2 + 𝑦 2 ; 𝜑 wie oben rechts im Kasten
Polar → Kartesisch: 𝑧 = 𝑟 ⋅ (cos 𝜑 + 𝑗 ⋅ sin 𝜑)
Wurzelziehen: !Polarform!
𝜑+2⋅(𝑘−1)⋅𝜋
𝑧 𝑛 → n Lösungen → 𝑧𝑘 = √𝑟 ⋅ 𝑒 𝑗⋅
𝑛
𝑛
Nullstellen von Polynomen: In C ist jedes Polynom in Linearfaktoren zerlegbar (jedes Polynom hat Nullstellen, wenn auch
komplex)
• Polynom mit reellen Koeffizienten: ist 𝑧1 eine Nst. so ist das konjugiert komplex 𝑧̅1 auch eine Nst.
• Reelles Polynom von ungeradem Grad hat mindestens eine reelle Nullstelle
Homogenes LGS: rechte Seite = 0 (𝐴𝑥 ⃗⃗⃗ = ⃗0⃗) Inhomogenes LGS: rechte Seite ≠ 0 ⃗⃗⃗ = 𝑏⃗⃗)
(𝐴𝑥
→ genau eine oder unendlich viele Lösungen → keine, eine oder unendlich viele Lösungen
Freiheitsgrade = Anzahl d. Spalten in Nicht-Einheitsform Freiheitsgrade und Dimension wie bei Homogen
→ 4 Freiheitsgrade für inhomogene Lösung 𝑥⃗𝑖 und homogene Lösung 𝑥⃗ℎ gilt:
⃗⃗ = 𝑏⃗⃗
⃗⃗⃗ + 0
𝐴(𝑥⃗𝑖 + 𝑥⃗ℎ ) = 𝐴𝑥⃗𝑖 + 𝐴𝑥⃗ℎ = 𝑏
Rang = Anzahl d. Zeile in Gauß-Endform (S.207ff.) Quadratisches LGS: gleich viele Gleichung wie Unbekannte
𝑛 = Anzahl an Gleichungen und Unbekannten
→ Rang = 4 → Rang = 3
1. Rang = 𝑛 (voller Rang) → Keine Zeile fällt bei Gauß-
Dimension = Anzahl d. Freiheitsgrad Jordan weg → man hat immer eindeutige Lösung (S.219)
→ für lösbare Systeme gilt: → regulär
Rang + Dimension = Anzahl d. Unbekannten 2. Rang < 𝑛 → Mind. eine Zeile fällt bei Gauß-Jordan weg
→ unlösbar oder unendlich viele Lösungen (S.219)
→ singulär
Matrizen: S.198-209
z.B.: 2 ⨯ 4 – Matrix (Zeilen ⨯ Spalten) → Allgemein: 𝑚 ⨯ 𝑛 – Matrix 𝑚 ⨯ 𝑚 – Matrix → quadratische Matrix
Nullmatrix 𝑚 ⨯ 1 – Matrix = Vektor Diagonalmatrix (quadratisch) Einheitsmatrix 𝐸𝑛 rechte/obere Dreiecksmatrix
n = Anzahl Zeilen (quadratisch)
S.201ff
.
Determinanten: S.209-214
Bedingung: Matrix muss quadratisch sein → Gleich viele Spalten wie Zeilen
• det 𝐴 ≠ 0: LGS hat eindeutige Lösung
• det 𝐴 = 0: LGS unlösbar/unendlich viele Lösungen
• Dreiecks-/Diagonalmatrix: Determinante ist Produkt aus Diagonaleinträgen
𝑎 𝑏
Berechnung für 2 ⨯ 2 – Matrix: 𝑑𝑒𝑡 ( ) = 𝑎𝑑 − 𝑏𝑐
𝑐 𝑑
Berechnung für 3 ⨯ 3 – Matrix → Regel von Sarrus, Jägerzaunregel S.210
• 3 ⨯ 3 – Matrix auf 3 ⨯ 5 – Matrix erweitern
• Entlang der Schrägen multiplizieren, nach Muster addieren/subtrahieren
Berechnung für 4 ⨯ 4 – Matrix → Laplacescher Entwicklungssatz S.212
→ Sarrus-Regel
Lineare Koordinatentransformation:
Vektoren/Punkte umrechnen:
𝑦1
Vektor von V- in W-Koordinatensystem: 𝑦⃗ = (𝑦2 ) im V-System
𝑦3
𝑎11 𝑎21 𝑎31 𝑎11 𝑎21 𝑎31
1. Schritt: Einheitsvektoren von V- im W-Koosy: ⃗⃗⃗⃗⃗ 𝑎
𝑎1 = ( 12 ) 𝑎2 = (𝑎22 )
⃗⃗⃗⃗⃗ 𝑎3 = ( 32 ) → 𝑆 = (𝑎12
⃗⃗⃗⃗⃗ 𝑎 𝑎22 𝑎32 )
Matrix für V→W
𝑎13 𝑎23 𝑎33 𝑎13 𝑎23 𝑎33
Für W→V: 𝑆 −1
2. Schritt: Vektor/Punkt mit Matrix multiplizieren: 𝑉 → 𝑊: 𝑆 ⋅ 𝑦⃗ = 𝑥⃗ bzw. 𝑊 → 𝑉:𝑆−1 ⋅ 𝑦⃗ = 𝑧⃗
Konvergenz: Divergenz:
• Folge hat einen Grenzwert lim (𝑎𝑛 ) = 𝑎 ∗ • Folge hat keinen Grenzwert
𝑛→∞
• Für 𝑎 ∗ = 0 nennt sich die Folge eine Nullfolge • Werte werden immer größer → bestimmte
Divergenz (z.B.: lim (𝑛3 ) = ∞)
𝑛→∞
Rechenregeln für Grenzwerte: S.72 oder: Wert ändert sich vom Vorzeichen mit jedem
Folgeglied → unbestimmte Divergenz
Bsp.: Grenzwertberechnung (z.B.: (−1)𝑛 𝑓ü𝑟𝑛 → ∞wechselt sich −1&1 ab)
Erweitern, sodass 3.
Binomische Formel
angewendet werden kann
Fakultät:
3! = 1 ⋅ 2 ⋅ 3 = 6
(𝑛+1)! 𝑛!⋅(𝑛+1) 1⋅2⋅3⋅…⋅1000⋅1001
= = 𝑛+1 z.B.: für 𝑛 = 1000 → = 1001
𝑛! 𝑛! 1⋅2⋅3⋅…⋅1000
0! = 1; 1! = 1
Index-/Startwertverschiebung:
1 1 1 1 1
Bsp. um -2: ∑∞−2 ∞
𝑘=4−2 𝑘−2+2 = ∑𝑘=2 = ∑∞ 𝑘 0 1
𝑘=0( ) − ( ) − ( ) → Über Grenzwert der geometrische Reihe Summenwert berechnen
3 3𝑘 3 3 3
z.B.:
Verallgemeinerung:
über Potenzreihen:
0
Nur für Grenzwert
𝑛 𝑛! 0
Binomialkoeffizient: ( ) = Wird meistens verwendet, wenn Potenzreihe für Funktion bekannt
𝑘 𝑘!(𝑛−𝑘)!
49 49! 44⋅45⋅46⋅47⋅48⋅49 (sin, cos, e, ln, …) S.186ff.
Bsp.: ( ) = =
6 6!⋅43! 1⋅2⋅3⋅4⋅5⋅6
z.B.:
Mengen komplexer Zahlen:
2er Potenzen