Modell einer Semesterarbeit
1. Lies den Text und verfasse die Inhaltsangabe der Kurzgeschichte!
Die Tochter, Peter Bichsel
Abends warteten sie auf Monika. Sie arbeitete in der Stadt, die Bahnverbindungen sind schlecht. Sie, er und
seine Frau, saßen am Tisch und warteten auf Monika. Seit sie in der Stadt arbeitete, aßen sie erst um halb acht.
Früher hatten sie eine Stunde eher gegessen. Jetzt warteten sie täglich eine Stunde am gedeckten Tisch, an ihren
Plätzen, der Vater oben, die Mutter auf dem Stuhl nahe der Küchentür, sie warteten vor dem leeren Platz
Monikas. Einige Zeit später dann auch vor dem dampfenden Kaffee, vor der Butter, dem Brot, der Marmelade.
Sie war größer gewachsen als sie, sie war auch blonder und hatte die Haut, die feine Haut der Tante Maria. „Sie
war immer ein liebes Kind“, sagte die Mutter, während sie warteten. In ihrem Zimmer hatte sie einen
Plattenspieler, und sie brachte oft Platten mit aus der Stadt, und sie wusste, wer darauf sang(Relativs Objs). Sie
hatte auch einen Spiegel und verschiedene Fläschchen und Döschen, einen Hocker 1 aus marokkanischem Leder,
eine Schachtel Zigaretten.
Der Vater holte sich seine Lohntüte auch bei einem Bürofräulein. Er sah dann die vielen Stempel auf einem
Gestell, bestaunte das sanfte Geräusch der Rechenmaschine, die blondierten Haare des Fräuleins, sie sagte
freundlich „Bitte schön“, wenn er sich bedankte.
Über Mittag blieb Monika in der Stadt, sie aß eine Kleinigkeit, wie sie sagte, in einem Tearoom. Sie war dann
ein Fräulein, das in den Tearooms lächelnd Zigaretten raucht(attr Relativs). Oft fragten sie sie, was sie alles
getan habe in der Stadt(Indirektefrs Objks), im Büro. Sie wusste aber nichts zu sagen. Dann versuchten sie
wenigstens, sich genau vorzustellen(infgr Objks), wie sie beiläufig in der Bahn ihr rotes Etui mit dem
Abonnement aufschlägt und vorweist(Objks Relativs), wie sie den Bahnsteig entlang geht(OBjs KOnjks), wie
sie sich auf dem Weg ins Büro angeregt mit Freundinnen unterhält(Objs Konjs), wie sie den Gruß eines Herrn
lächelnd erwidert(Objs Konj). Und dann stellten sie sich mehrmals vor in dieser Stunde, wie sie heimkommt,
die Tasche und ein Modejournal unter dem Arm, ihr Parfum; stellten sich vor(Subjekts relativ), wie sie sich an
ihren Platz setzt(Relativs, wie sie dann zusammen essen würden.
Bald wird sie sich in der Stadt ein Zimmer nehmen, das wussten sie, und dass sie dann wieder um halb sieben
essen würden, dass der Vater nach der Arbeit wieder seine Zeitung lesen würde, dass es dann kein Zimmer
mehr mit Plattenspieler gäbe(KONJS OBJS), keine Stunde des Wartens mehr. Auf dem Schrank stand eine
Vase aus blauem schwedischem Glas, eine Vase aus der Stadt, ein Geschenkvorschlag aus dem Modejournal.
„Sie ist wie deine Schwester“, sagte die Frau, „sie hat das alles von deiner Schwester. Erinnerst du dich, wie
schön deine Schwester singen konnte?“(objs Konjs) „Andere Mädchen rauchen auch“, sagte die Mutter. „Ja“,
sagte er, „das habe ich auch gesagt.“ „Ihre Freundin hat kürzlich geheiratet“, sagte die Mutter. Sie wird auch
heiraten, dachte er, sie wird in der Stadt wohnen. Kürzlich hatte er Monika gebeten: „Sag mal etwas auf
französisch.“ – „Ja“, hatte die Mutter wiederholt, „sag mal etwas auf französisch.“ Sie wusste aber nichts zu
sagen.
Dann stellte die Mutter den Kaffee auf den Tisch. „Ich habe den Zug gehört“, sagte sie.
1
der Hocker: Stuhl ohne Lehne
2. Erkläre den Titel in mindestens 4 Zeilen!
Der Titel sagt man uber was in der Text erzahlt man, wie zum Beispiel die Eltern der Tochter
Sprechen uber Monika und was sie in seine Leben gemacht hatte. Aber der Titel kann auch eine
Tiefere Bedeutung hat, wie die Tochter hat nicht eine sehr gute Beziehung mit seine Eltern hat.
3. Beschreibe die Tochter und ihren Alltag in der Stadt (8 Reihen)!
4. Am Abend schreibt die Mutter in ihr Tagebuch, weil sie sich Gedanken über ihre Tochter macht.
Verfasse ihren Tagebucheintrag! 7 Zeihlen
Liebes Tagebuch,
Ich mache Sorge, weil meine Tochter besucht uns nicht mehr, ich weiB nichts uber was sie macht.
Ich will mehr Zeit mit sie Verbringen, ich will wieder eine Familie zu sein. Ich und mein Mann
wissen nicht mehr was zu machen. O Gott, wie viel vermisse ich sie.
Letzten Mal das ich mit sie gesprechen habe war letzte Monat. Ich habe eine Idee, ich werde mit
sie sprechen um in einen Tag spazieren gehen.
Alles gut, bis nachsten Mal.
5. Setze die Geschichte in 10 Reihen fort!
6. Beschreibe deine eigenen Essgewohnheiten in der Familie!
7. Unterstreiche alle Nebensätze aus der Kurzgeschichte und analysiere sie nach Inhalt, Form/
Einleitung und Stellung!
8. Ergänze folgenden Hauptsatz mit einem Nebensatz und bestimme den Inhalt und die Form!
…,Der Antwort ist noch ungewiss, weil die Kinder haben nicht gelernt.
Dass sie Franziosisch weisst, ist noch Ungewiss. Konjs
9. Wandle das unterstrichene Satzglied in den entsprechenden Nebensatz um und analysiere ihn
nach Inhalt und Einleitung/ Form!
Abends warteten sie auf Monika.
Als es Abends war, warteten sie auf Monika. Konjs temps
Sie warteten vor dem leeren Platz Monikas.
Sie warteten Vor Monikas Platz, welche leer war. Relativs Attr s
Er bestaunte das sanfte Geräusch der Rechenmaschine.
Er bestaunte, dass er .Konjs Objs
Sie aß eine Kleinigkeit in einem Tearoom.
SI ass eine Kleinigkeit, wo ein Tearoom war. Lokals Relativs
Sie ist wie deine Schwester.
Sie ist, genau so wie deine Schwester gesieht. Konjs Komparativs real
10. Finde im Text Synonyme zu folgenden Wörtern!
früher, unbesetzt, höher, zart, Regal, mindestens, zeigen, antworten
früher = Bevor, eher
unbesetzt= leer
höher= grosser
zart= fein
Regal= Brett
mindestens= wenigstens
zeigen=fortweisen
antworten=sagen, erwiedert
11. Schreibe das Wortfeld zu „sagen“ (7 Begriffe)!
Rufen, schreien, bruellen, sprechen, jammern, erklaren,reden, mitteilen, informieren, berichten=
neutralen
12. Erkläre die Bedeutung der Homonyme, indem du sie in Sätzen verwendest!
die Stadt – statt – der Staat, seit – seid, leeren – leeren – lehren, der Kaffee – das Café, der Arm – arm,
sieben – sieben, der Zug – der Zug
Der Staat ist sehr gross
Der korper findet sich in festigen Zustand statt
Die Stadt Timisoare ist nicht so gross
Seit ihr alle hier seid geht es mir besser
Wir leeren die Tisch
Der Lehrer lehrnt die Kinder.
Ich leere den leere Tasche.
Der Kaffee ist sehr gut.
Wir gehen zu den Cafe
Die Menschen haben zwei Armen
Er ist ein armer Mensch.
Ich habe ein Sieben in Deutsch bekommen
Wir sieben das Mehl.
Der Zug fahrt sehr schnell.
13. Formuliere die Wortfamilie von „Stadt“ (7 Wörter)!
Stadtansicht, Stadtarchiv, Stadtauto, Stadtautobahn, Stadtbanhof, Stadtbevolkerung, Stadtversammlung.
14. Beantworte die Fragen mit Nebensätzen und analysiere sie danach nach Inhalt und Form!
Warum bringt die Tochter Platten aus der Stadt?
Weil sie Musik hohren will. Kausal konjs
Wann isst sie in der Stadt?
Wann sie hungrig ist. Temp Nachzeitig konjs
Trotz welchen Umstandes warten die Eltern auf die Tochter?
Unter welcher Bedingung werden die Eltern wieder eine Stunde früher essen?
Sie werden wieder eine Stunde fruher essen statt sie ei... . Konditional konjs
15. Formuliere zu folgendem Hauptsatz die verlangten Nebensätze!
Abends warteten sie auf Monika, ...
Attributsatz, Relativsatz:
Abends warteten sie auf Monika, ...welche in einr Bank gegangen ist
Kausalsatz, Konjunktionalsatz:
Abends warteten sie auf Monika, ...weil sie mit ihr Zeit verbringen wollen
Konzessivsatz, Konjunktionalsatz:
Abends warteten sie auf Monika, ...obwohl sie wissen ,dass sie nicht kommt
Lokalsatz, Relativsatz:
Abends warteten sie auf Monika, ...wo sie essen wollen
Konsekutivsatz, Konjunktionalsatz:
Abends warteten sie auf Monika, ...so dass sie etwas assen.
Finalsatz, Konjunktionalsatz:
Abends warteten sie auf Monika, ...damit sie ins Restaurant gehen
Finalsatz, Infinitivgruppe:
Abends warteten sie auf Monika, ...um sie zu begrussen
Modalsatz, Konjunktionalsatz:
Abends warteten sie auf Monika, ...im dem sie spiel warteten
Modalsatz, Infinitivgruppe:
Abends warteten sie auf Monika, ... ohne ein Wort zu sprechen
irrealer Komparativsatz, verkappter Nebensatz:
Abends warteten sie auf Monika, ...als kaeme sie bald
irrealer Komparativsatz, Konjunktionalsatz:
Abends warteten sie auf Monika, ...als ob sie bald kaeme
Konditionalsatz, Konjunktionalsatz:
Abends warteten sie auf Monika, ...wenn es regnet
16. Verwandle die Nebensätze in Satzglieder!
Seit sie in der Stadt arbeitete, aßen sie erst um halb acht.
Seit ihrer Arbeit in der Stadt,assen sie erst um halb acht
Die Mutter sagte etwas, während sie warteten.
Sie wusste, wer darauf sang.
Sie wusste die Sanger
Sie sagte freundlich „Bitte schön“, wenn er sich bedankte.
Sie sagte freundlich „Bitte schon“ beim Danken
Sie war dann ein Fräulein, das in den Tearooms lächelnd Zigaretten raucht.
Sie war dann in den Tearooms Lachendes, Rauchendes Fraulein
Oft fragten sie sie, was sie alles getan habe.
Oft fragten sie sie, nach ihren Tatigkeiten
Dann versuchten sie wenigstens, die genaue Vorstellung, des Aufschlagungs und Vorweisens des ...
Sie wussten, dass sie dann wieder um halb sieben essen würden.
Sie wussten, das Essen um halb Sieben
Erinnerst du dich, wie schön deine Schwester singen konnte?
Errinerst du dich an den Sang deiner Schwester
In der kurz Geschichte „Die Tochter“ Geschrieben von Peter Bichsel handelt es um eine Tochter die
selten mit seine Familie Zeit verbringt