Das Atom Und Atommodelle
Das Atom Und Atommodelle
Alles um uns besteht aus Atomen. Die Luft, die Erde unser eigener Körper. Atome sind die
Bausteine aus denen alle Materie bestehen. Sie haben einen Durchmesser von nur einem
10-tel mm.
Mit einem Elektronenmikroskop kann man ein Atom 1o- Millionenfache vergrößern.
Merke: Die Atome unterschiedliche Elemente unterscheiden sich von einenader aber jedes
Atom ganz gleich auf Gold oder Helium besizt den gleichen grundsäztlichen Aufbau.
Abb. 3
Atomkern
Wolken mit
Elektronen
Abb. 4
Atomkern
Fast die gesamt Masse eines Atoms befindet sich im Kern. Die Masse der Elekronnenhülle
beträgt nur 1% der Gesamtmasse eines Atoms.
Abb. 5
Hier siehst du einen kurzen Überblick über die wichtigsten Atommodelle. Die Atommodelle
sind vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend genauer geworden.
Die erste Vorstellung von Atomen stammt aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Der
griechische Philosoph Leukipp und sein Schüler Demokrit formulierten, dass es etwas
Unteilbares geben muss. Denn sie hatten die Vermutung, dass Materie nicht beliebig weit
zerteilt werden kann. Deshalb war ihre Vermutung, dass Stoffe aus festen, unteilbaren
Teilchen bestehen. Die Kernaussage des Teilchenmodells ist:
Bei dieser Reaktion gehen, wie die 4. Kernaussage besagt, keine Atome verloren und es
entstehen auch keine neuen. Die Anzahl der Atome bleibt, wie du in der Abbildung sehen
kannst, gleich. Die Atome des Schwefels und Kupfers ordnen sich bei der chemischen
Reaktion nur neu an.
Übrigens: Laut der 3. Kernaussage des Dalton Modell hat jedes Element eine eigene
Atomsorte. Wenn es also 118 Elemente gibt, gibt es auch 118 verschiedene Atome!
Das Atommodell von Dalton war bahnbrechend und einige Kernaussagen gelten auch
heute noch:
Doch nach 200 Jahren Forschung wurde das Dalton-Atommodell teilweise widerlegt:
Dalton könnte nicht mit seinem Atommodell die elektrophysikalische oder elektrochemische
Erscheinungen erklären.
Thomson führte im 1903 ein Versuch mit Hochspannung durch, dabei hat sich ein Atom
gespalten und es entstand Energie. Wie kann das sein, könnte er nichts erklären.
Thomson sagte weiter, da ein Atom aber in sich Neutral ist(weder positiv noch negativ)
muss es auch noch andere, positiv geladene Teilchen in einem Atom geben. Ich nenne sie
Protonen!
Thomson’s Schlusswort: Die entstandene Energie kommt daraus, daß Elektronen aus
dem Atom sich befreit haben. Thomson ist also der Entdecker der Atomspaltung.
Das Rutherford Atommodell ist das erste Atommodell, das den Atomkern einführt. Laut
Rutherford ist der Atomkern im Zentrum des Atoms sehr klein und positiv geladen.
Die gesamte Masse des Atoms liegt nahezu im Kern des Atoms. Die Elektronen kreisen in
Video: [Link]
platziert und leuchtet dort, wo ein Teilchen auf ihn trifft. So wollte Rutherford
feststellen, wie sich die positiven Teilchen in der Strahlung beim Auftreffen auf die
Goldatome verhalten.
Durch seinen Versuch hat Rutherford erwartet, daß der Teilchenstrahl nicht abgelenkt und
einfach durch die Goldfolie durchgehen wird. Statt dessen beobachtete er, daß Drei
Laut Thomson sind die Ladung und Masse eines Atoms gleichmäßig verteilt. Da das Atom
neutral ist.
Das Atommodell von Thomson musste also Fehler enthalten. Deshalb hat Rutherford mit
seinen Beobachtungen aus dem Streuversuch, ein neues Atommodell aufgestellt.
Das Atommodell von Rutherford zeichnet sich durch drei wichtige Eigenschaften aus:
Ein Atom besteht aus einem sehr kleinen, positiv geladenen Atomkern, welcher fast
die gesamte Masse enthält.
Die Atomhülle ist fast 3000-mal größer als den Kern des Atoms. Die Atomhülle ist
fast „leer“.
Die Elektronen kreisen in der Atomhülle um den Atomkern.
- Die zurückgestreute Teilchen sollen positive Teilchen. Zum Beispiel die
Atomkerne.
Weil die Teilchen positiv sind, wurden sie von positiven Atomkernen
weggestoßen.
- Der Großteil der Teilchen ist ungehindert durch die Goldfolie durch-
gedrungen. Somit muss ein sehr großer Teil um den Atomkern herum „leer“
sein. Weil Elektronen fast keine Masse besitzen, können sie die Teilchen vom
Durchdringen nicht abhalten. Somit befinden sich die Elektronen in einer sehr
großen, aber leeren Atomhülle.
Übersicht über die wichtigsten Atommodelle, ihre Entdecker und deren Theorien.
Ein Atommodell ist der Versuch, sich den Aufbau von Atomen vorzustellen. Zu den
bekanntesten Modellen zählen die Atommodelle nach Demokrit, Dalton, Thomson,
Rutherford sowie Bohr und schließlich das heutige quantenmechanische Modell.
Nachfolgend findest Du zu jedem Atommodell eine kurze Beschreibung und eine Skizze zur
Veranschaulichung.
Die Bezeichnung Atom leitet sich vom griechischen Wort atomos ab, was so viel wie
"unteilbar" bedeutet.
Laut Demokrit können unendlich viele Atome existieren. Trotz unterschiedlicher Formen
bestehen alle Atome seiner Ansicht nach aus derselben Ursubstanz.
Atom
Ein Atom ist die kleinste Einheit der Materie, welche die Eigenschaften eines chemischen
Elements aufweist. Die Größe eines Atoms beträgt ungefähr 100 Pikometer.
Die frühesten Aufzeichnungen von Diskussionen über die grundlegende Struktur von Materie
stammen von den alten Griechen und setzen sich bis in die heutige Zeit fort. Hier erfährst du
mehr über die Entwicklung der Atomtheorie.
Das Atom ist aus 3 subatomaren Atomteilchen aufgebaut: Neutronen, Protonen und
Elektronen. Diese sind neutral, positiv und negativ geladen. Die Neutronen und Protonen
befinden sich im Kern des Atoms, während die Elektronen den Kern umkreisen. Der Kern ist
eine kleine dichte Region in der Mitte des Atoms.
Die Anzahl der Protonen entspricht der Ordnungszahl eines Atoms. Neutronen und Protonen
bilden zusammen die Massenzahl eines Atoms. Da Protonen und Elektronen gegensätzliche
Ladungen besitzen, zeigt die Differenz die Ladung des Atoms an. Geladene Atome
werden Ionen genannt.