Ich bin nicht auf der Welt, damit mir jemand die Welt
erklärt. (Peter Handke)
Mathematik für Betriebswirte
Schulmathematik und Funktionen
Prof. Dr. Volker Matthias Gundlach
1
Organisatorisches
Zentrales Element: Moodle-Kurs, Einschreibung bis zum
10.07. ohne Passwort
• Begrüßungs- bzw. Einführungspodcast
• aktuelle und sonstige Informationen
• Skript, Materialien zur Vorlesung
• Übungsaufgaben mit Lösungen
• Klausurhinweise
90-minütige Klausur am Ende des Semesters;
• Erlaubte Hilfsmittel: Beliebiger Taschenrechner und
schriftliche Hilfsmittel jeglicher Art
• Verboten: Jegliche Form von Kommunikationsmitteln
(Smartphone, Laptop, etc.)
• Klausuraufbau: Aufgaben zu 120 Punkten, 100 Punkte
entsprechen 100%; 50 Punkte zum Bestehen
• Erleichterungen für Studierende mit Einschränkungen (BliZ)
• Rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich!
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 2
Schulmathematik
Vorausgesetzt (und trotzdem kurz wiederholt) werden
• der sichere Umgang mit den Grundrechenarten (Addition,
Subtraktion, Multiplikation, Division)
• die Kenntnis und Darstellung der Zahlenarten: natürliche
Zahlen, ganze Zahlen, rationale Zahlen, reelle Zahlen
• Bruchrechnung
• Potenzen
• Binomische Formeln
• Umstellen von Gleichungen und Ungleichungen
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 3
Rechnen
• … mit Zahlen kann der Taschenrechner besser als wir
• … wir müssen allerdings die zu berechnenden Größen richtig
eingeben
• … insbesondere müssen wir Rechnungen und Zahlen richtig
aufschreiben und darstellen
Vorsicht bei der Multiplikation mit negativen Zahlen
Vorsicht beim Kombinieren von Addition/Subtraktion und
Multiplikation/Division
Vorsicht beim Rechnen mit Klammern
Vorsicht bei der Darstellung von gemischten rationalen Zahlen
Wir rechnen meist nicht nur mit Zahlen, sondern mit beliebigen
mathematischen Termen. Dies sind mathematische Ausdrücke, die sich
aus Zahlen und Variablen unter Nutzung von mathematischen
Verknüpfungen und Klammern darstellen lassen.
𝟐 𝟐 𝟐
Beispiele: ,
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Wie lautet das korrekte Ergebnis von
?
A. 10
B. 20
C. 30
D. 40
E. 50
F. 60
G. 70
H. 80
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für
5 Betriebswirte
Punkt vor Strich
Lösung für das Quiz:
Konvention: Um Doppeldeutigkeiten zu vermeiden, gilt die
Konvention „Punkt vor Strich“, d.h. zuerst müssen die
Operationen und :, die mit Punkten dargestellt werden
ausgeführt werden, dann die Operationen + und , die mit
Strichen gekennzeichnet sind.
Die Verwendung von Klammern ist ratsam, insbesondere
bei der Darstellung von negativen Zahlen.
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Wie lautet das korrekte Ergebnis von
?
A. 11/3
B. -11/3
C. 29/3
D. -29/3
E. 11
F. -11
G. 17
H. -17
I. 87
J. -87
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für
7 Betriebswirte
Wie kann die Zahl auf andere Weise
korrekt angegeben werden?
B. 0,8
C. 0,9
E. 2,4
F. 2,5
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für
8 Betriebswirte
Darstellung von Brüchen
Gemischte Zahlen wie z.B. aus einer ganzen Zahl und
einem (echten) Bruch sind in dieser Darstellung nicht eindeutig,
können z.B. mit verwechselt werden. Sie sollten besser
vermieden und als unechter Bruch, z.B. geschrieben
werden.
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Kehrwert von Brüchen
Beispiel: 𝟏 , wie viele Hälften erhält man aus einem Ganzen?
𝟐
2
Kehrwert: Den Kehrwert 𝐩 eines Bruches erhält man, indem man
𝐪
den Bruch umkehrt:
Frage: Welches ist der Kehrwert von ?
Antwort:
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 10Betriebswirte
Mathematik für
Kürzen von Brüchen I
Beispiel:
Begründung: Das Verhältnis von zwei Zahlen verändert sich nicht,
wenn beide Zahlen auf die gleiche Weise vervielfacht werden.
Beispiel: Angestellte A verdient 3000 €, Angestellte B 4000 € pro
Monat, d.h. das Gehalt von A beträgt des Gehalts von B. Erhöhen
sich die Gehälter aller Angestellten um den Faktor q (beide
erhalten eine Gehaltserhöhung um i Prozent, q=1+i), dann bleibt
das Verhältnis der Gehälter gleich:
Gleiche Faktoren in Zähler und Nenner dürfen gekürzt, also
gestrichen werden.
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 11Betriebswirte
Mathematik für
Kürzen von Brüchen II
Beispiel: Angestellte A verdient 3000 €, Angestellte B 4000 €
𝟑
pro Monat, d.h. das Gehalt von A beträgt 𝟒 des Gehalts von B.
Erhöhen sich die Gehälter aller Angestellten um 1000 €, dann
verändert sich das Verhältnis der Gehälter :
Gleiche Summanden in Zähler und Nenner dürfen nicht
gekürzt werden!
Merkregel: Aus Summen kürzen nur die Dummen!
Beispiel: , aber bzw.
(aus beiden Summanden im Zähler wird gekürzt)
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 12Betriebswirte
Mathematik für
Welcher Ausdruck entspricht dem Bruch
?
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Erweitern von Brüchen
Zum Größenvergleich zweier Brüche kann es hilfreich sein, die
Brüche so umzuschreiben, dass Sie denselben Nenner besitzen.
Dazu nutzt man die Umkehrung des Kürzens, das Erweitern des
Bruches:
Man multipliziert Zähler und Nenner eines jeden Bruchs, bis ein
gemeinsamer Nenner entstanden ist. Dabei sind auf gemeinsame
Teiler zu achten. Eine brutal-primitive Methode besteht darin, die
Brüche mit den Nennern des jeweils anderen Bruchs zu erweitern.
Fortschrittlicher ist die Möglichkeit, zunächst eine
Primfaktorzerlegung des Nenners durchzuführen.
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 14Betriebswirte
Mathematik für
Addition/Subtraktion von Brüchen
Zur Addition bzw. Subtraktion von Brüchen werden die folgenden
Schritte empfohlen:
1. Den Hauptnenner der Brüche suchen und die Brüche
entsprechend erweitern.
2. Die Summe bzw. Differenz aus den Zählern der neuen Brüche
bilden, der Nenner bleibt gleich.
3. Ergebnis, wenn möglich, kürzen.
Beispiel:
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 15Betriebswirte
Mathematik für
Welcher Bruch entspricht dem Ausdruck
?
𝟑𝟏
𝟔𝟎
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Multiplikation von Brüchen
Bei der Multiplikation von Brüchen werden die jeweiligen
Zähler und die jeweiligen Nenner miteinander multipliziert. Am
Ende sollte das Ergebnis, wenn möglich, gekürzt werden.
Beispiel:
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 17Betriebswirte
Mathematik für
Division von Brüchen
Dividieren bedeutet (auch bei natürlichen Zahlen) die Multiplikation
mit dem Kehrwert. Somit wird bei der Division von Brüchen
zunächst der Kehrwert des Divisors gebildet und dann der
Dividend mit dem gebildeten Kehrwert des Divisors multipliziert.
Beispiel:
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 18Betriebswirte
Mathematik für
Welches ist das korrekte Ergebnis
von ?
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 19
Potenzen
Bei der mehrfachen, insbesondere der n-fachen Addition
derselben Zahl a nutzt man die Konvention a+a+….+a=n a, wobei
gilt 0=0 a
Entsprechend schreibt man für die mehrfache, insbesondere die
n-fache Multiplikation
wobei gilt .
wird als die n-te Potenz von a bezeichnet, a heißt dann Basis
und n Exponent. Der Exponent gibt also an, wie oft die Basis a mit
sich selbst multipliziert wird. Auf einen Vorfaktor u vor der Basis a
hat der Exponent keinen Einfluss ebenso wie das Vorzeichen:
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 20Betriebswirte
Mathematik für
Regeln für Potenzrechnungen I
Beispiel:
Bei Produkten von Potenzen gleicher Basis erfolgt eine
Addition der Exponenten:
wobei gilt .
Beispiel:
𝟐 𝟑 𝟒 𝟗
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 21Betriebswirte
Mathematik für
Regeln für Potenzrechnungen II
Bei Quotienten von Potenzen gleicher Basis erfolgt eine
Subtraktion der Exponenten:
Negative Exponenten sind möglich und sinnvoll. Mit ihnen lassen
sich Kehrwerte darstellen:
Beispiel:
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 22Betriebswirte
Mathematik für
Regeln für Potenzrechnungen III
Bei Produkten/Quotienten von Potenzen mit ungleicher Basis
und gleichem Exponenten erfolgt eine Verrechnung der Basen:
Beispiele:
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 23Betriebswirte
Mathematik für
Regeln für Potenzrechnungen IV
Bei Potenzen von Potenzen erfolgt eine Multiplikation der
Exponenten:
Beispiel:
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 24Betriebswirte
Mathematik für
Welches ist das korrekte Ergebnis von
?
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 25
Welches ist das korrekte Ergebnis von
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 26
Der Binomische Lehrsatz I
b
b b
a b
b
b
a
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Der Binomische Lehrsatz II
b b
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Welches ist das korrekte Ergebnis von
?
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 29
Umformungen von Gleichungen
Gleichungen dürfen mit Zahlen multipliziert werden, d.h. jede
Seite der Gleichung wird mit dieser Zahl multipliziert, und in
Gleichungen kann auf jeder Seite die gleiche Zahl addiert oder
subtrahiert werden, ohne dass sich an der Richtigkeit der
Gleichung etwas ändert:
Beispiele:
Quadratische Gleichung: Lösung mit pq-Formel
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 30Betriebswirte
Mathematik für
pq-Formel
besitzt die Lösungen
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 31Betriebswirte
Mathematik für
abc-Formel (Mitternachtsformel)
besitzt die Lösungen
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES 32Betriebswirte
Mathematik für
Bestimmen Sie die Lösungen von
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Funktionen
functio (lat.): Verrichtung, Ausführung, Tätigkeit
Eingangsgröße x Ausgangsgröße y
Funktion
Was darf rein? Was kommt raus?
Was passiert?
Eine Funktion ist eine eindeutige Vorschrift, wie aus
der Eingangsgröße (falls zulässig) die Ausgangsgröße
wird.
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 34
Funktionen in der BWL
Eingangsgröße x Ausgangsgröße y
Funktion
Was darf rein? Was kommt raus?
Was passiert?
Eine Funktion ist eine eindeutige Vorschrift, wie aus der
Eingangsgröße (falls zulässig) die Ausgangsgröße wird
• Welche Eingangsgröße ist sinnvoll, wann gilt die
Beschreibung mit Hilfe der Funktion?
• Welche Ausgangsgrößen sind sinnvoll, wie können
sinnvoller Output garantiert werden?
• Unter welchen Restriktionen gilt der beschriebene
funktionale Zusammenhang?
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 35
Beispiele
1. Der Bekanntheitsgrad hängt
funktional von den Werbeausgaben (in Euro)
eines Unternehmens/einer Marke ab.
2. Der Output (in ME) hängt (bei sonst gleichen
Bedingungen hinsichtlich vorhandener Rohstoffe,
Arbeitskraft, etc.) funktional von der Betriebsdauer
(in h) einer Produktionsanlage ab.
3. Die zu zahlende Einkommensteuer (in GE) ist
eine Funktion des Einkommens (in GE).
4. Die Produktionskosten (in GE) hängen (bei
konstanten Kosten für die Produktionsfaktoren)
funktional von der p (in
ME) ab.
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 36
Ideen zur Festlegung einer Funktion
Um eine Funktion (sinnvoll) festzulegen, benötigen wir folgende
Zutaten:
1) Eine Restriktion, die nur sinnvolle Eingangsgrößen
zulässt: Erlaube nur Werte aus einer Menge D
(Definitionsmenge), die sinnvoll bezüglich der
Problemerfassung und der mathematischen Umsetzung ist.
2) Eine Menge W (Wertebereich), der den zulässigen Output
kennzeichnet; eventuell muss D angepasst werden, um
Werte in W zu garantieren.
3) Eine eindeutige Vorschrift f (eigentliche Funktion), wie
aus den Eingangsgrößen aus D Ausgangsgrößen in W
bestimmt werden.
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 37
Festlegung einer Funktion
Eine Vorschrift f, die jedem Element aus einer Menge genau
eine Zahl zuordnet, heißt Funktion auf der Menge D:
D: Definitionsbereich, legt fest, welche Werte der
Eingangsgröße x zulässig sind:
• Nicht alle Werte, die berechnet werden könnten, sollen und dürfen
auch berechnet werden
• Werte, die nicht berechnet werden können, sollen auch nicht
berechnet werden
W: Wertebereich, legt fest, welche Werte y erzeugt werden sollen
x: unabhängige Variable, Argument der Funktion
y: abhängige Variable, Funktionswert
f: Funktionsname, kann durch y=y(x) anonymisiert werden.
Unverzichtbar: Zuordnungsvorschrift und Definitionsbereich
(kann beiläufig gekennzeichnet sein, z.B. durch „für x>0“)
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 38
Definitionsbereiche
Oftmals werden für die Funktion alle reellen Zahlen als
Argumente zugelassen. Dann ist also . In diesem Fall wird
dann meist auf die Angabe des Definitionsbereichs verzichtet.
Einschränkungen des Definitionsbereichs können durch
Bedingungen an die Argumente oder durch Angaben von
Mengen (insbesondere Intervalle) als Definitionsbereiche
erfolgen:
• x>0 oder x≥-1 oder x<2 oder x≤-3,5 oder x≠0
• (alle natürlichen Zahlen), (alle reellen Zahlen mit
Ausnahme der 0)
• D=[0;2] (alle reellen Zahlen zwischen 0 und 2, inklusive 0 und 2)
• D=(-3;3) (alle reellen Zahlen zwischen -3 und 3, exklusive -3 und 3)
• D=(-2;5] (reelle Zahlen zwischen -2 und 5, exklusive -2, inklusive 5)
• (alle positiven reellen Zahlen, also x>0)
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 39
Quiz
Welches Intervall ist durch die Bedingung –x > 4 charakterisiert?
–x > 4
D)
E)
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 40
Beispiel
• Definitionsbereich: alle nichtnegativen Zahlen,
• f könnte auch für alle reellen Zahlen berechnet
werden, die negativen Zahlen sind hier aber explizit
ausgeschlossen
• definiert dieselbe Funktion
• definiert eine
andere Funktion
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 41
Einsetzen in eine Funktion
Für eine Funktion f(x) ist x das Argument. Für das
Argument kann
• ein Zahlenwert aus dem Definitionsbereich
• eine parameterabhängige Größe
• eine andere Funktion
eingesetzt werden.
Z.B. für
• f(0)= 1
• f(2)= 1
• f( 2)= 1 nicht definiert
• f(2 )= , aber nur,
wenn 2 ) , d.h. wenn
• f(g(t)) für g(t)= , aber nur, wenn g
• f(g(s,t)) für g(s,t)= , geht immer, da g
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 42
Eingeschränkte Definitionsbereiche
Aus mathematischen Gründen gibt es für einige Funktionen von
vorne herein Einschränkungen, die sich im Definitionsbereich
niederschlagen müssen: Taucht ein Argument x
• im Nenner eines Bruches auf, so muss sichergestellt werden,
dass der Nenner nicht 0 wird
• in einer geraden Wurzel ( 𝐧 , n gerade) auf, so muss
sichergestellt werden, dass der Radikand (Ausdruck in der
Wurzel) nicht kleiner als 0 wird
• in einem Logarithmus ( ) auf, so muss sichergestellt
werden, dass das Argument des Logarithmus positiv
bleibt.
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 43
Beispiel: Preis eines Guts I
Zusammenhang zwischen Preis und Absatzmenge eines Guts
• Unabhängige Variable: Preis p (in GE) eines Guts
• Abhängige Variable: Absatzmenge x=x(p) (in ME)
Aus mathematischen Gründen: keine Einschränkung nötig, es
könnte gewählt werden.
Ökonomische Gründe: p<0, x<0 nicht sinnvoll
Damit ergibt sich als problembezogener Definitionsbereich
bzw.
Für p=0 ergibt sich x(0)=1000 (Sättigungsmenge).
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 44
Beispiel: Preis eines Guts II
Zusammenhang zwischen Preis und Absatzmenge eines Guts
• Unabhängige Variable: Preis p (in GE) eines Guts
• Abhängige Variable: Absatzmenge x=x(p) (in ME)
Aus mathematischen Gründen:
Ökonomische Gründe: p<0, x<0 nicht sinnvoll
Damit ergibt sich als problembezogener Definitionsbereich
bzw.
(Sättigungsmenge)
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 45
Wertetabelle und Graph
Zur übersichtlichen oder vereinfachten Darstellung einer Funktion,
z.B. für
• Wertetabelle: exemplarischer Eindruck; Zusammenstellung von
unabhängigen und abhängigen Größen für ausgewählte
unabhängige Größen, Wertepaare (x,y)
• Graph: anschauliche Darstellung in einem kartesischen
Koordinatensystem
x -2 -1 0 1 2 3
y=f(x) 7 3 1 1 3 7
Die Gesamtheit aller (x,y)-Paare wird als Graph
bezeichnet; dargestellt in einem
Koordinatensystem spricht man von dem
Funktionsgraph oder der Funktionskurve
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Mathematik für Betriebswirte 46
Beispiel: Preis-Absatz-Funktion
p 0 2 4 6 8 10
x=x(p) 1000 800 600 400 200 0
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