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SC3000 Servicio

Das Wartungshandbuch für die SC3000-Serie bietet umfassende Anleitungen zur Sicherheit, Wartung und Instandhaltung des Fahrzeugs. Es umfasst verschiedene Abschnitte zu Schmierung, Hydraulik, Antriebseinheit und Elektrik, einschließlich spezifischer Wartungsprozeduren und Empfehlungen. Zudem enthält es Informationen zur Nutzung des Handbuchs, zur Ersatzteilbestellung und zu Schulungen.

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Marcelo Gonzàlez
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SC3000 Servicio

Das Wartungshandbuch für die SC3000-Serie bietet umfassende Anleitungen zur Sicherheit, Wartung und Instandhaltung des Fahrzeugs. Es umfasst verschiedene Abschnitte zu Schmierung, Hydraulik, Antriebseinheit und Elektrik, einschließlich spezifischer Wartungsprozeduren und Empfehlungen. Zudem enthält es Informationen zur Nutzung des Handbuchs, zur Ersatzteilbestellung und zu Schulungen.

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Service Manual

Wartungshandbuch
Manuel de maintenance SC3000 Series
INHALTSVERZEICHNIS

Printed in Germany
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Printed in Germany
INHALTSVERZEICHNIS

Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis .................................................................................................................................... IDX-2230-001

MA – SICHERHEIT
Im Handbuch verwendete Sicherheitssymbole ....................................................................................... MA-2230-001
Allgemeine Sicherheitshinweise zu Wartung und Instandsetzung ....................................................... MA-2230-001
Wartungs- und Reparaturarbeiten ...................................................................................................... MA-2230-001
Vor dem Abstellen des Fahrzeugs ...................................................................................................... MA-2230-002
Vor Arbeiten am Fahrzeug ................................................................................................................... MA-2230-002
Vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs .................................................................................................... MA-2230-002
Warn- und Hinweisschilder am Fahrzeug ................................................................................................ MA-2230-002

ITD – EINLEITUNG
Einleitung ................................................................................................................................................... ITD-2230-001
Allgemeines .......................................................................................................................................... ITD-2230-001
Benutzung des Handbuchs ................................................................................................................. ITD-2230-001
Seitennummerierung ........................................................................................................................... ITD-2230-003
Bedienungsanleitung ........................................................................................................................... ITD-2230-003
Serviceschulung ................................................................................................................................... ITD-2230-003
Ersatzteilbestellung ............................................................................................................................. ITD-2230-003
Modellnummernbezeichnung .............................................................................................................. ITD-2230-004
Batterie-Optionen ................................................................................................................................. ITD-2230-005

M1 – SCHMIERUNG UND EINSTELLUNG


Schmierung und Einstellung ................................................................................................................. M1.0-2230-001
Komponentenzugang ........................................................................................................................ M1.0-2230-001
Aufbocken des Fahrzeugs ................................................................................................................ M1.0-2230-004
Schmiermittel- und Ölempfehlungen ............................................................................................... M1.1-1710-001
Schmiermittel .................................................................................................................................. M1.1-1710-001
Kühlhausfahrzeuge ........................................................................................................................ M1.1-1710-001
Einbeziehung des Fahrers ................................................................................................................ M1.1-1710-001
Täglicher Wartungsnachweis ........................................................................................................... M1.1-1710-001
Prüf- und Wartungsplan .................................................................................................................... M1.2-2230-001
Anzugsmomente ............................................................................................................................... M1.9-2230-001

M2 – WARTUNG HYDRAULIK
Hydrauliksymbole ................................................................................................................................... M2.0-0000-001
Hydraulisches System ........................................................................................................................... M2.1-2230-001
Allgemeines ....................................................................................................................................... M2.1-2230-001
Funktionsbeschreibung .................................................................................................................... M2.1-2230-003
Leerlaufbetrieb ............................................................................................................................... M2.1-2230-003
Prioritätsventil ................................................................................................................................. M2.1-2230-003
Lenken ........................................................................................................................................... M2.1-2230-003
Heben ............................................................................................................................................. M2.1-2230-003
Neigen ............................................................................................................................................ M2.1-2230-003
Steuerschieber .................................................................................................................................. M2.4-2230-001
Einstellung des Hauptüberdruckventils ........................................................................................... M2.4-2230-001
Wartung und Instandsetzung .......................................................................................................... M2.4-2230-001
Pumpenmotor .................................................................................................................................... M2.6-2230-001
Hydraulikpumpe ................................................................................................................................ M2.6-2230-001
Inbetriebnahme .............................................................................................................................. M2.6-2230-001
Entlüften ......................................................................................................................................... M2.6-2230-001
Ölwechsel .......................................................................................................................................... M2.6-2230-001

M3 – WARTUNG ANTRIEBSEINHEIT
Fahrzeugantrieb ..................................................................................................................................... M3.0-2230-001
Getriebe .............................................................................................................................................. M3.0-2230-001
Ausbau ........................................................................................................................................... M3.0-2230-001

Printed in Germany

01/99
IDX-2230-001
INHALTSVERZEICHNIS
Fahrmotor .......................................................................................................................................... M3.0-2230-001
Ausbau ........................................................................................................................................... M3.0-2230-001
Getriebeaufbau .................................................................................................................................. M3.1-2230-001
Montage des Stirnradwinkelgetriebes ............................................................................................. M3.1-2230-001
Vormontage Gehäuse mit Flanschwelle ......................................................................................... M3.1-2230-001
Vormontage Kegelrad-Stirnritzelwelle ............................................................................................. M3.1-2230-001
Stirnrad-Flanschwellen-Montage .................................................................................................... M3.1-2230-001
Montage Kegelrad .......................................................................................................................... M3.1-2230-002
Montage Kegelritzel ........................................................................................................................ M3.1-2230-002
Flankentragbild .................................................................................................................................. M3.1-2230-003
Korrekturmöglichkeiten des Flankentragbildes .............................................................................. M3.1-2230-003
Verkleinerung der Einbaudistanz des Kegelritzels .......................................................................... M3.1-2230-003
Vergrößerung der Einbaudistanz des Kegelritzels .......................................................................... M3.1-2230-003
Wartung .............................................................................................................................................. M3.1-2230-004
Ölfüllung ......................................................................................................................................... M3.1-2230-004
Ölsorten .......................................................................................................................................... M3.1-2230-004
Ölstand ........................................................................................................................................... M3.1-2230-004
Ölwechsel ....................................................................................................................................... M3.1-2230-004

M4 – WARTUNG ELEKTRIK
Elektrische Grundlagen ......................................................................................................................... M4.0-2230-001
Farbschlüssel für Leitungen ............................................................................................................. M4.0-2230-001
Abkürzungen ..................................................................................................................................... M4.0-2230-002
Elektrische Schaltsymbole ............................................................................................................... M4.0-2230-004
Elektrische Komponenten ..................................................................................................................... M4.2-2230-001
Schalterfunktionen ............................................................................................................................ M4.2-2230-001
Bremsschalter (BRS) ...................................................................................................................... M4.2-2230-001
Encoder (ENC), Encoder Modul (EM) ............................................................................................ M4.2-2230-001
Fahrpedalschalter (ACS, POT1) ..................................................................................................... M4.2-2230-001
Fahrtrichtungsschalter (DIS) ........................................................................................................... M4.2-2230-001
Handbremsschalter (HBS) ............................................................................................................. M4.2-2230-001
Heben-Potentiometer (POT2) ......................................................................................................... M4.2-2230-001
Lenkachsen-Potentiometer (POT3) ................................................................................................ M4.2-2230-001
Neige- (TLT), Seitenschub- (SSS), Zusatzfunktionsschalter (AXS) ................................................ M4.2-2230-001
Not-Aus-Funktion ........................................................................................................................... M4.2-2230-001
Schlüsselschalter (KYS) ................................................................................................................. M4.2-2230-001
Sicherungen (FU) ........................................................................................................................... M4.2-2230-001
Sitzschalter (SES) .......................................................................................................................... M4.2-2230-002
Signalhornschalter (HNS) ............................................................................................................... M4.2-2230-002
Elektrische Teile - Übersicht ............................................................................................................. M4.2-2230-002
Fahrsteuerung Zapimos B1S 48/700 ..................................................................................................... M4.3-2230-001
Allgemeines ....................................................................................................................................... M4.3-2230-001
Wichtige Eigenschaften .................................................................................................................... M4.3-2230-001
Eingebaute Schutzfunktionen .......................................................................................................... M4.3-2230-001
Verpolschutz ................................................................................................................................... M4.3-2230-001
Verdrahtungsfehler ......................................................................................................................... M4.3-2230-001
Überhitzung .................................................................................................................................... M4.3-2230-001
Schutzart ........................................................................................................................................ M4.3-2230-001
Wichtige Begriffe ............................................................................................................................... M4.3-2230-001
Shunt oder Nebenwiderstand (+SH/-SH) ........................................................................................ M4.3-2230-001
Volt Motor Negativ (VMN) ............................................................................................................... M4.3-2230-001
Erklärung der Funktionen ................................................................................................................. M4.3-2230-002
Beschleunigungs-/ Verzögerungsrate ............................................................................................. M4.3-2230-002
Fahrschalter ................................................................................................................................... M4.3-2230-002
Reaktion auf Fahrschaltersignal ..................................................................................................... M4.3-2230-002
Fehleraufzeichnung ........................................................................................................................ M4.3-2230-002
Fehlererkennung ............................................................................................................................ M4.3-2230-002
Funkenloses Schützschalten .......................................................................................................... M4.3-2230-002

Printed in Germany

01/99
IDX-2230-002
INHALTSVERZEICHNIS
Gegenstrombremsen ...................................................................................................................... M4.3-2230-002
Schleichfahrt .................................................................................................................................. M4.3-2230-002
Langsamfahrt ................................................................................................................................. M4.3-2230-002
Lenkkontrolle .................................................................................................................................. M4.3-2230-002
Lenkeinschlag 45° .......................................................................................................................... M4.3-2230-003
MOSFET ........................................................................................................................................ M4.3-2230-003
Nutzbremsung (Gegenstrombremsen mit Batterierückspeisung) ................................................... M4.3-2230-003
Pulsweitenmodulation (PWM) ........................................................................................................ M4.3-2230-003
Rampenstart ................................................................................................................................... M4.3-2230-003
Schlüsselschalter ........................................................................................................................... M4.3-2230-003
Selbsttest ....................................................................................................................................... M4.3-2230-003
Alarm bei Rückwärtsfahrt ............................................................................................................... M4.3-2230-003
Sitzschalter ..................................................................................................................................... M4.3-2230-003
Strombegrenzung ........................................................................................................................... M4.3-2230-003
Überspannung ................................................................................................................................ M4.3-2230-003
Überhitzung .................................................................................................................................... M4.3-2230-003
Unterspannungsreduzierung .......................................................................................................... M4.3-2230-003
Anschlüsse Fahrsteuerung ZAPIMOS B1S 48/700 ......................................................................... M4.3-2230-004
Programiergerät-Anschluß "B" ....................................................................................................... M4.3-2230-005
Status-LED "A" ............................................................................................................................... M4.3-2230-005
Diagnose mit Status- LED .............................................................................................................. M4.3-2230-005
Steuerleitungsanschlüsse ................................................................................................................ M4.3-2230-006
Fahrsteuerung ................................................................................................................................ M4.3-2230-006
Pin-Belegungen ZAPIMOS B1S 48/700 ............................................................................................ M4.3-2230-007
Wartung .............................................................................................................................................. M4.3-2230-008
Reinigung der Fahrsteuerung ......................................................................................................... M4.3-2230-008
Ausbau/Einbau der Fahrsteuerung .................................................................................................. M4.3-2230-008
Ausbau ........................................................................................................................................... M4.3-2230-008
Einbau der Fahrsteuerung .............................................................................................................. M4.3-2230-009
Pumpensteuerung ZAPIMOS HP 350A ................................................................................................. M4.3-2230-200
Allgemeines ....................................................................................................................................... M4.3-2230-200
Eingebaute Schutzfunktionen .......................................................................................................... M4.3-2230-200
Verpolschutz ................................................................................................................................... M4.3-2230-200
Verdrahtungsfehler ......................................................................................................................... M4.3-2230-200
Überhitzung .................................................................................................................................... M4.3-2230-200
Schutzart ........................................................................................................................................ M4.3-2230-200
Wichtige Begriffe ............................................................................................................................... M4.3-2230-200
Shunt oder Nebenwiderstand (+SH/-SH) ........................................................................................ M4.3-2230-200
Volt-Motor-Negativ (VMN) .............................................................................................................. M4.3-2230-200
Erklärung der Funktionen ................................................................................................................. M4.3-2230-201
Beschleunigungs-/ Verzögerungsrate ............................................................................................. M4.3-2230-201
Hydraulikfunktionsschalter .............................................................................................................. M4.3-2230-201
Hubabschaltung ............................................................................................................................. M4.3-2230-201
Hubpotentiometer ........................................................................................................................... M4.3-2230-201
Reaktion Hubpotentiometer ............................................................................................................ M4.3-2230-201
Fehleraufzeichnung ........................................................................................................................ M4.3-2230-201
Fehlererkennung ............................................................................................................................ M4.3-2230-201
Lenkunterstützung .......................................................................................................................... M4.3-2230-201
MOSFET ........................................................................................................................................ M4.3-2230-201
Pulsweitenmodulation (PWM) ........................................................................................................ M4.3-2230-201
Schlüsselschalter ........................................................................................................................... M4.3-2230-201
Selbsttest ....................................................................................................................................... M4.3-2230-201
Sitzschalter ..................................................................................................................................... M4.3-2230-202
Strombegrenzung ........................................................................................................................... M4.3-2230-202
Überspannung ................................................................................................................................ M4.3-2230-202
Übertemperatur .............................................................................................................................. M4.3-2230-202
Unterspannungsreduzierung .......................................................................................................... M4.3-2230-202

Printed in Germany

01/99
IDX-2230-003
INHALTSVERZEICHNIS
Anschlüsse Pumpensteuerung ZAPIMOS HP 350A ....................................................................... M4.3-2230-202
Programiergerät-Anschluß "B" ....................................................................................................... M4.3-2230-203
Status-LED "A" ............................................................................................................................... M4.3-2230-203
Diagnose mit STATUS- LED ........................................................................................................... M4.3-2230-203
Pin-Belegungen ZAPIMOS HP 350A ................................................................................................ M4.3-2230-204
Wartung .............................................................................................................................................. M4.3-2230-204
Reinigung der Fahrsteuerung ......................................................................................................... M4.3-2230-204
Ausbau/Einbau der Fahrsteuerung .................................................................................................. M4.3-2230-205
Ausbau ........................................................................................................................................... M4.3-2230-205
Einbau der Fahrsteuerung .............................................................................................................. M4.3-2230-205
Programmiergerät .................................................................................................................................. M4.4-2230-001
Allgemeines ....................................................................................................................................... M4.4-2230-001
Anschluß des Programmiergerätes ................................................................................................. M4.4-2230-003
Betriebsmenü .................................................................................................................................... M4.4-2230-003
Allgemeines .................................................................................................................................... M4.4-2230-003
Betriebsmenü Fahrsteuerung ........................................................................................................... M4.5-2230-001
Startroutine Programmiergerät ........................................................................................................ M4.5-2230-002
Menü-Funktionen Fahrsteuerung .......................................................................................................... M4.5-2230-003
Menü PROGRAM ............................................................................................................................... M4.5-2230-004
Menü TESTER .................................................................................................................................... M4.5-2230-005
Menü ALARMS ................................................................................................................................... M4.5-2230-006
Menü PROGRAM PEDAL .................................................................................................................. M4.5-2230-007
Menü CONFIG .................................................................................................................................... M4.5-2230-008
Betriebsmenü Pumpensteuerung .................................................................................................... M4.5-2230-009
Menü-Funktionen Pumpensteuerung ................................................................................................... M4.5-2230-010
Menü PROGRAM ................................................................................................................................ M4.5-2230-011
Menü TESTER .................................................................................................................................... M4.5-2230-012
Menü ALARMS ................................................................................................................................... M4.5-2230-013
Menü PROGRAM VACC .................................................................................................................... M4.5-2230-014
Menü CONFIG .................................................................................................................................... M4.5-2230-015
Sicherheitstest für Fahrsteuerung ...................................................................................................... M4.20-2230-001
Pulse-Monitor-Trip-Test (PMT) ....................................................................................................... M4.20-2230-001
Ausrüstung ................................................................................................................................... M4.20-2230-001
Testvorgang .................................................................................................................................. M4.20-2230-001
Verkabelung für PMT-Sicherheitstest ............................................................................................ M4.20-2230-002
Batterie .................................................................................................................................................. M4.25-2230-001
Allgemeines ..................................................................................................................................... M4.25-2230-001
Funktion ........................................................................................................................................... M4.25-2230-001
Säurestand ablesen ......................................................................................................................... M4.25-2230-001
Batterie wechseln ............................................................................................................................ M4.25-2230-001
Ausbau der Batterie ........................................................................................................................ M4.25-2230-001
Laden der Batterie ........................................................................................................................... M4.25-2230-001
Batterieentladeanzeige (BDI) ............................................................................................................... M4.30-2230-001
Allgemeines ..................................................................................................................................... M4.30-2230-001
Einstellung der Batterieentladeanzeige ......................................................................................... M4.30-2230-001
Wartung Fahr-/ Pumpenmotor ............................................................................................................. M4.35-2230-001
Zugang ............................................................................................................................................. M4.35-2230-001

M5 – WARTUNG BREMSE
Bremse .................................................................................................................................................... M5.0-2230-001
Allgemeines ....................................................................................................................................... M5.0-2230-001
Funktion ............................................................................................................................................. M5.0-2230-001
Bremsscheiben und -beläge tauschen ............................................................................................ M5.0-2230-002
Vorbereitung ................................................................................................................................... M5.0-2230-002
Abmessungen Bremsscheibe und -beläge ..................................................................................... M5.0-2230-003
Ausbau Bremsscheiben und Bremsbelagplatten (Abb. M0362) ...................................................... M5.0-2230-004
Einbau ............................................................................................................................................ M5.0-2230-004
Ausbau Handbremskabel (Abb.M0366) .......................................................................................... M5.0-2230-006
Einbau ............................................................................................................................................ M5.0-2230-006

Printed in Germany

01/99
IDX-2230-004
INHALTSVERZEICHNIS
Einstellung Betriebsbremse und Handbremse ............................................................................... M5.0-2230-006
Vorbereitung ................................................................................................................................... M5.0-2230-006
Luftspalt der Betriebsbremse einstellen .......................................................................................... M5.0-2230-006
Bremsprobe für Betriebsbremse ...................................................................................................... M5.0-2230-007
Einstellung der Handbremse ............................................................................................................ M5.0-2230-007

M6 – WARTUNG LENKUNG
Lenkung .................................................................................................................................................. M6.0-2230-001
Hydraulik ............................................................................................................................................ M6.0-2230-001
Komponenten .................................................................................................................................... M6.0-2230-001
Ausbau des Lenkgetriebes ............................................................................................................... M6.0-2230-002
Hydraulikschema Lenkung ............................................................................................................... M6.0-2230-002
Lenkachse ............................................................................................................................................... M6.1-2230-001
Aufbau ................................................................................................................................................ M6.1-2230-001
Montage des Lenkgetriebes ............................................................................................................. M6.1-2230-001
Vormontage Radnabe ..................................................................................................................... M6.1-2230-001
Vormontage Achsschenkel ............................................................................................................. M6.1-2230-001
Montage Achsschenkel und Radnabe ............................................................................................ M6.1-2230-001
Vormontage Stirnritzelflanschwelle ................................................................................................. M6.1-2230-002
Vormontage Gehäuse .................................................................................................................... M6.1-2230-002
Einstellen des Lagerspiels .............................................................................................................. M6.1-2230-003
Vormontage Zylinder ...................................................................................................................... M6.1-2230-006
Zylinder einsetzen .......................................................................................................................... M6.1-2230-006
Montage der Achsstütze an das Lenkgetriebe ................................................................................ M6.1-2230-006
Funktions- und Dichtigkeitsprüfung ................................................................................................ M6.1-2230-006
Wartung .............................................................................................................................................. M6.1-2230-007
Allgemeines .................................................................................................................................... M6.1-2230-007
Getriebefett ..................................................................................................................................... M6.1-2230-007
Dichtungen ..................................................................................................................................... M6.1-2230-007

M7 – WARTUNG MAST
Mast ......................................................................................................................................................... M7.0-2230-001
Ausbau ............................................................................................................................................... M7.0-2230-001
Einstellung der Mastrollen ................................................................................................................ M7.0-2230-001
Einstellung der Gabelträgerrollen .................................................................................................... M7.0-2230-003
Einstellung der Mastrollen ................................................................................................................ M7.0-2230-004
Überprüfung des Mastspiels ............................................................................................................ M7.0-2230-004
Prüfung der Hubkette ............................................................................................................................. M7.5-2230-001
Allgemeines ....................................................................................................................................... M7.5-2230-001
Wartung .............................................................................................................................................. M7.5-2230-001
Kettenprüfung im Detail .................................................................................................................... M7.5-2230-002
Eingerissene oder fehlende Verbindungsplättchen ......................................................................... M7.5-2230-002
Lochfraß und Korrosion .................................................................................................................. M7.5-2230-002
Herausragende oder verdrehte Kettenstifte .................................................................................... M7.5-2230-002
Freie Beweglichkeit und Kantenverschleiß ..................................................................................... M7.5-2230-002
Messung der Kettenlängung ........................................................................................................... M7.5-2230-003
Kettenspannung ............................................................................................................................. M7.5-2230-003
Kettenanker und Kettenumlenkrollen .............................................................................................. M7.5-2230-003
Prüfung der Gabelzinken .................................................................................................................. M7.6-2230-001
Allgemeines .................................................................................................................................... M7.6-2230-001
Gabelkennzeichnung ...................................................................................................................... M7.6-2230-001
Reparaturen ................................................................................................................................... M7.6-2230-001
Sichtprüfung auf Risse ................................................................................................................... M5.0-2230-001
Geradheit prüfen ............................................................................................................................ M7.6-2230-002
Gabelblattbiegung .......................................................................................................................... M7.6-2230-002
Gabelspitzendicke prüfen ............................................................................................................... M7.6-2230-003
Höhendifferenz der Gabelzinken .................................................................................................... M7.6-2230-003
Gabelarretierung ............................................................................................................................ M7.6-2230-003
Verschleiß ...................................................................................................................................... M7.6-2230-004

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IDX-2230-005
INHALTSVERZEICHNIS
M8 – WARTUNG ZYLINDER
Zylinder ................................................................................................................................................... M8.0-2230-001
Grundlagen ........................................................................................................................................ M8.0-2230-001
Plungerzylinder (einfachwirkender Zylinder) .................................................................................. M8.0-2230-001
Kolbenzylinder (doppeltwirkender Zylinder) ................................................................................... M8.0-2230-002
Wartung .............................................................................................................................................. M8.0-2230-004
Inspektion .......................................................................................................................................... M8.0-2230-004
Einbau der Stangendichtung ............................................................................................................ M8.0-2230-005
Allgemein ....................................................................................................................................... M8.0-2230-005
Demontagewerkzeug für Stangendichtungen ................................................................................. M8.0-2230-005
Montage von kleinen Stangendichtungen ....................................................................................... M8.0-2230-005
Montage von großen Stangendichtungen ....................................................................................... M8.0-2230-005

DIA – SCHALTPLÄNE
Legende ..................................................................................................................................................... DIA-2230-001
Steckverbindungen ............................................................................................................................. DIA-2230-001
Leistungsschalter ................................................................................................................................ DIA-2230-001
Bezeichnungen .................................................................................................................................... DIA-2230-001
Steuerkreis ................................................................................................................................................ DIA-2230-002
Leistungskreis .......................................................................................................................................... DIA-2230-003
Steckverbindungen .................................................................................................................................. DIA-2230-004
Fahrsteuerung ..................................................................................................................................... DIA-2230-004
Pumpensteuerung ............................................................................................................................... DIA-2230-005
Sitzschalter und Lenkachsenpotentiometer ..................................................................................... DIA-2230-006
Steuerelemente .................................................................................................................................... DIA-2230-007
Batterieentladeanzeige, Hupe und Bremsschalter ........................................................................... DIA-2230-008
Lenksäule ............................................................................................................................................. DIA-2230-009
Knotenpunkte ........................................................................................................................................... DIA-2230-010
Verdrahtung Steuertafel ........................................................................................................................... DIA-2230-011
Leistungskabel ......................................................................................................................................... DIA-2230-012
Teilenummern für Steckverbinder und Kabelbäume ............................................................................. DIA-2230-013
ZAPI Steckverbinder ........................................................................................................................... DIA-2230-013
MOLEX Steckverbinder ....................................................................................................................... DIA-2230-013
DEUTSCH Steckverbinder .................................................................................................................. DIA-2230-013
Kabelbäume ......................................................................................................................................... DIA-2230-013

HYD – HYDRAULIK SCHEMA


Hydraulik Schema ................................................................................................................................... HYD-2230-001

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01/99
IDX-2230-006
SICHERHEIT

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SICHERHEIT

Im Handbuch verwendete Allgemeine Sicherheitshinweise


Sicherheitssymbole zu Wartung und Instandsetzung
Zur besseren Orientierung und zum eindeutigen GEFAHR!
Kennzeichnen besonderer Gefahrenstellen, haben wir
im Handbuch Piktogramme verwendet: Beachten Sie die Sicherheitshinweise im
Wartungshandbuch und der Bedienungs-
GEFAHR! anleitung des Fahrzeugs!
Dieses Symbol warnt vor Lebensgefahr! l Wartungspersonal oder auch unbeteiligte
Personen können ansonsten schwer
l Sie selbst oder auch unbeteiligte oder tödlich verletzt werden.
Personen können schwer oder tödlich
verletzt werden, wenn Sie diesen Motorisierte Fahrzeuge können zu einer Gefahrenquel-
Sicherheitshinweis mißachten. le werden, wenn Wartung und Pflege vernachlässigt
werden. Daher müssen Wartung und Inspektion in
ausreichend kurzen Intervallen durchgeführt werden
sowie ausgebildetes Personal und entsprechende
WARNUNG!
betriebliche Richtlinien vorhanden sein.
Dieses Symbol warnt vor schweren Verlet-
zungsgefahren und/oder hohen möglichen
Wartungs- und Reparaturarbeiten
Sachschäden. 1. Arbeiten nur nach dem Prüf– und Wartungsplan
l Sie selbst oder unbeteiligte Personen dieser Wartungsanleitung und eventuell zutreffenden
Service-Bulletins durchführen.
können schwer verletzt werden und/oder
hohe Sachschäden können verursacht
werden, wenn Sie diesen Sicher- 2. Arbeiten am Fahrzeug nur durch qualifiziertes und
heitshinweis mißachten. berechtigtes Personal durchführen lassen.

3. Brandschutzmittel bereithalten, kein offenes


Feuer zur Prüfung von Füllständen oder einer
VORSICHT! Leckage verwenden.
Dieses Symbol warnt vor möglichen ge-
ringfügigen Verletzungen und/oder 4. Zum Reinigen grundwasserneutrale, nicht ent-
geringereren möglichen Sachschäden. flammbare Reinigungsmittel verwenden.
Reinigung nur über Ölabscheider durchführen.
l Sie selbst oder auch unbeteiligte Elektrische Anlage vor Feuchtigkeit schützen.
Personen können leicht verletzt werden
und/oder geringere Sachschäden können 5. Wartungsplatz und Batterieladestation sauber,
verursacht werden, wenn Sie diesen trocken und gut durchlüftet halten.
Sicherheitshinweis mißachten.
6. Öle nicht in den Erdboden oder die Kanalisation
eindringen lassen. Altöl der Altölverwertung zuführen.
INFORMATION Ölfilter und Trockenmitteleinsätze sind als Sondermüll
zu behandeln. Die Vorschriften der zuständigen Behör-
Dieses Symbol kennzeichnet Text mit den sind zu beachten.
zusätzlichen Informationen und Hinweisen.
7. Verschüttete Batterieflüssigkeit sofort neutralisieren
und mit reichlich Wasser abspülen.
OPTION
8. Fahrzeug sauberhalten, um das Auffinden von
OPTION Dieses Symbol kennzeichnet Text, der sich lockeren oder defekten Teilen zu erleichtern.
auf optional eingebaute Zusatzausstattung
bezieht. Diese ist nicht im Standard- 9. Tragfähigkeits- und Typenschild, Warn- und Hinweis-
lieferumfang enthalten. schilder lesbar halten.

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01/99
MA-2230-001
1
SICHERHEIT
10. Änderungen oder Umbauten durch den Betreiber
oder Bediener sind ohne ausdrückliche schriftliche
Warn- und Hinweisschilder am
Genehmigung durch CROWN nicht zulässig. Fahrzeug
11. Die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Eignung der l Die am Fahrzeug angebrachten Warn- und
CROWN-Fahrzeuge kann nur garantiert werden, wenn Hinweisschilder im Zuge der periodischen
Original-CROWN-Ersatzteile verwendet werden. Wartungsarbeiten auf Vollständigkeit und
Lesbarkeit überprüfen.
Vor dem Abstellen des Fahrzeugs
l Verschmutzte Schilder reinigen.
l Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen.
l Defekte oder fehlende Schilder ersetzen.
l Gabelträger ganz absenken.
Die Bezeichnung und Anordnung der Warn- und
l Feststellbremse betätigen. Hinweisschilder am Fahrzeug ist im Abschnitt 10.9
des Ersatzteilhandbuchs beschrieben.
l Fahrschalter ausschalten und Schlüssel
abziehen.

l Bei Abstellen im Gefälle oder einer Stei-


gung alle Räder blockieren.

Vor Arbeiten am Fahrzeug


l Fahrzeug anheben, um das Antriebsrad frei
zu bekommen. Not-Aus-Schalter
betätigen, Batteriesteckverbindung trennen.

l Fahrzeug gegen Wegrollen und Absenken


sichern.

l Bei Arbeiten an Hubgerüst, Gabelträger


und Hubmast ist eine Blockierung gemäß
Wartungsanleitung zwingend erforderlich,
um ein selbständiges Absenken zu vermei-
den.

l Funktionsprüfungen nur mit ausreichendem


Bewegungsraum durchführen, um sich
selbst und andere nicht zu gefährden.

Vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs


l Funktionsprüfung der Sicherheitseinrichtun-
gen durchführen.

l Fahrposition einnehmen.

l Funktionsprüfung von Hubeinrichtung,


Fahrtrichtungsschalter, Geschwindigkeits-
regulierung, Lenkung, Warneinrichtungen
und Bremse durchführen.

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01/99
MA-2230-002
2
EINLEITUNG

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EINLEITUNG

Einleitung
INFORMATION
DIESES BUCH IST KEINE BEDIENUNGSAN-
LEITUNG! ES RICHTET SICH VIELMEHR AN
FACHPERSONAL, DAS FÜR DIE HIER
BESCHRIEBENEN ARBEITEN ENTSPRE-
CHEND GESCHULT UND VON CROWN
AUTORISIERT IST.
Die Gefahrenhinweise in diesem Handbuch sind daher
weniger zahlreich und ausführlich als in der Bedienungs-
anleitung, da diese sich an Personen mit weitaus gerin-
geren bzw. gar keinen Vorkenntnissen richtet.

Allgemeines
Das vorliegende Handbuch ist für den Kundendienst-
techniker geschrieben, der sich über die notwendigen
Wartungsarbeiten an den verschiedenen Fahrzeug-
komponenten informieren will.

Es enthält darüber hinaus diverse Abschnitte zur Fehler-


suche, mit deren Hilfe Störungen am Fahrzeug einfacher
lokalisiert und behoben werden können.

Benutzung des Handbuchs


Das Wartungshandbuch ist in drei unabhängigen Blök-
ken jeweils in den Sprachen Englisch, Deutsch und
Französisch verfaßt.

Jeder Sprachblock ist wiederum in Kapitel und Abschnit-


te unterteilt. Den Seitenzahlen im Wartungsteil ist ein M
für Wartung (engl.: Maintenance) vorangestellt.

Die Tabelle auf der folgenden Seite stellt die Gliederung


des Handbuchs dar.

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ITD-2230-001
1
EINLEITUNG

Abschnitt Beschreibung

IDX Inhaltsverzeichnis

MA Sicherheitshinweise

ITD Einleitung

M1 Schmierung und Einstellung

M2 War tung Hydraulik

M3 War tung Antriebseinheit

M4 War tung Elektrik

M5 War tung Bremse

M6 War tung Lenkung

M7 War tung Mast

M8 War tung Zylinder

DI A Elektrischer Schaltplan

HY D Hydraulikplan

Tabelle ITD001B

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2
ITD-2230-002
EINLEITUNG
Seitennummerierung
Die Seitennummern befinden sich jeweils am unteren lin-
ken und rechten Seitenrand und sind wie folgt aufgebaut:

M1.1-2230-001 X

M = Wartung Sprachenunabhängig
Abschnitt befindet sich nur einmal im Buch
Kapitel Seitenzahl

Abschnitt Fahrzeugcode
z. B. 1.2 = Prüf- und
Wartungsplan

Bedienungsanleitung
Dieses Handbuch enthält keine Bedienungsanleitung.
Eine Bedienungsanleitung wird bei der Auslieferung des
Fahrzeugs mitgeliefert. Bei Bedarf können noch weitere
Exemplare bestellt werden.

Mit Hilfe dieses Handbuches sind Sie und Ihr Personal in


der Lage, eine lange Lebensdauer, die Betriebssicher-
heit und einen störungsfreien Betrieb Ihres CROWN-Fahr-
zeugs sicherzustellen.

Service-Schulung
CROWN bietet für Ihre Kundendiensttechniker fahrzeug-
bezogene Schulungen. Weitere Einzelheiten zu diesen
Schulungen teilt Ihnen CROWN auf Anfrage mit.

Ersatzteilbestellung
Bei Bestellungen von Ersatzteilen ist neben der Bestell-
nummer auch immer die vollständige Typenbezeichnung
des Fahrzeugs anzugeben. Diese Angaben ermöglichen
uns eine korrekte, schnelle und zuverlässige Auftragsbe-
arbeitung.

Nutzlasten, technische Daten und Abmessungen dieser


Baureihe entnehmen Sie bitte den Spezifikationsblättern.
Publikationen erhalten Sie von Ihrem CROWN-Händler
oder über die folgende Adresse:

CROWN Gabelstapler GmbH


Moosacher Str. 52
D-80809 München
Tel.: 089/93 00 20
Fax: 089/93 00 2-175

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3
ITD-2230-003
EINLEITUNG
Modellnummernbezeichnung

1.3 SC T L – 2 – 2

Tragfähigkeit Gabellänge
1.3 = 1250 kg
Ziffer mm
1.6 = 1600 kg
1.8 = 1800 kg 1 900
2 1000
3 1150
Modellbezeichnung
4 1200
SC = Gegengewicht-
Sitzstapler 5 1220
6 600

T = Teleskopmast 7 800

L = Duplexmast, begrenzter Freihub 8 1370


F = Duplexmast, voller Freihub 9 1067
T = Triplexmast, voller Freihub Tabelle ITD002

Bauhöhe (mm) / Hubhöhe (mm)


Ziffer S C TL / S C TF

1 1750 / 2460

2 1970 / 2880

3 2165 / 3270

4 2315 / 3570

5 2465 / 3870

6 2665 / 4270

7 2840 / 4620

8 3035 / 5010
HINWEIS
9 3340 / 5620
FÜR ZUSATZAUSSTATTUNGEN MÜSSEN 10 3485 / 5910
DIE JEWEILIGEN ANGABEN ÜBER
GABELLÄNGE, BAU- UND HUBHÖHE
(SIEHE TABELLEN ITD002 UND ITD003) Ziffer S C TT
BEACHTET WERDEN. 1 1760 / 3670
Beispiel: 2 1970 / 4300

Die Modellbezeichnung 1.3 SCTL-2-2 steht für ein Fahr- 3 2165 / 4885
zeug mit folgenden Eigenschaften: 4 2315 / 5335

l Tragfähigkeit 1250 kg
5 2465 / 5785

6 2665 / 6385
l Gegengewicht-Sitzstapler 7 2840 / 6910

l Duplex-Mast mit begrenztem Freihub


8 3035 / 7495

9 1993 / 4368
l Bauhöhe 1970 mm 10 2044 / 4521

l Hubhöhe 2880 mm
11 2145 / 4826

12 2569 / 60913
l Gabellänge 1000 mm Tabelle ITD003

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4
ITD-2230-004
EINLEITUNG

Batterie-Optionen

Radstand Abmessungen Batteriefach


Modell Option Ah Batterie-Typ
(mm) nach DIN 43531 A (mm)

300 418 x 835 x 627 SD


Option 1
360 418 x 835 x 627 SHD
1187
360 418 x 835 x 784 SD
Option 1h
465 418 x 835 x 784 SHD
SC3013
400 526 x 835 x 627 SD
Option 2
480 526 x 835 x 627 SH D
1295
480 526 x 835 x 784 SD
Option 2h
620 526 x 835 x 784 SHD

400 526 x 835 x 627 SD


Option 2
480 526 x 835 x 627 SH D
1295
480 526 x 835 x 784 SD
Option 2h
620 526 x 835 x 784 SH D
SC3016
500 634 x 835 x 627 SD
Option 3
600 634 x 835 x 627 SH D
1403
600 634 x 835 x 784 SD
Option 3h
775 634 x 835 x 784 SHD

500 634 x 835 x 627 SD


Option 3
600 634 x 835 x 627 SH D
SC3018 1403
600 634 x 835 x 784 SD
Option 3h
775 634 x 835 x 784 SH D
Tabelle ITD004
HINWEIS

BEI ERSATZTEILBESTELLUNGEN STETS


DIE GENAUE FAHRZEUGVERSION BERÜCK-
SICHTIGEN.
So müssen beim Modell SC3013 mit Option 2/2h
die modellabhängigen Teile des SC3016, Option
2/2h bestellt werden.
Das gleiche gilt für SC3016, Option 3/3h; hier
müssen die modellabhängigen Teile des SC3018
bestellt werden.

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ITD-2230-005
5
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SCHMIERUNG & EINSTELLUNG

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WARTUNG

Schmierung und Einstellung

Komponentenzugang
Bei der regelmäßigen Wartung erfolgt der Zugang zu Bild C: Seitenverkleidung links (dargestellt) und rechts
Schütztafel, Antriebseinheit, hydraulischer Anlage und
elektrischen Teilen im Fahrgestell durch Entfernen oder l Seitenverkleidung aus der Verankerung
Öffnen der Verkleidungen. herausheben

Bild B: Batterieraumdeckel Bild D: Vordere Lenksäulenverkleidung

Zugang zu: Zugang zu:

l Batterie l Schlüsselschalter

l Schütztafel, inkl. Impulssteuerungen l Fahrtrichtungsschalter

l Lenkachse und Potentiometer l Encoder

l Hydraulikmotor und Pumpe l Verkabelung

VORSICHT l Lenkeinheit und Verteilerblock

BEIM ÖFFNEN DES BATTERIERAUM- l Hydraulikleitungen


DECKELS KANN DER DECKEL SELBSTÄN-
DIG HOCHSCHWENKEN, WENN DER LAST- Ausbau:
SCHWERPUNKT DES DECKELS ÜBER DEN
DREH- BZW. BEFESTIGUNGSPUNKT DES l zwei Innensechskantschrauben lösen
DECKELS SCHWENKT.
l Verkleidung etwas hochschieben und unten
aushebeln
Zugriff:
Griff an Vorderseite des Deckels ziehen, Batterieraum-
deckel öffnen. Bild E: Innere Armaturenbrett-Verkleidung

Zugang zu:

Bild B1 und B2 l Handbremse

Zugang zu: l Batterieanzeige

l Hydraulikleitungen (Bild B1) auf der rechten l Verkabelung


Seite des Batterieraums.
l Hydraulikleitungen
l Kabelkanal (Bild B2) auf der linken Seite
des Batterieraums. Ausbau:

Zugriff: l 6 Innensechskantkschrauben lösen

l Seitenverkleidung herausheben l Verkleidung entfernen

l Batterie entfernen

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M1.0-2230-001
1
WARTUNG
Bild F: Ventil- und Bedienhebelverkleidung Bild G: Bodenblech links und rechts (dargestellt)

Zugang zu: ZUGANG ZU:

l Ventilblock l Bremspedal und Mechanismus

l Schalter, Potentiometer l Bremse

l Bedienhebelmechanismus l Beschleunigungspedal/Fahrschalter und


Potentiometer
Ausbau:
l Neigezylinderbefestigung (Rahmen)
l Bodenblech entfernen
l Hydraulikleitungen zum Ventilblock
l zwei Innensechskantschrauben an der Rück-
seite oben lösen l Verkabelung

l 1 Innensechskantschraube vorne unterhalb l Fahrmotor links und rechts


des Bodenblechs entfernen
AUSBAU:
l Verkleidung nach oben abheben
l Am rechten Bodenblech 1 Innensechskant-
schraube lösen.

l Bodenbleche nach links und rechts ausein-


anderschieben und herausheben.

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2
M1.0-2230-002
WARTUNG

B1 M0258

B M0251

B2 M0252

D M0257

E M0254b

A M0116

G M0253 F M0256 C M0259

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01/99
M1.0-2230-003
3
WARTUNG
Aufbocken des Fahrzeugs
WARNUNG
IMMER DAS ANGEHOBENE FAHRZEUG MIT
KANTHÖLZERN ODER ANDEREN GEEIGNE-
TEN HILFSMITTELN UNTERLEGEN UND
WAGENHEBER ENTLASTEN.
Wagenheber wie in Abbildung M0262 angedeutet anset-
zen. Dieselbe Vorgehensweise gilt auch, um den vorde-
ren Teil des Fahrzeuges anzuheben.

M0262

Wagenheber Kanthölzer

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01/99
4
M1.0-2230-004
WARTUNG
Schmiermittel- und Ölempfehlungen
Schmiermittel
Es sind nur hochwertige Schmiermittel und Öle zu ver-
wenden. Diese Mittel sind bei allen Ölgesellschaften er-
hältlich. Angegeben sind typische Sorten, wobei alle
gleichwertigen Schmiermittel verwendet werden können.

Kühlhausfahrzeuge
Bei Kühlhausfahrzeugen muß spezielles Hydrauliköl,
Schmieröl und Schmierfett für Tieftemperatur-Einsatz
verwendet werden (siehe Tabelle auf Seite M1.1-1710-
002). Alle Schrauben, Scheiben, Muttern, Stifte,
Sicherungsringe usw. müssen mit Rostschutzmittel
CROWN-Nr. 078882-002 versehen werden.

Die Wartungsintervalle sind so zu verkürzen, daß es nicht


zu übermäßigem Verschleiß der beweglichen Teile kommt.

Einbeziehung des Fahrers


Die Einbeziehung des Fahrers im Wartungsprogramm
kann die Ausfallzeiten des Fahrzeuges stark reduzieren,
zur Festlegung des geplanten Wartungszeitplans beitra-
gen und dadurch Geld sparen. CROWN empfiehlt des-
halb, daß der Fahrer die tägliche Wartung anhand der
Tabelle auf Seite M1.2-2230-002 durchführt.

Täglicher Wartungsnachweis
Die fach- und fristgerecht durchgeführte tägliche Wartung
muß im Wartungsnachweis bestätigt werden.

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M1.1-1710-001
5
WARTUNG
Schmiermittel- und Ölempfehlungen

Schmiermittelsorte Produktbezeichnung Hersteller CROWN-Teile-Nr. Typ

Aralube HLP-2 Aral


LM-Grease Castrol
Regulus A2 Century
Schmierfett (Mehrzweck) B e a co n E P 2 E sso 053002-001 B
EP2 Maxol
Mobiluxe E2 Mobil
Rentinax LX Shell

Aralube SKL2 Aral


Schmierfett Tieftemperatur 053002-005 BB
Unirex Lotemp EP Mobil

Kowal 40 Aral
Kettenöl Essolube HDX Plus + 40 E sso 053002-007 G
Delvac 1240 Mobil

Schmieröl Tieftemperatur SHC 626 Mobil 053002-008 GG

Vitam GF 32 Aral
Hyspin AWS-32 Castrol
Hydrauliköl Nuto H32 E sso 053001-003 D
DTE 24 Mobil
Tellus 32 Shell

Univis J 13 Aral
Hydrauliköl Tieftemperatur 053001-008 DD
Aero HFA Mobil

Hyp 85W90 Aral


GX - D 85W90 E sso
Getriebeöl 053002-004 A
Mobilube HD85/90 Mobil
Spirax MB 90 Shell

Getriebeöl Tieftemperatur Mobilube SHC Mobil 053002-006 AA

Gummi- und Kunststoffpflege H

Spezialfett MOS2 Lithium Dow Corning 063002-022 M

Universal-Schmieröl SEA40 C

WARTUNG01

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6
M1.1-1710-002
WARTUNG
Prüf- und Wartungsplan
Der folgende Prüf- und Wartungsplan bezieht sich auf
einen Einschicht-Betrieb unter normalen Einsatz-
bedingungen. Die Häufigkeit der Wartungsarbeiten ist
jedoch stets an die vorherrschenden Betriebsverhältnisse
anzupassen.

Unter besonders staubigen oder in sonstiger Weise ex-


tremen Einsatzbedingungen sowie im Kühlhauseinsatz
sind die angegebenen Wartungsintervalle zu verkürzen.
Eine genaue Festlegung ist in Zusammenarbeit mit ei-
nem CROWN-Servicetechniker zu treffen.

Bei Durchführung der Wartungsarbeiten ist routinemäßig


auf Verschleiß, Korrosion, Beschädigung, Funktion und
Sicherheit der Teile zu prüfen. Im Zweifelsfall sind die Teile
zu erneuern.

Der Umfang des größeren Wartungsintervalls beinhaltet


stets die Arbeiten des nächst kleineren Wartungs-
intervalls.

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M1.2-2230-001
7
WARTUNG

Täglich oder nach 8 Betriebsstunden

Position Prüfschritt Prüfumfang

Entladene Batterie aufladen. Elektrolytstand prüfen,


1 Batterie
gegebenenfalls korrigieren.

2 Batteriestecker Auf Funktion prüfen.

Auf Funktion prüfen; Halterung und Gur t auf Verschleiß prüfen,


3 Sicherheitsgur t
gegebenenfalls erneuern.

4 Signalhorn Auf Funktion prüfen.

5 Fahr pedal Auf Funktion prüfen.

6 Fahr trichtungsschalter Auf Funktion prüfen.

7 Handbremse Auf Funktion prüfen.

8 Bedienhebel für Hydraulikfunktion Auf Funktion prüfen.

Hydraulikleitungen und Auf Leckage prüfen, gegebenenfalls Verschraubungen


9
Verschraubungen festziehen.

10 Bremspedal Auf Funktion prüfen.

11 Lenkrad Auf Funktion prüfen.

Bandagen auf Verschleiß, eingefahrene Nägel ,Metallspäne


12 Räder
usw. prüfen.

Auf Verschleiß, gleichmäßige Kettenspannung links und rechts


13 Hubgerüstkette
prüfen.

14 Kette, Freihubzylinder Auf Verschleiß prüfen.

15 Kettenanker Sichtkontrolle auf korrekten Zustand.

16 Gabel, Gabelträger Auf sichtbare Rißbildung, Verformung und Verschleiß prüfen.

Lastschutzgitter Auf sichere Befestigung prüfen.

Schilder und Aufkleber Auf Vollständigkeit, Sauberkeit und Lesbarkeit prüfen.


(siehe 10.9 im Ersatzteilhandbuch) Gegebenenfalls reinigen bzw. ersetzen.

Tabelle WARTUNG02
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01/99
8
M1.2-2230-002
WARTUNG

6
7
4

13

11
15
15
M0323
10 8
9
M0322

14
3

2
1

15

16
M0324

M0321
4
12

Printed in Germany

01/99
M1.2-2230-003
9
WARTUNG

Monatlich oder alle 100 Betriebsstunden

Seite im
Position Prüfschritt Prüfumfang
Wartungsteil

Säuredichte prüfen, gegebenenfalls destillier tes


Wasser nachfüllen; Spannung aller Zellen prüfen,
1 Batterie
gegebenenfalls Ausgleichsladung durchführen;
Batteriepole reinigen, einfetten.

2 Schützkontakte Reinigen, prüfen, gegebenenfalls erneuern.

Elektrische Kabel und Kabel, Schalter und Verbindungen auf festen Sitz,
3
Ausrüstung Isolierung auf Beschädigung prüfen.

Auf Dichtheit prüfen; Kolbenstange auf Beschädigung


4 Hubzylinder
prüfen.

5 Hubketten und Kettenanker Auf Verschleiß prüfen. M7.5-2230-001

Ölstand prüfen, gegebenenfalls auffüllen. Mast und


6 Hydrauliktank Gabel müssen abgesenkt sein. Entlüftungskappe
reinigen.

7 Räder Radmuttern auf vorgeschriebenes Drehmoment prüfen.

8 Fahr pedal Auf Verschleiß prüfen; Drehpunkt schmieren.

Bremspedal und
9 Auf Verschleiß prüfen; Drehpunkt schmieren.
Bremsmechanismus

10 Überdruckventil Auf Funktion prüfen.

WARTUNG03

Printed in Germany

01/99
10
M1.2-2230-004
WARTUNG

2, 3
1

M0321
7

9
8

10

M0326

Printed in Germany

01/99
M1.2-2230-005
11
WARTUNG

+ Vierteljährlich oder alle 250 Betriebsstunden


++ Halbjährlich oder alle 500 Betriebsstunden
Seite im
Position Prüfschritt Prüfumfang
Wartungsteil

+1 Batteriestecker Kontakte reinigen, Kontaktfedern prüfen.

Kohlebürsten Pumpen- und Reinigen, mit Luft ausblasen, auf Verschleiß,


+2
Fahrmotor Freigängigkeit prüfen, gegebenenfalls erneuern.

+3 Mastanschläge Auf Verschleiß prüfen.

Lager und Gleitflächen reinigen, auf Verschleiß prüfen,


+4 Hubgerüst
gegebenenfalls erneuern, fetten.

+5 Batteriedeckelverschluß Auf Funktion prüfen, ölen.

Erster Ölwechsel; alle weiteren nach jeweils 2000


+6 Getriebe Betriebsstunden.
Befestigungsschrauben auf festen Sitz prüfen.

++ 7 Hydraulikzylinder Auf sichere Befestigung prüfen.

Abrieb mit Luft ausblasen, Bremsbeläge und


++ 8 Bremse M5.0-2230-001
Bremsfedern prüfen.

Isolationswiderstand des Fahrzeugs und der Batterie


++ 9 B a tte r i e
prüfen.

WARTUNG04

Printed in Germany

01/99
12
M1.2-2230-006
WARTUNG

9
4

M0321

8
8

2
M0326

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01/99
M1.2-2230-007
13
WARTUNG

+ Jährlich oder alle 1000 Betriebsstunden


++ Alle 2 Jahre oder alle 2000 Betriebsstunden
Seite im
Position Prüfschritt Prüfumfang
Wartungsteil

+1 Batteriestecker Kontakte reinigen, Kontaktfedern prüfen.

Kohlebürsten Pumpen- und Reinigen, mit Luft ausblasen, auf Verschleiß,


+2
Fahrmotor Freigängigkeit prüfen, gegebenenfalls erneuern.

+3 Mastanschläge Auf Verschleiß prüfen.

Lager und Gleitflächen reinigen, auf Verschleiß prüfen,


+4 Hubgerüst
gegebenenfalls erneuern, fetten.

+5 Batteriedeckelverschluß Auf Funktion prüfen, ölen.

Lenksäulenverzahnung auf Lenkeinheit auf Verschleiß


+6 Lenkeinheit
prüfen.

Auf sichtbare Rißbildung, Verformung und Verschleiß


+7 Gabel, Gabelträger M7.8-2230-001
prüfen.

+8 Hydraulikzylinder Auf sichere Befestigung prüfen.

Abrieb mit Luft ausblasen, Bremsbeläge und


+9 Bremse
Bremsfedern prüfen.

Isolationswiderstand des Fahrzeugs und der Batterie


+ + 10 Batterie
prüfen.

+ + 11 Sitzgleitschienen Auf Verschleiß prüfen, fetten.

Ölwechsel (erster Ölwechsel bei 250 Betriebsstunden).


+ + 12 Getriebe
Befestigungsschrauben auf festen Sitz prüfen.

+ + 13 Lenkachse Befestigungsschrauben auf festen Sitz prüfen.

UVV-Prüfung zu den vorgeschriebenen Intervallen


UVV-Prüfung
durchführen.

Sicherungsschaltkreis und Fahrsteuerung prüfen


PMT-Test
(siehe Seite M4.20-2230-001).

WARTUNG05

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01/99
14
M1.2-2230-008
WARTUNG

5 3

810

11

13 10 6
1

2 7

12

M0321

9
9

M0326
2

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01/99
M1.2-2230-009
15
WARTUNG

Schmierpunkte / Schmierintervalle

100 250 500 1000 2000


Pos. Komponente Typ Menge
Stunden Stunden Stunden Stunden Stunden

1 Gabel-Justierpin B A/ R X

2 Hydraulik-Tank prüfen, ggf. auffüllen D A/ R X

3 Hydrauliköl wechseln D A/ R X

4 Fahrpedal-Drehpunkt B A/ R X

5 Fahrpedal-Kopplung B A/ R X

6 Potentiometer-Drehpunkt B A/ R X

7 Handbremskabel C A/ R X

8 Handbremshebel-Drehpunkt B A/ R X

9 Handbremsratsche B A/ R X

10 Drehpunkt Batteriedeckel C A/ R X

11 Batteriedeckelverschluß C A/ R X
Verschlußplatte Hydraulikhebel,
12 C A/ R X
Verschlußrampe Drehpunkt
13 Lenksäulenverstellung C A/ R X

14 Neigezylinder-Drehpunkte B A/ R X

15 Mastdrehpunkt B A/ R X

16 Profile Hubgerüst B A/ R X

17 Laufrollen Hubgerüst und Gabelträger B A/ R X


Hubgerüstketten,
18 G A/R X
Freihubzylinderketten
19 Umlenkrollen (Nylon) H A/ R X

20 Gleitschiene Gabelträger B A/ R X

21 Drehpunkt Bremsklemmplatte B A/ R X

22 Bremspedal-Drehpunkt B A/ R X
Kerbverzahnung
23 M A/R X
Antriebsmotor zum Getriebe
Kerbverzahnung
24 M A/R X
Pumpenmotor zur Pumpe
Kerbverzahnung
25 B A/R X
Lenkeinheit zur Lenksäule
26 Sitzgleitschienen B A/R X

27 Getriebeölwechsel A A/R erster Wechsel nach 250 Betriebsstunden X


W06-de

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01/99
16
M1.3-2230-001
WARTUNG

19 25 13

14
M0101 15
26 11
M0115
M0107
24 16

M0109

8 9 7

M0251 10

M0113

12 17 18 20 21
M0116

M0103
2, 3

M0114
1
21

M0104
5 6 23

14

22 M0108
M0111 M0112 27

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01/99
M1.3-2230-002
17
WARTUNG
Anzugsmomente
Bei der Fertigung von CROWN-Fahrzeugen werden die
hier erwähnten Festigkeitsklassen für Schrauben und
Muttern verwendet. Die Information auf dieser Seite dient
der Bestimmung des richtigen Anzugsmoments bei an-
fallenden Wartungsarbeiten.

HINWEIS

DIE IM WARTUNGSTEIL AUFGEFÜHRTEN


ANZUGSMOMENTE HABEN STETS
VORRANG GEGENÜBER DEN AUF DIESER
SEITE ANGEGEBENEN.

Festigkeitsmarkierung für Festigkeitsmarkierung für


Schrauben Muttern

8 .8

8 .8 8

1 2 .9

1 2 .9

WARTUNG 07

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01/99
18
M1.9-2230-001
WARTUNG

Standardschrauben und -muttern

Festigkeitsklasse 8 und 8.8 10 und 10.9 12 und 12.9

Gewindegröße Anzugsmoment (Nm)

M 5 x 0 ,8 5-6 7-8 8 - 10

M6 x 1 8 - 10 12 - 14 14 - 16

M8 x 1,25 20 - 25 30 - 3 5 34 - 40

M10 x 1,5 40 - 4 5 60 - 65 70 - 75

M12 x 1,75 70 - 80 100 - 110 115 - 130

M16 x 2 170 - 190 240 - 270 280 - 320

M20 x 2,5 340 - 380 450 - 500 550 - 600

M24 x 3 580 - 650 800 - 900 900 - 1050

M30 x 3,5 1150 - 1300 1600 - 1800 1850 - 2100

WARTUNG 08

Umbrakoschrauben und -muttern

Festigkeitsklasse 10 und 10.8 12 und 12.9

Gewindegröße Anzugsmoment (Nm)

M5 x 0,8 8 11

M6 x 1 14 19

M8 x 1,25 33 45

M10 x 1,5 63 86

M12 x 1,75 111 152

M16 x 2 270 372

M20 x 2,5 521 717

WARTUNG 09

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01/99
M1.9-2230-002
19
WARTUNG

Anzugsmomente

Anzugsmoment
Baugruppe Seite/Position
(Nm)

Befestigung Fahr pedalbaugruppe an Chassis 20 - 25 4.6-2230-025, Pos. 2

Befestigungsmutter Bremsbetätigung 30 5.6-2230-025, Pos. 29

Befestigungsmutter Bremsbaugruppe 40 - 45 5.6-2230-025, Pos. 12

Befestigung Gegengewicht an Chassis 580 - 650 1.0-2230-027, Pos. 3

Baugruppe Fahr trichtungsschalter zur Lenksäule 8 - 10 6.7-2230-029, Pos. 50

Befestigung Fahrmotor an Getriebe 60 3.3-2230-001, Pos. 29

Befestigung Ablagefach an Fahrersitz 8 - 10 fehlt

Befestigung Bremspedalbaugruppe an Chassis 40 - 45 5.5-2230-025, Pos. 2

Befestigung Fahrgetriebe an Chassis 330 3.1-2230-025, Pos. 44

Kontermutter Bremseinstellung 40 - 4 5 5.6-2230-025, Pos. 24

Befestigungsschrauben Lagerblock/Mast 550 - 600 3.1-2230-025, Pos. 43

Befestigung Hydrauliktank an Chassis 6 2.3-2230-025, fehlt

Halteplatte Pumpenmotor an Chassis 46 2.13-2230-025, Pos. 5

Befestigung Lenkachse an Chassis 330 6.6-2230-025, Pos. 36

Befestigung Lenksensor an Lenksäule 40 - 4 5 6.7-2230-029, Pos. 27

Lenkradbefestigung 40 - 45 6.7-2230-025, fehlt

7.5-2230-025, Pos. 31
Befestigung Neigezylinder an Mast/Chassis 13
1.0-2230-025, Pos. 29

Radmuttern 135 1.5-2230-001 ff.

WARTUNG 10

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01/99
20
M1.9-2230-003
WARTUNG

Anzugsmomente (Fortsetzung)

Anzugsmoment
Baugruppe Seite/Position
(Nm)

Befestigung Fahrerschutzdach an Chassis, vorne 86 1.0-2230-025, Pos, 23

Befestigung Fahrerschutzdach an Chassis, hinten 152 1.0-2230-025, Pos. 22

Muttern für Kabelanschlüsse an Schützen 20 4.4-2230-001 ff.

Kabelanschlüsse an Fahrmotor 13 3.3-2230-001, Pos. 10

Kabelanschlüsse an Pumpenmotor 13 2.13-2230-001, Pos. 10

Befestigung Potentiometer 1 2.2-2230-125, Pos. 12

Befestigung Mikroschalter 0,5 -

WARTUNG 11

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01/99
M1.9-2230-004
21
Page intentionally left blank
Seite absichtlich freigelassen
Page intentionellement laissée blanche

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HYDRAULIK

Printed in Germany
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Seite absichtlich freigelassen
Page intentionellement laissée blanche

Printed in Germany
WARTUNG

Hydrauliksymbole

Entlüfteter Hydraulikbehälter mit


Leitungen über dem Flüssigkeitspegel Elektromotor mit einer Drehrichtung
M
und Drehzahl

Entlüfteter Hydraulikbehälter mit


Leitungen unter dem Flüssigkeitspegel
M Elektromotor mit einer Drehrichtung
und veränderlicher Drehzahl

Filter oder Sieb

Hydraulikpumpe mit unveränderlicher


Hydraulikleitung mit vollem Durchfluß Literleistung und einer Drehrichtung
(Rohr oder Schlauch)

Steuerleitung oder Drainage mit


begrenztem Durchfluß Hydraulikmotor mit zwei
Drehrichtungen

Sich kreuzende Leitungen; nicht


miteinander verbunden

Manometer

Miteinander verbundene Leitungen

Temperaturmesser

Verschlossene Leitungsöffnung, z. B.
Prüfanschluß

Gasgefüllter Druckspeicher in
Membranausführung
Durchflußmesser

M3559

Printed in Germany

01/99
M2.0-0000-001
1
WARTUNG

Druckschalter Stellglied, manuell

Zylinder, doppeltwirkend; Feder, auf Normalstellung


ungleiche Wirkungsbereiche (energielos) vorgespannt

Zylinder, doppeltwirkend;
gleiche Wirkungsbereiche
Magnetventil, einfach

Zylinder, einfach wirkend,


mit Rückholfeder;
Stangenseite entlüftet
Hydraulisches Ventil mit
Vorsteuerung

Zylinder, einfach wirkend,


Kolbenausführung

Magnetventil mit Vorsteuerung

Zylinder, einfach wirkend,


mit Endlagendämpfung
Magnetventil, doppelt

Baugruppengehäuse, Verteilerblock

Magnetventil, proportional

Betätigungshebel, manuell Rückschlagventil, vorgesteuert

M3560

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01/99
2
M2.0-0000-002
WARTUNG

Drossel, fest eingestelllt Wechselventil

Drossel, einstellbar

Baugruppe Gegengewichtsventil
im Verteiler, einfach
Druckkompensierte Durchfluß-
steuerung, fest eingestellt

Druckkompensierte Durchfluß-
steuerung, mit Bypass für
Umkehrströmung; fest eingestellt
Strömungsteiler / -vereiniger

Schnellsicherung
Bypass-Durchflußsteuerung mit
geregeltem Durchfluß,
druckkompensiert

Überdruckventil, fest eingestellt Absperrventil, manuell

P
Drehmomentgenerator
Überdruckventil, einstellbar T

T L Hydraulische Lenkeinheit
Rückschlagventil
P R

M3561

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01/99
M2.0-0000-003
3
WARTUNG

2/2–Wegeventil
(zwei Wege, zwei Schaltstellungen) Ventilblock mit
3 Arbeitselementen

3/2–Wegeventil
(drei Wege, zwei Schaltstellungen)

4/2–Wegeventil
(vier Wege, zwei Schaltstellungen)

4/3–Wegeventil
(vier Wege, zwei Schaltstellungen)

4/3–Wegeventil
(vier Wege, zwei Schaltstellungen);
manuelle Betätigung und federzentriert

3/2–Wegeventil
(drei Wege, zwei Schaltstellungen);
Federkraft-Vorsteuerung, Betätigung durch
Magnetspule

M3562

Printed in Germany

01/99
4
M2.0-0000-004
WARTUNG

Hydraulisches System

Allgemeines
Ein geräuscharmes Motor-Pumpe-Aggregat fördert Öl aus
einem 37 l Öltank über einen austauschbaren Ansaug-
filter (126 µ).

Die Drehzahl des 10,5-kW-Motors wird durch einen MOS-


FET-Controller geregelt. Dieser Controller ist mit festge-
legten Drehzahlbereichen vorprogrammiert, die entspre-
chend der jeweiligen Hydraulikfunktion eingesetzt werden.
Falls zwei oder mehr Funktionen gleichzeitig ausgeführt
werden, hat die höhere Reglereinstellung Vorrang vor der
niedrigeren.

Das einzelne Motor-Pumpe-Aggregat kann bis zu fünf


Funktionen (Hub, Vorschub, Neigung, Seitenschub und eine
Zusatzfunktion) und, bei Bedarf, das hydrostatische Lenk-
system mit dem notwendigen Durchfluß versorgen.

Das entweder mit drei (Standard) oder vier Funktionen aus-


gestattete Wegeventil wird über Bedienhebel und entspre-
chende Betätigungsgestänge vom Fahrerstand aus ma-
nuell gesteuert. Ein Hauptüberdruckventil in der Eingangs-
sektion begrenzt den Systemdruck auf 210 bar.

In der Eingangssektion ist ferner ein Prioritätsventil ein-


gebaut, das bei gleichzeitiger Betätigung von Lenkung und
weiteren Hubfunktionen den Ölzufluß vorrangig zur Len-
kung leitet.

Das gesamte Systemöl wird durch einen Ölfilter (10 µ) mit


integriertem Diffuser gefiltert, der in der Rücklaufleitung
zum Tank eingebaut ist.

Printed in Germany

01/99
M2.1-2230-001
5
M2.1-2230-002
6

L E N K G E T R IE B E
H U B Z Y L IN D E R N E IG E Z Y L IN D E R

L R

R O H R B R U C H -
S IC H E R U N G E N
7 9 3 6 8 9
L E N K E IN H E IT L A S T H A L T E V E N T IL
S E N K B R E M S -
D Y N A M IS C H E S L S E in s te lld r u c k 1 6 0 b a r
V E N T IL

O H N E L E N K B E T R IE B S E IT E N S C H U B
K E IN L S -S IG N A L

L S
01/99

L S C F 1 A 1 B 2 A 2 B 3 A 3 B
P T S T E E R R V
7 0 B A R
E N C O D E R T
M A IN
R V
2 1 0
B A R

M O T O R

WARTUNG
A N S A U G -
P R IO R IT Ä T S V E N T IL H E B E N N E IG E N Z U S A T Z F U N K T IO N
F IL T E R
D Y N A M IS C H E S L S

R Ü C K L A U F F IL T E R
Printed in Germany

792341_c-de

P U M P E
WARTUNG
Funktionsbeschreibung Zum Heben fließt das Öl über ein durch den Pumpend-
ruck aufgesteuertes Senkbremsventil in die Hubzylinder.
Leerlaufbetrieb Ist die gewünscht Hubhöhe erreicht, kehrt das Senkbrems-
ventil wieder in die Ruhestellung zurück. Das Öl steht dann
Sitzt der Bediener auf dem Fahrersitz und der Schlüssel- an der Schieberstange im Steuerschieber an und verhin-
schalter ist eingeschaltet, läuft der Pumpenmotor im Leer- dert so ein Absinken der Hubzylinder.
lauf. Das Öl fließt vom Tank über einen Ansaugfilter in die
Hydraulikpumpe und von dort in den Steuerschieber. Zum Senken wird die Schieberstange in die entgegenge-
setzte Richtung ausgelenkt. Das Öl fließt dabei zur bes-
Solange keine Fahr- oder Hubfunktion betätigt wird, befin- seren Kontrolle der Senkgeschwindigkeit über eine im
det sich das Prioritätsventil in Durchlaßstellung. Dadurch Senkbremsventil eingebaute Drossel zurück in den Tank.
kann das Öl über den Durchlaufkanal in den Tankkanal
und von dort über einen Rücklauffilter zurück in den Tank Neigen
fließen.
Beim Vorwärtsneigen des Mastes fließt das Öl kolbenseitig
Prioritätsventil direkt in die Neigezylinder. Auf der Rücklaufseite muß ein
auf 160 bar eingestelltes Lasthalteventil aufgesteuert
Das Prioritätsventil dient dazu, der Lenkfunktion aus Si- werden, damit das Öl über den Steuerschieber zurück in
cherheitsgründen Vorrang gegenüber anderen Hydraulik- den Tank fließen kann.
funktionen zu geben für den Fall, daß mehrere Funktionen
gleichzeitig betätigt werden. Beim Rückwärtsneigen des Mastes fließt das Öl über ein
im Lasthalteventil integriertes Rückschlagventil auf die
Lenken Stangenseite der Neigezylinder. Auf der Rücklaufseite
gelangt das Öl auf direktem Wege zum Steuerschieber
Bei Betätigung des Lenkrads wird der optische Sensor für und zurück zum Tank.
Lenkanforderung aktiviert und sendet über das Interface-
Modul ein Signal an die Steuerung. Die Steuerung akti- Das Lasthalteventil verhindert, daß sich der Mast unter
viert ihrerseits den Pumpenmotor mit einer festgelegten Last selbsttätig nach vorne neigt
vorprogrammierten Pumpendrehzahl. Die Lenkeinheit dreht
sich ebenfalls und fördert Öl zum Lenkmotor, wobei gleich-
zeitig das Öl auf der Niederdruckseite zum Tank zurück-
fließen kann.

Den Lastdruck der Lenkeinheit regelt das Prioritätsventil.


Unabhängig von der Anzahl der betätigten Hydraulik-
funktionen hat die Lenkung immer Vorrang.

Wenn die Hinterräder bis an ihren mechanischen Anschlag


gedreht werden, kann das Öl in der LS-Leitung über das
auf 70 bar eingestellte Druckbegrenzungsventil abfließen,
wodurch das Prioritätsventil wieder in Durchlassstellung
für die Hubfunktionen geführt wird.

Ist die Pumpe nicht funktionsbereit, kann die Lenkeinheit


manuell gedreht werden, um den Lenkmotor im Notfall
anzutreiben.

Heben
Sitzt der Bediener auf dem Fahrersitz und der Schlüssel-
schalter ist eingeschaltet, läuft der Pumpenmotor im Leer-
lauf. Das Öl fließt vom Tank über einen Ansaugfilter in die
Hydraulikpumpe und von dort in den Steuerschieber.

Liegt am Prioritätsventil kein Lastdruck von der Lenkeinheit


an, so verschiebt der Pumpendruck das Prioritätsventil in
Durchlaßstellung zur Versorgung der Hub-, Neige- und
Zusatzfunktionen.

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01/99
M2.1-2230-003
7
WARTUNG
Steuerschieber Wartung und Instandsetzung
Der Steuerschieber besteht aus einem Eingangselement, Funktionsstörungen am Steuerschieber sind sehr häufig
wahlweise drei (Standardausführung) oder vier Arbeits- auf Schmutz oder sonstige Fremdkörper an den bewegli-
elementen und einem Endelement. chen Teilen der Ventile zurückzuführen.

Das Eingangselement beinhaltet das Hauptüberdruckventil WARNUNG


für die Begrenzung des Systemdrucks (Einstellwert 210
bar), das Prioritätsventil für die bevorzugte Versorgung der VOR DEM DURCHFÜHREN VON WARTUNGS-
Lenkfunktion bei gleichzeitiger Betätigung mehrerer ARBEITEN AM HYDRAULIKSYSTEM SÄMTLI-
Hydraulikfunktionen sowie das Überdruckventil für die CHE KOMPONENTEN DRUCKLOS MACHEN.
Lenkung (Einstellwert 70 bar).
l Unter Druck austretendes Hydrauliköl kann
zu schweren Verletzungen führen.
Einstellung des Hauptüberdruckventils
l Manometer in die Druckleitung zum Verbrau-
l Jede Flüssigkeit, die unter hohem Druck
unter die Haut gelangt, ist als ernstzuneh-
cher installieren. mender medizinischer Notfall zu betrach-
ten, auch wenn die Haut anfangs kein
l Hutmutter vom Hauptüberdruckventil entfernen, ungewöhnliches Aussehen aufweist.
Kontermutter an der Druckeinstellschraube lösen. Der Schmerz setzt mit Verzögerung ein.
l Hydraulikfunktion betätigen und langsam bis
l Sämtliche Anschlüsse anziehen, bevor das
auf Anschlag fahren. Bei weiterhin betätigter Hydraulik-
funktion an der Einstellschraube den gewünschten System wieder unter Druck gesetzt wird.
Systemdruck einstellen. Hände und Körper von Bohrungen fern-
halten, da an diesen Stellen Hydrauliköl
l Kontermutter wieder anziehen und System- unter hohem Druck austreten kann.
druck erneut überprüfen. Gegebenfalls korrigieren.
l Zum Auffinden von Leckagen ein Stück
l Hutmutter wieder aufschrauben und festziehen. saugfähiges Papier verwenden, nie die
Hände!

Fehlersuche Steuerschieber

Problem Mögliche Ursache Aktion

- Ventilmechanismus sitzt fest Ventil ausbauen und auf Schmutz


Kein Druckaufbau
- Schmutz unter dem Ventilsitz untersuchen. Teile gängig machen.

- Ventil tauschen.
- Ventilkegelsitz beschädigt
Falscher Druckwer t - Ventilmechanismus reinigen und gängig
- Ventilmechanismus sitzt fest
machen.

- Druck korrekt einstellen (siehe


Druck läßt sich nicht - Einstellschraube oder Kontermutter lose
Beschreibung) und Kontermutter festziehen.
korrekt einstellen - Ventilverschleiß
- Ventil tauschen.

- Ventilsitz beschädigt - Ventil tauschen.


Leckage - O-Ringe beschädigt oder verschlissen - O-Ringe tauschen.
- Festsitzende Schmutzpar tikel im Ventil - Ventil ausbauen und reinigen.

WARTUNG20

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01/99
8
M2.4-2230-001
WARTUNG
Für Service- und Kontrollarbeiten können die Ventilpatronen
herausgeschraubt und auf Beschädigungen, Leckagen usw.
überprüft werden. Dabei wie folgt vorgehen:

l Arbeitsbereich gründlich reinigen, Schmutz- und


Ölreste entfernen.

l Ventilpatrone herausschrauben und auf Fremd-


körper, Kratzer oder andere Beschädigungen unter-
suchen.

l Eventuell Ventileinsatz demontieren und eben-


falls auf Fremdkörper und jede Art von Beschädigung
untersuchen.

l Auf Gängigkeit aller beweglichen Teile des


Ventilmechanismus achten. Reibung darf lediglich an
den Dichtstellen auftreten.

l Abschließend Teile gründlich reinigen und vor


dem Zusammenbau einölen.

In Tabelle WARTUNG20 sindeinige der am häufigsten auf-


tretenden Funktionsstörungen beschrieben.

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01/99
M2.4-2230-002
9
WARTUNG

Pumpenmotor Entlüften
Entsprechend der im Wartungsplan angegebenen Intervalle l Für erhöhte Betriebssicherheit und geringeren
sind am Pumpenmotor Kohlebürsten und Anker zu über- Verschleiß wird empfohlen, das Pumpengehäuse vor
prüfen. der Erstinbetriebnahme mit Öl zu befüllen.

l Spannband im oberen Teil des Motors entfer- l Gegebenenfalls ist durch vorsichtiges Öffnen
nen. des Druckflansches (eventuell Spritzschutz vorsehen)
im drucklosen Umlauf das verschäumte Öl abzufüh-
l Kohlebürsten mit Druckluft ausblasen und ein- ren. Erst wenn blasenfreies Öl austritt, Verschraubung
zeln auf Abnutzung überprüfen. Bei weniger als 15 mm wieder anziehen.
Länge Kohlebürsten ersetzen.
Ölwechsel
l Anker überprüfen. Ein gleichmäßig verteilter
Belag auf den Bürstenlaufflächen ist normal. Der Hydrauliktank (Tankinhalt 37 l) besitzt keine
Ölablassschraube. Das Altöl muß daher beim Ölwechsel
Hydraulikpumpe mittels einer Absaugpumpe aus dem Tank abgesaugt wer-
den.
HINWEIS

EINE REPARATUR DER HYDRAULIKPUMPE


IM FELD IST NICHT VORGESEHEN.
DIE PUMPE WIRD DAHER NUR ALS KOM-
PLETTES AUSTAUSCHTEIL ANGEBOTEN.
Bei Inbetriebnahme einer neuen oder überholten
Hydraulikpumpe ist wie folgt vorzugehen:

Inbetriebnahme
l Kontrollieren, ob die Anlage sauber und sorg-
fältig montiert ist.

l Hydrauliköl nur über einen Filter mit der nöti-


gen Mindestrückhalterate (10 µ) befüllen.

l Drehrichtungspfeil beachten.

l Die Pumpe ohne Last anlaufen und einige Se-


kunden drucklos fördern lassen, um für eine ausrei-
chende Schmierung zu sorgen.

l Auf keinen Fall Pumpe ohne Öl laufen lassen.

l Sollte die Pumpe nach ca. 20 sec. noch nicht


blasenfrei fördern, ist die Anlage nochmals zu über-
prüfen.

l Nach Erreichen der Betriebstemperatur Kontrol-


le der Rohrverbindungen auf Dichtheit.

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01/99
10
M2.6-2230-001
ANTRIEB

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Page intentionally left blank
Seite absichtlich freigelassen
Page intentionellement laissée blanche

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WARTUNG

Fahrzeugantrieb l Getriebe seitlich herausheben. Auf diese Wei-


se läßt sich auch der Wiedereinbau am besten be-
werkstelligen.
Getriebe
Fahrmotor
HINWEIS
Entsprechend der im Wartungsplan angegebenen Inter-
DIE ANTRIEBSGETRIEBE DÜRFEN NUR valle sind am Fahrmotor Kohlebürsten und Anker zu über-
DURCH AUTORISIERTES UND ENTSPRE- prüfen.
CHEND GESCHULTES PERSONAL GEWAR-
TET WERDEN. l Spannband im oberen Teil des Motors ent-
fernen.
BEI UNSACHGEMÄSS DURCHGEFÜHRTEN
ARBEITEN AN DEN ANTRIEBSGETRIEBEN l Kohlebürsten mit Druckluft ausblasen und ein-
ERLISCHT AUTOMATISCH DIE HERSTELLER- zeln auf Abnutzung überprüfen. Bei weniger als
GARANTIE. 20 mm Länge Kohlebürsten ersetzen.
Ausbau
l Anker überprüfen. Ein gleichmäßig verteilter
Vor dem Ausbau den Arbeitsbereich vorbereiten und ge- Belag auf den Bürstenlaufflächen ist normal.
eignete Auffangmöglichkeit für austretendes Öl vorsehen..
Ausbau
l Zwei Druckleitungen und einen Druckschlauch
vom Verteilerblock lösen. HINWEIS

l Mast im oberen Bereich mit geeigneten DEN DEMONTIERTEN MOTOR NICHT AUF
Aufnahmemitteln sichern. DEM PRÜFSTAND TESTEN, DA DER MOTOR
OHNE DIE UNTERE LAGERUNG ZERSTÖRT
l Neigezylinder vom Mast demontieren. WERDEN KÖNNTE.
l Lagerblöcke im unteren Teil des Mastes vom Zum Ausbau des Fahrmotors:
Getriebe lösen.
l Versorgungskabel abklemmen
l Mast nach oben herausheben.
l 4 Befestigungsschrauben im unteren Teil lösen

l Den Motor nach oben herausziehen.

l Beim Wiedereinbau die Keilwellenverbindung


zwischen Motor und Getriebe mit Fett CROWN-P/N
063002-022 schmieren.

M0040

l Stabilisator zwischen Antriebseinheiten ent-


fernen. Bremsgestänge lösen (Abb. M0040).

l Rad abbauen.

l Getriebe mit Holzunterlage abstützen. Befe-


stigungsschrauben lösen.

l Getriebe in Richtung Fahrzeugmitte drücken


und von den beiden Befestigungsbolzen lösen.

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M3.0-2230-001
1
WARTUNG
Getriebeaufbau Vormontage Kegelrad-Stirnritzelwelle
Die Antriebsräder des SC3000 verfügen jeweils über ein l Vor dem Aufsetzen des Stirnrades (Pos. 15)
eigenes, als Stirnradwinkelgetriebe ausgelegtes Antriebs- auf die Flanschwelle muß im Gehäuse die Passung
getriebe. für das Kegelrollenlager (Pos. 23) ausgelegt werden.
Dazu die Stirnritzelwelle mit dem Kegelrollenlager-
Die Kraftübertragung vom Motor erfolgt über eine Ritzel- paar (Pos. 23, 27) im Gehäuse montieren und das
welle und ein Kegelrad, welches seinerseits über eine Losdrehmoment mit Hilfe der Paßscheiben (Pos. 22,
sich mitdrehende Strirnritzelwelle die Drehzahl auf ein 29) auf 0,4 - 0,6 Nm einstellen.
Strirnrad und damit auf die mit diesem fest verbundene
Flanschwelle überträgt. l Anschließend das Kegelrad (Pos. 10) zusam-
men mit der Stirnritzelwelle (Pos. 26) durch Monta-
Die in der nachfolgenden Montageanleitung angegebe- ge fixieren.
nen Positionsnummern beziehen sich auf die Explosions-
zeichnung in Abschnitt 3.1 des Ersatzteilhandbuchs. Stirnrad-Flanschwellen-Montage

Montage des Stirnradwinkelgetriebes l Das Stirnrad (Pos. 15) auf ca. 135°C erwär-
men und auf die Flanschwelle (Pos. 1) aufsetzen
Vormontage Gehäuse mit Flanschwelle (Abb. M1272).

l Das Gehäuse (Pos. 3) mit einer Kaltreiniger-


Lösung gründlich säubern. In den Gehäusehals das
Kegelrollenlager (Pos. 14) und den Radialwellendicht-
ring (Pos. 13) montieren (Abb. M1268).

l Radbolzen (Pos. 2) mit einer hydraulischen


Vorrichtung in die Bohrungen am Wellenflansch ein-
pressen.

M1272

l Anschließend fixieren durch Montage des zu-


vor gereinigten Gehäusedeckels (Pos. 3), bereits ver-
sehen mit Paßscheibe (Pos. 12), dem Außenring des
Kegelrollenlagers (Pos. 11) sowie den Innensechs-
kantschrauben (Pos. 35, 36) mit den untergelegten
Federringen (Pos. 34).
M1268

l Anschließend die Flanschwelle in den


Getriebehals des Gehäuses einpressen.

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2
M3.1-2230-001
WARTUNG
l Die beiden Gehäusehälften mittels der Montage Kegelritzel
Zylinderstifte (Pos. 37) zentrieren.
l Auf das Kegelritzel (Pos. 10) die Kegelrollen-
l Die komplette Stirnrad-Flanschwellen-Monta- lager (Pos. 9, 11) aufpressen (Abb. M1271).
ge abschließen durch Montage der folgenden Bau-
teile in nachstehender Reihenfolge:

l Die auf Maß geschliffene Stützscheibe (Pos.


16), das Kegelrollenlager (Pos. 17), die Scheibe (Pos.
18) und die Innensechskantschrauben (Pos. 19, An-
zugsmoment 45 Nm; mit Schraubensicherung
CROWN-Nr. 053050-019 einkleben) zur Sicherung
der auf Block gespannten Flanschwelle.

l Die Lagervorspannung der Flanschwelle soll


5,0 - 6,5 Nm betragen und kann mittels der Paß-
scheibe (Pos. 16) eingestellt werden.

l Den Sprengring (Pos. 20) in die Gehäusenut


einsetzen und das Getriebe in diesem Bereich mit-
tels der Verschlußkappe (Pos. 21) öldicht verschlie-
ßen.

Montage Kegelrad
l Zum Abschluß der Kegelradmontage den
M1271
Außenring des Kegelrollenlagers (Pos. 27) in die ent-
sprechende Deckelpassung einsetzen. l Die Lagervorspannung mit Hilfe der Paß-
scheiben (Pos. 8, 12) auf 0,2 - 0,4 Nm einstellen.
l Anschließend nacheinander den Laufring
(Pos. 28, mit Schraubensicherung CROWN-Nr. l Für die Ermittlung des idealen Flankentrag-
053050-019 sichern) und die zuvor bei der Einstel- bildes das Kegelrad mit Touchierpaste einstreichen
lung der Lagervorspannung ermittelten Paßscheiben und das Getriebe anschließend von Hand betätigen.
(Pos. 22, 29) auf die Stirnritzelwelle aufsetzen. Anhand der Abdrücke das Tragbild mit Hilfe der
Paßscheiben (Pos. 8, 12) eventuell korrigieren (Abb.
l Nun den Wellendichtring (Pos. 30) in die vor- M1269).
gesehene Passung der Bremsplatte (Pos. 38) ein-
setzen und diese dann mit Hilfe der Innensechskant-
schrauben (Pos. 4) und den zuvor untergelegten
Federringen (Pos. 5) mit dem Gehäusedeckel (Pos.
3) verschrauben (Anzugsmoment 23 Nm).

Dabei im einzelnen folgendermaßen vorgehen:

l Die Schraubengewinde im Getriebegehäuse


(Pos. 3) gründlich mit Reiniger entfetten.

HINWEIS
RESTE VON ÖL UND REINIGER IN DEN
GEWINDEGÄNGEN MÜSSEN GRÜNDLICH
MIT DRUCKLUFT AUSGEBLASEN WERDEN.
l Sechs Schrauben (Pos. 4) gründlich entfetten.

l Schraubensicherung CROWN-Nr. 053050-


019) auf die Schrauben auftragen, Bremshalterung
anbringen und die Schrauben mit 23 Nm anziehen.

M1269

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M3.1-2230-002
3
WARTUNG
l Den Wellendichtring (Pos. 6) im oberen Be-
reich des Getriebedeckels (Pos. 7) einsetzen. Ab-
schließend den Getriebedeckel mittels der Schrau-
ben (Pos. 4) und Federringe (Pos. 5) mit den vor-
montierten Getriebehälften verschrauben (Anzugs-
moment 23 Nm).

l Zum Abschluß noch das Entlüftungsventil


(Pos. 25) mit Dichtring (Pos. 24) und die Ölverschluß-
schrauben (Pos. 32, 33) ebenfalls mit den jeweiligen
Dichtringen (Pos. 31) montieren.

Flankentragbild
Nachstehende Abbildung zeigt schematisch das ideale
Flankentragbild an der Kegelradpaarung.

Mittleres Tragbild am
inneren Zahnende auf der
Zahnoberseite

Mittleres Tragbild am
inneren Zahnende auf der
Zahnunterseite
Mittleres Tragbild am Mittleres Tragbild am
inneren Zahnende auf der inneren Zahnende auf der
Zahnunterseite Zahnoberseite M1275

Korrekturmöglichkeiten des Flanken-


tragbildes
Sollte die Flankenanlage von diesem Mustertragbild ab- Vergrößerung der Einbaudistanz des Kegel-
weichen, so muß mit Hilfe der Paßscheiben (Pos. 8, 12) ritzels
eine Tragbildkorrektur durchgeführt werden.
Umgekehrt muß bei einem zu tiefen Tragbild am Kegel-
Verkleinerung der Einbaudistanz des Kegel- rad bzw. einem zu hohen Tragbild am Kegelritzel zur Kor-
ritzels rektur des Flankentragbildes die Einbaudistanz des
Kegelritzels vergrößert werden.
Bei dem in Abb. M1276 schematisch dargestellten
Flankentragbild muß zur Korrektur die Einbaudistanz des
Kegelritzels verkleinert werden.

Tiefes Tragbild am
äußeren Zahnende auf
der Zahnoberseite

Tiefes Tragbild am
inneren Zahnende auf der
Zahnunterseite
Hohes Tragbild am Hohes Tragbild am
inneren Zahnende auf der äußeren Zahnende auf
Zahnunterseite der Zahnoberseite M1276

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4
M3.1-2230-003
WARTUNG
Wartung
Ölfüllung
Vor dem Einsatz muß unbedingt auf den korrekten
Getriebeölstand geachtet werden.

Die Füllmenge beträgt 0,9 l.

Ölsorten
Unter normalen Einsatzbedingungen die Ölsorte SAE 80-
90 (CROWN-Nr. 053002-004) verwenden (Einsatzbereich
von -22°C bis +80°C).

Alternativ steht die Ölsorte SAE 80W zur Verfügung mit


einem Einsatzbereich von -32°C bis +80°C (CROWN-Nr.
053002-006).

Siehe hierzu auch die Tabelle „Schmiermittel und


Ölempfehlungen“ auf Seite M1.1-1710-002 in diesem
Handbuch.

Bei noch extremeren Einsatzbedingungen und Tempera-


turen bitte Rücksprache halten mit der CROWN-Service-
abteilung.

Ölstand
Das Getriebeöl bis zur Unterkante der Einfüllschraube
(Pos. 33) einfüllen.

Die Gesamtfüllmenge beträgt 0,9 l.

Ölwechsel
Den ersten Ölwechsel nach etwa 250 Betriebsstunden
durchführen. Alle weiteren Ölwechsel in der Folge etwa
alle 2000 Betriebsstunden, mindestens jedoch einmal jähr-
lich vornehmen.

VORSICHT

DIE ZULÄSSIGE DAUERBETRIEBS-


TEMPERATUR DES GETRIEBEÖLS DARF
MAXIMAL 80°C BETRAGEN.

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M3.1-2230-004
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Seite absichtlich freigelassen
Page intentionellement laissée blanche

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ELEKTRIK

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WARTUNG

Elektrische Grundlagen

Farbschlüssel für Leitungen


Die im Fahrzeug verwendeten Leitungen sind nach ihrer
Funktion mit Farben und entsprechenden Nummern ge-
kennzeichnet. Die erste bzw. die ersten beiden Ziffern
bezeichnen die Farbe der Leitung, die beiden letzten Zif-
fern sind eine Zählnummer.

ABKÜRZUNG FARBE NUMMER FUNKTION

BL K Schwarz 0 ** Digitales Signal

BRN Braun 1 ** Analoges Signal

R ED Rot 2 ** Positiv nicht geschaltet

ORG Orange 3 ** +12 V Gleichspannungsumwandler

YE L Gelb 4 ** Dritter Gleichspannungsumwandler

GRE Grün 5 ** Negativ nicht geschaltet

BL U Bl a u 6 ** Isolier tes Minus

VIO Violett 7 ** +5 V Gleichspannungsumwandler

GREY Grau 8 ** Vier ter Gleichspannungsumwandler

WHT Weiß 9 ** Verschiedenes

R/W Rot-Weiss 29 * * Positiv geschaltet

G/W Grün/Weiss 59 * * Negativ geschaltet

ELEKTRIK 01
** Nummern 01 bis 99

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01/99
M1.0-0000-0001
M4.0-2230-001
WARTUNG

Abkürzungsverzeichnis Schaltsymbole *

Abkürzung Benennung Abkürzung Benennung

K* Relais L MS Endlagenschalter

ACS Fahr pedalschalter LO S Schalter Senken

AXS Zusatzfunktionsschalter ORS Override-Schalter

BRS Bremsschalter POT Potentiometer

DIS Fahr trichtungsschalter RA Hub-Poti

DRS Türschalter RAS Schalter Heben

EDS Not-Aus-Schalter REA Vorschub-Poti

EM Encoder-Modul RS Rückwär tsschalter

ENC Encoder SAS Umkehrschutzschalter

FS Vorwär tsschalter SDS Star tschalter

HBS Handbremsschalter SE S Sitzschalter

HNS Signalhornschalter SS S Seitenschubschalter

KYS Schlüsselschalter THS Thermoschalter

LG S Lichtschalter TLT Neigeschalter

* Wird eine der oben aufgeführ ten Abkürzungen mehr als einmal verwendet,
so wird eine for tlaufende Zählnummer hinzugefügt, z. B. SV1, SV2 usw. ELEKTRIK 02

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01/99
M1.0-0000-0002
M4.0-2230-002
WARTUNG

Sonstige Abkürzungen *

Abkürzung Benennung Abkürzung Benennung

BDI Batterieentladeanzeige O HG D Schutzdachanzeige

BR Bremse P Pumpe

BW I Bürstenverschleißanzeige PC Steckverbinder

CA Steckverbindung PC B Leiterplatte

F Vorwär ts R Rückwär ts

FAN Ventilator SF Nebenschlußfeld

FU Sicherung ST I Lenkradpositionsanzeige

HN Signalhorn SV Magnetventil

IFD Info-Anzeige TB Anschlußleiste

M1 (TM) Fahrmotor TMM Truck-Management-Modul

M2 (PM) Pumpenmotor TT Betriebsstundenzähler

MRC Steuerung

* Wird eine der oben aufgeführ ten Abkürzungen mehr als einmal verwendet,
so wird eine for tlaufende Zählnummer hinzugefügt, z. B. SV1, SV2 usw. ELEKTRIK 03

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01/99
M1.0-0000-0003
M4.0-2230-003
WARTUNG

Elektrische Schaltsymbole

Europa USA Beschreibung Europa USA Beschreibung


Schalter, von Hand
Kabelverbindung
betätigt

Kabelkreuzung Magnetventil

Kabelanschluß Drossel

Stecker / Steckdose Widerstand

Drahtbrücke Kondensator

Klemmbrett Potentiometer

Sicherung Varistor

Baugruppe ϑ
Thermosicherung

Kontakt, Lampe
normal offen
Kontakt, Hupe
normal geschlossen

Zweiwege-Schalter Batterie

Bedienungseinrichtung Diode

Bedienungseinrichtung,
Zenerdiode
langsam abfallend
Bedienungseinrichtung,
LED
langsam wirkend

Schalter Transistor
NO

Schalter,
MOSFET
c mechanisch betätigt
Schalter,
c Thyristor
hydraulisch betätigt

c
Not-Aus-Schalter Gleichheitsprüfer

Motoranker
.
M0056

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01/99
M1.0-0000-0004
M4.0-2230-004
WARTUNG

Elektrische Komponenten Heben-Potentiometer (POT2)


GEFAHR Die Tastbewegung des Bedienhebels "Heben" wird über
das Potentiometer POT2 in ein Steuersignal umgewan-
VOR DER DURCHFÜHRUNG VON delt und bei C1 in die Pumpensteuerung eingespeist. Die
REPARATURARBEITEN BZW. DER FEHLER- Steuerung wiederum steuert die Pumpenmotordrehzahl.
SUCHE AN DER ELEKTRISCHEN ANLAGE
MUSS DAS FAHRZEUG AUFGEBOCKT
WERDEN.
Lenkachsen-Potentiometer (POT3)
Der Lenkachsen-Potentiometer POT3 ist auf der Ein-
Schalterfunktionen gangswelle der Lenkachse montiert und gibt folgende
Steuersignale an die Fahrsteuerung:
Die aufgeführten Pin-Bezeichnungen beziehen sich auf
die Fahr- und Pumpensteuereingänge (siehe Seite 4.3- l die eingeschlagene Fahrtrichtung;
2230-006, 4.3-2230-205); alle weiteren Abkürzungen sind
in den Tabellen Elektrik02 und Elektrik03 (Seite 4.0-2230- l der am Lenkrad anliegende Einschlagwinkel.
002f) beschrieben.
Über dieses Signal kann die Fahrsteuerung die beiden
Bremsschalter (BRS) Fahrmotoren entsprechend ansteuern.

Der Bremsschalter schaltet die Spannungsversorgung auf Neige- (TLT), Seitenschub- (SSS), Zusatz-
Pin G6 der Fahrsteuerung. Dadurch wird über die Fahr- funktionsschalter (AXS)
steuerung das Gegenstrombremsen verstärkt.
Die Schalter für die drei Funktionen Neigen, Seitenschub
Encoder (ENC), Encoder Modul (EM) und Zusatzfunktion schalten die Batteriespannung auf die
Anschlüsse E2, E3 und E5 der Pumpensteuerung.
Über das Lenkrad und die Lenksäule sowie den daran
angeschlossenen Encoder ENC werden Impulse erzeugt, Die Impulssteuerung steuert die Pumpenmotordrehzahl
die im Encoder-Modul EM digitalisiert und an die durch vorab fest einprogrammierte Spannungswerte.
Pumpensteuerung auf Pin E8 weitergeleitet werden.
Not-Aus-Funktion
Fahrpedalschalter (ACS, POT1)
Durch Ziehen des Batteriesteckers wird die Stromzufuhr
Die Tastenbewegung des Fahrpedals wird über das Po- zum Fahrzeug unterbrochen.
tentiometer POT1 in ein Steuersignal umgesetzt und an
die Fahrsteuerung auf Pin G1 weitergeleitet. Schlüsselschalter (KYS)
Der Fahrpedalschalter ACS schließt den Stromkreis zum Der Schlüsselschalter schaltet die Batteriespannungs-
Fahrtrichtungsschalter DIS. versorgung zur Fahr- und Pumpensteuerung auf PIN E1
und D1 sowie zur Batterieentladeanzeige BDI.
Fahrtrichtungsschalter (DIS)
Sicherungen (FU)
Der Fahrtrichtungsschalter besitzt drei Schalterstellungen:
Vorwärts, Neutral, Rückwärts. Bei Anwählen der Schalter- Der Hauptstromkreis der Antriebsmotoren ist durch die
stellung Vorwärts oder Rückwärts wird die Fahrsteuerung Sicherung FU1 und die des Hubmotors durch die Siche-
mit Batteriespannung auf Pin G8 (F) oder G7 (R) ver- rung FU2 gesichert.
sorgt. Hierdurch schaltet die Steuerung die entsprechen-
den Fahrtrichtungsschütze. Der Steuerstromkreis wird durch die Sicherung FU3, die
Hupe duch die Sicherung FU4 gesichert.
Handbremsschalter (HBS)
Der Handbremsschalter schaltet die Batteriespannungs-
versorgung auf Pin F1 der Fahrsteuerung. Hierdurch
schaltet die Steuerung den Fahrstrom ab. Weiterhin be-
steht die Möglichkeit, für 5 Sekunden gegen die angezo-
gene Handbremse zu fahren (Anfahren am Berg), bevor
die Steuerung den Fahrstrom unterbricht.

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01/99
M1.0-0000-0005
M4.2-2230-001
WARTUNG
Sitzschalter (SES) Signalhornschalter (HNS)
Befindet sich der Bediener auf dem Fahrersitz, wird der Der Signalhornschalter HNS befindet sich in der Lenkrad-
Sitzschalter SES geschlossen und die Fahrsteuerung auf mitte. Bei Drücken des Signalhornschalters ertönt das Si-
Pin L7 mit Batteriespannung versorgt. Die Fahrfunktion gnalhorn HN.
wird freigegeben.

Verläßt der Bediener seine Sitzposition, öffnet sich der


Sitzschalter und nach einer Zeitverzögerung von 1,5 Se-
kunden wird die Fahrfunktion von der Steuerung abge-
schaltet.

Elektrische Teile - Übersicht

DIS
KYS
ENC / EM

SES
Not-Aus

POT 3

M0369

PM

HNS BDI / TT

M0367

HBS

ACS / POT 1
BRS 1 2 3 4
+ AXS

M0368 SSS
TM TLT
POT 2

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01/99
M1.0-0000-0006
M4.2-2230-002
WARTUNG

Fahrsteuerung Zapimos B1S 48/ Eingebaute Schutzfunktionen


700 Verpolschutz

Allgemeines Die Verdrahtung muß laut Schaltplan durchgeführt wer-


den, um die Transistoren und Kondensatoren nicht zu
Die programmierbare Impulssteuerung ermöglicht eine beschädigen. Die Logik selbst ist intern gegen Verpolung
wirkungsvolle Kontrolle über das Fahrverhalten des Fahr- geschützt.
zeugs.
Verdrahtungsfehler
Die Treiberausgänge für die Schütze vertragen nur eine
maximale Belastung von 3 A, auch wenn sie gegen Über-
lastung und Kurzschluß abgesichert sind.

Überhitzung
Wenn die Temperatur über 80°C steigt, wird der Maximal-
strom proportional zum Temperaturanstieg reduziert.
Steigt die Temperatur über 85°C, schaltet sich die Fahr-
steuerung ab.

M0201 Schutzart
Die Fahrsteuerung ist gegen Staub und Spritzwasser ge-
schützt (IP54) und in einem geschlossenen Gehäuse ein-
gebaut.
Fahrsteuerung ZAPIMOS B1S 48/700

Wichtige Begriffe
Shunt oder Nebenwiderstand (+SH/-SH)
Wichtige Eigenschaften
Die Logik der Steuerung kann mit Hilfe eines vor-
l Stufenlose Steuerung und Gegen- definierten und in Reihe zum Motor geschalteten Wider-
strombremsen. stand (Shunt) den durch den Motor fließenden Strom
messen und somit die MOSFETs kontrollieren.
l Hoher Wirkungsgrad, lautloser Betrieb durch
Leistungs-MOSFETs und hohe Schaltfrequenz. Volt Motor Negativ (VMN)
l Überspannungs-, Unterspannungsschutz. Meßpunkt für die Steuerlogik. Hier wird der Spannungs-
pegel am Leistungsanschluß gemessen und überprüft,
l Schaltkreise und Software erkennen Fehler im ob der Leistungsteil der Steuerung defekt ist.
Fahrschaltkreis, dem MOSFET-Treiberkreis, den
MOSFETs, den Schütztreibern und den Schützen.

l Überwachung der Einschaltreihenfolge.

l Stromloses Schalten der Schütze durch


mikroprozessorgesteuerte Schütztreiber.

l Rampenstart-Funktion ermöglicht Anfahren mit


voller Leistung.

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01/99
M1.0-0000-0007
M4.3-2230-001
WARTUNG
Erklärung der Funktionen – Ruhezustand: Strom ≠ Null.

Beschleunigungs-/ Verzögerungsrate l Fehlerhafte Funktion der Schütztreiber.

Die Beschleunigungsrate ist die Zeitspanne, in der die l Temperatur der Steuerung über 80°C.
am Motor angelegte Spannung schrittweise auf 100 %
der Batteriespannung erhöht wird. Die Beschleunigungs- l Schütze schließen nicht oder Volt-Motor-Ne-
rate kann mit Hilfe des Programmiergeräts verändert wer- gativ ist zu hoch im Ruhestand.
den.
l Schützkontakte verschweißt.
Fahrschalter
Funkenloses Schützschalten
Der Fahrschalterbetätigungsweg ergibt 0 bis 100 %
Tastverhältnis am Steuerungsausgang. Wird ein Richtungsschalter ausgeschaltet, reduziert sich
die Ausgangsspannung schnell auf Null. Dadurch sinkt
Die Prüfung des Fahrschaltersignals am Steuerungs- der Strom auf Null, bevor der Richtungsschütz abfällt.
eingang schließt ein unkontrolliertes Losfahren des Fahr-
zeugs aus. Gegenstrombremsen

Reaktion auf Fahrschaltersignal Gegenstrombremsen bedeutet, den Motor elektrisch ge-


gen jene Laufrichtung anzutreiben, in die er sich mecha-
Die Steuerung reagiert auf das ankommende Fahr- nisch dreht. Die Steuerung regelt den Feldstrom, um ein
potentiometersignal entsprechend der eingestellten kontrolliertes Bremsmoment zu erreichen. Während des
Beschleunigungsrate. Eine Änderung des Fahr- Gegenstrombremsens wird automatisch der Strom be-
potentiometersignals wird linear umgesetzt. grenzt. Der Ankerstrom ist beim Gegenstrombremsen
größer als der Feldstrom. Die Begrenzung des Gegen-
Fehleraufzeichnung bremsstroms für Schnellfahrt kann mit Hilfe des
Programmiergeräts verändert werden.
Die letzten 5 aufgetretenen Fehler werden mit dem ent-
sprechenden Betriebsstundenwert, der Steuerungs- Schleichfahrt
temperatur und der Fehlerhäufigkeit im Steuerungs-
speicher gespeichert. Die Kriechgeschwindigkeit wird nach dem Betätigen des
Fahrpotentiometers eingeschaltet. Die Kriechge-
Fehlererkennung schwindigkeit ist zwischen 0 und 25 % der Ausgangs-
spannung einstellbar.
Der interne Mikroprozessor überwacht die Funktion der
Steuerung. Sobald ein Fehler erkannt wird, blinkt die Sta- Die Einstellung kann mit dem Potentiometer oder mit Hil-
tus-LED der Steuerung einen Fehlercode. Bei kritischen fe des Programmiergeräts verändert werden.
Fehlern schaltet die Steuerung ab. Nach vorübergehen-
den kurzzeitigen Fehlern, z.B. Unterspannung, erlischt Langsamfahrt
die Fehlermeldung automatisch.
Bei Langsamfahrt wird die Höchstgeschwindigkeit be-
Die automatische Fehlererkennung umfaßt: grenzt. Dabei wird jedoch stets der volle Fahrschalterbe-
tätigungsweg genutzt.
l Beide Fahrtrichtungen gleichzeitig betätigt.
Die Einstellung der Höchstgeschwindigkeit kann nur mit
l Fehler in der Logik. Hilfe des Programmiergeräts verändert werden.

l Start-Reihenfolge nicht in Ordnung; Fahr- Lenkkontrolle


schalter betätigt.
In Kurvenfahrten mit einem Lenkeinschlag von weniger
l Fehler beim Volt-Motor-Negativ-Test (VMN). als 65° werden die Motoren durch die Steuerung so an-
gesteuert, daß der innenliegende Motor langsamer und
l Hoher Widerstandswert des Beschleunigungs- der außenliegende entsprechend schneller läuft.
potentiometers im Ruhestand.
Bei einem Lenkeinschlag zwischen ca. 65° und 73° läuft
l Strommessungsfehler: der innenliegende Motor im Leerlauf. Beträgt der Lenk-
einschlag über 73°, so läuft der innenliegende Motor in
– Fahren: Maximalwertüberschreitung; Gegenrichtung.

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01/99
M1.0-0000-0008
M4.3-2230-002
WARTUNG
Diese Funktion ist abhängig von dem Lenkeinschlag, der Selbsttest
über das Potentiometer auf der Lenkachse gemessen
wird, dem Achsabstand und der Spurweite. Die einwandfreie Funktion der Steuerung wird durch in-
terne Selbsttests überwacht. Bei Auftreten einer Fehlfunk-
Das Verhältnis der beiden Motorgeschwindigkeiten ent- tion wird die Steuerung abgeschaltet. Ein Neustart erfolgt
spricht dem Verhältnis der beiden Radien, die von den durch Aus- und Einschalten des Schlüsselschalters.
beiden Lasträdern durchlaufen werden.
Alarm bei Rückwärtsfahrt
Lenkeinschlag 45°
Die Fahrsteuerung sendet über Pin H2 ein Signal an das
Ab einem Lenkeinschlag von 45° schaltet der Controller Beleuchtungsmodul und von dort zur Hupe für die Akti-
automatisch auf Kriechgeschwindigkeit. vierung des Alarms bei Rückwärtsfahrt.

MOSFET Sitzschalter
Ein MOSFET (Metal Oxide Semiconductor Field Effect Im Sitzschalterstromkreis ist ein Zeitverzögerungsrelais
Transistor) ist ein Transistor mit hohen Schaltgeschwin- eingebaut, das erst dann den Fahrzeugstromkreis unter-
digkeiten und sehr geringen Leistungsverlusten. bricht, wenn der Bediener für längere Zeit das Fahrzeug
verläßt. Dies verhindert ein ungewolltes sofortiges Ab-
Nutzbremsung (Gegenstrombremsen mit schalten des Fahrzeugs durch Bewegungen des Bedie-
Batterierückspeisung) ners oder Erschütterungen durch das Fahrzeug.

Bei der Nutzbremsung wird nicht wie beim gewöhnlichen Strombegrenzung


Gegenstrombremsen die gesamte Energie in der Motor-
wicklung in Wärme umgewandelt, sondern ein Teil Die Strombegrenzung reduziert das PWM-Signal zum
controllergesteuert über den Bremsschütz in die Batterie Leistungsteil der Steuerung, bis der Motorstrom unter den
zurückgespeist. Wert der Strombegrenzung abfällt.

Die Nutzbremsung wird aktiviert, sobald der Fuß vom Überspannung


Beschleunigungspedal genommen, die Fahrtrichtung ge-
ändert oder die Betriebsbremse betätigt wird. Eine auftretende Überspannung schaltet die PWM aus
und öffnet die Schütze. Nach Erreichen der zulässigen
Fällt die erzeugte Spannung auf einen vordefinierten Wert Spannung nimmt die Steuerung den Betrieb wieder auf.
ab – (Vgen-Vbat) < 0,7 V –, so wird die Nutzbremsung
abgeschaltet (Bremsschütz öffnet wieder) und das Fahr- Überhitzung
zeug wird durch die Betriebsbremse (Bremspedal) voll-
ständig abgebremst. Bei einer Temperatur von 80°C wird die Strombegrenzung
linear reduziert. Bei einer Temperatur von 85°C schaltet
Pulsweitenmodulation (PWM) sich die Steuerung ab.

Bei der Pulsweitenmodulation wird zur Drehzahlregelung Unterspannungsreduzierung


des Motors die Batteriespannung aus- und eingeschaltet.
Die Steuerung reduziert die Geschwindigkeit, wenn die
Rampenstart Batterien unter den Tiefentladungswert entladen werden.
Ist der Motorstrom so hoch, daß die Batteriespannung
Bei Rampenstart wird das Fahrzeug mit einem höheren unter den Unterspannungswert fällt, reduziert die Steue-
Gegenbremsstrom gestartet und so ein Rückwärtsrollen rung die Geschwindigkeit soweit, bis sich die Spannung
beim Anfahren verhindert. Rampenstart erhöht die Strom- über den Wert erholt.
begrenzung in der gerade geschalteten Fahrtrichtung.
Beim Schalten in die entgegengestzte Fahrtrichtung wird
die Rampenstart-Funktion beendet.

Schlüsselschalter
Der Schlüsselschalter schaltet die Spannung zum Logik-
teil der Impulssteuerung.

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01/99
M1.0-0000-0009
M4.3-2230-003
WARTUNG
Anschlüsse Fahrsteuerung ZAPIMOS B1S 48/700

Schützspulen / KYS Nicht belegt Anschluß Programmiergerät

LED
E D C B A

+ B -B

V M N R V M N L

Potentiometer
Lenkachse, Fahrmotor, Sitz Nicht belegt Batterieschütz und Schalter Handbremse

L J H G F

-S H L -S H R

+ S H L + S H R

M0087

Printed in Germany

01/99
M1.0-0000-00010
M4.3-2230-004
WARTUNG
Programiergerät-Anschluß "B" Diagnose mit Status- LED
Für den Anschluß des Programmiergeräts ist eine Steck- Beim Einschalten des Fahrzeugs blinkt die Status-LED
buchse vorhanden. Das entsprechende Anschlußkabel einmal kurz auf. Dies zeigt an, daß das Testprogramm
gehört zum Lieferumfang des Programmiergeräts. durch die Steuerung hochgefahren wird.

Status-LED "A" Während des normalen Fahrbetriebs ist die Status-LED


ausgeschaltet.
Die LED zeigt im Störungsfall über einen Blinkcode den
aufgetretenen Fehler an. Mit Hilfe des Programmiergeräts Bei Auftreten eines Fehlers blinkt die Status-LED den je-
kann der Fehler genauer abgefragt werden (siehe Tabel- weiligen Code (siehe Tabelle LED-Codes) solange, bis
le LED-Codes). der Fehler beseitigt wird.

LED-Code Anzeige Erläuterung

LE D aus m Fahrsteuerung arbeitet fehlerfrei

dauer nd an l Beide Fahr trichtungen gleichzeitig betätigt

1 H Fehler in der Logik

2 HH Star treihenfolge nicht in Ordnung (Fahr trichtung bestätigt)

3 HHH Fehler beim VMN-Test (Volt-Motor-Negativ)

Hohe Potentiometerspannung im Fahrpedalpotentiometer


4 HHHH im Ruhezustand (Fahrpedalpotentiometer nicht korrekt
justier t).

Motorstrom-Meßfehler
5 HHHHH Fahren: Immer 0 V gemessen
Ruhezustand: Strom ¹ 0 V

6 HHHHHH Fehlerhafte Funktion der Schütztreiber

7 HHHHHHH Temperatur über 80°C

8 HHHHHHHH Schütze schließen nicht oder VMN (Volt Motor Negativ)


ist zu hoch im Ruhezustand

9 HHHHHHHHH Schützkontakte verschweisst

ELEKTRIK 04

Printed in Germany

01/99
M1.0-0000-00011
M4.3-2230-005
WARTUNG
Steuerleitungsanschlüsse
Fahrsteuerung

PIN-Nr. PIN-Nr.

E 9 L 9
E 8 L 8
E 7 L 7
E 6 L 6
E 5 L 5
E 4 L 4
E 3 L 3
E 2 L 2
E 1 L 1
D 2 J 2
D 1 J 1

C 3 H 3
C 2 H 2
C 1 H 1

B 8 G 8
B 7 G 7
B 6 G 6
B 5 G 5
B 4 G 4
B 3 G 3
B 2 G 2
B 1 G 1
A 2 F 2
A 1 F 1

Linke Fahrzeugseite Rechte Fahrzeugseite

Printed in Germany

01/99
M1.0-0000-00012
M4.3-2230-006
WARTUNG
Pin-Belegungen ZAPIMOS B1S 48/700

Pin Funktion Zusatz Info


A1 - LED Alarm
A2 + LED Alarm, Ausgangsstrom 12 mA, für Standard LED

B1 + Empfang serielle Schnittstelle


B2 - Empfang serielle Schnittstelle
B3 + Sender serielle Schnittstelle
B4 - Sender serielle Schnittstelle
B5 - Spannungsversorgung für Programmiergerät
B6 + Spannungsversorgung für Programmiergerät 12 V
B7 Pin nicht belegt
B8 Pin nicht belegt

E1 + Schlüsselschalter Eingang
E2 + Spule Fahrtrichtungsschütz
E3 Pin nicht belegt
E4 - Spule Fahrtrichtungsschütz Rechter Fahrmotor
E5 - Spule Fahrtrichtungsschütz Rechter Fahrmotor
E6 - Spule Fahrtrichtungsschütz Linker Fahrmotor
E7 - Spule Fahrtrichtungsschütz Linker Fahrmotor
E8 + Nutzbremsschütz
E9 - Nutzbremsschütz

F1 + Eingang HBS
F2 Pin nicht belegt

G1 - Fahrpedalpotentiometer
G2 Schleifer, Fahrpedalpotentiometer 0 Volt Geschwindigkeit min., 10 V Geschw. max.
G3 + Fahrpedalpotentiometer 12 V Ausgang
G4 Pin nicht belegt
G5 Gemeinsamer Ausgang Fahr- und Bremsschalter
G6 Eingang BRS
G7 Eingang Schalter Rückwärts Fahrtrichtungsschalter
G8 Eingang Schalter Vorwärts Fahrtrichtungsschalter

H1 Pin nicht belegt


H2 Pin nicht belegt
H3 + Batterieschütz

J1 Pin nicht belegt


J2 Pin nicht belegt

L1 - Ausgang B –
L2 Schleifer Lenkachsenpotentiometer
L3 - Lenkachsenpotentiometer
L4 + Lenkachsenpotentiometer +7 V
L5 - Für Optionen Über L1 mit Batterie negativ verbunden
L6 - Für Optionen Über L1 mit Batterie negativ verbunden
L7 - Sitzschalter Eingang
L8 - Für Optionen Über L1 mit Batterie negativ verbunden
L9 - Für Optionen Über L1 mit Batterie negativ verbunden

Anmerkung:
+ = Positives Potential
- = Negatives Potential

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01/99
M1.0-0000-00013
M4.3-2230-007
WARTUNG
Wartung Ausbau/Einbau der Fahrsteuerung
Die Wartung der Fahrsteuerung ZAPIMOS B1S 48/700 GEFAHR
beschränkt sich auf äußerliches Reinigen. Bei dieser Ge-
legenheit sollten mit Hilfe des Programmiergeräts die auf- VOR DER DURCHFÜHRUNG ALLER
gezeichneten Fehler abgefragt werden. ELEKTROARBEITEN BZW. DER FEHLER-
SUCHE MUSS DAS FAHRZEUG AUFGE-
WARNUNG BOCKT WERDEN.
Ausbau
DIE FAHRSTEUERUNG ZAPIMOS B1S 48/700
ARBEITET MIT HOHEN STRÖMEN. l Batteriesteckverbindung trennen.
EIN ARBEITEN ERFORDERT DESHALB
BESONDERE SICHERHEITSMASSNAHMEN. l Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
l Nur dafür ausgebildetes Personal einsetzen.
l Fahrzeug so weit anheben, bis Antriebsrad frei
l Ermüdungsfreien Augenschutz verwenden. beweglich ist.

l Keine lockere Kleidung tragen. l Batterieraumdeckel öffnen.

l Keinen Schmuck tragen. l Kondensatoren der Fahrsteuerung entladen,


indem die Anschlüsse -B und +B der Steuerung kurz-
l Nur isoliertes Werkzeug verwenden. zeitig über einen Widerstand von ca. 10 Ohm ver-
bunden werden.
Reinigung der Fahrsteuerung
l Batteriesteckverbindung trennen. l Steckverbindung trennen.

l Fahrzeug gegen Wegrollen sichern. l Acht Stromkabel abbauen.

l Fahrzeug so weit anheben, bis Antriebsrad frei l Sechs Befestigungsschrauben herausdrehen


beweglich ist. und Fahrsteuerung abnehmen.

l Kondensatoren der Fahrsteuerung entladen,


indem die Anschlüsse -B und +B der Steuerung kurz-
zeitig über einen Widerstand von ca. 10 Ohm ver-
bunden werden.

l Kabel abbauen.

l Schmutz und Korrosion von den Kontakt-


flächen entfernen.

l Fahrsteuerung mit sauberem, feuchtem Tuch


abwischen.

l Kabel anbauen.

l Vor Anschluß der Batterie darauf achten daß


die Fahrsteuerung vollständig abgetrocknet ist.
M0189

Printed in Germany

01/99
M1.0-0000-00014
M4.3-2230-008
WARTUNG
VORSICHT

STEUERUNG NUR MIT BATTERIESTROM


VERSORGEN. KEINE GLEICHRICHTER
ODER NETZGERÄTE VERWENDEN.
DIE STEUERUNG NICHT AN EINE BATTERIE
ANSCHLIESSEN, DEREN NENNSPANNUNG
VON DER AUF DEM TYPENSCHILD DER
STEUERUNG ANGEGEBENEN SPANNUNG
ABWEICHT.

Einbau der Fahrsteuerung

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

l Rückseite der Fahrsteuerung mit


Wärmeleitpaste CROWN P/N 053051-008 einstreichen
und anbauen.

l Prüfung der Fahrsteuerung durchführen.

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REV.1 10/99
M1.0-0000-00015
M4.3-2230-009
WARTUNG

Pumpensteuerung ZAPIMOS Eingebaute Schutzfunktionen


HP 350A Verpolschutz

Allgemeines Die Verdrahtung muß laut Schaltplan durchgeführt wer-


den, um die Transistoren und Kondensatoren nicht zu be-
Die programmierbare Impulssteuerung ermöglicht eine schädigen.
wirkungsvolle Kontrolle aller Hydraulikfunktionen.
Die Logik selbst ist intern gegen Verpolung geschützt.

Verdrahtungsfehler
Die Treiberausgänge für die Schütze sind für eine maxi-
male Belastung von 3 A ausgelegt, auch wenn sie gegen
Überlastung und Kurzschluß abgesichert sind.

Überhitzung
Wenn die Temperatur über 80°C steigt, wird der Maximal-
strom proportional zum Temperaturanstieg reduziert.
Steigt die Temperatur über 85°C, schaltet sich die Fahr-
M0202 steuerung ab.

Schutzart
Die wichtigsten Eigenschaften sind: Die Fahrsteuerung ist gegen Staub und Spritzwasser ge-
schützt (IP54) und in einem geschlossenen Gehäuse ein-
l Stufenlose Steuerung der Hubfunktion. gebaut.

l Hoher Wirkungsgrad, lautloser Betrieb durch Wichtige Begriffe


Leistungs-MOSFET's und hohe Schaltfrequenz.
Shunt oder Nebenwiderstand (+SH/-SH)
l Überspannungs-/Unterspannungsschutz.
Die Logik der Steuerung kann mit Hilfe eines vor-
l Schaltkreise und Software erkennen Fehler im definierten und in Reihe zum Motor geschalteten Wider-
Pumpenschaltkreis, dem MOSFET-Treiberkreis und stands (Shunt) den durch den Motor fließenden Strom
den MOSFET Transistoren. messen und somit die MOSFET´s kontrollieren.

l Überwachung der Einschaltreihenfolge. Volt-Motor-Negativ (VMN)


Meßpunkt für die Steuerlogik. Hier wird der Spannungs-
pegel am Leistungsanschluß gemessen und überprüft,
ob der Leistungsteil der Steuerung defekt ist.

Printed in Germany

01/99
M1.0-0000-00016
M4.3-2230-200
WARTUNG
Erklärung der Funktionen Die automatische Fehlererkennung umfaßt:

Beschleunigungs-/ Verzögerungsrate l Fehler in der Logik.

Die Beschleunigungsrate ist die Zeitspanne, in der die l Start-Reihenfolge nicht in Ordnung.
am Motor angelegte Spannung schrittweise auf 100 %
der Batteriespannung erhöht wird. Die Beschleunigungs- l Fehler beim Volt-Motor-Negativ-Test (VMN).
rate kann mit Hilfe des Programmiergeräts verändert
werden. l Hoher Widerstandswert am Hubpotentiometer
im Ruhezustand.
Hydraulikfunktionsschalter
l Strommessungsfehler:
Die Hydraulikfunktionen Seitenschub, Neigung und Zu-
satzfunktionen werden durch Schalter angesteuert. Wird – Ruhezustand: Strom ≠ 0 V
der Schalter durch Betätigung eines Bedienhebels ge-
schlossen, so läuft der Pumpenmotor mit einer vorab über l Temperatur über 80°C
das Programmiergerät eingestellten Geschwindigkeit an.
Lenkunterstützung
Die Lenkfunktion hat Priorität über die Hubfunktion. Dies
wird durch ein Prioritätsventil im Ventilblock geregelt. Über einen Encoder werden Signale erzeugt, die im
Encoder Module digitalisiert und an die Pumpensteuerung
Hubabschaltung geleitet werden. Die Pumpensteuerung steuert dann mit
einer zuvor mit Hilfe des Programmiergerätes eingestell-
Fällt die Batteriekapazität unter 20 %, so gibt die Batterie- ten Geschwindigkeit den Pumpenmotor an.
entladeanzeige an die Steuerung ein Signal und unter-
bricht die Hubfunktion. Die Lenkfunktion hat Priorität über die Hubfunktion. Dies
wird durch ein Prioritätsventil im Ventilblock geregelt.
Hubpotentiometer
MOSFET
Der Bedienhebelbetätigungsweg ergibt am Steuerungs-
ausgang ein Tastverhältnis von 0 bis 100 %. Ein MOSFET (Metal Oxide Semiconductor Field Effect
Transistor) ist ein Transistor mit hohen Schaltge-
Reaktion Hubpotentiometer schwindigkeiten und sehr geringen Leistungsverlusten.

Die Steuerung reagiert auf das ankommende Hub- Pulsweitenmodulation (PWM)


potentiometersignal entsprechend der eingestellten
Beschleunigungsrate. Eine Änderung des Hub- Bei der Pulsweitenmodulation wird zur Drehzahlregelung
potentiometersignals wird linear umgesetzt. des Motors die Batteriespannung aus- und eingeschal-
tet.
Fehleraufzeichnung
Schlüsselschalter
Die letzten 5 aufgetretenen Fehler werden mit dem ent-
sprechenden Betriebsstundenwert, der Steuerungs- Der Schlüsselschalter schaltet die Spannung zum Logik-
temperatur und der Fehlerhäufigkeit im Steuerungs- teil der Impulssteuerung.
speicher gespeichert.
Selbsttest
Fehlererkennung
Die einwandfreie Funktion der Steuerung wird durch in-
Der interne Mikroprozessor überwacht die Funktion der terne Selbsttests überwacht. Bei Auftreten einer Fehlfunk-
Steuerung. Bei Auftreten eines Fehlers blinkt die Status- tion wird die Steuerung abgeschaltet. Ein Neustart erfolgt
LED der Steuerung einen Fehlercode. Bei kritischen Feh- durch Aus- und Einschalten des Schlüsselschalters.
lern schaltet die Steuerung ab. Nach vorübergehenden
kurzzeitigen Fehlern, z.B. Unterspannung, erlischt die
Fehlermeldung automatisch.

Printed in Germany

01/99
M1.0-0000-00017
M4.3-2230-201
WARTUNG
Sitzschalter Übertemperatur
Im Sitzschalterstromkreis ist ein Zeitverzögerungsrelais Bei einer Übertemperatur von 80°C wird die Strom-
(1,5 Sekunden) eingebaut, das erst dann den Fahrzeug- begrenzung linear reduziert und die Steuerung schaltet
stromkreis unterbricht, wenn der Bediener für längere Zeit bei einer Temperatur von 85°C ab.
das Fahrzeug verläßt. Dies verhindert ein ungewolltes
sofortiges Abschalten des Fahrzeugs durch Bewegungen Unterspannungsreduzierung
des Bedieners, Fahrbahnerschütterungen u. ä.
Die Steuerung reduziert die Pumpenmotordrehzahl, wenn
Strombegrenzung die Batterie unter den Unterspannungswert entladen wird.
Ist der Motorstrom so hoch, daß die Batteriespannung
Die Strombegrenzung reduziert das PWM-Signal zum unter den Unterspannungswert fällt, reduziert die Steue-
Leistungsteil der Steuerung, bis der Motorstrom unter den rung die Pumpenmotordrehzahl so weit, bis sich die Span-
Wert der Strombegrenzung abfällt. nung über den Wert erholt.

Überspannung
Eine auftretende Überspannung schaltet die PWM aus
und öffnet die Schütze. Nach Erreichen der zulässigen
Spannung nimmt die Steuerung den Betrieb wieder auf.

Anschlüsse Pumpensteuerung ZAPIMOS HP 350A

Hydraulikfunktionen, Anschluss
Encoder Schlüsselschalter Hubpotentiometer Programmiergerät

LED
E D C B A
9 8 7 6 5 4 3 2 1 2 1 3 2 1 8 7 6 5 4 3 2 1 2 1

+ B + M -B

- M

M0264

Printed in Germany

01/99
M4.3-2230-202
M1.0-0000-00018
WARTUNG
Programiergerät-Anschluß "B" Diagnose mit STATUS- LED
Für den Anschluß des Programmiergeräts ist eine Steck- Beim Einschalten des Fahrzeugs blinkt die Status-LED
buchse vorhanden. Das entsprechende Anschlußkabel einmal kurz auf. Dies zeigt das Hochfahren des Test-
gehört zum Lieferumfang des Programmiergeräts. programms durch die Steuerung an.

Status-LED "A" Während des normalen Fahrbetriebs ist die Status-LED


aus.
Die LED zeigt im Störungsfall über einen Blinkcode den
aufgetretenen Fehler an. Mit Hilfe des Programmiergeräts Bei Auftreten eines Fehlers blinkt die Status-LED den je-
kann der Fehler genauer abgefragt werden. weiligen Code (siehe Tabelle LED-Codes) solange, bis
der Fehler beseitigt wird.

LED-Code Anzeige Erläuterung

LE D aus m Pumpensteuerung arbeitet fehlerfrei

1 H Fehler in der Logik

2 HH Star treihenfolge nicht in Ordnung (Fahr trichtung bestätigt)

3 HHH Fehler beim VMN-Test (Volt-Motor-Negativ)

4 HHHH Hohe Potentiometerspannung im Fahrpedalpotentiometer


im Ruhezustand.

Motorstrom-Meßfehler
5 HHHHH Fahren: Immer 0 V gemessen
Ruhezustand: Strom ¹ 0 V

6 HHHHHH Fehlerhafte Funktion der Schütztreiber

7 HHHHHHH Temperatur über 80°C

ELEKTRIK 06

Printed in Germany

01/99
M1.0-0000-00019
M4.3-2230-203
WARTUNG
Pin-Belegungen ZAPIMOS HP 350 A
Pin Funktion Zusatz-Info
A1 - LED Alarm
A2 + LED Alarm, Ausgangsstrom 12 mA, für Standard LED

B1 + Empfang serielle Schnittstelle


B2 - Empfang serielle Schnittstelle
B3 + Sender serielle Schnittstelle
B4 - Sender serielle Schnittstelle
B5 - Spannungsversorgung für Programmiergerät
B6 + Spannungsversorgung für Programmiergerät 12 Volt
B7 Pin nicht belegt
B8 Pin nicht belegt

C1 Schleifer Hubpotentiometer 0 Volt Geschwindigkeit min., 10 Volt Geschw. max.


C2 - Hubpotentiometer
C3 + Hubpotentiometer 14 Volt Ausgang

D1 + Schlüsselschalter Eingang Verbindung zu D2 über Diode


D2 + Geschaltet

E1 Pin nicht belegt


E2 Zusatzfunktionsschalter Eingang Aktiv wenn B + anliegt
E3 Seitenschubschalter Eingang Aktiv wenn B + anliegt
E4 Pin nicht belegt
E5 Neigeschalter Eingang Aktiv wenn B + anliegt
E6 Hubabschaltung Eingang Aktiv wenn B + anliegt
E7 Pin nicht belegt
E8 Encoder Eingang
E9 Pin nicht belegt

Anmerkung: + = Positives Potential


– = Negatives Potential

Wartung Reinigung der Pumpensteuerung


Die Wartung der Pumpensteuerung ZAPIMOS HP 350A l Batteriesteckverbindung trennen.
beschränkt sich auf äußerliches Reinigen. Bei dieser Ge-
legenheit sollten mit Hilfe des Programmiergeräts die auf- l Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
gezeichneten Fehler abgefragt werden.
l Fahrzeug so weit anheben, bis Antriebsrad frei
WARNUNG beweglich ist.

DIE PUMPENSTEUERUNG ZAPIMOS l Kabel abbauen.


HP 350A ARBEITET MIT HOHEN STRÖMEN.
EIN ARBEITEN ERFORDERT DESHALB l Schmutz und Korrosion von den Kontakt-
BESONDERE SICHERHEITSMAßNAHMEN. flächen entfernen.
l Nur dafür ausgebildetes Personal einsetzen. l Pumpensteuerung mit sauberem, feuchtem
l Ermüdungsfreien Augenschutz verwenden. Tuch abwischen.

l Keine lockere Kleidung tragen. l Kabel anbauen.

l Keinen Schmuck tragen. l Vor Anschluß der Batterie darauf achten daß
die Pumpensteuerung vollständig abgetrocknet ist.
l Nur isoliertes Werkzeug verwenden.

Printed in Germany

01/99
M1.0-0000-00020
M4.3-2230-204
WARTUNG
Ausbau/Einbau der Pumpensteuerung VORSICHT

GEFAHR STEUERUNG NUR MIT BATTERIESTROM


VERSORGEN. KEINE GLEICHRICHTER
VOR DER DURCHFÜHRUNG ALLER ODER NETZGERÄTE VERWENDEN.
ELEKTROARBEITEN BZW. DER FEHLER-
SUCHE MUSS DAS FAHRZEUG AUFGE- DIE STEUERUNG NICHT AN EINE BATTERIE
BOCKT WERDEN. ANSCHLIESSEN, DEREN NENNSPANNUNG
VON DER AUF DEM TYPENSCHILD DER
Ausbau STEUERUNG ANGEGEBENEN SPANNUNG
ABWEICHT.
l Batteriesteckverbindung trennen.

l Fahrzeug gegen Wegrollen sichern. Einbau der Pumpensteuerung

l Fahrzeug so weit anheben, bis Antriebsrad frei Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
beweglich ist.
l Rückseite der Fahrsteuerung mit Wärmeleitpaste
l Batterieraumdeckel öffnen. CROWN P/N 053051-008 einstreichen und anbauen.

l Steckverbindung trennen. l Prüfung der Pumpensteuerung durchführen.

l Acht Stromkabel abbauen.

l Sechs Befestigungsschrauben herausdrehen


und Pumpensteuerung abnehmen

M0189

Printed in Germany

REV.1 10/99
M1.0-0000-00021
M4.3-2230-205
Page intentionally left blank
Seite absichtlich freigelassen
Page intentionellement laissée blanche

Printed in Germany
WARTUNG

Programmiergerät

Allgemeines
Das optional erhältliche Programmiergerät, CROWN-P/N
794596, ermöglicht die Programmierung, den Test und die
Diagnose der Fahrsteuerung.

Das Programmiergerät wird durch ein Kabel mit der Fahr-


steuerung verbunden, die gleichzeitig als Spannungsquelle
dient.

M0271-a

Printed in Germany

REV.1 10/99
M4.4-2230-001
1
WARTUNG

Tastenerklärung

Taste Bezeichnung Erklärung

Taste 1 ROLL up Auswahl des nächsten Untermenüs oder einer Option.

Taste 2 ROLL down Auswahl des vorhergehenden Untermenüs oder einer Option.

Taste 3 ENTER Einstieg ins Hauptmenü. Speichern der Pinbelegungen

Verlassen eines Untermenüs oder einer Option. Schritt für


Taste 4 OUT *
Schritt Zurücksetzung bis zum Hauptmenü.

Taste 5 PARAM up Einstellwer te erhöhen oder Belegung auswählen.

Taste 6 SET down Einstellwer te verringern oder Belegung auswählen.

* Durch Ein- und Ausschalten des Fahrzeuges kann eine Änderung rückgängig gemacht werden. Die Steuerung
wird auf die Ausgangswer te zurückgesetzt.
ELEKTRIK 07

Anzeige-Fenster
l Alphanumerische LCD-Anzeige
l 2 Zeilen à 16 Zeichen

1 3 5
R OL L
R OL L
EN TER
OU T
PA R A M
SET Funktionstasten
2 4 6

M0274

Printed in Germany

REV.1 10/99
2
M4.4-2230-002
WARTUNG
Anschluss des Programmiergerätes
Über einen Stecker kann das Programmiergerät an die
Fahr- bzw. Pumpensteuerung angeschlossen werden, die
zugleich als Spannungsquelle dient.

VORSICHT

PROGRAMMIERGERÄT NUR BEI ABGE-


SCHALTETEM FAHRZEUG AN DIE
STEUERUNG ANSCHLIESSEN UND WIEDER
VON IHR TRENNEN.

E D C B A

M0272

Betriebsmenü
Allgemeines
Nach dem Anschließen des Programmiergerätes durch-
läuft das Gerät eine Selbsttest-Startroutine (siehe Seite
M4.5-2230-002). Danach kann mit Hilfe der Tasten ROLL
up/down und ENTER das gewünschte Menü aufgerufen
werden.

Auf den nächsten zwei Seiten folgt eine Darstellung der


Menüstruktur für Fahr- und Pumpensteuerung mit einer
anschließenden Beschreibung der einzelnen Menü-
funktionen.

Printed in Germany

01/99
M4.4-2230-003
3
WARTUNG
Betriebsmenü Fahrsteuerung

STARTROUTINE

PROGRAM TESTER ALARMS PROGRAM PEDAL CONFIG

ACCELERATION L VMN R
VIEW ALARM(S) PROGRAM VACC
INVERSE BRAKING L MOTOR R
RELEASE BRAKING BATTERY VOLTAGE
PEDAL BRAKING STEER ANGLE
TRACTION BRAKING ACCELERATION
TRACTION I MAX SEAT SWITCH
(2) SPEED CUTBACK I FORWARD SWITCH CLEAR ALARM(S)
CREEP SPEED BACKWARD SWITCH
(1) SPEED LIMIT TEMPERATURE
BRAKE SWITCH
CUTBACK SWITCH 1
CUTBACK SWITCH 2

SET MODEL SET OPTIONS ADJUSTMENTS

STEER TABLE HOURS RUNNING / KEY ON STEER POT


SC3013 BATTERY CHECK ON/OFF
SC3016 RELEASE BRAKING ON/OFF
SC3018 ANTIROLL BACK ON/OFF
AUTO BRAKE LIGHT ON/OFF

(1) Nur lesen, nicht überschreibbar


(2) Nicht vorhanden in Version B1SHA1.05

Printed in Germany

01/99
4
M4.5-2230-001
WARTUNG
Startroutine Programmiergerät

Programmiergerät
anschließen

Fahrzeug
anschließen

Start der Interne


Steuerungslogik Prüfungsroutine

C h e c k C h e c k

Kein Strom.
Ohne
JA Fahrzeug abschalten,
Anzeige
Verkabelung prüfen

C h e c k C h e c k

Fahrzeug abschalten.
W A IT C O N N E C T Verbindung vom
JA
Kein N O C O N N E C T Programmiergerät
Fehler zur Steuerung prüfen.

C h e c k C h e c k

C H O P P E R N O T O K
Fahrzeug abschalten.
JA Programmiergerät und
Steuerung sind nicht kompatibel.

C h e c k C h e c k
Informationsanzeige
Fahrsteuerung

W A IT C O N N E C T JA C R O W N B 1 V .1 .0
R E G E N E R 3 5

Informationsanzeige
NEIN Pumpensteuerung

C R O W N H 2 V .1 .0
JA P U M P S T D 3 5

Fehler während des Aktueller Fehler


Fahrbetriebs
*** A L A R M ***
S T E E R S E N S O R K O
M0288d

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01/99
M4.5-2230-002
5
WARTUNG

Menü-Funktionen Fahrsteuerung

PROGRAM
Im Menüpunkt PROGRAM können die aufgelisteten
Fahrzeugparameter in Echtzeit gelesen und eingestellt
werden.

TESTER
Im Menüpunkt TESTER können die aufgelisteten
Fahrzeugparameter in Echtzeit gelesen werden.

ALARMS
Im Menüpunkt ALARMS können die während des
Fahrzeugbetriebes aufgetretenen und gespeicherten Feh-
lermeldungen abgerufen und bearbeitet werden.

PROGRAM PEDAL
Im Menüpunkt PROGRAM PEDAL wird der Fahr-
potentiometer kalibriert, wobei die Fahrsteuerung dessen
minimale und maximale Ausgangsspannung erfaßt und
aufzeichnet.

CONFIG
Im Konfigurationsmenü wird zur Anpassung des
Programmiergerätes an das jeweilige Fahrzeug der
Fahrzeugtyp ausgewählt.

Darüber hinaus können verschiedene Zusatzfunktionen


aktiviert bzw. deaktiviert werden. Im Untermenü
"Adjustments" wird der Lenkpotentiometer kalibriert.

Printed in Germany

01/99
6
M4.5-2230-003
WARTUNG
Menü PROGRAM
Die folgende Tabelle erläutert die verschiedenen Fahrzeug-
parameter, die im Menü PROGRAM eingestellt werden
können.

Einstellwerte Fahrsteuerung

Empfohlener
Menüpunkt Einstellbereich Erläuterung
Einstellwert

Beschleunigungsverzögerung: Die Zeitspanne, in der


ACC. DELAY 0-9 4 die Fahrsteuerung den Ausgangsstrom an die
Fahrmotoren von 0 auf 100 % herauffähr t.

Gegenstrombremsen: Wird bei Umkehrung des


Fahr trichtungsschalters aktivier t. Die Bremswirkung ist
INVERSE BRAKING 0-9 5
abhängig von der Stellung des Fahrpedals und von der
Einstellung des maximalen Fahrstroms.

Auslaufbremsen: Wird aktivier t beim Loslassen des


Fahrpedals bzw. bei dessen Rückstellung in die
RELEASE BRAKING 0-9 3
Neutralposition. Die Bremswirkung hängt ab von der
Einstellung des maximalen Fahrstroms.

Nutzbremsen: Wird aktivier t beim Loslassen des


Fahrpedals, bei Rückstellung des Fahr trichtungs-
schalters in die Neutralposition oder bei dessen
PEDAL BRAKING 0-9 9
Umkehrung in die Gegenrichtung. Die Bremswirkung
hängt ab von der Einstellung des maximalen
Fahrstroms.

Fahrstrombegrenzung: Dieser Wer t bestimmt die


TRACTION I MAX 0-6 6 maximale Stromversorgung der Fahrmotoren während
sämtlicher Fahr- und Bremsbewegungen.

Einstellbare Geschwindigkeitsreduzierung, z. B. in
Abhängigkeit von der Hubhöhe oder vom Lenkwinkel.
SPEED CUTBACK 1 0-9 9 Für die Programmierung dieses Parameters muß an
der Fahrsteuerung zuvor das Kabel Nr. 5933 am Pin L5
unterbrochen werden.

Kriechgeschwindigkeit: Einstellung der minimalen


Spannung, die bei Schließen des Fahrschalters auf die
CREEP SPEED 0-9 2 Fahrmotoren gegeben wird. Diese Funktion sollte eine
Stufe unterhalb des Wer tes eingestellt werden, bei
dem das Fahrzeug beginnt loszufahren.

ELEKTRIK 08

Printed in Germany

01/99
M4.5-2230-004
7
WARTUNG
Menü TESTER
Die folgende Tabelle erläutert die verschiedenen Fahrzeug-
parameter, die im Menü TESTER aufgerufen und über-
prüft werden können.

Menü TESTER

Menüpunkt Erläuterung

Zeigt in Echtzeit die an Volt-Motor-Negativ anliegende Ausgangsspannung für die


L VMN R Fahrmotoren an.
Wichtiger Meßwer t, der Rückschlüsse über den Zustand der MOSFETs ermöglicht.

Zeigt in Echtzeit den durch die Vorwiderstände (SH) fließenden Strom. Die Anzeige
L i MOTOR R
erfolgt sowohl beim Fahren als auch beim Bremsen.

BATTERY VOLTAGE Zeigt in Echtzeit die an der Fahrsteuerung anliegende Versorgungsspannung an.

Zeigt in Echtzeit den Lenkwinkel an. Der Anzeigebereich bewegt sich von +90° bis -90°
STEER ANGLE
und ist bezogen auf die Geradeausstellung der Lenkräder (= 0°).

Zeigt die am Fahrpotentiometer anliegende Eingangsspannung bis zu einem Wer t von


ACCELERATOR 10V an. Außerdem wird der Betätigungsweg des Fahrpedals in Prozent angezeigt,
womit die korrekte Kalibrierung des Fahrpotentiometers überprüft werden kann.

SEAT SWITCH Funktionsprüfung des Sitzschalters und dessen Verkabelung.

FORWARD SWITCH Funktionsprüfung des Fahrrichtungsschalters "Vorwär ts" und dessen Verkabelung.

BACKWARD SWITCH Funktionsprüfung des Fahrrichtungsschalters "Rückwär ts" und dessen Verkabelung.

Zeigt in Echtzeit die Temperatur des Kühlkörpers der Leistungs-MOSFETs in der


TEMPERATURE
Fahrsteuerung an.

BRAKE SWITCH Funktionsprüfung des Fußbremsschalters und dessen Verkabelung.

Funktionsprüfung des Geschwindigkeitsbegrenzungsschalters und dessen


CUTBACK SWITCH 1 & 2
Verkabelung.

ELEKTRIK 09

Printed in Germany

01/99
8
M4.5-2230-005
WARTUNG
Menü ALARMS
Die Fahrsteuerung kann während des Fahrzeugbetriebs
auftretende Funktionsstörungen erfassen und speichern.
Mit Hilfe des Menüs ALARMS können die entsprechen-
den Fehlercodes abgerufen und gelesen werden.

Das Programmiergerät kann 5 verschiedene Arten von


Fehlercodes bis zu 99 Mal jeweils mit dem dazugehöri-
gen Betriebsstundenwert anzeigen.

Menü ALARMS

Fehlercode Beschreibung Mögliche Ursache

Test wird während des Fahrbetriebs oder bei


Beginn einer Nutzbremsung durchgeführ t. Der - Nutzbremsschütz hängt fest
BRAKE CON CLOSED
Alarm wird ausgelöst, wenn die Spannung an - Fehler in der Logik
VMN mehr als 2/3 der Batteriespannung beträgt.

- Fahr trichtungsschütz schließt nicht


R DIR. CONT. OPEN, Funktionsprüfung der Fahr trichtungsschütze
- Motorverkabelung fehlerhaft
L DIR. CONT. OPEN durch Messung der VMN-Spannungswer te.
- Fahr trichtungsschütz defekt

Test wird nach Schließen des Bremsschützes - Bremsschütz arbeitet nicht


BRAKE CONT. OPEN durchgeführ t. Es wird geprüft, ob VMN von < 1/3 - Magnetspule oder Verkabelung
auf > 2/3 der Batteriespannung steigt. defekt

R DIR. CON. CLOSED, Funktionsprüfung der Fahr trichtungschütze im - Fahr trichtungsschütz hängt fest
L DIR. CON. CLOSED Stillstand oder beim Bremsen. - Fehler in der Logik

Test wird im Standby-Modus oder während des - Fahr trichtungsschütze defekt


Fahrbetriebs bei bis zu 80 % des PWM-Signals - Motorisolierung zwischen Armatur
R VMN LOW, L VMN LOW durchgeführ t. Der Alarm wird ausgelöst, wenn und Feld defekt
VMN auf unter 1/3 der Batteriespannung - Bremsschützkontakte geschlossen
absinkt. - Fehler in der Logik

Test wird im Standby-Modus durchgeführ t. Der - Kurzschluß zwischen Batterie +


R VMN HIGH
Alarm bei VMN > 2/3 der Batteriespannung und V MN
L VMN HIGH
ausgelöst. - Fehler in der Logik

Test während des Fahrbetriebs. Der Alarm wird


R i = 0 EVER - Stromsensor defekt
bei Unterschreitung des Mindeststroms
L i = 0 EVER - Fehler in der Stromversorgung
ausgelöst und die Fahrfunktion unterbrochen.

Zeigt Defekt im Speicherbereich des


Betriebsstundenzählers an. Es erfolgt
EEPROM DATA KO
Rückstellung auf Null, Fahrsteuerung arbeitet
jedoch normal weiter.

- Verkabelung des Lenkpotentio-


Lenk-Encoder fehlerhaft. Eingngssignal an L2
STEER SENSOR KO meters fehlerhaft
>4,8 V oder < 0,2 V.
- Lenkpotentiometer falsch kalibrier t

Mikroprozessor-Selbsttest: Wird im Standby-


WATCH DOG Modus und während des Fahrbetriebs - Logik defekt
durchgeführ t.

ELEKTRIK 10a

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M4.5-2230-006
9
WARTUNG

Menü ALARMS (Fortsetzung)

Fehlercode Beschreibung Mögliche Ursache

- Kurzschluß bzw. mehr als 6 A


Dauerstrom in einer der Schütz-
Erfaßt Kurzschlußstrom beim Schalten der spulen
COIL SHORTED
Schützspulen. - Negativ-Anschluß von einer der
Schützspulen an Batterie-Plus
kurzgeschlossen

Test zur Über prüfung der Spannung an den - Fehler in der Logik
DRIVER SHORTED Schütztreibern. Wird bei nicht aktivier ten - Defekter Schütztreiber durch zu
Schütztreibern durchgeführ t. hohen Spannungseingang.

Hinweis, daß die gewünschte Funktion bei


CHOPPER RUNNING arbeitender Fahrsteuerung nicht aufgerufen
werden kann.

- Handbremse angezogen bei


Hinweis, daß bei angezogener Handbremse für
gleichzeitiger Betätigung einer
HANDBRAKE ERROR mehr als 5 Sekunden eine Fahrfunktion betätigt
Fahrfunktion
wurde.
- Handbremsschalter defekt

- Fahrersitz nicht besetzt


Hinweis, daß bei geöffnetem Sitzschalter eine
SEAT SWITCH OPEN - Sitzschalter verkabelung defekt
Fahrfunktion betätigt wurde.
- Sitzschalter defekt

ELEKTRIK 10b

Menü PROGRAM PEDAL


Das Untermenü PROGRAM VACC ermöglicht individuell
für jedes Fahrzeug die Kalibrierung des Fahrpotentiometers.
Dazu wird jeweils die minimale und die maximale Aus-
gangsspannung des Fahrpotentiometers erfaßt und gespei-
chert.

Die minimale Ausgangsspannung wird im Moment des


Schließens des Fahrschalters gelesen, die maximale Aus-
gangsspannung bei voller Betätigung des Fahrschalters.

Die Spannungsversorgung des Fahrschalters erfolgt über


die Logik der Fahrsteuerung und beträgt ca. 14 V. Der vom
Potentiometer genutzte Signalbereich liegt zwischen 0 V
(Minimalgeschwindigkeit) und 10 V (Maximal-
geschwindigkeit).

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M4.5-2230-007
WARTUNG
Menü CONFIG
Das Menü CONFIG bietet Zugang zu den Untermenüs SET
MODEL, SET OPTIONS, ADJUSTMENTS.

Menü CONFIG

Untermenü Option Beschreibung

Dient der Auswahl des richtigen Radstands. Es stehen folgende


SET MODEL
Varianten zur Verfügung: SC3013, SC3016, SC3018.

Bestimmt die Arbeitsweise des in der Fahrsteuerung integrier ten


Stundenzählers. Es stehen folgende Varianten zur Verfügung:
SET OPTIONS Hours running / key on
- RUNNING: Stundenzählung bei aktivier tem Fahrmotor
- KEY ON: Stundenzählung bei eingeschaltetem Fahrzeug

Aktivierung der in der Fahrsteuerung integrier ten Batterie-


überwachung. Fällt die Batteriespannung unter 10 % und ist
diese Funktion aktivier t (Stellung ON), dann:
Batter y check on / off
- begrenzt die Fahrsteuerung den Maximalstrom auf 50 %;
- beginnt die entsprechende Ser vice-LED in der Anzeigetafel zu
blinken.

Aktivierung der Funktion Auslaufbremsen. In der Stellung OFF


wird das Fahrzeug beim Loslassen des Fahrschalters bzw.
Release braking on / off
Rückstellung in die Neutralposition nicht abgebremst, sondern
läuft normal aus.

In der Stellung ON kann die Fahrsteuerung den Fahrmotor


Antiroll back on / off entgegen seiner Drehrichtung bis zum programmier ten Maximal-
wer t antreiben.

- Stellung OFF: Fahrsteuerung setzt einen Pin auf 0 V bei


Betätigung des Bremspedals.
Autobrake light on / off1
- Stellung ON: Fahrsteuerung setzt einen Pin auf 0 V bei
Auslaufbremsen und Gegenstrombremsen.

Dient der Kalibrierung des Lenkpotentiometers. Dabei werden


minimale und maximale Ausgangsspannung des Lenkpotentio-
meters erfaßt und gespeicher t.
ADJUSTMENTS
Ausgehend von diesem Minimal- bzw. Maximalwer t berechnet
die Fahrsteuerung den jeweiligen Lenkeinschlagswinkel in einem
Bereich von +90° bis-90°.

ELEKTRIK 11

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M4.5-2230-008
11
WARTUNG
Betriebsmenü Pumpensteuerung

STARTROUTINE

PROGRAM TESTER ALARMS PROGRAM CONFIG

ACCELERATION VMN
DECELERATION VIEW ALARM(S) PROGRAM VACC
MOTOR VOLTAGE
CURRENT LIMIT MOTOR CURRENT
HYDRO SPEED COARSE
BATTERY VOLTAGE
HYDRO SPEED FINE
HYDRO SPEED COMP.
TEMPERATURE
CREEP SPEED LIFTING CONTROL
(1) LIFTING SWITCH CLEAR ALARM(S)
HYDRO TIME
1ST SPEED FINE (1) DESCENT SWITCH
1ST SPEED COMP. 1ST SPEED SWITCH
2ND SPEED COARSE 2ND SPEED SWITCH
2ND SPEED FINE 3RD SPEED SWITCH
2ND SPEED COMP.
4TH SPEED SWITCH
3RD SPEED COARSE
3RD SPEED FINE
HYDRO SPEED REQ.
3RD SPEED COMP.
4TH SPEED COARSE
4TH SPEED FINE
4TH SPEED COMP.
SET MODEL SET OPTIONS ADJUSTMENTS

(1) PUMP (1) BYPYSS (1) SET BATTERY


(1) PUMP + HYDRO BATTERY CHECK TYPE
HOUR COUNTER
(1) MAIN CONTACTOR
(1) AUX. FUNCTIONS
(1) SET BATTERY
VOLTAGE

(1) In Version HPHA1.73 nicht mehr vorhanden

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M4.5-2230-009
WARTUNG

Menü-Funktionen
Pumpensteuerung
PROGRAM
Im Menüpunkt PROGRAM können die aufgelisteten
Fahrzeugparameter in Echtzeit gelesen und eingestellt
werden.

TESTER
Im Menüpunkt TESTER können die aufgelisteten
Fahrzeugparameter in Echtzeit gelesen werden.

ALARMS
Im Menüpunkt ALARMS können die während des
Fahrzeugbetriebes aufgetretenen und gespeicherten Feh-
lermeldungen abgerufen und bearbeitet werden.

PROGRAM VACC
Im Menüpunkt PROGRAM VACC wird der Hub-
potentiometer kalibriert, wobei die Pumpensteuerung des-
sen maximale Ausgangsspannung erfaßt und aufzeich-
net.

CONFIG
Im Konfigurationsmenü können verschiedene Zusatz-
funktionen aktiviert bzw. deaktiviert werden.

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M4.5-2230-010
13
WARTUNG
Menü PROGRAM
Die folgende Tabelle erläutert die verschiedenen Parame-
ter, die für die Pumpensteuerung im Menü PROGRAM ein-
gestellt werden können.

Einstellwerte Pumpensteuerung

Einstell- Empfohlener
Menüpunkt Erläuterung
bereich Einstellwert

Beschleunigung: Die Zeitspanne, in der die


ACCELERATION
0-9 3 Pumpensteuerung bei Bedarf die Pumpendrehzahl
DELAY
von 0 % auf 100 % herauffähr t.

Verzögerung: Die Zeitspanne, in der die Pumpen-


DECELERATION
0-9 0 steuerung bei Rückstellung des Hubpotentiometers die
DELAY
Pumpendrehzahl von 100 % auf 0 % herunterfähr t.

CURRENT LIMIT 0-9 9 Begrenzt den maximalen Strom des Pumpenmotors.

Parameter zur Einstellung der Pumpendrehzahl


HYDRO SPEED* co a r se : 1
0-9 während eines Lenkvorgangs.
COARSE / FINE fine: 4
Siehe auch SPEED COARSE und SPEED FINE.

Durch diese Funktion variier t die Pumpensteuerung die


Pumpendrehzahl über die Ausgangsspannung in einem
HYDRO SPEED kleinen Bereich und kann damit eventuell auftretende
0-9 2
COMPENSATION Laständerungen ausgleichen.
Diese Funktion ist nur aktiv bei Hydraulikfunktionen mit
fester Pumpendrehzahl.

Einstellung der Kriechgeschwindigkeit für die


Hubfunktion. Durch Erhöhung dieses Parameters
CREEP SPEED 0-9 4
verringer t sich automatisch die Zeitspanne bis zum
Erreichen der maximalen Pumpendrehzahl.

Nachlaufzeit des Pumpenmotors: Zeitspanne zwischen


HYDRO TIME 0-9 1 der Beendigung eines Lenkvorgangs und dem
Abschalten des Pumpenmotors.

1st 0 Grobeinstellung der jeweiligen Pumpendrehzahl in


1ST, 2ND, 3RD & 4TH** 2nd 1 Schritten von jeweils ca. 11 %. Die tatsächliche
0-9
SPEED COARSE 3rd 0 Pumpendrehzahl ist das Ergebnis von Grob- und
4th 0 Feineinstellung (SPEED COARSE und SPEED FINE).

1st 0 Feineinstellung der jeweiligen Pumpendrehzahl durch


1ST, 2ND, 3RD & 4TH 2nd 1 nochmaliges Unter teilen der in SPEED COARSE
0-9
SPEED FINE 3rd 0 (5 ) eingestellten Abstufungen von 11 % in Einzelschritte
4th 0 von jeweils 1,2 %.

* HYDRO SPEED: Lenkfunktion ELEKTRIK 12


** 1ST SPEED: ohne Verwendung
2ND SPEED: Neigen (2. Hebel)
3RD SPEED: Seitenschub (3. Hebel)
4TH SPEED: Zusatzfunktion (4. Hebel)

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01/99
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M4.5-2230-011
WARTUNG
Menü TESTER
Die folgende Tabelle erläutert die verschiedenen Fahrzeug-
parameter, die im Menü TESTER aufgerufen und über-
prüft werden können.

Menü TESTER

Menüpunkt Erläuterung

Zeigt in Echtzeit die an Volt-Motor-Negativ anliegende Ausgangsspannung für den


VMN
Pumpenmotor an.

MOTOR VOLTAGE Zeigt in Echtzeit die am Pumpenmotor anliegende Spannung an.

Zeigt in Echtzeit den durch den Vorwiderstand (SH) in der Pumpensteuerung


MOTOR CURRENT
fließenden Motorstrom an.

BATTERY VOLTAGE Zeigt in Echtzeit die an der Pumpensteuerung anliegende Versorgungsspannung an.

Zeigt in Echtzeit die Temperatur des Kühlkörpers der Leistungs-MOSFETs in der


TEMPERATURE
Pumpensteuerung an.

LIFTING CONTROL Zeigt die am Hubpotentiometer anliegende Eingangsspannung an.

1ST SPEED SWITCH Zeigt den Signalstatus für die 5. Hydraulikfunktion an.

2ND SPEED SWITCH Zeigt den Signalstatus für die 2. Hydraulikfunktion an.

3RD SPEED SWITCH Zeigt den Signalstatus für die 3. Hydraulikfunktion an.

4TH SPEED SWITCH Zeigt den Signalstatus für die 4. Hydraulikfunktion an.

HYDRO SPEED
Zeigt den Signalstatus für die Lenkfunktion an.
REQUEST

ELEKTRIK 13

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M4.5-2230-012
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WARTUNG
Menü ALARMS
Die Pumpensteuerung kann während des Fahrzeugbetriebs
auftretende Funktionsstörungen erfassen und speichern.
Hilfe des Menüs ALARMS können die entsprechenden
Fehlercodes abgerufen und gelesen werden.

Das Programmiergerät kann 5 verschiedene Arten von


Fehlercodes bis zu 99 Mal jeweils mit dem dazugehöri-
gen Betriebsstundenwert anzeigen.

Menü ALARMS

Fehlercode Beschreibung Mögliche Ursache

Test wird im Standby-Modus durchgeführ t. Der


- Motor verkabelung fehlerhaft
VMN LOW Alarm wird ausgelöst, wenn VMN auf unter 1/3
- Pumpensteuerung defekt
der Batteriespannung absinkt.

Test wird im Fahrbetrieb durchgeführ t. Bei VMN


- Diagnoseschaltkreis in der
NO FULL COND. > 1/3 der Batteriespannung wird die Strom-
Steuerung defekt
versorgung des Pumpenmotors unterbrochen.

Bei kalten MOSFETs:


Zeigt an, daß die Temperatur der Leistungs- - Verkabelung Wäremsensor defekt
MOSFETs über 80°C beträgt. Der Maximalstrom - Wärmesensor defekt
TH. PROTECTION
wird schrittweise verringer t und geht bei 85°C - Fehler in der Steckverbindung zur
ganz auf Null. Logik
- Logik fehlerhaft

Geringe Batteriespannung. Alarm wird nur


angezeigt bei aktivier ter Option BATTERY
BATTERY
CHECK. Außer Lenken werden alle Hydraulik-
funktionen unterbrochen.

- Bedienungsfehler: ausgelenkter
Hebel bei Betätigung des
Fahrzeugfunktion aktivier t bei Betätigung des
INCORRECT START Schlüsselschalters
Schlüsselschalters.
- Mikroschalter defekt
- Verkabelung fehlerhaft

Über prüfung des Motorstroms im Standby-


Modus. Bei einem anderen Wer t als 0 V - Stromsensor defekt
I HIGH AT STAND
erscheint Fehlermeldung und die Funktion der - Logik defekt
Steuerung wird unterbrochen.

Über prüfung des Motorstroms während des


I = 0 EVER Betriebs. Bei Unterschreitung des Mindeststroms - Stromsensor defekt
wird die Funktion der Steuerung unterbrochen.

- Fehler im Speicherbereich für die


Fehlermeldung unterbricht die Funktion der
EEPROM PAR. KO Fahrzeugparameter; Steuerung
Pumpensteuerung.
tauschen.

- Fehler im Speicherbereich für die


Fehlermeldung unterbricht die Funktion der
EEPROM CONF. KO Konfigurationsdaten; Steuerung
Pumpensteuerung.
tauschen.

ELEKTRIK 14a

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M4.5-2230-013
WARTUNG

Menü ALARMS (Fortsetzung)

Fehlercode Beschreibung Mögliche Ursache

Zeigt Defekt im Speicherbereich des


Betriebsstundenzählers an. Es erfolgt
EEPROM DATA KO
Rückstellung auf Null, Steuerung arbeitet jedoch
normal weiter.

Fehler im Speicherbereich für Daten des


Bei for tdauerdem Alarm Steuerung
EEPROM OFF LINE Betriebsstundenzählers, der verschiedenen
tauschen.
Fehlermeldungen und Fahrzeugparameter.

Konfigurationsdaten stimmen nicht mit dem


CHOP. NO CONF. Falscher Steuerungstyp
verwendeten Steuerungstyp überein.

Mikroprozessor-Selbsttest: Wird im Standby-


WATCH DOG Modus und während des Fahrbetriebs Logik defekt
durchgeführ t.

ELEKTRIK 14b

Menü PROGRAM VACC


Das Untermenü PROGRAM VACC ermöglicht die Kalibrie-
rung des Hubpotentiometers. Dabei entspricht die maxi-
male Potentiometerspannung einer vollen Hebelaus-
lenkung. Die Minimalspannung beträgt stets 0 V.

Die Spannungsversorgung des Hubpotentiometers erfolgt


über die Logik der Pumpensteuerung und beträgt ca. 14 V.
Der vom Potentiometer genutzte Signalbereich liegt zwi-
schen 0 V (Minimalgeschwindigkeit) und 10 V (Maximal-
geschwindigkeit), da über 10 V liegende Signale logikintern
auf 10 V begrenzt werden.

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M4.5-2230-014
17
WARTUNG
Menü CONFIG
Das Menü CONFIG bietet Zugang zu dem Untermenü SET
OPTIONS.

Menü CONFIG

Untermenü Option Beschreibung

Bestimmt die Arbeitsweise des in der Pumpensteuerung


integrier ten Stundenzählers. Es stehen folgende Varianten zur
SET OPTIONS Hours running / key on Verfügung:
- RUNNING: Stundenzählung bei aktivier tem Pumpenmotor
- KEY ON: Stundenzählung bei eingeschaltetem Fahrzeug

Aktivierung der in der Pumpensteuerung integrier ten Batterie-


überwachung. Fällt die Batteriespannung unter 10 % und ist
Battery check on / off diese Funktion aktivier t (Stellung ON), dann:
- begrenzt die Steuerung den Maximalstrom auf 50 %;
- beginnt die Service-LED in der Anzeigetafel zu blinken.

ELEKTRIK 15

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M4.5-2230-015
WARTUNG

Sicherheitstest für Fahrsteuerung l Testkabel zwischen - B und VMN R abklemmen.

l Vorderräder absenken.
Pulse-Monitor-Trip-Test (PMT)
Fahrzeug fahrbereit.
VORSICHT

LAUT EU-NORM PREN1175-1 MUSS AN DER


FAHRSTEUERUNG ZUR ÜBERPRÜFUNG DES
SICHERUNGSSCHALTKREISES DER NACH-
FOLGEND BESCHRIEBENE TEST UNBE-
DINGT DURCHGEFÜHRT WERDEN.

Ausrüstung
Ein Testkabel, abgesichert durch eine 10-A-Sicherung, mit
einer isolierten Krokodilklemme an jedem Kabelende.

Testvorgang
l Fahrzeug ausschalten.

l Vorderräder des Fahrzeuges aufbocken.

l Testkabel zwischen - B und VMN L anschlie-


ßen.

l Programmiergerät an Steuerung anschließen.

l Sitzschalter aktivieren.

l Fahrzeug einschalten.

l LED-Code (dreimaliges Aufleuchten)

und folgende Meldung in der Anzeigetafel:

"ALARM L VMN LOW".

l Fahrtrichtung vorwärts oder rückwärts wählen.

l Fahrpedal betätigen:

1. Fahrmodus startet nicht.

Test erfolgreich durchgeführt.

2. Keine LED-Anzeige, Fahrmodus startet.

Fahrsteuerung tauschen.

l Fahrzeug abschalten.

l Testkabel zwischen - B und VMN R an-


schließen.

l Testvorgang für VMN R wiederholen.

Printed in Germany

01/99
M4.20-2230-001
19
WARTUNG
Verkabelung für PMT-Sicherheitstest

+ S H L + S H R

S H S H

L D 2 R D 2

-S H L -S H R

L D 1
V M N L V M N R R D 1

B 1 S 4 8 V / 3 5 0 + 3 5 0
L O G IC

- B
1 0 A 1 0 A
F U F U

M0341
Testkabel

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01/99
20
M4.20-2230-002
WARTUNG

Batterie Batterie wechseln


WARNUNG
Allgemeines VERWENDEN SIE NUR BATTERIEN, DIE IN
Der Zustand der Batterie beeinflußt maßgeblich die Lei- ABMESSUNGEN, GEWICHT UND LEI-
stung und die Fahreigenschaften des Fahrzeugs. Eine STUNGSDATEN FÜR DIESES FAHRZEUG
optimale Wartung erhält die Leistungsfähigkeit und Lebens- ZUGELASSEN SIND.
dauer der Batterie wesentlich. Ein falscher Batterietyp kann zu Schäden am Fahr-
zeug führen.
Warten Sie die Batterie ausschließlich entsprechend
den Anweisungen des Batterieherstellers. Falsches Gewicht und Abmessungen verändern
den Schwerpunkt des Fahrzeugs. Dies kann zu
Von CROWN ausgelieferten Batterien liegt die entspre- Unfällen führen! Die Betriebserlaubnis erlischt.
chende Wartungsanleitung des Batterieherstellers bei. Zum Wechsel der Batterie entweder einen Batteriewagen
oder einen Kran mit ausreichender Tragfähigkeit verwen-
Funktion den.
Der Batteriestecker ist während der Entladung mit dem Ausbau der Batterie
Fahrzeugstromkreis und während der Ladung mit dem
Ladegerät verbunden. l Handbremse anziehen.

Achten Sie darauf, daß der Batteriestecker bei nicht be- l Fahrzeug ausschalten, Schlüssel abziehen.
nutztem Fahrzeug getrennt ist und daß beim Fahrzeug-
betrieb sowie während des Ladevorgangs eine feste Ver- l Batterieraumdeckel öffnen.
bindung zwischen den Steckerhälften besteht. Eine
schlechte Steckverbindung führt zu abgebrannten Kon- l Batteriesteckverbindung trennen und Batterie-
takten und falschen Lade- bzw. Betriebseigenschaften. kabel sichern.

Säurestand ablesen l Geeignetes Hebegeschirr sicher anbringen.

Den Säurestand an der Oberfläche der Batterieflüssigkeit l Mit geeigneter Hubvorrichtung Batterie nach
ablesen, und zwar bevor destilliertes Wasser hinzugefügt oben aus dem Fahrzeug heben und absetzen.
wird.
l Geladene Batterie in umgekehrter Reihenfolge
Die Säuredichte ist der zuverlässigste Indikator für den einbauen.
Zustand der Batterie. Beim Ablesen darauf achten, daß
genügend Elektrolytflüssigkeit in das Glasrohr eingesaugt Laden der Batterie
wird, so daß der Schwimmkörper im senkrecht gehalte-
nen Säureprüfer frei schwimmen kann. GEFAHR
WÄHREND DES LADEVORGANGS WIRD
Zum Ausgleich von Elektrolytverlusten ausschließlich
WASSERSTOFF FREIGESETZT, DER SICH
destilliertes Wasser verwenden. Das Auffüllen geschieht
ENTZÜNDEN UND EXPLODIEREN KANN. ES
in regelmäßigen Abständen unabhängig von der
DROHT LEBENSGEFAHR.
Umgebungstemperatur (siehe Wartungsplan in Sektion
M1.0). l Bei Ladung in eingebautem Zustand den
Batterieraumdeckel stets geöffnet halten.
Die Batterieplatten müssen bedeckt sein. Die Batterie nie-
mals überfüllen, da nasse und verschmutzte Zellendeckel l Für ausreichende Belüftung des Lade-
Kriechstrompfade bilden und so die Batterieleistung ver- bereiches sorgen.
ringern können. Außerdem kann Überfüllen zu Korrosion
an den Batteriepolen und Beschädigung des Batterie-
l Offenes Feuer und Funken vom Lade-
bereich fernhalten.
gehäuses führen.

Ein übermäßiger Elektrolytverlust weist auf eine defekte


Batterie hin, z. B. durch Überladen, Tiefentladung, Kriechst-
rom aus einzelnen Battereizellen u. ä.

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01/99
M4.25-2230-001
21
WARTUNG
VORSICHT

VOR INBETRIEBNAHME DES LADEGERÄTES


SICHERSTELLEN, DASS DAS GERÄT FÜR
DIE BATTERIESPANNUNG UND
BATTERIEGRÖSSE GEEIGNET IST.
BEACHTEN SIE UNBEDINGT DIE HINWEISE
DES LADEGERÄTHERSTELLERS.
Die Batterie an das Ladegerät anschließen. Auf richtigen
Sitz der Steckverbindung achten.

Nach dem Ladevorgang und vor der weiteren Benutzung


des Fahrzeuges darauf achten, daß sich alle Isolatoren
zwischen den Zellenverbindungen und dem Batteriedeckel
wieder in der richtigen Position befinden.

GEFAHR

NIE OHNE SEITLICHE BATTERIERAUM-


VERKLEIDUNG ODER MIT OFFENEM
BATTERIERAUMDECKEL FAHREN.
ES HERRSCHT UNFALLGEFAHR.

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01/99
22
M4.25-2230-002
WARTUNG

Batterieentladeanzeige (BDI)

Allgemeines
Eine fabrikneue Batterie benötigt etwa 5 - 10 Lade- und
Entladezyklen bis zum Erreichen ihrer vollen Kapazität.

Bei einer Restkapazität von 20 % gilt eine Batterie in tech-


nischer Hinsicht als entladen. So besitzt zum Beispiel eine
Batterie mit einer Kapazität von 500 Ah eine tatsächlich
verfügbare Leistung von 400 Ah.

Darüber hinaus hängt die nutzbare Leistung von der


Entladegeschwindigkeit ab, welche wiederum durch den
individuellen Fahrzeugeinsatz bestimmt wird. Aus diesem
Grund muß die Batterieentladeanzeige in Abhängigkeit von
den Einsatzbedingungen des Fahrzeugs eingestellt wer-
den. Eine falsch eingestellte Batterieentladeanzeige kann
eine Tiefentladung oder die völlige Unbrauchbarkeit der
Batterie zur Folge haben.

HINWEIS

AN NEUEN FAHRZEUGEN SPÄTESTENS


NACH ZEHN ERFOLGTEN ENTLADE- UND
LADEZYKLEN DIE BATTERIEENTLADEAN-
ZEIGE EINSTELLEN.

Einstellung der Batterieentladeanzeige


Die Standardeinstellung der Batterieentladeanzeige ab
Werk ist "N" (Wahlschalter auf der Rückseite des BDI-
Moduls).

Zur Veränderung dieser Einstellung wie folgt vorgehen:

l Säuredichte an der vollständig aufgeladenen


Batterie messen.

Die Dichte sollte an drei unterschiedlichen Batterie-


zellen gemessen werden und mindestens
1,27 - 1,28 bzw. 1,29 - 1,30 für leistungsgesteigerte
Batterien (high density) betragen (für genaue Werte
den Batteriehersteller konsultieren).

l Säuredichte erneut messen, sobald zwei rote


Leuchtdioden der Batterieentladeanzeige aufblinken
und die Hubfunktionen automatisch unterbrochen
werden. Messung an denselben Zellen wie zuvor
durchführen. Der Wert sollte nicht weniger als
1,12- 1,13 betragen.

l Bei einem höheren Wert Einstellung der


Batterieentladeanzeige auf "K" ändern, bei einem ge-
ringeren Wert auf "U" ändern.

l Kontrollmessung bei geladener und entladener


Batterie durchführen.

Printed in Germany

01/99
M4.30-2230-001
23
WARTUNG

Wartung Fahr-/ Pumpenmotor

Zugang
l Batteriestecker trennen.

l Linkes Bodenblech herausnehmen (keine


Schrauben, Abb. M0023).

M0077

l Alle Kohlebürsten herausnehmen und einzeln


auf Abnutzung überprüfen. Bei weniger als 20 mm
Länge (Fahrmotor) bzw. 15 mm (Pumpenmotor) Koh-
lebürsten ersetzen (Abb. M0076). Den Motor mit
Druckluft ausblasen.

M0023

l Am rechten Bodenblech eine Inbusschraube


lösen und Bodenblech herausziehen (Abb. M0024).

M0076

l Anker auf Unebenheiten oder sonstige Beschä-


digungen überprüfen. Anker dabei gegebenenfalls dre-
hen. Ein gleichmäßig verteilter Belag auf den Bürsten-
M0024 laufflächen ist normal.

l Spannband im oberen Teil des Motors entfer- l Darauf achten, daß alle Bürsten mit gleichmä-
nen (Abb. M0077). ßigem Druck auf dem Anker aufliegen.

l Spannband wieder montieren.

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01/99
24
M4.35-2230-001
BREMSE

Printed in Germany
Page intentionally left blank
Seite absichtlich freigelassen
Page intentionellement laissée blanche

Printed in Germany
WARTUNG

Bremse

Allgemeines
Am linken und rechten Getriebe befindet sich jeweils eine
Antriebsradbremseinheit (Abb. M0361) mit der Funktion
einer Betriebs- und Feststellbremse.

Die Betriebsbremse wird über ein Bremspedalgestänge


betätigt. Die Feststellbremse wird über einen Hand-
bremshebel und ein mit dem Bremsgestänge verbunde-
nes Handbremskabel betätigt.

Das Lösen der Bremse erfolgt durch Federkraft.

Funktion
Durch Betätigung des Bremspedals greifen die beiden
Bremsbelagplatten über die Klemmplatte an die Brems-
scheibe an und bewirken damit eine Bremsung.

Grundplatte Bremsbelagplatte Handbremskabel Bremspedalgestänge

Bremsscheibe

Feder

M0361

Rechte Bremseinheit Distanzscheibe Klemmplatte Linke Bremseinheit

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01/99
M5.0-2230-001
1
WARTUNG
Bremsscheiben und -beläge tauschen
Vorbereitung
Zur Montage neuer Bremsbelagscheiben:

l Mast anheben und mit Vierkanthölzern abstüt-


zen (Abb. M0342);

l Bodenbleche und Innenverkleidung entfernen


(Abb. M0253b, M0254b).

Inneren Mast mit


Vierkanthölzern
abstützen

M0342

M0253b M0254b

Abb. M0253b: Ausbau Bodenblech links und rechts Abb. M0254b: Ausbau innere Armaturenbrett-Verkleidung:
(im Bild):
l 6 Innensechskantschrauben lösen.
l Am rechten Bodenblech Innensechskant-
schraube lösen. l Verkleidung entfernen.

l Bodenbleche nach links und rechts auseinan-


derschieben und herausheben.

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01/99
2
M5.0-2230-002
WARTUNG
Abmessungen Bremsscheibe und
Bremsbeläge
Bremsscheiben und Bremsbelagplatten (paarweise) immer
links und rechts gleichzeitig tauschen.

l Bremsbelagplatte auswechseln, wenn die


Belagstärke 2,8 mm oder weniger beträgt (Belag-
stärke ≤ 2,8 mm).

l Bremsscheibe tauschen, wenn die Stärke


5,6 mm oder weniger beträgt (Stärke ≤ 5,6 mm).

l Bei betätigter Bremse soll die Gesamtstärke


von linker und rechter Bremsbelagplatte und Brems-
scheibe nicht weniger als 11,2 mm betragen
(Gesamtstärke ≥ 11.2 mm).

Printed in Germany

01/99
M5.0-2230-003
3
WARTUNG
Ausbau Bremsscheiben und Bremsbelag-
platten (Abb. M0362)
l Batteriesteckverbindung trennen;

l Fahrzeug gegen Wegrollen sichern;

l 2 Splinte (1) entfernen;

l Die beiden Bolzen (2) aus Grund- und Klemm-


platte (4) herausziehen und Gestänge (3) nach hinten
drücken;

l Klemmplatte (4) entfernen;

l Befestigungsschraube (5) herausdrehen;

l Befestigungshülse (6) entfernen und Abstands-


scheibe (7) abziehen;

l 4 Muttern (8) abschrauben und 4 Scheiben (9)


entfernen;

l Vordere Bremsbelagscheibe (10) abziehen;

l Federn (12, 13) abziehen;

l Bremsscheibe (14) von Ritzel (15) abziehen;

l Ritzel (15) von Getriebewelle abziehen;

l 4 Gewindebolzen (16) herausdrehen und hin-


tere Bremsbelagscheibe (17) abziehen.

Einbau
l Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

HINWEIS

VOR DEM EINSETZEN DER VORDEREN


BREMSBELAGPLATTE (10) SIND ZWEI
STIFTE (11) ZUR FIXIERUNG DER AB-
STANDSSCHEIBE (7) EINZUSCHLAGEN.
l Betriebs- und Handbremse einstellen;

l Bremsprobe durchführen.

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M5.0-2230-004
WARTUNG

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M5.0-2230-005
5
WARTUNG
Ausbau Handbremskabel (Abb.M0366) l Luftspalt mit Fühlerlehre (Abb. M0364) zwischen
Bremsscheibe und Brembelagplatte an drei
l 4 Muttern (1) lösen; Stellen prüfen (Sollwert 0,5 - 0,7 mm);

l Stift (2) herausziehen; l Kontermutter lösen (Abb. M0343);

l Bolzen (3) aus Handbremshebel und Kabel l Zum Verkleinern des Luftspalts Gewinde-
entfernen; stange im Uhrzeigersinn drehen, zum Vergrößern
entgegen dem Uhrzeigersinn;
l Oberes Ende des Handbremskabels (6) von
Handbremshebel abnehmen; l Luftspalt erneut an drei Stellen prüfen;

l Stift (4) herausziehen; l Kontermutter festziehen;

l Bolzen (5) entfernen; l Sicherstellen, daß sich die Bremsscheibe frei


auf der Verzahnung bewegen kann;
l Handbremskabel (6) aus Fahrzeug nehmen;
l Handbremskabel einstellen.
Einbau
l Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
0,5 - 0,7 mm
l Handbremse einstellen.

M0364

Kontermutter

Einstellung Betriebsbremse und Hand- Luftspalt


Luftspalt vergrößern
bremse verkleinern

Vorbereitung
Gewindestange
Zur Einstellung der Betriebs- und Handbremse Boden-
bleche (Abb. M0253b) und Innenverkleidung (Abb. M0254b)
entfernen.
M0343
Luftspalt der Betriebsbremse einstellen
l Schwimmende Bremsscheibe zur linken oder
rechten Bremsbelagplatte drücken;

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M5.0-2230-006
WARTUNG
Bremsprobe für Betriebsbremse
l Leeres, betriebswarmes Fahrzeug auf ebener,
trockener Fläche bis auf Höchstgeschwindigkeit be-
schleunigen;

l Bremsweg vom Betätigungspunkt der Bremse


bis zu dem Punkt messen, an dem das Fahrzeug
zum Stillstand kommt. Der Bremsweg darf nicht mehr
als 3,10 m betragen.

Einstellung der Handbremse


Handbremshebel so einstellen, daß sich der Hebel im an-
gezogenen Zustand in der 5. Rasterposition befindet.

l Mutter (1) lösen;

l Zur Einstellung Mutter (2) anziehen;

l Mutter (1) festziehen;

l Handbremskabel zehn Mal in angezogene


Position ziehen (5. Rasterposition);

l Wird mehr als die 5. Rasterposition erreicht,


Handbremse wiederholt einstellen.

VORSICHT
WIRD DAS BREMSKABEL KOMPLETT
AUSGETAUSCHT, DANN IST DIE HAND-
BREMSE ZUR BERÜCKSICHTIGUNG DER
SEILZUGDEHNUNG AUF DIE 3. RASTER-
POSTION EINZUSTELLEN.

M0363

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M5.0-2230-007
7
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LENKUNG

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WARTUNG

Lenkung

Hydraulik
Im Eingangselement des Steuerschiebers befindet sich
ein sogenanntes Prioritätsventil (Abb. M0117), das die Ver-
teilung des Ölstroms zwischen der Lenkfunktion und den
restlichen Hydraulikfunktionen des Fahrzeugs übernimmt.
Dabei wird der Lenkfunktion stets Vorrang eingeräumt.

Bei Betätigung des Lenkrads gelangt der Ölstrom vom


Öltank in den Steuerschieber und wird dort über das
Prioritätsventil zur Lenkeinheit geleitet. Das in dem jewei-
ligen Moment für die Lenkung nicht benötigte Öl wird eben-
falls über das Prioritätsventil an die nachgeschalteten Hub-
funktionen weitergeleitet.

Das Mengenverhältnis bei der Verteilung des Ölstroms wird


bestimmt durch das von der Lenkeinheit an das Prioritäts-
ventil geleitete LS-Signal. Bei steigendem Lastdruck ge-
langt eine entsprechend größere Ölmenge in die Lenk- M0115B
einheit. Ein Überdruckventil begrenzt den Arbeitsdruck in
der Lenkeinheit auf 70 bar. Abbildung M0118 zeigt das komplette Lenkgetriebe von
der Seite. Folgende Komponenten sind sichtbar:

l Lenkpotentiometer mit Steckverbindung

l 3-Punkt-Befestigungsflansch

l Radnabe mit Radaufnahme

l Lenkzylinder mit Hydraulikanschluß.

M0117
Komponenten
Nach Abnahme der Lenkwellenabdeckung erhält man Zu-
gang zu folgenden Komponenten (Abb. M0115B):

l Lenkwelle mit Verzahnung

l Lenkencoder (erfaßt Bewegung der Lenkwelle


zur Aktivierung der Pumpe über die Pumpen-
steuerung)

l Encoder-Modul

l Verteilerblock mit 5 Anschlüssen (Druck, Rück-


lauf, LS zum Prioritätsventil sowie 2 Ausgänge zu
den Zylindern des Lenkgetriebes).

Die hydraulische Lenkeinheit befindet sich hinter dem


Verteilerblock. M0118

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M6.0-2230-001
1
WARTUNG
Ausbau des Lenkgetriebes l Steckverbindung am Lenkpotentiometer lösen
und Potentiometer entfernen;
l Fahrzeug aufbocken und sichern;
l Getriebe von oben mit Seil gegen Herunterfal-
l Beide Lenkräder demontieren; len sichern;

l Arbeitsplatz für auslaufendes Hydrauliköl l Getriebe nach unten mit Kanthölzern abstützen;
vorbereiten;
l 3 Schrauben am Befestigungsflansch lösen;
l Zwei Hydraulikleitungen von Lenkzylindern
demontieren; l Getriebe absenken.

Hydraulikschema Lenkung

L E N K G E T R IE B E

L R

L E N K E IN H E IT
D Y N A M IS C H E S L S

O H N E L E N K B E T R IE B
K E IN L S -S IG N A L

L S

L S C F 1 A 1 B 2 A
P T S T E E R R V
7 0 B A R
T
E N C O D E R
M A IN
R V
2 1 0
B A R

M O T O R

A N S A U G - P R IO R IT Ä T S V E N T IL H E B E N N E IG E N
F IL T E R D Y N A M IS C H E S L S

R Ü C K L A U F F IL T E R
P U M P E

792341lenk

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01/99
2
M6.0-2230-002
WARTUNG

Lenkachse Montage des Lenkgetriebes


Vormontage Radnabe
Aufbau
l Die Radbolzen (Pos. 34) mittels einer hydrauli-
Die Lenkachse setzt sich zusammen aus dem Lenk- schen Vorrichtung einpressen (Abb. M1248).
getriebe und der Achsstütze. Das Lenkgetriebe besteht
aus einem hydraulisch betätigten Stirnrad-Zahnstangen- l Die Lagerschalen der Kegelrollenlager (Pos. 28)
Trieb, der über einen Flansch mit der Achsstütze verbun- in ihren Sitz treiben und die Lagerschale des inneren
den ist. Kegelrollenlagers mit Fett CROWN P/N 053002-001
einfetten.
HINWEIS
FÜR DIE ERSATZTEILVERSORGUNG IST ZU
Vormontage Achsschenkel
BEACHTEN, DASS DIE ACHSSTÜTZE NUR
ALS KOMPLETTE BAUGRUPPE, D. H. MIT
l Nilosring (Pos. 27) mit Fett CROWN P/N
053002-001 gefüllt auf die Achsschenkel aufschieben.
BEREITS VORMONTIERTER ACHSE,
LIEFERBAR IST. l Das innere Kegelrollenlager (Pos. 28) erwärmen
Die in der nachfolgenden Montageanleitung angegebenen und in den Sitz treiben. Anschließend mit CROWN P/
Positionsnummern beziehen sich auf die Explosions- N 053002-001 einfetten.
zeichnung in Kapitel 6 der Ersatzteilsektion im zweiten
Teil dieses Handbuchs. Montage Achsschenkel und Radnabe
Wie eingangs erwähnt wird die Achsstütze mit der bereits
vormontierten Achse als komplette Baugruppe (Pos. 25)
geliefert.

Für die weitere Montage wie folgt vorgehen:

l Die Radnabe (Pos. 29) auf den Achsschenkel


(Pos. 25) aufschieben.

l Den Raum zwischen der Radnabe und dem


Achsschenkel mit Fett CROWN P/N 053002-001 fül-
len.

l Das äußere Kegelrollenlager (Pos. 28) mit


CROWN P/N 053002-001 einfetten und in die Radna-
be einsetzen.

l Die U-Scheibe (Pos. 30) aufsetzen und die


Kronenmutter (Pos. 32) festschrauben.

l Zur Kontrolle des Lagerspiels die Radnabe dre-


hen. Das Losdrehmoment muß 2 - 6 Nm betragen.
Nötigenfalls über das Anzugsmoment der Kronen-
mutter einstellen.

l Nach korrekter Einstellung des Lagerspiels die


Kronenmutter mit dem Splint (Pos. 31) sichern.
M1248

l Den mit Fett CROWN P/N 053002-001 gefüll-


ten Schutzdeckel (Pos. 33) einschlagen und die Mon-
tage so gegen äußere Umweltenflüsse abschließen.

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M6.1-2230-001
3
WARTUNG
Vormontage Stirnritzelflanschwelle l Die Paßscheibe und die geschliffene Scheibe
(Pos. 6) einlegen. Über die geschliffene Scheibe noch
l Den Nilosring (Pos. 23) mit Fett CROWN P/N eine weitere Paßscheibe legen.
053002-001 füllen und auflegen.
l Die Lagerschale des Kegelrollenlagers (Pos. 5)
l Das Kegelrollenlager (Pos. 22) aufpressen. in den Sitz treiben (Abb. M1251, M1252).

l Den Laufring (Pos. 21) auf ca. 120°C erwärmen


und mit LOCTITE 620, CROWN P/N 794102, aufkle-
ben (Abb. M1249).

M1251

M1249

Vormontage Gehäuse
l Das Gehäuse (Pos. 9) mit einer Kaltreiniger-
Lösung säubern und mit Druckluft ausblasen.

l Den Sicherungsring (Pos. 7) für das obere


Kegelrollenlager einfügen (Abb. M1250).

M1252

l Das Gehäuse wenden und die Lagerschale


des Kegelrollenlagers (Pos. 22) in den Sitz treiben
(Abb. M1253).

l Das Kegelrollenlager (Pos. 5) einsetzen


(Abb. M1254). Anschließend die Flanschwelle in
M1250 das Gehäuse einlegen.

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M6.1-2230-002
WARTUNG
Nach erfolgter Einstellung des Lagerspiels zur weiteren
Vorbereitung des Gehäuses die Stirnritzelflanschwelle wie-
der demontieren und wie folgt fortfahren:

l Die Wellendichtringe (Pos. 8, 20) leicht einölen


und in den Sitz treiben (Abb. M1255 - M1258).

M1253

M1256

M1254

Einstellen des Lagerspiels


Zwei Paßscheiben auf das Lager auflegen.

l Nutmutter (Pos. 1) mittelfest anziehen.

l Nach dem Anziehen auf das obere Teil des Ge-


häuses leichte Schläge mit dem Kunststoffhammer
ausüben zum Setzen der Lager.

l Lagerspiel mit der Hand prüfen. Das Lager muß


M1255

eher schwergängig als leichtgängig sein (Los-


drehmoment 2 - 5 Nm). Bei einem zu leichtgängigen
Lager muß die geschliffene Paßscheibe (Stichmaß,
Pos. 6) gewechselt werden.

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M6.1-2230-003
5
WARTUNG

M1260
M1258

M1257 M1259

l Die Lagerschale des Kegelrollenlagers (Pos. 22) l Die Zahnstange (Pos. 36) in das Gehäuse ein-
reichlich mit CROWN P/N 053002-001 einfetten (Abb. legen. Dabei muß darauf geachtet werden, daß die
M1260). eingedrehte Nut mittig im Gehäuse zu liegen kommt.

l Das Kegelrollenlager (Pos. 22) und die Stirn- An der Stirnritzel-Flanschwelle sind 2 Zähne mit einer Ab-
ritzelflanschwelle mit CROWN P/N 053002-001 ein- schrägung markiert. Das Gehäuse muß so aufgesetzt
fetten (Abb. M1259). werden, daß die Nut der Zahnstange zwischen den mar-
kierten Zähnen liegt (Abb. M1261).

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M6.1-2230-004
WARTUNG

Zahnabflachung Zahnstange

M1263

l Den Nilosring (Pos. 4) mit Fett füllen (überschüs-


siges Fett aus vorigem Arbeitsschritt verwenden) und
M1261
aufsetzen.

Eingedrehte Nut Flanschwelle l Die Paßscheibe (Pos. 3) und das Sicherungs-


blech (Pos. 2) aufsetzen (Abb. M1264).
l Die Lagerschale des oberen Kegelrollenlagers
(Pos. 5) so mit Fett CROWN P/N 053002-001 füllen, l Die Nutmutter (Pos. 1) anziehen und durch Um-
daß beim Einsetzen des Lagers Fett austritt (Abb. schlagen einer Nase des Sicherungsblechs (Pos. 2)
M1262, M1263). fixieren (Abb. M1265).

M1262 M1264

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M6.1-2230-005
7
WARTUNG
l O-Ringe (Pos. 16) leicht gefettet in die dafür
vorgesehene Gehäusenut einlegen. Dabei auf korrek-
ten Sitz achten.

l Zylinder (Pos. 17) von Hand mit Schrauben-


sicherung LOCTITE 242, CROWN P/N 053050-006,
einschrauben und in einer Vorrichtung mit dem Steck-
schlüssel mittelfest anziehen.

Montage der Achsstütze an das Lenkgetriebe


l In die obere bearbeitete Fläche der Achsstütze
die Spannhülse (Pos. 19) einschlagen (Abb. M1267).

M1265

Vormontage Zylinder
l Die Kolben (Pos. 13) mit den Kolbenführungs-
ringen (Pos. 12) und der Kompaktdichtung (Pos. 14)
versehen ohne Verkanten in die Zylinder (Pos. 17) ein-
setzen. Dabei stets auf absolute Sauberkeit der
Zylinderlaufflächen achten.
M1267
l Abschließend jeden Zylinder mit Getriebefließ-
l Die Achsstütze auf das Getriebegehäuse auf-
fett G00F (nach DIN 51502) füllen. Füllmenge je Zy-
linder 125 cm3. setzen.

Zylinder einsetzen
l Tensilockschrauben (Pos. 26) einsetzen und mit
Drehmomentschlüssel auf vorgesehenes Dreh-
l Laufbuchsen (Pos. 5) in das Gehäuse einschla- moment anziehen (320 Nm).
gen. Dazu die Zahnstange (Pos. 36) leicht einölen (Abb.
M1266). l Endkontrolle: Zylinder mit Luft hin- und herfah-
ren und Funktionskontrolle durchführen.

Mit Montage der Verschlußverschraubung (Pos. 10) mit


dem zuvor untergelegten Dichtungsring (Pos. 11) wird die
Komplett-Montage der Lenkachse abgeschlossen.

Funktions- und Dichtigkeitsprüfung


Zum Abschluß sollte nach Möglichkeit eine Funktions- und
Dichtigkeitsprüfung durchgeführt werden.

l Dazu die Lenkung nach beiden Seiten jeweils


zwei- bis dreimal auf Anschlag fahren.

l Zylinder erneut ausbauen und Sichtkontrolle


durchführen. Dabei vor allem auf eventuelle Beschä-
digungen, Leckagen, Riefen an den Zylinderlaufflächen
M1266 u. ä. achten.

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M6.1-2230-006
WARTUNG
Wartung
Allgemeines
Zur Schonung von Zylindern und Dichtungen müssen die
gerätespezifischen Ölkontroll- und Wechselintervalle un-
bedingt eingehalten werden (siehe dazu Seite M1.3-2230-
001 in diesem Handbuch).

Weiterhin ist die Lenkachse im Zuge der täglichen Ser-


vice- und Kontrollarbeiten auf eventuelle Leckagen, Kor-
rosion oder sonstige Beschädigungen ebenso wie auf
Funktion und Sicherheit zu prüfen. Im Zweifelsfall sind
die Teile zu erneuern.

Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Nilosringe an


den Radlagern (Pos. 27) sowie an der oberen Flansch-
wellenlagerung (Pos. 4) zu richten, da hier bei einer Be-
schädigung die Lager trockenlaufen können.

Getriebefett
Das eingesetzte Getriebefließfett G00F (nach DIN 51502)
ist für einen Temperaturbereich von -20°C bis +80°C aus-
gelegt.

Bei noch niedrigeren Umgebungstemperaturen bitte Rück-


sprache mit dem zuständigen CROWN-Händler halten.

Dichtungen
Das verwendete Dichtungsmaterial ist für einen
Temperaturbereich von -40°C bis +100°C ausgelegt.

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M6.1-2230-007
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MAST

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WARTUNG

Mast

Ausbau
Zum Ausbau des Hubmastes wie folgt vorgehen:

l Arbeitsbereich für austretendes Öl vorbe- Mastrolle


reiten.

l 2 Druckleitungen und 1 Druckschlauch vom


Sammelblock lösen (Abb. M0234).

M0380
Unterlegscheiben 0,4 - 1,52 mm

Es stehen Unterlegscheiben mit den Stärken 0,4 mm,


0,76 mm und 1,52 mm zur Verfügung. Idealerweise sollte
sich an allen Mastrollen jeweils die gleiche Anzahl von
Unterlegscheiben befinden. Da dies nicht immer möglich
ist, muß aber in jedem Fall auf eine gleichmäßige Vertei-
lung der Unterlegscheiben auf jeder Seite geachtet wer-
den.

Ein Beispiel hierfür wären jeweils 2 Unterlegscheiben an


allen Rollen der linken Mastseite und jeweils 1 Unterleg-
scheibe an den Rollen der rechten Seite (Abb. M0381).
Eine ungleiche Verteilung der Mastrollen bewirkt ein Ver-
M0234 kanten des Mastes (Abb. M0382).

l Mast im oberen Bereich mit geeigneten


Aufnahmemitteln sichern.

l Neigezylinder vom Mast demontieren.

l Lagerblöcke im unteren Teil des Mastes vom


Getriebe lösen.

l Mast nach oben herausheben.

Einstellung der Mastrollen


Die Mastprofile haben in eingefahrenem Zustand ihr größ-
tes und im ausgefahrenen Zustand ihr geringstes Spiel.
Auf diese Weise können sich bei eingefahrenem Mast die
Mastrollen frei bewegen und sorgen andererseits bei aus-
gefahrenem Mast für größtmögliche Stabilität. Das Spiel
der Mastrollen sollte daher nur bei ausgefahrenem Mast
geprüft werden.

Die Unterlegscheiben für die Einstellung des Mast-


rollenspiels werden unter die Mastrollen montiert (Abb.
M0380). Dazu müssen zuvor die Mastrollen demontiert
werden.

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M7.0-2230-001
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WARTUNG

Nicht einstellbar 2 Unterlegscheiben 1 Unterlegscheibe


(Gabelträger) (Gabelträger)

1 Unterleg- 2 Unterleg-
1 Unterleg- 2 Unterleg- scheibe scheiben
scheibe scheiben (Gabelträger) (Gabel-
(Gabelträger) (Gabelträger) träger)

2 Unterleg- 1
scheiben Unterleg-
(Mast) scheibe
(Mast)

1 Unterleg-
2 Unterleg- scheibe
scheiben (Mast)
(Mast)

1 Unterleg- 2 Unterleg-
scheibe scheiben
(Mast) (Mast)

M0381 M0382

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M7.0-2230-002
WARTUNG
Einstellung der Gabelträgerrollen
Am Gabelträger sind insgesamt 6 Laufrollen angebracht
(Abb. M0383). Die oberste Rolle fährt beim Heben des Ma-
stes über das Mastprofil hinaus. Diese ist mit einem
Sicherungsring befestigt und erfordert keine Einstellung.

Seitenschubrolle,
einstellbar Mastrollen, nicht
einstellbar M0384
Brecheisen Fühlerlehre

Mastrollen,
einstellbar
Seitenschubrolle,
einenstellbar M0383

Für die Einstellung der restlichen 4 Laufrollen wie folgt


vorgehen:

l Gabelträger bis zum Anschlag ausfahren und Bei Spiel > 0,76 mm
M0385

wieder ein kurzes Stück absenken. Unterlegscheibe hinzufügen


l Zur Überprüfung des Spiels der Gabelträger-
rollen den Gabelträger mit Hilfe eines Brecheisens
zur Seite drücken. Auf diese Weise wird die Gegen-
seite fest gegen das Mastprofil gedrückt und das Spiel
zwischen Laufrolle und Mastprofil kann exakt gemes-
sen werden (Abb. M0384).

l Nach dem Verschieben des Gabelträgers ei-


nen leichten Druck beibehalten, um den Gabelträger
in Position zu halten.

l Spiel zwischen Laufrolle und Mastprofil mes-


sen, und zwar etwa 10 mm von der Profilstirnseite
entfernt (Abb. M0384). Bei leicht schräg stehenden
Laufrollen stets das geringere Spiel messen.

l Das Spiel sollte zwischen 0 mm und 0,76 mm


betragen. Bei einem größerem Spiel als 0,76 mm eine
weitere Unterlegscheibe hinter die Laufrolle montie-
ren (Abb. M0385).

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M7.0-2230-003
3
WARTUNG
Einstellung der Mastrollen Überprüfung des Mastspiels
Am TT-Mast sind insgesamt 6 Mastrollen montiert, am Nach erfolgter Einstellung des Mastrollenspiels durch Hin-
TL- und TF-Mast jeweils 4 Mastrollen. Für die Einstellung zufügen oder Entfernen von Unterlegscheiben müssen die
der Mastrollen wie folgt vorgehen: Laufeigenschaften der Mastrollen erneut überprüft werden.

l Den Mast bis zum Anschlag ausfahren und wie- l Dazu die Mastprofile mit einem Lösungsmittel
der ein kurzes Stück absenken. Auf diese Weise kann entfetten und mit einem Tuch abtrocknen.
sich der Mast nicht verdrehen.
l Mastprofile mit einer dünnen Schicht Farbe ein-
l Zur Überprüfung des Mastrollenspiels das Mast- sprühen. Anhand des Tragbildes können die Lauf-
profil mit Hilfe eines Brecheisens zur Seite drücken. eigenschaften der Mastrollen überprüft werden. Eine
Auf diese Weise wird die Gegenseite fest gegen das Abnutzung sollte nur auf den Laufflächen der Mast-
Mastprofil gedrückt und das Spiel zwischen Mastrolle rollen im hinteren Teil der Mastprofile auftreten.
und Mastprofil kann exakt gemessen werden.
l Die Mastprofile dürfen keine Riefen oder son-
l Nach dem Verschieben des Mastprofils einen stige Beschädigungen aufweisen. Riefenbildung tritt
leichten Druck beibehalten, um das Mastprofil in Po- normalerweise auf der Rollenseite etwa 10 mm von
sition zu halten. der Profilstirnseite entfernt auf. In diesem Fall muß
eine Unterlegscheibe entfernt und der Mast neu aus-
l Spiel zwischen Mastrolle und Mastprofil mes- gerichtet werden.
sen, und zwar etwa 10 mm von der Profilstirnseite
entfernt (Abb. M0386). Bei leicht schräg stehenden
Laufrollen stets das geringere Spiel messen.

l Das Spiel sollte zwischen 0 mm und 0,76 mm


betragen. Bei einem größerem Spiel als 0,76 mm eine
weitere Unterlegscheibe hinter die Laufrolle montie-
ren (Abb. M0385).

M0386
Brecheisen Fühlerlehre

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01/99
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M7.0-2230-004
WARTUNG

Prüfung der Hubkette Bei extremen Einsatzbedindungen (z. B. Kühlhaus) soll


das Wartungsintervall bzw. die für die Wartung empfohle-
ne Betriebsstundenzahl halbiert werden. Als Vorbereitung
Allgemeines zur Untersuchung sind die Hubketten ausreichend mit Par-
affin oder Paraffinderivaten zu reinigen.
Hubketten sind ein wichtiger Bestandteil des Gabelstap-
lers und ihrer Funktion nach erheblich belastet. HINWEIS

Die hier aufgeführten Wartungsanweisungen tragen dazu KEINE CHEMISCHEN LÖSUNGSMITTEL


bei, eine optimale Lebensdauer zu erreichen und einen ODER DAMPF ZUR REINIGUNG DER KETTEN
frühzeitigen Ausfall der Hubketten zu verhindern. VERWENDEN, DA SONST DAS WERKSEITIG
AUFGEBRACHTE SCHMIERMITTEL AN DEN
Die Hubkette ist so konstruiert, daß durch die Vielzahl der INNENFLÄCHEN DER VERBINDUNGS-
Verbindungsplättchen ein besserer Ölzufluß (Abb. 2777si) PLÄTTCHEN ENTFERNT WIRD.
zu den einzelnen Kettenstiften garantiert wird.
Auf folgende Schäden bzw. Verschleiss ist zu
achten:
Schmierfilm
l Eingerissene oder fehlende Verbindungs-
plättchen;

l Lochfraß aufgrund von Rost oder Korrosion, be-


sonders an den Außenflächen der Verbindungs-
plättchen;

l Bolzen, die sich in den Außenplättchen dre-


hen oder herausragen;

2777si l Verlust der freien Beweglichkeit, Verschleiss


an den Kanten der Verbindungsplättchen;

l Schäden an der Befestigung des Ankerbolzens;


Ein ausreichender Schmierfilm garantiert:
l Verschleiß und Korrosion des Ankerbolzens und
l verringerte Abnutzung der Kettengelenke so- Ankers;
wie verminderte Kettenlängung;
l Verschleiss zwischen Bolzen und Verbindungs-
l verringerte Rostbildung; plättchen;

l verminderte Drehung der Kettenstifte; l Kettenlängung.

l freie Beweglichkeit der Kettenglieder; GEFAHR

l gleichmäßigen und ruhigen Kettenlauf; BEI AUFTRETEN EINES DER GENANNTEN


FEHLER SIND DIE KETTEN BZW. KETTEN-
l geringe Zugkräfte durch verminderte interne ANKER ODER BOLZEN SOFORT PAAR-
Reibung. WEISE AUSZUTAUSCHEN.
NIEMALS BESCHÄDIGTE KETTEN VERSU-
Wartung CHEN ZU REPARIEREN, DA DIES ZU TÖD-
Die Kette muß alle 100 Stunden visuell auf Fehler oder LICHEN UNFÄLLEN FÜHREN KANN.
Schäden geprüft werden. Ist dies am Fahrzeug nicht mög-
lich, so müssen die Hubketten ausgebaut werden.

Unabhängig vom Ergebnis der Untersuchung sind Hub-


ketten, abnehmbare Kettenanker und Ankerbolzen nach
höchstens 6000 Betriebsstunden oder drei Jahren zu er-
setzen. Es gilt jeweils das kürzere Intervall.

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01/99
M7.5-2230-001
5
WARTUNG
Kettenprüfung im Detail Ketten mit verdrehten oder herausstehenden Kettenstiften
müssen sofort ausgetauscht werden.
Eingerissene oder fehlende Verbindungs-
plättchen GEFAHR
NIEMALS VERSUCHEN, KETTEN MIT HER-
Im allgemeinen ist Materialermüdung die Ursache für ein-
AUSRAGENDEN KETTENBOLZEN DURCH
gerissene oder fehlende Verbindungsplättchen. Nach ei-
EINSCHLAGEN DER STIFTE ZU REPARIE-
ner großen Anzahl und mit schweren Lasten ausgeführ-
REN. UNFÄLLE MIT SCHWERSTEN ODER
ten Hubzyklen kann es zu Rissen der Kettenplättchen im
TÖDLICHEN VERLETZUNGEN KÖNNTEN DIE
Bereich der Kettenstiftborung (Abb. 2774si) kommen.
FOLGE SEIN.

2774si

Beide Ketten sind sofort auszutauschen, wenn Risse auf-


treten oder Plättchen fehlen.

Lochfraß und Korrosion


Lochfraß und Korrosion treten auf bei unsachgemäßer Pfle- 2776si
ge oder falscher Lagerung. Der bei der Herstellung aufge-
tragene Fettfilm ist ein exzellenter Schutz und sollte un- Freie Beweglichkeit und Kantenverschleiß
ter keinen Umständen durch Dampfstrahlreinigung oder
chemische Mittel entfernt werden. Jedes einzelne Kettenglied muß frei beweglich sein.
Schwergängige Kettenglieder (Abb. 2775si) erhöhen die Rei-
Lochfraß und Korrosion tragen dazu bei, daß besonders bung und die Kettenzugkraft während eines Hubvorgangs.
die Außenplättchen Materialermüdungen zeigen in Form Erhöhte Kettenzugkraft wiederum beschleunigt die
von Rissen (Abb. 2773si). Materialermüdung.

Mögliche Ursachen für schwergängige Kettenglieder:

l verbogene Kettenstifte oder Verbindungs-


plättchen;
2773si
l verrostete Kettenglieder;
Ist bei der Sichtprüfung Rost zu sehen, sind die Ketten
sofort auszubauen und auf beschädigte bzw. eingerisse- l verschlissene Kanten der Verbindungs-
ne Plättchen zu untersuchen. plättchen.

Bei Beschädigung oder Rissen sind die Ketten sofort aus- Verbogene oder an den Kanten verschlissene Ketten sind
zutauschen. sofort auszutauschen.

Herausragende oder verdrehte Kettenstifte Mögliche Ursachen für Kantenverschleiß:

Bei schweren Hublasten und einem zu geringen oder nicht l abgenutzte Kettenumlenkrollen;
existierenden Ölfilm entstehen enorme Reibungskräfte
zwischen den Verbindungsplättchen und den Kettenstiften. l Heben zu schwerer Lasten;
In extremen Fällen können die Torsionskräfte so groß
werden, daß sich die Kettenstifte verdrehen und allmäh- l Scheuern der Kette an einem anderen Teil des
lich aus der Kette herauswandern (Abb. 2776si). Dies kann Mastes.
einen Kettenbruch zur Folge haben.

Verdrehte Kettenstifte können sehr schnell erkannt wer-


den, wenn die Flachenden nicht alle in dieselbe Richtung
weisen.
2775si

Printed in Germany

01/99
6
M7.5-2230-002
WARTUNG
Messung der Kettenlängung Kettenanker und Kettenumlenkrollen
Vor der Prüfung der Kettenlängung ist es wichtig, die Hub- Im Zuge der Kettenprüfung müssen auch die Kettenanker,
kette gegebenenfalls zu spannen. Bei Hubketten, die nicht Kettenbolzen und Umlenkrollen auf Verschleiß geprüft wer-
ausgebaut werden, genügt das Gewicht des Gabelträgers den.
oder Mastes. Bei ausgebauter Hubkette muß diese für die
Messung straff gehalten werden. Beim Kettenanker ist auf Verschleiß und Risse der einzel-
nen Finger zu achten. Bei Auftreten eines dieser Fehler
Zunächst den am stärksten verschlissenen Abschnitt der ist der Kettenanker auszutauschen.
Hubkette, der regelmäßig über das Kettenrad läuft, kenn-
zeichnen. Die Messung muß dann innerhalb des markier- Umlenkrollen mit großem Verschleiß des Flansches und
ten Bereiches und mindestens über zehn Glieder an min- der Lauffläche sind zu ersetzen. Ein Verschleiß des Flan-
destens drei verschiedenen Stellen durchgeführt werden. sches läßt auf schlechtes Fluchten schließen. Hier muß
Dies kann mittels einer Schablone (CROWN-Nr. 106440, die Kettenspannung und die Einstellung der Mastlaufrollen
Abb. 2771) oder eines Metallmeßstabes durchgeführt wer- überprüft werden.
den.

2771

Ergibt die Messung eine Längung von mehr als 3 % ge-


genüber der Nennlänge, so muß die Kette paarweise aus-
getauscht werden.

Schablone mit 2 Meßskalen:

Meßskala A: Teilung 19 mm

Meßskala B: Teilung 25 mm und 16 mm

Kettenspannung
In eingebautem Zustand müssen beide Hubketten die glei-
che Kettenspannung haben, damit die Hublast beim An-
heben gleichmäßig auf das Kettenpaar verteilt wird.

Beim Tausch der Gabeln ist darauf zu achten, daß beide


Gabeln gleichmäßig auf dem Boden aufliegen. Ist dies
nicht der Fall, so ist die Kettenlänge über den Kettenanker
auszugleichen, so daß beide Ketten die gleiche Ketten-
spannung aufweisen.

Nach dem Justieren die Kontermutter der Kettenanker wie-


der festziehen.

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01/99
M7.5-2230-003
7
WARTUNG
Prüfung der Gabelzinken GEFAHR

Allgemeines GABELN MIT RIßBILDUNGEN, VERFOR-


MUNGEN UND VERSCHLEISS MÜSSEN
Die Gabelzinken (Abb. M0344) sind in den angegebenen AUßER BETRIEB GENOMMEN WERDEN.
Wartungsintervallen (siehe M1.2-2230-009) von geschul- SIE GEFÄHRDEN DAS LEBEN DES BE-
tem Personal auf Rißbildungen, Verformungen und Ver- DIENERS UND DAS UMSTEHENDER
schleiß zu untersuchen. PERSONEN UND BEEINTRÄCHTIGEN
DIE BETRIEBSSICHERHEIT.
Bei Lasttransport mit Schleifwirkung muß die Untersu-
chung in entsprechend kürzeren Abständen durchgeführt Reparaturen
werden.
Reparaturen an der Gabel sind nur vom Hersteller bzw.
von qualifiziertem Fachpersonal auszuführen. Bei Re-
paraturen an tragenden Elementen ist anschließend grund-
Gabelblatt sätzlich eine Belastungsprüfung und eine Rißprüfung durch-
zuführen.
Gabelhaken
Sichtprüfung auf Risse
Gabelrücken
Alle Flächen der Gabelzinken durch Sichtprüfung auf Ris-
se kontrollieren, insbesondere im Knickbereich (Abb.
M0346) und bei Bedarf ein zerstörungsfreies Riß-
M0344
prüfverfahren (Magnetpulver-Rißprüfung nach DIN 4113)
anwenden. Bei den oberen und unteren Gabelhaken (Abb.
Knickbereich M0347) einschließlich ihrer Befestigung am Gabelrücken
ist auf Risse in der Schweißnaht zu achten.
Gabelkennzeichnung
Die Kennzeichnung befindet sich seitlich auf dem Gabel-
rücken (Abb. 0345) und setzt sich wie folgt zusammen:

l Tragfähigkeit
Risse
l Lastschwerpunkt

l Produktionsdaten (Monat/Jahr)

l Firmenzeichen M0346

l Produktionsort

1 2

900 x 600

304 ... ../..

5 4 3

M0347

Schweißnähte der Gabelhaken


auf Risse prüfen

M0345

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01/99
8
M7.6-2230-001
WARTUNG
wenn sicherheitskritische Risse festgestellt werden, muß
die betreffende Gabel außer Betrieb genommen werden.

GEFAHR
NIEMALS REPARATURSCHWEISSUNGEN
VORNEHMEN AN OBERFLÄCHENRISSEN,
VERFORMUNGEN ODER VERSCHLEISS-
STELLEN IM FERSENBEREICH DER GABEL.
500 mm
Lineal
Geradheit prüfen

Gabelrücken (Abb. M0349) und Gabelspitze (Abb.M0350/


0351) auf Geradheit prüfen. Werden die aufgeführten Wer- M0351 ≤ 6,0 mm
te in den Abbildungen überschritten, muß die Gabel außer
Betrieb genommen werden.
Gabelblattbiegung
Die Winkelabweichung zwischen der Oberseite des Gabel-
blattes und der Vorderseite des Gabelrückens prüfen. Bei
≤ 2,5 mm mehr als 91° oder weniger als 88° (Abb. M0352) muß die
Gabel gerichtet und vor dem weiteren Gebrauch geprüft
werden. Messvorgang siehe Abb. M0353.

Min
M0349

Min. 88°
Max. 91°

Gabelspitze

M0352
2 mm

250 mm
M0350 500 mm

x - 17,0
mm
x + 8,5
mm

M0353

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01/99
M7.6-2230-002
9
WARTUNG
Gabelspitzendicke prüfen Gabelarretierung
Ist die Gabelspitzendicke S geringer als a + 6 mm (a = Den Arretierungsmechanismus (Abb. M0356) beider Gabel-
Gabelrückendicke), ist die Gabel außer Betrieb zu neh- zinken untersuchen. Bei Auftreten von Schäden oder Stö-
men (Abb. 0355). rungen muß der Gabelzinken außer Betrieb genommen
werden.
S ≥ a + 6 mm

Arretierungs-
mechanismus

M0355

Höhendifferenz der Gabelzinken


Die Höhe der Gabelspitzen im Verhältnis zueinander prü- M0356
fen (Abb. M0354), wenn die Gabel am Gabelträger befe-
stigt ist. Beträgt die Differenz über 3 % der Gabelblatt-
länge, müssen die Gabelzinken fachgerecht gerichtet
werden.

Beispiel: Bei einer Länge des Gabelblatts von 1150 mm


beträgt die maximal zulässige Verformung ca. 35 mm.

Es wird jedoch generell empfohlen, bereits bei einer Ver-


formung von max. 10 mm die Gabeln zu richten.

3 % von L
Linke Gabel

M0354
Rechte Gabel

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01/99
10
M7.6-2230-003
WARTUNG
Verschleiß
Gabelblattverschleiß insbesondere im Fersenbereich prü-
fen. Beträgt die Dicke nur noch 90 % oder weniger des
ursprünglichen Wertes, muß die Gabel außer Betrieb ge-
nommen werden. Zur Prüfung der Abnutzung die Fühler-
lehre (CROWN-Nr. 107330) benutzen (Abb. 0357).

Querschnitt Gabelblatt

Äußere Abtastöffnung Innerer Abtastpunkt M0360


100 % (am Gabel- 90 % (am Gabelblatt
rücken abtasten) abtasten)

M0357

l Zuerst die äußere Abstandsöffnung 100 % im


mittleren Bereich "a" (Abb. M0358, M0359) des Gabel-
rückens abgreifen.

Äußere Abtast-
öffnung hier
abgreifen

M0358

Querschnitt Gabelrücken

M0359

l Mit der eingestellten Fühlerlehre das Gabelblatt


zwischen Verjüngung und Knickbereich abtasten.

l Paßt der innere Abtastpunkt zu 90 % (Abb.


M0360) über das Gabelblatt, muß die Gabel außer
Betrieb genommen werden.

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01/99
M7.6-2230-004
11
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Seite absichtlich freigelassen
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ZYLINDER

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WARTUNG

Zylinder

Grundlagen
Bei Hydraulikzylindern unterscheidet man zwischen
zwei Typen

l Plungerzylinder oder Tauchkolbenzylinder

l Kolbenzylinder (doppeltwirkender Zylinder)

Grundsätzlich unterscheiden sich die beiden Zylinder-


typen in ihrer Wirkungsweise sowie im Aufbau des
Dichtungsmaterials.

Plungerzylinder (einfachwirkender
Zylinder)
Der Plungerzylinder besitzt nur eine durch Druck
beaufschlagbare Kolbenfläche, die in den meisten
Fällen dem Kolbenstangendurchmesser entspricht
(siehe Abb. M0823).

Die Kolbenstange wird durch eine oder mehrere


Führungsringe im Zylinder geführt. Durch eine im Zy-
linderkopf sitzende Stangendichtung sowie einen
Schmutzabstreifring werden das Innere des Zylinders
und die Kolbenstange nach außen abgedichtet.

Der Kolbenstangenrückzug erfolgt entweder durch das


Eigengewicht oder durch die von der Last auf die Kol-
benstange wirkende Kraft.

Am SC3000 sind die Hubzylinder als einfachwirkende


Zylinder ausgelegt.

Führungsring Stangendichtung Zylinderkopf

Öl Zylinderrohr Öl O-Ring Kolben-


stange
Abstreifer

M0823

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01/99
M8.0-2230-001
1
WARTUNG
Kolbenzylinder (doppeltwirkender
Zylinder)
Bei einem Kolbenzylinder können beide Seiten des Kol-
bens mit Druck beauschlagt werden. Dadurch kann die
Kolbenstange durch den Öldruck in beide Richtungen be-
wegt werden.

Bedingt durch die Kolbenstange entstehen unterschied-


lich große Kolbenflächen. Dies führt bei gleichem Druck
und gleichem Volumenstrom zu unterschiedlichen Kräf-
ten und Geschwindigkeiten.

Die Kolbenstange des Kolbenzylinders besitzt an einem


Ende der Kolbenstange einen Kolben, der durch einen
Führungsring im Zylinder geführt wird und dessen Kolben-
dichtungen die beiden mit Öl gefüllten Kammern gegen-
einander abdichtet. Durch eine im Zylinderkopf sitzende
Stangendichtung wird der Zylinder bzw. die Kolbenstan-
ge nach außen abgedichtet. Ein zusätzlicher Abstreifring
schützt die Stangendichtung gegen Verschmutzung von
außen.

Bei Einsatz eines Kolbenzylinders als einfach wirkender


Zylinder liegt der Vorteil gegenüber dem Plungerzylinder
dank größerer Kolbenfläche in einem geringeren Arbeits-
druck bei gleichem Zylinderrohr-Innendurchmesser. Die
Arbeitsgeschwindigkeit ist bei gleichem Volumenstrom
jedoch geringer. Bei dieser Einsatzart muß die drucklose
Seite des Zylinder entlüftet werden.

Am SC3000 sind z. B. die Neigezylinder als doppeltwir-


kende Zylinder ausgelegt.

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01/99
2
M8.0-2230-002
WARTUNG
Einfachwirkender Zylinder

Kolbendichtung Kolben Führungsring Zylinderkopf

Kolbenstange

Öl Zylinderrohr Stangendichtung
Abstreifring
Rücklauf zum Tank

M0822

Doppeltwirkender Zylinder

Kolbendichtung Kolben Führungsring Stangendichtung Abstreifring

Öl Zylinderrohr Öl O-Ring Zylinderkopf Kolbenstange

M0824

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01/99
M8.0-2230-003
3
WARTUNG
Wartung ne oder beschädigte Teile erneuern, sondern auch jene
Teile reparieren bzw. erneuern, die vorzeitigen Ver-
WARNUNG schleiß verursachen könnten.
VOR DEM DURCHFÜHREN VON WARTUNGS-
ARBEITEN AM HYDRAULIKSYSTEM SÄMTLI-
l Leichte Unebenheiten auf der Lauffläche des
Zylinderrohrs oder auf der Kolbenstange können mit
CHE KOMPONENTEN DRUCKLOS MACHEN. einem Aluminiumoxid- Reinigungstuch bzw. einem
UNTER DRUCK AUSTRETENDES Honwerkzeug beseitigt werden. Stark abgeschliffe-
HYDRAULIKÖL KANN ZU SCHWEREN ne Komponenten müssen erneuert werden.
VERLETZUNGEN FÜHREN.
l Nach Überprüfung sämtlicher Teile die
l Flüssigkeiten, die unter hohem Druck aus- Zylinderkomponenten in einem hochwertigen Lö-
treten, können die Haut durchdringen und schwe- sungsmittel reinigen und mit schwacher Druckluft
re Verletzungen verursachen. Vor dem Trennen trocknen.
der Hydraulikleitungen den Druck abbauen.
l Sämtliche Anschlüsse anziehen, bevor das
System wieder unter Druck gesetzt wird. Hände
und Körper von Bolzenbohrungen fernhalten, da
an diesen Stellen Flüssigkeiten unter hohem
Druck austreten können.

l Zum Auffinden von Leckagen ein Stück


Pappe oder Papier benutzen. Nicht die Hände
dazu verwenden.
l Jede Flüssigkeit, die unter hohem Druck
unter die Haut gelangt, ist als ernstzunehmender
medizinischer Notfall zu betrachten, auch wenn
die Haut anfangs kein ungewöhnliches Aussehen
aufweist. Der Schmerz setzt mit Verzögerung ein.
Schwere Gewebeschädigungen können die Fol-
ge sein.

Inspektion
Vor Beginn einer Instandsetzung ist eine sorgfältige Über-
prüfung der Zylindereinheit durchzuführen. Dazu den
Zylinder mehrmals vollständig aus- und wieder einfah-
ren.

l Kolbenstangen auf Anzeichen von Kerben,


Kratzern oder sonstigen Beschädigungen an der
Oberfläche überprüfen.

l Abstreifringe und den gesamten Zylinder-


kopfbereich auf Verschleiß der einzelnen Kompo-
nenten und außergewöhnliche Leckagen überprüfen.

l Befindet sich überschüssiges Hydrauliköl an


der Austrittstelle der Kolbenstange aus dem Zylin-
derkopf , so kann dies an einer schadhaften Stangen-
dichtung liegen. Die Stangendichtung erneuern und
dabei auf einen sauberen und intakten Dichtungs-
sitz achten.

l Gelenkauge auf außergewöhnlichen Ver-


schleiß und Beschädigungen überprüfen. Bei der In-
standsetzung des Zylinders auch auf den Zustand
der restlichen Teile achten und nicht nur verschlisse-

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01/99
4
M8.0-2230-004
WARTUNG
Einbau der Stangendichtung
Schubstange
Allgemein
HINWEIS
Kritischer
DICHTUNGSNUT UND KOLBENSTANGE Dichtungssitz
(KRITISCHER DICHTUNGSSITZ) VOR DER
MONTAGE EINER NEUEN DICHTUNG AUF
BESCHÄDIGUNGEN ÜBERPRÜFEN.
ANDERENFALLS DROHEN UNMITTELBAR
NACH DICHTUNGSTAUSCH ERNEUTE M0041B Nutausrichtungsdorn
LECKAGEN.
Zum Einbau von Stangendichtungen müssen gratfreie
Montagehilfen und Werkzeuge aus weichem Metall oder Montage von großen Stangendichtungen
einem geeignetem Kunststoff ohne scharfe Kanten ver-
Benötigtes Werkzeug:
wendet werden. Keine Schraubendreher oder ähnliche
Werkzeuge verwenden, da hierdurch die Dichtungsränder
beschädigt werden können.
l Werkzeugkörper

Muß die Dichtung über scharfe Kanten, Schlitze oder Ker- l Drei Stifte Nr. 1, 2 und 3; Stift Nr. 1 ist fix;
ben geschoben werden, sind entsprechende Schutzvor-
richtungen zu verwenden. Montage:

Demontagewerkzeug für Stangendichtungen l Stangendichtung und Dichtungssitz leicht mit


Hydrauliköl einfetten;

l Stangendichtung über den festen Stift Nr. 1


legen und um den Stift Nr. 2 biegen (Abb. M0042);
127 mm
Stift Nr. 3 Werkzeugkörper

M0040B Stift Nr. 1

Montage von kleinen Stangendichtungen


Stift Nr. 2
Benötigtes Werkzeug:

l Nutausrichtdorn, der mit der Nut in der


M0042

Zylinderverschraubung abschließt
l Stangendichtung so weit weiterbiegen, bis Stift
l Schubstange Nr. 3 in die entstehende Schlaufe hineingeschoben
werden kann (Abb. M0054);
Montage:

l Stangendichtung und Einbaunut mit


Hydrauliköl leicht einfetten;
Stift Nr. 3
l Dichtung leicht zusammendrücken und in die
Bohrung legen; Stift Nr. 1

l Mit Hilfe der Schubstange die Dichtung in die


Nut drücken (Abb. M0041B).
M0054

Printed in Germany Stift Nr. 2


01/99
M8.0-2230-005
5
WARTUNG
l Werkzeugkörper mit der Stangendichtung in die
Zylinderverschraubung schieben;

l Stift Nr. 3 herausziehen, so daß die Schlaufe


der Stangendichtung in die Nut hineinspringen kann
(Abb. M0043);

Stift Nr. 3

M0043

l Stift Nr. 2 herausziehen, so daß sich die


Stangendichtung vollständig in die Nut setzt (Abb.
M0044);

Stift Nr. 2

M0044

l Werkzeugkörper aus der Zylinderverschraubung


herausziehen.

Printed in Germany

01/99
6
M8.0-2230-006
SCHALTPLÄNE

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Seite absichtlich freigelassen
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Printed in Germany
SCHALTPLÄNE

Legende
Steckverbindungen Leistungsschalter
Steckverbindungen an der Fahrsteuerung
FA Linker Motor Vorwär tsschütz
CA 201 E
RA Linker Motor Rückwär tsschütz
CA 202 D
FB Rechter Motor Vorwär tsschütz
CA 203 C
RB Rechter Motor Rückwär tsschütz
CA 204 B
LC Batterieschütz
CA 205 A
RGB Nutzbremsschütz
CA 206 F
CA 207 G
Bezeichnungen
CA 208 H
CA 209 J ACS Fahrpedalschalter
CA 210 L AXS Zusatzfunktionsschalter
Steckverbindungen an der Pumpensteuerung Batterieentladeanzeige
BDI
mit Hubunterbrechung
CA 211 E
BRS Bremsschalter
CA 212 D
DIS Fahr trichtungsschalter
CA 213 C
EM Encoder-Modul
CA 214 B
ENC Encoder
CA 215 A
HBS Handbremsschalter
CA 216 Schalttafel
HF Filter
CA 217 Sitzschalter
HN Signalhorn
CA 218 Lenkachsenpotentiometer
HNS Signalhornschalter
CA 401 Fahrpedalpotentiometer
KYS Schlüsselschalter
CA 402 Fahrpedalschalter
POT 1 Fahrpedalpotentiometer
CA 403 Potentiometer Heben
POT 2 Potentiometer Heben
CA 4 0 4 Schalter für Neigen
POT 3 Lenkachsenpotentiometer
CA 405 Schalter für Seitenschub
SES Sitzschalter
CA 406 Zusatzfunktionsschalter
SH Stromsensor
CA 407 Bremsschalter
SSS Schalter für Seitenschub
CA 408 Handbremsschalter
TLT Schalter für Neigen
CA 409 Signalhorn
TT Stundenzähler
Anschluß für Batterieentladeanzeige
CA 410
mit Hubunterbrechung
Batterieentladeanzeige
CA 411
mit Hubunterbrechung
CA 412 Lenksäule
CA 601 Signalhornschalter
CA 602 Encoder-Modul
Anmerkung: CA - Steckverbindungen bezeichnen
die gesamte Einheit aus JC-XXX Steckerleiste und
PC-XXX Stiftleiste (z.B. besteht CA 601 aus PC 601 und
JC 601).

Printed in Germany

01/99
DIA-2230-001
1
Steuerkreis
B+
2
DIA-2230-002

FU3
EM ENC
10A FU4
2 8
B + SW 3+ FU5 10A
Curtis 803
- 10A
4 1 5
BDI + TT
KYS
B- B+
+ BDI BDI HNS
POT2
- AXS SSS TLT

HF

D2 HN
C1 C2 C3 E8 E2 E3 E5 E6
D1
PUMPENSTEUERUNG
793574_1a
01/99

DIS
ACS
HBS R
+ +
POT1 POT3
SES - -
L
BRS

SCHALTPLÄNE
RB FB RA FA RGB

LC

H3 E1 E2 E4 E5 E6 E7 E8 E9 L7 L5 L6 L1 L8 L9 G5 F1 G8 G7 G2 G1 G3 L2 L3 L4 G6
Printed in Germany

FAHRSTEUERUNG

B-
Printed in Germany

B+
LC
B + SW
FU1 FU2
BDI 500A 350A
B+

Leistungskreis
RGB LINKER MOTOR RECHTER MOTOR
+ (A) (B)
LA1 LA2 RA1 RA2
A A
RA FA FB RB
48V
01/99

+SHL +SHR
B+
SH SH
SH
LD2 RD2
M+
-SHL -SHR PUMPEN- A
FAHRSTEUERUNG
STEUERUNG
VMNL VMNR M-
B-
LD1 RD1
BDI

SCHALTPLÄNE
B-
DIA-2230-003

B-
793574_2
3
SCHALTPLÄNE

Fahrsteuerung

CA 201 CA 206

ZAPI R 9 9 9 1 1 2930 - Knoten D

ZAPI R 8 8 8 2 2 nicht verwendet

ZAPI R 7 7 7 CA 207
ZAPI R 6 6 6 1 1 524 - PC 401 - 3
ZAPI R 5 5 5 2 2 123 - PC 401 - 2
ZAPI R 4 4 4 3 3 722 - PC 401 - 1
nicht verwendet 3 3 4 4 nicht verwendet
ZAPI R 2 2 2 5 5 2927 - Knoten B
ZAPI A 3 / L 1 1 6 6 2929 - PC 407 - C

CA 202 7 7 2906 - PC 412 - 6

nicht verwendet 2 8 8 2905 - PC 412 - 5

nicht verwendet 1 CA 208

CA 203 1 1 nicht verwendet

nicht verwendet 3 2 2 nicht verwendet

nicht verwendet 2 3 3 ZAPI S 3

nicht verwendet 1
CA 209
CA 204 1 1 nicht verwendet
8 2 2 nicht verwendet
Anschluß für Programmiergerät

7
CA 210
6
1 1 5932 - Knoten C
5
2 2 120 - PC 218 - 2
4
3 3 521 - PC 218 - 3
3
4 4 719 - PC 218 - 1
2
5 5 5933 - Knoten C
1
6 6 5934 - Knoten C
CA 205
7 7 5931 - Knoten C
2
LED 8 8 5957 - Knoten C
1
9 9 5958 - Knoten C

793881-1

Printed in Germany

01/99
DIA-2230-004
4
SCHALTPLÄNE

Pumpensteuerung

CA 211

nicht verwendet 9 9

5908 PC 601 - 8 8 8

nicht verwendet 7 7

2937 PC 411 - 4 6 6

2915 PC 404 - C 5 5

nicht verwendet 4 4

2914 PC 405 - C 3 3

2913 PC 406 - C 2 2

nicht verwendet 1 1

CA 212

ZAPI A 10 JC 216 - 10 2 2

ZAPI L CA 201 - 1 1 1

CA 213

716 PC 403 - 1 3 3

518 PC 403 - 3 2 2

117 PC 403 - 2 1 1

CA 214

8
Anschluß für Programmiergerät

CA 215

2
LED
1

793881-2

Printed in Germany

01/99
DIA-2230-005
5
SCHALTPLÄNE

Sitzschalter und Lenkachsenpotentiometer

PC 216 JC 216

201 PC 412 - 1 1 1 ZAPI A 1 Fu 3

202 PC 412 - 2 2 2 ZAPI A 2 Fu 4

2903 PC 412 - 3 3 3 ZAPI A 3 PC 201 - 1

nicht verwendet 4 4
nicht verwendet 5 5
nicht verwendet 6 6

562 PC 409 - 2 7 7 ZAPI A 7 ( B - )

509 PC 601 - 9 8 8 ZAPI A 8 ( B - )

nicht verwendet 9 9
2935 Knoten A 10 10 ZAPI A 10 PC 212 - 2

nicht verwendet 11 11
nicht verwendet 12 12

PC 217 JC 217

5938 Knoten E 1 1
SES
5945 Knoten C 2 2

PC 218 JC 218

719 PC 210 - 4 1 1 POT 3


LENK-
120 PC 210 - 2 2 2
ACHSE
521 PC 210 - 3 3 3

nicht verwendet 4 4

793881-3

Printed in Germany

01/99
6DIA-2230-006
SCHALTPLÄNE

Steuerelemente

PC 401 JC 401

722 PC 207 - 3 1 1 POT 1


FAHRPEDAL
123 PC 207 - 2 2 2

524 PC 207 - 1 3 3

nicht verwendet 4 4

PC 402 JC 402

2925 Knoten B A A
ACS
nicht verwendet B B

2904 PC 412 - 4 C C

PC 403 JC 403

716 PC 213 - 3 1 1 POT 2

2 2 HEBEN
117 PC 213 - 1

518 PC 213 - 2 3 3

4 4

PC 404 JC 404

2959 Knoten A A A
nicht verwendet B B TLT

2915 PC 211 - 5 C C

PC 405 JC 405
2960 Knoten A A A
SSS
nicht verwendet B B

2914 PC 211 - 3 C C

PC 406 JC 406

2961 Knoten A A A
AXS
nicht verwendet B B

2913 PC 211 - 2 C C

793881-4

Printed in Germany

01/99
DIA-2230-007
7
SCHALTPLÄNE
Batterieentladeanzeige, Hupe und Bremsschalter

PC 407 JC 407

2928 Knoten D A A
nicht verwendet BRS
B B

2929 PC 207 - 6 C C

PC 408 JC 408

2926 Knoten B A A
nicht verwendet HBS
B B

2950 Knoten D C C

PC 409 JC 409

2907 PC 412 - 7 1 1
HN
562 JC 216 - 7 2 2

PC 410 JC 410
253
244 PC 411 - 8 1 1 zum Batterieanschluß ( B + BDI )
Fu 5
543 PC 411 - 5 2 2 zum Batterieanschluß ( B - BDI )

PC 411 JC 411

5939 Knoten E 1 1

2910 PC 412 - 10 2 2

2936 Knoten A 3 3
BDI
2937 PC 211 - 6 4 4
+
543 PC 410 - 2 5 5 TT

nicht verwendet 6 6
nicht verwendet 7 7

244 PC 410 - 1 8 8 + 48 V

793881-5

Printed in Germany

01/99
DIA-2230-008
8
SCHALTPLÄNE

Lenksäule

PC 412 JC 412

201 JC 216 - 1 1 1
202 JC 216 - 2 202 PC 601 - C KYS
2 2
2903 JC 216 - 3 3 3
2904 PC 402 - C 4 4
F FAHRT-
2905 PC 207 - 8 5 5
R RICHTUNGS-
2906 PC 207 - 7 6 6 SCHALTER
2907 PC 409 - 1 7 7 2907 PC 601 - A

5908 PC 211 - 8 8 8 5908 PC 602 - 2

509 JC 216 - 8 9 9 509 PC 602 - 1

2910 PC 411 - 2 10 10

nicht verwendet 11 11
nicht verwendet 12 12

2951 PC 602 - 3

PC 601 JC 601

2907 JC 412 - 7 A A

nicht verwendet B B HNS

202 JC 412 - 2 C C

PC 602 JC 602
ENCODER
509 JC 412 - 9 1 1
MODUL
5908 JC 412 - 8 2 2

2951 JC 412 - 3 3 3
nicht verwendet 4 4 LENK-
ENCODER

793881-6

Printed in Germany

01/99
DIA-2230-009
9
SCHALTPLÄNE

Knotenpunkte

Knotenpunkt A
2961 PC 406 - A

2960 PC 405 - A
2935 JC 216 - 10
2959 PC 404 - A

2936 PC 411 - 3

Knotenpunkt B

2925 PC 402 - A
2927 PC 207 - 5
2926 PC 408 - A

Knotenpunkt C
5933 PC 210 - 5

5934 PC 210 - 6

5932 PC 210 - 1 5945 JC 217 - 2

5957 PC 210 - 8

5958 PC 210 - 9

Knotenpunkt D

2928 PC 407 - A
2930 PC 206 - 1
2950 PC 408 - C

Knotenpunkt E

5938 JC 217 - 1
5931 PC 210 - 7
5939 PC 411 - 1

793881-7

Printed in Germany

01/99
10
DIA-2230-0010
SCHALTPLÄNE

Verdrahtung Steuertafel

Fu 3
ZAPI A 1 PC 216 - 1
B+ (Batterieschütz)
Fu 4
ZAPI A 2 PC 216 - 2

ZAPI A 3 PC 216 - 3

ZAPI A 7 PC 216 - 7
B- (Anschlußpunkt)
ZAPI A 8 PC 216 - 8

ZAPI A10 PC 216 -10

ZAPI R 9 PC 201 - 9 RGB

ZAPI R 8 PC 201 - 8

ZAPI R 7 PC 201 - 7 FA

ZAPI R 6 PC 201 - 6 RA

ZAPI R 5 PC 201 - 5 FB

ZAPI R 4 PC 201 - 4 RB

ZAPI R 2 PC 201 - 2

ZAPI A3/L PC 201 - 1

ZAPI S 3 PC 208 - 3 LC

ZAPI A 10
ZAPI A10 PC 212 - 2
ZAPI L
ZAPI L PC 212 - 1

793881-8

Printed in Germany

01/99
11
DIA-2230-0011
SCHALTPLÄNE

Leistungskabel

BATTERIE- 794042 *
+
SCHÜTZ
+
Fu 1 Fu 2
794042 794045 *
48 V BC 50-003
BC 50-002
BC 50-001

794038 B+
A M+
RGB A PUMPEN-
SCHÜTZ + PM STEUERUNG
794036 D
794037
794044 * D M- B-
794039 *
PC16-023
-007
-015
PC16-019
LA1 RA1 -003
-011
FAHRT- FAHRT-
RICHTUNGS- RICHTUNGS-
LA2 RA2
SCHÜTZ SCHÜTZ
LINKS RECHTS

PC16-022 PC16-020
-006 -004
-014 -012
LA1 794040 * 794039 * RA1
A1 LA2 RA2 A1
A2 A2
LTM D D2
RTM
2
D1 LD2 (+) RD2 D1
LD1 PC16-022 + SHL B+ + SHR PC16-018 RD1
-006 -002
-014 -010
LD2 - SHL FAHRSTEUERUNG - SHR RD2

LD1 VMN/L B- VMN/R RD1


PC16-021 PC16-017
-005 (-) -001
-013 -009
794041 *

793882
LEGENDE:

* = Verbindungsleitung auf der Steuertafel BC 50 = Batteriekabel 794897-XXX


PC 16 = Leistungskabel 792878-XXX
BC / PC XX- XXX = SC 3018
- XXX = SC 3016
- XXX = SC 3013

Printed in Germany

01/99
DIA-2230-012
12
SCHALTPLÄNE

Teilenummern für Steckverbinder und Kabelbäume


ZAPI Steckverbinder Kabelbäume
Weiblich Haupt-Kabelbaum 794929
Gehäuse 793240- Kabelbaum - Lenksäule 793207
2-Weg -001 Kabelbaum - Sitz 795289
3-Weg -002 (nicht im Freischwingsitz)
8-Weg -003 Kabelbaum - Warnleuchte 793789
9-Weg -004 Kabelbaum - Warnleuchte 793839
Pin 793241 Kabelbaum - Alarm Rückwärtsfahrt 793803
Umkehr-Modul für JC 216 - Kabel 794314
Standardstecker 062007-021 Kabelbaum- Arbeitsleuchte links 793790
(1/4 inch = 6.25 mm; isoliert) Kabelbaum - Arbeitsleuchte rechts 793791
Kabelbaum - Arbeitsleuchte rechts hinten 793796

MOLEX Steckverbinder
MOLEX Free Plug 8way 803450-008
(BDI Steckverbinder)
MOLEX Gehäuse 116858

DEUTSCH Steckverbinder
Männlich
Gehäuse 792880-
2-Weg -001
3-Weg -002
4-Weg -003
6-Weg -004
8-Weg -005
12-Weg -006
Innenteil 793090-
2-Weg -001
3-Weg -002
4-Weg -003
6-Weg -004
8-Weg -005
12-Weg -006
Krimp-Pin 792882

Weiblich
Gehäuse 792881-
2-Weg -001
3-Weg -002
4-Weg -003
6-Weg -004
8-Weg -005
12-Weg -006
Innenteil 793091-
2-Weg -001
3-Weg -002
4-Weg -003
6-Weg -004
8-Weg -005
12-Weg -006
Krimp-Pin 792883

Blind-Pin (zur Verwendung zus. 793222


mit 792880-xxx und 792881-xxx)

Printed in Germany

01/99
DIA-2230-013
13
Page intentionally left blank
Seite absichtlich freigelassen
Page intentionellement laissée blanche

Printed in Germany
HYDRAULIKSCHEMA

Printed in Germany
Page intentionally left blank
Seite absichtlich freigelassen
Page intentionellement laissée blanche

Printed in Germany
Printed in Germany

L E N K G E T R IE B E
H U B Z Y L IN D E R N E IG E Z Y L IN D E R

L R

R O H R B R U C H -
S IC H E R U N G E N
7 9 3 6 8 9
L E N K E IN H E IT L A S T H A L T E V E N T IL
S E N K B R E M S -
D Y N A M IS C H E S L S E in s te lld r u c k 1 6 0 b a r
V E N T IL

O H N E L E N K B E T R IE B S E IT E N S C H U B
K E IN L S -S IG N A L

L S
01/99

L S C F 1 A 1 B 2 A 2 B 3 A 3 B
P T S T E E R R V
7 0 B A R
E N C O D E R T
M A IN

HYDRAULIK SCHEMA
R V
2 1 0
B A R

M O T O R
A N S A U G -
P R IO R IT Ä T S V E N T IL H E B E N N E IG E N Z U S A T Z F U N K T IO N
F IL T E R
D Y N A M IS C H E S L S
HYD-2230-001

R Ü C K L A U F F IL T E R
792341_c-de

P U M P E
1
Page intentionally left blank
Seite absichtlich freigelassen
Page intentionellement laissée blanche

Printed in Germany
CROWN Gabelstapler GmbH & Co. KG
- European Headquarter -
Moosacher Str. 52
80809 Munich
Germany
Telephone +49 (0)89 93 00 2 - 0
Telefax +49 (0)89 93 00 2 -175 or -133

Printed in Germany • Revision Level B


Order Number: 8125 4 4 -9 9 9

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