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Farmacologia PDF

Das Dokument behandelt die Grundlagen der Pharmakologie, einschließlich der Arzneimittelentwicklung, Pharmakokinetik und Pharmakodynamik. Es werden verschiedene Arzneimittelklassen, deren Wirkmechanismen sowie unerwünschte Wirkungen beschrieben, einschließlich Antibiotika und nichtsteroidale Antiphlogistika. Zudem werden Aspekte wie Compliance, Off-Label-Use und individuelle Unterschiede in der Pharmakotherapie thematisiert.

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ALEX IORDACHE
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Das Dokument behandelt die Grundlagen der Pharmakologie, einschließlich der Arzneimittelentwicklung, Pharmakokinetik und Pharmakodynamik. Es werden verschiedene Arzneimittelklassen, deren Wirkmechanismen sowie unerwünschte Wirkungen beschrieben, einschließlich Antibiotika und nichtsteroidale Antiphlogistika. Zudem werden Aspekte wie Compliance, Off-Label-Use und individuelle Unterschiede in der Pharmakotherapie thematisiert.

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Allgemeine Pharmakologie

Arzneimittel sind Stoffe, die bei Menschen und Tieren benutzen werden.

Der Wirkstoff wird zu einem Arzneimittel verarbeitet: Fertigarzneimittel


- Das Fertigarzneimittel wird unter dem Handelsnamen Tachipirina® vermarktet.
- Neue Arzneimittel unterliegen dem: Patentschutz originator
- Nach Ablauf des Patentschutzes kann jedes Unternehmen auch die folgenden Arzneimittel vermarkten:
Generikum

Placebo: eine Arzneimittel (Tablette, Kapsel), die keine pharmakologisch wirksamen Substanzen enthält
Compliance: Patientencompliance: Mitarbeit/Therapietreue eines Patienten, z.B. in Bezug auf
Medikamenteneinnahme

ATC-Code: Anatomisch-therapeutisch-chemisches Klassifkationssystem

Phase der Arzneimittelentwicklung


- Exploratorische Phase: suche nach neue Wirkstoffkandidaten, Angriffspunkt (1-3 jähre)
- Präklinischen Entwicklung: suche sicheren Wirkstoff, Pharmakokinetik (1-5 Jahre)
Phase I:
- Erste Anwendung am menschen
- Insgesamt ca 50-100, am Anfang nur Männer
- Verträglichkeit
- Pharmakokinetik: ADME (absorption, distribution, metabolism, excretion)
Phase II:
- Erste terapeutiche Versuch
- Insgesamt ca 100-300
- Dosis Wirkung kurve frase
- Pharmakokinetik in der Zielpopulation
Phase III:
- Nachwies der terapeutiche Wirksamkeit mit klinisch Endpunkt
Phase IV:
- Pharmakovigilanz
- Beurteilung von Nebenwirkung
- 100-10.000 patient
Dauer von die I-II-III Phase ist 2-10 jähre
Zulassung ist 1 jähre

Therapie außerhalb der zugelassenen Indikation: Off-Label-Use:


- Nicht a priori verboten
- Häufig in der Pädiatrie, Onkologie
SOP: Rezeptfreie Medikamente, keine Werbung möglich
OTC: over the counter

Fascia A: essentielle mediamente für chronische Krankheiten, bezahlt von SSN


Fascia C: Medikamente die vom Patienten bezahlt werden
Fascia H: Medikamente nur für Gebrauch im Spital bezahlt von SSN

Biologika: von biologischen Organismus stammen, hochmolekulare Wirkstoffe

Pagina 1
Pharmakokinetik
Die Pharmakokinetik beschreibt ADME: (wie lange in der Organismus bleibt)
- Aufnahme
- Verteilung
- Metabolismus
- Ausscheidung
Verschiedene arten der Applikation:
- Intravenöse Injektion
- Peroral/enteral, sublingual, bukkal, rekatl
- Inhalativ
- Transdermal
- Subkutane, intramuskuläre Injektion
- Instillation
- Intrathekal
Metabolismus Phase
Phase I: Funktionalisierungsphase
- Einführung funktionelle Gruppe
- Bei Pharmakon kann der Metabolito inaktiv oder aktiv sein
- Metabolit kann auch erst das wirksame Prinzip darstellen PRODRUG
Phase II: Konjugationsphase
- Sind meist pharmakologisch inaktiv
Ausscheidung in Niere
- Nichtgebunden freie teil der Pharmakon filtriert
- Niedermolek Rückresorption
- Abbau: ausgeschieden
Ausscheidung in Leber
- Ähnlich wie Niere
- Blockade-konkurrenz
Drei Möglichkeiten vorstellbar:
- Die renale Clearance entspricht der glomerulären Filtrationsrate (GFR)
- Die renale Clearance ist kleiner als die GFR
- Die renale Clearance ist größer als die GFR
Kinetik 1 Ordnung:
- Eliminationskonstante, beschriebt Abfall konzentration
- Halbwertszeit, zeit in der die hälfte des Wirkstoffs ausgeschieden oder abgebaut wurde
Kinetik 0 Ordnung:
- Konzentrazionsabfall linear
- In manchen fällen weicht die Elimination von der Kinetik 1.Ordnung ab
- Werden Pharmaka großer menge zugeführt
Kumulation: Ansammlung der Wirkstoff

Bioverfügbarkeit: Pharmakon intravenös injiziert, menge in systemischer Kreislauf, absolute


Bioäquivalenz eines Generikum, relative

Pagina 2
Pharmakodynamik
- Untersucht wie erwünschte und unerwünschte Wirkungen zustande kommen
- Quantifiziert die Dosisabhängigkeit der Wirkungen
- Quantifiziert abstand zwischen erwünschte und unerwünschte Wirkungen
Potenz und Affinität
- Potenz: maß für die dosisbezogene Wirkstärke des Pharmakons
- Potentes Pharmakon muss hohe Affinität
Wirkungsmaximum und intrinsische Aktivität
- Agonist, aktiviert Rezeptor, intrinsische Aktivität 1
- Antagonist, blockieren, intrinsische Aktivität 0
- Bei partiellen Agonisten: intrinsische Aktivität maggiore 0 und minore 1
Therapeutische Breite: dosisabstand zwischen therapeutischer und toxischer Dosis

Angriffspunkt von Arzneimitteln


Bildung an proteine:
- Rezeptoren (agonisten oder Antagonisten)
- Ionenkanäle
- Transporter und Pumpen
- Enzyme
- Sezernierte Botenstoffe: Zytokine
Hemmung der Regelfall

Bildung an Nukleinsäuren
- Einige Pharmaka interagiert direkt mit der DNA
Physikalisch-chemische Effekte
- Manche Pharmaka wirken nur durch ihre Physikalisch-chemische Effekte
- Aktivkohle adsorbiert organische Moleküle
- Antazida neutralisieren Säure
- Colestyramin bindet Gallensäuren
- Osmotische Laxanzien, Diuretika binden Wasser
Toleranz
- Kreuztoleranz
- Tachyphylaxie
Sensitisierung: Effekte nehmen nach wiederholter Applikation zu

Suchtmittel: Belohnung
- Aktivierung belohnungssystem (dopaminerge System)
- Auf diesen Nervenzellen wird Dopamin freigesetzt
- Bei Abhängigkeit von psychotropen Substanzen

Pagina 3
Pharmakotherapie
Individuelle unterschiede Ursachen
- Lebensalter
- Geschlecht
- Grunderkrankungen
- Co-Medikation
- Umwelteinflüsse
- Genetische unterschiede
Medikamente in Schwangerschaft, Stillzeit
Schwangerschaft, sensibles Fenster (besonders erste 8 Wochen). Stillzeit weniger problematisch

Nichtsteroidale Antiphlogistika
- Chemisch Gruppe
- Inhibieren Bildung von prostanoiden, durch Hemmung von Cyclooxygenasen
- Besitzen ähnliche erwünschte und unerwünschte Wirkungen
- Korrelation zwischen Fähigkeit Cyclooxygenasen zu hemmen und antiphlogistischen Effekt

Wirkung
- Antiphlogistische Wirkung, durch PGE2 und PGE1
- Analgetische Wirkung, PGE2
- Antipiretiche Wirkung, PGE2

Unerwünschte Wirkungen
- Gastrointestinaltrakt; ulzer und Erosionen der Schleimhaut des Magens und Darms. PGE2, PGI2 erhöhen
den Blut uss in der Schleimhaut, fördern Sekretion von Magenschleim
- Renale Wirkungen; PGE2, PGI2 wichtige rolle bei der Regulation der lokalen Nierendurchblutung und
Regulation der Elektrolyt-reabsorption
- Kardiovaskuläre Wirkungen; Myokardinfarkten, erhöhte kardiovaskuläre Mortalität

Wirkstoffe
- Acetylsalicylsäure
- Ibuprofen
- Piroxicam
- Phenylbutazol
- Diclofenac
- Ketoprofen
- Meloxicam
- Indometacin
- Naproxen
- Lornoxicam
- Celecoxib
- Etoricoxib
Acetylsalicylsäure:
- Wirkt in sehr hohe dosen antiphlogistische
- Thrombozytenfunktionshemmung
- Behandlung von Schmerzen und Fieber
- Für di analgetischen und antipyretischen Wirkungen dosen von 500-1000 mg
Diclofenac:
- Antiphlogistische, analgetische und antipiretiche Wirkung
- Diclofenac gute Wirkung auf COX-2
- Plasmahalbwertszeit beträgt 1-2 h
Ibuprofen:
- Unterschieden sich in ihren pharmakodynamischen Eigenschafen nicht wesentlich
- Niche selektive COX-Hemmer

Pagina 4
fl
Selektive COX-2-Hemmer: Celecobix, Etoricoxib
- Durch COX-1-Hemmung weniger unerwünschte gastrointestinale Wirkungen
- COX-2-Hemmer erhöhte Risiko für thromboemboligche Erkrankungen
- Therapie von Arthritis und aktiviert Arthrosen
- Postoperative für Schmerzen
Antibiotika
MHK: minimalen Hemmkonzentration
MIC: minimal inhibitory concentration
Bakteriostatisch: unterdrücken Keimwachtsum reversibel

Bakterizid:
- Töten Bakterien ab
- Konzentrationsabhängig: konzentration entschieden (Cmax/ MHK oder AUC/MHK)
- Zeitabhängig: zeit in der die konzentration über MHK liegt
Resistenzmechanismen
- Natürliche Resistenz
- Erworbene Resistenz
Natürliche Resistenz
- Angriffspunkt fehlt
- Antibiotikum kann nicht eindringen
- Bakterium verfügt über pumpen die das Antibiotikum hinauspumpen
Erworbene Resistenz
- Genetischer Austausch über verschiedenen Mechanismen
- Plasmidvermittelte Resistenz
- Phagenvermittelte Transduktion
- Punktmutationen
Angriffspunkt von Antibiotika: Oberfläche der Bakterienzelle
- B-Lactam → Mureinsynthese
- Glykopeptidantibiotika → Zellwandsynthese
- Indirekt wirken Fosfomycin und die Tuberkulostatika → Antimetaböliten
- Daptomycin → Permeabilität der bakteriellen Zellmembran
- Bakterielles ribosom
- Enzyme der Nukleinsäuresynthese
- Hemmer der Tetrahydrofolsäure Synthese
- Hemmer der Zellwandsynthese
- Zellmembran Disruptoren
- Hemmer der ribosomalen Proteinbiosynthese
- Hemmer der Tetrahydrofolsäure Synthese
- Hemmstoffe der DNA Funktion
- Mittel gegen Mycobakterien

β-Lactam-Antibiotika
- Penicilline
- Cephalosporine
- Monobactame
- Carbapeneme
β-Lactam-Antibiotika: Wirkmechanismus
- Hemmung der bakteriellen Mureinsynthese (Zellwandsynthese)
- Murein ist ein Peptidoglykan
- Die Hemmung der Transpeptidase ist irreversibel

Pagina 5
Penicilline
- Gehören zu den ältesten Antibiotika
- Benzylpencillin erstes therapeutisch genutzte Penicillin:
- ausgezeichnete Verträglichkeit
- Schmales Wirkspektrum, grampositiver Bereich
- Einsatz parenteral oral nicht möglich
- Kurze Wirkdauer
Nachteile
- Kurze Halbwertszeit
- Keine orale Einsatz
- Einige Staphylokokken
- Unwirksam gegen grabnegative Stäbchen

Cephalosporine
- Selber wirkmechanismus wie Penicilline
- 5 generationen
- Haben eine Enterokokkenlücke

1. Generation
- Bereits wirksam in grabpositiven und gramnegativen
- Das Keimspektrum umfasst Streptokokken und Staphylokokken
- Cefazolin (i.v), Cefalexin (oral), Cefaclor (orale)

2. Generation
- Spektrum im gramnegativen
- Infektion für HNO, Otitis, Sinusitis
- Nicht alle verträglich mit Alkohol

3. Generation
- Wirkung gegen Enterobacteriaceae
- Cefatoxim und Cefriaxon dringen gut ins ZNS

4. Generation
- stärkere β-Lactamase-Resistenz
- Gut wirksam pseudomonas und viele grabpositive und grabnegative keime
- Nur i.v
5. Generation
- Nur i.v
- Wirken bei verschiedenen resistenten Keimen
Unerwünschte Wirkungen β-Lactam
- Durchfälle
- Krampfanfälle
- Allergie
- Renal eliminert
- Abballa der Vitamin K
Glykopeptidantibiotika (Vancomycin, Teicoplanin)
Wirkmechanismus
- Hemmen bakterielle Zellwandsynthese
- Spektrum auf grampositive Bakterien
- Wirksam gegen wichtige Keime nei nosokomiale Infektionen
Unerwünschte Wirkungen
- Nephroxizität
- Ototoxizität
- Red-Man-Syndroms
Pagina 6
Klinischer Einsatz
- Reservemittel für nosokomiale Infektionen bei Beta-Lactam-Resistenz
- Allergie gegen Beta-Lactame
Aminoglykoside (Tobramycin, Gentamicin)
- Bakterielle ribosom Angriffspunkt vieler Antibiotika
Wirkungsmechanismus
- Binden direkt an ribosomale RNA
Unerwünschte Wirkungen
- Ototoxizität
- Nephrotoxizität
Tetracycline
Wirkmechanismus
- Hemmen die Anlagerung der tRNA-AS-Komplexe
- Wirken bakteriostatisch bereits Spektrum
- Grampositive und gramnegativen Resistenz
- Wirken gegen Borrelien, Chlamydien, Mykoplasmen, Plasmodien

Unerwünschte Wirkungen
- Lokal reizend
- Hemmung der physiologischen Darm ora Diarrhö bis hin zu enterokolitis
- Fototoxisch dringen gut in Haut ein (Rötung, Blasenbildung)
- Binden Calcium (Zahnschäden) bei Kinder
- Ablagerung in Knochen, Knochenschäden
- In hohen dosen hepatotoxisch
Interaktionen
- Nicht gemeinsam mit Calcium und Eisensalzen applizieren
- Wirkverstärkung von Vitamin K-Antagonisten, Hemmung von Bakterien im Darm di vitami K
synthetisieren
- Milchprodukte
Makrolidantibiotika (Clarithromycin, Erythromycin, Azitromycin)
Wirkmechanismus
- Unterdrücken des ribosoms
- Wirken bakteriostatisch auf gram positive
- Ersatz für penicilline
Unerwünschte Wirkungen
- Häufig Bauchschmerzen und Blähungen
- Bei intravenöser Injektion Verlängerung des QT-Intervalls, Risiko für Arrhythmien
- Erythromycininjektion reversibile Hörstörung
Sulfonamide
- Erste antibakterielle
- Folsäure → Dihydrofolsäure → Tetrahydrofolsäure
- Bakteriostatisch
- Grampositive und gramnegativen
- Kombination mit Trimethoprim
Unerwünschte
- Gastrointestinale
- Hautausschlägen
- Bei langer Therapie in hoher Dosierung Folsäuremangel

Pagina 7
fl
Fluorchinolone
Wirkmechanismus
- Hemmung der Gyrase (topoisomerase), blockieren DNA-Replikation
- Bakterizid
- Konzentration wichtiger als die Dauer
- Wirksam gramnegativer und positiver
Unerwünschte Wirkungen
- Bauchschmerzen 15% und Übelkeit
- Neurotoxische Effekte sind häufig
- Epilepsie kontraindikation
- Tendopathie bis Sehnenrisse
- Periphere neuropathie
Tuberkulose
- Probleme mit Mycobakterien
- Mycobakterien erzeugen beim menschen
- Erreger Mycobacterium
Standartkombination: Isoniazid (INH), Rifampicin, Ethambutol, Pyrazinamid
Lange Therapie ca. 6 Monate: inizia 2-3 Monate, Stab 4 Monate

Antivirale Pharmaka
- Wirken nur virustatisch
- Viren neutralisieren
- Infizierte Zelle eliminieren
Wirkmechanismus
Aciclovir und Valaciclovir
- Hemmung der Nukleinsäuresynthese
- Hohe Wirkspezifität, nur in infizierte Zelle aktiviert
- Dna wird nickt mehr repliziert
Penciclovir und Famciclovir
- Vergleichbar mit Aciclovir
- Penciclovir ist azyklisches
- Famciclovir orale
- Penciclovir wichtig für HSV und VZV
Brivudin
- Tymidinkinase phosphoryliert zum Triphosphat konvertiert
- Hemmt die virale DNA-Polymerase
- Studienlage nur gegen VZV
Ganciclovir und Valganciclovir
- Gut wirksam gegen CMV, HSV, VZV
- Gabe nur 1 täglich
Antivirale Pharmaka für Therapie von Influenza
Wirkmechanismus
- Verhindern Freisetzung von Influenza A und B Viren
- Spalten virale Sialinsäurre-Reste, neu synthetisiert Viruspartikel von Wirtszelle
Hepatitis C
Akute: spotan Heilung
Chronische: Therapie

Übertragung
- Blut und andare Körperflüssigkeiten
- Nadelstichverletzungen
Pagina 8
- Tatto-Piercing Studios
- Bluttransfusion, Organtransplantation
- Von schwangeren auf Kind
Therapie
- Direct acting antivirals (DAA), hemmt HCV, Nichtstruktur, RNA
- Vermeidung von Interferon und Ribavirin
- 8-12 Wochen
Ribavirin
Wirkmechanismus
- Mehrere Angriffspunkte
- Einbau in virale RNA
- Hemmt replikation vieler Viren
- Gegen Hepatitis C virus, in USA auch RSV
Unerwünschte Wirkungen
- Anämie
- Thrombozytopenie
- Hypothyreose
- Kopfschmerzen, Schwindel, somnolenz, Tremor, Übelkeit, durchfall
- Lymphknotenschwellungen
Interferon
Wirkmechanismus
- Sind Zytokine
- Steigert immunologische Überwachung
- Produktion von 25 Proteinen
- Aktivierung latenter RNA
- Ist subkutan

Unerwünschte Wirkungen
- Hemmen di Proliferation vieler Zelle
- Fieber, frösteln, Kopfschmerzen, Übelkeit
- Neutropenie, thrombopenie
- Depression und Angst bei längerer daure Therapie
- Tyreoiditis
DAA „direct-acting antiviral agents“
- Hemmstoffe der HCV-Protease: Aktivität der eiweißspaltenden Enzyme
- Nichtstrukturprotein-5A(NS5A)-Hemmer: replikation des Virus bei einem späten stadium
- Hemmung der viralen RNA-Polymerase (NS5B): allosteroische Hemmung polymerase
Therapie von HIV
- Integrasehemmer (INSTI=Integrase Strang TransferInhibitor)
- HIV protease hemmer (PI)
- Reverse-Transkriptase-(RT-)Hemmer:
- Nukleosidische/nukleotidische Inhibitoren (NRTI)
- Nichtnukleosidische/Nichtnukleotidische Inhibitoren (NNRTI)
- Kombinationstherapie aus 3-4 Substanzen als HAART wurde eingeführt
- Heute ist die Kombinationstherapie mit 3 Wirkstoffen selbstverständlich
- Kombination auch in der Post-Expositions-Prophlylaxe
- Seit kurzem zweifach Kombination Emtricitabin und Tenofovir für Prä Exposition Prophylaxe

Übertragungrisiko
- Analverkehr 1:100
- Vaginalverkehr 1:1000
- Nadelstich 1:300
- Maternofetalen

Pagina 9
Poestexpositionsprophylaxe
- 4 wöchige Kombination
- Terpine innerhalb der ersten 72 h begonnen
Präexpositionsprophylaxe
- Empfehlung Tenofovir und Emtricitabin
Antimykotika
Azol Antimykotika hemmen Ergosterolsynthese (Candida, Mycosen, Meningis, Pilzinfektion, Aspergillose)
im endoplasmatischen Retikulum

Amphotericin B
- I.v oder lokal
- Instabil, lichtempfindlich
- Infusionslösung darf nicht mit anderen Medikamente gemischt
- Lagert sich in die Lipidmembran und bildet Poren
- Affinität zu Cholesterin
- Wirkt Fungizid und gegen humanpathogenen Pilze
Flucytosine
Wirkmechanismus
- Empfindliche Pilze über Transporter aufgenommen, durch die Cytosindesaminase in 5-Fluoruracil
umgewandelt
- 5-FU stört als Antimetabolit den Stoffwechsel von DNA und RNA
- Wirkt Fungizid

Pagina 10

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