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Install WinCC V19

Das Dokument bietet umfassende Hinweise zur Installation des TIA Portals, einschließlich Lizenzierung, Systemvoraussetzungen und Sicherheitsprotokollen. Es enthält spezifische Anweisungen zur parallelen Installation von Softwareversionen, zur Modifikation und Deinstallation installierter Produkte sowie zur Verwendung von Virenscannern während des Installationsprozesses. Zudem werden rechtliche Hinweise und Warnungen zur Sicherheit sowie zur Handhabung von Siemens-Produkten gegeben.
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© © All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
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Install WinCC V19

Das Dokument bietet umfassende Hinweise zur Installation des TIA Portals, einschließlich Lizenzierung, Systemvoraussetzungen und Sicherheitsprotokollen. Es enthält spezifische Anweisungen zur parallelen Installation von Softwareversionen, zur Modifikation und Deinstallation installierter Produkte sowie zur Verwendung von Virenscannern während des Installationsprozesses. Zudem werden rechtliche Hinweise und Warnungen zur Sicherheit sowie zur Handhabung von Siemens-Produkten gegeben.
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Hinweise zur Installation 1

Parallelinstallationen 2

Lizenzierung 3
Systemvoraussetzungen
für die Installation 4
Übersicht über Prozesse
und Services von TIA Portal- 5
Komponenten
Installation
Security Logging
verwenden 6
Programmier- und Bedienhandbuch
Installationsprotokoll 7

Installation starten 8
Installierte Software
anzeigen 9
Installierte Produkte
modifizieren oder 10
hochrüsten

Installierte Produkte
reparieren 11

Deinstallation starten 12
Updates und Support
Packages installieren 13
Support Packages
automatisiert installieren 14
Migrations-Tool
installieren und 15
deinstallieren

TIA Project-Server
installieren und 16
deinstallieren
11/2023
TIA Administrator
installieren und 17
deinstallieren
Rechtliche Hinweise
Warnhinweiskonzept
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck
hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe werden
die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.

GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
nicht getroffen werden.

WARNUNG
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
nicht getroffen werden.

VORSICHT
bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht
getroffen werden.

ACHTUNG
bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen
werden.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben
Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zu dieser Dokumentation zugehörige Produkt/System darf nur von für die jeweilige Aufgabenstellung
qualifiziertem Personal gehandhabt werden unter Beachtung der für die jeweilige Aufgabenstellung zugehörigen
Dokumentation, insbesondere der darin enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist auf
Grund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit diesen Produkten/Systemen Risiken zu erkennen
und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch von Siemens-Produkten
Beachten Sie Folgendes:

WARNUNG
Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen
Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von
Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen
Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und
Instandhaltung voraus. Die zulässigen Umgebungsbedingungen müssen eingehalten werden. Hinweise in den
zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden.

Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens AG.
Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke
die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.

Siemens Aktiengesellschaft Copyright © Siemens 2023.


Digital Industries Ⓟ 11/2023 Änderungen vorbehalten Alle Rechte vorbehalten
Postfach 48 48
90026 NÜRNBERG
DEUTSCHLAND
Inhaltsverzeichnis

1 Hinweise zur Installation ....................................................................................................................... 7


2 Parallelinstallationen............................................................................................................................. 9
3 Lizenzierung ........................................................................................................................................ 11
3.1 Hinweise zu Lizenzen ......................................................................................................... 11
3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC ................................................................................... 13
3.3 Lizenzierung von WinCC Unified Optionen .......................................................................... 23
3.3.1 Archivierung ...................................................................................................................... 23
3.3.2 Parametersätze .................................................................................................................. 24
3.3.3 Prozessdiagnose ................................................................................................................ 25
3.3.4 Client................................................................................................................................. 26
3.3.5 Reporting .......................................................................................................................... 27
3.3.6 Openness .......................................................................................................................... 27
3.3.7 Unified Collaboration ......................................................................................................... 28
3.3.8 Audit ................................................................................................................................. 28
3.4 Lizenzierung von Plant Intelligence Optionen ..................................................................... 30
3.4.1 Calendar ............................................................................................................................ 30
3.4.2 Performance Insight........................................................................................................... 30
3.4.3 Sequence........................................................................................................................... 31
3.4.4 Line Coordination .............................................................................................................. 32
3.5 Umgang mit Lizenzen und License Keys.............................................................................. 34
3.6 Lizenzierung von Bediengeräten ........................................................................................ 38
3.7 Lizenzierung von WinCC Runtime auf PC-basierten Bediengeräten ...................................... 39
3.8 Lizenzierung WinCC Runtime asiatisch................................................................................ 40
3.9 STEP 7 ohne Lizenz für PC-CP ............................................................................................. 41
4 Systemvoraussetzungen für die Installation ....................................................................................... 43
4.1 Hinweise zu den Systemvoraussetzungen........................................................................... 43
4.2 Allgemeine Software- und Hardwarevoraussetzungen ........................................................ 44
4.3 Verwendung von hochauflösenden Monitoren ................................................................... 47
4.4 Produktspezifische Besonderheiten..................................................................................... 48
4.4.1 Installation von WinCC ....................................................................................................... 48
4.4.2 Deinstallation von WinCC Unified ....................................................................................... 48
4.4.3 Installation von WinCC Runtime Unified .............................................................................. 48
4.4.4 Installation von WinCC Runtime Professional ...................................................................... 55
4.4.5 Deinstallation einer SQL-Instanz ......................................................................................... 57
4.4.6 Hinweise zur Installation des TIA Portal Teamcenter Gateway.............................................. 58

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 3
Inhaltsverzeichnis

5 Übersicht über Prozesse und Services von TIA Portal-Komponenten.................................................. 61


6 Security Logging verwenden............................................................................................................... 69
6.1 Security Logging im TIA Portal............................................................................................ 69
6.2 Security Logging aktivieren und deaktivieren...................................................................... 70
6.3 Übersicht über Ereignisse ................................................................................................... 72
6.4 Ereignisse anzeigen und verwalten..................................................................................... 79
7 Installationsprotokoll........................................................................................................................... 81
8 Installation starten .............................................................................................................................. 83
9 Installierte Software anzeigen ............................................................................................................ 87
10 Installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten ........................................................................... 89
11 Installierte Produkte reparieren .......................................................................................................... 91
12 Deinstallation starten .......................................................................................................................... 93
13 Updates und Support Packages installieren ........................................................................................ 95
13.1 Verfügbarkeit von Updates und Support Packages prüfen und installieren ........................... 95
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server.............................................................. 98
13.2.1 Eigenschaften und Vorteile eines unternehmenseigenen Servers ........................................ 98
13.2.2 Unternehmenseigenen Server für Updates konfigurieren .................................................... 99
13.2.3 Updates auf unterschiedliche Bereiche verteilen ............................................................... 112
13.2.4 Updates auf einem unternehmenseigenen Server bereitstellen ......................................... 112
14 Support Packages automatisiert installieren .................................................................................... 115
14.1 Support Packages automatisiert installieren...................................................................... 115
14.2 Rückgabewerte des Installationsprozesses ........................................................................ 117
14.3 Protokolldatei................................................................................................................... 118
15 Migrations-Tool installieren und deinstallieren ................................................................................ 119
15.1 Hinweise zur Verwendung des Migrations-Tools ............................................................... 119
15.2 Systemvoraussetzungen................................................................................................... 120
15.3 Migrations-Tool installieren .............................................................................................. 121
15.4 Migrations-Tool deinstallieren .......................................................................................... 122
16 TIA Project-Server installieren und deinstallieren............................................................................. 123
16.1 Hinweise zur Installation des Projekt-Servers .................................................................... 123
16.2 Projekt-Server installieren ................................................................................................ 126
16.3 Projekt-Server deinstallieren............................................................................................. 129
17 TIA Administrator installieren und deinstallieren ............................................................................. 131
17.1 Einführung zum TIA Administrator ................................................................................... 131
17.2 Systemvoraussetzungen................................................................................................... 132
17.3 TIA Administrator installieren ........................................................................................... 133

Installation
4 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Inhaltsverzeichnis

17.4 TIA Administrator deinstallieren ....................................................................................... 134


17.5 TIA Administrator starten und beenden ............................................................................ 135
17.5.1 TIA Administrator lokal starten ......................................................................................... 135
17.5.2 TIA Administrator per Fernzugriff starten .......................................................................... 135
17.5.3 TIA Administrator beenden .............................................................................................. 136

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 5
Inhaltsverzeichnis

Installation
6 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Hinweise zur Installation 1
Inhalt
Hinweise, die nicht mehr in der Online-Hilfe berücksichtigt werden konnten und wichtige
Hinweise zu Produkt-Eigenschaften.

Installation in einer virtuellen Umgebung (Private Cloud)


Eine Anleitung zur Installation des TIA Portals in einer virtuellen Umgebung (Private Cloud)
finden Sie auf dem Installationsdatenträger im Verzeichnis
"Documents\Readme\<Sprachverzeichnis>". Öffnen Sie hier das PDF-Dokument
"TIAPortalCloudConnectorHowTo<Sprachkennung>.pdf".

Automatisierte Installation
Eine Beschreibung zur automatisierten Installation finden Sie auf der Produkt-DVD im
Verzeichnis "Documents\Readme\<Sprachverzeichnis>".

Verwendung gleicher Versionen der TIA Portal Produkte bei der Installation
Achten Sie bei der Installation von verschiedenen TIA Portal Produkten darauf, dass Sie für die
Installation die gleichen Stände der Service Packs und Updates verwenden. Wenn Sie also z. B.
bei STEP 7 V13 das SP1 installiert haben, dann müssen Sie auch für WinCC V13 das SP1
installieren. Die Installation der Service Packs und Updates muss für alle Produkte zu einem
gemeinsamen Zeitpunkt erfolgen. Starten Sie das TIA Portal nicht, bevor Sie nicht alle Produkte
hochgerüstet haben.
Die Servicepacks können Sie im Internet unter Siemens Industry Online Support (https://
support.industry.siemens.com/cs/de/de/) herunterladen.

Zielverzeichnis der Installation


Verwenden Sie keine UNICODE-Zeichen (z. B. chinesische Schriftzeichen) im Installationspfad.
Der Installationspfad kann nach der Installation von einem der TIA Portal-Produkte nicht
mehr geändert werden.

Sicherheitseinstellungen bei der Installation von WinCC


Wenn Sie WinCC installieren, werden in Ihrem Betriebssystem Sicherheitseinstellungen
verändert. Diese Sicherheitseinstellungen werden während der Installation aufgelistet.
Die Änderungen der Sicherheitseinstellungen müssen Sie bestätigen.
Wenn Sie nach der Installation an Ihrem Betriebssystem Änderungen vornehmen, können
dadurch die Änderungen der Sicherheitseinstellungen durch die Installation des TIA Portals
verändert werden.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 7
Hinweise zur Installation

Die Änderungen der Sicherheitseinstellungen durch die Installation des TIA Portals können
Sie folgenderweise wiederherstellen:
"Start > Alle Programme > Siemens Automation > Security Controller > Einstellungen
wiederherstellen“.

Verwendung von Virenscannern


Während der Installation ist es notwendig, dass auf bereits installierte Dateien lesend und
schreibend zugegriffen werden kann. Einige Virenscanner verhindern dies. Konfigurieren Sie
Ihren Virenscanner für die Installation des TIA Portals daher so, dass ein Zugriff auf diese Dateien
möglich ist.

Installation von PCT V3.5.2


Mit der Installation von TIA Portal V18 erfolgt eine automatische Deinstallation von PCT V3.5.1.
Installieren Sie bei Bedarf PCT V3.5.2 manuell von DVD 2.

FAQs zum TIA Portal


FAQs zum TIA Portal finden Sie unter FAQs (http://support.automation.siemens.com/WW/
view/de/28919804/133000).

Installation
8 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Parallelinstallationen 2
Parallelinstallation von WinCC V19 und anderen SIMATIC HMI Produkten
Die parallele Installation von WinCC V19 mit Versionen von WinCC flexible vor WinCC flexible
2008 SP5 ist nicht zulässig.
Die parallele Installation von WinCC V19 Comfort/Advanced mit Versionen von WinCC vor
WinCC V7.3 ist nicht zulässig.
Die parallele Installation von WinCC V19 Advanced/Unified mit WinCC V7.x, WinCC V8.x ist
zulässig für:
• WinCC V19 Professional
• WinCC V19 Runtime Professional

Installation von WinCC Unified RT und WinCC RT Professional auf einem Gerät
Sie haben die Runtime für WinCC Unified und WinCC Professional auf einem Gerät installiert. Um
Konflikte zwischen WinCC Unified RT und WinCC RT Professional zu vermeiden, müssen Sie die
voreingestellten Port-Nummern für WebUX und WebNavigator ändern.
Um die Port-Nummern zu ändern, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Ändern Sie die Port-Nummer der WebUX-Webseite für die HTTPS-Kommunikation von 443
auf 4443. Das beseitigt den Konflikt mit der voreingestellten Port-Nummer von Unified
Runtime.
2. Ändern Sie die Port-Nummer für die interne Kommunikation zwischen WebUX WebRH(Node
Server) und GfxRTS von 1345 auf eine andere Nummer.
3. Ändern Sie die Port-Nummer der WebNavigator-Webseite für die HTTPS-Kommunikation von
443 auf 4430. Das beseitigt den Konflikt mit der voreingestellten Port-Nummer von Unified
Runtime.
4. Erzeugen Sie eine Firewall-Regel für den eingehenden Datenverkehr, um den TCP-Verkehr
mit der neuen WebUX Port-Nummer 4443 zu erlauben.
5. Setzen Sie Firewall-Regel für den eingehenden Datenverkehr, um den TCP-Verkehr mit der
neuen WebNavigator Port-Nummer 4430 zu erlauben.
6. Vergewissern Sie sich, dass die Firewall-Regeln sicher erstellt wurden.
7. Prüfen Sie, ob WebUX- und WebNavigator-Webseiten mit ihren jeweiligen neuen
Portnummern zugänglich sind.

Hinweis
Beachten Sie, dass folgende Ports aktuell von WinCC Unified RT verwendet werden:
• Port 443 wird für Unified RT verwendet.
• Port 1345 wird für die interne Kommunikation zwischen dem Unified-Node und Unified GfxRTS
verwendet.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 9
Parallelinstallationen

Installation
10 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung 3
3.1 Hinweise zu Lizenzen

Bereitstellung der Lizenzen


Die Lizenzen für die Produkte des TIA Portals werden auf einem Installationsdatenträger oder via
Online Software Delivery (OSD) ausgeliefert.
Bevor Sie das TIA Portal deinstallieren, müssen Sie noch benötigte Lizenzen transferieren und
sichern. Verwenden Sie dazu den Automation License Manager.

Bereitstellung des Automation License Managers


Der Automation License Manager wird auf dem Installationsdatenträger mitgeliefert und
während des Installationsprozesses automatisch übertragen.
Wenn Sie das TIA Portal deinstallieren, bleibt der Automation License Manager weiterhin auf
Ihrem System installiert.

Arbeiten mit dem Automation License Manager


Der Automation License Manager ist ein Produkt der Siemens AG und wird zur Handhabung von
License Keys (technische Repräsentanten von Lizenzen) eingesetzt.
Software-Produkte, für deren Betrieb License Keys notwendig sind, z. B. das TIA Portal,
melden den Bedarf an License Keys automatisch beim Automation License Manager an.
Wenn der Automation License Manager für diese Software einen gültigen License Key
findet, so kann die Software entsprechend der mit diesem License Key verbundenen Lizenz-
Nutzungsbedingungen verwendet werden.

Hinweis
Weiterführende Informationen, wie Sie mit dem Automation License Manager Ihre Lizenzen
verwalten können, finden Sie in der mit dem Automation License Manager mitgelieferten
Dokumentation.

Siehe auch
Hinweise zu den Systemvoraussetzungen (Seite 43)
Installation starten (Seite 83)
Installierte Software anzeigen (Seite 87)
Installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten (Seite 89)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 11
Lizenzierung
3.1 Hinweise zu Lizenzen

Installierte Produkte reparieren (Seite 91)


Deinstallation starten (Seite 93)
Installationsprotokoll (Seite 81)

Installation
12 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC

3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC

Einführung
Für die Lizenzierung der folgenden Editionen von STEP 7 benötigen Sie einen License Key:
• STEP 7 Basic
• STEP 7 Professional
Sie können den entsprechenden License Key für STEP 7 nach der Installation mit dem
Automation License Manager übertragen.
Für die Optionspakete von STEP 7 stehen Ihnen weitere Lizenzen zur Verfügung. Detaillierte
Information finden Sie in der Dokumentation des jeweiligen Optionspakets.
Sie können die entsprechenden License Keys für STEP 7 und STEP 7 Optionen nach der
Installation mit dem Automation License Manager übertragen.
Für die Lizenzierung der folgenden Editionen in WinCC benötigen Sie einen License Key:
• WinCC Engineering System
• WinCC Runtime
• Optionen für WinCC Engineering System
• Optionen für WinCC Runtime System
Lizenzen für WinCC und die WinCC Optionen übertragen Sie nach der Installation mit dem
Automation License Manager.

Hinweis
Der Lizenznehmer bestätigt weiterhin, dass die Software (SW) von der Microsoft Corporation
oder Tochtergesellschaften lizenzierte Software beinhaltet. Hiermit stimmt der Lizenznehmer
zu, an die Geschäftsbedingungen des beigefügten Lizenzvertrags zwischen Microsoft SQL
Server und Endabnehmer gebunden zu sein und diese zu erfüllen.

Lizenzen
Folgende Lizenzen mit den entsprechenden License Keys stehen Ihnen zur Verfügung:
• STEP 7 Basic
• STEP 7 Professional
• STEP 7 Professional Combo
• WinCC Basic
• WinCC Comfort
• WinCC Comfort Combo
• WinCC Advanced
• WinCC Advanced Combo
• WinCC Professional

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 13
Lizenzierung
3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC

• WinCC Professional Combo


• WinCC Unified Basic Engineering
• WinCC Unified Comfort Engineering
• WinCC Unified PC Engineering
• WinCC RT Advanced
• WinCC RT Professional
• WinCC Unified PC Runtime

Anwendungsmöglichkeiten der Lizenzen und der Geräte


Die folgende Tabelle zeigt, welche Geräte können Sie mit welcher Lizenz verwenden:

Vorhandene Anwendbare Geräte


Lizenz
Unified Devices Classic Devices
WinCC Comfort Basic RT Professional RT Advanced Comfort Basic
Unified PC Panels Panels Panels Panels
WinCC Unified Basic ES Nein Nein Ja Nein Nein Nein Ja
WinCC Unified Comfort ES Nein Ja Ja Nein Nein Ja Ja
WinCC Unified PC 10k ES Ja (10k*) Ja Ja Nein Ja Ja Ja
WinCC Unified PC 100k ES Ja (100k*) Ja Ja Ja Ja Ja Ja
WinCC Unified PC max ES Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
WinCC Basic Nein Nein Ja Nein Nein Nein Ja
WinCC Comfort Nein Ja Ja Nein Nein Ja Ja
WinCC Advanced Ja (10k*) Ja Ja Nein Ja Ja Ja
WinCC Professional 512 Ja (10k*) Ja Ja Ja (512*) Ja Ja Ja
WinCC Professional 4096 Ja (10k*) Ja Ja Ja (4096*) Ja Ja Ja
WinCC Professional max Ja (100k*) Ja Ja Ja Ja Ja Ja

* Anzahl der maximal möglichen Powertags

Installation
14 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC

Gültigkeit der License Keys für ältere Versionen von STEP 7


Mit einem gültigen License Key für die V19.x von STEP 7 Professional und STEP 7 Professional
Combo können auch ältere Versionen von STEP 7 ohne Einschränkungen betrieben werden.
Genauere Informationen dazu entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle:

Edition Lizenz Gültig für


STEP 7 Basic V19.x STEP 7 Basic • STEP 7 Basic V19.x
• STEP 7 Basic V18.x
• STEP 7 Basic V17.x
• STEP 7 Basic V16.x
• STEP 7 Basic V15.x
• STEP 7 Basic V14.x
• STEP 7 Basic V13.x
• STEP 7 Basic V12.x
• STEP 7 Basic V11.x
STEP 7 Professional V19.x STEP 7 Professional • STEP 7 Professional V19.x
• STEP 7 Professional V18.x
• STEP 7 Professional V17.x
• STEP 7 Professional V16.x
• STEP 7 Professional V15.x
• STEP 7 Professional V14.x
• STEP 7 Professional V13.x
• STEP 7 Professional V12.x
• STEP 7 Professional V11.x
• STEP 7 Basic V19.x
• STEP 7 Basic V18.x
• STEP 7 Basic V17.x
• STEP 7 Basic V16.x
• STEP 7 Basic V15.x
• STEP 7 Basic V14.x
• STEP 7 Basic V13.x
• STEP 7 Basic V12.x
• STEP 7 Basic V11.x

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 15
Lizenzierung
3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC

Edition Lizenz Gültig für


STEP 7 Professional V19.x STEP 7 Professional Combo • STEP 7 Professional V19.x
• STEP 7 Professional V18.x
• STEP 7 Professional V17.x
• STEP 7 Professional V16.x
• STEP 7 Professional V15.x
• STEP 7 Professional V14.x
• STEP 7 Professional V13.x
• STEP 7 Professional V12.x
• STEP 7 Professional V11.x
• STEP 7 Basic V19.x
• STEP 7 Basic V18.x
• STEP 7 Basic V17.x
• STEP 7 Basic V16.x
• STEP 7 Basic V15.x
• STEP 7 Basic V14.x
• STEP 7 Basic V13.x
• STEP 7 Basic V12.x
• STEP 7 Basic V11.x
• STEP 7 V5.7
• STEP 7 V5.6
• STEP 7 V5.5
• STEP 7 V5.4
• STEP 7 Professional 2021
• STEP 7 Professional 2017
• STEP 7 Professional 2010

Gültigkeit der License Keys für ältere Versionen von WinCC


Mit einem gültigen License Key für WinCC V19.x können auch ältere Versionen von WinCC ohne
Einschränkungen betrieben werden.
Genauere Informationen entnehmen Sie der nachfolgender Tabelle:

Installation
16 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC

WinCC Engineering System

Edition Lizenz Gültig für


WinCC Basic V19.x WinCC Basic • WinCC Basic V19.x
• WinCC Basic V18.x
• WinCC Basic V17.x
• WinCC Basic V16.x
• WinCC Basic V15.x
• WinCC Basic V14.x
• WinCC Basic V13.x
• WinCC Basic V12.x
• WinCC Basic V11.x
• WinCC Unified Basic V19.x
• WinCC Unified Basic V18.x

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 17
Lizenzierung
3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC

Edition Lizenz Gültig für


WinCC Comfort/Advanced V19.x WinCC Comfort • WinCC Basic, Comfort V19.x
• WinCC Basic, Comfort V18.x
• WinCC Basic, Comfort V17.x
• WinCC Basic, Comfort V16.x
• WinCC Basic, Comfort V15.x
• WinCC Basic, Comfort V14.x
• WinCC Basic, Comfort V13.x
• WinCC Basic, Comfort V12.x
• WinCC Basic, Comfort V11.x
• WinCC Unified Basic, Comfort V19.x
• WinCC Unified Basic, Comfort V18.x
• WinCC Unified Comfort V17.x
• WinCC Unified Comfort V16.x
WinCC Comfort Combo • WinCC flexible Compact, Standard >= 2005
• WinCC Basic, Comfort V19.x
• WinCC Basic, Comfort V18.x
• WinCC Basic, Comfort V17.x
• WinCC Basic, Comfort V16.x
• WinCC Basic, Comfort V15.x
• WinCC Basic, Comfort V14.x
• WinCC Basic, Comfort V13.x
• WinCC Basic, Comfort V12.x
• WinCC Basic, Comfort V11.x
• WinCC Unified Basic, Comfort V19.x
• WinCC Unified Basic, Comfort V18.x
• WinCC Unified Comfort V17.x
• WinCC Unified Comfort V16.x
WinCC Advanced • WinCC Basic, Comfort, Advanced V19.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V18.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V17.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V16.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V15.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V14.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V13.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V12.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V11.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PC V19.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PC V18.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V17.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V16.x
WinCC Advanced Combo • WinCC flexible Compact, Standard, Advanced >= 2005

Installation
18 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC

Edition Lizenz Gültig für


• WinCC Basic, Comfort, Advanced V19.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V18.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V17.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V16.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V15.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V14.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V13.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V12.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V11.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PC V19.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PC V18.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V17.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V16.x
WinCC Professional V19.x WinCC Professional (512) • WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V19.x
WinCC Professional • WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V18.x
(4096)
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V17.x
WinCC Professional
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V16.x
(max.)
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V15.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V14.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V13.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V12.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V11.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PC V19.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PC V18.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V17.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V16.x
WinCC Professional (512) • WinCC flexible Compact, Standard, Advanced >= 2008 SP3
Combo
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V19.x
WinCC Professional
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V18.x
(4096) Combo
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V17.x
WinCC Professional
(max.) Combo • WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V16.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V15.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V14.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V13.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V12.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V11.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PC V19.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PCV18.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V17.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V16.x

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 19
Lizenzierung
3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC

Edition Lizenz Gültig für


WinCC Unified Basic V19.x WinCC Unified Basic ES • WinCC Basic V19.x
• WinCC Basic V18.x
• WinCC Unified Basic V19.x
• WinCC Unified Basic V18.x
WinCC Unified Comfort V19.x WinCC Unified Comfort ES • WinCC Basic, Comfort V19.x
• WinCC Basic, Comfort V18.x
• WinCC Basic, Comfort V17.x
• WinCC Basic, Comfort V16.x
• WinCC Unified Basic, Comfort V19.x
• WinCC Unified Basic, Comfort V18.x
• WinCC Unified Comfort V17.x
• WinCC Unified Comfort V16.x
WinCC Unified PC ES V19.x WinCC Unified PC (10k) ES • WinCC Basic, Comfort, Advanced V19.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V18.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V17.x
• WinCC Basic, Comfort, Advanced V16.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PC V19.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PC V18.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V17.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V16.

WinCC Unified PC (100k) • WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V19.x


ES • WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V18.x
WinCC Unified PC (max.)
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V17.x
ES
• WinCC Basic, Comfort, Advanced, Professional V16.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PC V19.x
• WinCC Unified Basic, Comfort, Unified PC V18.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V17.x
• WinCC Unified Comfort, Unified PC V16.x

Installation
20 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC

WinCC Runtime

Edition Lizenz Gültig für


WinCC RT Advanced V17.x WinCC RT Advanced (16384) • WinCC RT Advanced V17.x
WinCC RT Advanced (8192) • WinCC RT Advanced V16.x
WinCC RT Advanced (4096) • WinCC RT Advanced V15.x
WinCC RT Advanced (2048) • WinCC RT Advanced V14.x
WinCC RT Advanced (512) • WinCC RT Advanced V13.x
WinCC RT Advanced (128)
• WinCC RT Advanced V12.x
• WinCC RT Advanced V11.x
WinCC RT Professional V19.x WinCC RT Professional (262144) • WinCC RT Professional V19.x
WinCC RT Professional (153600) • WinCC RT Professional V18.x
WinCC RT Professional (102400) • WinCC RT Professional V17.x
WinCC RT Professional (65536) • WinCC RT Professional V16.x
WinCC RT Professional (8192) • WinCC RT Professional V15x
WinCC RT Professional (4096)
• WinCC RT Professional V14.x
WinCC RT Professional (2048)
• WinCC RT Professional V13.x
WinCC RT Professional (512)
• WinCC RT Professional V12.x
WinCC RT Professional (128)
• WinCC RT Professional V11.x
WinCC Client for RT Professional
WinCC Unified PC RT V19.x WinCC Unified PC (150) RT • WinCC Unified PC V19.x
WinCC Unified PC (500) RT • WinCC Unified PC V18.x
WinCC Unified PC (1k) RT • WinCC Unified PC V17.x
WinCC Unified PC (2,5k) RT • WinCC Unified PC V16.x
WinCC Unified PC (5k) RT
WinCC Unified PC (10k) RT
WinCC Unified PC (50k) RT
WinCC Unified PC (100k) RT
WinCC Unified PC (max.) RT

Gültigkeit der Lizenzen für WinCC Optionen


WinCC Optionen mit versionsunabhängigen License Keys können für zukünftige Versionen
mitverwendet werden.

Starten ohne gültigen License Key


Wenn Sie das TIA Portal ohne gültigen License Key starten, weist Sie das System mit einer
Meldung auf den nicht lizenzierten Modus hin. Sie haben die Möglichkeit, einmalig eine
Trial License zu aktivieren. Diese hat jedoch nur eine begrenzte Gültigkeit und läuft nach
21 Tagen ab.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 21
Lizenzierung
3.2 Lizenzierung von STEP 7 und WinCC

Wenn die Trial License abgelaufen ist, können folgende Fälle auftreten:
• Auf dem betreffenden PC war das TIA Portal noch nie lizenziert:
– Im TIA Portal lassen sich keine lizenzpflichtigen Aktionen mehr durchführen.
• Auf dem betreffenden PC war das TIA Portal bereits lizenziert:
– Der nicht lizenzierte Modus wird alle 10 Minuten und bei jeder lizenzpflichtigen Aktion
durch ein quittierpflichtiges Fenster angezeigt.

Lizenzbedarf bei Simulation in STEP 7


Wenn Sie in STEP 7 die Simulation über den Menübefehl "Online > Simulation" starten,
benötigen Sie keine weiteren Lizenzen.
Wenn folgende Bedingungen erfüllt sind, benötigen Sie auch bei der Simulation die
entsprechenden Lizenzen für die von Ihnen installierte Edition von STEP 7:
• Die Verbindung zur PLC ist projektiert und aktiv.

Lizenzbedarf bei Simulation in WinCC Runtime


Wenn folgende Bedingungen erfüllt sind, benötigen Sie auch bei der Simulation die
entsprechenden Lizenzen für WinCC Runtime und für lizenzpflichtige Optionen:
• Sie starten den Simulator über den Menübefehl "Online > Simulation > starten".
Wenn Sie keine gültige Lizenz besitzen, können Sie die Simulation für eine Stunde aktivieren.

Lizenzen für den TIA Portal Cloud Connector


Für das Arbeiten mit dem TIA Portal Cloud Connector benötigen Sie auf jedem Gerät, das Sie im
TIA Portal Cloud Connector als "Benutzergerät" festlegen, einen gültigen License Key. Der
License Key ist auch dann erforderlich, falls auf diesem Gerät das TIA Portal installiert ist. Für
Geräte, die Sie als "Remotegerät" verwenden, ist kein License Key erforderlich.

Siehe auch
Umgang mit Lizenzen und License Keys (Seite 34)

Installation
22 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.3 Lizenzierung von WinCC Unified Optionen

3.3 Lizenzierung von WinCC Unified Optionen

3.3.1 Archivierung
Um Ihre Daten zu archivieren, haben Sie in WinCC Unified 2 Möglichkeiten:
• Datei-basierte Archivierung
• Datenbank-basierte Archivierung

Datei-basierte Archivierung
Die Datei-basierte Archivierung ermöglicht Ihnen bis zu 5000 Archivvariablen in einer SQL Lite
Datenbank zu archivieren.
Voraussetzung
WinCC Unified Comfort Panel:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified Comfort ES (Engineering System)
Lizenz.
• Für die Archivierung benötigen Sie keine Lizenz.
WinCC Unified PC:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für die Archivierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT (Runtime) Lizenz.
Lizenzierung
Für die Archivierung von maximal 5000 Archivvariablen benötigen Sie eine oder mehrere
Lizenzen entsprechend der Anzahl der zu archivierenden Variablen. Entnehmen Sie dazu die
Lizenzen in der nachfolgend aufgeführten Tabelle.
Upgrade
Beim Upgrade des Systems benötigen Sie für die Archivierung keine Upgrade-Lizenz.
Trial
Wenn Sie keine gültige Lizenz, können Sie Archivvariablen im Trial Modus projektieren.

Datenbank-basierte Archivierung
Die Datenbank-basierte Archivierung ermöglicht Ihnen alle Archivvariablen bis zu der oberen
Grenze in einer MS SQL Datenbank zu archivieren.
Voraussetzung
WinCC Unified Comfort Panel:
• Nicht verfügbar
WinCC Unified PC:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für die Archivierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT (Runtime) Lizenz.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 23
Lizenzierung
3.3 Lizenzierung von WinCC Unified Optionen

Lizenzierung
Die Datenbank-basierte Archivierung beinhaltet neben der Funktionalität auch einen MS SQL
Server und daher benötigen Sie die Lizenz "WinCC Unified Database Storage".
Weiterhin benötigen Sie eine oder mehrere Lizenzen entsprechend der Anzahl der zu
archivierenden Variablen. Entnehmen Sie dazu die Lizenzen in der nachfolgend aufgeführten
Tabelle.
Datei- oder Datenbank-basierte Lizenzen
Die benötigte Lizenz oder Lizenzen entsprechend der Anzahl der zu archivierenden Variablen
entnehmen Sie der folgenden Tabelle:

Lizenz1 Anzahl der Archivvariablen Datei-basiert Datenbank-basierte


WinCC Unified PC 100 Logging 100 Ja Ja
Tags
WinCC Unified PC 500 Logging 500 Ja Ja
Tags
WinCC Unified PC 1000 Log‐ 1000 Ja Ja
ging Tags
WinCC Unified PC 5000 Log‐ 5000 Ja Ja
ging Tags
WinCC Unified PC 10000 Log‐ 10000 Nein Ja
ging Tags
WinCC Unified PC 30000 Log‐ 30000 Nein Ja
ging Tags

WinCC Unified Database Stora‐ Nein Nicht nötig Ja


ge2
1
Die Logging-Tags-Lizenzen können Sie kumulieren. Die Summe der Lizenzen entspricht der benötigten Anzahl der zu
archivierenden Variablen.
2
Die Lizenz ermöglicht das Archivieren in die MS SQL Datenbank.
Upgrade
Beim Upgrade des Systems kann abhängig von dem MS SQL-Server eine Upgrade-Lizenz für
WinCC Unified Database Storage benötigt werden.
Bisherige Lizenzen müssen gegebenenfalls aktualisiert werden.
Trial
Für die Datenbank-basierte Archivierung ist kein Trial Modus verfügbar.

3.3.2 Parametersätze
Voraussetzung
WinCC Unified Comfort Panel:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified Comfort ES (Engineering System)
Lizenz.

Installation
24 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.3 Lizenzierung von WinCC Unified Optionen

WinCC Unified PC:


• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für den Einsatz in Runtime benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT (Runtime) Lizenz.
Lizenzierung
Für die Verwendung von Parametersätzen auf einem Runtime PC benötigen Sie eine WinCC
Unified Parameter Control (PC) Lizenz.
Für die Verwendung von Parametersätzen auf einem WinCC Unified Comfort Panel benötigen
Sie keine Lizenz.
Upgrade
Die Lizenz ist versionsabhängig und benötigt zum Upgrade die entsprechende Upgrade
Lizenz.
Trial
Wenn Sie keine gültige Lizenz besitzen, können Sie die Parametersätze im Trial Modus
projektieren.

3.3.3 Prozessdiagnose
Voraussetzung
WinCC Unified Comfort Panel:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified Comfort ES (Engineering System)
Lizenz.
WinCC Unified PC:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für den Einsatz in Runtime benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT (Runtime) Lizenz.
Lizenzierung
Für die Verwendung von Prozessdiagnose auf einem Runtime PC benötigen Sie eine WinCC
Unified ProDiag Lizenz.
Für die Verwendung von Prozessdiagnose auf einem WinCC Unified Comfort Panel benötigen
Sie keine Lizenz.
Trial
Wenn Sie keine gültige Lizenz besitzen, können Sie die Prozessdiagnose im Trial Modus
projektieren.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 25
Lizenzierung
3.3 Lizenzierung von WinCC Unified Optionen

3.3.4 Client

WinCC Unified Comfort Panel:


• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified Comfort ES (Engineering System)
Lizenz.
• Auf ein WinCC Unified Comfort Panel können maximal 3 Fernzugriffe gleichzeitig erfolgen.
• Die Lizenz für den ersten Zugriff ist kostenfrei.
• Die Verwendung des Fernzugriffs muss in der Firmware freigeschaltet sein.

Lizenzierung
Für den Fernzugriff benötigen Sie eine Lizenz abhängig von der Anzahl und der Art der Zugriffe.
Die benötigte Lizenz entnehmen Sie der folgenden Tabelle:

Nur Beobachten Bedienen und Beobachten


WinCC Unified Panel Client Monitor (1) Ja Nein
WinCC Unified Panel Client Operate (1) Nein Ja

WinCC Unified PC
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für den Einsatz in Runtime benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT (Runtime) Lizenz.
In der Lizenz für WinCC Unified PC RT sind folgende Client Funktionen enthalten:
• Zwei Zugriffe für Bedienen und Beobachten (zwei lokale Zugriffe oder ein lokaler und ein
Fernzugriff)
• Ein Zugriff für Beobachten (ein lokaler Zugriff oder ein Fernzugriff)

Lizenzierung
Für den Fernzugriff benötigen Sie eine Lizenz abhängig von der Anzahl und der Art der Zugriffe.
Die benötigte Lizenz entnehmen Sie der folgenden Tabelle:

Nur Beobachten Bedienen und Beobachten


WinCC Unified Client Monitor (1) Ja Nein
WinCC Unified Client Monitor (3) Ja Nein
WinCC Unified Client Monitor (10) Ja Nein
WinCC Unified Client Monitor (30) Ja Nein
WinCC Unified Client Monitor (100) Ja Nein
WinCC Unified Client Operate (1) Nein Ja
WinCC Unified Client Operate (3) Nein Ja
WinCC Unified Client Operate (10) Nein Ja
WinCC Unified Client Operate (30) Nein Ja
WinCC Unified Client Operate (100) Nein Ja

Installation
26 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.3 Lizenzierung von WinCC Unified Optionen

Upgrade
Die Lizenz ist versionsunabhängig und benötigt kein Upgrade auf eine neue Version.

Trial
Wenn Sie keine gültige Lizenz besitzen, können Sie den Client im Trial Modus projektieren.

3.3.5 Reporting
Voraussetzung
WinCC Unified Comfort Panel:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified Comfort ES (Engineering System)
Lizenz.
WinCC Unified PC:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für den Einsatz in Runtime benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT (Runtime) Lizenz.
Lizenzierung
In den WinCC Unified Engineering System und WinCC Unified PC RT Lizenzen ist die
Optionslizenz "Configuration and manual Report Execution" enthalten.
Für eine automatische Ausführung von Reporting (Zeit, Ereignis) benötigen Sie für jedes
beteiligte Gerät eine "WinCC Unified Report Execution" Lizenz.
Upgrade
Die Lizenz ist versionsabhängig und benötigt zum Upgrade die entsprechende Upgrade
Lizenz.
Trial
Wenn Sie keine gültige Lizenz haben, können Sie die Option Reporting im Trial Modus
projektieren.

3.3.6 Openness
Voraussetzung
WinCC Unified PC:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für den Einsatz in Runtime benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT (Runtime) Lizenz.
Lizenzierung
Für die Option Openness benötigen Sie keine Lizenz.
Upgrade
Zum Upgrade benötigen Sie keine Lizenz.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 27
Lizenzierung
3.3 Lizenzierung von WinCC Unified Optionen

Trial
Wenn Sie keine gültige Lizenz besitzen, können Sie die Option Openness im Trial Modus
projektieren.

3.3.7 Unified Collaboration


Voraussetzung
WinCC Unified Comfort Panel:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified Comfort ES (Engineering System)
Lizenz.
WinCC Unified PC:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für den Einsatz in Runtime benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT (Runtime) Lizenz.
Lizenzierung
Für die Verwendung der Option Unified Collaboration benötigen Sie eine WinCC Unified
Collaboration Lizenz für jedes beteiligte Gerät.
Upgrade
Die Lizenz ist versionsabhängig und benötigt zum Upgrade die entsprechende Upgrade
Lizenz.
Trial
Wenn Sie keine gültige Lizenz besitzen, können Sie die Option Unified Collaboration im Trial
Modus projektieren.

3.3.8 Audit
Voraussetzung
WinCC Unified Comfort Panel:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified Comfort ES (Engineering System)
Lizenz.
WinCC Unified PC:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für den Einsatz in Runtime benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT (Runtime) Lizenz.
Lizenzierung
Für die Verwendung der Option Audit in Runtime benötigen Sie eine Lizenz.

Installation
28 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.3 Lizenzierung von WinCC Unified Optionen

Für die Option Audit in WinCC Unified Runtime können Sie folgende Lizenzen nutzen:

Lizenz Beschreibung
WinCC Unified Audit Basis Gesicherte Kommunikation
Archivierung des Audit Trail
Aufzeichnung von Änderungen der Prozessdaten (automatisch, über Skript oder Systemfunk‐
tion)
Bestätigung mit / ohne Kommentar
Audit Trail-Einträge exportieren
Audit Trail-Bericht und Anzeige von Manipulationen
Audit Trail-Eintrag einloggen und ausloggen
Einfache elektronische Unterschrift
Sichern und Wiederherstellen der Audit Trail-Datenbanksegmente
Direkte Anzeige und Analyse des Audit Trail im Audit Viewer
WinCC Unified Audit Enhan‐ Zusätzlich:
ced Mehrfache elektronische Unterschrift (2 Personen)

Für die Verwendung der Option Audit benötigen Sie eine Lizenz für jedes beteiligte Gerät.

Lizenz WinCC Unified Comfort Panel WinCC Unified PC


WinCC Unified Audit Basis Ja Ja
WinCC Unified Audit Enhanced Ja Ja

Upgrade
Die Lizenz ist versionsabhängig und benötigt zum Upgrade die entsprechende Upgrade
Lizenz.
Trial
WinCC Unified PC RT (Runtime) Lizenz

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 29
Lizenzierung
3.4 Lizenzierung von Plant Intelligence Optionen

3.4 Lizenzierung von Plant Intelligence Optionen

3.4.1 Calendar
Voraussetzung
WinCC Unified PC:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für die PI-Option Calendar in Runtime benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT (Runtime)
Lizenz.
Lizenzierung
Für die Projektierung der PI-Option Calendar benötigen Sie keine zusätzliche Lizenz.
Für die Verwendung der PI-Option Calendar in Runtime benötigen Sie folgende Lizenzen:

Lizenz Beschreibung
WinCC Unified Calendar Base Pro Server:
• 3 unabhängige Basiskalender
• Uneingeschränkte Anzahl von abgeleiteten Kalendern
• Uneingeschränkte Nutzung der Option
• Versionsabhängig

WinCC Unified Calendar Extensi‐ • 1 zusätzlicher Basiskalender


on (1)*

* Gilt pro Erweiterung, ist versionsunabhängig und kumulativ


Beispiel:
WinCC Unified Calendar Base + WinCC Unified Calendar Extension (1) → 3 + 1 = 4
Upgrade
Beim Upgrade auf die nächsthöhere Version benötigen Sie eine WinCC Unified Calendar Base
Upgrade-Lizenz.
Die WinCC Unified Calendar Extension (1)-Lizenz ist dagegen versionsunabhängig.
Trial
Wenn Sie keine gültige Lizenz besitzen, können Sie die PI-Option Calendar im Trial Modus
projektieren.

3.4.2 Performance Insight


Voraussetzung

Installation
30 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.4 Lizenzierung von Plant Intelligence Optionen

WinCC Unified PC:


• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für die PI-Option Performance Insight in Runtime benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT
(Runtime) Lizenz.
Lizenzierung
Für die Projektierung der PI-Option Performance Insight benötigen Sie keine zusätzliche
Lizenz.
Für die Verwendung der PI-Option Performance Insight in Runtime benötigen Sie folgende
Lizenzen:

Lizenz Beschreibung
WinCC Unified Performance In‐ Pro Server:
sight Base • 3 analysierte Anlagenobjekte
• Uneingeschränkte Nutzung der Option
• Versionsabhängig
WinCC Unified Performance In‐ • 10 zusätzliche analysierte Anlagenobjekte
sight Extension (10)*
WinCC Unified Performance In‐ • 30 zusätzliche analysierte Anlagenobjekte
sight Extension (30)*
WinCC Unified Performance In‐ • 100 zusätzliche analysierte Anlagenobjekte
sight Extension (100)*
WinCC Unified Performance In‐ • 300 zusätzliche analysierte Anlagenobjekte
sight Extension (300)*

* Gilt pro Erweiterung, ist versionsunabhängig und kumulativ


Beispiel:
WinCC Unified Performance Insight Base + WinCC Unified Performance Insight Extension (10)
→ 3 + 10 = 13
WinCC Unified Performance Insight Base + WinCC Unified Performance Insight Extension (10)
+ WinCC Unified Performance Insight Extension (30) → 3 + 10 + 30 = 43
Upgrade
Beim Upgrade auf die nächsthöhere Version benötigen Sie eine WinCC Unified Performance
Insight Base Upgrade-Lizenz.
Die WinCC Unified Performance Insight Extension-Lizenzen sind dagegen
versionsunabhängig.
Trial
Wenn Sie keine gültige Lizenz besitzen, können Sie die PI-Option Performance Insight im Trial
Modus projektieren.

3.4.3 Sequence
Voraussetzung

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 31
Lizenzierung
3.4 Lizenzierung von Plant Intelligence Optionen

WinCC Unified PC:


• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für die PI-Option Sequence in Runtime benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT (Runtime)
Lizenz.
Lizenzierung
Für die Projektierung der PI-Option Sequence benötigen Sie keine zusätzliche Lizenz.
Für die Verwendung der PI-Option Sequence in Runtime benötigen Sie folgende Lizenzen:

Lizenz Beschreibung
WinCC Unified Sequence Base Pro Server:
• 3 nebenläufige technische Einrichtungen
• Uneingeschränkte Nutzung der Option
• Versionsabhängig
WinCC Unified Sequence Extensi‐ • 5 zusätzliche nebenläufige technische Einrichtungen
on (5)*

* Gilt pro Erweiterung, ist versionsunabhängig und kumulativ


Beispiel:
WinCC Unified Sequence Base + WinCC Unified Sequence Extension (5) → 3 + 5 = 8
WinCC Unified Sequence Base + WinCC Unified Sequence Extension (5) + WinCC Unified
Sequence Extension (5) → 3 + 5 + 5 = 13
Upgrade
Beim Upgrade auf die nächsthöhere Version benötigen Sie eine neue WinCC Unified
Sequence Base Upgrade-Lizenz.
Die WinCC Unified Sequence Extension (5)-Lizenz ist dagegen versionsunabhängig.
Trial
Wenn Sie keine gültige Lizenz besitzen, können Sie die PI-Option Sequence im Trial Modus
projektieren.

3.4.4 Line Coordination


Voraussetzung
WinCC Unified PC:
• Für die Projektierung benötigen Sie eine WinCC Unified PC ES (Engineering System) Lizenz.
• Für die PI-Option Line Coordination in Runtime benötigen Sie eine WinCC Unified PC RT
(Runtime) Lizenz.
Lizenzierung
Für die Projektierung der PI-Option Line Coordination benötigen Sie keine zusätzliche Lizenz.

Installation
32 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.4 Lizenzierung von Plant Intelligence Optionen

Für die Verwendung der PI-Option Line Coordination in Runtime benötigen Sie folgende
Lizenzen:

Lizenz Beschreibung
WinCC Unified Line Coordination Pro Server:
Base • 3 Teilanlagen
• Uneingeschränkte Nutzung der Option
• Versionsabhängig
WinCC Unified Line Coordination • 5 Teilanlagen
Extension (5)*
WinCC Unified Line Coordination • 10 Teilanlagen
Extension (10)*
WinCC Unified Line Coordination • 50 Teilanlagen
Extension (50)*

* Gilt pro Erweiterung, ist versionsunabhängig und kumulativ


Beispiel:
WinCC Unified Line Coordination Base + WinCC Unified Line Coordination Extension (5)
→3+5=8
WinCC Unified Line Coordination Base + WinCC Unified Line Coordination Extension (5) +
WinCC Unified Line Coordination Extension (10)
→ 3 + 5 + 10 = 18
Upgrade
Beim Upgrade auf die nächsthöhere Version, benötigen Sie eine neue WinCC Unified Line
Coordination Base Upgrade-Lizenz.
Die WinCC Unified Line Coordination Extension-Lizenzen sind dagegen versionsunabhängig.
Trial
Wenn Sie keine gültige Lizenz besitzen, können Sie die PI-Option Line Coordination im Trial
Modus projektieren.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 33
Lizenzierung
3.5 Umgang mit Lizenzen und License Keys

3.5 Umgang mit Lizenzen und License Keys

Einleitung
Zur Nutzung von STEP 7 Basic, STEP 7 Professional sowie WinCC Engineering System, Optionen
für WinCC Engineering System und WinCC Runtime benötigen Sie jeweils einen gültigen License
Key.

ACHTUNG
Zerstörung von License Keys durch Kopieren
Ein License Key ist nicht kopierbar. Das verwendete Kopierschutzverfahren verhindert das
Kopieren der License Keys. Beim Versuch, einen License Key zu kopieren, wird der License Key
zerstört.

Trial-Lizenz
Wenn Sie das TIA Portal ohne gültigen License Key starten, weist Sie das System mit einer
Meldung auf den nicht lizenzierten Modus hin. Sie haben die Möglichkeit, einmalig eine Trial-
Lizenz zu aktivieren. Die Trial-Lizenz läuft nach 21 Tagen ab.
Wenn die Trial-Lizenz abgelaufen ist, läuft das TIA Portal nur noch mit Einschränkungen. Für
die Vollversion von TIA Portal müssen Sie die entsprechende Lizenz erwerben.

Installation von License Keys für STEP 7 und WinCC


Installieren Sie die Lizenz mit dem Automation License Manager vom mitgelieferten
Datenträger auf Ihren PC.
Zur Nutzung von WinCC Runtime oder der Simulation auf dem Engineering-PC über den
Menübefehl "Online > Simulation > starten" benötigen Sie zusätzliche License Keys. Sie
müssen dazu den Automation License Manager verwenden.
Wenn Sie eine Lizenz installieren, wird der zugehörige License Key vom ursprünglichen
Ablageort der License Keys entfernt.

Übertragen von License Keys auf Bediengeräte


Für den Betrieb von WinCC müssen Sie die License Keys auf das Bediengerät übertragen.
Sie übertragen einen License Key in folgenden Fällen auf das Bediengerät:
• Zur Nutzung vom WinCC Runtime
• Zur Nutzung von Optionen von WinCC Runtime
Wenn Sie eine Lizenz auf ein Bediengerät übertragen, wird der zugehörige License Key vom
Ablageort der License Keys entfernt.
Wenn Sie die Lizenz nicht mehr benötigen oder Daten sichern möchten, müssen Sie die
License Keys vom Bediengerät übertragen. Sie können diese Lizenz an einem anderen PC
oder Bediengerät verwenden.

Installation
34 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.5 Umgang mit Lizenzen und License Keys

Deinstallation von License Keys


Die Deinstallation von License Keys erfolgt immer mit dem Automation License Manager. Rufen
Sie vor der Deinstallation den Automation License Manager auf
und sichern Sie den zu deinstallierenden License Key auf einen anderen Ablageort.
Sie deinstallieren einen License Key in folgenden Fällen:
• Wenn Sie Daten sichern.
• Wenn Sie die Lizenz nicht mehr benötigen.
Sie können eine gültige Lizenz auch an einem anderen PC verwenden.

Modifikation an den Datenträgern des Engineering Systems


Durch Modifikationen der Datenträger des Engineering Systems kann der License Key zerstört
werden. Rufen Sie vor derartigen Modifikationen den Automation License Manager auf und
sichern Sie den zu deinstallierenden License Key auf einen anderen Ablageort.

ACHTUNG
Zerstörung von License Keys auf PCs
Wenn einer der folgenden Fälle zutrifft, deinstallieren Sie zuerst alle License Keys :
• Formatieren der Festplatte
• Komprimieren der Festplatte
• Restaurieren der Festplatte
• Starten eines Optimierungsprogramms, das feste Blöcke verschiebt
• Installation eines neuen Betriebssystems
Lesen Sie die Beschreibung zu Automation License Manager ("Start > Siemens Automation >
Dokumentation"). Befolgen Sie alle Warnhinweise und Hinweise.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 35
Lizenzierung
3.5 Umgang mit Lizenzen und License Keys

Datensicherung von Bediengeräten (Back-up/Restore)


Zur Datensicherung am Bediengerät deinstallieren Sie die License Keys am Bediengerät. Rufen
Sie dazu den Automation License Manager auf und sichern Sie den License Key auf einen
anderen Ablageort.

ACHTUNG
Zerstörung von License Keys auf nicht PC-basierten Bediengeräten
Bei folgenden Bediengeräten werden übertragene License Keys durch Back-up-/Restore-
Vorgänge zerstört:
• 270er-Reihe
• 370er-Reihe
Gehen Sie vor dem Wiederherstellen wie folgt vor:
1. Überprüfen Sie mit dem Automation License Manager und ProSave, ob auf dem
Bediengerät License Keys vorhanden sind.
2. Übertragen Sie die vorhandenen License Keys vom Bediengerät
Nach dem Wiederherstellen übertragen Sie die License Keys wieder auf das Bediengerät.

Ungültige Lizenz nach Zeitzonenwechsel


Die installierten Lizenzen funktionieren nicht mehr, wenn Sie auf einem PC die Zeitzone
folgendermaßen umstellen: von einer auf die volle Stunde bezogenen Zeitzone auf eine
Zeitzone, die sich nicht auf eine volle Stunde bezieht.
Um dieses Verhalten zu umgehen, deinstallieren Sie den License Key mit dem Automation
License Manager mit einer Zeitzoneneinstellung, die bei der Installation des License Keys
eingestellt war.
Beispiel: Sie möchten das Bediengerät aus der Zeitzone "GMT +3:00" in der Zeitzone "GMT
+3:30" einsetzen.
1. Deinstallieren Sie den License Key mit der Zeitzoneneinstellung "GMT +3:00".
2. Ändern Sie die Zeitzoneneinstellungen entsprechend auf Ihrem PC.
3. Installieren Sie den License Key.
Das Verhalten betrifft nicht die Trial License.

Defekte Lizenz
Eine Lizenz ist in folgenden Fällen defekt:
• Wenn der License Key auf dem Ablageort nicht mehr zugänglich ist.
• Wenn der License Key beim Übertragen auf das Ziellaufwerk verschwindet.

Installation
36 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.5 Umgang mit Lizenzen und License Keys

Hinweis
Wenn Sie das Systemdatum auf einen früheren Zeitpunkt zurücksetzen, werden alle Lizenzen
defekt.

Sie können die defekte Lizenz mithilfe von Automation License Manager reparieren lassen.
Benutzen Sie dazu die Funktion "Wiederherstellen" bzw. den "Wiederherstellen-Assistenten"
des Automation License Manager. Für die Wiederherstellung nehmen Sie Kontakt mit
dem Customer Support auf. Nähere Hinweise hierzu finden Sie im Internet unter: http://
support.automation.siemens.com (http://support.automation.siemens.com)

Hinweis
Ein störungsfreier Betrieb von Runtime ist auch bei fehlender bzw. defekter Lizenz sichergestellt.
In kurzen Zeitabständen weist Sie das System mit einer Meldung auf den nicht lizenzierten
Modus hin.

Microsoft SQL Server


Für die Nutzung der Datenbank Microsoft SQL Server ist eine Lizenz erforderlich. Diese Lizenz
liegt bei einer lizenzrechtlich ordnungsgemäßen Installation von WinCC vor.
Der mit der Installation von WinCC lizenzierte SQL Server darf nur in Verbindung mit WinCC
eingesetzt werden.
Der Einsatz für andere Zwecke erfordert eine zusätzliche Lizenz. Dazu gehören z. B.:
• Einsatz für eigene Datenbanken
• Einsatz für Fremdapplikationen
• Einsatz von SQL Zugriffsmechanismen, die nicht über WinCC zur Verfügung gestellt werden
Deinstallation
Nach der Deinstallation von WinCC müssen Sie die SQL-Server-Instanz "WinCC" deinstallieren.
Wählen Sie unter “Systemsteuerung > Software" den Eintrag "Microsott SQL Server 20..” zur
Deinstallation.

Siehe auch
Lizenzierung von STEP 7 und WinCC (Seite 13)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 37
Lizenzierung
3.6 Lizenzierung von Bediengeräten

3.6 Lizenzierung von Bediengeräten


Nicht PC-basierte Bediengeräte werden mit Runtime-Lizenzen ausgestattet. Ein License Key für
den Runtimebetrieb ist nicht erforderlich.
Zu einer Option für nicht PC-basierte Bediengeräte kann eine Lizenz erforderlich sein. Der
License Key der jeweiligen Lizenz schaltet jeweils eine Option zur Nutzung frei.

License Key
Um nicht PC-basierte Bediengeräte mit License Keys lizenzieren zu können, ist das Add-On
"SIMATIC HMI License Manager Panel Plugin" notwendig.
Das WinCC Setup installiert standardmäßig dieses Add-On. Das License Manager Panel Plugin
öffnen Sie im Automation License Manager über den Menübefehl "Bearbeiten > Zielsystem
verbinden > Bediengerät verbinden".
Wenn WinCC nicht installiert ist, ist eine Installation von ProSave 7.2 oder höher notwendig.

Hinweise zum Umgang mit Lizenzen


• Weitere Informationen zur Handhabung der Lizenzen finden Sie in der Hilfe des
Automation License Manager.
• Vergewissern Sie sich, bevor Sie mit Lizenzierung beginnen, dass das Bediengerät
mindestens mit einem aktuellen Stand des Betriebssystems ausgestattet ist. Gegebenenfalls
aktualisieren Sie das Betriebssystem mit ProSave.
• Der Lizenznehmer bestätigt weiterhin, dass die Software (SW) von der Microsoft Corporation
oder Tochtergesellschaften lizenzierte Software beinhaltet. Hiermit stimmt der
Lizenznehmer zu, an die Geschäftsbedingungen des beigefügten Lizenzvertrags zwischen
Microsoft SQL Server und Endabnehmer gebunden zu sein und diese zu erfüllen.

Nicht lizenzierter Modus


Die Runtime-Optionen sind ohne gültige Lizenz vorübergehend ohne Einschränkung der
Funktionalität nutzbar. Der nicht lizenzierte Modus wird alle 10 Minuten durch ein
quittierpflichtiges Fenster angezeigt.

Installation
38 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.7 Lizenzierung von WinCC Runtime auf PC-basierten Bediengeräten

3.7 Lizenzierung von WinCC Runtime auf PC-basierten


Bediengeräten

License Key
Bei PC-basierten Bediengeräten benötigen Sie für Folgendes einen License Key:
• WinCC Runtime, z. B. mit 128 Variablen
• WinCC Optionen
Lizenzen für die WinCC Optionen übertragen Sie nach der Installation mit dem Automation
Licence Manager.

Hinweis
Nur mit einem gültigen Certificate of License, entsprechend der darin genannten Version, ist der
produktive Betrieb der Software zulässig.

Um WinCC Runtime zu lizenzieren, benötigen Sie die entsprechende, neue Lizenz.


Die Runtime-Lizenzen von WinCC flexible 2008 und von WinCC V7 können Sie mit einer
Upgrade Lizenz auf WinCC Runtime hochrüsten.

Hinweise zum Umgang mit Lizenzen


• Wenn Sie von einer älteren Version auf die aktuelle Version hochrüsten, benötigen Sie neue
Lizenzen für WinCC Runtime.
• Der Lizenznehmer bestätigt weiterhin, dass die Software (SW) von der Microsoft Corporation
oder Tochtergesellschaften lizenzierte Software beinhaltet. Hiermit stimmt der
Lizenznehmer zu, an die Geschäftsbedingungen des beigefügten Lizenzvertrages zwischen
Microsoft SQL Server und Endabnehmer gebunden zu sein und diese zu erfüllen.

Nicht lizenzierter Modus


WinCC Runtime und die Runtime-Optionen sind ohne gültige Lizenz uneingeschränkt nutzbar.
Der nicht lizenzierte Modus wird alle 10 Minuten durch ein quittierpflichtiges Fenster angezeigt.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 39
Lizenzierung
3.8 Lizenzierung WinCC Runtime asiatisch

3.8 Lizenzierung WinCC Runtime asiatisch

Einleitung
Wenn Sie WinCC Runtime in einer asiatischen Sprache verwenden, wird für die
Gültigkeitsprüfung der erforderlichen Lizenz zusätzlich ein Dongle eingesetzt.
Der Dongle wird ausgeliefert in Form eines zertifizierten USB-Sticks zusammen mit dem
erforderlichen Licence Key für WinCC Runtime Professional und WinCC Unified PC Runtime
asiatisch. Der License Key ist auf dem zertifizierten USB-Stick gespeichert.

Einsatz des Dongle für eine asiatische Runtime


Um ein WinCC-Projekt in einer asiatischen Sprache erfolgreich zu lizenzieren, übertragen Sie den
erforderlichen License Key mithilfe des "Automation License Manager" von dem zertifizierten
USB-Stick auf das Bediengerät.
Stecken Sie den USB-Stick in den USB-Anschluss des Bediengeräts. Der USB-Stick wirkt
während Runtime als Dongle. Der Dongle muss in Runtime immer im USB-Anschluss gesteckt
bleiben.
Wenn Sie den Dongle in Runtime entfernen, wechselt WinCC Runtime in den Demo-Modus.
Die für die asiatischen Märkte gelieferten USB-Sticks sind für den Dauereinsatz in
Produktionsanlagen zertifiziert. Den Inhalt können Sie daher nicht auf einen anderen USB-
Datenträger kopieren oder transferieren.
Bei Verlust oder Defekt eines zertifizierten USB-Sticks benötigen Sie einen neuen,
zertifizierten USB-Stick.

Simulation eines WinCC-Projekts in einer asiatischen Sprache


Für die Simulation benötigen Sie dann ebenfalls einen zertifizierten USB-Stick als Dongle. Wenn
kein Dongle verfügbar ist, läuft die Simulation im Demo-Modus.

Installation
40 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Lizenzierung
3.9 STEP 7 ohne Lizenz für PC-CP

3.9 STEP 7 ohne Lizenz für PC-CP

Funktionen von STEP 7 für PC-CP


STEP 7 für PC-CP ist eine vollständige STEP 7Version, die ohne Lizenz installiert wurde. In dieser
Version stehen Ihnen nur Konfigurations- und Diagnose-Möglichkeiten für folgende
Komponenten zur Verfügung:
• PC-CPs und Applikationen (OPC-Server) für PC-Stationen
• Switches SCALANCE X
• Router SCALANCE W / SCALANCE M
• Security-Module SCALANCE S
• PROFINET IO-Devices und PROFIBUS DP-Slaves
• IE/PB LINK PN IO, IWLAN/PB LINK PN IO
• Reader (RFID) und optische Lesegeräte (MV)
SIMATIC-Stationen und WinAC-Komponenten stehen nur in der Netz- und Topologie-Ansicht
zur Verfügung (keine Geräte-Ansicht). Programmierfunktionen stehen nicht zur Verfügung.

Informationssystem
Das in der STEP 7-Version für PC-CP vorhandene Informationssystem beschreibt den vollen
Funktionsumfang von STEP 7. Beachten Sie daher die Beschränkung auf die Funktionen zur
Konfiguration der zuvor genannten Gerätegruppen.

Auf Funktionsumfang von STEP 7 Professional hochrüsten


Mit der Installation von STEP 7 für PC-CP ist bereits der volle Funktionsumfang von STEP 7 auf
Ihrer Engineering-Station vorhanden, aber nur eingeschränkt nutzbar.
Durch eine nachträgliche Lizenzinstallation können Sie jederzeit auf die volle Funktionalität
von STEP 7 Professional hochrüsten. Eine erneute Installation ist nicht erforderlich. Zuvor
in STEP 7 für PC-CP angelegte Projekte können nach der Installation einer Lizenz ohne
Einschränkung weiterverwendet werden.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 41
Lizenzierung
3.9 STEP 7 ohne Lizenz für PC-CP

Installation
42 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Systemvoraussetzungen für die Installation 4
4.1 Hinweise zu den Systemvoraussetzungen

Systemvoraussetzungen für einzelne Produkte


Je nachdem, welche Produkte Sie installieren möchten, gelten unterschiedliche
Systemvoraussetzungen. Beachten Sie daher die individuellen Systemvoraussetzungen Ihrer
Produkte.
Möchten Sie mehrere Produkte installieren, berücksichtigen Sie bitte die
Systemvoraussetzungen des Produkts mit den höchsten Anforderungen.

Anzeigen von PDF-Dateien


Um mitgelieferte PDF-Dateien zu lesen, benötigen Sie einen PDF Reader, der das PDF-Format 1.7
unterstützt, z. B. Adobe (R) Reader Version 9.

Anzeigen der Welcome Tour


Um die Welcome Tour zum TIA Portal zu starten, benötigen Sie den Adobe (R) Flashplayer ab
Version 9.

Windows 10: Zeichensätze


Seit Windows 10 Update Version 1809 bietet Windows die Möglichkeit, Zeichensätze entweder
mit Administratorrechten für jeden Benutzer (Befehl "Für alle Benutzer installieren" im
Kontextmenü) oder benutzerspezifisch zu installieren. Um in WinCC Zeichensätze
uneingeschränkt nutzen und auf ein Bediengerät laden zu können, müssen Zeichensätze immer
mit Administratorrechten installiert werden.
Bitte beachten Sie, dass die Schaltfläche "Installieren" in der Ansicht eines Zeichensatzes nur
eine benutzerspezifische Installation durchführt.

Siehe auch
Hinweise zu Lizenzen (Seite 11)
Installation starten (Seite 83)
Installierte Software anzeigen (Seite 87)
Installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten (Seite 89)
Installierte Produkte reparieren (Seite 91)
Deinstallation starten (Seite 93)
FAQ (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109748887)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 43
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.2 Allgemeine Software- und Hardwarevoraussetzungen

4.2 Allgemeine Software- und Hardwarevoraussetzungen

Voraussetzungen für die Installation


Die folgende Tabelle zeigt die minimalen Software- und Hardwarevoraussetzungen, die für die
Installation mindestens erfüllt sein müssen:

Hardware/Software Voraussetzung
Prozessor Intel® Core™ i3, 2.30 GHz oder vergleichbar
RAM 8 GB
Festplatte S-ATA mit mindestens 20 GB verfügbarem Speicherplatz
Netzwerk Ab 100 Mbit
Bildschirmauflösung 1024 x 768
Betriebssysteme * Windows 10 (64 Bit)
• Windows 10 Home Version 22H2**
• Windows 10 Professional Version 22H2
• Windows 10 Enterprise Version 21H2
• Windows 10 Enterprise Version 22H2
• Windows 10 Enterprise 2016 LTSC
• Windows 10 Enterprise 2019 LTSC
• Windows 10 Enterprise 2021 LTSC
Windows 11 (64 Bit)
• Windows 11 Home Version 21H2**
• Windows 11 Home Version 22H2**
• Windows 11 Professional Version 21H2
• Windows 11 Professional Version 22H2
• Windows 11 Enterprise 21H2
• Windows 11 Enterprise 22H2
Windows Server (64 Bit)
• Windows Server 2016 Standard (Vollinstallation)
• Windows Server 2019 Standard (Vollinstallation)
• Windows Server 2022 Standard (Vollinstallation)

* Inklusive aller Security Updates bis zum Microsoft Security Bulletin Summary für August
2023 (MS23-AUG). Weitere Informationen zu den Betriebssystemen finden Sie in der Hilfe zu
Microsoft Windows oder auf der Homepage von Microsoft.
** Nur für Basic-Editionen
Möglicherweise unterstützen bestimmte Produkte weitere Versionen von Windows.
Weitere Informationen dazu finden Sie bei den produktspezifschen Systemvoraussetzungen
oder Sie überprüfen die Kompatibiltät mit dem Kompatibilitäts-Tool. Das Kompatibilitäts-
Tool finden Sie im Internet unter https://support.industry.siemens.com/compatool/ (https://
support.industry.siemens.com/compatool/).

Installation
44 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.2 Allgemeine Software- und Hardwarevoraussetzungen

Empfohlene PC-Hardware
Die folgende Tabelle zeigt die empfohlenen Hardwarevoraussetzungen:

Hardware/Software Voraussetzung
Rechner SIMATIC IPC MD-57A (oder vergleichbarer PC)
Prozessor Intel® Core™ i5 -12600HE Processor (16 Threads, 18 MB Cache, bis zu 4.50 GHz)
RAM 16 GB oder mehr (für große Projekte 32 GB)
Festplatte SSD mit mindestens 50 GB verfügbarem Speicherplatz
Netzwerk 1 GBit (für Multiuser)
Bildschirm 15,6" Full HD Display (1920 x 1080 oder größer)

Unterstützte Virtualisierungsplattformen
Sie können die Softwarepakete "SIMATIC STEP 7" und "SIMATIC WinCC" in einer virtuellen
Maschine installieren. Verwenden Sie dazu eine der folgenden Virtualisierungsplattformen in
der angegebenen oder einer neueren Version:
• VMware vSphere Hypervisor (ESXi) 6.7 oder höher
• VMware Workstation 12.5.5 (nur WinCC)
• VMware Workstation 15.5.0 oder höher
• VMware Player 12.5.5 (nur WinCC)
• VMware Player 15.5.0 oder höher
• Microsoft Hyper-V Server 2019 oder höher
Für diese Virtualisierungsplattformen werden die folgenden Host- und Gast-Betriebssysteme
empfohlen:

Betriebssystem VMware vSphere Hyper‐ VMware Worksta‐ VMware Player Microsoft Hyper-
visor (ESXi) tion V
Windows Server 2016 Standard (Voll‐ G - - G
installation)
Windows Server 2019 Standard (Voll‐ G - - H/G
installation)
Windows Server 2022 Standard (Voll‐ G - - H/G
installation)
Windows 10 Enterprise 2016 LTSC H/G H/G H/G G
Windows 10 Enterprise 2019 LTSC H/G H/G H/G G
Windows 10 Enterprise 2021 LTSC H/G H/G H/G G

H: als Host-Betriebssystem verwendbar


G: als Gast-Betriebssystem verwendbar
H/G: als Host- und Gast-Betriebssystem verwendbar
-: nicht als Host- oder Gast-Betriebssystem verwendbar

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 45
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.2 Allgemeine Software- und Hardwarevoraussetzungen

Hinweis
• Für die Gast-Betriebssysteme gelten dieselben Hardware-Anforderungen wie für die
jeweiligen TIA-Produkte selbst.
• Der Betreiber der Anlage muss dafür Sorgen, dass den Gast-Betriebssystemen ausreichend
Systemressourcen zur Verfügung gestellt werden.
• Für den Einsatz von HyperV-Server und ESXi wird die von den Herstellern zertifizierte
Hardware empfohlen.
• Bei der Verwendung von Microsoft Hyper-V ist das Anzeigen der erreichbaren Teilnehmer
nicht möglich.

Unterstützte Sicherheitsprogramme
Folgende Sicherheitsprogramme sind kompatibel zu "SIMATIC STEP 7 und "SIMATIC WinCC":
• Virenscanner:
– Symantec Endpoint Protection 14.3
– Trend Micro Apex One (Trend Micro Office Scan)
– McAfee Endpoint Security (ENS) 10.7 (Trellix)
– Windows Defender
– Qihoo 360 "Safe Guard 12.1" + "Virus Scanner"

Hinweis
Achten Sie darauf, dass Ihr Virenscanner und dessen Datenbanken immer auf dem aktuellen
Stand sind.
Die letzte Aktualisierung der Viren-Pattern erfolgte am 13.09.2023.
• Verschlüsselungssoftware:
– Microsoft Bitlocker
• Host-basiertes Intrusion Detection System:
– McAfee Application Control 8.3.6 (Trellix)

Siehe auch
Hinweise zu Lizenzen (Seite 11)
Installation starten (Seite 83)
Verfügbarkeit von Updates und Support Packages prüfen und installieren (Seite 95)
Installierte Software anzeigen (Seite 87)
Installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten (Seite 89)
Installierte Produkte reparieren (Seite 91)
Deinstallation starten (Seite 93)

Installation
46 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.3 Verwendung von hochauflösenden Monitoren

4.3 Verwendung von hochauflösenden Monitoren

Einführung
Beim Arbeiten mit dem TIA Portal haben Sie die Möglichkeit, hochauflösende Monitore zu
verwenden, z. B. 4K-Monitore. Um für diese Monitore die optimale Anzeige zu erhalten,
verwenden Sie möglichst die in Microsoft Windows unter den Bildschirmeinstellungen
empfohlene Skalierung. Das TIA Portal passt sich dabei bis zu einer Skalierung von 350 Prozent
an. Sie können im Dialog "Erweiterte Skalierungseinstellungen" im Bereich "Benutzerdefinierte
Skalierung" auch eine höhere Skalierung einstellen. Allerdings kann es dann zu unscharfen,
verzerrten oder sich überlagernden Texten und Grafiken kommen. Verwenden Sie daher die von
Microsoft Windows empfohlene Standardeinstellung.

Verwendung von mehreren Monitoren


Wenn Sie mehrere Monitore im Einsatz haben, startet das TIA Portal auf dem primären Monitor.
Dabei passt sich das TIA Portal an die jeweilige Auflösung an. Bei einem 4K-Monitor erfolgt diese
Anpassung bis zu einer Skalierung von 350 Prozent. Das ist die von Microsoft Windows
empfohlene Standardeinstellung. Verschieben Sie das TIA Portal oder einzelne Fenster auf einen
anderen Monitor, hängt es von der Auflösung dieses Monitors ab, wie die Anzeige aussieht.
Möglicherweise werden die Texte und Grafiken unscharf oder verzerrt dargestellt oder
überlagern sich. Für diesen Monitor erfolgt keine dynamische Skalierung. Das heißt, falls dieser
Monitor nicht den gleichen Skalierungsfaktor wie der primäre Monitor verwendet, kann die
zuvor eingestellte Skalierung für diesen Monitor unpassend sein. Stellen Sie in diesem Fall die
Skalierung wieder auf den empfohlenen Wert oder den Wert, der beim primären Monitor
eingestellt ist.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 47
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

4.4 Produktspezifische Besonderheiten

4.4.1 Installation von WinCC


Für die Installation müssen bestimmte Anforderungen an Betriebssystem und Software-
Konfiguration erfüllt sein.

Hinweis
WinCC ist grundsätzlich für den Betrieb in einer Domäne oder Arbeitsgruppe freigegeben.
Beachten sie jedoch, dass Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der Domäne die
Installation behindern können. Entfernen Sie in diesem Fall den Rechner vor der Installation von
Microsoft Message Queuing, Microsoft SQL Server und WinCC aus der Domäne. Melden Sie sich
an dem betreffenden Rechner lokal mit Administratorrechten an. Führen Sie die Installation
durch. Nach der erfolgreichen Installation können Sie den WinCC-Rechner wieder in die Domäne
aufnehmen. Wenn die Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der Domäne die
Installation nicht behindern, dann muss der Rechner während der Installation nicht aus der
Domäne entfernt werden.
Beachten sie, dass Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der Domäne auch den
Betrieb behindern können. Wenn Sie diese Einschränkungen nicht aufheben können, dann
betreiben Sie die WinCC-Rechner in einer Arbeitsgruppe.
Wenden Sie sich gegebenenfalls an den Domänen-Administrator.

4.4.2 Deinstallation von WinCC Unified

Deinstallation von WinCC


Wenn Sie bereits ein Update zu WinCC Unified V16 installiert haben und WinCC V17 installieren
möchten, gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie die Systemsteuerung.
2. Starten Sie die Deinstallation von SIMATIC WinCC Unified PC V16.0 UPDx.
3. Wählen Sie bei der Auswahl der Komponenten "SIMATIC WinCC Update 16.0 UPDx" zur
Deinstallation aus.
4. Nach Abschluss dieser Deinstallation, deinstallieren Sie alle gewünschten Komponenten von
WinCC V16 über das Installationsmedium.
Die Information befindet sich in der Readme unter „Wichtige Hinweise (WinCC Unified).

4.4.3 Installation von WinCC Runtime Unified


Für die Installation müssen bestimmte Anforderungen an Betriebssystem und Software-
Konfiguration erfüllt sein.

Installation
48 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

Installation in Domänen und Arbeitsgruppen


WinCC Unified ist grundsätzlich für den Betrieb in einer Domäne oder Arbeitsgruppe frei
gegeben.
Beachten Sie jedoch, dass Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der Domäne
die Installation behindern können. Entfernen Sie in diesem Fall den Rechner vor der
Installation von WinCC Unified und Microsoft SQL Server aus der Domäne. Melden Sie sich
an dem betreffenden Rechner lokal mit Administratorrechten an. Führen Sie die Installation
durch. Nach der erfolgreichen Installation können Sie den WinCC-Rechner wieder in die
Domäne aufnehmen. Wenn die Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der
Domäne die Installation nicht behindern, muss der Rechner während der Installation nicht
aus der Domäne entfernt werden.
Beachten Sie, dass Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der Domäne auch
den Betrieb behindern können. Wenn Sie diese Einschränkungen nicht aufheben können,
betreiben Sie die WinCC-Rechner in einer Arbeitsgruppe.
Wenden Sie sich gegebenenfalls an den Domänen-Administrator.

Betrieb auf einem Netzwerk Server


Der Betrieb von WinCC Unified Runtime auf einem Netzwerk Server (z. B. Domain Controller, File-
Server, Namensdienst-Server, Router, Software Firewall, Media Server, Exchange Server) ist
nicht zulässig.

Windows Computername
Bevor Sie die WinCC-Installation starten, legen Sie den Windows-Computernamen fest.
Beachten Sie die Windows-Benennungsregeln.

Hinweis
Wie Sie nach einer nachträglichen Änderung des Computernamen vorgehen, ist in der
Installationsanleitung der WinCC Unified Runtime im Kapitel "Änderung des Computernamen
oder der IP-Adresse" beschrieben.

Folgende Zeichen sind im Computernamen nicht zulässig:


• .,;:!?"'^`~_
• +=/\|@*#$%&
• ()[]{}<>
• Leerzeichen
Bei der Vergabe der Windows-Computernamen beachten Sie Folgendes:
• Es darf nur Großschreibung verwendet werden.
• Das erste Zeichen muss ein Buchstabe sein.
• Die ersten 12 Zeichen des Computernamens müssen eindeutig sein.
• Der Computername darf maximal 15 Zeichen haben.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 49
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

Hardwarevoraussetzungen für die Installation


Die folgende Tabelle zeigt die minimalen Hardwarevoraussetzungen, die für die Installation
erfüllt sein müssen:

Hardware Voraussetzung
Prozessortyp Intel Core i3
RAM 4 GB
Freier Festplattenspeicher 10 GB, 8 GB CF

Softwarevoraussetzungen für die Installation


Betriebssystem

Software Konfiguration Bemerkungen


Windows 10 Pro Windows 10 Pro Version 1909 (OS Build 18363) 64-Bit
Windows 10 Pro Version 2004 (OS Build 19041)
Windows 10 Pro Version 2009/20H2 (OS Build
19042)
Windows 10 Pro Version 21H1 (OS Build 19043)
Windows 10 Pro Version 21H2 (OS Build 19044)
Windows 10 Enterprise Windows 10 Enterprise Version 1909 (OS Build
18363)
Windows 10 Enterprise Version 2004 (OS Build
19041)
Windows 10 Enterprise Version 2009/20H2 (OS
Build 19042)
Windows 10 Enterprise Version 21H1 (OS Build
19043)
Windows 10 Enterprise Version 21H2 (OS Build
19044)
Windows 10 IoT Enterprise Windows 10 Enterprise 2016 LTSB (OS Build
LTSB 14393) (Test for IPC)
Windows 10 Enterprise 2019 LTSC (OS Build
17763) (Test for IPC)
Windows 10 Enterprise 2021 LTSC (OS Build
19044) (Test for IPC)
Windows 11 Windows 11 Home Version 21H2 (OS Build 22000) 64-Bit
Windows 11 Pro Windows 11 Pro Version 21H2 (OS Build 22000)
Windows 11 Enterprise Windows 11 Pro Version 21H2 (OS Build 22000)
Windows Server 2016 Stan‐ Full Installation 64-Bit
dard
Windows Server 2019 Stan‐
dard
Windows Server 2022 Stan‐
dard

Installation
50 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

Hinweis
Anzahl unterstützter Clients und Verbindungen
Die Desktop-Betriebssysteme unterstützen maximal 5 Clients. Bei den Server-Betriebssystemen
können sich mehr als 5 Clients mit dem Server verbinden.
Windows limitiert die Anzahl der eingehenden Verbindungen auf Desktop-Betriebssystemen
auf 20. Dies limitiert die Anzahl der möglichen Zugriffe auf Runtime.

Kompatible Browser

Betriebssystem Browser
Microsoft Windows • Google Chrome
• Microsoft Edge
• Mozilla Firefox, Mozilla Firefox ESR
Android • Google Chrome
• Firefox
• Edge
iOS, Mac • Safari
• Google Chrome
• Firefox
• Edge

Weiterführende Informationen zur Verwendung der Browser erhalten Sie in der Liesmich
SIMATIC Unified PC im Kapitel "Internet-Browser für WinCC Unified PC".
Windows-spezifische Softwareeinstellungen für IIS (Internet Information Services)
Bei der Installation der WinCC Runtime Unified werden für IIS folgende Einstellungen in
Windows automatisch aktiviert:
• HTTP-Fehler
• HTTP-Umleitung
• Standarddokument
• Statischer Inhalt
• .NET- Erweiterbarkeit 3.5
• ASP
• ASP.NET 4.5
• ISAPI-Erweiterungen
• ISAPI-Filter
• Komprimierung dynamischer Inhalte
• Komprimierung statischer Inhalte
• Anforderungsfilterung

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 51
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

Tabelle 4-1 Weitere Software-Voraussetzungen

Thema Version / Einstellung Bemerkung


Web-Browser Der Browser muss HTML 5 unterstützen.
Benutzerrechte für Administrationsrechte
die Installation
SIMATIC NET V18 Damit Sie Runtime Unified mit mehr
als 10 Verbindungen betreiben kön‐
nen, benötigen Sie diese Lizenz.

Vorher installierte Versionen von WinCC Unified PC Runtime


Die Installation von Unified PC Runtime V18 ist möglich auf Geräten, für die gilt:
• Kein Unified PC Runtime installiert, oder
• WinCC Unified PC Runtime V17 installiert
Die V17 Installation darf nicht von V16 hochgerüstet worden sein.

Ports
Bei Verwendung einer Windows Firewall richtet die WinCC Unified Runtime Installationsroutine
folgende Ports ein:
• HTTPS: 443
• Network Discovery (IS): 137
• Totally Integrated Automation Administrator: 8888
• UMC AttachAgent: 4002
• OPC UA Discovery: 4840
Wenn Ihr System eine andere Firewall-Lösung verwendet, stellen Sie sicher, dass die Ports
entsprechend eingerichtet werden.
Eine Liste der von Unified Runtime verwendeten Ports finden Sie in der Anwenderhilfe
Liesmich SIMATIC Unified PC im Kapitel "Security-Hinweise".

Hinweis
HTTP-Port sperren
Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, am IIS-Server Port 80 zu deaktiveren:
1. Starten Sie auf dem Unified PC "Internetinformationsdienste (IIS)-Manager".
2. Klicken Sie rechts "Default Web Sites".
3. Wählen Sie "Entfernen" oder "Website verwalten > Beenden".

Installation
52 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

Hinweis
Blockierte Ports nach Aktualisierung oder Hochrüstung des Betriebssystems
Die Aktualisierung oder Hochrüstung des Betriebssystems des Unified PCs, z. B. von Windows
Server 2016 auf Windows Server 2019, kann die Firewall-Einstellungen ändern. In der Folge
können die OPC UA-Ports blockiert sein.
Starten Sie in dem Fall das Siemens-Werkzeug “Security Controller“ und führen
Sie “Einstellungen wiederherstellen“ aus.

Virtualisierung
Sie können das Softwarepaket "SIMATIC WinCC Runtime Unified" in einer virtuellen Maschine
installieren. Folgende Virtualisierungssysteme wurden getestet:
• VMware vSphere Hypervisor (ESXi) 6.7 (oder höher)
• VMware Workstation 12.5.5 und VMware Workstation 15.5.0 (oder höher)
• VMware Player 12.5.5 und VMware Player 15.5.0 (oder höher)
• Microsoft Hyper-V Server 2019 (oder höher)
In einer Virtualisierungsplattform können alle frei gegebenen Betriebssysteme als Host-
Betriebssystem verwendet werden.
Voraussetzung
Die Leistungsdaten der virtuellen Rechner müssen den Mindestanforderungen von WinCC-
Clients entsprechen.

Hinweis
• Beachten Sie, dass Terminal- und PLC-Netzwerke durch separate Netzwerkkarten auf dem
Host-System getrennt sind (dezidierte, physikalisch getrennte Netzwerkkarten).
• Für die Gast-Betriebssysteme gelten dieselben Hardware-Anforderungen wie für die
jeweiligen TIA-Produkte selbst.
• Der Betreiber der Anlage muss dafür sorgen, dass den Gast-Betriebssystemen ausreichend
Systemressourcen zur Verfügung gestellt werden.
• Für den Einsatz von HyperV-Server und ESXi empfehlen die Hersteller zertifizierte Hardware.

Unterstützte Sicherheitsprogramme
Folgende Sicherheitsprogramme sind kompatibel zu Unified Runtime:

Virenscanner Symantec Endpoint Protection 14.3


McAfee Endpoint Security (ENS) 10.6 und 10.7
Trend Micro Office Scan 14.0
Windows Defender (als Teil des Windows-Betriebssystems)
Qihoo 360 "Safe Guard 12.1" + "Virus Scanner"

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 53
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

Whitelisting McAfee Application Control 8.3.3


Festplattenverschlüsselung Microsoft bit-locker (als Teil des Windows-Betriebssystems)

Grundsatz
Der Einsatz eines Virenscanners darf den Prozessbetrieb einer Anlage nicht beeinträchtigen.
Regeln für lokale Virenscanner (Virenscan-Clients)
• Integrierte Firewall der Virenscanner
In WinCC Unified wird die verwendete lokale Windows-Firewall über den SIMATIC Security
Control parametriert. Die integrierte Firewall der Virenscanner dürfen Sie nicht installieren
bzw. aktivieren.
• Manueller Scan
Einen manuellen Scan dürfen Sie nicht durchführen, während die Runtime in Betrieb ist.
Führen Sie diesen Scan in regelmäßigen Abständen auf allen Anlagen-PCs durch, z. B.
während eines Wartungsintervalls.
• Automatischer Scan
Beim automatischen Scan reicht es aus, den eingehenden Datenverkehr zu durchsuchen.
• Zeitgesteuerter Scan
Den zeitgesteuerten Scan dürfen Sie nicht durchführen, während die Runtime in Betrieb ist.
• Patternupdate
Das Patternupdate der Virenscan-Clients (die Anlagen-PCs, die auf Viren geprüft werden)
erfolgt vom übergeordneten Virenscan-Server (der Anlagen-PC, der die Virenscan-Clients
zentral verwaltet).
• Dialoge
Um den Prozessbetrieb nicht zu beeinträchtigen, darf auf den Virenscan-Clients keine
Dialogmeldung angezeigt werden.
• Laufwerke
Ausschließlich die lokalen Laufwerke werden gescannt, um überschneidende Scans auf
Netzwerk-Laufwerken zu verhindern.
Übernehmen Sie sonst die Defaulteinstellungen.
Was wird sichergestellt?
Der eingehende Datenverkehr wird auf Viren geprüft. Die Beeinträchtigung des
Prozessbetriebs wird minimiert.

Hinweis
Achten Sie beim Einsatz eines Virenscanners darauf, dass der Rechner über genügend System-
Ressourcen verfügt.

Installation
54 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

Unterstützte Datenbanktypen
Folgende Datenbanktypen werden von SIMATIC WinCC Unified PC unterstützt:

Bediengerät Unterstützter Datenbanktyp


SIMATIC WinCC Unified PC SQLite
Microsoft SQL

Microsoft SQL für Unified PC


WinCC Unified PC verwendet SQLite als voreingestellten Datenbanktyp. Für die Verwendung von
Microsoft SQL stellt das System eine Installationsoption mit einem Setup-Paket zur Verfügung.
• Nach der Installation von Microsoft SQL ist keine Archivierung mit SQLite möglich.
• Bestehende SQLite-Dateien bleiben erhalten, sind aber nicht über Runtime erreichbar.
• Für SQLite kann kein Back-up erstellt werden.
Ab TIA Portal V17 wird Microsoft SQL Server 2017 verwendet. Das SQL-Management Studio
ist nicht länger Bestandteil des Microsoft SQL Server-Installationspakets und ist daher nicht
in der Totally Integrated Automation Portal-Installation enthalten. Bei Bedarf können Sie SQL
Management Studio separat installieren.
Um sichere SQL-Server Verbindungen aufzubauen, beachten Sie die Hinweise in den
Dokumenten von Microsoft:
• Server Network Configuration
• Enable encrypted connections to the Database Engine

4.4.4 Installation von WinCC Runtime Professional


Für die Installation müssen bestimmte Anforderungen an Betriebssystem und Software-
Konfiguration erfüllt sein.

Installation in Domänen und Arbeitsgruppen


WinCC ist grundsätzlich für den Betrieb in einer Domäne oder Arbeitsgruppe freigegeben.
Beachten Sie jedoch, dass Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der Domäne
die Installation behindern können. Entfernen Sie in diesem Fall den Rechner vor der
Installation von Microsoft Message Queuing, Microsoft SQL Server und WinCC aus der
Domäne. Melden Sie sich an dem betreffenden Rechner lokal mit Administratorrechten an.
Führen Sie die Installation durch. Nach der erfolgreichen Installation können Sie den WinCC-
Rechner wieder in die Domäne aufnehmen. Wenn die Domänen-Gruppenrichtlinien und
Einschränkungen der Domäne die Installation nicht behindern, muss der Rechner während
der Installation nicht aus der Domäne entfernt werden.
Beachten Sie, dass Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der Domäne auch
den Betrieb behindern können. Wenn Sie diese Einschränkungen nicht aufheben können,
betreiben Sie die WinCC-Rechner in einer Arbeitsgruppe.
Wenden Sie sich gegebenenfalls an den Domänen-Administrator.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 55
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

Betrieb auf einem Netzwerk Server


Der Betrieb von WinCC Runtime Professional auf einem Netzwerk Server (z. B. Domain
Controller, File-Server, Namensdienst-Server, Router, Software Firewall, Media Server, Exchange
Server) ist nicht zulässig.

Windows Rechnername
Ändern Sie den Windows Rechnernamen nach der WinCC-Installation nicht.
Wenn Sie den Windows Rechnernamen ändern, müssen Sie den SQL-Server deinstallieren
und neu installieren.
Folgende Zeichen sind im Rechnernamen nicht zulässig:
• .,;:!?"'^´`~_
• +=/\¦@*#$%&§°
• ()[]{}<>
• Leerzeichen
Bei der Vergabe der Windows Rechnernamen beachten Sie Folgendes:
• Es darf nur Großschreibung verwendet werden.
• Das erste Zeichen muss ein Buchstabe sein.
• Die ersten 12 Zeichen des Rechnernamens müssen eindeutig sein.

Remote-Kommunikation aktivieren
Auf WinCC-Systemen ist die Remote-Kommunikation im Dialog "Simatic Shell" nach der
Installation standardmäßig deaktiviert. Für folgende Anwendungsfälle müssen Sie die Remote-
Kommunikation für die beteiligten Rechner aktivieren:
• Laden der Runtime auf einen anderen PC
• Client-Server-Kommunikation
• Redundantes System
• WinCC-Option "WebNavigator"
Wenn der WebNavigator-Client nicht auf dem gleichen Rechner läuft wie der WebNavigator-
Server, muss die Remote-Kommunikation aktiviert sein.
Um den Remote-Zugriff zu ermöglichen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie im Windows Explorer über das Kontextmenü von Simatic Shell die
Kommunikationseinstellungen.
2. Aktivieren Sie die Option "Remote Kommunikation".
3. Konfigurieren Sie die verschlüsselte Kommunikation im Netzwerk: Wählen Sie den PSK-
Schlüssel und den Port.
4. Wählen Sie den Netzwerkadapter sowie gegebenenfalls die Multicast-Einstellungen.

Installation
56 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

NTLMv1 und SMBv1 deaktivieren


Die Protokolle NTLMv1 und SMBv1 können deaktiviert werden. Die Deaktivierung der Protokolle
hat keinen Einfluss auf den Betrieb von WinCC Runtime Professional.

Hinweis
Sicherheitsrisiko durch NTLMv1 und SMBv1
Die Verwendung der Protokolle NTLMv1 und SMBv1 stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
Die Kommunikation im Netzwerk kann z. B. durch Man-in-the-Middle-Angriffe kompromittiert
werden.

Abhängig vom Betriebssystem unterscheidet sich das Vorgehen zur Deaktivierung der
Protokolle.

4.4.5 Deinstallation einer SQL-Instanz

Inhalt
Mit der Installation von WinCC V19 wird eine neue Microsoft SQL Server 2019 Instanz installiert.
Wenn Sie bereits eine Version von WinCC Runtime Professional installiert hatten, haben Sie
folgende Möglichkeiten:
• Installieren Sie zuerst WinCC Runtime Professional V19, bevor Sie die Installation von WinCC
Professional V19 beginnen.
• Deinstallieren Sie ältere Instanzen von "WINCC" des SQL Servers.

Hinweis
Durch eine Deinstallation von WinCC Runtime Professional oder von WinCC Professional wird die
Instanz des SQL-Servers nicht deinstalliert.

Deinstallation einer SQL-Instanz


1. Öffnen Sie die Systemsteuerung.
2. Klicken Sie auf "Programm deinstallieren".
3. Wählen Sie in der Liste der installierten Programme die zu deinstallierende Version von
Microsoft SQL Server und klicken Sie auf "Deinstallieren/ändern".
4. Klicken Sie im Dialog auf "Entfernen".
5. Wählen Sie im Dialog "Instanz auswählen" die Instanz "WINCC" und klicken Sie auf "Weiter".
6. Klicken Sie im Dialog "Funktionen auswählen" auf "Alles auswählen" und anschließend auf
"Weiter".
7. Klicken Sie im Dialog "Funktionsregeln" auf "Weiter".

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 57
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

8. Klicken Sie im Dialog "Bereit zur Deinstallation" auf "Entfernen".


9. Klicken Sie nach Abschluss der Deinstallation im Dialog "Abgeschlossen" auf "Schließen".
Das Vorgehen zur Deinstallation einer anderen Version der Instanz des SQL Servers ist
vergleichbar.

4.4.6 Hinweise zur Installation des TIA Portal Teamcenter Gateway

Einführung
Sie können das TIA Portal Teamcenter Gateway wie folgt installieren:
• Zusammen mit der Installation des TIA Portals
Hinweis
Für die Serverinstallation werden Administratorrechte benötigt.

Installation
58 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

Voraussetzungen für die Installation


Auf Ihrem Computer muss/müssen
• Teamcenter Rich Application Client (nachfolgend "RAC" genannt) oder Teamcenter Client
Communication System (TCCS) Version 11.2 oder höher installiert sein.
Hinweis
Wenn Sie die Installation von TCCS als "Standalone"-Installation durchgeführt haben, müssen
Sie auch "Microsoft Visual C++ 2013 – Redistributable" installieren. Damit stellen Sie sicher,
dass Sie eine Verbindung zwischen dem TIA Portal und TIA Portal Teamcenter Gateway
möglich ist.

• eine Verbindung von FCC/FMS (FileClientCache/FileManagementSystem) zum "Teamcenter


Server 11.2 oder höher" bestehen.
Hinweis
• Prüfen Sie nach einer Nachinstallation oder einem Neustart, ob eine Verbindung von
FCC/FMS (FileClientCache/FileManagementSystem) zum "Teamcenter Server 11.2 oder
höher" besteht.
• Prüfen Sie nach einer Nachinstallation oder einem Neustart die Registrierungsschlüssel.
Weitere Informationen zur Überprüfung der Registrieungsschlüssel finden Sie in der
Online-Hilfe "TIA Portal Teamcenter Gateway" im Abschnitt "TIA Portal Teamcenter
Gateway installieren und deinstallieren" > "TIA Portal Teamcenter Gateway Installation
prüfen".
• Prüfen Sie nach einer Nachinstallation oder einem Neustart, ob Sie einen Elementtypen
in Teamcenter speichern können und ob Sie der Element-Revision ein Dataset hinzufügen
können. Weitere Informationen zum Speichern von Elementtypen finden Sie in der
Online-Hilfe "TIA Portal Teamcenter Gateway" im Kapitel "TIA Portal-Projekte mit dem TIA
Portal Teamcenter Gateway verwalten" im Abschnitt "TIA Portal-Projekt als neues Element
in Teamcenter speichern".
• Prüfen Sie nach einer Nachinstallation oder einem Neustart, ob ein Dateitransfer vom
Teamcenter Rich Application Client zum Teamcenter Server möglich ist.

• Auf dem Teamcenter Server, muss das mitgelieferte Datenmodell, bestehend aus mehreren
Dateien, installiert sein.

Installation des TIA Portal Teamcenter Gateway - Datenmodells


Die Installation des mitgelieferten TIA Portal Teamcenter Gateway - Datenmodells muss mit dem
"Environment Manager" erfolgen.
Die Beschreibung zur Installation finden Sie auf der Produkt-DVD im Verzeichnis
"\Support\Teamcenter_11\ServerSetupDocument\".

Gleiche TIA Portal-Versionen bei der Installation


Achten Sie bei der Installation von verschiedenen TIA Portal-Produkten darauf, dass Sie für die
Installation die gleichen Stände der Service Packs und Updates verwenden.
Wenn Sie also z. B. TIA Portal V14 oder höher installiert haben, müssen Sie auch das TIA
Portal Teamcenter Gateway V14 oder höher installieren.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 59
Systemvoraussetzungen für die Installation
4.4 Produktspezifische Besonderheiten

Installationspfad
Verwenden Sie keine Unicode-Zeichen (z. B. chinesische Schriftzeichen) im Installationspfad.

Virenscanner
Während der Installation ist es notwendig, dass auf bereits installierte Dateien lesend und
schreibend zugegriffen werden kann. Einige Virenscanner verhindern dies. Daher wird
empfohlen, während der Installation des TIA Portal Teamcenter Gateway den Virenscanner zu
deaktivieren und erst danach wieder zu aktivieren.

Installation
60 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Übersicht über Prozesse und Services von TIA
Portal-Komponenten 5
Bei der Installation des TIA Portals oder Komponenten des TIA Portals werden weitere Prozesse
und Services mitinstalliert.
Die folgenden Tabellen bieten eine Übersicht über diese Prozesse, die zugehörigen Services
und jeweiligen Funktionen:

Tabelle 5-1 Automation License Manager

Prozess Zugehöriger Service Funktion


almsrv64x.exe almservice Lizenzmanagement-Service / Hauptpro‐
zess
almsrvbubble64x.exe - Prozess für Tray Icon Info-Bubbles
almgui64x.exe - Grafische Benutzeroberfläche des Auto‐
mation License Managers

Tabelle 5-2 TIA Administrator

Prozess Zugehöriger Service Funktion


almsrv64x.exe almservice Lizenzverwaltungs-Service
node.exe SiemensAwb Hostprozess der TIA Administrator Web‐
site
TiaAdminNotifier.exe - Anwenderbenachrichtigung und Tray
Icon des TIA Administrators

Tabelle 5-3 ProSave

Prozess Zugehöriger Service Funktion


PTProSave.exe - ProSave, grafische Benutzeroberfläche
Hauptprozess
S7TraceService64x.exe S7TraceServiceX S7Dos betreffendes Tracing
s7oiehsx64.exe s7oiehsx64 S7Dos Helper Service
s7epasrv64x.exe - Event- und Parameterhandling
s7oPNDiscoveryx64.exe SIMATIC PnDiscovery Service PN Discovery (Erreichbarkeit via PN-Ge‐
rätename)
TraceConceptX.exe TraceConceptX S7Dos betreffendes Tracing
ALMPanelPlugin.exe - Plugin zur Kommunikation mit dem Au‐
tomation License Manager
- S7DOS SCP Remote Wird mitinstalliert, ist jedoch nur bei
Cloud Connector aktiv
CommunicationSettings.exe - Einstellung von Zugriffspunkten

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 61
Übersicht über Prozesse und Services von TIA Portal-Komponenten

Tabelle 5-4 WinCC Audit Viewer

Prozess Zugehöriger Service Funktion


AuditViewer.exe - WinCC Audit Viewer Hauptprozess

Tabelle 5-5 Migration Tool

Prozess Zugehöriger Service Funktion


Siemens.Automation.MigrationApplica‐ - Tool zur Umwandlung von WinCC- und
tion.exe Simatic Manager-Projekten in migrati‐
onsfähige Dateien

Tabelle 5-6 Port Configuration Tool (PCT)

Prozess Zugehöriger Service Funktion


Siemens.Simatic.Pct.ApplicationLo‐ - Hauptprozess des Port Configuration
ader.exe Tools (PCT)
s7oiehsx64.exe s7oiehsx64 S7Dos Helper Service
s7epasrv64x.exe - Event- und Parameterhandling
S7TraceService64x.exe S7TraceServiceX S7Dos betreffendes Tracing
s7oPNDiscoveryx64.exe SIMATIC PnDiscovery Service PN Discovery (Erreichbarkeit via PN-Ge‐
rätename)
TraceConceptX.exe TraceConceptX S7Dos betreffendes Tracing
s7elonls64.exe - Routing zwischen 32- und 64-bit-Appli‐
kationsteilen
CommunicationSettings.exe - Einstellung von Zugriffspunkten
- S7DOS SCP Remote Wird mitinstalliert, ist jedoch nur bei
Cloud Connector aktiv

Tabelle 5-7 Cloud Connector

Prozess Zugehöriger Service Funktion


CloudConfigurator.exe - GUI zur Konfiguration des Cloud Connec‐
tors
s7oiehsx64.exe s7oiehsx64 S7Dos Helper Service
s7epasrv64x.exe - Event- und Parameter-Handling
S7TraceService64x.exe S7TraceServiceX S7Dos betreffendes Tracing
s7oPNDiscoveryx64.exe SIMATIC PnDiscovery Service PN Discovery (Erreichbarkeit via PN-Ge‐
rätename)
TraceConceptX.exe TraceConceptX S7Dos betreffendes Tracing
CC.TunnelServiceHost.exe S7DOS SCP Remote Host des Tunnel-Services für den Cloud
Connector
CommunicationSettings.exe - Einstellung von Zugriffspunkten

Installation
62 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Übersicht über Prozesse und Services von TIA Portal-Komponenten

Tabelle 5-8 Projekt-Server

Prozess Zugehöriger Service Funktion


Siemens.Automation.Portal.Ser‐ prjserv TIA Portal Projekt-Server Hauptprozess
ver(.exe)
Siemens.Automation.Portal.Project.Ser‐ - TIA Portal Projekt-Server Hauptprozess
ver(.exe)
Siemens.Automation.Portal.Server.Con‐ - Oberfläche zur Konfiguration des Projekt-
figuration(.exe) Servers
Siemens.Automation.Portal.Server.Ad‐ - Oberfläche zur Administration des Pro‐
ministration(.exe) jekt-Servers
Siemens.Automation.ProjectServer.Ac‐ - Steuert die Zugriffsberechtigung des Ad‐
cessControl(.exe) ministrationstools

Tabelle 5-9 WinCC Runtime Advanced

Prozess Zugehöriger Service Funktion


ScsServer.exe - Zentrale Datenkommunikation
StartCenter.exe - Start Center, welches beispielsweise den
Start der Runtime erlaubt
HmiRTm.exe - Die WinCC-Advanced Runtime selbst
s7elonls64.exe - Routing zwischen 32- und 64-bit-Appli‐
kationsteilen
Miniweb.exe - Webinhalte der WinCC Runtime Advan‐
ced
CodeMeterCC.exe - Laufzeitservice des CodeMeters
CmWebAdmin.exe CmWebAdmin.exe Web-Administrator des CodeMeters
SmartServer.exe cortsmartserver Smart Server Hostprozess zur Remote-
Verbindung
CodeMeter.exe CodeMeter.exe CodeMeter-Lizenzierung zur Laufzeit
S7TraceService64x.exe S7TraceServiceX S7Dos betreffendes Tracing
s7oiehsx64.exe s7oiehsx64 S7Dos Helper Service
s7epasrv64x.exe - Event- und Parameter-Handling
s7oPNDiscoveryx64.exe SIMATIC PnDiscovery Service PN Discovery (Erreichbarkeit via PN-Ge‐
rätename)
- OpcEnum Service wird nur installiert, aber nicht
gestartet.

Tabelle 5-10 TIA Portal mit STEP 7 / WinCC Comfort / Advanced

Prozess Zugehöriger Service Funktion


CodeMeterCC.exe - Laufzeitservice des CodeMeters
Siemens.Automation.Portal.exe - Das TIA Portal selbst
Siemens.Automation.ObjectFrame.Fi‐ - Prozess zur Datenverwaltung bei TIA Por‐
leStorage.Server.exe tal-Projekten
Siemens.Automation.Diagnostics.Crash‐ - Prozess zur Erkennung von TIA Portal-
Detector.exe Crashes und Anzeige der Crash-Box

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 63
Übersicht über Prozesse und Services von TIA Portal-Komponenten

Prozess Zugehöriger Service Funktion


Siemens.Automation.Tra‐ Siemens Diagnostics Data Collector Ser‐ Prozess zur Eventdatensammlung
cing.ETW.EventCollector.Service‐ vice
Host.exe
s7oiehsx64.exe s7oiehsx64 S7Dos Helper Service
s7epasrv64x.exe - Event- und Parameter-Handling
CmWebAdmin.exe CmWebAdmin.exe Web-Administrator des CodeMeters
CodeMeter.exe CodeMeter.exe CodeMeter-Lizenzierung zur Laufzeit
S7TraceService64x.exe S7TraceServiceX S7Dos betreffendes Tracing
Siemens.Simatic.TelemetryConnec‐ Siemens Telemetry Connector Service Service zum Sammeln und Versenden
tor.WindowsService.exe von Telemetriedaten
s7oPNDiscoveryx64.exe SIMATIC PnDiscovery Service PN Discovery (Erreichbarkeit via PN-Ge‐
rätename)
TraceConceptX.exe TraceConceptX S7Dos betreffendes Tracing
IPCSecCom.exe umscsvc Kommunikation zu einem UMC-Server
um.Ris.exe - Basis-Executable von UMC
um.sso.exe - Single Sign-on bei UMC
um.ess.exe - Basis-Executable von UMC
S7otbxsx64.exe - S7Dos Block-Administration
- OpcEnum Service wird nur installiert, aber nicht
gestartet
- UMC Service Wird nur bei Benutzung von UMC / UMAC
genutzt

Tabelle 5-11 STEP 7 / Safety / WinCC Professional ES inkl. Simulation

Prozess Zugehöriger Service Funktion


CodeMeterCC.exe - Laufzeitservice des CodeMeters
Siemens.Automation.Portal.exe - Das TIA Portal selbst
Siemens.Automation.ObjectFrame.Fi‐ - Prozess zur Datenverwaltung bei TIA Por‐
leStorage.Server.exe tal-Projekten
Siemens.Automation.Diagnostics.Crash‐ - Prozess zur Erkennung von TIA Portal-
Detector.exe Crashes und Anzeige der Crash-Box
Siemens.Automation.Tra‐ Siemens Diagnostics Data Collector Ser‐ Prozess zur Eventdatensammlung
cing.ETW.EventCollector.Service‐ vice
Host.exe
s7oiehsx64.exe s7oiehsx64 S7Dos Helper Service
s7epasrv64x.exe - Event- und Parameterhandling
CmWebAdmin.exe CmWebAdmin.exe Web-Administrator des CodeMeters
CodeMeter.exe CodeMeter.exe CodeMeter-Lizenzierung zur Laufzeit
S7TraceService64x.exe S7TraceServiceX S7Dos betreffendes Tracing
Siemens.Simatic.TelemetryConnec‐ Siemens Telemetry Connector Service Service zum Sammeln und Versenden
tor.WindowsService.exe von Telemetriedaten
s7oPNDiscoveryx64.exe SIMATIC PnDiscovery Service PN Discovery (Erreichbarkeit via PN-Ge‐
rätename)
TraceConceptX.exe TraceConceptX S7Dos betreffendes Tracing

Installation
64 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Übersicht über Prozesse und Services von TIA Portal-Komponenten

Prozess Zugehöriger Service Funktion


IPCSecCom.exe umscsvc Kommunikation zu einem UMC-Server
um.Ris.exe - Basis-Executable von UMC
um.sso.exe - Single Sign-on bei UMC
um.ess.exe - Basis-Executable von UMC
S7otbxsx64.exe - S7Dos Block-Administration
CCDeltaLoader.exe CCDeltaLoader Zuständig für die Erkennung, ob ein Del‐
ta-Download möglich ist
RedundancyControl.exe RedundancyControl Zuständig für die Erkennung und Verwal‐
tung des Zustands der redundanten
WinCC-Partner
CCTextServer.exe CCTextServer Server zur Runtime-Anzeige von Texten
CCPerfMon.exe CCPerfMon WinCC STOBS, Überwachung von Sys‐
temparametern und WinCC-Prozessen
SCSFsX.exe SCSFsX WinCC File Service zwischen Clients und
Servern
CCRtsLoader_x64.exe CCRtsLoader WinCC RT Variablenhaushalt
CCSystemDiagnosticsHost.exe CCSystemDiagnosticsHost Host für die Anzeige von Systemdiagno‐
se
CcAlgRtServer.exe CCAlgRtServer WinCC Alarm Logging Runtime Server
CCArchiveManager.exe CCArchiveManagerService Management von WinCC-Archiven
CCRedundancyAgent.exe CCRedundancyAgent-Service Archivierungskomponente zur Verwal‐
tung und zum Abgleich der RT-Archive
CCTlgServer.exe CCTlgServer WinCC Tag Logging Server
CCUsrAcv.exe CCUsrAcv Zuständig für die Verwaltung von User-
Archiven
CCProfileServer.exe CCProfileServer Speicherung von RT-Persistenzdaten der
WinCC-Controls
sqlservr.exe MSSQL$WINCC SQL-Server für WinCC
CCAgent.exe CCAgent WinCC RT-Komponente für die Kommu‐
nikation zwischen WinCC-Stationen
CCEServer_x64.exe CCEServer WinCC RT-Komponente für die Kommu‐
nikation zwischen WinCC-Stationen
CCProjectMgr.exe CCProjectMgr WinCC Project Manager, Handling für
WinCC-Projekte
SDiagRT.exe - Systemdiagnose Datenkollektor
gscrt.exe - WinCC Global Script Runtime
PassDBRT.exe - Verwaltung von Anmeldedaten und
Passwörtern
CCUAImport.exe - WinCC RT User Archive Komponente, um
TIA Rezepte zu importieren
script.exe - WinCC RT C Scripting Komponente
PdlRt.exe - Grafische Runtime
SCSDistServiceX.exe SCS Distribution Service WinCC RT-Komponente für die Kommu‐
nikation zwischen WinCC-Stationen
SCSMX.exe SCSMonitor WinCC RT-Komponente für die Kommu‐
nikation zwischen WinCC-Stationen

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 65
Übersicht über Prozesse und Services von TIA Portal-Komponenten

Prozess Zugehöriger Service Funktion


sqlbrowser.exe SQLBrowser Microsoft SQL-Prozess (WinCC benutzt
den SQL-Server)
sqlwriter.exe SQLWriter Microsoft SQL-Prozess (WinCC benutzt
den SQL-Server)
CCDBUtils.exe CCDBUtils WinCC Komponente zur Verwaltung der
WinCC SQL-Datenbank
CCRemoteService.exe CCRemoteService WinCC Komponente zur Remote-Verwal‐
tung der WinCC SQL-Datenbank
sqlceip.exe SQLTELEMETRY$WINCC Microsoft SQL-Prozess (WinCC benutzt
den SQL-Server)
CCEClient_x64.exe CCEClient WinCC RT-Komponente für die Kommu‐
nikation zwischen WinCC-Stationen
RedundancyState.exe RedundancyState Clientseitige Überwachung der Zustän‐
de der WinCC-Server
CCPackageMgr.exe CCPackageMgr WinCC-Komponente zur Verwaltung der
Server Packages
CCNSInfo2Provider.exe CCNSInfo2Provider WinCC Komponente zum Browsen von
WinCC- / STEP 7-Variablen
Siemens.Simatic.Srm.RdpComp.Da‐ - SCADA RT Professional Compiler-Kompo‐
ta.ContextMgrX.exe nente
CCDmRuntimePersistence.exe - WinCC RT-Komponente zur Abgleich der
internen Variablen in redundanten Sys‐
temen
CCWriteArchiveServer.exe - Zuständig, um Archivdaten in die SQL-
Datenbank zu schreiben
(3 Instanzen: TLG-fast / TLG-slow / ALG)
CCLicenseService.exe CCLicenseService Zuständig für die Belegung und Freigabe
von Lizenzen
CCUCSurrogate.exe - WinCC RT Professional Anwendung für
das System Tray Icon in der Windows-
Taskleiste
Simulation.exe - WinCC RT Professional Variablensimula‐
tion
CCConfigStudio.exe - WinCC Config Studio ist eine Applikation
für die WinCC RT Professional Variablen‐
simulation
WinCCChnDiag.exe - WinCC Kanaldiagnose
- CCTMTimeSyncServer Wird bei redundantem Server zur Syn‐
chronisation von Zeitstempeln genutzt
- CcUaDAS WinCC OPC UA-Komponente
- CCOpcUaImporter WinCC OPC UA-Komponente
- CCAlgIAlarmDataCollector WinCC RT Professional Meldesystem
- SQLAgent$WINCC Microsoft SQL-Prozess (WinCC benutzt
den SQL-Server)

Installation
66 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Übersicht über Prozesse und Services von TIA Portal-Komponenten

Prozess Zugehöriger Service Funktion


- OpcEnum OPC Foundation-Komponente (WinCC
OPC); Service wird nur installiert, aber
nicht gestartet
- UMC Service Wird nur bei Benutzung von UMC / UMAC
genutzt

Tabelle 5-12 WinCC Advanced Runtime Simulation

Prozess Zugehöriger Service Funktion


HmiRTm.exe - Die WinCC-Advanced Runtime selbst
Miniweb.exe - Webinhalte der WinCC Runtime Advan‐
ced
SmartServer.exe cortsmartserver Smart Server Hostprozess zur Remote-
Verbindung
HmiRTmSim.exe - WinCC Advanced Variablensimulation

Tabelle 5-13 WinCC Unified Engineering-Paket

Prozess Zugehöriger Service Funktion


opcualds.exe UALDS OPC UA Local Discovery Service
mDNSResponder.exe OPCF Bonjour Service DNS-Namensauflösung
GfxWebBrowser.exe - Grafisches Rendering

Tabelle 5-14 WinCC Unified Simulation

Prozess Zugehöriger Service Funktion


WCCILS7pComDrv(.exe) - Prozess zur Kommunikation mit S7-1200
und S7-1500 Steuerungen
RTILtraceTool(.exe) TraceLogger_WinCC_Unified_PC Unified Simulation betreffendes Tracing
RTILtraceTool(.exe) TraceProfiler_WinCC_Unified_PC Unified Simulation betreffendes Tracing
w3wp(.exe) - IIS Process Worker, Hostprozess für Web‐
seiten
WCCILscs(.exe) WCCILScsService Siemens Communication Service, zu‐
ständig für die interne Datenkommuni‐
kation
WCCILpmon(.exe) - WinCC Process Monitoring
WCCILalg(.exe) - WinCC AlarmLogging, zuständig für die
Protokollierung von Alarmen
WCCILevent(.exe) - WinCC Event handling, zuständig für das
Handling von Events
GfxLicenseServer(.exe) - Zuständig für das Belegen und Freige‐
ben von Lizenzen
JobSchedulerHost(.exe) - Zuständig für das Scheduling von Auf‐
trägen
GfxRTS(.exe) - Aufbereitung der grafischen Runtime

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 67
Übersicht über Prozesse und Services von TIA Portal-Komponenten

Prozess Zugehöriger Service Funktion


WCCILSDAMgr(.exe) - System Diagnostics Manager, zuständig
für die Systemdiagnose-Informationen
OpennessManagerHost(.exe) - Host für den Openness-Manager
WCCILdist(.exe) - WinCC Unified Simulation Basisprozess
WCCILdata(.exe) - WinCC Unified Datamanager
WCCILals(.exe) - WinCC AlarmServer, zuständig für das
Empfangen und Quittieren von Alarmen
WCCILpaco(.exe) - WinCC Parameter Control
WCCILtlg(.exe) - WinCC TagLogging, zuständig für die
Protokollierung von Tags
WCCILs7(.exe) - Prozess zur Kommunikation mit S7-300
und S7-400 Steuerungen
umcd(.exe) UmclService UMS Basisprozess
idp(.exe) UmclIdpService UMS Basisprozess
- EventLogger Event Logging Service
- UmclWebUMService Webservice für User Management
- umscsvc User Management Secure Communicati‐
on Service
- w3logsvc IIS Logging Service
- WMSVC IIS Web Management Service
UAAppStarterHost.exe UAAppStarterHost.exe Systemfunktion, um für ProDiag-Szena‐
rien vom Web Client zum TIA Portal zu
springen.
OpcUAServerRTIL.exe OpcUAServerRTIL.exe Bietet den Zugriff auf WinCC Unified via
OPC UA-Protokoll.
webums.exe - Webinterface für die Benutzerverwal‐
tung mit User Management Component
(UMC), um UMC-Objekte zu verwalten.
REPDataProviderHost.exe - Reporting ermöglicht die Konfiguration
von Vorlagen und die Erstellung von Ex‐
cel- und PDF-basierten Berichten über
Produktionsdaten.
WCCILgraphQLServer.exe GraphQL Server GraphQL Web API

Tabelle 5-15 Add-Ins

Prozess Zugehöriger Service Funktion


Siemens.Automation.AddIn.Rollout.Ser‐ Siemens Add-In Rollout Service Massen-Rollout von Corporate Add-Ins
vice.exe

Installation
68 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Security Logging verwenden 6
6.1 Security Logging im TIA Portal
Security Logging im TIA Portal ist eine Funktion, um sicherheitsrelevante Ereignis- und
Protokolldaten aus dem Engineering System sowie von Komponenten der
Automatisierungsumgebung zu erfassen, zu speichern und zu analysieren.
Die Ereignis- und Protokolldaten werden in Windows-Systemen lokal gespeichert. Über die
Windows Ereignisanzeige können diese Daten analysiert, gespeichert und exportiert werden.
In einem weiteren Schritt können die Ereignis- und Protokolldaten an SIEM-Systeme (Security
Information and Event Management) übertragen werden. Somit ermöglicht Security
Logging, sicherheitsrelevante Ereignisse von verschiedenen Systemen im Netzwerk zentral
zu sammeln, zu analysieren und auf Bedrohungen zu reagieren. Security Logging reiht
sich ein in ein Bündel von Maßnahmen, wie sie von internationalen Security-Standards und
-Regularien zur Erhöhung der Sicherheit empfohlen werden.
Security Logging ist im TIA Portal standardmäßig deaktiviert. Administratoren können
Security Logging über eine Batch-Datei initial aktivieren. Wenn Security Logging aktiviert
wurde, kann die Funktion anschließend entweder über Batch-Dateien oder über die Windows-
Registrierungsdatenbank deaktiviert und wieder aktiviert werden.

Siehe auch
Security Logging aktivieren und deaktivieren (Seite 70)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 69
Security Logging verwenden
6.2 Security Logging aktivieren und deaktivieren

6.2 Security Logging aktivieren und deaktivieren


Der Ereigniskanal für Security Logging wird mit der Installation des TIA Portals auf dem
Computer registriert, jedoch ist die Funktion standardmäßig deaktiviert. Security Logging
aktivieren und deaktiveren Sie in der Windows-Registrierungsdatenbank (Registry), indem Sie
im Schlüssel "AuditLogOn" den entsprechenden Wert setzen. Mit dem Wert "1" ist Security
Logging aktiviert, mit anderen Werten ist Security Logging deaktiviert. Standardmäßig ist
Security Logging im TIA Portal deaktiviert.
Der Schlüssel "AuditLogOn" wird bei der Installation des TIA Portals nicht angelegt. Sie finden
im Installationsverzeichnis des TIA Portals im Ordner "bin" zwei Batch-Dateien:
• Die Batch-Datei "SecurityAuditLoggingEnable.bat" legt den Schlüssel "AuditLogOn" an und
aktiviert Security Logging.
• Die Batch-Datei "SecurityAuditLoggingDisable.bat" deaktiviert Security Logging.
Security Logging ist versionsspezifisch. Die Einstellung hat auf andere Versionen des TIA
Portals keine Auswirkung.

Voraussetzungen
• Sie haben Windows-Administratorrechte.
• Um Benutzeraccounts zu protokollieren, muss das Projekt geschützt sein.

Security Logging per Batch-Datei aktivieren


1. Navigieren Sie im Installationsverzeichnis des TIA Portals zum Ordner "bin".
2. Führen Sie die Batch-Datei "SecurityAuditLoggingEnable.bat" aus.

Security Logging per Batch-Datei deaktivieren


1. Navigieren Sie im Installationsverzeichnis des TIA Portals zum Ordner "bin".
2. Führen Sie die Batch-Datei "SecurityAuditLoggingDisable.bat" aus.

Security Logging in der Windows-Registrierungsdatenbank aktivieren und deaktivieren


1. Öffnen Sie unter Windows den Registrierungs-Editor.
2. Navigieren Sie zum Schlüssel
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Siemens\Automation\SecurityLogging\18.0\Settings\A
uditLogOn".
3. Um Security Logging zu aktivieren, geben Sie im Schlüssel "LoggingOn" den Wert "1" ein.
Um Security Logging zu deaktivieren, löschen oder ändern Sie im Schlüssel "LoggingOn" den
Wert "1".
4. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit "OK".

Installation
70 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Security Logging verwenden
6.2 Security Logging aktivieren und deaktivieren

Siehe auch
Security Logging im TIA Portal (Seite 69)
Übersicht über Ereignisse (Seite 72)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 71
Security Logging verwenden
6.3 Übersicht über Ereignisse

6.3 Übersicht über Ereignisse


Die folgenden Tabellen bieten eine Übersicht über Anwenderaktionen, die zugehörigen Log-
Einträge, die Ereigniskategorien und Ereignistypen.
Zusätzlich zum Inhalt der in den folgenden Tabellen aufgeführten Ereignisse enthält jedes
Ereignis die folgenden Informationen:
• Version des TIA Portals
• Name des Projekts
• Name des angemeldeten Benutzers aus der Benutzerverwaltung (UMAC - User Management
and Access Control)

Hinweis
Name des angemeldeten Benutzers
Der Wert für den Namen des angemeldeten Benutzers aus der Benutzerverwaltung (UMAC) wird
in drei verschiedenen Kategorien gesetzt:
• Kategorie 1: Der Text "No user logged in." erscheint in dem Fall, wenn die
Benutzerverwaltung (UMAC) entweder im Projekt nicht aktiviert ist oder außerhalb des
Projekts an einem Gerät unter "Erreichbare Teilnehmer" kein Benutzer angemeldet ist.
• Kategorie 2: Der Text "Background process" erscheint in dem Fall, wenn UMAC für das Projekt
aktiviert ist, aber eine sicherheitskritische Operation von einem Hintergrundprozess
ausgelöst wird (z. B. wenn im Multiuser Commissioning im "asynchronen Modus" ein Prozess
Daten in ein Gerät lädt).
• Kategorie 3: Der Name des angemeldeten Benutzers aus der Benutzerverwaltung (UMAC)
erscheint in dem Fall, wenn UMAC für das Projekt aktiviert ist und das Ereignis von dem TIA
Portal Hauptprozess geschrieben wurde.

Übersicht über Ereignisse

Tabelle 6-1 Benutzerverwaltung (UMAC - User Management and Access Control)

Anwenderaktion Log-Eintrag Ereigniskategorie Ereignistyp


Neuen lokalen Projektbenut‐ Local user "{target user}" ad‐ Zugriffssteuerung Informationen
zer anlegen ded
Lokalen Projektbenutzer lö‐ Local user "{target user}" dele‐ Zugriffssteuerung Informationen
schen ted
Globalen Benutzer hinzufü‐ Global user "{target user}" ad‐ Zugriffssteuerung Informationen
gen ded
Globalen Benutzer löschen Global user "{target user}" re‐ Zugriffssteuerung Informationen
moved
Globale Benutzergruppe hin‐ User group "{target user}" ad‐ Zugriffssteuerung Informationen
zufügen ded
Globale Benutzergruppe lö‐ User group "{target user}" re‐ Zugriffssteuerung Informationen
schen moved

Installation
72 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Security Logging verwenden
6.3 Übersicht über Ereignisse

Anwenderaktion Log-Eintrag Ereigniskategorie Ereignistyp


An einem geschützten Projekt Local / Global user "{target Zugriffssteuerung Informationen, Fehler
anmelden user}" with role(s)
"{semicolon seperated list of
roles}" logged in successfully
Local / Global user "{target
user}" login failed
Anonymous user with role(s)
"{semicolon seperated list of
roles}" logged in successfully
Anonymous user login failed
For Auto Log On No DSSO Ses‐
sion : Global user login failed
as no desktop session is avai‐
lable
Autorisierter Benutzer meldet Local / Global user "{target Zugriffssteuerung Informationen
sich von einem geschützten user}" logged out
Projekt ab Anonymous user logged out
Änderung des Benutzerna‐ User "{target user}" renamed Konfiguration Informationen
mens eines lokalen Projektbe‐ to "{new target user name}"
nutzers
Änderung des Passwortes ei‐ Local / Global user "{target Konfiguration Informationen
nes lokalen Projektbenutzers user}" password changed
oder des eigenen Passworts
Lokalen Projektbenutzer, glo‐ Local / Global user / group Konfiguration Informationen
balen Benutzer oder globale "{target user}" activated
Benutzergruppe aktivieren
Lokalen Projektbenutzer, glo‐ Local / Global user / Konfiguration Informationen
balen Benutzer oder globale group "{target user}" de-acti‐
Benutzergruppe deaktivieren vated
Änderung von Eigenschaften User "{target user}" property Konfiguration Informationen
eines Benutzers '{property name}' changed
to {new property value}
Benutzerdefinierte Rolle im Custom role "{role name}" Konfiguration Informationen
TIA Portal anlegen created
Benutzerdefinierte Rolle im Custom role "{role name}" de‐ Konfiguration Informationen
TIA Portal löschen leted
Benutzerdefinierte Rolle im Custom role "{old role name}" Konfiguration Informationen
TIA Portal umbenennen renamed to "{new role name}"
Änderung der Zuweisung ei‐ Custom role "{role name}" Konfiguration Informationen
nes Funktionsrechts zu einer function rights assignment
benutzerdefinierten Rolle im changed to "{semicolon sepe‐
TIA Portal rated list of function rights}"
Ändern des Runtime Time‐ Custom role "{role name}" pro‐ Konfiguration Informationen
outs einer benutzerdefinier‐ perty 'Runtime timeout' chan‐
ten Rolle im TIA Portal ged to {new runtime timeout}
Einem Benutzer oder einer Be‐ Local user / Global user / User Konfiguration Informationen
nutzergruppe eine Rolle zu‐ group "{target user name}" ro‐
weisen les assignment changed to
"{semicolon seperated list of
roles}"

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 73
Security Logging verwenden
6.3 Übersicht über Ereignisse

Tabelle 6-2 Änderungen von CPU-Daten (offline)

Anwenderaktion Log-Eintrag Ereigniskategorie Ereignistyp


Projektintegrität prüfen Data integrity check succee‐ AuditLog Überwachung erfolgreich,
ded / failed. Fehler
A {data integrity error type}
Integrity corruption found in
object {object id} in project
{project name}

Tabelle 6-3 Laden in CPU

Anwenderaktion Log-Eintrag Ereigniskategorie Ereignistyp


Hardware-Konfiguration in ei‐ Download of hardware confi‐ Konfiguration Überwachung erfolgreich
ne CPU laden guration to {PLC name} with
address {address}
Standard-Anwenderpro‐ Software download started to Konfiguration Informationen
gramm in eine CPU laden target PLC: {PLC name} with
(Startmeldung) address {address}

Operating mode during


download: {RUN|STOP}

Type of download: {Delta|


Complete}
Standard-Anwenderpro‐ Software objects downloa‐ Konfiguration Informationen
gramm in eine CPU laden (Lis‐ ded (+) / deleted (-):
te der zu ladenden oder zu {+|-} {full qualified name of
löschenden Bausteine, ggf. object}
mehrfach)
{+|-} {full qualified name of
object}

...
Standard-Anwenderpro‐ Erfolgreich: Konfiguration Überwachung erfolgreich,
gramm in eine CPU laden (Ab‐ Software download succee‐ Fehler
schlussmeldung mit Soft‐ ded
ware-Signatur)
Software signature after
sownload {signature|“null”}
Fehler:
Software download aborted
with error: {error message}
• PLC was left in an incon‐
sistent state → Download
in STOP
• PLC software contents
was rolled back → Down‐
load in RUN
Failsafe-Programm in eine Downloaded safety program Konfiguration Überwachung erfolgreich
CPU laden with the collective F-signatu‐
re {collective F-signature}.

Installation
74 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Security Logging verwenden
6.3 Übersicht über Ereignisse

Tabelle 6-4 Laden des Geräts als neue Station

Anwenderaktion Log-Eintrag Ereigniskategorie Ereignistyp


Konfiguration von einer CPU Upload of {PLC name} with Konfiguration Überwachung erfolgreich,
laden address {address}. Fehler

Tabelle 6-5 Änderungen von CPU-Daten (online)

Anwenderaktion Log-Eintrag Ereigniskategorie Ereignistyp


Zugriff auf eine CPU Erfolgreich: Zugriffssteuerung Überwachung erfolgreich,
Login to Plc {PLC name} with Fehler
address {address} is success‐
ful.
Fehler:
Login to Plc {PLC name} with
address {address} failed.
Variablen über Online-Zu‐ Forcejob auf Ziel-CPU instal‐ Konfiguration Überwachung erfolgreich
gang auf eine CPU forcen liert:
{PLC name} with address {add‐
ress}
Forced variables (address : va‐
lue):
Adr1 : value1
Adr2 : value2

Forcejob auf Ziel-PLC ersetzt:
{PLC name} with address
{address}
Forced variables (address : va‐
lue):
Adr1 : value1
Adr2 : value2
...
Forcejob auf Ziel-CPU ge‐
stoppt:
{PLC name} with address
{Address}
IP / Netzwerkkonfiguration ei‐ Change the network settings Konfiguration Überwachung erfolgreich,
ner CPU über Online-Zugang of {device name}({address}) Fehler
ändern to [IpAddress:{address to set}|
SubnetMask:{subnet mask}|
Router address:{router add‐
ress}]
Passwort zum Schutz vertrau‐ Set password for "Protection Konfiguration Überwachung erfolgreich,
licher Konfigurationsdaten of PLC configuration data" of Fehler
über Online-Zugang ändern {PLC name}({address})
Delete password for "Protecti‐
on of PLC configuration data"
of {PLC name}({address})

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 75
Security Logging verwenden
6.3 Übersicht über Ereignisse

Anwenderaktion Log-Eintrag Ereigniskategorie Ereignistyp


Betriebszustand einer CPU Set {PLC name}({address}) to Konfiguration Überwachung erfolgreich,
über Online-Zugang ändern Run/Stop Fehler
Systemzeit einer CPU über On‐ Change the system time of Konfiguration Überwachung erfolgreich,
line-Zugang ändern {device name}({address}) to Fehler
{date time}
Sichern / Wiederherstellen ei‐ Sichern: Konfiguration Überwachung erfolgreich
ner CPU über Online-Zugang Backup created from {PLC
initiieren name} with address {address}.
Wiederherstellen:
Online backup {backup
name} restored to {PLC Name}
with address {address}.
Firmware-Update einer CPU Firmware update of {PLC Konfiguration Überwachung erfolgreich,
über Online-Zugang initiieren name} ({address}) to version Fehler
{fw version}
Rücksetzen einer CPU auf Reset to factory setting of Konfiguration Überwachung erfolgreich,
Werkseinstellungen {PLC name} ({address}). Fehler
Einstellungen:
• IP-Adresse löschen
• Master-Passwort löschen
• Memory Card formatieren
MRES über Online-Zugang Memory reset of {PLC name} Konfiguration Überwachung erfolgreich,
{address} Fehler
Memory Card formatieren Formatting the memory card Konfiguration Überwachung erfolgreich,
of {PLC name}{address} Fehler

Tabelle 6-6 Änderungen Zugriffsstufe

Anwenderaktion Log-Eintrag Ereigniskategorie Ereignistyp


Zugriffsstufe ändern Protection access level is chan‐ Konfiguration Überwachung erfolgreich,
ged from "{previously selec‐ Fehler
ted access level}" to "{current
selection access level}"
for {PLC name}
Passwort für vollen Zugriff Protection Access password is Konfiguration Überwachung erfolgreich,
konfigurieren configured successfully / fai‐ Fehler
led to configure for "Full Ac‐
cess" for {PLC name}
Passwort für vollen Zugriff än‐ Protection access password is Konfiguration Überwachung erfolgreich,
dern changed successfully / failed Fehler
to change for "Full Access"
for {PLC name}
Passwort für vollen Zugriff Protection access password is Konfiguration Überwachung erfolgreich,
inkl. Failsafe (kein Schutz) configured successfully / fai‐ Fehler
konfigurieren led to configure for "Full ac‐
cess incl. fail safe (no protec‐
tion)" for {PLC name}

Installation
76 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Security Logging verwenden
6.3 Übersicht über Ereignisse

Anwenderaktion Log-Eintrag Ereigniskategorie Ereignistyp


Passwort für vollen Zugriff Protection access password is Konfiguration Überwachung erfolgreich,
inkl. Failsafe (kein Schutz) än‐ changed successfully / failed Fehler
dern to change for "Full Access incl.
fail safe (no protection)"
for {PLC name}
Passwort für Lesezugriff konfi‐ Protection access password is Konfiguration Überwachung erfolgreich,
gurieren configured successfully / fail Fehler
to change for "Read Access"
for {PLC name}
Passwort für Lesezugriff än‐ Protection access password is Konfiguration Überwachung erfolgreich,
dern changed successfully / fail to Fehler
change for "Read Access"
for {PLC-name}
Passwort für HMI-Zugriff kon‐ Protection access password is Konfiguration Überwachung erfolgreich,
figurieren configured successfully / fai‐ Fehler
led to configure for "HMI Ac‐
cess" for {PLC name}
Passwort für HMI-Zugriff än‐ Protection access password is Konfiguration Überwachung erfolgreich,
dern changed successfully / fail to Fehler
change for "HMI Access"
for {PLC name}

Tabelle 6-7 Schutz von CPU-Konfigurationsdaten

Anwenderaktion Log-Eintrag Ereigniskategorie Ereignistyp


Schutz von vertraulichen CPU- "Protection of PLC configurati‐ Konfiguration Überwachung erfolgreich,
Konfigurationsdaten deakti‐ on data" is disabled / failed to Fehler
vieren disable for {PLC name}
Schutz von vertraulichen CPU- "Protection of PLC configurati‐ Konfiguration Überwachung erfolgreich,
Konfigurationsdaten aktivie‐ on data" is enabled / failed to Fehler
ren enable for {PLC name}
Passwort für Schutz von ver‐ Password for "Protection of Konfiguration Überwachung erfolgreich,
traulichen CPU-Konfigurati‐ PLC configuration data" is con‐ Fehler
onsdaten konfigurieren figured successfully / failed to
configure for {PLC name}
Passwort für Schutz von ver‐ Password for "Protection of Konfiguration Überwachung erfolgreich,
traulichen CPU-Konfigurati‐ PLC configuration data" is Fehler
onsdaten ändern changed successfully / failed
to change for {PLC name}
Passwort für Schutz von ver‐ Password for "Protection of Konfiguration Überwachung erfolgreich,
traulichen CPU-Konfigurati‐ PLC configuration data" is re‐ Fehler
onsdaten zurücksetzen set successfully / failed to re‐
set for {PLC name}

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 77
Security Logging verwenden
6.3 Übersicht über Ereignisse

Tabelle 6-8 WinCC ES

Anwenderaktion Log-Eintrag Ereigniskategorie Ereignistyp


OPC UA: Gastauthentifizie‐ Device {deviceName}: OPC Konfiguration Informationen
rung umschalten UA guest authentication
{enabled | disabled}>
OPC UA: Authentifizierung Device {deviceName}: OPC Konfiguration Informationen
mit Benutzername und Pass‐ UA username and password
wort umschalten authentication {enabled | di‐
sabled}
OPC UA-Server aktiviert oder Device {deviceName}: OPC Konfiguration Informationen
deaktiviert UA server {activated | deacti‐
vated}
OPC UA: Sicherheitsrichtlini‐ Device {deviceName}: OPC Konfiguration Informationen
en aktiviert oder deaktiviert UA security policy {policyNa‐
me} {enabled | disabled}
Runtime-Einstellung: Maxi‐ Device {deviceName}: Ac‐ Konfiguration Informationen
male Anzahl fehlgeschlage‐ count deactivation changed
ner Anmeldeversuche ändern from {oldValue} to {newVa‐
lue}
Runtime-Einstellung: Maxi‐ Device {deviceName}: Ac‐ Konfiguration Informationen
male Anzahl fehlgeschlage‐ count deactivation {enabled |
ner Anmeldeversuche ändern disabled}
Runtime-Einstellung: Zentra‐ Device {deviceName}: UMAC Konfiguration Informationen
le/lokale Benutzerverwaltung source changed to {central |
der Runtime ändern local}
Runtime-Einstellung: Zentra‐ Device {deviceName}: Konfiguration Informationen
les UMAC-Serverpasswort für Change of central UMAC ser‐
die Runtime ändern ver settings.
{fieldName}: {oldValue} →
{newValue}
Runtime-Einstellung: Konfigu‐ Device {deviceName}: RT con‐ Konfiguration Informationen
ration im Runtime-Securitye‐ figuration change for configu‐
ditor ändern ration item {item}: {property}
Runtime-Einstellung: Konfigu‐ Device {deviceName}: RT con‐ Konfiguration Informationen
ration im Runtime-Securitye‐ figuration change: {item}
ditor ändern created.
Runtime-Einstellung: Konfigu‐ Device {deviceName}: RT con‐ Konfiguration Informationen
ration im Runtime-Securitye‐ figuration change: {item} de‐
ditor ändern leted.

Siehe auch
Security Logging im TIA Portal (Seite 69)
Ereignisse anzeigen und verwalten (Seite 79)

Installation
78 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Security Logging verwenden
6.4 Ereignisse anzeigen und verwalten

6.4 Ereignisse anzeigen und verwalten


Ereignisse lassen sich unter Windows in der Ereignisanzeige anzeigen und verwalten. Daneben
werden über Microsoft Windows Funktionen bereitgestellt, um Ereignisse automatisiert zu
verfolgen.
Um Ereignisse von verschiedenen Systemen im Netzwerk zentral zu sammeln, zu analysieren
und weiter zu verarbeiten, können Ereignisse in ein SIEM-System (Security Information
and Event Management) übertragen werden. Für Informationen zur Übertragung von
Ereignissen in ein SIEM-System nutzen Sie die Dokumentation des Anbieters.

Ereignisse in der Ereignisanzeige anzeigen


1. Öffnen Sie unter Windows die Ereignisanzeige.
2. Navigieren Sie in der linken Spalte zu dem Knoten "Ereignisanzeige (Lokal) > Anwendungs-
und Dienstprotokolle > SiemensAG > Automation > TIAPortal".
3. Wählen Sie das Protokoll "Operational" aus.
Im oberen Teil des Hauptfensters werden die Ereignisse des Protokolls angezeigt.
4. Wählen Sie ein Ereignis aus.
Im unteren Teil des Haupfensters werden in den Registerkarten "Allgemein" und "Details"
Informationen zu dem ausgewählten Ereignis angezeigt.
5. Um Informationen zu einem Ereignis in einem neuen Fenster zu öffnen, doppelklicken Sie auf
das Ereignis.

Ereignisse in der Ereignisanzeige verwalten


1. Wechseln Sie in der Ereignisanzeige in die rechte Spalte "Aktionen".
2. Nutzen Sie die Aktionen, um Ihre Protokolldateien zu verwalten.
Sie können z. B. Protokolle filtern, durchsuchen, speichern und löschen.

Ereignisse automatisiert verfolgen


Die folgenden Funktionen von Microsoft Windows lassen sich für die automatisierte Verfolgung
von Ereignissen verwenden:
• Das Befehlszeilenprogramm wevtutil lässt sich zum Auslesen von Ereignissen über die
Kommandozeile nutzen. Das Programm wird über Microsoft Windows bereitgestellt.
• Das TIA Portal stellt die Ereignisse über die Ereignisablaufverfolgung für Windows
(Event Tracing for Windows - ETW) bereit. Anwendungen (z. B. ein SIEM-System), die die
Ereignisse abrufen wollen, können auf diese Ereignisse über die Ereignisquelle "SiemensAG-
Automation-TIAPortal" zugreifen.
Für weitere Informationen zur Umsetzung der automatisierten Verfolgung von Ereignissen
nutzen Sie die Dokumentation der Funktionen von Microsoft.

Siehe auch
Security Logging im TIA Portal (Seite 69)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 79
Security Logging verwenden
6.4 Ereignisse anzeigen und verwalten

Installation
80 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Installationsprotokoll 7
Funktion des Installationsprotokolls
Während folgender Installationsprozesse werden die Fortschritte in einer Datei protokolliert:
• Produkte installieren
• Bereits installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten
• Eine bereits vorhandene Installation reparieren
• Produkte deinstallieren
Wenn während des Installationsprozesses Fehler auftreten oder Warnungen ausgegeben
werden, können diese mithilfe der Protokolldatei ausgewertet werden. Dies können Sie
entweder selbst tun oder Sie wenden sich an den Produkt-Support.

Ablageort der Installationsprotokolle


Die Protokolldatei ist die neueste Datei mit der Dateinamenerweiterung ".log", deren Name mit
"SIA" beginnt.
Der Ablageort der Protokolldatei ist in der Umgebungsvariablen "%autinstlog%" gespeichert.
Diese Umgebungsvariable können Sie in die Adressleiste des Windows Explorers eingeben,
um den Ordner mit den Protokolldateien zu öffnen. Alternativ können Sie mit "CD
%autinstlog%" über die Kommandozeile zum entsprechenden Verzeichnis navigieren.
Der Ablageort ist abhängig vom Betriebssystem, z. B.
"C:\Programdata\Siemens\Automation\Logfiles\Setup" in englischem Windows.

Setup_Report (CAB-Datei)
Damit Sie alle notwendigen Dateien an den Produkt-Support liefern können, wird zusätzlich eine
Archiv-Datei im CAB-Format abgelegt, die das Installationsprotokoll und alle anderen
benötigten Dateien enthält. Dieses Archiv finden Sie unter "%autinstlog%
\Reports\Setup_report.cab". Übermitteln Sie diese CAB-Datei dem Produkt-Support, wenn Sie
Unterstützung bei der Installation benötigen. Damit kann der Produkt-Support schnell
feststellen, ob die Installation einwandfrei durchgelaufen ist. CAB-Dateien, die bei früheren
Installationsprozessen erzeugt wurden, werden mit einer Datumskennung im Verzeichnis
"Reports" gespeichert.

Siehe auch
Hinweise zu Lizenzen (Seite 11)
Installation starten (Seite 83)
Verfügbarkeit von Updates und Support Packages prüfen und installieren (Seite 95)
Installierte Software anzeigen (Seite 87)
Installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten (Seite 89)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 81
Installationsprotokoll

Installierte Produkte reparieren (Seite 91)


Deinstallation starten (Seite 93)

Installation
82 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Installation starten 8
Einführung
Die Installation der Softwarepakete wird durch ein Setup-Programm automatisch durchführt.
Das Setup-Programm startet nach dem Einlegen des Installationsdatenträgers in das
entsprechende Laufwerk.

Voraussetzung
• Hardware und Software des PG/PC entsprechen den Systemanforderungen.
• Sie haben Administrationsrechte auf Ihrem Computer.
• Alle laufenden Programme sind beendet.

Vorgehen
Um die Softwarepakete zu installieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Legen Sie den Installationsdatenträger in das entsprechende Laufwerk ein.
Das Setup-Programm startet automatisch, falls der Autostart auf dem PG/PC nicht deaktiviert
ist.
2. Wenn das Setup-Programm nicht automatisch startet, starten Sie es manuell durch
Doppelklick auf die Datei "Start.exe".
Der Dialog zur Auswahl der Setup-Sprache wird geöffnet.
3. Wählen Sie die Sprache, in der Sie die Dialoge des Setup-Programms angezeigt bekommen
möchten.
4. Um die Produkt- und Installationshinweise zu lesen, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Produktinformation lesen" bzw. "Installationshinweise lesen".
Die entsprechende Hilfedatei mit den Hinweisen wird geöffnet.
5. Wenn Sie die Hinweise gelesen haben, schließen Sie die Hilfedatei und klicken Sie auf die
Schaltfläche "Weiter".
Der Dialog zur Auswahl der Produktsprachen wird geöffnet.
6. Wählen Sie die Sprachen für die Produktoberfläche und klicken Sie auf die Schaltfläche
"Weiter".
Hinweis
Die Produktsprache "Englisch" wird als Basis immer installiert.
Der Dialog zur Auswahl der Produktkonfiguration wird geöffnet.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 83
Installation starten

7. Wählen Sie die Produkte, die Sie installieren möchten:


– Wenn Sie das Programm mit einer minimalen Programmzusammenstellung installieren
möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche "Minimal".
– Wenn Sie das Programm mit produkttypischen Programmzusammenstellungen
installieren möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche "Typisch".
– Wenn Sie selbst auswählen möchten, welche Produkte installiert werden sollen, klicken
Sie auf die Schaltfläche "Benutzerdefiniert". Aktivieren Sie anschließend die
Optionskästchen für die Produkte, die Sie installieren möchten.
8. Wenn eine Verknüpfung auf dem Desktop angelegt werden soll, aktivieren Sie das
Optionskästchen "Desktop-Verknüpfung anlegen".
9. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Durchsuchen", wenn Sie das Zielverzeichnis für die
Installation ändern möchten.
Hinweis
Beachten Sie die folgenden Hinweise:
• Die Länge des Installationspfades darf 89 Zeichen nicht überschreiten.
• Sie können den Installationspfad nur ändern, wenn noch kein Produkt des Software-
Pakets installiert ist, das Sie installieren möchten.
• Um die Sicherheit zu erhöhen, wählen Sie als Zielverzeichnis ein Verzeichnis, das durch
Administratorrechten geschützt ist.

10.Klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".


Der Dialog zu den Lizenzbedingungen wird geöffnet.
11.Um die Installation fortzusetzen, lesen und akzeptieren Sie alle Lizenzvereinbarungen und
klicken Sie auf "Weiter".
Der Dialog "TIA Portal Help Viewer" wird geöffnet.
12.Geben Sie einen gültigen Port ein und bestätigen Sie ihn mit einem Klick auf die Schaltfläche
"Bestätigen". Dieser Port wird für den Aufruf des Informationssystems in Ihrem Standard-
Browser verwendet, wenn Sie in den Einstellungen unter "Allgemein > Informationssystem"
die Option "Informationssystem im Browser anzeigen" aktiviert haben.
Für den Fall, dass für die Installation des TIA Portals Sicherheits- und Rechteeinstellungen
geändert werden müssen, wird der Dialog zu den Sicherheitseinstellungen geöffnet.
13.Um die Installation fortzusetzen, akzeptieren Sie die Änderungen der Sicherheits- und
Rechteeinstellungen und klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
Im nächsten Dialog wird eine Übersicht der Installationseinstellungen angezeigt.
14.Überprüfen Sie die gewählten Installationseinstellungen. Wenn Sie Änderungen vornehmen
möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche "Zurück", bis Sie die zu ändernde Stelle im Dialog
erreicht haben. Wenn Sie die gewünschten Änderungen vorgenommen haben, kehren Sie
mit "Weiter" wieder zur Übersicht zurück.

Installation
84 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Installation starten

15.Klicken Sie auf die Schaltfläche "Installieren".


Die Installation wird gestartet.
Hinweis
Wenn während der Installation kein License Key gefunden wird, erhalten Sie die Möglichkeit
diesen auf Ihren PC zu übertragen. Wenn Sie den Lizenztransfer überspringen, können Sie
dies später mit dem Automation License Manager nachholen.
Nach der Installation erhalten Sie eine Meldung darüber, ob die Installation erfolgreich
durchgeführt wurde.

16.Möglicherweise muss der Computer neu gestartet werden. Aktivieren Sie dann das
Optionsfeld "Ja, Computer jetzt neu starten". Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche
"Neu starten".
17.Wenn der Computer nicht neu gestartet werden muss, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Beenden".

Ergebnis
Auf Ihrem Computer wurden das TIA Portal zusammen mit den erworbenen Produkten und
Lizenzen und der Automation License Manager installiert.

Siehe auch
Installationsprotokoll (Seite 81)
Hinweise zu den Systemvoraussetzungen (Seite 43)
Hinweise zu Lizenzen (Seite 11)
Installierte Software anzeigen (Seite 87)
Installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten (Seite 89)
Installierte Produkte reparieren (Seite 91)
Deinstallation starten (Seite 93)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 85
Installation starten

Installation
86 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Installierte Software anzeigen 9
Sie können sich jederzeit darüber informieren, welche Software installiert ist. Zusätzlich können
Sie sich weitere Informationen zur installierten Software anzeigen lassen.

Vorgehen
Um eine Übersicht über die installierte Software aufzurufen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie im Menü "Hilfe" auf "Installierte Software".
Der Dialog "Installierte Software" wird geöffnet. Innerhalb des Dialogs sehen Sie die
installierten Software-Produkte. Klappen Sie die Einträge auf, um die jeweils installierte
Version zu sehen.
2. Wenn Sie sich weitere Informationen zu der installierten Automatisierungssoftware
anzeigen lassen möchten, klicken Sie auf den Link innerhalb des Dialogs "Weitere
Informationen zu installierter Software".
Der Dialog "Detailinformation" wird geöffnet.
3. Wählen Sie in der Bereichsnavigation das Thema, zu dem Sie sich weitere Informationen
ansehen möchten.

Siehe auch
Hinweise zu den Systemvoraussetzungen (Seite 43)
Hinweise zu Lizenzen (Seite 11)
Installation starten (Seite 83)
Installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten (Seite 89)
Installierte Produkte reparieren (Seite 91)
Deinstallation starten (Seite 93)
Installationsprotokoll (Seite 81)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 87
Installierte Software anzeigen

Installation
88 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten 10
Sie haben die Möglichkeit, installierte Produkte über das Setup-Programm zu ändern oder auf
eine neue Version hochzurüsten (Update).
Bausteine mit Know-how-Schutz aus früheren Versionen des TIA Portals werden nicht
automatisch mit dem Projekt hochgerüstet. Entfernen Sie den Know-how-Schutz der
Bausteine, bevor Sie das TIA Portal aktualisieren. Richten Sie den Know-how-Schutz
anschließend mit der aktuellen Version des TIA Portals wieder ein. Weitere Informationen
finden Sie im Informationssystem.

Voraussetzung
• Hardware und Software des PG/PC entsprechen den Systemanforderungen.
• Sie haben Administrationsrechte auf Ihrem Computer.
• Alle laufenden Programme sind beendet.

Vorgehen
Um installierte Produkte zu ändern oder hochzurüsten, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Legen Sie den Installationsdatenträger in das entsprechende Laufwerk ein.
Das Setup-Programm startet automatisch, falls der Autostart auf dem PG/PC nicht deaktiviert
ist.
2. Wenn das Setup-Programm nicht automatisch startet, starten Sie es manuell durch
Doppelklick auf die Datei "Start.exe".
Der Dialog zur Auswahl der Setup-Sprache wird geöffnet.
3. Wählen Sie die Sprache, in der Sie die Dialoge des Setup-Programms angezeigt bekommen
möchten
4. Um die Produkt- und Installationshinweise zu lesen, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Hinweise lesen" bzw. "Installationshinweise".
Die entsprechende Hilfedatei mit den Hinweisen wird geöffnet.
5. Wenn Sie die Hinweise gelesen haben, schließen Sie die Hilfedatei und klicken Sie auf die
Schaltfläche "Weiter".
Der Dialog zur Auswahl der Installationsvariante wird geöffnet.
6. Aktivieren Sie das Optionsfeld "Modifizieren/Hochrüsten" und klicken Sie auf die Schaltfläche
"Weiter".
Der Dialog zur Auswahl der Produktsprachen wird geöffnet.
7. Aktivieren Sie die Optionskästchen der Produktsprachen, die Sie installieren möchten.
Bereits installierte Produktsprachen können Sie durch Deaktivieren der entsprechenden
Optionskästchen deinstallieren.
Hinweis
Beachten Sie, dass Sie die Produktsprache "Englisch" nicht deinstallieren können.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 89
Installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten

8. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".


Der Dialog zur Auswahl der Produktkonfiguration wird geöffnet.
9. Aktivieren Sie die Optionskästchen der Bestandteile, die Sie installieren möchten. Bereits
installierte Bestandteile können Sie durch Deaktivieren der entsprechenden
Optionskästchen deinstallieren.
10.Klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
Hinweis
Beachten Sie, dass Sie das Zielverzeichnis nicht ändern können, da die vorhandene
Installation verändert wird.
Für den Fall, dass für die Installation des TIA Portals Sicherheits- und Rechteeinstellungen
geändert werden müssen, wird der Dialog zu den Sicherheitseinstellungen geöffnet.
11.Um die Installation fortzusetzen, akzeptieren Sie die Änderungen der Sicherheits- und
Rechteeinstellungen und klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
Im nächsten Dialog wird eine Übersicht der Installationseinstellungen angezeigt.
12.Klicken Sie auf die Schaltfläche "Modifizieren".
Die Installation der zusätzlichen Bestandteile wird gestartet.
Hinweis
Nach der Installation erhalten Sie eine Meldung darüber, ob die bestehende Installation
erfolgreich geändert wurde.

13.Möglicherweise muss der Computer neu gestartet werden. Aktivieren Sie dann das
Optionsfeld "Ja, Computer jetzt neu starten". Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche
"Neu starten".
14.Wenn der Computer nicht neu gestartet werden muss, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Beenden".

Ergebnis
Auf Ihrem Computer wurde die bestehende Installation geändert.

Siehe auch
Hinweise zu den Systemvoraussetzungen (Seite 43)
Hinweise zu Lizenzen (Seite 11)
Installation starten (Seite 83)
Installierte Software anzeigen (Seite 87)
Installierte Produkte reparieren (Seite 91)
Deinstallation starten (Seite 93)
Installationsprotokoll (Seite 81)

Installation
90 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Installierte Produkte reparieren 11
Sie haben die Möglichkeit, installierte Produkte mithilfe des Setup-Programms durch eine
vollständige Reinstallation zu reparieren.

Voraussetzung
• Hardware und Software des PG/PC entsprechen den Systemanforderungen.
• Sie haben Administrationsrechte auf Ihrem Computer.
• Alle laufenden Programme sind beendet.

Vorgehen
Um installierte Produkte zu reparieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Legen Sie den Installationsdatenträger in das entsprechende Laufwerk ein.
Das Setup-Programm startet automatisch, falls der Autostart auf dem PG/PC nicht deaktiviert
ist.
2. Wenn das Setup-Programm nicht automatisch startet, starten Sie es manuell durch
Doppelklick auf die Datei "Start.exe".
Der Dialog zur Auswahl der Setup-Sprache wird geöffnet.
3. Wählen Sie die Sprache, in der Sie die Dialoge des Setup-Programms angezeigt bekommen
möchten
4. Um die Produkt- und Installationshinweise zu lesen, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Hinweise lesen" bzw. "Installationshinweise".
Die entsprechende Hilfedatei mit den Hinweisen wird geöffnet.
5. Wenn Sie die Hinweise gelesen haben, schließen Sie die Hilfedatei und klicken Sie auf die
Schaltfläche "Weiter".
Der Dialog zur Auswahl der Installationsvariante wird geöffnet.
6. Aktivieren Sie das Optionsfeld "Reparieren" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
Im nächsten Dialog wird eine Übersicht der Installationseinstellungen angezeigt.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Reparieren".
Das Reparieren der bestehenden Installation wird gestartet.
Hinweis
Nach der Installation erhalten Sie eine Meldung darüber, ob die installierten Produkte
erfolgreich repariert wurden.

8. Möglicherweise muss der Computer neu gestartet werden. Aktivieren Sie dann das
Optionsfeld "Ja, Computer jetzt neu starten". Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche
"Neu starten".
9. Wenn der Computer nicht neu gestartet werden muss, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Beenden".

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 91
Installierte Produkte reparieren

Ergebnis
Die installierten Produkte wurden erneut installiert.

Siehe auch
Hinweise zu den Systemvoraussetzungen (Seite 43)
Hinweise zu Lizenzen (Seite 11)
Installation starten (Seite 83)
Installierte Software anzeigen (Seite 87)
Installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten (Seite 89)
Deinstallation starten (Seite 93)
Installationsprotokoll (Seite 81)

Installation
92 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Deinstallation starten 12
Einführung
Die Deinstallation der Softwarepakete wird durch ein Setup-Programm automatisch
durchgeführt. Nach seiner Ausführung führt Sie das Setup-Programm Schritt für Schritt durch
den gesamten Vorgang der Deinstallation.
Sie haben zwei Möglichkeiten für die Deinstallation:
• Deinstallation von ausgewählten Komponenten über die Systemsteuerung
• Deinstallation eines Produkts mithilfe des Installationsdatenträgers

Hinweis
Der Automation License Manager wird mit der Deinstallation der Softwarepakete nicht
automatisch entfernt, da dieser für die Verwaltung der License Keys mehrerer Produkte der
Siemens AG eingesetzt wird.

Deinstallation von ausgewählten Komponenten über die Systemsteuerung


Um ausgewählte Softwarepakete zu deinstallieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie die Systemsteuerung.
2. Klicken Sie unter "Programme" auf "Programm deinstallieren".
Ein Dialog mit der Liste der installierten Programmen wird geöffnet.
3. Wählen Sie die zu deinstallierenden Softwarepakete und klicken Sie auf die Schaltfläche
"Deinstallieren".
Der Dialog zur Auswahl der Setup-Sprache wird geöffnet.
4. Wählen Sie die Sprache, in der Sie die Dialoge des Setup-Programms angezeigt bekommen
möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
Der Dialog zur Auswahl der Produkte, die Sie deinstallieren möchten, wird geöffnet.
5. Aktivieren Sie die Optionskästchen für die Produkte, die Sie deinstallieren möchten, und
klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
Im nächsten Dialog wird eine Übersicht der Installationseinstellungen angezeigt.
6. Überprüfen Sie die Liste mit den Produkten, die deinstalliert werden. Wenn Sie Änderungen
vornehmen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche "Zurück".
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Deinstallieren".
Die Deinstallation wird gestartet.
8. Möglicherweise muss der Computer neu gestartet werden. Aktivieren Sie dann das
Optionsfeld "Ja, Computer jetzt neu starten". Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche
"Neu starten".
9. Wenn der Computer nicht neu gestartet werden muss, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Beenden".

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 93
Deinstallation starten

Deinstallation eines Produkts mithilfe des Installationsdatenträgers


Um alle Softwarepakete zu deinstallieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Legen Sie den Installationsdatenträger in das entsprechende Laufwerk ein.
Das Setup-Programm startet automatisch, falls der Autostart auf dem PG/PC nicht deaktiviert
ist.
2. Wenn das Setup-Programm nicht automatisch startet, starten Sie es manuell durch
Doppelklick auf die Datei "Start.exe".
Der Dialog zur Auswahl der Setup-Sprache wird geöffnet.
3. Wählen Sie die Sprache, in der Sie die Dialoge des Setup-Programms angezeigt bekommen
möchten.
4. Um die Produkt- und Installationshinweise zu lesen, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Produktinformation lesen" bzw. "Installationshinweise lesen".
Die entsprechende Hilfedatei mit den Hinweisen wird geöffnet.
5. Wenn Sie die Hinweise gelesen haben, schließen Sie die Hilfedatei und klicken Sie auf die
Schaltfläche "Weiter".
Der Dialog zur Auswahl der Installationsvariante wird geöffnet.
6. Aktivieren Sie das Optionsfeld "Deinstallieren" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
Im nächsten Dialog wird eine Übersicht der Installationseinstellungen angezeigt.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Deinstallieren".
Die Deinstallation wird gestartet.
8. Möglicherweise muss der Computer neu gestartet werden. Aktivieren Sie dann das
Optionsfeld "Ja, Computer jetzt neu starten". Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche
"Neu starten".
9. Wenn der Computer nicht neu gestartet werden muss, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Beenden".

Siehe auch
Installationsprotokoll (Seite 81)
Hinweise zu den Systemvoraussetzungen (Seite 43)
Hinweise zu Lizenzen (Seite 11)
Installation starten (Seite 83)
Installierte Software anzeigen (Seite 87)
Installierte Produkte modifizieren oder hochrüsten (Seite 89)
Installierte Produkte reparieren (Seite 91)

Installation
94 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Updates und Support Packages installieren 13
13.1 Verfügbarkeit von Updates und Support Packages prüfen und
installieren
Per Voreinstellung prüft das TIA Portal automatisch, ob neue Software Updates oder Support
Packages verfügbar sind, z. B. Hardware Support Packages (HSPs). Die automatische Suche nach
Updates findet nach jedem Neustart des Rechners und danach zyklisch alle 24 Stunden statt. Sie
können die automatische Suche jederzeit deaktivieren bzw. erneut aktivieren. Zusätzlich
können Sie manuell nach Updates suchen.
Falls Updates gefunden werden, können Sie diese herunterladen und installieren.

Hinweis
Es werden Updates und Support Packages ab TIA Portal V13 unterstützt.

Automatische Suche nach Software Updates deaktivieren oder aktivieren


Um die automatische Suche nach Software Updates zu deaktivieren oder erneut zu aktivieren,
gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Wählen Sie im Menü "Extras" den Befehl "Einstellungen".
Das Fenster "Einstellungen" wird im Arbeitsbereich angezeigt.
2. Wählen Sie in der Bereichsnavigation die Gruppe "Allgemein > Software Updates".
3. Deaktivieren Sie das Optionskästchen "Täglich nach Updates suchen", wenn Sie die
automatische Suche nach Software Updates deaktivieren möchten.
4. Aktivieren Sie das Optionskästchen "Täglich nach Updates suchen", wenn Sie die
automatische Suche nach Software Updates erneut aktivieren möchten.

Manuell nach Software Updates suchen


Wenn Sie manuell nach Software Updates suchen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie im Menü "Hilfe" auf "Installierte Software".
Der Dialog "Installierte Software" wird geöffnet.
2. Klicken Sie auf "Nach Updates suchen".
Der TIA Administrator wird geöffnet.
3. Klicken Sie auf die Kachel "Software verwalten".
Die verfügbaren Updates werden angezeigt.
Oder:
1. Wählen Sie im Menü "Extras" den Befehl "Einstellungen".
Das Fenster "Einstellungen" wird im Arbeitsbereich angezeigt.
2. Wählen Sie in der Bereichsnavigation die Gruppe "Allgemein > Software Updates".

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 95
Updates und Support Packages installieren
13.1 Verfügbarkeit von Updates und Support Packages prüfen und installieren

3. Klicken Sie auf "Jetzt nach Updates suchen".


Der TIA Administrator wird geöffnet.
4. Klicken Sie auf die Kachel "Software verwalten".
Die verfügbaren Updates werden angezeigt.
Oder:
1. Öffnen Sie den TIA Administrator über "Start > Alle Programme > Siemens Automation > TIA
Administrator".
2. Klicken Sie auf die Kachel "Software verwalten" und dort auf die Schaltfläche "Nach Updates
suchen".
Die verfügbaren Updates werden angezeigt.

Server einstellen
Abhängig davon, ob Sie die Updates bzw. Support Packages vom TIA Automation Update Server
oder von einem unternehmenseigenen Server herunterladen möchten, müssen Sie den
entsprechenden Server einstellen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie den TIA Administrator.
2. Klicken Sie auf "Einstellungen" und wählen Sie im aufgeblendeten Dialog im Bereich "Server
auf dem nach Updates gesucht werden soll" die Option "TIA Automation Software Update
Server".
Die Software sucht auf dem Server des Herstellers nach verfügbaren Updates.
Oder:
1. Öffnen Sie den TIA Administrator.
2. Klicken Sie auf "Einstellungen" und wählen Sie im Register "Software-Verwaltung" die Option
"Unternehmenseigener Server".
3. Geben Sie die Server-URL ein, die Sie von Ihrem Administrator bekommen haben. Die URL
muss entweder im Format https://[URL des Servers]/[Pfad auf Ablageverzeichnis] oder im
Format https://[IP-Adresse des Servers]/[Pfad auf Ablageverzeichnis] eingegeben werden.
Sollten Sie sich nicht sicher sein, welches Format verwendet wird, wenden Sie sich an Ihren
Administrator!
Die Software sucht auf dem Server Ihres Unternehmens nach verfügbaren Updates.
4. Prüfen Sie den Namen der Fertigungsline und ändern Sie diesen bei Bedarf. Standardmäßig
ist "ProductionLine1" eingestellt.
Fertigungslinien dienen dazu, um verschiedenen Anwendern gezielt bestimmte Updates/
Support Packages bereitzustellen. Wenn Ihr Unternehmen nicht mit verschiedenen
Fertigungslinien arbeitet, behalten Sie den vorgegebenen Eintrag bei.
Ausführliche Informationen zum Erstellen von Projekten und Arbeiten mit Fertigungslinien
entnehmen Sie der Hilfe zum TIA Updater Corporate Configuration Tool.
Sie können die Optionen, auf welchem Server nach Updates gesucht werden soll, jederzeit
umstellen. Während eines Download-Vorgangs ist die Umstellung jedoch blockiert. Nach
der Umstellung des Servers werden alle bereits heruntergeladenen Updates und Support
Packages angezeigt, auch wenn sie auf dem aktuell eingestellten Server nicht verfügbar sind.

Installation
96 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Updates und Support Packages installieren
13.1 Verfügbarkeit von Updates und Support Packages prüfen und installieren

Updates/Support Packages installieren


Die genaue Vorgehensweise zum Installieren von Updates/Support Packages entnehmen Sie der
Hilfe zum TIA Administrator.

Alternative Vorgehensweise für die Installation von Support Packages


Für die Installation eines Support Packages steht Ihnen eine zusätzliche Vorgehensweise zur
Verfügung. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie im TIA Portal im Menü "Extras" auf "Support Packages".
Der Dialog "Detailinformation" wird geöffnet. In einer Tabelle werden alle Support Packages
aus dem Verzeichnis aufgelistet, das Sie als Speicherort für Support Packages in den
Einstellungen festgelegt haben.
2. Falls Sie ein Support Package installieren möchten, das in der Liste nicht aufgeführt wird,
haben Sie folgende Möglichkeiten:
– Wenn sich das Support Package bereits auf Ihrem Computer befindet, können Sie es über
"Aus dem Dateisystem hinzufügen" in die Liste aufnehmen.
– Wenn Sie ein Support Package von der "Service & Support"-Seite im Internet hinzufügen
möchten, laden Sie es zunächst mit "Aus dem Internet laden" herunter. Anschließend
können Sie es aus dem Dateisystem hinzufügen.
3. Selektieren Sie das Support Package, das Sie installieren möchten.
4. Klicken Sie auf "Installieren".
5. Beenden Sie das TIA Portal und starten Sie es erneut.

Siehe auch
Installationsprotokoll (Seite 81)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 97
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

13.2.1 Eigenschaften und Vorteile eines unternehmenseigenen Servers

Einleitung
Mithilfe eines unternehmenseigenen Servers können Sie ausgewählte Updates/Support
Packages auf einem lokalen Server ablegen und den Anwendern zur Verfügung stellen, z. B. für
unterschiedliche Fertigungslinien. Dies hat den Vorteil, dass die Anwender nicht auf das Internet
zugreifen müssen, sondern die Updates über das Intranet, eine externe Festplatte etc.
installieren können. Da die Anwender keinen direkten Zugriff ins Internet benötigen, wird der
Schutz vor Trojanern oder schädlicher Software, die Kontakt aus dem internen Firmennetzwerk
ins Internet aufnimmt, deutlich erhöht.

7,$8SGDWHU7RRO

,QWHUQHW

6LHPHQV8SGDWH6HUYHU

&RUSRUDWH8SGDWH6HUYHU

,QWUDQHW

7,$3RUWDO(QJLQHHULQJ6WDWLRQ

Konfigurieren des Servers und Erstellen von Projekten


In der ersten Phase wird der unternehmenseigene Server durch einen Server-Administrator
konfiguriert, und mittels TIA Updater Corporate Configuration Tool werden die Updates/Support
Packages bereitgestellt. Zusätzlich können Projekte für verschiedene Fertigungslinien erstellt
werden, über die der Anwender die von ihm benötigten Updates erhalten kann. Die Anwender
müssen Zugriff auf den Serverbereich und den Namen der Fertigungslinie haben und über das
Ablageverzeichnis in Kenntnis gesetzt werden.
Ausführliche Informationen zum Erstellen von Projekten und Arbeiten mit Fertigungslinien
entnehmen Sie der Hilfe zum TIA Updater Corporate Configuration Tool.

Installation
98 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

Arbeiten mit dem Server


Mit dem TIA Updater können die Anwender die bereitgestellten und für sie relevanten Updates/
Support Packages herunterladen und installieren. Es können gleichzeitig mehrere Download-
Vorgänge angestoßen werden; die Installation der Updates/Support Packages muss jedoch
hintereinander erfolgen.

13.2.2 Unternehmenseigenen Server für Updates konfigurieren

Einfühung
Um den Anwendern zentral die verfügbaren Updates, Support Packages und Sprachpakete zur
Verfügung zu stellen, können Sie einen unternehmenseigenen Server konfigurieren.
Verwenden Sie hierzu den Microsoft Server Manager.
Nachfolgend sind beispielhaft die Schritte beschrieben, die zum Erstellen und Konfigurieren
des Servers zur Nutzung des TIA Updater Corporate Configuration Tools (mit dem
Betriebssystem Microsoft Server 2016) notwendig sind. Weitere Einstellungen, die evtl. zum
Betrieb in Ihrem Unternehmen notwendig sind, sind nicht Bestandteil dieser Beschreibung!

Hinweis
Bitte beachten Sie, dass der Aufbau des Startmenüs und der Ablageort der Programme unter den
verschiedenen Betriebssystemen unterschiedlich sein kann.
Genaue Informationen zur Konfiguration und Bedienung des Server Managers finden Sie in der
Microsoft-Hilfe.

Voraussetzung
Sie müssen Administratorrechte besitzen.

Webserverrolle (IIS) installieren


Um die notwendige Webserverrolle zu installieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie das Startmenü und wählen Sie "Server Manager" aus.
2. Klicken Sie im Dashboard auf "Rollen und Features hinzufügen".
3. Verwenden Sie den Assistenten "Rollen und Features hinzufügen", um die Webserverrolle
hinzuzufügen.
Vor dem Start des Assistenten wird verifiziert, dass der Administrator ein komplexes Passwort
vergeben hat, dass die Netzwerkeinstellungen entsprechend konfiguriert sind und dass die
neusten Windows Sicherheits-Updates installiert sind.
4. Wählen Sie als Installationstyp "Rollenbasierte oder featurebasierte Installation" und klicken
Sie auf "Weiter".
5. Wählen Sie dann den Ziel-Server aus und klicken Sie auf "Weiter".

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 99
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

6. Beachten Sie die vorausgewählten Rollen, die standardmäßig installiert werden, und wählen
Sie dann die zusätzliche Rolle "Webserver (IIS)" aus.

7. Klicken Sie auf "Features hinzufügen" und dann auf "Weiter". Die Features für den Web Server
werden angezeigt.

Installation
100 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

8. Klicken Sie auf "Rollendienste" und prüfen Sie, dass die folgenden Features ausgewählt sind,
bzw. wählen Sie diese aus:

Bereich "Webserver"
– Standarddokument
– Verzeichnis durchsuchen
– HTTP-Fehler
– Statischer Inhalt
Bereich "Systemzustand und Diagnose"
– HTTP-Protokollierung
– Anforderungsüberwachung
Bereich "Leistung"
– Komprimierung statischer Inhalte
Bereich "Sicherheit"
– Anforderungsfilterung
Bereich "Anwendungsentwicklung"
– .NET-Erweiterbarkeit 3.5
– .NET-Erweiterbarkeit 4.6
– ASP.NET 3.5
– ASP.NET 4.6

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 101
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

– ISAPI-Erweiterungen
– ISAPI-Filter
9. Klicken Sie auf "Weiter".
10.Überprüfen Sie Ihre Auswahl im Dialog "Installationsauswahl bestätigen" und klicken Sie auf
"Installieren".
Im Dashboard wird "IIS" hinzugefügt und kann weiter konfiguriert werden.

Website erstellen
1. Klicken Sie im Navigationsbereich auf "IIS" und im Bereich "Server" klicken Sie mit der rechten
Maustaste und wählen Sie "Internetinformationsdienste (IIS)-Manager".
2. Klicken Sie im Bereich "Verbindungen" auf "Sites" und klicken Sie dann auf "Default Web Site".
3. Wählen Sie mit einem rechten Mausklick die Option "Virtuelles Verzeichnis hinzufügen...".

Installation
102 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

4. Geben Sie im aufgeblendeten Dialog einen Anzeigenamen in das Feld "Alias" ein, z. B.
"TIAPortalUpdates".

5. Geben Sie im Feld "Physischer Pfad" den physischen Pfad des Ordners ein, in dem sich die
Website befindet, oder klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen (...), um den Ordner
im Dateisystem zu suchen.
Hinweis
Die Default Web Site muss in dem Verzeichnis angelegt werden, das die Datei
'UpdatesSummaryCatalog.xml' enthält.

6. Klicken Sie auf "Einstellungen testen...", um zu prüfen, ob die Einstellungen korrekt sind.
7. Klicken Sie auf "OK".

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 103
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

Virtuelles Verzeichnis aktivieren


1. Markieren Sie im Bereich "Verbindungen > Sites > Default Web Site" das von Ihnen erstellte
virtuelle Verzeichnis.
2. Doppelklicken Sie in der Ansicht "Features" den Eintrag "Verzeichnis durchsuchen".

3. Klicken Sie im Bereich "Aktionen" auf "Aktivieren".

MIME-Typ hinzufügen und konfigurieren


1. Markieren Sie im Bereich "Verbindungen" die von Ihnen erstellte Website.
2. Doppelklicken Sie in der Ansicht "Features" auf "MIME-Typ".

3. Klicken Sie im Bereich "Aktionen" auf "Hinzufügen".


4. Geben Sie im Dialog "MIME-Typ hinzufügen" im Textfeld "Dateinamenerweiterung" .* ein.
5. Geben Sie im Textfeld "MIME-Typ" "all/files" ein.
6. Klicken Sie auf "OK".

Installation
104 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

BITS-IIS-Servererweiterung aktivieren
1. Wechseln Sie zum virtuellen Verzeichnis im IIS-Manager.
2. Klicken Sie auf "Rollen und Features hinzufügen", um zu überprüfen, dass BITS installiert ist.
Aktivieren Sie gegebenenfalls das Feature "Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst"
und installieren Sie dieses.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 105
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

3. Klicken Sie im Dashboard im Bereich "Lokaler Server" auf "Dienste".

Installation
106 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

4. Selektieren Sie den lokalen Server, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie den
Menübefehl "Dienste starten".

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 107
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

Installation
108 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

5. Wechseln Sie zur Featureansicht des virtuellen Verzeichnisses und doppelklicken Sie auf
"BITS-Uploads".

6. Aktivieren Sie das Optionskästchen "Clients können Dateien hochladen" und klicken Sie dann
auf "Übernehmen".

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 109
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

Selbstsigniertes Serverzertifikat erstellen


Es wird nachdrücklich empfohlen, ein von der IT-Abteilung Ihres Unternehmens erstelltes
signiertes Zertifikat zu verwenden; dadurch erhält der unternehmenseigene Server ein
qualifiziertes (sicheres) Zertifikat. Sie können ein solches Zertifikat auch von
vertrauenswürdigen Fremdfirmen/Zertifizierungsstellen erwerben.
Sollte dies für Sie nicht möglich sein, können Sie ein selbstsigniertes Zertifikat erstellen.
Beachten Sie hierbei, dass ein solches Zertifikat nicht sicher ist! Gehen Sie dazu folgendermaßen
vor:
1. Navigieren Sie im Bereich "Verbindungen" zu der Ebene, die Sie verwalten möchten.
2. Doppelklicken Sie in der Ansicht "Features" auf "Serverzertifikate".

3. Klicken Sie im Bereich "Aktionen" auf "Selbstsigniertes Zertifikat erstellen".

4. Geben Sie im Dialog "Selbstsigniertes Zertifikat erstellen" im Feld "Anzeigename für das
Zertifikat" einen Anzeigenamen für das Zertifikat ein und klicken Sie auf "OK".

Installation
110 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

SSL-Bindung erstellen
1. Erweitern Sie im Bereich "Verbindungen" den Eintrag "Sites" und klicken Sie anschließend auf
die Site, der Sie eine Bindung hinzufügen möchten.
2. Klicken Sie im Bereich "Aktionen" auf "Bindungen".

3. Klicken Sie im Dialog "Sitebindungen" auf "Hinzufügen".


4. Wählen Sie im Dialog "Sitebindung hinzufügen" unter "Typ" "https" und unter "SSL-Zertifikat"
das von Ihnen erstellte Zertifikat aus und klicken Sie dann auf "OK".

SSL-Bindung verifizieren
1. Klicken Sie im Bereich "Aktionen" unter "Website durchsuchen" auf die zuvor erstellte
Bindung.
Im Internet Explorer wird eine Fehlerseite geöffnet, weil das selbstsignierte Zertifikat von
Ihrem Computer erstellt wurde.
2. Klicken Sie auf "Laden dieser Website fortsetzen (nicht empfohlen)".
Wenn Sie das Zertifikat in den Zertifikatspeicher "Vertrauenswürdige
Stammzertifizierungsstellen" hinzufügen, wird diese Meldung nicht mehr angezeigt.

SSL-Einstellungen konfigurieren
1. Doppelklicken Sie in der Ansicht "Features" auf "SSL-Einstellungen".
2. Verwenden Sie eines der folgenden Verfahren im Dialog "SSL-Einstellungen" im Bereich
"Clientzertifikate":
– Wählen Sie "Ignorieren", wenn auch dann keine Clientzertifikate akzeptiert werden sollen,
wenn ein Client ein Zertifikat vorweisen kann.
– Wählen Sie "Akzeptieren", wenn Clientzertifikate akzeptiert werden sollen.
– Wählen Sie "Erforderlich", wenn Clientzertifikate erforderlich sein sollen. Damit die
Option "Clientzertifikate erforderlich" verwendet werden kann, muss die Option "SSL
erforderlich" aktiviert sein.
3. Klicken Sie im Bereich "Aktionen" auf "Übernehmen".

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 111
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

13.2.3 Updates auf unterschiedliche Bereiche verteilen


Es kann vorkommen, dass verschiedene Abteilungen unterschiedliche Updates oder Support
Packages benötigen. In diesem Fall ist es empfehlenswert, mehrere Produktionslinien für
Updates zu erstellen, die unterschiedliche Updates und Support Packages anbieten. Die
Vorgehensweise hierzu ist in der Hilfe des TIA Updater Corporate Configuration Tools
beschrieben.

Hinweis
Der Hauptvorteil von unterschiedlichen Produktionslinien liegt darin, dass weniger
Speicherplatz benötigt wird. Wenn ein bereits heruntergeladenes Update, Support Package oder
Sprachpaket zu einer neuen Produktionslinie hinzugefügt wird, wird keine Kopie hiervon
angelegt, sondern von unterschiedlichen Produktionslinien wird auf dieses Update, Support
Package oder Sprachpaket referenziert.

Vorgehen
Sie können auch mehrere Server betrieben, die unterschiedliche Updates, Support Packages
und Sprachpakete bereitstellen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
1. Erstellen Sie unterschiedliche unternehmenseigene Server wie zuvor beschrieben.
oder
1. Erstellen Sie unterschiedliche unternehmenseigene Server wie zuvor beschrieben.
2. Erstellen Sie mehrere Websites.
Beachten Sie, dass Sie eindeutige Namen für diese Websites und die physikalischen Pfade
vergeben, damit es nicht zu Verwechselungen kommt!
3. Stellen Sie die zuvor beschriebenen Features für den Webserver bzw. die Websites ein.
Sie können nun die erforderlichen Updates und Support Packages für die verschiedenen
Abteilungen in den definierten Verzeichnissen ablegen.

13.2.4 Updates auf einem unternehmenseigenen Server bereitstellen

Einführung
Im TIA Updater Corporate Configuration Tool können Sie einen unternehmenseigenen Server
einstellen, auf dem Sie die verfügbaren Updates/Support Packages/Sprachpakete ablegen und
den Anwendern zur Verfügung stellen können.

Voraussetzung
Sie müssen Administratorrechte besitzen.
Ein unternehmenseigener Server kann nur auf einem Microsoft Server Betriebssystem
aufgesetzt werden, da zum Betrieb der BITS IIS-Dienst und ein laufender IIS-Sever benötigt
wird.

Installation
112 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

Updates vom TIA Automation Software Update Server hinzufügen


Um Updates vom TIA Automation Software Update Server hinzuzufügen, gehen Sie
folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie das TIA Updater Corporate Configuration Tool.
Die verfügbaren Updates werden angezeigt.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Update hinzufügen" und aktivieren Sie im aufgeblendeten
Dialog das Optionskästchen "Vom TIA Automation Software Update Server hinzufügen".
3. Wählen Sie im Dialog "Update vom TIA Automation Software Update Server hinzufügen" die
gewünschten Updates (Software und Support Packages) aus und klicken Sie auf
"Hinzufügen".
Wenn sich bereits Updates auf dem unternehmenseigenen Server befinden, so werden diese
gegraut dargestellt. Sie können nicht erneut geladen werden. Während des Download-
Vorgangs werden der Status und die verbleibende Zeit im Dialog angezeigt.

Abbrechen des Download-Vorgangs


Um den Vorgang abzubrechen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Download abbrechen".
2. Bestätigen Sie den aufgeblendeten Dialog mit "Ja".
Der Download des Updates wurde abgebrochen und es wurde aus der Liste gelöscht.

Updates vom unternehmenseigenen Server löschen


Um Updates zu löschen, gehen Sie folgendermaßen vor:
Wählen Sie die gewünschten Updates aus und klicken Sie auf die Schaltfläche "Entfernen".
• Wenn ein Update nur zu einem Projekt/einer Fertigunglinie gehört, bestätigen Sie den
aufgeblendeten Dialog mit "Ja".
Das ausgewählte Update wird aus der Liste und aus dem Dateisystem gelöscht.
• Wenn ein Update zu mehreren Projekten/Fertigungslinien gehört, gilt Folgendes:
– Der Dialog zum Entfernen des Updates wird nicht angzeigt.
– Das ausgewählte Update wird nur aus der aktuellen Projektliste entfernt und nicht aus
dem Dateisystem.
Um Updates aus dem Dateisystem zu löschen, müssen alle Instanzen der Updates gelöscht
werden. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
– Öffnen Sie das bestehende Projekt/die Globale Fertigungslinie über das Menü "Projekt".
– Wählen Sie die gewünschten Updates aus und klicken Sie auf "Entfernen".
– Bestätigen Sie den beim Löschen der letzten Instanz aufgeblendeten Dialog mit "Ja".

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 113
Updates und Support Packages installieren
13.2 Arbeiten mit einem unternehmenseigenen Server

Server-Optionen
Klicken Sie im Dialog " TIA Automation Software Update Server" auf "Einstellungen", um
Folgendes festzulegen:
1. Geben Sie unter "Server-Pfad" den Ordner an, in dem die Downloads gespeichert werden
sollen. Sie können sowohl ein lokales Laufwerk als auch ein Netzlaufwerk auswählen.
Hinweis
Wenn Sie direkt auf dem Server arbeiten, ist das Zielverzeichnis gleich dem
Bereitstellungsverzeichnis auf dem Server. Alle Änderungen werden direkt übernommen.
Diese Vorgehensweise wird nicht empfohlen, da Konflikte mit aktiven Downloads auftreten
können!
Es wird empfohlen, auf einem sonstigen Rechner arbeiten; das Zielverzeichnis ist ein
beliebiges Verzeichnis. Der Inhalt dieses Verzeichnisses muss dann noch in das
Bereitstellungsverzeichnis kopiert werden. Stellen Sie hierbei ebenfalls sicher, dass keine
Konflikte mit aktiven Downloads auftreten!

2. Aktivieren Sie das Optionskästchen "Server immer im Hintergrund laufen lassen (Symbol in
der Taskleiste wird angezeigt)", wenn der Server immer im Hintergrund laufen soll.
3. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit "OK".

Siehe auch
Eigenschaften und Vorteile eines unternehmenseigenen Servers (Seite 98)
Unternehmenseigenen Server für Updates konfigurieren (Seite 99)

Installation
114 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Support Packages automatisiert installieren 14
14.1 Support Packages automatisiert installieren

Einleitung
Mit dem Support Package Installer können Sie ab V15.1 alle Support Packages wie z. B. HSPs
(Hardware Support Packages), die kompatibel zur installierten Version des TIA Portals sind (z. B.
isp.15_1), automatisiert über die Kommandozeile installieren bzw. hochrüsten.

Voraussetzung
• Hardware und Software des PG/PC entsprechen den Systemanforderungen.
• Sie haben Administrationsrechte auf Ihrem Computer.
• Alle laufenden Programme sind beendet.

Vorgehen
Um die Installation direkt über die Kommandozeile mit den gewünschten Optionen zu starten,
gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Starten Sie die Eingabeaufforderung von Windows über "Start > Ausführen > cmd".
2. Wechseln Sie in das Verzeichnis, das die Datei
"Siemens.Automation.SupportPackageInstaller.exe" enthält. Dies ist das
Installationsverzeichnis Ihres installierten TIA Portals.
3. Geben Sie in der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:
%Installationsverzeichnis% > Siemens.Automation.SupportPackageInstaller.exe <Support
Package(HSP)-Ablageverzeichnis> [-l <Name der Protokolldatei>] [-warnaserror]

<Support Package-Ablageverzeichnis>
Zwingend erforderliches Verzeichnis, in dem die Support Package-Dateien (*.isp) liegen. Dies
kann sowohl ein lokaler Ordner oder ein Remote Share sein.
-l <Ablageort der Protokolldatei>
Dieser Parameter ist optional und gibt den Pfad zur Protokolldatei an. Wenn er nicht gesetzt
ist, wird die Protokolldatei im Binärverzeichnis erstellt. Sie müssen über Schreibrechte im
Ablageordner verfügen!
-warnaserror
Dieser Parameter ist optional und gibt an, dass jede Nachricht, die in der Regel
als Warnungen gemeldet worden wäre, stattdessen als Fehler gemeldet wird. Wenn
beispielsweise ein HSP nicht den notwendigen Voraussetzungen entspricht, wird ein
entsprechender Rückgabe-/Abbruchwert an die Kommandozeile ausgegeben und das
betreffende HSP wird übersprungen.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 115
Support Packages automatisiert installieren
14.1 Support Packages automatisiert installieren

-?
Dieser Parameter ist optional und zeigt die Hilfe an.

Hinweis
• Wenn das Ablageverzeichnis oder der Name der Protokolldatei Leerzeichen enthält, müssen
Sie die Bezeichnungen in Anführungszeichen setzen.
• Es werden nur Support Packages berücksichtigt, die direkt im Ablageverzeichnis liegen;
Unterverzeichnisse werden ignoriert. D. h. die *.isp-files müssen unmittelbar im
Ablageverzeichnis liegen.

Siehe auch
Rückgabewerte des Installationsprozesses (Seite 117)
Protokolldatei (Seite 118)

Installation
116 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Support Packages automatisiert installieren
14.2 Rückgabewerte des Installationsprozesses

14.2 Rückgabewerte des Installationsprozesses

Rückgabewerte des Installationsprozesses


Die folgende Tabelle zeigt die Rückgabewerte und ihre Beschreibungen:

Code Beschreibung
0 Die Installation war erfolgreich.
1 Die Installation war erfolgreich, es ist ein Neustart erforderlich.
-1 Die Installation ist fehlgeschlagen.
-2 Die Installation ist fehlgeschlagen: Das TIA Portal läuft noch.
-3 Die Installation ist fehlgeschlagen: Eine andere Installation
läuft bereits.
-4 Die Installation ist fehlgeschlagen: Sie haben nicht genügend
Rechte. Für die Installation sind Administrationsrechte erfor‐
derlich.
-6 Die Installation ist fehlgeschlagen: Unzureichender Speicher‐
platz.
-7 Die Installation ist fehlgeschlagen: Es ist ein Neustart erfor‐
derlich bevor die Installation starten kann.

Siehe auch
Support Packages automatisiert installieren (Seite 115)
Protokolldatei (Seite 118)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 117
Support Packages automatisiert installieren
14.3 Protokolldatei

14.3 Protokolldatei

Inhalt der Protokolldatei


Die Protokolldatei enthält detaillierte Informationen über jede Installation. Wenn die
Protokolldatei bereits existiert, wird sie ergänzt. Für jede Installation werden Kopf- und
Fußzeilen erstellt, zwischen denen Sie die gewünschten Informationen finden.
Für die folgenden Ereignisse wird ein Eintrag erzeugt:
• Support Packages, die zwar im Ablageverzeichnis aufgeführt und bei der Installation
verfügbar sind, aber aufgrund fehlender Produkte nicht installiert werden konnten. Dem
Eintrag in der Protokolldatei ist zu entnehmen, welche Produkte und welche Versionen dieser
Produkte fehlen.
• Support Packages, die nicht erfolgreich installiert werden konnten.
• Support Packages, die erfolgreich installiert werden konnten.
Für jeden Eintrag wird der Dateiname des HSPs einschließlich der Dateiendung protokolliert.

Siehe auch
Support Packages automatisiert installieren (Seite 115)
Rückgabewerte des Installationsprozesses (Seite 117)

Installation
118 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Migrations-Tool installieren und deinstallieren 15
15.1 Hinweise zur Verwendung des Migrations-Tools

Verwendung des Migrations-Tools


Mit Hilfe des Migrations-Tools erstellen Sie aus dem zu migrierenden Projekt eine
Migrationsdatei. Sie kopieren diese Datei auf das Zielsystem, auf dem sich eine aktuelle Version
des TIA Portals befindet. Sie führen die Migration innerhalb des TIA Portals durch.
Die genaue Vorgehensweise finden Sie hier: AUTOHOTSPOT

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 119
Migrations-Tool installieren und deinstallieren
15.2 Systemvoraussetzungen

15.2 Systemvoraussetzungen

Systemvoraussetzungen für das Migrations-Tool


Zur Verwendung des Migrations-Tools gelten folgende Systemvoraussetzungen:
• Es sind alle Produkte installiert, mit denen das Quellprojekt erstellt wurde. Folgende
Produkte werden unterstützt:
– Ab STEP 7 V5.4 SP5
– WinCC V7.5 mit den neuesten Updates
– Ab WinCC flexible 2008 SP2
– Integrierte Projekte aus STEP 7 V5.4 und den oben genannten WinCC-Produkten
– STEP 7 Distributed Safety V5.4 SP5
– Ab F-Configuration-Pack V5.4 SP5
– SINUMERIK Add-on für STEP 7 ab V5.4 SP5
– Ab SIMOTION SCOUT V4.4
Für die Migration von SIMOTION SCOUT-Projekten wird das SCOUT Migration Tool PlugIn
in der zum SCOUT TIA entsprechenden Version benötigt.
• Es sind alle Optionspakete installiert, welche für das Bearbeiten des STEP 7-Projekts
notwendig sind. Dies umfasst beispielsweise alle HSPs für alle im Quellprojekt verwendeten
Geräte.
• Microsoft .Net Framework 4.6.2 ist installiert. Wenn Microsoft .Net Framework nicht
installiert ist, wird die benötigte Version mit dem Migrations-Tool installiert.

Installation
120 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
Migrations-Tool installieren und deinstallieren
15.3 Migrations-Tool installieren

15.3 Migrations-Tool installieren

Vertrieb des Migrations-Tools


Das Migrations-Tool befindet sich auf der Installations-DVD des TIA Portals im Verzeichnis
"Support". Alternativ steht es im Siemens Industry Online Support zum Download bereit. Für
manche Produkte sind zusätzliche Plugins für das Migrations-Tool erforderlich, z. B. für
SIMOTION. Die Plugins können Sie ebenfalls im Siemens Industry Online Support herunterladen
oder von der Installations-DVD der jeweiligen Produkte installieren.
In der Regel wird das Migrations-Tool ohne das TIA Portal installiert. Da das TIA Portal
eine eigene Migrations-Funktion bereits eingebunden hat, ist eine separate Installation des
Migrations-Tools nicht notwendig.

Vorgehen
Um das Migrations-Tool zu installieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Laden Sie die Installations-Datei im Siemens Industry Online Support herunter oder
verwenden Sie für die Installation die Installations-Datei aus dem Verzeichnis "Support" der
Installations-DVD des TIA Portals.
2. Starten Sie die Installations-Datei.
Das Setup-Programm für das Migrations-Tool wird geöffnet.
3. Wählen Sie im ersten Schritt, in welcher Sprache das Setup angezeigt werden soll und klicken
Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
Die Seite zur Auswahl der Software-Sprache wird angezeigt.
4. Da das Migrations-Tool ausschließlich in englischer Sprache geliefert wird, können Sie keine
weitere Sprache zur Installation wählen. Klicken Sie daher auf "Weiter", um zum nächsten
Schritt zu gelangen.
Die Seite zur Auswahl der Produkte wird angezeigt.
5. Das Migrations-Tool besteht lediglich aus einer Software-Komponente. Daher ist das
Migrations-Tool bereits ausgewählt. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
Die Seite zur Bestätigung der Lizenzbestimmungen wird geladen.
6. Klicken Sie auf die Einträge in der Liste der Lizenzbedingungen, um die Lizenzbedingungen
und Securityhinweise zu lesen. Sind Sie mit allen Lizenzbedingungen einverstanden,
aktivieren Sie die Optionskästchen "Ich akzeptiere sämtliche Bedingungen der aufgelisteten
Lizenzvereinbarung(en)" und "Ich bestätige hiermit, dass ich die Securityhinweise zum
sicheren Betrieb der Produkte gelesen und verstanden habe".
7. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "Weiter".
Eine Übersicht zur Installation wird angezeigt.
8. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Installieren".
Die Installation wird mit den angezeigten Einstellungen durchgeführt.
Nach der Installation des Migrations-Tools ist ein Neustart des Rechners erforderlich.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 121
Migrations-Tool installieren und deinstallieren
15.4 Migrations-Tool deinstallieren

15.4 Migrations-Tool deinstallieren


Das Migrations-Tool kann über die Systemsteuerung deinstalliert werden.

Vorgehen
Um das Migrations-Tool zu deinstallieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie die Systemsteuerung.
2. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf den Eintrag "Programme und Funktionen".
Der Dialog "Programm deinstallieren oder ändern" wird geöffnet.
3. Wählen Sie im Dialog "Programm deinstallieren oder ändern" den Eintrag für das Migrations-
Tool aus und klicken Sie auf die Schaltfläche "Deinstallieren".
Es erscheint eine Sicherheitsabfrage.
4. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage, indem Sie auf die Schaltfläche "Ja" klicken.
Das Setup-Programm startet.
5. Wählen Sie die Installationssprache aus und klicken Sie auf "Weiter".
6. Wählen Sie das Migrations-Tool zur Deinstallation aus und klicken Sie auf "Weiter".
7. Klicken Sie auf "Deinstallieren".
Das Migrations-Tool wird deinstalliert.
8. Um das Setup-Programm zu beenden, klicken Sie auf "Beenden".

Installation
122 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
TIA Project-Server installieren und deinstallieren 16
16.1 Hinweise zur Installation des Projekt-Servers

Einführung
Um mit Multiuser Engineering, mit Multiuser Commissioning und mit Exclusive Engineering zu
arbeiten, benötigen Sie einen Projekt-Server, der Ihre Serverprojekte, Server-Bibliotheken und
die lokalen Sessions verwaltet.
Sie haben folgende Möglichkeiten, den "TIA Project-Server" zu installieren:
• Zusammen mit der Installation des TIA Portals.
• Als Standalone-Installation über einen eigenständigen Installationsprozess ohne TIA Portal.

Hinweis
Voraussetzung: Administratorrechte
Für die Installation des TIA Project-Server werden Administratorrechte benötigt.

Installation des Projekt-Servers mit dem TIA Portal


Die Installation des TIA Project-Server (nachfolgend "Projekt-Server" genannt) erfolgt
zusammen mit der Installation folgender TIA Portal-Produkte:
• SIMATIC STEP 7 Basic
• SIMATIC STEP 7 Professional
• SIMATIC WinCC Basic
• SIMATIC WinCC Comfort/Advanced
• SIMATIC WinCC Professional
Der Projekt-Server ist in der Produktauswahl teilweise per Voreinstellung aktiviert und wird
dann mitinstalliert.
Überprüfen Sie die Einstellung während der Installation des TIA Portals.
Sie finden die jeweilige Voreinstellung für den Projekt Server während des Setups bei der
Produktauswahl im Verzeichnis "Options".
Wählen Sie hier durch das Setzen oder entfernen des Häkchens aus, ob der Projekt-Server
während der Installation des TIA Portals mitinstalliert werden soll oder nicht.

Installation des Projekt-Servers als Standalone-Installation


Die Installation des Projekt-Servers kann auch als Standalone-Installation durchgeführt werden.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 123
TIA Project-Server installieren und deinstallieren
16.1 Hinweise zur Installation des Projekt-Servers

Eine Beschreibung zur automatisierten Installation finden Sie auch auf der Produkt-DVD im
Verzeichnis "Documents\Readme\<Sprachverzeichnis>".

Gleiche TIA Portal-Versionen bei der Installation


Achten Sie bei der Installation von TIA Portal-Produkten auf den verschiedenen Clients darauf,
dass alle Teilnehmer für die Installation die gleichen Stände der Software-Produkte verwenden.
Wenn Sie also z. B. STEP 7 Professional, WinCCAdvanced und Safety sowie den Projekt-
Server mit der Version Vx.y installiert haben, müssen alle anderen Teilnehmer von Team
Engineering ebenfalls diese Software in identischen Versionen installiert haben.
Die Installation von Service Packs und Updates muss für alle Produkte zu einem
gemeinsamen Zeitpunkt erfolgen.

Hinweis
TIA Project-Server: Versionierung
Ab TIA Portal V18 wird der TIA Project-Server mit einer vom TIA Portal unabhängigen
Versionsnummer geliefert:
• TIA Portal V19 enthält TIA Project-Server V1.2

Installationspfad
Verwenden Sie keine Unicode-Zeichen (z. B. chinesische Schriftzeichen) im Installationspfad.

Virenscanner
Während der Installation ist es notwendig, dass auf bereits installierte Dateien lesend und
schreibend zugegriffen werden kann.
Einige Virenscanner verhindern dies.
Daher wird empfohlen, während der Installation des Projekt-Servers Virenscanner zu
deaktivieren und erst danach wieder zu aktivieren.

Unterstützte Virtualisierungsplattformen
Sie können den Projekt-Server ebenso wie das TIA Portal auch in einer virtuellen Maschine
installieren.
Verwenden Sie dazu eine der folgenden Virtualisierungsplattformen in der angegebenen
oder einer neueren Version:
• VMware vSphere Hypervisor (ESXi) 6.7 oder höher
• VMware Workstation 12.5.5 (nur WinCC)
• VMware Workstation 15.5.0 oder höher
• VMware Player 12.5.5 (nur WinCC)

Installation
124 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
TIA Project-Server installieren und deinstallieren
16.1 Hinweise zur Installation des Projekt-Servers

• VMware Player 15.5.0 oder höher


• Microsoft Hyper-V Server 2019 oder höher

Hinweis
Für die Installation einer Visualisierungsplattform gelten die gleichen Voraussetzungen wie für
die Installation des TIA Portals.

Siehe auch
Projekt-Server installieren (Seite 126)
Projekt-Server deinstallieren (Seite 129)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 125
TIA Project-Server installieren und deinstallieren
16.2 Projekt-Server installieren

16.2 Projekt-Server installieren

Einleitung
Den "TIA Project-Server"installieren Sie im Rahmen der TIA Portal-Installation oder standalone
unabhängig vom TIA Portal.
Bei der Installation mit dem TIA Portal wird immer die dafür frei gegebene Version des
Projekt-Servers installiert. Projekt-Server-Versionen, die danach veröffentlicht werden, sind
auch für diese TIA Portal-Version frei gegeben, solange keine neue TIA Portal-Version existiert.
Eine Beschreibung zur automatisierten Installation finden Sie auch auf der Produkt-DVD im
Verzeichnis "Documents\Readme\<Sprachverzeichnis>".

Hinweis
TIA Project-Server: Versionierung
Ab TIA Portal V18 wird der TIA Project-Server mit einer vom TIA Portal unabhängigen
Versionsnummer geliefert:
• TIA Portal V19 enthält TIA Project-Server V1.2
Neuinstallation ersetzt bestehende Installation
Bis TIA Portal V18 sind Projekt-Server aus verschiedenen Versionen nebeneinander einsetzbar.
Ab TIA Portal V18 werden Versionen des TIA Project-Server nicht mehr parallel installiert. Die
neue TIA Project-Server-Version ersetzt bei der Installation bereits bestehende Installationen.
Dabei werden die für den Server vorhandenen Benutzerberechtigungen übernommen.

Kompatibilität des Projekt-Servers mit dem TIA Portal


Die Kommunikation zwischen dem Projekt-Server und dem TIA Portal wird für folgende
Anwendungsfälle unterstützt:

Version des Projekt-Servers Version des TIA Portals


TIA Project-Server V1.2 V19, V18, V17, V16, V15.1, V15 und V14
TIA Project-Server V1.1 V18, V17, V16, V15.1, V15 und V14
Server V17 / TIA Project-Server V1.0 V17, V16, V15.1, V15 und V14
Server V16 V16, V15.1, V15 und V14
Server V15.1 V15.1, V15 und V14
Server V15 V15 und V14
Server V14 V14

Installation
126 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
TIA Project-Server installieren und deinstallieren
16.2 Projekt-Server installieren

Hinweis
Hinweise zur Kompatibilität des Projekt-Servers
Die für die aktuelle Version neu hinzugefügte Serverfunktionalität ist nur dann verfügbar, wenn
auch das aktuelle TIA Portal installiert ist.
Arbeiten Sie noch mit einer älteren TIA Portal-Version oder mit einer älteren Projekt-Server-
Version, so ist nur die in der jeweiligen Produktversion enthaltene Funktionalität verfügbar.
Multiuser Engineering führt kein Upgrade der Projektversionen durch.

TIA Portal-Versionen < V18


Bis TIA Portal V18 können auf einem Computer mehrere Versionen des Projekt-Servers installiert
sein, die unterschiedliche Projektversionen des TIA Portals verwenden.
Jede Version des TIA Portals und des Projekt-Servers verfügt jedoch jeweils nur über die in
dieser Version enthaltene Funktionalität.
Multiuser Engineering führt kein Upgrade der Projektversionen durch.
Ab TIA Portal V18 wird der TIA Project-Server ab V1.0 geliefert. Die Neuinstallationen des
TIA Project-Server ersetzen jeweils die bestehende Installation. Unterschiedliche Versionen
des Projekt-Servers können ab V1.0 nicht mehr auf dem gleichen PC installiert werden.
Versionen des Projekt-Servers, die mit TIA Portal-Versionen kleiner als V18 installiert wurden,
können jedoch weiterhin nebeneinander auf einem PC und parallel zum TIA Project-Server ab
V1.0 laufen.

Voraussetzungen für die Installation


Sie benötigen Administratorrechte.
Die Installation des Servers benötigt Einstellungen in der Windows-Firewall und
gegebenenfalls ein Zertifikat.
Systemvoraussetzungen:
• Für die Installation des Projekt-Servers gelten die gleichen Voraussetzungen wie für die
Installation des TIA Portals.

Projekt-Server mit dem TIA Portal installieren


Für die Installation gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Beachten Sie die Voraussetzungen für die Installation des ausgewählten Softwarepakets.
2. Starten Sie das Setup-Programm des gewünschten Produkts durch Einlegen des
Installationsdatenträgers in das entsprechende Laufwerk.
3. Wählen Sie die gewünschten Einstellungen aus und klicken Sie auf die Schaltfläche
"Installieren".
4. Vergewissern Sie sich, dass der Projekt-Server in der Produktauswahl angewählt ist, und
folgen Sie den Hinweisen in den Setup-Dialogen.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 127
TIA Project-Server installieren und deinstallieren
16.2 Projekt-Server installieren

Ergebnis
Der Projekt-Server wurde auf Ihrem Computer zusammen mit dem TIA Portal installiert.

Projekt-Server standalone installieren


Für die Installation gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Beachten Sie die Voraussetzungen für die Installation des Projekt-Servers.
2. Starten Sie das Setup für die Standalone-Installation des Projekt-Servers durch Doppelklick
auf die selbstextrahierende Exe-Datei "TIA_Portal_Projekt_Server_V<x.y>.exe".
Sie finden diese Datei im "Support"-Verzeichnis auf der jeweiligen Produkt-DVD.
3. Wählen Sie die gewünschten Einstellungen aus und klicken Sie auf die Schaltfläche
"Installieren".
4. Folgen Sie den Anweisungen in den Setup-Dialogen.

Ergebnis
Der TIA Project-Server wurde erfolgreich auf Ihrem Computer installiert.

Siehe auch
Hinweise zur Installation des Projekt-Servers (Seite 123)
Projekt-Server deinstallieren (Seite 129)

Installation
128 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
TIA Project-Server installieren und deinstallieren
16.3 Projekt-Server deinstallieren

16.3 Projekt-Server deinstallieren

Einleitung
Den "TIA Project-Server" deinstallieren Sie über die Systemsteuerung.
Die Installation einer neuen Version des Projekt-Servers ersetzt eine bestehende Installation.

Voraussetzungen für die Deinstallation


Auf Ihrem Computer ist eine Projekt-Server-Installation vorhanden.

TIA Project-Server deinstallieren


Für die Deinstallation gehen Sie vor wie folgt:
1. Öffnen Sie die Systemsteuerung.
2. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf den Eintrag "Software".
Der Dialog "Software" wird geöffnet.
3. Wählen Sie im Dialog "Software" den Eintrag für den "TIA Project-Server".
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Entfernen".
Eine Sicherheitsabfrage erscheint.
5. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage, indem Sie auf die Schaltfläche "Deinstallieren" klicken.

Ergebnis
Der TIA Project-Server wurde auf ihrem Computer deinstalliert.

Siehe auch
Hinweise zur Installation des Projekt-Servers (Seite 123)
Projekt-Server installieren (Seite 126)

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 129
TIA Project-Server installieren und deinstallieren
16.3 Projekt-Server deinstallieren

Installation
130 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
TIA Administrator installieren und deinstallieren 17
17.1 Einführung zum TIA Administrator
Der TIA Administrator bietet Ihnen einen Überblick über installierte Software-Pakete und
Lizenzen.
Abhängig von den installierten Modulen sind weitere Funktionen verfügbar, z. B. der
Download von Software-Paketen und Updates.
Informationen zur Installation und Deinstallation sowie zum Starten und Beenden des TIA
Administrators finden Sie im vorliegenden Dokument.
Informationen zur Konfiguration und Bedienung des TIA Administrators finden Sie in der Hilfe
der Anwendung.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 131
TIA Administrator installieren und deinstallieren
17.2 Systemvoraussetzungen

17.2 Systemvoraussetzungen
Der TIA Administrator ist eine Webapplikation und läuft vollständig im Browser. Damit Sie den
TIA Administrator verwenden können, muss einer der folgenden Browser auf Ihrem Rechner
installiert sein:
• Google Chrome Version 114 oder höher
• Microsoft Edge Version 114 oder höher
• Mozilla Firefox Version 114 oder höher

Installation
132 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
TIA Administrator installieren und deinstallieren
17.3 TIA Administrator installieren

17.3 TIA Administrator installieren


Den TIA Administrator finden Sie auf der Installations-DVD des TIA Portals.

Vorgehen
Um den TIA Administrator zu installieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Doppelklicken Sie auf die Installatonsdatei "Start.exe".
2. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage, indem Sie auf "Ja" klicken.
Das Installationsprogramm wird geöffnet.
3. Wählen Sie die Installationssprache aus und klicken Sie auf "Weiter"
4. Wählen Sie eine oder mehrere Produktsprachen aus und klicken Sie auf "Weiter".
5. Wählen Sie die zu installierenden Komponenten aus.
6. Ändern Sie gegebenenfalls das Zielverzeichnis für die Installation und klicken Sie auf "Weiter".
7. Lesen und bestätigen Sie die Lizenzbedingungen und Sicherheitshinweise, indem Sie die
Kontrollkästchen aktivieren.
8. Klicken Sie auf "Weiter".
9. Stellen Sie die Konfiguration des TIA Software Update Servers ein. Sie haben folgende
Optionen:
– TIA Automation Software Update Server
– Unternehmenseigener Server
– Fahren Sie mit den aktuellen Einstellungen fort
10.Wenn Sie einen unternehmenseigenen Server einstellen wollen, geben Sie den Server-Pfad
und die Fertigungslinie in die Eingabefelder ein.
Fertigungslinien dienen dazu, um verschiedenen Anwendern gezielt bestimmte Updates/
Support Packages bereitzustellen. Wenn Ihr Unternehmen nicht mit verschiedenen
Fertigungslinien arbeitet, vergeben Sie einen Namen, z. B. "ProductionLine1".
Diese Einträge können Sie später in den Einstellungen des TIA Administrators ändern.
11.Klicken Sie auf "Weiter".
Eine Übersicht über die Produktkonfiguration wird angezeigt.
12.Klicken Sie auf "Installieren".
Die Installation wird mit den angezeigten Einstellungen durchgeführt.
Nach der Installation des TIA Administrators ist ein Neustart des Rechners erforderlich.

Ergebnis
Der TIA Administrator wird auf Ihrem Rechner installiert. Bei der Installation des TIA
Administrators wird ein digitales Zertifikat auf Ihrem Rechner installiert. Dieses Zertifikat wird
zum Aufbau einer sicheren Verbindung benötigt.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 133
TIA Administrator installieren und deinstallieren
17.4 TIA Administrator deinstallieren

17.4 TIA Administrator deinstallieren


Der TIA Administrator kann über die Systemsteuerung deinstalliert werden.

Vorgehen
Um den TIA Administrator zu deinstallieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie die Systemsteuerung.
2. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf den Eintrag "Programme und Funktionen".
Der Dialog "Programm deinstallieren oder ändern" wird geöffnet.
3. Wählen Sie im Dialog "Programm deinstallieren oder ändern" den Eintrag für den TIA
Administrator aus und klicken Sie auf die Schaltfläche "Deinstallieren".
Es erscheint eine Sicherheitsabfrage.
4. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage, indem Sie auf die Schaltfläche "Ja" klicken.
Das Deinstallationsprogramm startet.
5. Wählen Sie die Installationssprache aus und klicken Sie auf "Weiter".
6. Wählen Sie den TIA Administrator zur Deinstallation aus und klicken Sie auf "Weiter".
7. Klicken Sie auf "Deinstallieren".
8. Um das Setup-Programm zu beenden, klicken Sie auf "Beenden".

Ergebnis
Der TIA Administrator wird deinstalliert. Das digitale Zertifikat des TIA Administrators wird bei
der Deinstallation entfernt.

Installation
134 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023
TIA Administrator installieren und deinstallieren
17.5 TIA Administrator starten und beenden

17.5 TIA Administrator starten und beenden

17.5.1 TIA Administrator lokal starten


Standardmäßig wird der TIA Administrator bei der Installation im folgenden Verzeichnis
gespeichert:
C:\Program Files\Siemens\Automation\AWB_V2\host\awb\
Bei der Installation wird im Startmenü unter "Siemens Automation" eine Verknüpfung "TIA
Administrator V2" angelegt.

TIA Administrator starten


Um den TIA Administrator lokal zu starten, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Wählen Sie unter Windows den Befehl "Start > Siemens Automation > TIA Administrator V2".
Ihr Browser baut eine sichere Verbindung über das HTTPS-Protokoll zum TIA Administrator
auf.
2. Geben Sie im Anmeldefenster unter "Benutzer-Login" Ihren Benutzernamen und Ihr
Kennwort in die Eingabefelder ein.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Einloggen".
Das Hauptfenster des TIA Administrators öffnet sich in Ihrem Browser.

17.5.2 TIA Administrator per Fernzugriff starten


Für Administratoren ist die Möglichkeit vorgesehen, von einem anderen Gerät (z. B. PC, Tablet)
im gleichen Netzwerk auf den TIA Administrator zuzugreifen.
Dazu muss auf Ihrem Gerät ein kompatibler Browser installiert sein. Unter Umständen
müssen Sie ihre Firewall für den Fernzugriff einrichten.

TIA Administrator starten


Um den TIA Administrator per Fernzugriff zu starten, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie Ihren Browser.
2. Geben Sie die URL zum Zielgerät in die Adressleiste ein.
Hinweis
URL zum Zielgerät
Die URL setzt sich zusammen aus dem HTTPS-Protokoll, dem Rechnernamen oder der IP-
Adresse und dem Port.
Standardmäßig ist der Port 8890 vorgegeben.
Beispiel für eine URL: https://w10-setup-serv:8890
Ihr Browser stellt die Verbindung zum Zielgerät als unsichere Verbindung dar und zeigt eine
Warnung an. Sie können diese Warnung ignorieren und mit der Anmeldung fortfahren.

Installation
Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023 135
TIA Administrator installieren und deinstallieren
17.5 TIA Administrator starten und beenden

3. Geben Sie im Anmeldefenster unter "Benutzer-Login" Ihren Benutzernamen und Ihr


Kennwort in die Eingabefelder ein.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Einloggen".
Das Hauptfenster des TIA Administrators öffnet sich in Ihrem Browser.

17.5.3 TIA Administrator beenden


Um den TIA Administrator zu beenden, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie das Menü.
2. Klicken Sie auf "Abmelden".
3. Bestätigen Sie die Abmeldung, indem Sie auf "Ja" klicken.
4. Schließen Sie Ihren Browser.

Installation
136 Programmier- und Bedienhandbuch, 11/2023

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