Modelltest 1
Lesenverstehen – Teil 1
ca. 25 Min. 5 Texte 25 Punkte
Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende
Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen. Markieren Sie Ihre
Lösungen für die Aufgaben 1-5 auf dem Antwortbogen.
1.
Wie Sie alle wissen, wurde das alte Schwimmbad in der Waldhüslistrasse vor 10
Jahren geschlossen.Seitdem liegt dasGelände brach. Nach demWillen der Stadt soll
jetzt alles abgerissen werden, um ein neues Büro- undÄrztehaus daraufzu bauen. Dabei
könnten unsere Kinder dringend ein Jugendzentrum brauchen. Wir,die Initiative Eltern,
fordern einen Ort, wo sich unsere Kinder treffen können, wo sie Skateboard fahren und
auch laut spielen oder feiern können, wo sie Platz und Möglichkeiten für ihre kreativen
Ideen haben. Wenn Sie unsere Forderung unterstützen wollen, dann unterschreiben Sie.
Wir brauchen Ihre Stimmen, um unsere Initiative beim Gemeinderat vorlegen zu
können. Damit das Schwimmbad endlich wieder für die junge Bevölkerung nutzbar
wird!
2.
Wer jeden Tag mit dem Flugzeug 3 reist,reist relativ sicher. Rein statistisch gesehen
passiert erst nach mehreren Tausend Jahren ein Unglück. „Das Risiko, bei einem
Absturz ums Leben zu kommen, ist also denkbar gering", so Statistiker vom
renommierten Massachusetts Institute of Technology. Die Forscher hatten sämtliche
Flugzeugabstürze der vergangenen zehn Jahre erfasst und in Zusammenhang zum
Verkehrsaufkommen gesetzt.
3.
Sie überlegen, in eine andere europäische Stadt zu ziehen? Sie lieben Großstädte und
legen großen Wert auf Lebensqualität? Dann sollten Sie sich Wien genauer ansehen. Die
österreichische Hauptstadt gehört nämlich zu den lebenswertesten Städten in Europa. Im
internationalen Vergleich landete sie in der Wertung auf Platz 1, noch vor Zürich in der
Schweiz oder München in Deutschland. Insgesamt konnten sich fünf Städte aus der
Schweiz und drei deutsche Städte unter den Top 10 platzieren. Als lebenswerteste nicht
europäische Städte wurden übrigens Auckland in Neuseeland undVancouver in Kanada
bewertet. In die Bewertung flössen Faktoren wie Gesundheitswesen und
Freizeitangebote, aber auch Kriminalität und Verschmutzung ein.
4.
Wer viel liest, Theater und Konzerte besucht oder selbst musiziert,lebt länger,so
schwedische Sozialmediziner. Mögliche Gründe: bessere Bewältigung der
Alltagsprobleme, Entspannung - oder Geld. Bei Tests mit 12.982 Personen stellten die
Forscher fest: Wer Geld für Kultur hat, gibt auch mehr für eine gute Ernährung aus,
lebt insgesamt gesünder und hat ein besseres Immunsystem.
5.
Die Geographie Society hat ihren Weltatlas zur kostenlosen Benutzung ins Internet
gestellt. Nach einer Anmeldung lassen sich die Seiten aufrufen. Dort kann man alle
wichtigen Orte der Welt auf einer Landkarte markieren und näher an den Ort
heranzoomen. Außerdem lassen sich zum jeweiligen LandZusatzinformationen
abfragen. Für die USA werden auch astronomische Himmelskarten und weiterere
Informationen angeboten.
a) Unglück vor mehr als Tausend Jahren
b) In Wien lässt sich's leben
c) Schwedische Sozialmediziner leben gesünder
d) Weltkarten im Internet Jugendliche fordern Kulturzentrum
e) Zusammenhang zwischen Kultur und Gesundheit
f) Die größten europäischen Hauptstädte
g) Die USA im Internet
h) Einfach abstürzen unwahrscheinlich
i) Bürgerinitiative für die Jugend
Modelltest 1
Leseverstehen - Teil 2
ca. 30 Min. 1 Text 25 Punkte
Lesen Sie den Text und die Aufgaben 6-10. Welche Lösung (a, b oder c) ist jeweils
richtig? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 6-10 auf dem
Antwortbogen.
Dauerbrenner Fastfood
Warum das schnelle Essen so beliebt ist
Egal welches Fastfood-Restaurant man betritt, es fällt auf, dass sie immer gut besucht sind.
Man sieht Familien mit Kindern, die das Restaurant oft auch gern als Spielplatz nutzen. Auch
Geschäftsleute aus der Umgebung, die nur für ein schnelles Mittagessen Zeit haben, kommen
gerne -oder die vom Shoppen hungrigen Besucher aus dem nahegelegenen Einkaufszentrum.
Vor allem aber zählen junge Leute zu den häufigen Gästen. Woran liegt das? Ein ganz klarer
Anreiz scheinen die Preise zu sein. Anders als in einem „richtigen Restaurant“, muss man
hierfür ein ganzes Menü nicht einmal zehn Euro bezahlen.Für den kleineren Hunger reicht oft
auch schon die Hälfte -das können sich Jugendliche leisten. Sehr attraktiv ist auch, dass beim
Fastfood keiner auf gute Manieren achtet. Man isst mit den Händen, darf kleckern und mit
vollem Mund sprechen, nicht einmal grüßen muss man, wenn man keine Lust dazu hat.
Fastfood-Restaurants sind zahlreich, auch das macht sie fürJugendliche zu einem praktischen
Treffpunkt. Man findet sie überall dort, wo sich Jugendliche sowieso schon gerne und länger
aufhalten: in Einkaufszentren, in oder an Kinos, in Fußgängerzonen ... Alles Orte, die in der
Regel gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden sind und deshalb auch ohne Eltem-Taxi
oder Mofa gut erreichbar sind. Bestens! Denn spätestens ab dem zwölften Lebensjahr finden
es Teenager uncool, mit den Eltern gesehen zu werden.Viel lieber möchten sie sich alleine und
selbstständig mit den Freunden treffen. Auch wenn Erwachsene das oft anders sehen, für junge
Leute ist Fastfood nicht gleich Fastfood. Dem einen schmecken die Pommes besser hier, der
andere mag den Burger lieber dort, bei der einen Kette gibt es ein besonders leckeres Dessert,
bei wieder einem anderen gerade eine besondere „Spezialität“ für eine kurze Zeit. Weniger
wichtig ist, ob das Essen gesund ist. Es muss schmecken und schnell gehen -und das klappt
meistens: Im Bestfall bekommen die Kunden ihre Bestellung nach nicht einmal zwei Minuten
auf das Tablett oder in die Tüte zum Mitnehmen. Neben dem Essen locken die Restaurants
Besucher auch durch Gewinnspiele, Rabatt-Gutscheine oder besondere Aktionen für einen
begrenzten Zeitraum. Sehr beliebt bei Jung und Alt sind dabei die Sammelaktionen: Im
Aktionszeitraum ein Geschenk zum Essen dazuzubekommen, weckt bei allen die
Sammelleidenschaft. Die Sammelobjekte sind so beliebt, dasssie nach Ende der Aktion im
Internet zu unglaublichen Preisen angeboten und verkauft werden. Das Geld kann man dann
natürlich gern wieder in Fastfood anlegen.
6. Fastfood-Restaurants
a gefallen vor allem Familien mit Kindern.
b haben immer viele Gäste.
c liegen in der Nähe von Einkaufzentren.
7. Jugendliche gehen gern in Fastfood-Restaurants, weil
a das Essen für sie günstig genug ist.
b sie sich nicht gut benehmen können.
c sie oft nur den halben Preis bezahlen.
8. Für Jugendliche ist es praktisch, dass
a ihre Eltern sie mit dem Auto dorthin fahren können.
b sie die Restaurants meistens mit Bus oder Bahn erreichen.
c sie sich lange in Fastfood-Restaurants aufhalten können.
9. Für viele Erwachsene
a ist Fastfood nicht gesund genug.
b schmeckt Fastfood überall gleich.
c muss die Bestellung schnell gehen.
10. Die Geschenke der Sammelaktionen
a gibt es nach dem Essen.
b kann man auch im Restaurant kaufen.
c mögen auch die älteren Gäste.
Modelltest 1
Leseverstehen - Teil 3
ca.15 Min. 12 Text 25 Punkte
Lesen Sie die Situationen und die Anzeigen a-l. Finden Sie für jede Situation die
passende Anzeige. Sie können jede Anzeige nur einmal benutzen. Markieren Sie
Ihre Lösungen für die Aufgaben 11-20 auf dem Antwortbogen. Wenn Sie zu einer
Situation keine Anzeige finden,markieren Sie.
11. Sie gehen gerne aus und interessieren sich für Kunst.
12. Sie wohnen in Deutschland und möchten einen ruhigen Sommerurlaub im Ausland
verbringen.
13. Für Ihre Firma suchen Sie eine Mitarbeiterin für die Werbeabteilung.
14. Ihr Sohn ist bald mit der Schule fertig und will sich über Berufe informieren.
15. Sie lieben Modelleisenbahnen und suchen Menschen mit demselben Hobby.
16. Sie möchten eine große Reise machen und brauchen spezielle Kleidung dafür.
17. Sie haben bei der ArbeitJProbleme und brauchen Hilfe.
18. Sie möchten mit Ihren Kindern verreisen, um zu wandern und zu schwimmen.
19. Ihr Mietvertrag wurde gekündigt. Sie brauchen rechtliche Hilfe.
20. Sie haben Ölbilder und alte Eisenbahnen geerbt und wollen diese verkaufen.
21.