Marie Luise Kaschnitz: Popp und Mingel
Noch immer fragen sie mich alle, wie das gekommen sei, neulich, am Tag vor Allerseelen, und
warum ich das getan hätte. Sie sagen, es sei doch nicht das erste Mal gewesen, daß ich ein paar
Stunden allein in der Wohnung war, ich müßte das doch gewöhnt sein, und es sei zwar ein
dunkler Tag gewesen, aber doch kein besonders unfreundlicher, und ich hätte doch auch etwas
zu essen vorgefunden, Bratkartoffeln und sogar ein Stück Wurst. Von dem Stück Wurst spricht 5
meine Mutter immer wieder, wenn die Rede auf diesen Unglückstag kommt, was jetzt noch
ziemlich oft geschieht, und sie betont dann jedesmal, was für eine feine Wurst das gewesen sei,
Kalbsleberwurst, sagt sie, zu einer Mark fünfzig das Viertelpfund, und in einer Tüte auf dem
Küchenbüfett seien auch noch zwei Äpfel und eine Banane und ein paar Pfeffernüsse gewesen,
und ich hätte doch immer von allem nehmen dürfen, niemand hätte mir deswegen jemals einen 10
Vorwurf gemacht. Außerdem begreifen sie nicht, warum ich, wenn ich etwa Angst gehabt hätte
so allein, nicht einfach wieder fortgegangen wäre; auf den Hof oder zu den Kindern im Parterre
und sogar ins Kino hätte ich gehen dürfen, im Alhambra an der Ecke sei ein jugendfreier Film
gelaufen, Taschengeld hätte ich ja genug, und sie hätten auch nichts dagegen gehabt.
Ja, natürlich, alles das hätte ich tun können, und ich hätte mich auch ins Bett legen können und 15
schlafen, bis die Eltern von der Arbeit nach Hause kamen. Denn ich war ja an dem Nachmittag
sehr müde, ich erinnere mich ganz deutlich, daß ich auf der Treppe ein paarmal gegähnt und mir
dabei mit der Hand ganz rasch hintereinander auf den Mund geschlagen habe, wobei man eine
Reihe von komischen Tönen hervorbringen kann. Das Treppenhaus war ziemlich dunkel, wie
immer um diese Jahreszeit, nur die Nixe in der Buntglasscheibe hat noch ein bißchen geleuchtet, 20
so etwas hat man jetzt nicht mehr, aber unseres ist ein altes Haus. Es war auch ganz still, keiner,
der hinauf- oder hinunterging, nur hinter der Tür rechts im zweiten Stock hat der Hund geknurrt.
Du Scheißhündchen, habe ich gesagt, du Dreckshündchen, ganz leise, weil ich weiß, daß ihn das
am meisten ärgert, und dann habe ich recht laut Wauwauwau gerufen und bin schnell weiter die
Treppe hinaufgerannt, weil das ein furchtbar häßlicher, riesengroßer Hund ist, der sich unter 25
Umständen aufrichten und die Türklinke herunterdrücken kann. An dem Tag ist er aber nicht
aufgesprungen und hat auch nicht gebellt und gleich aufgehört zu knurren, und ich weiß noch,
daß mir das nicht gefallen hat. Also habe ich wieder gegähnt und bin langsamer gegangen und
habe dabei meine Jacke aufgeknöpft und den Hausschlüssel herausgezogen, den meine Mutter
mir morgens an einem Wäscheband um den Hals hängt, obwohl ich ihn natürlich genausogut in 30
die Hosentasche stecken könnte. Während ich aufgeschlossen habe und in den Flur getreten bin,
habe ich gemerkt, daß es schlecht gerochen hat, und ich habe mir schon gedacht, daß
wahrscheinlich wieder einmal niemand Zeit gehabt hat, die Betten zu machen vor dem
Weggehen, und so war es auch, und das Frühstücksgeschirr hat noch auf dem Tisch gestanden,
sogar die Butter und das Brot. Also habe ich zuerst die Butter in den Kühlschrank getan, und 35
dann bin ich ins Schlafzimmer gegangen und habe die Leintücher ein bißchen zurechtgezogen
und die Steppdecken darüber gelegt, weil ich weiß, daß mein Vater sich jedesmal ärgert, wenn er
nach Hause kommt und es so unordentlich aussieht. Es hat auch schon ein paarmal Streit
gegeben deswegen, und mein Vater, der sehr nervös ist, hat geschrien, aber meine Mutter hat nur
gelacht und gesagt, ich kann ja auch zu Hause bleiben, und du wirst schon sehen, wie das ist, 40
wenn sie uns die Musiktruhe und den Kühlschrank wieder wegholen, und wer hat durchaus den
Wagen haben wollen, ich oder du? Und dann ist sie ganz freundlich geworden und hat meinen
Vater gestreichelt und mich auch und hat gesagt, daß wir, wenn der Wagen erst da ist, alle drei
zusammen in den Wald fahren werden und dort picknicken und Verwechselt das Bäumchen
spielen und mit dem Fußball ihretwegen auch. Aber dazu ist es nie gekommen, weil sie, als sie 45
den Wagen endlich gehabt haben, immer Freunde mitgenommen haben, Erwachsene, die keinen
Schritt zu Fuß gehen wollten und die Waldwege waren für die Autos gesperrt. Ich war aber
darüber nicht sehr traurig, weil mir im Auto oft schlecht geworden ist. Ich habe mir nur immer
gewünscht, daß meine Mutter wieder einmal krank wird, wie damals, als sie den schlimmen Fuß
hatte, und ich ihr die Arnikaumschläge gemacht und den Kaffee ans Bett gebracht habe, und ich 50
habe mir oft überlegt, wie ich es hinbringen könnte, daß sie sich einmal richtig den Magen
verdirbt. Aber sie hat sich nie den Magen verdorben und immer ganz rosig ausgesehen, und sie
hat auch oft gesagt, daß es ihr Spaß macht, ins Büro zu gehen, weil sie da unter Menschen wäre
und weil sie es so langweilig fände, den ganzen Tag zu Hause zu sein. Sie ist auch gar nicht sehr
müde am Abend und immer bereit, noch mit meinem Vater in ein Kino zu gehen. Nur die 55
Gesellschaftsspiele mag sie nicht, und das Vorlesen sagt sie, strengt sie an, weil sie den ganzen
Tag Gedrucktes und Geschriebenes vor Augen hat, und ich solle nur meine Bücher allein lesen,
ich wäre ja jetzt schon ein großer Junge. Ich bin auch schon groß, und natürlich kann ich meine
Bücher allein lesen, und ich habe auch immer viel Schularbeiten zu machen, nur an dem
gewissen Nachmittag, da hatte ich keine, weil zwei Lehrer fehlten. Aber dafür hatte ich die 60
Betten zuzudecken, und als ich mit den Betten fertig war, hätte ich eigentlich mein Essen
aufwärmen sollen, und sicher war ich auch hungrig, sonst hätte ich nicht so viel gegähnt. Aber
ich habe plötzlich keine Lust mehr gehabt und nur ein paar Kartoffeln kalt in den Mund gesteckt,
und dann habe ich gleich anfangen wollen zu spielen.
Alle Erwachsenen haben später wissen wollen, was ich am liebsten spiele, und es wäre ihnen 65
recht gewesen, wenn ich gesagt hätte, mit der Feuerwehrleiter oder mit dem Puppenzimmer, in
dem ein winziger Adventskranz mit richtigen kleinen Kerzen hängt, kurz mit irgend etwas, das
mit Feuer zu tun hat oder mit Licht. Ich habe aber gesagt, mit meinen kleinen Autos, die ihre
Garage unter dem Schrank haben, und der Parkwächter ist ein kleiner Soldat in einer braunen
Uniform, den ich einmal in einer Trümmergrube gefunden habe, und jedesmal, wenn mein Vater 70
ihn sieht, sagt er, schmeiß doch den verdammten SA-Mann weg. Aber ich behalte ihn, weil ich
ihn gut brauchen kann und weil ich überhaupt nicht weiß, was ein verdammter SA-Mann
eigentlich ist.
Natürlich habe ich an dem Nachmittag gar nicht mit meinen Autos spielen wollen, sondern mit
meiner Familie, aber von der wissen meine Eltern nichts, und sie brauchen auch nichts von ihr zu 75
erfahren, und die Lehrer auch nicht, und erst recht nicht der Arzt, den meine Eltern vor mir den
Onkel Doktor nennen, obwohl sie ihn vorher nie gesehen haben und ihm gegenüber immer sehr
verlegen sind. So, so, mit deinen Autos hast du gespielt, hat der sogenannte Onkel Doktor gesagt
und hat dabei ein merkwürdiges Gesicht gemacht, und ich habe genickt und ihn frech angesehen
und mir gedacht, was er wohl zu meiner Familie sagen würde, nämlich dazu, daß mein Vater ein 80
alter Fußball namens Popp und meine Mutter eine komische Puppe ohne Beine namens Mingel
ist und daß sie außer mir noch zwei andere Kinder haben, von denen das eine eine alte
Schachfigur und das andere ein eingeschrumpfter Luftballon ist.
Diese ganze Familie halte ich in einer Schachtel in meinem Spielschrank versteckt, und wenn ich
von der Schule nach Hause komme, hole ich sie heraus und setze sie auf ihre Plätze, und dann 85
gehe ich noch einmal auf den Korridor und tue so, als ob ich gerade eben erst heimkäme, und
sobald ich das Zimmer betrete, bricht meine Familie in lautes fröhliches Gelächter aus. Da ist ja
auch unser Jüngster, sagt Popp, der im Lehnsessel liegt und ein freundliches Vollmondgesicht
macht, und Mingel sagt, komm zu mir mein Söhnchen, und streckt ihre Arme aus, aus denen das
Sägemehl quillt. Wie war es heute auf der Prärie, fragt mein Bruder Harry, das Schachpferd aus 90
Elefantenzahn. Und ich sagte, zünftig, und fange an zu erzählen, wie viele wilde Mustangs ich
mit dem Lasso gefangen habe, und mache es so spannend, daß meine Schwester Luzia, der
Luftballon, vor Aufregung zu wackeln beginnt. Jetzt mußt du aber etwas von dem guten Bären-
schinken essen, sagt Mingel, und weil sie keine Beine hat, muß ich sie auf den Herd tragen, wo
sie gleich anfängt, im Topf zu rühren. Inzwischen gehe ich mit meinem Bruder auf den Balkon 95
und zeige ihm die Mondrakete, die gerade über die Häuser fliegt, und wir machen eine Wette, ob
sie heute endlich hinkommen oder wieder vorher ausglühen wird. Dann schreiben wir unsere
Namen auf kleine Zettel, das heißt, daß wir uns freiwillig melden, mit der nächsten Rakete auf
den Mond zu fliegen. Diese Zettel verstecken wir unter einem Blumentopf, weil Popp und
Mingel immer so besorgt um uns sind und so etwas gar nicht erlauben würden. Den ganzen Tag 100
sitzen sie zu Hause und warten auf uns, und wenn wir vom Balkon hereinkommen, fragen sie
gleich, ob es nicht neblig draußen sei und ob wir uns auch nicht erkältet hätten. Ach, woher
denn, sagen wir mit ganz rauher Stimme, erkältet, und setzen uns an den Tisch, und ich necke
meine Schwester und sage, daß sie immer dünner wird und an Farbe verliert. Laß sie in Ruhe,
sagt Popp, und dann überlegen wir uns, was wir jetzt machen wollen, und ich hole das 105
Wettrennspiel aus dem Schrank.
Bei diesem Wettrennspiel will Mingel immer das weiße Pferd haben, aber sie hat nie Glück mit
dem Würfeln, und ich muß es manchmal durch etwas Mogeln so einrichten, daß sie auch einmal
gewinnt. Popp ist es egal, ob er gewinnt oder nicht, er ist immer rund und guter Laune, und
sobald das Spiel zu Ende ist, rollt er in seinem Sessel herum und sagt, Mingel, wenn wir unsere 110
Kinder nicht hätten. Und dann fängt Mingel ein bißchen an zu weinen, weil sie so rührselig ist,
und Luzia muß sie trösten und mit ihr über die Weihnachtsplätzchen sprechen.
So war das alle Tage, wenn ich von der Schule nach Hause gekommen bin, und man wird ja
verstehen, daß ich da nicht auf den Hof wollte oder zu den Kindern im Parterre, die so frech sind
und sich fortwährend streiten und zu jedem Ding Scheiße und Bockmist sagen, ganz egal, was es 115
ist. Und natürlich wollte ich auch nicht zu den Jungens, die immer zu meinem Fenster
heraufpfeifen und höhnische Gesichter machen, weil ich nicht in ihre Bande eintrete und weil sie
glauben, daß ich zu fein oder zu feige dazu bin. Ich bin aber gar nicht zu feige, ich habe nur
bisher keine Lust gehabt, und die Zeit ist mir auch immer ganz schnell vergangen, mitten in der
schönsten Unterhaltung habe ich meine Mutter oder meinen Vater die Eingangstür aufmachen 120
hören und habe nur noch in aller Eile meine Familie wegpacken und meine Schulbücher
aufschlagen können. Aber an dem Nachmittag vor Allerseelen habe ich keine Bücher
aufschlagen und meine Familie nicht in aller Eile verstecken müssen, weil sie nämlich schon
vorher nicht da war, die ganze Familie, einfach nicht da.
Zuerst, als ich mich vor meinen Spielschrank hingehockt habe, um die Schachtel herauszuholen, 125
und sie nicht gleich gefunden habe, habe ich gedacht, dann ist sie eben im unteren Fach oder im
Kleiderschrank oder sonstwo, es mußte ja immer so schnell gehen, und es kommt vor, daß man
gar nicht genau aufpaßt, was man tut. Es hat also eine große Sucherei angefangen, in den
Schränken und unter den Schränken und schließlich auch auf den Schränken, wo ich gar nicht
hinreichen konnte, und ich mußte mich mit meinen schmutzigen Schuhen auf den guten 130
Seidenstuhl stellen, was meine Mutter nachher sehr aufgebracht hat. Schließlich bin ich wieder
an den Spielschrank zurück, und da habe ich plötzlich die Pappschachtel gesehen, aber an einer
ganz ungewohnten Stelle, und als ich sie aufgemacht habe, waren alte Dominosteine darin. Da ist
mir ein furchtbarer Verdacht gekommen, und ich bin in die Küche gerannt und habe den
Mülleimer aufgemacht der ganz neu ist und bei dem man nur auf eine Art von Gaspedal zu treten 135
braucht, damit der Deckel aufspringt. In dem Mülleimer war aber nichts, nur ein paar
Kartoffelschalen und viel zerknülltes Seidenpapier, das habe ich herausgerissen und auf den
Gasherd geworfen, und man hat mich nachher gefragt, warum, aber ich habe keine Auskunft
gegeben. Ich habe an dem Nachmittag immer noch weiter gesucht; wenn die Sachen nicht im
Mülleimer waren, mußten sie doch noch irgendwo sein, irgendwo, das hieß, alle noch übrigen 140
Schubladen aufziehen und alle Fächer durchwühlen, auch im Wäscheschrank und im Büfett, und
sich immer mehr aufregen, viel mehr, als man sich eigentlich über einen alten Fußball, eine
kaputte Puppe, eine Schachfigur und einen eingeschrumpelten Luftballon aufregen kann. Ja, das
habe ich gleich gefühlt, daß es verrückt war, wie ich mich anstellte, und es ist mir auch einen
Augenblick lang der Gedanke gekommen, ein paar andere Gegenstände Popp und Mingel und 145
Harry und Luzia zu nennen und also gewissermaßen eine neue Familie zu gründen. Aber ich
habe doch gleich gewußt, daß ich das nicht mehr tun würde, weil ich wahrscheinlich längst zu alt
dafür war. Ich habe gewußt, daß ich fortan immer so allein sein würde, wie jetzt, als ich endlich
mit dem Suchen aufhörte und in der Küche am Fenster stand; und weil ich gar nicht dazu
gekommen war, Licht anzumachen, war es in der Wohnung schon dunkel und so entsetzlich öde 150
und still. Ich habe auch schon geahnt, daß ich das nicht aushalten und wieder fortgehen würde,
ins Kino an der Ecke, Taschengeld hatte ich ja genug, und wahrscheinlich würde ich auch jetzt
nicht mehr nein sagen, wenn sie kämen und mich aufforderten, in die Bande einzutreten, obwohl
die Jungen, die in der Bande sind, ganz stupide Sachen machen, Autoreifen aufstechen und
Schaufenster kaputt schmeißen, mehr fällt ihnen nicht ein. Aber es konnte ja sein, daß man mit 155
der Zeit auch daran Geschmack fand, und auf jeden Fall war man dann nicht mehr so allein.
Über das alles habe ich nachgedacht und bin da am Fenster stehengeblieben, neben dem
Gasherd, und dabei ist mir eingefallen, daß ich das Gas anzünden könnte, alle vier Flammen,
aber nicht, um mir endlich mein Essen warm zu machen, nur so, zum Spaß. Ich habe also alle
vier Deckel abgenommen und die Hähne ganz weit aufgemacht und angezündet, und die 160
Flammen waren so hoch und lebendig und hell und warm, und ich habe mich gefreut und
gedacht, daß man mit den Flammen vielleicht auch reden kann. Es ist nur eben leider noch das
viele Seidenpapier aus dem Mülleimer auf dem Herd gelegen, und das muß Feuer gefangen und
die Gardine angesteckt haben, jedenfalls hat die plötzlich in Flammen gestanden bis oben hinauf,
und ich bin sehr erschrocken und habe geschrien. Mein Vater hat in demselben Augenblick die 165
Wohnungstür aufgeschlossen, und das war noch ein Glück, nur daß dann eben hinterher die
ganze Fragerei gekommen ist und die Sache mit dem Lehrer und die mit dem Doktor, so als ob
ich nicht ganz normal wäre oder als ob ich einen Zorn auf meine Eltern gehabt hätte. Und dabei
hat meine Mutter doch gar nicht wissen können, was sie da weggeworfen oder verschenkt hat,
und überhaupt habe ich nichts gegen meine Eltern, sie sind, wie sie sind, und ich mag sie gern. 170
Nur daß es eben gewisse Sachen gibt, die man ihnen nicht erzählen kann, nur aufschreiben und
dann wieder zerreißen, wenn man allein zu Hause ist, und es wird schon dunkel, und unten
pfeifen die Jungens von der Bande, und noch ein paar Minuten, dann macht man das Fenster auf
und ruft, ich komme, und dann geht man die Treppe hinunter, die Hände recht forsch in den
Hosentaschen, vorbei an der Nixe, die hat einem früher sehr gefallen, aber jetzt weiß man mit 175
einem Mal, daß man kein Kind mehr ist.
aus: Marie Luise Kaschnitz: Lange Schatten. Erzählungen. Hamburg: Claasen 1960. S. 105-114.