#1.-Pflegeberufe Und Andere Berufsgruppen: Ausbildungsberuf-Studium
#1.-Pflegeberufe Und Andere Berufsgruppen: Ausbildungsberuf-Studium
Pflegeberufe in Deutschland:
Duale Ausbildung / Studium Pflegefachleute betreuen Menschen
(BSc-Bachelor of Science in in allen Pflegebereichen, führen
Nursing) ärztliche Anordnungen durch,
assistieren bei Maßnahmen,
3-jährige Ausbildung dokumentieren Patientendaten und
Vollzeit, 5 Jahre in Teilzeit tragen zur Qualitätssicherung bei.
Nach zwei Dritteln der
Gesundheits- und Ausbildungszeit können sie sich
Krankenpflege spezialisieren. Es besteht die
Kinderkrankenpflege Möglichkeit, Pflegewissenschaft
Altenpflege oder Pflegemanagement zu
studieren. Schulgeld entfällt, die
Schüler erhalten eine Vergütung.
Ausbildung Sind die ersten Ansprechpartner für
3 Jahre Patienten. Sie vermitteln zwischen
Arzt und Patient, versorgen und
betreuen Hilfsbedürftige, assistieren
bei Untersuchungen sowie
Therapien und übernehmen
Verwaltungsaufgaben in
Krankenhäusern,
Pflegeeinrichtungen und
Altenheime.
Physiotherapeut Patienten wieder fit und mobil für den Alltag machen
Stationshelfer Patienten das Essen bringen und für saubere Wäsche sorgen
Hören Sie das Gespräch und ergänzen Sie. Hören Sie dann noch einmal zur Kontrolle.
Schwester Anka: Guten Tag, Frau Rosette. Ich bin Schwester Anka, die __Stationsleitung
__________. Haben Sie unsere Station gleich gefunden?
Schwester Anka: Schön. Dann kommen Sie doch bitte mit. Ich zeige Ihnen die Umkleide. Da können
Sie Ihre __ Schutzkleidung _________ anziehen. Kommen Sie anschließend bitte
in mein Dienstzimmer. Ich zeige Ihnen dort den _Dienstplan________. Sie haben
die ganze Woche _ Frühdienst_____________.
Frau Rosette: Ach, sehr schön. Ich stehe gern früh auf.
Schwester Anka: Um 6:30 Uhr ist Schichtwechsel. Dazu kommen alle Schwestern und Pfleger ins
Stationszimmer ______. Dort machen wir dann die Dienstübergabe __________
Schwester Anka: Das ist ein Informationsgespräch. Wie hat Herr Müller aus Zimmer 6 geschlafen?
Wie geht es ihm? Gibt es neue Patienten? Welche therapeutischen oder
diagnostischen Maßnahmen sind geplant? Das alles berichten die Kollegen vom
Nachdienst_________ den Kollegen vom Frühdienst.
3.1.- Überfliegen Sie den Text und füllen Sie die Lücken aus. Waren Ihre
Vermutungen richtig?
Gruppe 6
Zu den häufigsten Gründen für eine stationäre Aufnahme ins Krankenhaus zählen hierzulande vor
allem Folgeerkrankungen der koronaren Herzkrankheit (auch KHK genannt), einer Erkrankung der
Herzkranzgefäße zum Beispiel die ischämische Herzmuskelerkrankung (ICM), der Herzinfarkt (akuter
Myokardinfarkt und die Angina pectoris. Auch Herzinsuffizienz und Schlaganfälle (Apoplex) sind oft
ein Einweisungsgrund. Aktuelle Zahlen zeigen, dass etwa gleich viele Frauen wie Männer von diesen
Herz-Kreislauf-Krankheiten betroffen sind.
Neben den Herz-Kreislauf-Krankheiten kommen immer mehr Menschen mit Verdacht auf eine
Krebserkrankung (Karzinom) in eine Klinik. In den meisten Fallen diagnostizieren Ärzte entweder
Lungen-, Brust-, Prostata- oder Darmkrebs. An einem bösartigen (malignen) Tumor an Luftröhre,
Bronchien oder Lunge, dem sogenannten Lungenkrebs (Lungenkarzinom), erkranken insbesondere
Männer. Die häufigste Krebs-Diagnose bei Frauen ist dagegen der Brustkrebs (Mammakarzinom):
Etwa jede elfte Frau in Deutschland ist von einem bösartigen Tumor der Brustdrüse (Mamma)
betroffen. Männer haben fünfzig- bis hundertmal seltener Brustkrebs als Frauen, leiden dafür aber -
vor allem in höherem Alter - sehr oft an Prostatakrebs (Prostatakarzinom).
Auch die Diagnose "Darmkrebs" spielt im deutschen Klinikalltag eine große Rolle. Solche bösartigen
Tumore an Dick- und Mastdarm oder am Darmausgang haben genauso viele Frauen wie Männer.
Darmkrebs tritt allerdings bei Männern etwas früher als bei Frauen auf - nämlich im Alter von etwa 70
Jahren. Frauen sind bei einer Darmkrebs-Erkrankung im Durchschnitt fünf Jahre älter.
Darmkrebs tritt allerdings bei Männern etwas früher als bei Frauen auf - nämlich im Alter von etwa 70
Jahren. Frauen sind bei einer Darmkrebs-Erkrankung im Durchschnitt fünf Jahre älter.
Neben diesen altersbedingten Erkrankungen kommen Männer oft mit einem Leistenbruch
(Inguinalhernie) ins Krankenhaus. Außerdem müssen sie sich häufiger stationär behandeln lassen,
weil sie zu viel Alkohol getrunken haben und Verhaltensstörungen zeigen. Das ist bei Frauen anders.
Frauen kommen öfter zur stationären Behandlung in eine Klinik, weil sie an Gallensteinen leiden
(Cholelithiasis) oder sich bei Stürzen einen Oberschenkelbruch (Femurfraktur) zugezogen haben.
Am häufigsten aber kommen Frauen in die Klinik, weil sie ein Kind zur Welt bringen!
Und was ist der Hauptgrund für einen Klinikaufenthalt bei Kindern und Jugendlichen? Natürlich
erkranken auch sie an schweren, manchmal sogar an unheilbaren Krankheiten. Die meisten jungen
Patienten müssen aber in die Klinik, weil sie sich eine Infektionskrankheit (zum Beispiel eine
Lungenentzündung (Pneumonie) oder bei einem Unfall Verletzungen zugezogen haben. Außerdem
gib es seit ein paar Jahren noch einen weiteren - traurigen - Einweisungsgrund: Immer mehr 14- bis
18-Jährige müssen ins Krankenhaus, weil sie eine Alkoholvergiftung (Alkoholintoxikation) haben.
3.2.- Ergänzen Sie.
Welche
Krankheiten/Gesundheitsprobleme
haben…
4.- Hören Sie drei Krankengeschichten. Welche Person muss wohin? Ordnen
Sie zu.
1 Der Junge Mann eine neurologische Klinik.
4.1.- Hören Sie noch einmal und ergänzen Sie in der Tabelle.
Person 2
1 3
Warum ist die Person -Kopfschmerzen Knoten getastet -Schmerzen hinter Brustbein
zum Arzt gegangen? -Sehstörungen -Gewichtsverlust
-Sturz ohne Grund -Schluckbeschwerden
Wie geht es der Angst vor Nervös beim Termin Angst vor der Untersuchung
Person? Untersuchungsergebnis Denken und der Diagnose
Alter Familienstand
Medikamenten Tierbesitzer
Ereignis/Unfallhergang Hobbys
Blutgruppe Beruf
(Religion) Wohnort
vitalzeichen Krankenversicherung
2 Sie können auf jeden Fall Ihren zweiten Definitivamente puede usted al segundo turno
Dienst verständigen. informar
7 Martin, veranlassen Sie zuerst ein Thorax- Martin, primero ordenaré una radiografía de tórax
Röntgen zur Lagekontrolle. para controlar la posición del tórax.
13 Wie sehen seine Vitalzeichen aus? ¿Cómo están sus signos vitales?
14 Wie sieht der Unfallhergang aus?/ Wie kam ¿Cómo sucedió el accidente?
es zu dem Unfall?
16 Verlegen Sie den Patienten auf die Traslade usted al paciente a la unidad de cuidados
Intensivstation! intensivos!
3.- Rollenspiel
Rollenspiel. Arbeiten Sie zu zweit. Eine Person hat die Informationen und die andere Person fragt nach
(z.B. Arzt/Pflegeperson). Geben Sie Anordnungen und stellen Sie Fragen zu den Verletzungen bzw. zu
dem Zustand
Notfall 1 Notfall 2
Es wird ein Motorradunfall angekündigt. Der Patient Es wird ein Schlaganfallpatient erwartet. 81
hat schwere Kopfverletzungen, da er alkoholisiert Jahre alt. Halbseitenlähmung links, Lähmung
ohne Helm in eine Leitplanke gefahren ist. Eine einer Gesichtshälfte im Sinne einer
Oberschenkelfraktur rechts wurde festgestellt. Der Fazialisparese und mit Sprachstörungen.
Patient ist beatmet. Im zweiten Krankenwagen wird Hatte eine hypertone Entgleisung. Aktuell ist
sein Beifahrer mit diversen Schürfwunden und einer der Patient ansprechbar und kreislaufstabil.
großen Quetschwunde am Oberarm transportiert.
Gruppe 1 - Notfall 1
Wichtige Fragen
1.- Mit welchem Fahrzeug wurde der Patient transportiert?
2.- Wird Schutzkleidung verwendet? Helm oder Knieschoner?
3.- Wo haben Sie sich Ihre Verletzungen zugezogen?
4.- Können wir irgendwelche sehr offensichtlichen Trennungen erkennen?
5.- Was sind die Vitalzeichen?
6.- War er mit jemand anderem zusammen?
7.- Wie geht es der anderen Person?
8.- Haben Sie Kopf- oder Brustverletzungen erlitten?
9.- Wie sind die Vitalfunktionen des Begleiters?
Indikationen
1.- Konsultieren Sie die Glasgow-Skala
2.- Vitalzeichen aufzeichnen
3.- Legen Sie bei beiden Patienten einen Monitor an
4.- Legen Sie beiden Patienten einen intravenösen Zugang an
5.- Paracetamol IV 1 Gramm verdünnt mit 1 Liter Serum
6.- Identifizieren Sie offensichtliche Verletzungen und denken Sie über die Mechanismen der
Verletzung nach.
7.- Machen Sie Röntgenaufnahmen von beiden Patienten, um Verletzungen an Schulter und
Oberschenkel festzustellen.
8.- Wundreinigung
9.- Traumatologische Untersuchung
Definition:
7 Die Palliativmedizin ist eine Spezialisierung, die die Lebensqualität von unheilbar kranken Menschen
verbessert.
6 durchführen realizar Die Ärztin führt Palliativmedizin bei einem Patienten mit
einem Hirntumor durch.
7 einleiten iniciar Die Ärztin leitet die Behandlung der chronischen Krankheit
des Patienten ein.
2 stillen satisfacer la Die Frau stillt ihre Tochter, wenn sie hungrig ist.
necesidad Schmerzen stillen
3 trösten consolar Es ist wichtig, den Patienten und seine Familie zu trösten.
4 unterstützen apoyar Der Arzt unterstützt den Patienten bei seinen Schmerzen
(körperlichen oder psychischen).
6 verhindern impedir Die Familien der Patienten verhindern der Arzt die
Palliativmedizin anfängt.
7 verkürzen acortar Der Arzt verkürzt die Behandlungszeit für die Krankheit des
Patienten.
12 zustimmen aceptar Der Patient stimmt der Behandlung und der Operation zu.
Adjektive
13 aktiv activo Mit Palliativmedizin sind die Patienten und ihre Familien
mehr aktiv.
1 gering poco Die chancen sind gering, soll unserem patient ein
Herzstillstand bekommen, was wünschen sie wir uns zu
machen ?
6 kausal causal Eine Kausal für eine Lebertumor ist viel Alkohol
trinken.
8 kurativ curativo Wenige Prozesse in der Medizin sind nicht ganz kurativ
in einigen Krankheiten.
9 lebenswert vale la pena vivir Die Palliativmedizin hilft,das Lleben für Patient so
lebenswert wie möglich zu machen
10 palliativ paliativo Bei uUnheilbaren Krankheiten folgen in der Regel
Palliativbehandlungen.
11 persönlich personal Mir persönlich gefällt die Palliativmedizin sehr.
13 schlecht malo Die Palliativmedizin baut ein Leben ohne schlechte Teil
auf Terminale Krankheiten.
14 schmerzhaft,- frei doloroso/ indoloro Die Palliativmedizin ist es, die Krankheit für den
Patienten schmerzfreier zu gestalten.
16 stark fuerte Die neue Behandlung ist stark. Es ist stärker als Ihre
letzten Medikamente. ✅
3 zentral central Die zentrale Diagnose ist, was den Zustand des
Patienten verschlechtert hat.
Herr Dr. Ehrlich: Guten Morgen, Herr Bender, wir haben gestern miteinander telefoniert. Schön, dass
Sie und Ihre Frau da sind. Haben Sie uns gut gefunden?
Herr Dr. Ehrlich: Kommen Sie doch mit in unser Aufnahmezimmer. Dort kann ich Ihnen einiges über
unser Haus erzählen, bevor ich Sie herumführe. Ich würde Sie gerne besser kennenlernen, damit wir
uns als Team auf Ihre Bedürfnisse einstellen können. Nehmen Sie doch bitte Platz (Dr. Ehrlich erzählt
über das Hospiz). Nun aber zu Ihnen, was können Sie mir über Ihre Situation erzählen?
Herr Bender: Nun ja, es fällt mir schwer, darüber zu sprechen, aber es muss wohl sein. Bei mir wurde
Anfang des Jahres ein Krebs im Hals diagnostiziert, der schon sehr groß war. Ich habe dann
Radiochemotherapie erhalten, und es sah zunächst sehr gut aus, aber dann ist der Tumor wieder
gewachsen. Jetzt haben mir die behandelnden Ärzte keine Hoffnung mehr gemacht. Ich würde zwar
gerne zu Hause sterben, habe aber Angst davor, zu ersticken, wenn der Tumor zu groß wird. Ich habe
jetzt schon manchmal Schwierigkeiten, genügend Luft zu bekommen und verschlucken tue ich mich
auch oft. Das ist kein schöner Tod, wie man ihn erhofft. Außerdem habe ich auch Angst, dass die
Belastung für meine Frau zu groß wird. Wir haben niemanden, der uns unterstützen kann. Deshalb
kommen wir zu Ihnen.
Fallbeispiel 2.-
Der Mann einer 50-jährigen Frau kommt zum Vorgespräch auf der Palliativstation. Die Frau hatte vor
einigen Jahren Brustkrebs, den sie erfolgreich überstanden hat. Jetzt hat sie Ovarialkrebs im
Endstadium. Das Ehepaar hat Zwillinge im Alter von 10 Jahren.
Frau Dr. Herrmann: Guten Tag Herr Meier, der Sozialdienst hat Sie bereits angekündigt. Was kann
ich für Sie tun?
Herr Meier: Ja, ich weiß gar nicht, ob Sie mir helfen können. Meine Frau liegt hier im Krankenhaus
und soll zum Sterben nach Hause entlassen werden, aber ich kann sie nicht nach Hause nehmen. Wir
haben Kinder, die in den letzten Jahren schon genug gelitten haben, als meine Frau Brustkrebs hatte.
Vor einem Jahr hat sie dann Krebs in den Eierstöcken bekommen und musste seitdem ständig ins
Krankenhaus. Die Ärzte sagen mir, sie sei austherapiert, auch wenn sie das nicht wahrhaben will. Sie
ist noch nicht so weit, dass sie den Tod akzeptiert, aber was ist das für ein Leben, wenn man den
Bauch voller Wasser hat, einen künstlichen Ausgang, eine Ernährungssonde und, und, und. Ich weiß
einfach nicht mehr weiter. Und ich weiß, dass ich die Pflege nicht schaffen werde oder nur auf Kosten
der Kinder.
Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Vorausverfügung einer Person für den Fall, dass sie
ihren Willen nicht mehr erklären kann. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen wie ärztliche
Heileingriffe und steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder
Maßnahmen.
Fallbeispiel 3.-
Eine Frau nimmt Kontakt zu einem Hospiz auf, weil das Pflegeheim ihre demente, pflegebedürftige
Mutter wiederholt in kurzen Abständen ins Krankenhaus verlegt hat. Dort wurde ihr verschiedene
Antibiotika, Flüssigkeit und Sonderkost gegeben, obwohl sie eine Patientenverfügung hat, indem sie
das ablehnt. Die Frau sucht Rat.
Frau Dr. Piepenbrock: Guten Tag Frau Möller, Sie kommen wegen Ihrer Mutter zu mir, stimmt das?
Wie haben Sie von uns erfahren?
Herr Meier: Ja. Guten Tag Frau Dr. Piepenbrock. Wissen Sie, meine Mutter hat schon sehr frühzeitig
eine Patientenverfügung verfasst, lange bevor sie dement wurde. Alle in der Familie wissen darüber
Bescheid. Trotzdem wird die Verfügung missachtet, weil sie dem Krankenhaus nicht in Papierform
vorliegt. Das Pflegeheim hat sie angeblich vom Krankenhaus nach der ersten Einweisung nicht
zurückbekommen und das Krankenhaus sagt, es lag nie eine vor. Meine Geschwister und ich
versuchen, herauszubekommen, ob meine Mutter eine Kopie gemacht hat und wer sie haben könnte.
Ich habe das Problem zunächst nicht mitbekommen, weil meine Mutter im Rahmen ihrer Möglichkeiten
noch einen fitten und glücklichen Eindruck machte. Nun hat sie aber sehr schnell abgebaut und
erkennt uns nicht mal mehr. Ich weiß, sie würde jetzt keine lebenserhaltenden Maßnahmen mehr
wollen. Aber wie erreiche ich das? Können Sie mir helfen?
Appetitlosigkeit x x x
Übelkeit x
Erbrechen x
Verstopfung x x
Lymphödem x x
Atemnot x
Schmerzen xx
Schwäche x
Müdigkeit / Erschöpfung x
Schlafstörung x
Angst x
Depression x
Antriebslosigkeit
Desorientiertheit x
Mobilitätseinschränkung
Versorgungsprobleme
7.- Wortkombinationen
Es gibt einige Wortkombinationen, die in der Palliativmedizin besonders häufig vorkommen.
Ordnen Sie die Adjektive oder Verben aus dem Kasten den passenden Nomen zu und gleichen Sie
die Adjektivendungen und Verbformen entsprechend an. Entscheiden Sie, ob sie vor oder nach
dem Nomen stehen. Manche Wörter können Sie mehrfach verwenden
Verben
Adjektive
1.- Viele Patienten fürchten sich vor bestimmten Eingriffen und Therapien.
2.- Weil jeder ärztliche Eingriff nur mit der Zustimmung der Patienten / des Patienten durchgeführt
werden darf, ist der behandelnde Arzt verpflichtet, mit der Patientin / dem Patienten den Nutzen und
die Risiken des bevorstehenden Eingriffs durchzusprechen.
3.- Als Ärztin / Arzt ist man per Gesetz dazu verpflichtet, die Patienten im Detail über alle Risiken
aufzuklären
2 Was weiß die Patientin / der Patient schon über den geplanten Eingriff / die Erkrankung?
1 Befunde sollten alle vorhanden sein. Geeigneter Ort für Besprechung, ungestörte Atmosphäre.
Klären, wer beim Gespräch noch dabei sein soll.
6 Das vorher Gesagte zusammenfassen und die weiteren Schritte erklären. Nächsten Termin
vereinbaren.
3 Worüber und wie detailliert möchte die Patientin / der Patient aufgeklärt werden?
4 Die Diagnose / Therapie / Behandlung mitteilen und möglichst an den Sprachgebrauch der Patientin /
des Patienten anpassen.
2 Dr. Oblawa hat schon mit Ihnen den geplanten Eingriff besprochen: Haben Sie noch Fragen?
3 Sie haben ja darum gebeten, nicht bis ins letzte Detail aufgeklärt zu werden.
5 Können Sie meinen Ausführungen folgen oder soll ich es nochmal erklären?
2.1.- Die Ärztin / der Arzt bespricht mit der Patientin / dem Patienten die
Untersuchung und beantwortet Fragen.
Lesen Sie die Äußerungen unten. Auf welche Art der Untersuchungen aus (1) passen die
Äußerungen jeweils am besten?
Blutabnahme Wir nehmen Ihnen Blut ab und bestimmen verschiedene Werte und
Parameter, die uns einen Überblick geben, wie Ihre Organe funktionell
arbeiten.
B.G.A Es handelt es sich um eine Blutuntersuchung, bei der die Blutgase, also
Sauerstoff sowie Kohlendioxid, und der Säuregehalt Ihres Blutes untersucht
werden.
Sonografie Darunter versteht man eine Ultraschalluntersuchung. Damit kann man auf
schmerzfreie Weise und ohne Belastung von Strahlung viele innere
Strukturen Ihres Körpers untersuchen.
EKG Ist eine Abkürzung für Elektrokardiografie. Das ist eine schmerzfreie
Untersuchung des Herzens. Hierbei wird über verschiedene Elektroden, die
am Körper angebracht werden, die elektrische Aktivität des Herzens
gemessen und auf Papier aufgezeichnet. Diese Untersuchung hat mehrere
Typen. Die Standard-Untersuchung ist das Ruhe-EKG. Hierbei liegt der
Patient ruhig auf einer Liege. Ein anderer Typ ist das sogenannte Belastungs-
EKG. Das benutzen wir, um zu beurteilen, wie sich das Herz bei Belastung
verhält. Also muss der Patient zum Beispiel ein Rad fahren, aber unter
engmaschiger Überwachung. Und schließlich gibt es auch als dritter Typ das
sogenannte Langzeit-EKG, bei dem der Patient 24 Stunden ein portables
EKG-Gerät tragen muss.
Angiografie Ist eine Untersuchung, bei der die Gefäße mit Bildern dargestellt werden. Um
die Gefäße sichtbar zu machen, brauchen wir ein Kontrastmittel, und dieses
Kontrastmittel wird Ihnen über eine Vene eingespritzt, ansonsten ist die
Untersuchung schmerzfrei. Mit dieser Untersuchung können wir überprüfen,
ob es in Ihren Gefäßen irgendwelche Verkalkungen, Einengungen oder
Verschlüsse gibt. Noch etwas.
Gastroskopie Ist eine Spiegelung. Hierbei wird ein spezialisierter biegsamer optischer
Schlauch durch den Mund über die Speiseröhre bis zum Magen
beziehungsweise Zwölffingerdarm vorgeschoben. Damit schauen wir uns
den Verdauungstrakt von innen an, und können auch die Veränderungen an
der Schleimhaut sehen.
Koloskopie Ist eine Darmspiegelung. Hierbei wird ein spezialisierter biegsamer optischer
Schlauch durch den After über den Mastdarm bis zum letzten Stück des
Dünndarms vorgeschoben. Damit schauen wir uns die Wände von innen an,
und können auch die Veränderungen an der Schleimhaut sehen.
E.R.C.P Das ist eine Untersuchung zur Darstellung der Gallengänge und
Bauchspeicheldrüsengänge mit Röntgenkontrastmittel. Hierbei wird ein
spezialisierter biegsamer optischer Schlauch durch den Mund über die
Speiseröhre bis zum Zwölffingerdarm. Vorteilhaft ist, dass wir gleichzeitig
therapeutisch vorgehen können, wie zum Beispiel ein Stein entfernen, oder
eine Erweiterung der Gangmündung in den Dünndarm durchführen.
Bronchoskopie Ist eine Spiegelung der Atemwege. Hierbei wird ein spezialisierter biegsamer
optischer Schlauch durch den Mund oder die Nase über die Luftröhre bis zu
Bronchien vorgeschoben. Damit schauen wir uns die Atemwege von innen
an und können die Veränderungen an der Schleimhaut sehen.
Fragen Antworten
Was werde ich bei diesem MRT fühlen? 1.- Der Lärm im MRT ist unangenehm, wird aber
im Laufe der Untersuchung nicht lauter. Wir sind
durch ein Fenster mit Ihnen in Blickkontakt und
Sie können jederzeit den Alarmknopf drücken.
Wie groß ist die Öffnung, ich habe Klaustrophobie? 2.- Das Gerät hat einen Durchmesser von 70-90
🥺 cm. Es gibt aber auch Geräte mit einer besonders
weiten Öffnung.
Wie lange dauert der Eingriff? 3.- Das hängt von der geplanten Untersuchung ab.
Kann ich nach Hause zurückfahren?
Ich habe eine Herzschrittmacher, kann ich die 4.- Patienten mit Herzschrittmacher dürfen nicht
Untersuchungen durchführen lassen? untersucht werden, da diese Geräte dabei meist
Kann ich einen CT machen lassen? zerstört werden.
Kann mich jemand während der Untersuchung 5.- Um eine gute Bildqualität zu erreichen, sollten
begleiten? sich möglichst keine anderen Personen im Raum
Warum kann ich nicht mit ihm bleiben? bewegen. Grundsätzlich spricht aber nichts gegen
die Anwesenheit einer Begleitperson.
Ich bin besonders nervös bei dieser Untersuchung, 6.- Wir können Ihnen ein beruhigendes
können Sie mir ein Medikament geben ? Medikament verabreichen. Allerdings dürfen Sie
Und wenn ja, ich habe ein wenig über Anxiolytika dann anschließend nicht mehr allein mit dem Auto
Medikament gehört, ist es wirklich so, dass ich nach nach Hause fahren.
der Einnahme dieses Medikaments nicht mehr mit
dem im Auto nicht fahren kann ?
5.- Hören Sie das Gespräch. Wie geht der Arzt im Gespräch vor?
Elektroden, Blutmessen
Eindarmenderrnung
Operation.
Bluth
Der Arzt hat seht gut erklärt, ein algemeine überblick des Eingriff, alsgleich die Anästhesie der Sie
nutzen will. Sie übersprechen auch über die EKG
Narkose Anästhesie
Beatmungsschlauch Tubus
Darmentfernung Hemikolektomie
Durchblutungstest Allen-Test
7.- Redewendungen
1. Ein Aufklärungsgespräch anfangen
Frau / Herr …., ich möchte jetzt mit Ihnen über …..
Wenn Sie sich besser fühlen, sprechen wir alles noch einmal in Ruhe durch.
A.-
B.- i
C.-
D.- 3. Ein Notarzt behandelt die Patientin, weil sie von einem starken Schmerz
redet.
Gruppe 3.- Mafer Diaz und Martïn Calderón Ätiologie des Schmerzes
3. - Es gibt viele verschiedene Ursachen, die zu einer chronischen Schmerzerkrankung führen können.
So kann dies in Folge eines operativen Eingriffs oder eines Traumas sein. Maligne Erkrankungen,
Knochenmetastasen oder andere entzündliche Prozesse, wie Arthritiden oder Osteomyelitiden lassen
sich ebenfalls als Ursachen ausmachen. Erwähnenswert ist auch der neuropathische Schmerz als
Folge eines Diabetes mellitus.
c. Ist gar nicht schlimm. No está nada mal. (No está tan mal)
h. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie Usted no puede ni imaginarse, cómo es
stark diese Schmerzen sind. este fuerte dolor.
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
c C b a e g d/f f/h
4.- Hören Sie den Kurzvortrag und machen Sie sich Notizen zu den folgenden
Fragen? (Audio A32 - Menschen im Beruf Medizin - Transkription s.u.
1.- Seit wann leidet der Patient unter den Schmerzen? seit über 10 Jahren Schmerzen
2.- Welche Ursachen für den Schmerz wurden angenommen Tonsillen, Zahnfehlstellung,
und diskutiert? Weisheitszähne
4.- Wie ist die soziale gut - seine Frau hat viel Verständnis - arbeitet in Immobilienagentur -
Situation des Patienten? verheiratet - 2 erwachsene Töchter - gutes Verständnis
5.- Was ist an therapeutischen Maßnahmen für MRT - verlängerter Processus Styloideus, im
die Zukunft geplant? Sinne eines Igelsyndoms
Lokale Injektion mit Corticoide
Operation (Resektion des Processus Styoideus
Jetzt: er ist o.k. Beschwerdefrei
-Gibt es etwas, das die Schmerzen lindert oder ¿Hay algo que alivie o empeore el dolor?
verschlechtert?
-Welcher Teil des Körpers ist betroffen? ¿Qué parte del cuerpo está afectada?
-Tut es mehr weh, wenn Sie Duele más, cuando usted corre, se para,
laufen/stehen/gehen/liegen/arbeiten? anda, se acuesta o trabaja?
-Haben Sie die ganze Zeit Schmerzen? Tiene dolor todo el tiempo?
-Wie oft haben Sie Schmerzen? Con qué frecuencia tiene dolor?
-Wie lange dauert es, bis das Medikament wirkt? ¿Cuánto tiempo tarda el medicamento en
hacer efecto?
Wann hat es -Können Sie mir -Wie fühlt sich der -Gibt es etwas, das die Schmerzen lindert
angefangen weh zeigen, wo es Schmerz an? oder verschlechtert?
zu tun? wehtut?
Haben Sie die Welcher Teil des -Wie schlimm/heftig Tut es mehr weh, wenn Sie
ganze Zeit Körpers ist ist der Schmerz? laufen/stehen/gehen/liegen/arbeiten?
Schmerzen? betroffen?
Wie oft haben Sie Wo schmerzt es? Können Sie mir den Wie lange dauert es, bis das Medikament
Schmerzen? Schmerz wirkt?
beschreiben?
Wie stark sind die Schmerzen? Hier kann man Schmerzskalen ¿Que tan fuerte es el dolor?
verwenden. Von welcher Art sind die Schmerzen? – eher
brennend, stechend, ziehend, bohrend oder reißend? Oder sind
die Schmerzen treffender als quälend, elend oder furchtbar zu
beschreiben?
Wann haben die Schmerzen begonnen – gab es konkrete ¿Cuándo comenzó el dolor?
Auslöser, wie eine Verletzung, einen Gips oder einen Unfall?
Gab es andere persönliche Ereignisse und Bedingungen, die mit
dem Schmerzbeginn in Zusammenhang stehen, wie
beispielsweise Kränkungen und Enttäuschungen, Erschöpfung
und Burnout, eine Trennung, Scheidung, Todesfälle oder aber
Überforderungen, Mobbing am Arbeitsplatz, Kündigung und
Arbeitslosigkeit?
Wie stark behindern die Schmerzen bestimmte Tätigkeiten und ¿Qué tan incapacitante es el
Aktivitäten in Alltag und Beruf? dolor?
¿Ciertas tareas y actividades en la
vida cotidiana y en el trabajo?
Unter welchen Bedingungen treten die Schmerzen verstärkt ¿Bajo qué condiciones aumentan
auf? los dolores?
Welche Folgen haben die Schmerzen auf Stimmung, ¿Cuales consecuencias tiene el
Lebensqualität und Erleben im Krankheitsverlauf und auch dolor en el estado de ánimo,
aktuell? calidad de vida y experiencia en el
curso de la enfermedad y en la
actualidad también?
Wie haben sich die Schmerzen im Verlauf der Erkrankung Como ha cambiado el dolor en el
verändert? transcurso de la enfermedad?
Welche eigenen Maßnahmen der Schmerzlinderung kennen ¿Qué medidas para aliviar el dolor
Sie und wie und mit welchem Effekt wenden Sie diese im Alltag conoce y cómo y con qué efecto
an? las utiliza en la vida cotidiana?
1.1 Definition: Bei einer Kindesmisshandlung handelt es sich um Verletzungen (psychisch und/oder
physisch) eines Kindes durch seine Eltern bzw. (=beziehungsweise) dem Betreuer. Rund 2000 Fälle pro
Jahr werden in Deutschland gemeldet, wobei die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Fälle auf das 100-fache
geschätzt wird.
Missbrauch bezieht sich auf eine Form der Ausbeutung, die oft auf Macht- oder Kontrollmissbrauch
basiert. Es kann sich um physische, emotionale, sexuelle oder finanzielle Ausbeutung handeln. Beispiele
für Missbrauch sind:
- Sexueller Missbrauch: Unangemessene sexuelle Handlungen oder Übergriffe.
- Emotionaler Missbrauch: Verbalem Misshandeln, wie Beschimpfungen oder Manipulation.
- Finanzieller Missbrauch: Kontrolle über Geldmittel oder Ressourcen einer Person.
Misshandlung hingegen bezieht sich im Allgemeinen auf physische oder psychische Gewalt, die
jemandem zugefügt wird. Es umfasst Handlungen, die darauf abzielen, körperlichen oder emotionalen
Schaden zu verursachen. Beispiele für Misshandlung sind:
- Körperliche Misshandlung: Schläge, körperliche Gewalt oder Vernachlässigung.
- Psychische Misshandlung: Einschüchterung, Bedrohungen oder ständige Herabwürdigung.
Zusammengefasst ist Missbrauch oft breiter gefasst und kann verschiedene Formen der Ausbeutung und
schädliches Verhalten umfassen, während Misshandlung speziellere Formen der Gewalt oder des
Schadens beschreibt, die auf direkte physische oder emotionale Angriffe abzielen.
Die Ursachen können unterschiedlichen Ursprungs sein. Allgemein kommt es zu einer Abladung
vorhandener Aggressionen seitens der Bezugsperson gegenüber einem Kind.
1.3 Diagnose
Bei einer Kindesmisshandlung kann man im Rahmen einer Anamnese oft Aufschluss über den Hergang
erhalten. So sind Verletzungen zu beobachten, die kaum durch einen Sturz zustande gekommen sein
können.
Sturzbedingte Verletzungen sind oft an Händen, insbesondere den Handinnenflächen, den Ellbogen,
Knien, Schienbeinen, Nase und Stirn zu beobachten, da bei einem Sturz eine typische Reflexhaltung
eingenommen wird.
Nicht-sturzbedingte Verletzungen kommen an der Ulna, Nase und den Augen, sowie auf der Vorderseite
als auch der Rückseite des Oberkörpers vor. Hier macht der Arzt auch von der sogenannten
Hutkrempenregel Gebrauch: Zieht man eine gedachte Linie am Kopf des Kindes, bei der ein Hut enden
würde, so sprechen Verletzungen oberhalb dieser Linie, also vor allem im Bereich der Haare, für einen
Missbrauch.
Die Hutkrempenregel gilt jedoch nur für ein Sturzgeschehen zu ebener Erde und ist nicht zutreffend bei
Sturzgeschehen mit gebeugter Körperhaltung beziehungsweise bei Stürzen von erhöhter Position. Der
Allgemeinzustand des Kindes ist ebenfalls von Bedeutung. Eine Unterernährung des Kindes oder auch
psychische Zurückgezogenheit sind weitere Hinweise für eine Misshandlung.
1.4 Vorgehen
Wurden die Misshandlungsverletzungen als solche diagnostiziert, ist die Bezugsperson an einen
Psychotherapeuten weiterzuleiten. So soll für ein weiteres friedliches Zusammenleben gesorgt werden.
Auch das Kind braucht psychotherapeutische Hilfe. Nur als letzte Maßnahme kommt der Entzug des
Sorgerechts in Frage.
Deutsch Spanisch
Wann? Cuando?
Wo? Donde?
Wer ist dabei gewesen? Hat jemand den Sturz / den ¿Quién estaba allí? ¿Alguien presenció la
Unfall beobachtet (Zeugen) ? caída/accidente (testigos)?
Hat das Kind erbrochen? Hatte bzw. hat es ¿El niño ha vomitado? ¿Tuvo por ejemplo
Nasenbluten? sangrado nasal?
Hat es geweint oder war es somnolent / schläfrig / ¿Ha llorado o estuvo somnoliento/ agotado/ no
nicht ansprechbar? responde?
Sie sollten bei der Anamnese und der körperlichen Untersuchung mögliche Anzeichen zu
Kindesmisshandlung oder Kindesmissbrauch im Blick haben, falls
o die ersichtlichen Verletzungen bzw. (beziehungsweise) der Gesamtzustand des Kindes nicht
zu dem geschilderten Trauma - Mechanismus / Sturz / Unfall passen
o die Eltern / Aufsichtspersonen widersprüchliche Angaben machen
o die Eltern ein bekanntes Alkohol- / Drogenproblem haben bzw. den Eindruck erwecken
(alkoholisiert?)
o das Kind bereits mehrfach wegen ungewöhnlicher Unfälle / Verletzungen im Krankenhaus
bzw. beim Kinderarzt in Behandlung war
o das Kind ungewöhnlich verstört oder weinerlich wirkt
o z.B., wenn das Kind bei der körperlichen Untersuchung extrem verängstigt wirkt und eine
sehr angespannte Bauchdecke hat.
Bei dem Verdacht von physischer und / oder psychischer Gewalt oder sexuellem Missbrauch muss
die Fremdanamnese separat von jedem Elternteil bzw. (beziehungsweise) den Begleitpersonen
erhoben werden.
Bei begründetem Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung (Misshandlung oder Missbrauch) muss
die Polizei informiert werden!! - Rücksprachen mit dem Oberarzt / Chefarzt empfohlen!
In diesem Fall muss das Kind stationär aufgenommen und spätestens am nächsten Tag das
Jugendamt über den Fall informiert werden.
Bedenken Sie bitte unbedingt, dass bei dem Verdacht auf Misshandlung oder sexuellen Missbrauch
nicht zwangsläufig beide Elternteile bzw. Bezugspersonen Täter sind, evtl. (eventuell) kommen
auch nahestehende Verwandte, Nachbar, Erzieher, Trainer oder ganz fremde Personen in
Betracht!!
3.- Arztbrief
Kindesmisshandlung
Anamnese:
Der 3-Monate alte Säugling, Linus Keller, wurde von seiner Mutter, Sabine Keller, ins KH
(=Krankenhaus) gebracht, weil er vom Wickeltisch vor 3 Stunden heruntergefallen sei.
Die Mutter des Kindes gab an, dass der Vater auf das Kind aufpassen sollte, während sie Alkohol mit
einer Freundin im Wohnzimmer getrunken habe. Dann habe sie plötzlich einen Schrei gehört.
Der Patient weist ein linksseitiges Hämatom an der Stirn ohne weiteren körperlichen Verletzungen auf.
Laut Aussage der Mutter habe der Patient nicht erbrochen oder geblutet.
Vorerkrankungen:
eine Frühgeburt in der 34. SSW (=Schwangerschaftswoche), Lippen und
Ohrenabnormalitäten, 2,3 kg Gewicht bei der Geburt (fetales Alkoholsyndrom)
Vormedikation:
Eisentropfen und Vitamine.
Sozialanamnese:
Die Mutter ist Hausfrau. Der Vater arbeitet als Maler. Der Patient hat eine Schwester und einen Bruder.
Familienanamnese:
Die Schwester des Patienten leide an Asthma Bronchiale. Mutter und Vater seien gesund.
Allergien:
Anamnestisch ist eine Unverträglichkeit gegen Eisentropfen (Bauchschmerzen) bekannt. Während der
Schwangerschaft habe die Mutter geraucht und Alkohol getrunken, gelegentlich Drogenkonsum
(Haschisch).
Verdachtsdiagnose:
Commotio Cerebri, Verdacht auf Kindesmisshandlung
-Wann? -Cuando?
-Wo? -Donde?
-Hat Linus geweint oder war er somnolent / schläfrig / Linus lloró o estaba somnoliento/ no
nicht ansprechbar? respondió?
-In welcher SSW(Schwangerschaftswoche) ist Linus En qué semana de embarazo nació Linus?
geboren?
-War alles normal bei der Geburt? Fue todo normal al nacer?
2. Aufbau
2.1. Preparation
In der Vorbereitungsphase wird festgelegt, welche Informationen mitgeteilt werden sollen. Die
geplanten Schritte und Formulierungen können eingeübt werden.
3.- Redewendungen
Deutsch Spanisch
Verkünden der Diagnose Anunciar el diagnostico
Wir haben jetzt ca. 15 Minuten Zeit. Ich werde Ihnen Tenemos ahora unos 15 minutos. Yo primero
zunächst Ihren Befund erklären und anschließend le explicare los hallazgos y luego respondere
Ihre Fragen beantworten. Wenn die Zeit nicht reicht, a sus preguntas. Si no hay suficiente tiempo,
können wir noch einen zweiten Termin vereinbaren. podemos hacer una segunda cita.
Zunächst möchte ich Sie fragen, was Sie denken, Primero me gustaría preguntarle a usted, qué
woran Sie leiden bzw. (beziehungsweise) welche piensa de lo que padece, mejor dicho, de la
Krankheit Sie haben. enfermedad que tiene?
Was wissen Sie bis jetzt über Ihre Krankheit bzw. Ihre ¿Qué sabe usted hasta ahora sobre su
Beschwerden? enfermedad, o mejor dicho sus quejas?
Unser Befund hat leider ergeben, dass Sie an … Lamentablemente nuestro hallazgo ha dado
leiden. Ich wünschte, es wäre anders. lugar a algo …. Yo desearía que fuera
diferente.
Ich mache mir Sorgen. Der Tumor ist leider immer Me preocupa . El Tumor está aún ahí
noch da …
Deutsch Spanisch
Ich sehe, Sie sind von dem Befund geschockt. Yo veo, que usted está impactado(en shock)
por el hallazgo.
Ich merke, dass Sie sehr aufgewühlt sind. Yo noto, que usted está muy alterado
Sie wirken auf mich jetzt sehr verunsichert. Usted ahora me parece muy inseguro
Ich habe den Eindruck, dass Sie meine Worte erst Tengo la impresión de que primero tienes
einmal verarbeiten müssen. que procesar mis palabras.
Brauchen Sie einen Moment Ruhe, um meine Worte ¿Necesita usted un momento para procesar
zu verarbeiten? mis palabras?
Ich sehe, dass Sie Zeit brauchen, um meine Worte zu Yo veo que necesito usted tiempo para
verarbeiten und über das weitere Vorgehen zu procesar mis palabras y decidir los próximos
entscheiden. pasos.
Wie geht es Ihnen jetzt mit dem, was ich gesagt habe? Cómo está usted con esto que yo he dicho?
Möchten Sie etwas dazu sagen? ¿Quiere usted decir algo al respecto?
Möchten Sie noch mehr über den Befund wissen? ¿Le gustaría saber más sobre el hallazgo?
Ich weiß, das ist jetzt eine schwierige Situation für Sie. Yo entiendo que es una situación difícil para
usted.
Deutsch Spanisch
Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen nun das weitere Cuando usted guste, puedo explicarle los
notwendige Vorgehen erklären. siguientes pasos necesarios.
Wenn Sie merken, dass es Ihnen zu viel wird, dann Si cree que es demasiado para usted,
sagen Sie es mir bitte, und wir führen das Gespräch hágamelo saber y continuaremos la
zu einem anderen Zeitpunkt weiter. conversación en otro momento.
Wenn wir jetzt gemeinsam überlegen, wie wir weiter Cuando nosotros ahora consideremos juntos
vorgehen, ist es wichtig, dass wir auch folgende cómo proceder es importante que nosotros
Fragen besprechen: … también discutamos las siguientes
preguntas…
Was ist für Sie jetzt am wichtigsten? ¿Qué es lo más importante para usted ahora ?
Was ist für Sie besonders wichtig, wenn die Zeit ¿Qué es especialmente importante para
knapp wird? usted, cuando hay poco tiempo?
Worauf würden Sie verzichten? Worauf nicht? ¿De qué usted desistiría? De qué no?
Wie wollen Sie Ihre Zeit verbringen, wenn Ihr Zustand ¿Cómo le gustaría pasar su tiempo cuando su
sich verschlechtert? condición empeore?
Was macht Ihnen Sorgen, wenn Sie an die ¿Qué le preocupa cuando piensa en el tiempo
kommende Zeit/an die Zukunft denken? que está por venir?
Wer soll in Ihrem Namen entscheiden, wenn Sie ¿Quién debería tomar decisiones por usted si
selbst keine Entscheidungen mehr treffen können? ya no puede tomar decisiones por sí mismo?
Deutsch Spanisch
Wir haben heute ausführlich über … gesprochen. Nosotros hoy entramos en detalle sobre
…
Gibt es noch Fragen, die wir vergessen haben bzw. Hay alguna pregunta que nosotros nos
(beziehungsweise) die wir noch nicht besprochen hayamos olvidado o que no hayamos
haben? hablado?
#9 - Interkulturelle Kommunikation
Definition
Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, respektvoll mit Menschen anderer Kulturen umzugehen,
Unterschiede zu akzeptieren und dadurch erfolgreich und eigenverantwortlich mit ihnen
zusammenzuarbeiten. Nur so können Missverständnisse, Konflikte und Kulturschock-Erlebnisse vermieden
werden.
Geburtstagsfeie Frau aus Deutschland, Aussehen Der Chinese sagt Jemandem zu sagen, dass
r Geburtstagskind, ca. der Frau zur Deutschen: er zugenommen hat, ist in
35 Jahre alt; Mann „Du hast aber China tendenziell ein
aus China, Gast, ca. zugenommen!“ Kompliment, in
50 Jahre alt Deutschland aber eher
eine Beleidigung.
2.- Versuchen wir zu verstehen, was möchte der Chinese sagen und was versteht
die Deutsche
Situation A: Ein Chinese und eine Deutsche. Ein Chinese besucht eine deutsche Freundin. Sie fragt ihn,
ob er eine Tasse Tee trinken wolle. Er antwortet: „Nein, danke!“ Also macht sie ihm keinen Tee. Nach
kurzer Zeit fragt sie ihn noch einmal, ob er nicht doch einen Tee wolle, weil sie ihren chinesischen Freund
schon kennt und weiß, dass er kein „direkter Typ“ ist. Dieses Mal antwortet der Chinese: „Ja, gern!“ Die
Deutsche schaut den Chinesen verwirrt an und beschwert sich, dass sie seine Wünsche immer erraten
müsse. Sie verstehe nicht, warum er nicht einfach direkt sagen könne, was er wolle.
Chinese sendet “Nein, danke. Ich möchte keinen Tee!” Deutscher empfängt.
Sachaussage Sachaussage
Nein, danke, das ist viel zu umständlich für dich! Es ist kein Tee erwünscht.
Appell Appell
Du bist die Gastgeberin, du solltest es entscheiden! Wenn du Bemüh dich nicht weiter!
mir einen Tee gern anbietest, koche mir einfach einen, statt
mich weiter zu fragen.
Selbstkundgabe Selbstkundgabe
Einen Tee zu kochen ist viel Arbeit, es macht mich unruhig, weil Ich möchte keinen Tee.
du belästigt wirst. Ich bin sehr dankbar dafür, dass du mir Tee Ich trinke nicht gern Tee.
anbietest. Ich bin ein höflicher Mensch. Ich habe keinen Durst.
Beziehungsbotschaft Beziehungsbotschaft
Es ist sehr lieb von dir, dass du mir Tee anbietest. Aber als Gast Danke für das Angebot, aber ich
darf ich dich nicht mit vielen Arbeiten belasten. möchte keinen Tee.
3.- Versuchen wir zu verstehen, was möchte der Japaner sagen und was versteht
der Deutsche
Situation B: Ein Japaner und ein Deutscher. Ein Japaner und ein Deutscher sind Nachbarn in einem Haus.
Der Deutsche übt häufig Klavier. Dadurch fühlt sich der Japaner zuweilen gestört. Als ihm sein deutscher
Nachbar im Treppenhaus begegnet, begrüßt der Japaner ihn und äußert dabei: „Sie üben fleißig.“
Daraufhin entgegnet der Deutsche: „Ja, ich nehme jetzt sogar Klavierstunden bei einem Musiklehrer.“
Sachaussage Sachaussage
Auf dem Klavier wird fleißig geübt. Auf dem Klavier wird fleißig geübt.
Appell Appell
Spielen Sie seltener oder leiser! Spielen Sie doch öfter!
Selbstkundgabe Selbstkundgabe
Ihr Klavierspiel stört mich. Ihr Klavierspiel gefällt mir.
Beziehungsbotschaft Beziehungsbotschaft
Situation 1.- Stellen Sie sich einen kurdischen Patienten vor. Der Arzt entnimmt den Unterlagen die
knappe Information, dass der Mann aus der Türkei stammt, und nun will der Behandler die
Atmosphäre entspannen, er schwärmt also von seinem letzten Türkeiurlaub und der Großzügigkeit der
Türken Fremden gegenüber. Können Sie sich die Magenkrämpfe des Patienten vorstellen? Eine
krankmachende Arbeits- und Wohnwelt – und all dem wird nun die Krone aufgesetzt: Der Arzt wird ihm
zum Feind”
Problem: Der behandelnde Arzt schwärmt von der Türkei und den Türken; dieses Verhalten macht
dem Kurden Angst. Er hat das Gefühl, dass der Arzt sein Feind ist. Sein Genesungsprozess ist damit
gefährdet.
Besser:
Wenn wir einen Patienten aus einer verschiedenen Kultur haben, sollten wir als Ärzte über den
Patienten und seine Kultur recherchieren. Mindestens ein bisschen und vor der Arztpraxis.
Der Arzt muss nicht über seinen letzten Türkeiurlaub sprechen, sondern er muss sich auf die
Klinik von dem Patienten konzentrieren .
#10 - Konjunktiv I
1. Definition von Konjunktiv
Konjunktiv verwenden wir im Deutschen für Situationen, die nicht real, sondern nur möglich sind, z.B. wenn
wir uns etwas vorstellen oder wünschen. Konjunktiv finden wir auch im Hauptsatz von irrealen
Konditionalsätzen oder wenn wir eine Äußerung in der indirekten Rede wiederholen.
2. Konjunktiv I
Konjunktiv I finden wir hauptsächlich in Zeitungstexten und Nachrichten, wenn Aussagen in der indirekten
Rede wiedergegeben werden. Aber auch in einigen festen Wendungen kommt Konjunktiv I vor.
Unser Arztbericht, schreiben wir im Konjunktiv I, wenn wir nicht bestätigen können, dass die Aussagen
des Patienten wahr sind.
2.1. Wann verwendet man Konjunktiv I?
Konjunktiv verwenden wir für:
1. einige feste Wendungen. Beispiel: Hoch lebe das Geburtstagskind!
2. Indirekte Rede (in der Umgangssprache bevorzugen wir aber oft direkte Rede). Beispiel: Er sagt, er
habe sich noch nie so jung gefühlt.
2.2. Wie bildet man Konjunktiv I?
1. Nur das Verb sein ist im Konjunktiv I noch in allen Formen (Personen) üblich:
ich sei
du seiest / seist
wir seien
ihr seiet
2. Bei allen anderen Verben verwenden wir Konjunktiv I meist nur noch in der 3. Person Singular
(er/sie/es/man). Dazu müssen wir nur das n vom Infinitiv entfernen.
haben schreiben sagen machen
ich müsse ich solle ich dürfe ich könne ich wolle ich möchte
sie müsse sie solle sie dürfe sie könne sie wolle sie möchte
3. Übungen I
Schüler 1-Victor Schüler-Andrea Mayra
Setze das Verb sein im Setze das Verb sein im Setze das Verb sein im
Konjunktiv I ein. Konjunktiv I ein. Konjunktiv I ein.
1.- Meine Lehrer sagen, ich 1.- Meine Lehrer sagen, ich sei 1.- Meine Lehrer sagen, ich
sei sehr begabt. sehr begabt. ___sei___ sehr begabt.
3. Alle glauben, wir seien 3. Alle glauben, wir ________ 3. Alle glauben, wir ____seien____
Zwillinge. Zwillinge. Zwillinge.
4.- Er träumte, er sei durch 4.- Er träumte, er _______ 4.- Er träumte, er ____sei___
die Prüfung gefallen. durch die Prüfung gefallen. durch die Prüfung gefallen.
5.- Sie dachte, ihr seiet ein 5.- Sie dachte, ihr _____ ein 5.- Sie dachte, ihr __seiet___ ein
Paar. Paar. Paar.
Setze das Verb sein im Setze das Verb sein im Setze das Verb sein im
Konjunktiv I ein. Konjunktiv I ein. Konjunktiv I ein.
1.- Meine Lehrer sagen, ich 1.- Meine Lehrer sagen, ich 1.- Meine Lehrer sagen, ich
sei sehr begabt. ___sei___ sehr begabt. ___sei___ sehr begabt.
4.- Er träumte, er sei durch 4.- Er träumte, er _sei______ 4.- Er träumte, er ___sei____
die Prüfung gefallen. durch die Prüfung gefallen. durch die Prüfung gefallen.
5.- Sie dachte, ihr seiet ein 5.- Sie dachte, ihr __seiet___ ein 5.- Sie dachte, ihr _seiet____ ein
Paar. Paar. Paar.
Setze das Verb sein im Setze das Verb sein im Setze das Verb sein im
Konjunktiv I ein. Konjunktiv I ein. Konjunktiv I ein.
1.- Meine Lehrer sagen, ich 1.- Meine Lehrer sagen, ich sei 1.- Meine Lehrer sagen, ich
sei sehr begabt. sehr begabt. ______ sehr begabt.
3. Alle glauben, wir seien 3. Alle glauben, wir seien 3. Alle glauben, wir ________
Zwillinge. Zwillinge. Zwillinge.
4.- Er träumte, er sei durch 4.- Er träumte, er sei durch die 4.- Er träumte, er _______ durch
die Prüfung gefallen. Prüfung gefallen. die Prüfung gefallen.
5.- Sie dachte, ihr seit ein 5.- Sie dachte, ihr seiet ein 5.- Sie dachte, ihr _____ ein
Paar. Paar. Paar.
4. Übungen II
Schüler 1 - Víctor Schüler 2 Schüler 3 - Mayra
Setze die Verben im Setze die Verben im Konjunktiv Setze die Verben im Konjunktiv I
Konjunktiv I ein. I ein. ein.
1.- Es (leben) lebe die 1.- Es (leben) __lebe____ die 1.- Es (leben) ___lebe___ die
Revolution! Revolution! Revolution!
2.- Man (nehmen) nehme 4 2.- Man (nehmen) 2.- Man (nehmen)
Eier, 500 g Mehl und 250 g __nehme______ 4 Eier, 500 g ____nehme____ 4 Eier, 500 g
Zucker. Mehl und 250 g Zucker. Mehl und 250 g Zucker.
4.- (mögen) Möge die 4.- (mögen) ____Möge____ die 4.- (mögen) ____Möge____ die
Macht mit dir sein! Macht mit dir sein! Macht mit dir sein!
5.Übungen III
Schüler 1-Victor Schüler 2-Andrea Schüler 3-Mayra
Setze die Verben im Setze die Verben im Setze die Verben im Konjunktiv I
Konjunktiv I ein. Konjunktiv I ein. ein.
1.- Unser Chef sagte: „Es ist 1.- Unser Chef sagte: „Es ist 1.- Unser Chef sagte: „Es ist
höchste Zeit für höchste Zeit für Veränderungen.“ höchste Zeit für Veränderungen.“
Veränderungen.“ → Unser Chef sagte, es → Unser Chef sagte, es
→ Unser Chef sagte, es (sein)______ höchste Zeit für (sein)___sei___ höchste Zeit für
(sein) sei höchste Zeit für Veränderungen. Veränderungen.
Veränderungen.
2.- Die Rednerin betonte: 2.- Die Rednerin betonte: „Die 2.- Die Rednerin betonte: „Die
„Die Konferenz wird ein Konferenz wird ein Zeichen Konferenz wird ein Zeichen setzen.“
Zeichen setzen.“ setzen.“ → Die Rednerin betonte, dass die
→ Die Rednerin betonte, → Die Rednerin betonte, dass Konferenz ein Zeichen setzen
dass die Konferenz ein die Konferenz ein Zeichen (werden) _____werde_______.
Zeichen setzen (werden) setzen (werden) ____________.
werde.
3.- Der Förster erklärte uns: 3.- Der Förster erklärte uns: „Der 3.- Der Förster erklärte uns: „Der
„Der Baum wächst ca. 1 m Baum wächst ca. 1 m pro Jahr.“ Baum wächst ca. 1 m pro Jahr.“ →
pro Jahr.“ → Der Förster → Der Förster erklärte uns, der Der Förster erklärte uns, der Baum
erklärte uns, der Baum Baum (wachsen) ________ ca. 1 (wachsen) ____wachse____ ca. 1 m
(wachsen) wachse ca. 1 m m pro Jahr. pro Jahr.
pro Jahr.
4.- Der Kunde beschwerte 4.- Der Kunde beschwerte sich: 4.- Der Kunde beschwerte sich: „Der
sich: „Der Preis hat sich „Der Preis hat sich geändert.“ Preis hat sich geändert.“
geändert.“ → Der Kunde beschwerte sich, → Der Kunde beschwerte sich, dass
→ Der Kunde beschwerte dass sich der Preis geändert sich der Preis geändert (haben)
sich, dass sich der Preis (haben) _________. _____habe_______.
geändert (haben) habe.
5.- Ihr kleiner Bruder denkt: 5.- Ihr kleiner Bruder denkt: „Ein 5.- Ihr kleiner Bruder denkt: „Ein
„Ein Zitronenfalter faltet Zitronenfalter faltet Zitronen.“ Zitronenfalter faltet Zitronen.“
Zitronen.“ → Ihr kleiner Bruder denkt, ein → Ihr kleiner Bruder denkt, ein
→ Ihr kleiner Bruder denkt, Zitronenfalter (falten) _________ Zitronenfalter (falten)
ein Zitronenfalter (falten) Zitronen. ___falte______ Zitronen.
falte Zitronen.
6.Übungen IV
Beispiel: Erika und Laura: “Wir sind gestern nach Hamburg gefahren.”
Erika und Laura haben gesagt, sie seien gestern nach Hamburg gefahren.
1.- Frau Gunsch: “Ich habe heute 1.- Frau Gunsch: “Ich habe 1.- Frau Gunsch: “Ich habe
einen wichtigen Termin.” heute einen wichtigen Termin.” heute einen wichtigen Termin.”
Frau Gunsch hat gesagt, sie Frau Gunsch hat gesagt, sie
habe einen wichtigen Termin. habe heute einen wichtigen
Termin.
3.- Alexandra sagt: “Ihr seid 3.- Alexandra sagt: “Ihr seid 3.- Alexandra sagt: “Ihr seid
wirklich sehr freundlich.” wirklich sehr freundlich.” wirklich sehr freundlich.”
Alexandra hat gesagt, ihr seiet Alexandra hat gesagt, ihr seiet
wirklich sehr freundlich. wirklich sehr freundlich
4.- Maximilian meint: “Du bist die 4.- Maximilian meint: “Du bist 4.- Maximilian meint: “Du bist die
tollste Frau der Welt.” die tollste Frau der Welt.” tollste Frau der Welt.”
Maximilian hat gemeint, du Maximilian hat gemeint, du
seiest die tollste Frau der Welt. seiest die tollste Freu der Welt
5.- Der neue Lehrer sagt: “Ihr 5.- Der neue Lehrer sagt: “Ihr 5.- Der neue Lehrer sagt: “Ihr
müsst öfter üben.” müsst öfter üben.” müsst öfter üben.”
Der neue Lehrer hat gesagt, ihr Der neue Lehrer hat gesagt,
müsset öfter üben. ihr müsset öfter üben
6.- Die Studenten erzählen: “Der 6.- Die Studenten erzählen: 6.- Die Studenten erzählen: “Der
Unterricht des Lehrers ist sehr “Der Unterricht des Lehrers ist Unterricht des Lehrers ist sehr
professionell.” sehr professionell.” professionell.”
Die Studenten haben erzählt, Die Studenten haben erzählt,
der Unterricht des Lehrers sei der Unterricht des Lehrers sei
sehr professionell. sehr professionell
6. Übungen III
Schreiben Sie eine eigene Anamnese mit Konjunktiv I
6.1.- Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
Symptome:
- Sodbrennen (saures Aufstoßen, Brustschmerzen): Zeit: im Liegen, nach dem Bücken, postprandial
Lokalisation: retrosternal, aufsteigend
- chronischer Reizhusten: besonders nachts und manchmal Heiserkeit.
- Dysphagie oder Mundgeruch.
- Anämie im fortgeschrittenen Stadium wegen der chronischen Blutungen.
Schüler 1 - Victor xD
Die Patientin Frau Andrade stellte sich am 12.10.24 auf unserer Station vor. Sie erwähnt, sie fühle
Sodbrennen im Liegen nach dem Bücken. Außerdem erwähnt sie, dass sie chronischen Reizhusten
und manchmal Heiserkeit habe. Besonders in der Nacht. Diese Symptome sind seit 2 Monaten
passiert. Jetzt habe sie auch Dysphagie und wir haben gefunden, dass sie Anämie im
fortgeschrittenen Stadium hat, wegen chronischer Blutungen.
Patientin auf 38 Jahre Alt, kommt auf unsere Station, denn sie erwähnt, dass sie seit 2 Stunden
Linksthorakel einsetzende und dann in den Thorax sowie den linken Arm ausgestrahlende Schmerzen
habe. Sie seien belastungsabhängig. Auf dem Moment fühle sie Engegenfühl Schmerz, Übelkeit und
sie hat Schweißausbrüche. Jetzt müssen wir sie Troponina Ultrasensible, ein Elektrokardigramm und
Echokardiographie machen.
Wir benutzen Abkürzungen, wenn wir eine schriftliche Anamnese machen, einen
Arztbrief verfassen oder schriftliche Indikationen geben.
Deutsch Spanisch
i. A. im Allgemeinen en general
oder i. Allg.
Deutsch Spanisc
h
Aa. die Arteria, pl. Arteriae arteria
Deutsch Spanisch
i. v. intravenös Intravenoso
KG das Körpergewicht oder die Krankengymnastik (je nach peso corporal o fisioterapia
Zusammenhang) (según el contexto)
s. c. subkutan subcutanea
Deutsch Spanisch
cm Zentimeter centimetro
kg Kilogramm kilogramo
mg Milligramm miligramo
n. Wert nach Wert, d. h. die Dosierung richtet sich nach por valor, es decir h. La dosis depende del
dem Quick-Wert bzw. nach der INR valor Quick o del INR.
Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund massiver Beschwerden im rechten unteren Quadranten.
Der Patient war in deutlich reduziertem EZ (1,73m/53kg), BMI 16,7. Die anschließende Diagnostik
bestätigte den Anfangsverdacht einer akuten Appendizitis.
Nach entsprechender präoperativer Vorbereitung (EKG und Labor) wurde eine Appendektomie in
Vollnarkose durchgeführt. Intraoperativ bestätigte sich die Entzündung des Appendix. Der
postoperative Verlauf war unkompliziert. Bei reizlosen Wundverhältnissen und subjektiver wie
objektiver (VAS-Skala 1) Beschwerdefreiheit konnte der Patient am 10.04.2023 entlassen werden.
Wir bitten höflichst, die Fäden der Hauptnaht am zehnten postop. Tag zu entfernen. Sollten sich
Komplikationen entwickeln, kann sich Herr Wagner jederzeit in unserer chirurgischen Ambulanz
vorstellen.
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Diagnosen:
Phlebothrombose der V. poplitea re.
Adipositas
Nikotinabusus
Z.n. Appendektomie (April 1998)
Anamnese:
Frau Schneider berichtet über seit dem Vorabend bestehende starke Schmerzen im rechten
Unterschenkel sowie über eine Schwellung und Rötung der betroffenen unteren Extremität. Die
Patientin gibt an, dass die Schmerzen langsam aufgetreten seien. Im Verlauf der Nacht sei trotz
kühlender Wadenwickel eine Verschlechterung der Beschwerden eingetreten. Die Patientin wurde
unter dem Verdacht auf eine Akute Phlebothrombose des re. Unterschenkels zu weiteren Diagnostik
und Therapie stationär aufgenommen.
Vorerkrankungen:
Saisonale, allergische Rhinorrhö (Gräserpollen)
Vegetative Anamnese
Kein Fieber, kein Nachtschweiß. Gewichtsverhalten konstant. Schlaf und Appetit gut. Miktion und
Defäkation unauffällig. Ungestörte Sexualfunktion. Regelmäßige, normale Menses. Gravidität
unwahrscheinlich bei regelmäßiger Einnahme des oralen Kontrazeptivums Valette. Nikotinabusus: ca.
0,5 Schachteln/Tag, seit ca. 5 Jahren. Alkoholkonsum oder Drogenkonsum wird verneint.
Weiterführende Untersuchungsbefunde:
Farbkodierte Duplexsonographie vom 11.08.2023: Zusammenfassend ergab sich bei
erweiterten Lumen der re. V. poplitea, fehlender Komprimierbarkeit und fehlendem farbkodiertem
Binnenecho der Befund einer Phlebothrombose der re. V. poplitea.
ABER CAVE:
Abkürzungen sind eine Fehlerquelle (Bsp.: HWI = Hinterwandinfarkt oder Harnwegsinfekt; ALS =
Amyotrophe Lateralsklerose oder Advanced Life Support))
https://flexikon.doccheck.com/de/Medizinische_Abk%C3%BCrzungen_(A_bis_K)
1 Wir berichten über Frau Heisenberg, geb. 27.08.1998, wohnhaft in Rio Verde, Av. Pacífico, d. Die
sich vom 25.09.2024 bis 26.09.2024 in unserer stationären Behandlung befand.
Diagnose: Hyperosmolarer hyperglykämischer Zustand. Z.nN. Diabetes Mellitus.
Wir berichten nachfolgend über unsere gemeinsame Patientin, Frau Paola Seghers, geb. am
01.03.1968, Str. 9 Hannover, die sich vom 20.10.2024 bis zum 24.10.2024 in unserer stationären
Behandlung befand.
Diagnose:
Kniearthroplastik re.
Kniearthrose re.
Z. n. DM Typ 2
Anamnese
Frau Seghers berichtete über starke Schmerzen im Knie re. seit 10 Jahren, wobei eine Kniearthrose
re. diagnostiziert wurde. Die Patientin hat DM Typ 2 und ist medikamentös eingestellt. Die Patientin
wurde wegen einer geplanten Operation zur Kniearthroplastik re. ins Krankenhaus eingeliefert.
Vorerkrankungen
Asthma
Vegetative Anamnese
Kein Fieber. Schlaf und Appetit gut. Miktion und Defäkation unauffällig. Menopause vor ca. 5 Jahren,
ca. Alkoholkonsum oder Drogenkonsum wird verneint.
Untersuchungsbefunde:
Röntgen Knie re: Es gibt Anzeichen für eine Verengung des Gelenkspalts, Knochenveränderungen,
Osteophytenbildung und Sklerose der angrenzenden Knochen.
Labor:
BB: Leukos: 12.000/ul, Erythrozyten: 5 Mio./ul, Hämoglobin: 9 Mio./ul, Hämatokrit: 40%, Thrombos
250.000/mm3,
BZ: 120 mg/dl, Krea 0.8 mg/dL
Epikrise
Die Patientin wurde am 20.10.2024 ins Krankenhaus eingeliefert, normale Laborwerte und
Röntgenaufnahme des Knies re., am 21.10.2024 wurde sie von der Anästhesieabteilung
begutachtet, die die Patientin zur Operation zuließ. Am selben Tag wurde sie von der Abteilung für
Innere Medizin untersucht, die ihr die Fortsetzung der üblichen Medikation verordnete. Am
22.10.2024 wurde die Arthroplastik des rechten Knies ohne Komplikationen durchgeführt. Am
24.10.2024 wurde sie nach einer postoperativen Kontrolle am 31.10.2024 aus der
traumatologischen SationAmbulanz entlassen.
Therapieempfehlungen:
Metformin 500 mg 1 - 0 - 1
Tramadol 20 Tropfen dreimal täglich
3 Ich berichte über Frau Zully Zimmer, geb. 20.04.2000, wohnhaft Atahualpa Straße, sie ist im
Krankenhaus, im Operationssaal.
Diagnose:
Apendizitis
Anamnese:
Die Patientin sagt, dass sie seit einem Tag Schmerzen habe. Sie berichtet, dass der Schmerz sehr
stark sei (VAS-Skala 6) und im RUQ. Sie erklärt, dass sie Schmerzmittel nehme, aber das bleibe.
Internistischer Untersuchungsbefund bei Aufnahme:
Die Patientin ist in einem guten EZ (1,60 m/ 58 kg), BMI 22,7.
Diagnosen:
Z. n. Nierenversagen (Niereininsuffizienz) (Mai 2022)
Lungenentzündung (Pneumonie)
Anamnese
Frau Becker berichtet von Atembeschwerden bei großer Anstrengung, Brustschmerzen und einem
Gefühl der Erstickung. Die Patientin gibt an, dass die Schmerzen langsam aufgetreten seien.
Bei derm Patientinen wurde eine Phneumoniae diagnostiziert, der Patientin wurde zur weiteren
Behandlung aufgenommen.
Vorerkrankungen:
Es bestehen keine Vorerkrankungen
Vegetative Anamnese
Kein Fieber, kein Nachtschweiß. Gewichtsverhalten konstant. Schlafstörungen, Kurzatmigkeit.
Miktion und Defäkation unauffällig. . Alkoholkonsum oder Drogenkonsum wird verneint.
Internistischer Untersuchungsbefund bei Aufnahme:
Patientin in schlechtem AZ und adipösem EZ (Größe
Frau Lea Muller, geb. am 12.09.1990. wohnhaft Marien Str, Berlin, die sich vom 10.09.2024
bis zum 26.10.2024 im Krankenhaus bleibt.
Diagnosen:
Z.n. HI (2015)
V. a. DM Typ 2.
Anamnese
Frau Müller kam mit starken Bauchschmerzen und Kopfschmerzen in die Notaufnahme. Sie
hat BZ. 500.
Vorerkrankungen:
Bluthochdruck
Vegetative Anamnese
Kein Fieber, kein Nachtschweiß. Gewichtsverhalten konstant. Schlaf und Appetit gut. Miktion und
Defäkation unauffällig
Diagnosen:
SHT
DM 2
MammaBruste CA Zn. (Mastectomie 2004)
Anamnese:
Frau Smirnoff berichtet über seit der Nacht von 20.10.2024, sie starke Schmerzen in LIQ hate, sie
sagte, dass die Schmerzen kommen wie strahlen und starten in die linke Lende.
Vorerkrankungen:
Milchverträglichkeit und NSAID Allergie.
Vegetative Anamnese:
Kein Fieber, kein Nachtschweiß, Schlaff und Apetit gut, Miktion und Defäkation unauffällig.
Hauptdiagnose
Akute Appendizitis
Anamnese
Sie wurde wegen massiver Beschwerden im rechten unteren Quadranten ins Krankenhaus
eingeliefert. Schmerz -Score : 9 . Begleitet von 3-maliger Übelkeit und Erbrechen, messbaren Fieber
von 39 Grad, Appetitlosigkeit, und Leukozytose über 12.000/ mikroliter.
Vorerkrankungen
Penicillinallergie
Vegetative Anamnese
Schlaf und wenig Appetit , messbares Fieber von 37,4
Miktion unauffällig
Allgemeiner Untersuchungsbefunde
Gewicht: 55 kg , Größe:170 cm gute Allgemeinzustand
Beurteilung
Die Patientin kam wegen einer akuten Blinddarmentzündung ambulant in die Notaufnahme.
Der chirurgische Eingriff wurde gemäß den Kriterien der Alvarado-Skala durchgeführt.
Der Krankenhausaufenthalt der Patienten wird vom 26.10.2024 bis zum 27.10.2024 erwartet.
10
Bitte gebt uns euer Feedback!! Wir wollen immer besser werden
https://forms.gle/qFFcLRcaQagjRiF36