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Oktoberfest Text

Das Oktoberfest, seit 1810 in München gefeiert, entstand anlässlich der Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese und hat sich zu einem der größten Volksfeste der Welt entwickelt, mit jährlich rund sechs Millionen Besuchern. Die Tradition des Biergartens begann im 16. Jahrhundert, als Brauer ihr Bier im Sommer unter Kastanienbäumen verkauften, während das Bierbrauen in Klöstern eine lange Geschichte hat, die durch das Reinheitsgebot von 1516 geprägt wurde. Deutsches Bier war bereits im Mittelalter ein Exportschlager, unterstützt durch die Hanse.

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Das Oktoberfest, seit 1810 in München gefeiert, entstand anlässlich der Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese und hat sich zu einem der größten Volksfeste der Welt entwickelt, mit jährlich rund sechs Millionen Besuchern. Die Tradition des Biergartens begann im 16. Jahrhundert, als Brauer ihr Bier im Sommer unter Kastanienbäumen verkauften, während das Bierbrauen in Klöstern eine lange Geschichte hat, die durch das Reinheitsgebot von 1516 geprägt wurde. Deutsches Bier war bereits im Mittelalter ein Exportschlager, unterstützt durch die Hanse.

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OKTOBERFEST TEXT

Das Oktoberfest – eins der größten (Text 1) Volksfeste der Welt Das Oktoberfest gibt es

seit 1810. Anlass gab die Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von

Sachsen-Hildburghausen, die mit einem großen Pferderennen gefei Wiese am Stadtrand von

München, die nach der Braut Theresienwiese benannt wurde. Diesen Namen trägt das

Gelände noch heute, nur dass es inzwischen in der Innenstadt liegt.

Die Wiesn, wie die Münchner ihr Fest nennen, gefiel allen so gut, dass man diese Tradition

beibehalten wollte. 1819 übernahm die Stadt München die Organisation. Immer mehr Buden

und Karusselle kamen dazu, sodass die Wiesn langsam Volksfestcharakter bekam. Seit Ende

des 19. Jahrhunderts ist das Oktoberfest in etwa so, wie wir es heute kennen. Immer mehr

Schausteller kamen und die Brauereien errichteten aufgrund der großen Nachfrage große

Bierzelte mit Musikkapellen.

Heute ist das Oktoberfest eins der größten Volksfeste der Welt. Es hat jährlich rund sechs

Millionen Besucher. Es gibt zahlreiche Besucher aus dem Ausland, zum Bei- spiel aus den

Nachbarländern Italien, Österreich und Holland, aber auch aus den USA, Japan und

Australien. 2012 wurden rund sieben Millionen Liter Bier ausge- schenkt, 116 Ochsen und 57

Kälber verspeist.

Der Biergarten - Picknick unter Kastanien (Text 2) Nach der bayrischen Brauordnung

aus dem Jahre 1539 durfte wegen Brandgefahr im Sommer kein Bier gebraut werden. Daher

produzierte man im Winter große Vorrate und lagerte sie im Keller neben dem Brauhaus. Um

das Bier kuhl zu halten, pflanzte man Kastanien, da sie mit ihren großen Blättern viel

Schatten spendeten.
Die Brauer beschlossen, ihr Bier im Sommer direkt an die Kunden zu verkaufen. Sie stellten

Biertische unter die Kastanien und der Biergarten war geboren. Die Wirte protestierten

scharf, schließlich wollten sie nicht, dass man ihnen das Geschäft kaputt macht. Aber König

Ludwig I. erlaubte den Bierausschank in den Gärten. Nur Essen durften die Brauer nicht

verkaufen. Das ist heute anders, aber immer noch darf man im Biergarten sein Essen selbst

mitbringen.

Bier ein Exportschlager ( Text 3) Bier gibt es schon seit vielen Jahrtausenden. Die alten

Agypter kannten es ebenso wie die Babylonier und die Germanen. Als Casar in Europa Krieg

führte, versorgte er seine Truppen mit Bier, denn es war sehr nahrhaft.

Eine lange Tradition hat das Bierbrauen in den Klöstern. Bier ergänzte den Speiseplan. Ein

besonderer Vorteil war, dass Bier auch wahrend der Fastenzeit konsumiert werden durfte, da

Flüssiges nicht verboten war. Und so wurde in den Klöstern ziemlich viel davon getrunken.

Bald darauf fing man an, das Bier auch zu verkaufen. In Klosterstuben wurde das Bier

ausgeschenkt. Dazu brauchte man schon damals eine Genehmigung. Das Kloster

Weihenstephan (seit 1040) ist die älteste Brauerei dieser Art, die heute noch besteht. Um die

Qualität des Biers zu steigern, erließ der bayri- sche Herzog Wilhelm IV. im Jahr 1516 das

Reinheitsge- bot. Dieses besagt, dass für die Herstellung nur Gerste, Hopfen und reines

Wasser erlaubt sind. (Dass man für die Bierproduktion auch Hefe braucht, entdeckte man erst

später.) Deutsches Bier war übrigens schon damals ein Export- schlager. Den weltweiten

Vertrieb im Mittelalter über- nahm die Hanse, ein Zusammenschluss von Kaufleuten.

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