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Die Fachanforderungen für die Abiturprüfung im Fach Deutsch in Schleswig-Holstein legen fest, dass Schülerinnen und Schüler ihre hermeneutischen Kompetenzen in schriftlichen und mündlichen Prüfungen nachweisen müssen. Die Prüfungen umfassen verschiedene Textarten und Erschließungsformen, wobei die Aufgaben aus dem Unterricht der Oberstufe abgeleitet werden müssen. Die Bewertung erfolgt kriterienorientiert und berücksichtigt Aspekte wie sachliche Richtigkeit, Differenziertheit des Verstehens und die Fähigkeit zur selbständigen Bearbeitung der Aufgaben.

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Die Fachanforderungen für die Abiturprüfung im Fach Deutsch in Schleswig-Holstein legen fest, dass Schülerinnen und Schüler ihre hermeneutischen Kompetenzen in schriftlichen und mündlichen Prüfungen nachweisen müssen. Die Prüfungen umfassen verschiedene Textarten und Erschließungsformen, wobei die Aufgaben aus dem Unterricht der Oberstufe abgeleitet werden müssen. Die Bewertung erfolgt kriterienorientiert und berücksichtigt Aspekte wie sachliche Richtigkeit, Differenziertheit des Verstehens und die Fähigkeit zur selbständigen Bearbeitung der Aufgaben.

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Ministerium für Bildung

und Frauen
des Landes Schleswig-Holstein

Fachanforderungen für die Abiturprüfung im Fach Deutsch1

Für die Abiturprüfung gelten die vorliegenden Fachanforderungen gemäß den „Einheitlichen Prüfungsanfor-
derungen in der Abiturprüfung Deutsch“ (EPA).

1. Fachliche Qualifikationen
In der Abiturprüfung weisen Schülerinnen und Schüler nach, dass sie fähig sind,
- auf der Grundlage gesicherter Kenntnisse sowie sicherer sprachlicher und methodischer Fertig-
keiten (Anforderungsbereich I)
- einen ihnen unbekannten komplexen Sach-, Problem- und Textzusammenhang differenziert zu
erfassen (Anforderungsbereich II)
- und selbständig urteilend, bewertend oder gestaltend zu bearbeiten (Anforderungsbereich III).
In der Bearbeitung der den Schülerinnen und Schülern gestellten Aufgaben soll deutlich werden, dass
sie in allen Anforderungsbereichen hermeneutische Kompetenz in ihrer sachlichen, methodischen,
personalen und sozialen Ausprägung erworben haben.
Dies geschieht schriftlich in einer konzeptionell und redaktionell geschlossenen Schreibleistung (Auf-
satz). Sie hat die untersuchende, erörternde oder gestaltende Erschließung eines literarischen Textes
oder eines Sachtextes zum Gegenstand.
Dies geschieht mündlich vor einem Prüfungsausschuss in einem freien Vortrag der Schülerin bzw. des
Schülers und in einem Gespräch mit der Prüferin bzw. dem Prüfer. Dem Nachweis kommunikativer
Kompetenz als Teil der hermeneutischen Kompetenz kommt in diesem Zusammenhang eine beson-
dere Bedeutung zu.

2 Schriftliche Abiturprüfung
2.1 Textarten
Den Schülerinnen und Schülern wird ein literarischer Text oder ein Sachtext zur Erschließung vorge-
legt.

2.2 Erschließungsformen
Dabei ist zwischen untersuchender, erörternder und gestaltender Texterschließung zu unterscheiden.
Im Rahmen aller drei Erschließungsformen müssen von den Schülerinnen und Schülern Leistungen in
den Anforderungsbereichen I, II und III erbracht werden können.

Die Untersuchung fordert von den Schülerinnen und Schülern besonders das differenzierte Erfassen
und geordnete Darstellen
- textimmanenter Elemente und Strukturen und

1
Bearbeitungsstand August 2009

1
- textexterner Bezüge und
- der Textintentionen
- sowie die Reflexion auf eigene Verstehensprozesse.

Die Erörterung fordert von den Schülerinnen und Schülern besonders das differenzierte Erfassen und
geordnete Darstellen
- grundsätzlicher Problemkonstellationen im Text und
- der Begriffs- und Argumentationszusammenhänge des Textes und
- kontroverser Problemlösungsmöglichkeiten, die im Text angelegt sind,
- sowie das eigene begründete Urteil dazu.

Die Gestaltung fordert von den Schülerinnen und Schülern besonders das differenzierte Erfassen und
geordnete Darstellen
- Gestalt gebender Elemente des vorgegebenen Textes und
- gestaltungsleitender Intentionen des vorgegebenen Textes und
- der zu gestaltenden Antwort herausfordernden Leerstellen des Textes
- sowie die eigene gestaltende Antwort darauf und die Reflexion auf die eigenen Gestaltungsmittel.

2.3 Aufgabenarten
Aus den Unterscheidungen zwischen Textarten und zwischen Erschließungsformen ergeben sich
sechs Aufgabenarten. Sowenig die Unterscheidungen zwischen Textarten und zwischen Erschlie-
ßungsformen in jedem Einzelfall eine eindeutige Zuordnung begründen, sowenig schließt die folgende
Aufstellung der Aufgabenarten aus, dass – je nach Aufgabenstellung – Elemente der einen Aufgaben-
art auch in einer anderen Aufgabenart vorkommen können. Alle Aufgabenarten enthalten einen unter-
suchenden Teil.

Textart Erschließungsform Aufgabenart

untersuchend Interpretation eines literarischen Textes ([Link])

Literarische Texte erörternd Literarische Erörterung ([Link])

gestaltend Gestaltende Interpretation ([Link])

untersuchend Analyse eines Sachtextes ([Link])

Sachtexte erörternd Erörterung auf der Grundlage eines Sachtextes ([Link])

gestaltend Adressatenbezogenes Schreiben ([Link])

2.3.1 Beschreibung der Aufgabenarten


[Link] Interpretation eines literarischen Textes
Ein literarischer Text wird erschlossen durch eine – auf Vollständigkeit zumindest angelegte – Unter-
suchung der ihn konstituierenden inhaltlichen, formalen und sprachlichen Elemente. Die Interpretation
stellt deren Zusammenhang dar und bezieht dabei auch z. B. literaturgeschichtliche, biografische,
poetologische, motivgeschichtliche o. ä. Kontexte in die Untersuchung ein.

2
[Link] Literarische Erörterung
Ein literarischer Text wird erschlossen durch die Untersuchung eines Inhaltsaspekts – z. B. des in ihm
niedergelegten Menschenbildes oder des in ihm dargestellten moralischen Konflikts, einer ihm zuge-
ordneten literaturgeschichtlichen oder literaturtheoretischen Position o. ä. – und die daran anknüpfen-
de diskursive Entfaltung und Erörterung des Problemzusammenhangs. Die literarische Erörterung be-
zieht sich dabei auch auf nicht-literarische Kontexte.

[Link] Gestaltende Interpretation


Ein literarischer Text wird erschlossen durch die gestaltende Antwort des Rezipienten auf die im vor-
gegebenen Text angelegten und zuvor untersuchten Gestaltungselemente und Leerstellen. Der Rezi-
pient tritt damit in eine produktive Korrespondenz zum Text, nimmt ihn als Muster auf, transformiert ihn
in eine andere Stilrichtung, spielt mit Perspektiven o. ä. Er reflektiert seinen eigenen gestaltenden Um-
gang mit dem Text.

[Link] Analyse eines Sachtextes (z. B. Rede, Essay, journalistische Formen)


Ein Sachtext wird erschlossen in einer – auf Vollständigkeit zumindest angelegten – Untersuchung der
ihn konstituierenden inhaltlichen, formalen und sprachlichen Elemente. Die Analyse stellt deren Funk-
tion und Zusammenhang dar und bezieht dabei auch Verwendungszweck und Wirkungsabsicht sowie
die damit verbundenen textexternen Bezüge in die Untersuchung ein.

[Link] Erörterung auf der Grundlage eines Sachtextes


Ein Sachtext wird erschlossen durch die Untersuchung eines Inhaltsaspekts und die daran anknüpfen-
de diskursive Entfaltung und Erörterung des Problem- und Argumentationszusammenhangs. Der
Sachtext und die Erörterung müssen sich auf die fachspezifischen Inhalte des Deutschunterrichts be-
ziehen.

[Link] Adressatenbezogenes Schreiben


Ein Sachtext erschließt sich dadurch, dass er den Rezipienten zur produktiven Antwort auf seine zu-
vor untersuchten inhaltlichen Aussagen sowie auf seine Argumentations- und Gestaltungsweise her-
ausfordert. Diese gestaltende Erschließung kann je nach Textvorlage und vorgegebener Kommunika-
tionssituation bzw. vorgegebenem Verwendungszweck journalistischen, rhetorischen o. ä. Mustern fol-
gen.
Die Reflexion der bzw. des Schreibenden auf seine gestaltende Erschließung der Textvorlage gehört
zu dieser Aufgabenart.

2.4 Hinweise zum Erstellen der Prüfungsaufgabe


Die Aufgaben werden zentral gestellt. Die Aufgaben müssen aus dem Unterricht der Oberstufe er-
wachsen sein und sich in ihrer Breite insgesamt auf die Ziele, Problemstellungen, Inhalte und Metho-
den der Oberstufe beziehen. Jede einzelne Aufgabe muss sich in der Breite der Ziele, Problemstellun-
gen, Inhalte und/oder Methoden mindestens auf zwei Halbjahre beziehen.
Jede Aufgabe ist so anzulegen, dass ihre Bearbeitung Leistungen aus allen drei Anforderungsberei-
chen erfordert sowie den Nachweis hermeneutischer Kompetenz in ihrer sachlichen, methodischen,

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personalen und sozialen Ausprägung. Je nach Aufgabenart und Aufgabenstellung können die Aspekte
der hermeneutischen Kompetenz unterschiedlich gewichtet sein.

2.4.1 Zur Textvorlage


Zu jeder Aufgabe gehört ein im Unterricht nicht bearbeiteter Text als Gegenstand der Erschließung.
Der Text muss hinreichend komplex und für die Bearbeitung der Aufgabe ergiebig sein. Er muss sich
am Erfahrungs- und Verstehenshorizont der Schülerinnen und Schüler orientieren, ästhetische Quali-
tät besitzen und als exemplarisch gelten können (literarische Texte) bzw. Thematisch bedeutsam und
anspruchsvoll sein (Sachtexte).
Er muss unter Anwendung der im Deutschunterricht vermittelten Kenntnisse und Methoden erschlos-
sen werden können. Ist ein im Unterricht behandelter umfangreicher literarischer Text (Ganzschrift)
Gegenstand der Erschließungsaufgabe, so ist der Aufgabe ein unbekannter Text beizugeben, der sich
auf die Ganzschrift bezieht und so komplex ist, dass die Schülerinnen und Schüler an ihm die Fähig-
keit zu selbständiger differenzierter Texterfassung nachweisen können.
Gegenstand der literarischen Erschließungsaufgabe ist ein Text der deutschsprachigen Literatur. Der
Aufgabe kann ein Text der europäischen oder außereuropäischen Literatur beigegeben werden, wenn
der Erschließungsauftrag (z. B. ein motivgeschichtlicher Vergleich) dies nahelegt.
Literarische Textvorlagen dürfen in sich nicht gekürzt werden. In Sachtexten dürfen behutsam Kürzun-
gen vorgenommen werden. Kürzungen müssen kenntlich gemacht werden. Die Wortzahl der Textvor-
lage ist anzugeben.
Die Texte sollten in der Regel nicht mehr als 900 Wörter umfassen. Sie sind mit den üblichen biblio-
graphischen Angaben und mit einer Zeilenzählung zu versehen.

2.4.2 Zur Aufgabenstellung


Es ist davon auszugehen, dass die Schülerinnen und Schüler im Deutschunterricht, die Kompetenz
erworben haben, komplexen Operatoren (z. B. interpretieren, analysieren, erörtern, gestalten) bei der
Erschließung des Textes methodisch differenziert und selbständig zu folgen und die Ergebnisse ihrer
Texterschließung in einem gegliederten Aufsatz selbständig darzustellen.
In der Aufgabenstellung muss darum deutlich werden, welche Form der Erschließung erwartet wird
und ggf. welcher Inhaltsaspekt bearbeitet werden soll. Darüber hinaus gehende Arbeitsanweisungen
sollen vermieden werden; mehr als drei Arbeitsanweisungen (Operatoren) sind unzulässig.

2.4.3 Zum Erwartungshorizont


Im Erwartungshorizont müssen deutlich werden:
- der Anteil der für die Lösung der Aufgabe vorausgesetzten Kenntnisse,
- die für die Lösung der Aufgabe vorauszusetzenden Methoden,
- der Grad der für die Lösung der Aufgabe vorauszusetzenden Selbständigkeit,
- die Anforderungen an eine gute und an eine ausreichende Leistung im Bereich Inhalt.

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2.5 Hinweise zur Bewertung der Prüfungsleistung
Die Bewertung der Prüfungsleistung stellt eine kriterienorientierte Entscheidung dar, die gebunden ist
an:
- die den Lehrplanvorgaben entsprechenden unterrichtlichen Voraussetzungen,
- die Aufgabenart und Aufgabenstellung,
- die sich aus beiden ergebenden Erwartungen.

Für die Bewertung kommt folgenden Aspekten besonderes Gewicht zu:


- sachliche Richtigkeit,
- Folgerichtigkeit und Begründetheit der Aussagen,
- Vielfalt der Gesichtspunkte und ihre jeweilige Bedeutsamkeit,
- Differenziertheit des Verstehens und Darstellens,
- Herstellung geeigneter Zusammenhänge,
- Grad der Selbständigkeit,
- Klarheit in Aufbau und Sprache,
- Sicherheit im Umfang mit der Fachsprache und -methode,
- Berücksichtigung standardsprachlicher Normen,
- Verknüpfung der Aufgabenbearbeitung mit dem Selbstverständnis der Verfasserin bzw. des Ver-
fassers.

Für die Bewertung mit gut müssen Leistungen in den Anforderungsbereichen II und III erbracht wer-
den.
Eine Bewertung mit ausreichend setzt Leistungen voraus, die über den Anforderungsbereich I hinaus
auch Leistungen in dem Anforderungsbereich II erkennen lassen.

Die im Erwartungshorizont beschriebenen Anforderungen stellen die Grundlage für die Bewertung der
Leistungen in den Klassenarbeiten dar. Das verlangt ihre Berücksichtigung sowohl in den Randkorrek-
turen als auch im abschließenden Gutachten. Im Erwartungshorizont nicht vorgesehene, aber aufga-
benbezogene gleichwertige Leistungen sind angemessen zu berücksichtigen.
Die Randkorrektur hat vornehmlich feststellenden Charakter. Sie muss die Bewertung der Prüfungs-
leistung transparent machen und Begründungshinweise ermöglichen.
Vorzüge und Mängel der Arbeit werden abschließend im Gutachten als Voraussetzung für die zu er-
teilende Note dargestellt. Bezugspunkt ist der Erwartungshorizont im Vergleich zu der erbrachten
Leistung, deren Qualität wesentlich aus der Randkorrektur erschließbar sein muss.

Das Gutachten schließt mit einer Bewertung nach


- Inhalt,
- Aufbau und Gedankenführung,
- Sprachangemessenheit,
- Sprachrichtigkeit.

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Die Bewertung im Bereich Sprachrichtigkeit ergibt sich aus der folgenden Übersicht:

Notenstufen 1 2 3 4 5 6
1 Fehler auf mehr als 125 83 50 32 weniger
200 bis bis bis bis als
200 124 82 49 32
Wörter
Die vier Teilbereiche werden getrennt mit einer Note ausgewiesen. Bei der Festlegung der Gesamt-
note werden die vier Teilbereiche gleichgewichtig berücksichtigt. Die Gesamtnote darf nicht besser
sein als die Teilnote für den Inhalt. Die Gesamtnote ist mit der Angabe der Notentendenz durch einen
Punktewert zu versehen.
Mängel in der äußeren Form führen zu einem Abzug von ein oder zwei Punkten der einfachen Wer-
tung. Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit (Orthographie, Interpunktion, Grammatik) sind be-
reits in der entsprechenden Teilnote berücksichtigt.

3. Mündliche Abiturprüfung
Die Bestimmungen zur schriftlichen Abiturprüfung gelten sinngemäß. Die mündliche Abiturprüfung ist
eine Einzelprüfung.

3.1 Aufgabenstellung und Gestaltung


Der Schülerin bzw. dem Schüler werden zwei Aufgaben vorgelegt. Einer – und nur einer – Aufgabe ist
ein unbekannter Text zur Bearbeitung beigegeben. Der Text hat in der Regel einen Umfang bis zu 300
Wörtern.
Bei der Auswahl des Textes ist ebenso wie bei der Aufgabenstellung zu berücksichtigen, dass von der
Schülerin bzw. dem Schüler eine eigenständige Leistung erwartet wird.
Jede der beiden Aufgaben wird zunächst in einem zusammenhängenden freien Vortrag bearbeitet.
Eine bloße Wiedergabe gelernten Wissensstoffes ist zu vermeiden. Daran schließt sich jeweils ein
Prüfungsgespräch an, das, anknüpfend an den Vortrag, größere fachliche Zusammenhänge und an-
dere Sachgebiete erschließt. Der geforderte Gesprächscharakter verbietet das zusammenhanglose
Abfragen von Kenntnissen.
Beide Teile der Prüfung (Vortrag und Prüfungsgespräch) sollen zeitlich etwa gleich bemessen sein.
Die Prüferin bzw. der Prüfer legt dem Prüfungsausschuss vor der Prüfung mündlich oder schriftlich
einen Erwartungshorizont vor, in dem auf den Neuigkeitsaspekt der Aufgabe hingewiesen und die
selbständige Prüfungsleistung erläutert wird.

3.2 Anforderungen und Bewertung


Die Anforderungen an die schriftliche Prüfungsleistung und die Maßstäbe für ihre Bewertung gelten
sinngemäß auch für die mündliche Prüfungsleistung.
Als spezifische Anforderungen an die mündliche Prüfungsleistung, die bei der Bewertung angemes-
sen zu berücksichtigen sind, gelten für den freien Vortrag:

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- die Fähigkeit, sich klar, differenziert, konzeptionsgeleitet und in normgerechter Sprache zu artiku-
lieren,

für das Prüfungsgespräch:


- die Fähigkeit, in einem Gespräch sach- und situationsgerecht auf Fragen, Impulse, Hilfen oder Ein-
wände einzugehen,
- die Fähigkeit, dem Gespräch selbst Impulse zu geben.

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