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Bio Temi

Parasitismus ist eine Lebensweise, bei der Parasiten ihren Wirten Nahrung entziehen, ohne sie sofort zu töten, und etwa die Hälfte aller Arten lebt parasitisch. Fressfeinde und Beute stehen in einem ständigen Anpassungsprozess, wobei Tiere in verschiedene Nahrungsaufnahmegruppen eingeteilt werden können. Symbiose beschreibt das Zusammenleben verschiedener Arten zum gegenseitigen Vorteil, während Konkurrenz um Ressourcen das Überleben und die Entwicklung von Arten beeinflusst.

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Parasitismus ist eine Lebensweise, bei der Parasiten ihren Wirten Nahrung entziehen, ohne sie sofort zu töten, und etwa die Hälfte aller Arten lebt parasitisch. Fressfeinde und Beute stehen in einem ständigen Anpassungsprozess, wobei Tiere in verschiedene Nahrungsaufnahmegruppen eingeteilt werden können. Symbiose beschreibt das Zusammenleben verschiedener Arten zum gegenseitigen Vorteil, während Konkurrenz um Ressourcen das Überleben und die Entwicklung von Arten beeinflusst.

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Parasitismus

Parasitismus ist eine weit verbreitete Lebensweise, bei der Parasiten ihrem Wirt Nahrung entziehen, ohne ihn
sofort zu töten. Etwa die Hälfte aller bekannten Arten lebt parasitisch. Durch Ko-Evolution passen sich
Parasit und Wirt ständig gegenseitig an. Parasiten schwächen oft das Wachstum, die Fortpflanzung und die
Lebensdauer ihres Wirts. Selbst sogenannte Halbschmarotzer wie die Mistel können das Wachstum des Wirts
um bis zu 20 Prozent verringern. Es gibt verschiedene Formen des Parasitismus: Ektoparasiten wie Bremsen
saugen Blut, ohne ihren Wirt zu töten, während Parasitoide wie Grabwespen sich im Körper ihres Wirts
entwickeln und ihn am Ende töten. Parasiten weisen spezielle Anpassungen auf, etwa Haftorgane wie
Saugnäpfe, eine Rückbildung von Flügeln oder Verdauungsorganen sowie eine sehr hohe Anzahl an Eiern
und oft komplizierte Entwicklungszyklen, wie etwa beim Fuchsbandwurm. Auch Wirte entwickeln
Abwehrmechanismen: Pflanzen lassen befallenes Gewebe absterben oder produzieren spezielle
Abwehrstoffe, während Tiere Parasiten durch Putzen, Baden oder ihr Immunsystem bekämpfen.

Fressfeinde Beute Beziehungen

Fast alle Tiere sind entweder Fressfeinde oder Beutetiere. Ein Reh zum Beispiel frisst Pflanzen und ist damit
ihr Fressfeind, kann aber gleichzeitig selbst von einem Luchs oder Wolf gefressen werden. Man
unterscheidet zwei Hauptarten von Fressfeinden: Räuber, die andere Tiere töten und fressen, wie etwa der
Wanderfalke, der eine Taube jagt, und Pflanzenfresser, die Pflanzen fressen, diese aber nicht immer töten,
wie das Reh. Manche Tiere, wie zum Beispiel Meisen, sind sowohl Räuber als auch Pflanzenfresser, denn sie
fressen sowohl Insekten als auch Samen. Über lange Zeit hinweg passen sich Fressfeinde und Beute
gegenseitig an – dieser Prozess wird Ko-Evolution genannt. Auch bei der Nahrungswahl gibt es
Unterschiede: Einige Tiere wie Ratten oder Möwen sind Allesfresser und fressen viele verschiedene Dinge,
während andere sich auf eine einzige Nahrung spezialisiert haben. Diese nennt man monophag, wie zum
Beispiel den Koala, der nur Eukalyptusblätter frisst. Je nach Art der Nahrungsaufnahme lassen sich Tiere in
sechs Gruppen einteilen: Filtrierer, die Nahrung aus dem Wasser filtern, Strudler, die durch
Wasserströmungen Nahrung heranziehen, Sammler, die Nahrung aktiv einsammeln, Fallensteller, die Beute
mit speziellen Techniken fangen, Weidegänger, die Pflanzenmaterial abweiden, und Jäger, die aktiv Beute
verfolgen und töten.

Symbiose
Symbiose bezeichnet das Zusammenleben verschiedener Arten zum gegenseitigen Vorteil und ist in der
Natur weit verbreitet, etwa bei Bäumen, Flechten oder Korallen. Dabei unterscheidet man Ektosymbiose, bei
der die Partner getrennt bleiben, wie Blüten und Bestäuber, und Endosymbiose, bei der ein Partner im
Körper des anderen lebt, wie Algen in Korallenpolypen. Flechten bestehen aus einem Pilz und einer Alge:
Der Pilz liefert Wasser und Schutz, die Alge produziert Kohlenhydrate, sodass Flechten auch extreme
Standorte besiedeln können. Korallen leben ebenfalls in Symbiose mit Algen, die Glucose und Sauerstoff
liefern und so den Bau von Korallenriffen ermöglichen. Weitere Beispiele sind die Bestäubung durch Tiere,
die Mykorrhiza zwischen Pilzen und Pflanzen sowie die Stickstofffixierung durch Rhizobium-Bakterien in
Wurzeln von Pflanzen wie Klee. Auch spezialisierte Tiere wie Blattläuse oder Rinder nutzen Endosymbiose
mit Mikroorganismen, um lebenswichtige Nährstoffe zu erhalten.
Konkurrenz
Konkurrenz ist ein wichtiger Faktor im Überleben von Lebewesen. Wenn verschiedene Arten
dieselben Ressourcen wie Nahrung, Wasser oder Lebensraum benötigen, entsteht ein Wettbewerb,
der die Entwicklung und Verbreitung von Arten beeinflusst. Konkurrenz bei Tieren Tiere zeigen
Konkurrenzverhalten auf sehr direkte Weise. Ein interessantes Beispiel sind Wildbienen: Männchen
der Art Anthidium greifen sogar andere Insekten an, um die Blüten für ihre Weibchen zu schützen.
Hyänen vertreiben Schakale von Aas, um sich die Nahrungsquelle zu sichern.
Auch Pflanzen konkurrieren miteinander, wenn auch weniger sichtbar. Sie kämpfen um Licht,
Wasser und Nährstoffe. Einige Pflanzen wie Walnuss oder Bärlauch scheiden sogar Stoffe aus, die
das Wachstum anderer Pflanzen hemmen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Konkurrenz ein
grundlegender Mechanismus in der Natur ist. Sie beeinflusst sowohl das Verhalten von Tieren als
auch das Wachstum von Pflanzen und trägt entscheidend zur Anpassung und Entwicklung der Arten
bei. Ohne Konkurrenz gäbe es weniger Vielfalt und Dynamik in den Ökosystemen.

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