GettingStarted Ether-S-Bus D1
GettingStarted Ether-S-Bus D1
Erste Schritte:
Ether-S-Bus-
Kommunikation
Änderungshistorie
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung................................................................................................................. 3
2 Anforderungen ......................................................................................................... 4
2.1 Erforderliche Hardware ..................................................................................... 4
2.2 Erforderliche Software....................................................................................... 4
3 Kommunikation zwischen zwei PCDs...................................................................... 5
3.1 Netzanschlussplan: ........................................................................................... 5
3.1.1 Nur mit einem gekreuzten Ethernet-Kabel.................................................. 5
3.1.2 Mit Netzwerkkomponenten wie Hub oder Switch ....................................... 6
3.2 Konfigurieren der S-Bus- und IP-Adresse ......................................................... 7
3.2.1 An STATION 1: (in diesem Beispiel PCD3.M5340)..................................... 7
3.2.2 An STATION 2: (in diesem Beispiel PCD3.M5540)......................................... 9
3.3 Tabelle für TCP/IP-Einstellungen (TCP/IP Setting Table) ................................ 10
3.4 Definieren einer SLAVE-Station ...................................................................... 12
3.5 Definieren einer MASTER-Station................................................................... 12
4 Beispiel .................................................................................................................. 13
4.1 Programmbeispiel 1: MASTER-SLAVE-Kommunikation................................... 13
4.1.1 Datenaustauschdiagramm (Master-Slave) ............................................... 13
4.1.2 Konfigurieren der SLAVE-Station.............................................................. 14
4.1.3 Programmieren des MASTERS................................................................ 14
4.1.4 Testen der Master-Slave-Kommunikation................................................. 15
4.2 Programmbeispiel 2: Master-Master-Kommunikation ..................................... 16
4.2.1 Datenaustauschdiagramm (Master-Master) ............................................. 16
4.2.2 Konfigurieren des MASTERS 2 ................................................................ 17
4.2.3 Konfigurieren des MASTERS 1 ................................................................ 18
4.2.4 Testen der Master-Master-Kommunikation .................................................... 18
5 Kommunikation zwischen mehr als zwei PCDs ..................................................... 19
5.1 Netzwerkplan .................................................................................................. 19
5.2 Programmierung mit zusätzlichen Stationen ................................................... 19
6 Möglichkeiten der Leistungsverbesserung............................................................. 21
6.1 Austausch des Grossteils der Daten über FBox „SENDEN“ oder „RCV“ ........ 21
6.2 SASI-Station-IP-FBox...................................................................................... 22
7 Anhang .................................................................................................................. 24
7.1 Worin besteht der Unterschied zwischen Hub und Switch? ............................ 24
7.2 Welche IP-Adresse und welche Subnet-Maske soll verwendet werden?........ 24
7.3 Fehlerbehebung.............................................................................................. 25
8 Kontakt .................................................................................................................. 26
1 Einleitung
2 Anforderungen
2.1 Erforderliche Hardware
[Link]
PCD3.S100
(Schnittstelle eines Demo-Moduls)
Diese Beispiele beziehen sich auf zwei PCD3.M5540. Wenn diese Hardware nicht
zur Verfügung steht, können dieselben Funktionen folgendermassen erzielt werden:
- PG5 2.0.110
3.1 Netzanschlussplan:
S-Bus-Station: 45 S-Bus-Station: 46
IP-Adresse: [Link] IP-Adresse: [Link]
STATION 1 STATION 2
gekreuztes Ethernet-Kabel
(PCD3.M5340) (PCD3.M5540)
Für das Beispiel im oben abgebildeten Netzwerkplan können Sie nur ein gekreuztes
Ethernet-Kabel für die Verbindung der beiden PCDs verwenden.
HUB / SWITCH
(Netzwerk-Komponente)
PC
PG5 2.0 USB-Kabel für die Konfigurierung und Programmierung der PCDs
Steht eine Netzwerkkomponente als Hub oder Switch zur Verfügung (siehe Kapitel
7.1 Worin besteht der Unterschied zwischen Hub und Switch?
), können Sie zwei direkte Ethernet-Kabel verwenden, um die beiden PCDs an diese
Netzwerkkomponente anzuschliessen.
Dies funktioniert natürlich nur, wenn den PCDs bereits eine S-Bus-
Nummer und eine IP-Adresse innerhalb derselben Subnet-Maske
zugewiesen wurden.
Wie Sie den beiden Netzwerkplänen (in Kapitel [Link] oder [Link]) entnehmen
können, benötigen die Stationen 1 und 2 eine S-Bus-Stationsadresse und eine IP-
Adresse (die auf den IP-Knoten verweisen, der später in diesem Dokument
beschrieben wird).
- Öffnen Sie den Device-Konfigurator und wählen Sie den Typ Ihrer Station.
- Setzen Sie die S-Bus-Stationsnummer (SBus Station Number) auf 45
(siehe Abbildung unten).
Stellen Sie sicher, dass alle IP-Adressen jeweils nur einmal in diesem
Netzwerk verwendet werden und nicht identisch sind.
- Führen Sie dieselben Schritte wie unter a) aus, passen Sie jedoch für die
Slave-Station die Netzwerkparameter an.
- Folgende Änderungen müssen vorgenommen werden:
SBus-Stationsnummer 46
IP-Adresse [Link]
IP-Knoten 46
Bevor Sie das Programm starten, müssen Sie wissen, was es mit der Tabelle für
TCP/IP-Einstellungen auf sich hat.
Diese Tabelle (siehe unten stehende Abbildung) enthält die S-Bus-Adresse, die IP-
Adresse und den IP-Knoten der einzelnen STATIONEN, die im Ether-S-Bus-
Netzwerkplan enthalten sein könnten.
Die beiden Informationen (Stn und IP NODE) werden im Anwenderprogramm (in den
FBoxen) zur Einrichtung der Ether-S-Bus-Kommunikation verwendet.
So kennt jede Station die S-Bus- und IP-Adresse der anderen Station, die sich
ebenfalls im Netzwerk befindet, und kann problemlos mit der jeweils anderen über
diese Einstellungen kommunizieren.
Diese Tabelle wird automatisch auf alle PCDs zusammen mit dem
Anwenderprogramm heruntergeladen.
Sobald Sie S-Bus-Adresse, IP-Adresse und den IP-Knoten (siehe Kapitel 3.2 )
konfiguriert und heruntergeladen haben, arbeitet die Station bereits als Ether-S-Bus-
SLAVE-Station.
Konfigurieren Sie dazu die S-Bus-Adresse und die IP-Adresse auf einer Station
(siehe Kapitel 3.2 ). Danach arbeitet diese Station als Ether-S-Bus-SLAVE-Station.
Diese FBox (siehe oben) legt die STATION als MASTER-Station fest.
Ether-S-Bus hat den Vorteil, dass eine PCD gleichzeitig als Ether-S-
Bus-MASTER und SLAVE genutzt werden kann. So kann eine PCD
beispielsweise von einer PG5 überwacht werden und gleichzeitig als
Master-Station Medien aus einer anderen PCD über Ether-S-Bus
ablesen.
4 Beispiel
Für die Beispiele in diesem Abschnitt können beliebige PCDs verwendet werden
(siehe Kapitel 2 ).
Für dieses Beispiel werden zwei [Link] verwendet. S-Bus- und IP-Adresse
beider Stationen wurden bereits konfiguriert (siehe Kapitel 3.2 ). Jetzt muss die
Kommunikationsanwendung zwischen STATION 1 und STATION 2 (mit dem FUPLA-
Editor) programmiert werden.
Daher muss ein Programm für STATION 1 erstellt werden, damit sie in eine
MASTER-Station umgewandelt werden kann.
S-Bus-Station: 45 S-Bus-Station: 46
IP-KNOTEN: 45 IP-KNOTEN: 46
MASTER SLAVE
(STATION 1) (STATION 2)
SENDEN (schreiben)
Register 10 Register 0
EMPFANGEN (lesen)
Register 11 Register 1
Die Slave-Station beantwortet automatisch die Anfragen von einer beliebigen Master-
Station für das Lesen bzw. Schreiben der Ressourcen (Register, Flags, usw.).
In der PG5 müssen für den SLAVE (STATION 2) keine weiteren Einstellungen
vorgenommen werden.
STATION 2 ist als SLAVE-Station in diesem Ethernet-S-Bus-Netzwerk konfiguriert,
sobald die IP-Einstellungen auf das Gerät geladen werden (siehe Kapitel 3.4).
Natürlich können Sie zusätzlich das Anwenderprogramm hinzufügen, wenn Sie dies
für Ihre Anwendung wünschen.
Stellen Sie sicher, dass der erste Eingang (Enable-Eingang) der FBox „SENDEN“
und „RCV“ einen hohen Status aufweist.
Ist das der Fall, funktioniert die Kommunikation, wenn die LED der FBox grün
leuchtet.
Anderenfalls steht Ihnen ein einsatzbereites Projekt für dieses Beispiel zur
Verfügung.
Name: 2_PCD_with_MasterToSlave_com.zip
Sie finden die Datei im selben komprimierten Ordner, in dem Sie auch dieses
Dokument (Erste Schritte) gefunden haben.
Für dieses Beispiel werden zwei [Link] verwendet. S-Bus- und IP-Adresse
beider Stationen wurden bereits konfiguriert (siehe Kapitel 3.2 ).
Die grundlegenden Kommunikationsprogrammprozesse wurden unter
Programmbeispiel 1: Master-Slave-Kommunikation (Kapitel 4.1 ) beschrieben.
Der einzige Unterschied besteht darin, dass in diesem Fall beide Stationen als
Master-Station laufen (und parallel dazu auch als Slave-Station).
Wie bereits erklärt wurde, kann die Station mit der SASI S-Bus-Master-IP-FBox
Daten auf eine andere Station schreiben bzw. sie dort lesen.
Dies wird jetzt für STATION 2 vorgenommen, um sie in die Station MASTER 2
umzuwandeln. Aus diesem Grund muss ein Programm für STATION 2 erstellt
werden.
S-Bus-Station: 45 S-Bus-Station: 46
IP-KNOTEN: 45 IP-KNOTEN: 46
MASTER 1 MASTER 2
(STATION 1) (STATION 2)
SENDEN (schreiben)
Register 10 Register 0
EMPFANGEN (lesen)
Register 11 Register 1
EMPFANGEN (lesen)
Register 30 Register 20
SENDEN (schreiben)
Register 31 Register 21
Ähnlich wie in Kapitel 4.1.3 beschrieben, die Parameter müssen jedoch für die
MASTER-2-Station angepasst werden.
Führen Sie wie immer zuerst einen REBUILD ALL und dann den Download durch.
Stellen Sie sicher, dass der erste Eingang (Enable-Eingang) der FBox „SENDEN“
und „RCV“ einen hohen Status aufweist.
Ist das der Fall, funktioniert die Kommunikation, wenn die LED der FBox grün
leuchtet.
Anderenfalls steht Ihnen ein einsatzbereites Projekt für dieses Beispiel zur
Verfügung.
Name: 2_PCD_with_MasterToMaster_com.zip
Sie finden die Datei im selben komprimierten Ordner, in dem Sie auch dieses
Dokument (Erste Schritte) gefunden haben.
5.1 Netzwerkplan
HUB / SWITCH
(Netzwerkkomponente)
- Wie Sie dem oben abgebildeten Netzwerkplan entnehmen können, ist das
Vernetzen von mehr als zwei Stationen möglich, wenn ein Hub oder Switch
(Netzwerkkomponente) zur Verfügung steht.
- Das gekreuzte Ethernet-Kabel kommt nur dann zum Einsatz, wenn die
Kommunikation nur zwischen zwei PCDs eingerichtet werden soll.
- Wie bereits in diesem Dokument erklärt (Kapitel 3.2 ) muss bei der Integration
einer STATION (PCD) in das Netzwerk zunächst a) eine S-Bus-Adresse, b)
eine IP-Adresse und c) ein IP-Knoten der einzelnen STATIONEN konfiguriert
werden.
- Sobald diese drei Parameter festgelegt wurden, gelten alle Stationen als
SLAVE-Stationen (Kapitel 3.4 ).
- Wählen Sie jetzt die Station(en), die als Master-Station(en) arbeiten soll(en)
und programmieren sie diese (Kapitel 3.5 ).
6.1 Austausch des Grossteils der Daten über FBox „SENDEN“ oder
„RCV“
Möglichkeit 2 (besser):
Hinweis:
Anmerkung:
In einem Netzwerk, in dem nur wenige Datenblöcke „surfen“, hat die Methode für das
Lesen oder Schreiben von Ressourcen einer abgesetzten Station keine grosse
Bedeutung, wenn Sie vier FBoxen oder nur eine FBox für das Lesen/Schreiben von
vier Registern verwenden.
Wenn das Netzwerk jedoch grossen Lasten ausgesetzt ist, ist die zweite Möglichkeit
für den Lese- bzw. Schreibvorgang gegenüber der ersten Möglichkeit zu bevorzugen.
Sie werden es merken.
6.2 SASI-Station-IP-FBox
In einem Netzwerk, das sich aus mehreren Slave-Stationen und mindestens einer
Master-Station zusammensetzt, kann es passieren, dass die Verbindung zwischen
mehreren Slave-Stationen und der Master-Station aus verschiedenen Gründen
(fehlerhafte Adresseinstellungen, kaputtes Kabel usw.) abbricht. Daher senden sie
immer Schreib- bzw. Leseanfragen an die Slave-Stationen (auch an die abgetrennten
Stationen), wenn der Enable-Eingang der RCV- bzw. SENDEN-FBoxen immer einen
hohen Status aufweist. So wird beträchtlich mehr Zeit beim Zugriff auf die
angeschlossenen Stationen benötigt.
Der Master benötigt ca. 6,75 [s] für den Zugriff auf die Slave-Station, die funktioniert.
Warum
Immer wenn die Master-Station eine Slave-Station beim Senden eines Aufrufs nicht
erreichen kann, sendet der Master weitere 2 Abfragen mit einem standardmässigen
Antwort-Timeout von 250 ms. Dann versucht er, auf die nächste Station zuzugreifen
(die aber ebenfalls nicht reagiert) usw.
Das bedeutet, dass die Zeit für den Zugriff auf eine angeschlossene Slave-Station
genau so hoch ist wie die Summe der erneuten Versuche pro angeschlossene Slave-
Station multipliziert mit dem Antwort-Timeout.
Dies stellt ein Problem dar, wenn sich die benötigte Ressource (der funktionierenden
Slave-Station) im Sekundentakt ändert.
Und die Auswirkungen sind noch grösser, wenn die Verbindung zu 100 oder mehr
Stationen ausgefallen ist.
Lösung:
7 Anhang
HUB SWITCH
Konnektivität - Weist mehrere Ethernet-Ports auf
Name: IP_in_general_application_V2.[Link]
7.3 Fehlerbehebung
LED der FBox:
SASI Stations-S- SENDEN / Beschreibung des möglichen LED-Fehlers
Master-IP Bus-IP RCV
1) Die entsprechende LED leuchtet rot, aber die Kommunikation zwischen den PCDs
verläuft fehlerfrei.
Löschen Sie die SASI Master-IP-Fbox mit dem entsprechenden Eingang.
grün oder
grün oder rot Warum? Die Slave-Statione(en) ist/sind ausgeschaltet. Die Master-Station wurde
rot
eingeschaltet, bevor eine oder mehrere Slave-Stationen angeschaltet wurde(n). Daher
konnte die Master-Station nicht mit den Slave-Stationen kommunizieren, aber jetzt schon.
2) In der SASI S-BUS-Master-IP wurden die falschen Ports konfiguriert. --> Online: „SASI
grün oder error! “ wird in der FBox angegeben.
grün oder rot
rot Konfigurieren Sie die richtige Portnummer der TCP/IP-Schnittstelle auf Ihrer PCD.
grün oder Ansonsten schaltet diese LED in den folgenden Fällen auf rot: 3), 4), 5)
grün oder rot
rot
3) Die Slave-Stationen sind nicht angeschlossen:
Prüfen Sie, ob die Slave-Stationen die richtigen IP-Einstellungen enthalten (die auch von
grün oder der Master-Station verwendet werden)
grün oder rot
rot Prüfen Sie, ob die Slave-Station physisch angeschlossen ist (an dasselbe Netzwerk wie
der Master)
grün oder grün oder 5) Es wurde die falsche Quellstationsnummer in der SENDEN-/RCV-FBox konfiguriert.
rot rot Die Slave-Station mit dieser Quellstationsnummer befindet sich nicht im Netzwerk.
8 Kontakt
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Schweiz
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Telefon: 026 / 672 71 11
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