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6HP Mechatronik

Die Mechatronikschulung zum 6HPXX behandelt die Entwicklung von hydraulischen zu elektro-hydraulischen Automatikgetrieben, wobei die Vorteile der EH-Technologie in Bezug auf Komfort, Sicherheit und Verbrauch hervorgehoben werden. Es werden verschiedene Komponenten wie Magnetventile, Druckregler und Sensoren vorgestellt, die zur Steuerung und Optimierung der Getriebe beitragen. Zudem wird der Prozess der Programmierung und Abgleichung der Mechatronik erläutert, um die Zuverlässigkeit und Leistung der Systeme zu gewährleisten.

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6HP Mechatronik

Die Mechatronikschulung zum 6HPXX behandelt die Entwicklung von hydraulischen zu elektro-hydraulischen Automatikgetrieben, wobei die Vorteile der EH-Technologie in Bezug auf Komfort, Sicherheit und Verbrauch hervorgehoben werden. Es werden verschiedene Komponenten wie Magnetventile, Druckregler und Sensoren vorgestellt, die zur Steuerung und Optimierung der Getriebe beitragen. Zudem wird der Prozess der Programmierung und Abgleichung der Mechatronik erläutert, um die Zuverlässigkeit und Leistung der Systeme zu gewährleisten.

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Mechatronikschulung zum 6HPXX

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MKTA - 2006 1
D4 Mechatronik
UEB
- +

+ N P N
- +
UEC

MKTA - 2006 2
D4.1 Einstieg: Vom rein hydraulischen zum
elektro-hydraulischen Automatikgetriebe

MKTA - 2006 3
D4.1.1 Haupteinflußgrößen bei der rein
hydraulischen Steuerung

Mit dem Wählhebel im Fahrzeug kann ein Fahrer den


Wählschieber in der hydraulischen Steuerung verschieben und
somit die Ölverteilung beeinflussen.

Die Gaspedalbetätigung des Fahrers erzeugt über eine Nockenscheibe


ein Drucksignal, das der Motorleistung proportional ist.

Mit der Abtriebswelle rotiert ein Fliehkraftregler, der ein der


Fahrgeschwindigkeit proportionales Drucksignal liefert.

MKTA - 2006 4
Hydraulische Steuerung des 3HP12

MKTA - 2006 5
Hydraulische Steuerung des 3HP22

MKTA - 2006 6
D4.1.2 Erzeugen von Druckfunktionen

Die Funktionen der einzelnen Drücke können durch folgende


Elemente erzeugt werden:
• Federkräfte
• Druckfläche der Ventile
• Ventilgewicht beim Fliehkraftregler

MKTA - 2006 7
D22.9.4.15 Schnittbild 3HP22

MKTA - 2006 8
D4.1.3 Hydraulische Getriebe

... haben eine starre Funktionsauslegung

Die mangelnde Flexibilität ...


• beim Anpassen an Fahrzeugtypen
• beim Anpassen an den persönlichen Fahrstil
... haben diese Art der Getriebe fast völlig vom Markt
verschwinden lassen.

MKTA - 2006 9
D4.1.4 Das EH-Automatikgetriebe
Definitionen

H-Getriebe -> rein hydraulisch gesteuerte Getriebe

EH-Getriebe -> elektro-hydraulisch gesteuerte Getriebe

Das EH-Getriebe bietet gegenüber dem H-Getriebe klare Vorteile vor


allem bei Komfort, Sicherheit und Verbrauch.

MKTA - 2006 10
EH-Steuerung

MKTA - 2006 11
erste EH-EGS_1

MKTA - 2006 12
erste EH-EGS_2

MKTA - 2006 13
EGS-Generationen von RB

MKTA - 2006 14
D4.1.6 Einflussgrössen der EH-Steuerung

Signale zur Motorsteuerung melden den Gangwechsel und fordern unter


bestimmten Bedingungen die Motormomentrücknahme des Motors.
MKTA - 2006 15
D4.2.2 Die Vorteile

Hauptvorteil ist der Wegfall von fehleranfälligen elektrischen


Steckverbindungen und der automatische Hardwareabgleich durch
Software.

Im Detail:
• geringe Toleranzen
• bessere Abstimmung der Schaltvorgänge
• erhöhter Fahrkomfort
• optimierte Schaltqualität
• hohe Zuverlässigkeit durch geringe Anzahl von
Steckkontakten und weniger Schnittstellen

MKTA - 2006 16
Das E-Modul
Integration von EGS, Stellgliedern, Sensoren
und Verkabelung

MKTA - 2006 17
D4.4.2 Aktuatorik (Elektrische Ventile)

Magnetventil 1[M+E], Magnetventil 2[E] (MV1, MV2)


Elektrisches Druck-Steuerventil 1- 6 (EDS1- 6)
Parksperrenzylinder (MV3)
MKTA - 2006 18
D4.4.2.1 Magnetventile

MKTA - 2006 19
Magnetventile Übersicht

ƒ Magnetventil (MV), Magnetschalter


• MV1 (Schaltventil 1)
¾ E-Schaltung: Ein bei Gang 1, 2, 4, 5, 6, N1, N2, N3, N4, N5, N6, R
¾ M-Schaltung: Ein bei Gang 4 ,5, 6, N4, N5, N6, aus bei Gang 1, 2, N1, N2, R
• MV2 (Parksperrenventil)
¾ E-Schaltung: Ein bei Gang 1, 2, N1, N2, R
¾ M-Schaltung: wird nicht benutzt
• MV3 (Parksperrenmagnet, P-Magnet)
¾ E-Schaltung: Ein bei Gang 1, 2, 3, 4, 5, 6, N1, N2, N3, N4, N5, N6, R
¾ M-Schaltung: wird nicht benutzt
• Shiftlock (nur bei M-Schaltung)
¾ M-Schaltung: Schalthebel wird verriegelt
• Interlock, Keylock (nur bei M-Schaltung)
¾ M-Schaltung: Verhindert (sperrt) das Abziehen des Zündschlüssels

MKTA - 2006 20
Magnetventil - MV2 (E-Schaltung) TÜ
6HP21, 28, 34 Allgemein

MKTA - 2006 21
D4.4.2.8 Signalverlauf Magnetventile

(Spannung)

MKTA - 2006 22
„Magnetventil“ MV3 (Parksperrenzylinder)

MKTA - 2006 23
Druckregler

MKTA - 2006 24
Druckregler Übersicht

ƒ Druckregler (DR)
• EDS1: Ein bei Gang 1,2,3,4
• EDS2: Ein bei Gang 3,5,R
• EDS3: Ein bei Gang 2,6
• EDS4
¾ M-Schaltung: Ein bei Gang 1,4,5,6,R; geregelt bei
Gangnachführung N1, aus bei P nach 0, ein bei P nach D, N, R
¾ E-Schaltung: Ein bei Gang 1,4,5,6,R; geregelt bei Gangnachführung
N1 , ein bei P nach 0, ein bei P nach D, N, R
• EDS5: Geregelt bei Gang 1,2,3,4,5,6,R, N
• EDS6: Geregelt bei Gang 1,2,3,4,5,6

MKTA - 2006 25
D4.4.2.7 Druckregler-Vergleich

CE-Druckregler (closed end):


Hohe Leckage beim Leckageminimierung, größerer
Seriendruckregler Nutzbereich, Kontaktierung mit Modul
oder Einzelstecker, präziserer Schaltablauf
(geringe Hysterese), geringerer
Bauraumbedarf (26 mm Durchmesser),
MKTA - 2006 keine Mehrkosten 26
Druckregler Flachsitz, Closed End,
steigend
geregelter Druck [kPa]

Durchfluss [l/min]
Strom [mA]

MKTA - 2006 27
Druckregler Flachsitz, Closed End,
fallend
geregelter Druck [kPa]

Durchfluss [l/min]
Strom [mA]

MKTA - 2006 28
Elektronisches Druck-Steuer-Ventil (EDS x) TÜ
6HP21, 28, 34 Allgemein

MKTA - 2006 29
Elektrisches-Druck-Steuerventil (RCE-EDSx)

RCE = Radial angeströmter CE-Druckregler

• Variation des EDS-Druckes erfolg an der Regelkante


• Max. EDS-Druck bei verschlossener Tankleitung
• Kein Restdruck (CE-Fkt.)
MKTA - 2006 30

Elektrisches-Druck-Steuerventil (ACE-EDSx)

ACE = Axial angeströmter CE-Druckregler

• Variation des EDS-Druckes erfolg an der Regelkante


• Max. EDS-Druck bei verschlossener Tankleitung
• Kein Restdruck (CE-Fkt.)
• höherer Durchfluss und bessere Dynamik als RCE-EDS (besonders bei Kälte)
MKTA - 2006 31
Sensorik beim 6HPxx

ƒ Sensoren

z Drehzahlsensoren
¾ Abtrieb
¾ Turbine

E-Modul
z Temperatursensoren
¾ Getriebe-Öl

z Positionserfassungssensoren
¾ Ganghebelstellung

MKTA - 2006 32
D4.5.1.11 6HP26 E20 E-Schaltung

MKTA - 2006 33
D4.5.1.12 6HP26 E20 M-Schaltung

MKTA - 2006 34
D4.5.1.9 Hydraulikschemata E-Schaltung

MKTA - 2006 35
D4.5.1.10 Hydraulikschemata M-Schaltung

MKTA - 2006 36

Vergleich E20/1 zu E20/5

Kühlölmengensteuerung
• Kühlölmenge einstellbar über Systemdruck von 10 l/min bis 15 l/min bei WK-Betrieb
ACE Druckregler
• Regelfunktion bis < -5°C gewährleistet
Reaktionszeitverbesserung
• Ansprechverhalten der Kuppl. verbessert
• Zusätzlicher Druckregler für Kuppl. E
Wandlergegendruck
• Ansteuerungsverbesserung der WK im Zugbetrieb

MKTA - 2006 37
Hydraulikschemata M-Schaltung - TÜ TÜ

Variable A-Kühlung

MKTA - 2006 38
Vergleich E20/4 zu E20/6 TÜ

ƒ Kühlölmengensteuerung
z Kühlölmenge einstellbar über Systemdruck von 10 l/min bis 15 l/min bei
WK-Betrieb
ƒ ACE Druckregler
z Regelfunktion bis < -5°C gewährleistet
ƒ Reaktionszeitverbesserung
z Ansprechverhalten der Kuppl. verbessert
z Zusätzlicher Druckregler für Kuppl. E
ƒ Wandlergegendruck
z Ansteuerungsverbesserung der WK im Zugbetrieb

MKTA - 2006 39
Hydraulikschemata E-Schaltung - TÜ TÜ

MKTA - 2006 40

EDS und MV Logik Vergleich

MKTA - 2006 41

6HPxx-TÜ E20 E-Schaltung

MKTA - 2006 42

6HPxx-TÜ E20 M-Schaltung

MKTA - 2006 43
D4.6 Die Software

MKTA - 2006 44
D4.6.1 Programmspeicher

MKTA - 2006 45
diverse (Flash-) Eprom`s

MKTA - 2006 46
GS19.11-Bauteile

MKTA - 2006 47
D4.6.2 Programmierung

MKTA - 2006 48
D4.6.2.1 Ablauf SG-Prüfung (Abgleich)
und EoL-Programmierung – Teil1 1

Modul HSG
Kaufteil + GSL1
Leitrechner

+
Abgleich- und
Kenndaten

Schaltgeräteprüfstand
Mechatronik mit i.O.-Status und Seriennummer
GSL2
Erfassung über Scanner
+
Getriebe
HSL1

Prüflauf

Endprüfstand
HSL1
HSL1
vor EoL mit internem Barcode / i.O.-Status
2

MKTA - 2006 49
D4.6.2.2 Ablauf SG-Prüfung (Abgleich)
und EoL-Programmierung – Teil2
HSL1 2
HSL1
mit internem Barcode / i.O.-Status

+ z. B. durch :
Getriebe- unterschiedliche Bordnetze ,
programme E-/M-Schaltung

vor EoL
Getriebeprogr.

EoL-Progr.
1. übergeordnete
HSL

Ü HSL1 Ü HSL2 Ü HSL3


nach EoL
+ + +
Fahrdaten Fahrdaten Fahrdaten Fahrdaten

Versand 2. übergeordnete
HSL
Ü HSL 1.1 Ü HSL 1.2 Ü HSL 1.3 Ü HSL 2.1 Ü HSL 2.2 Ü HSL 2.3 Ü HSL 3.1 Ü HSL 3.2 Ü HSL 3.3

MKTA - 2006 50
D4.6.2.6 Abgleich der Mechatronik

Mechatronik Prüfstand SPS

6 HP 26

CAN

Druck Vorgabe
Druck Steuerung Start Program

Toleranz
- EGS Hardware Druck Ausgabe Druck Messung
- Stellglieder
- Kupplungsventile

Abgleich Daten Vergleich:


Abgleich Vorgabe - Messung
Steuergeräteprüfstand
MKTA - 2006 51
Kennzeichnung einer abgeglichenen
Mechatronik

3D-LaserCode

MKTA - 2006 52
Ende der Mechatronikschulung

MKTA - 2006 53

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