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Interphase

Der Zellzyklus besteht aus der Interphase und der Mitose, wobei die Interphase in die G1-, S- und G2-Phasen unterteilt ist, in denen die Zelle wächst, DNA verdoppelt und sich auf die Zellteilung vorbereitet. Während der G1-Phase werden Zellbestandteile und RNA synthetisiert, in der S-Phase erfolgt die DNA-Verdopplung und in der G2-Phase wird weiteres Wachstum und die Synthese von Proteinen für die Zellteilung durchgeführt. Eine fehlerhafte Regulation der Interphase kann schwerwiegende Folgen für Gewebe und Organismen haben, da sie die Kontrolle über Zellwachstum und -teilung beeinträchtigt.

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Interphase

Der Zellzyklus besteht aus der Interphase und der Mitose, wobei die Interphase in die G1-, S- und G2-Phasen unterteilt ist, in denen die Zelle wächst, DNA verdoppelt und sich auf die Zellteilung vorbereitet. Während der G1-Phase werden Zellbestandteile und RNA synthetisiert, in der S-Phase erfolgt die DNA-Verdopplung und in der G2-Phase wird weiteres Wachstum und die Synthese von Proteinen für die Zellteilung durchgeführt. Eine fehlerhafte Regulation der Interphase kann schwerwiegende Folgen für Gewebe und Organismen haben, da sie die Kontrolle über Zellwachstum und -teilung beeinträchtigt.

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Biologie 10 Ma

Zellzyklus

„Isch geh’ auf Masse Brudi!“ - Die Interphase


Durch die Zellteilung während der Mitose sind aus der Mutterzelle zwei identische
Tochterzellen entstanden, die jedoch nur halb so groß sind und deren
Chromosomen als Ein-Chromatid-Chromosomen vorliegen. Aus einer Zelle des
Menschen mit 46 Zwei-Chromatid-Chromosomen sind nun zwei Zellen mit jeweils
46 Ein-Chromatid-Chromosomen entstanden. Diese Zellen wachsen nun in der
Interphase (Phase zwischen zwei Mitosen) auf die Größe der Mutterzelle heran.
Vor der nächsten Zellteilung werden die Ein-Chromatid-Chromosomen wieder
verdoppelt. Nur dann kann bei einer erneuten Mitose das genetische Material
komplett auf die beiden Tochterzellen verteilt werden.
Die Interphase ist in drei Unterphasen gegliedert, die von der Zelle nacheinander
durchlaufen werden:
In der G1-Phase werden Proteine und RNA hergestellt sowie neue Zellbestandteile
und mehr Zellplasma gebildet, sodass die Zelle wächst. Für diese Prozesse ist es
notwendig, dass das genetische Material, die DNA, abgelesen werden kann. Die
DNA liegt als fadenförmige Struktur vor, sie be ndet sich entspiralisiert in ihrer
Arbeitsform als Ein-Chromatid-Chromosomen vor.
Während der nachfolgenden Phase wird die DNA verdoppelt. Aus dieser DNA-
Synthese leitet sich die Abkürzung S-Phase ab. Es entstehen Zwei-Chromatid-
Chromosomen, die noch immer entspiralisiert vorliegen.
Auf die S-Phase folgt die G2-Phase der Zelle. Auch in dieser Phase setzt sich das
Wachstum fort. Es werden Proteine synthetisiert, die für die Zellteilung wichtig sind.
Gleichzeitig lösen sich die Zellkontakte zu den Nachbarzellen. Da die Zelle
während der Interphase stark an Größe zunimmt, könnte diese Phase
umgangssprachlich als „Massephase der Zelle“ bezeichnet werden.
Wachstum (Interphase) und Teilung (Mitose) wechseln sich im Zellzyklus ab. Dabei
be nden sich die Zellen die meiste Zeit in der G-Phase. Bei den sich sehr schnell
teilenden Zellen der frühen Embryonalentwicklung (von der Befruchtung bis zur
Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter) wechseln die Zellen nur zwischen
Mitose- und S-Phase und überspringen die beiden G-Phasen.
Zellwachstum und Zellteilung sind lebenswichtige Prozesse, die kontrolliert
ablaufen müssen. Deshalb ist eine Regulation der Teilungsaktivität notwendig.
Arbeitsaufträge:
1. Beschrifte Abb.1 mithilfe der folgenden Fachbegri e:
Anaphase — G1-Phase — Metaphase — G2-Phase — Prophase — Telophase —
S-Phase — Interphase — G1-Phase — Mitose
2. Erläutere die Bedeutung der Interphase im Zellzyklus. Gehe dabei auf die G1-, S-
und G2-Phase ein und erkläre, wie die Zelle auf die Zellteilung vorbereitet wird.
3. Analysiere die Konsequenzen einer fehlerhaften Regulation der Interphase für den
Zellzyklus. Beurteile, welche Folgen dies für Gewebe oder Organismen haben könnte
und warum eine präzise Steuerung lebenswichtig ist.
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Abb.1: Phasen des Zellzyklus

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