13: Patientenaufnahme
Die Aufnahme neuer Patienten auf einer Station im
Krankenhaus, neuer Bewohner in einer
Senioreneinrichtung oder neuer Klienten bei einem
ambulanten Pflegedienst gehört zu den Routineaufgaben
von Pflegefachpersonen. Während dieses Prozesses
erheben sie zunächst die Stammdaten des
Pflegebedürftigen, die pflegerische Anamnese und
Informationen zu seiner Biografie. Dazu gibt es spezielle
Fragebögen, die inhaltlich von Einrichtung zu Einrichtung
etwas variieren können.
A Patientenaufnahme in einer Klinik
1. Aufnahmegespräch
Lesen Sie den ersten Teil und tragen Sie die Daten in
den Aufnahmebogen auf S. 158 ein.
Lern-Tipp
Zu den Stammdaten zählen wichtige persönliche Daten des
Pflegebedürftigen, aber auch Informationen zu
Bezugspersonen, Krankenkasse, Pflegegrad etc.
Herr Bahler wird mit Verdacht auf Darmkrebs in das
Klinikum Willersberg eingeliefert. Die Pflegefachfrau Karin
Fischer führt das Aufnahmegespräch. Die Pflegeassistentin
Esther Pawlak ist zum ersten Mal bei einem solchen
Gespräch dabei.
Karin Fischer: Guten Morgen, Herr Bahler, ich bin
Pflegefachfrau Karin Fischer und möchte mit Ihnen das
Aufnahmegespräch führen. Das ist meine neue Kollegin
Pflegeassistentin Esther Pawlak. Ich hoffe, es stört Sie
nicht, dass sie uns zuhört.
Hr. Bahler: Nein, nein! Guten Morgen zusammen!
Karin Fischer: Schön. Zunächst bräuchte ich noch einige
persönliche Daten. Sie heißen Hans Bahler. Herr Bahler,
wo wohnen Sie?
Hr. Bahler: Ich wohne in der Schellenstraße 43 in
Bamberg, die Postleitzahl ist 96049.
Karin Fischer: Und wie ist Ihre Telefonnummer zu
Hause?
Hr. Bahler: Die ist 0951 2413 ... Ich gebe Ihnen auch
gleich die Handynummer, die ist 0175 3243 ...
Karin Fischer: Danke! Wann und wo sind Sie geboren?
Hr. Bahler: Am 4. Dezember 1938 in Hamburg. Ich bin
erst später nach Bamberg gezogen.
Karin Fischer: Dann ist also Ihre Staatsangehörigkeit
deutsch, richtig?
Herr Bahler: Ja, richtig.
Karin Fischer: Welche Konfession haben Sie?
Hr. Bahler: Ich bin evangelisch.
Karin Fischer: Und wie ist Ihr Familienstand?
Hr. Bahler: Ich bin verwitwet. Meine Frau ist leider vor 5
Jahren
verstorben und ich lebe seitdem alleine. Aber ich habe
eine Tochter, die lebt in Nürnberg. Ich gebe Ihnen gleich
die Telefonnummer, Moment, ich muss sie erst
raussuchen. Hier ... Sie wird mich sicher
bald besuchen kommen. Und natürlich können Sie sie auch
im Notfall anrufen.
Karin Fischer: Sehr gut, das notiere ich gleich. Herr
Bahler, bei welcher Krankenkasse sind Sie denn
versichert?
Hr. Bahler: Ich bin bei der DAK versichert, und mein
Hausarzt ist Dr. Sippel in Bamberg.
Karin Fischer: Okay. Danke. Die persönlichen Daten
haben wir nun. Ich bräuchte jetzt noch einige
Informationen zu Ihrem aktuellen Gesundheitszustand.
Kommen Sie jetzt von zu Hause und haben Sie einen
Arztbrief dabei?
Hr. Bahler: Ja, ... HV 13.1
2. Das Gespräch geht weiter
Lesen Sie zunächst Ausschnitte aus einem
Aufnahmebogen. Hören Sie dann, wie das Gespräch
weitergeht. Markieren Sie beim Hören, welche
Stichpunkte auf Herrn Bahler zutreffen und notieren
Sie eine Hilfeform (beschrieben in Kapitel 7/18),
wenn nötig.
3. Übergabe
Esther Pawlak übergibt im Beisein ihrer Kollegin Karin
Fischer den ersten Teil der gesammelten Informationen
über Herrn Bahler an das Team der Spätschicht.
Lesen Sie die Übergabe und ergänzen Sie mithilfe
des Schüttelkastens.
Esther Pawlak: Also, wir haben einen
Neuzugang versorgen bewältigt geboren regelmäßig
Verdacht Hilfsmittel
eingestellt befindet
Medikation
eingewiesen
steif bekannt
orientiert Gehstock beeinträchtigt
auf Zimmer 4. Der Patient heißt Hans Bahler und ist 1938 .
Er wurde mit starken Bauchschmerzen und
auf Rektumkarzinom von seinem Hausarzt
. Er ist zeitlich, örtlich, situativ und zu seiner Person
und
sich in einem guten AZ und EZ.
Er wohnt in Bamberg, ist und lebt seit dem Tod seiner
Frau vor fünf
Jahren alleine. Er hat eine Tochter, die in Nürnberg lebt
und die wir im Notfall kontaktieren sollen.
Er kann sich selbst
und benötigt keine speziellen
, nur zum Lesen braucht er eine Brille. Manchmal nimmt
er bei Spaziergängen einen
mit. Außerdem ist seit einem Skiunfall sein rechtes
Ellenbogengelenk etwas
, was ihn aber nicht weiter
. Er geht auch
mit Freunden kegeln.
Die Körperpflege, auf die er viel Wert legt,
er alleine. Bei der Fußpflege, die er zu Hause von einer
Fußpflege machen lässt, braucht er allerdings
Unterstützung.
Bei ihm ist eine Hypertonie
, die medikamentös mit Concor® ist. Die
hat er dabei. Alles Weitere erzählt euch Karin.
Karin Fischer: Gut gemacht, Esther, du hast nichts
vergessen!
Dann mache ich mal weiter ...
B Aufnahme einer Bewohnerin in
einer
Senioreneinrichtung
Im Aufnahmegespräch möchten Sie möglichst viel über die
Lebensgewohnheiten, Fähigkeiten, das körperliche
Befinden und die Einschränkungen eines Bewohners
erfahren, um die Pflege/Versorgung gut planen zu können.
Dabei sollten Sie den Gesprächspartner mit offenen
Fragen zum Erzählen auffordern und ihn ggf. wieder zum
Thema zurückbringen, wenn er abschweift.
4. Aufnahmegespräch
Frau Holler wird in die Seniorenresidenz Sonnenhöhe
aufgenommen. Beim Aufnahmegespräch ist ihre Tochter
Marie Hirmer dabei. Das Gespräch führt die
Wohnbereichsleiterin Tanja Winkler.
a. Lesen Sie den ersten Teil eines Aufnahmegesprächs
AB 13; Ü1
Tanja Winkler: Herzlich willkommen bei uns im Haus!
Haben Sie gut hergefunden?
Fr. Holler: Ja, sehr gut, die Einrichtung ist ja gut zu
sehen, hier oben auf dem Berg.
Tanja Winkler: Zuerst werde ich einmal Ihre
persönlichen Daten aufnehmen, Frau Holler.
...
Tanja Winkler: Jetzt möchte ich Sie noch zu Ihren
Essgewohnheiten befragen. Was essen und trinken Sie
denn gern? Fr. Holler: Am liebsten esse ich viel Gemüse
und Salat. Ich bin
aber keine Vegetarierin. Ich freue mich schon über ein
Hühnchen. Na ja, und freitags esse ich immer Fisch. Zu
besonderen Anlässen trinke ich auch ein Glas Wein, sonst
eher Mineralwasser oder Saft.
Tanja Winkler: Gibt es etwas, was wir noch wissen
müssten? Haben Sie z. B. Allergien?
Fr. Holler: Zum Glück kann ich eigentlich alles essen. Ich
muss auf keine Diät achten. Was ich aber gar nicht leiden
kann, das ist fettes Fleisch oder fette Wurst. Das bekomme
ich einfach nicht runter.
Fr. Hirmer: Na, ja. Das stimmt, Mutter. Ich wäre
außerdem froh, wenn das Pflegepersonal hier etwas darauf
achten würde, dass du ausreichend trinkst. Zudem denke
ich, es wäre gut, wenn du dein Mittagessen im Speisesaal
einnimmst. Dann hättest du auch Gesellschaft.
Tanja Winkler: Ja, Sie werden sicher eine nette
Tischgesellschaft haben.
Fr. Holler: Und wo frühstücke ich und esse ich zu Abend?
Tanja Winkler: Frühstück und Abendessen bekommen
Sie auf einem Tablett aufs Zimmer gebracht. Für unsere
Bewohner in der Pflegeabteilung gibt es ein gemeinsames
Abendessen. Natürlich auch mit der entsprechenden Hilfe,
aber das brauchen Sie ja alles nicht.
b. Tragen Sie die Informationen aus dem Gespräch in die
passende ABEDL des Aufnahmebogens ein. Ergänzen Sie,
wenn nötig, auch die Hilfeform.
AB 13; Ü1 e
c. Hören Sie jetzt, wie das Gespräch weitergeht, und
machen Sie die weiteren Eintragungen.
HV 13.2
d. Überlegen Sie in der Gruppe anhand der ABEDL, welche
Fragen Sie Frau Holler noch stellen würden.
Beispiel: Wie viel trinken Sie denn so über den Tag?
5. Anhand der ABEDL über einen
Patienten/Bewohner berichten
AB 13; Ü 2–4
Bilden Sie mit den Satzteilen Sätze.
1. Fr. Holler – lehnt – fettes Fleisch – ab – und – Fisch –
freitags – isst – immer
2. trinkt – sie – Mineralwasser oder Saft – Am liebsten –
und – zu besonderen Anlässen – nur – ein Glas Sekt
3. Laut ihrer Tochter – ihre tägliche Trinkmenge – nicht
ausreichend – ist
4. wegen einer Inkontinenz – Inkontinenzvorlagen – trägt –
Sie – zeitweise
5. Für den Wechsel – sie – benötigt – nach der Aussage
ihrer Tochter – Beaufsichtigung
6. unter Verstopfung – Gelegentlich – leidet – sie – und –
bei Bedarf – nimmt – ein Abführmittel
7. Hilfestellung – benötigt – Beim Anlegen ihres
Schmucks – sie
8. Beim Baden – sie – die Unterstützung einer weiblichen
Pflegeperson – wünscht – ausschließlich
6. Aufnahmegespräche sind nicht immer
einfach
Beim Aufnahmegespräch ist Frau Hollers Tochter Marie
Hirmer dabei. Sie fällt ihrer Mutter mehrfach ins Wort.
Rollenspiel: Spielen Sie das Aufnahmegespräch in
Dreiergruppen nach, wobei die Tochter ganz massiv
in die Antworten der Mutter eingreift und manchmal
sogar das Gegenteil sagt. Jeweils zwei Teilnehmer
der Lerngruppe beobachten die Szenen.
Machen Sie Notizen in Ihr Heft.
a. Ändert sich bei Frau Holler oder bei der
Wohnbereichsleiterin Frau Winkler die Stimmung? Was
erregt Frau Holler am meisten?
a. Welche Punkte sind nach Ihrer Erfahrung bei einem
Aufnahmegespräch am kritischsten?
b. Was kann man als Pflegeperson sagen, um die Situation
zu beruhigen? Lesen Sie dazu die Redemittel.
Redemittel
Jemanden beruhigen
Keine Angst! Jetzt beruhigen Sie sich wieder!
Ich verstehe Sie ja, aber ... neu/ungewohnt/aufregend ...
Sicher ist jetzt vieles
Es tut mir leid, dass ...
Das ist doch kein Problem!
Kopf hoch! Vielleicht ist es ein Missverständnis?
Machen Sie sich keine Sorgen! Seien Sie unbesorgt!
C Biografiebericht
7. Die Lebensgeschichte eines Klienten
Ein Mensch wird im Lauf seines Lebens von Ereignissen
und Erfahrungen geprägt, die seine Vorlieben,
Gewohnheiten, aber auch Abneigungen bestimmen. Die
Lebensgeschichte eines Klienten/Patienten zu kennen ist
daher in der Pflege ein elementarer Baustein, nicht nur um
seine Bedürfnisse und Interessen zu kennen und sein
Verhalten besser zu verstehen, sondern auch um
Vertrauen aufzubauen und die Beziehung zwischen einem
Pflegebedürftigen, seinen Angehörigen und der/den
Betreuungsperson(en) zu fördern.
Besonders bei Menschen mit Demenz ist es notwendig,
Angehörige als Informationsquelle mit einzubeziehen.
Dabei sollten Sie im Blick haben, dass diese Informationen,
die Sie von dritten Personen bekommen, immer subjektiv
gefärbt sind und aus diesem Grund vielleicht nicht immer
der Sichtweise des Patienten entsprechen. Machen Sie
also in Ihrem Bericht kenntlich, von wem Sie welche
Information bekommen haben.
Beantworten Sie folgende Fragen zum Text:
1. Welche Vorteile hat die Biografiearbeit für
Pflegefachpersonen? 2. Was müssen Sie bedenken, wenn
Sie Informationen über einen
Pflegebedürftigen von dritten Personen erhalten?
8. Die Lebensgeschichte von Frau Holler
WBL Tanja Winkler: Frau Holler, haben Sie sich schon
ein bisschen bei uns eingelebt?
Fr. Holler: Ja, es gefällt mir ganz gut hier. Nur im Haus
kenne ich mich noch nicht so gut aus.
WBL Tanja Winkler: Das gebe ich an Frau Hess weiter.
Sie ist unsere Auszubildende und kann Sie am Nachmittag
noch einmal durchs Haus führen.
Ich wollte noch ein paar Fragen zu Ihrer Biografie stellen.
Wir wollen Sie ja gut kennenlernen.
Fr. Holler: Also, ich bin am 15. Mai 1932 in Nördlingen
geboren ... a. Hören Sie zunächst, was Frau Holler über ihr
Leben erzählt.
HV 13.3 HT 13.3
b. Sehen Sie sich dazu die Zeittafel in Modul D an und
hören Sie noch einmal.
c. Lesen Sie nun die Erzählung (HT13.3). Markieren Sie
dabei die Lebensabschnitte frühe Kindheit, Schulzeit,
Jugend, Beruf, Familie und was Frau Holler in ihrer
Freizeit gerne tat.
d. Einmal mischt sich die Tochter von Frau Holler in die
Erzählung der Mutter ein. Was vermuten Sie, warum die
Tochter das macht?
9. Welche Ereignisse waren Ihrer Meinung
nach für Frau Holler in ihrem Leben besonders
wichtig?
10. Die Vergangenheit im Präteritum und
Perfekt
Grammatik
In der deutschen Sprache gibt es keine klaren Regeln für
die Verwendung von Perfekt oder Präteritum in der
Vergangenheit. In der gesprochenen Sprache wird im
Süden häufig das Perfekt, im Norden eher das Präteritum
gebraucht.
Für bestimmte Verben wie z. B. die Modalverben, sein und
haben oder das Passiv benutzt man oft das Präteritum. In
den Medien und in geschriebenen Berichten steht meist
das Präteritum.
AB 13; Ü 5
a. Setzen Sie die folgenden Wörter aus dem Schüttelkasten
in den Text ein.
Frau Holler erzählt ihre Geschichte.
Lern-Tipp
aufgeben eingezogen
musste
war gepflanzt
gespielt kam litt bekommen gefunden
freuten haben
hatten wuchsen
gekommen
Versuchen Sie, alle Lebensalter chronologisch
durchzusprechen. Lassen Sie sich nicht
durcheinanderbringen und halten Sie sich an den Verlauf
des Lebens, z. B.:
• Geburt
• Kindheit
• Schulzeit
• Berufstätigkeit • Ruhestand
... Als dann die Kinder in die Schule
sind, konnte ich wieder in Teilzeit arbeiten. Ich habe recht
schnell eine Stelle bei einer Großhandlung
. Und 1962 haben wir angefangen, unser Häuschen zu
bauen. Das
zunächst nicht so einfach neben dem Beruf und der
Hausarbeit. Der Bruder von meinem Mann war
Handwerker, ja, eigentlich hat die ganze Familie geholfen.
Im Herbst 1963 sind wir dann
. Die Kinder haben sich einerseits gefreut, weil jetzt jeder
ein eigenes Zimmer hatte, andererseits
sie ihre Freunde aus der alten Straße vermisst ... Meine
große Freude war der Garten. Da
die schönsten Tomaten und Erdbeeren. Wir haben auch
Apfelbäume
. Und die Kinder
Platz zum Spielen.
1969 musste ich meine Arbeit
, weil mein Vater zu uns gezogen ist und pflegebedürftig
war. Er damals an Spätfolgen einer Kriegsverletzung. Ein
Bein
amputiert werden. Wir waren alle sehr besorgt. Marie
konnte noch am besten damit umgehen und hat ihren Opa
immer wieder aufgemuntert. Sie haben in unserem
Gartenhäuschen „Mensch ärgere Dich nicht“
und viel gelacht ...
1983 habe ich dann mein erstes Enkelkind
. Mein Sohn Walter hatte den ersten Nachwuchs, Markus.
1986 folgte dann Christina. Und im gleichen Jahr ist meine
Tochter Marie auch Mutter geworden, da
Ulrike zur Welt, mein drittes Enkelkind. Mein Mann, der ja
leider vor drei Jahren verstorben ist, und ich
uns sehr ...
AB 13; Ü 5
b. Markieren Sie nun im Text alle Verbformen im
Präteritum und Perfekt. Schreiben Sie anschließend zu
diesen Verbformen das Präteritum bzw. Perfekt.
Beispiel: gekommen sind – kamen ;
11. Temporale Nebensätze mit wenn
(wiederholte Handlung) und als (einmalige
Handlung) – nur in der Vergangenheit
Sie können Beispiele aus der obigen oder Ihrer
eigenen Geschichte verwenden.
Beispiele: • Als mein Mann Abteilungsleiter wurde,
konnten wir unser erstes Auto kaufen.
• Wenn es Frühling wurde, haben wir im Garten Tomaten
und Erdbeeren gepflanzt.
• Als ich ein kleines Kind war,
• Als ich in die Schule kam,
• Als ich meine Ausbildung begonnen habe,
• Als ich meinen ersten Freund/meine erste Freundin
kennengelernt habe,
• Als ich das erste Mal ohne die Eltern verreist bin,
• Als
• Wenn wir verreist sind,
• Wenn unsere Familie einen Geburtstag gefeiert hat,
• Wenn wir unsere Großeltern besucht haben,
• Wenn es im Sommer heiß war, • Wenn
12. Biografiegespräche üben
Arbeiten Sie in Dreiergruppen.
Denken Sie sich eine ältere Person aus, z. B. Ihre
Großmutter, Ihren
Großvater, eine Tante ... Machen Sie sich einige Notizen.
Eine Person spielt die Wohnbereichsleitung, die den
Bewohner aufnimmt, eine Person die neu aufzunehmende
Person, eine beobachtet das Gespräch.
a. Führen Sie ein Biografiegespräch mithilfe der
Stichpunkte in Ü 5 auf AB 13.
b. Die beobachtende Person kommentiert die
Gesprächsführung z. B. nach Inhalt, Fragen.
c. Tauschen Sie die Rollen.
d. Überlegen und diskutieren Sie. Welche besonderen
Ereignisse
in der Geschichte Ihres Landes würden vielleicht Senioren
aus Ihrem Land erzählen?
D Zeittafel zur jüngeren deutschen
Geschichte
Ihre älteren Patienten, Bewohner oder Klienten schauen
auf eine lange Lebensgeschichte zurück. Viele haben den
2. Weltkrieg erlebt. Manche möchten darüber sprechen,
andere verdrängen diese Erfahrungen, die insbesondere
Menschen aus Mitteleuropa geprägt haben. Um die
Schilderungen dieser Menschen besser zu verstehen, ist es
hilfreich, wichtige geschichtliche Ereignisse zu kennen.