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Emotionalkörper

In diesem Buch beschreibt Mario Walz seine Erfahrungen als Geistheiler und die Bedeutung des Emotionalkörpers für körperliche und geistige Gesundheit. Er warnt vor den Gefahren voreiliger Wahrnehmungen und betont, dass die hier präsentierten Informationen nicht als Ersatz für medizinische Hilfe gedacht sind. Ziel des Buches ist es, die Leser zur Selbsterkenntnis und Selbstheilung zu inspirieren, indem sie die Zusammenhänge zwischen Emotionalkörper und materieller Gesundheit verstehen.

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Svetoslav Ivanov
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© © All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
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Emotionalkörper

In diesem Buch beschreibt Mario Walz seine Erfahrungen als Geistheiler und die Bedeutung des Emotionalkörpers für körperliche und geistige Gesundheit. Er warnt vor den Gefahren voreiliger Wahrnehmungen und betont, dass die hier präsentierten Informationen nicht als Ersatz für medizinische Hilfe gedacht sind. Ziel des Buches ist es, die Leser zur Selbsterkenntnis und Selbstheilung zu inspirieren, indem sie die Zusammenhänge zwischen Emotionalkörper und materieller Gesundheit verstehen.

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Hinweis des Autors

Dieses Buch beschreibt meine Arbeit als Geistheiler und die Erkenntnisse, die ich aus diesem
Tun gewonnen habe.
Wer diese Erkenntnisse an sich anwenden möchte, handelt in eigener Verantwortung, zumal
ich mehrmals auf die Probleme hinweisen werde, die durch voreilige Wahrnehmungen, unre-
flektierte Projektionen, falschen Interpretationen und unsachgemäßes Handeln in den geistig-
energetischen Realitätsebenen zustande kommen können.
Die hier vorgestellten Informationen sind nicht als Ersatz für medizinische oder psychologische
Hilfe zu verstehen. Sie sollen lediglich helfen, den Horizont einer materialistischen Weltan-
schauung zu erweitern.
Ich respektiere alle Menschen, Wesen, Religionen und Glaubensvorstellungen und lehne des-
wegen jede Art von rassistischer Voreingenommenheit ab. Ich übernehme auch keine Verant-
wortung über Missverständnisse, die aus einer oberflächlichen, unvollständigen oder voreinge-
nommenen Lektüre dieses Buches entstehen.

Mario Walz

Der Emotionalkörper,
die tatsächlichen Ursachen
von körperlichen und geistigen Problemen
und wie geistige Heilung helfen kann

Copyright © 2019 by Mario Walz


Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt und darf – auch auszugsweise – nur mit ausführli-
cher Genehmigung des Autors vervielfältigt oder kommerziell genutzt werden. Ausgenommen
sind kurze Zitate mit Quellenangabe.
Ebenso sind Cover und die anderen Illustrationen, die von Mario Walz gezeichnet wurden,
urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit Genehmigung des Illustrators vervielfältigt und
kommerziell genutzt werden. Ausgenommen als Begleitillustration für Zitate mit Quellenan-
gabe und Bildnachweis.
Informationen über andere Bücher und Tätigkeiten von Mario Walz: www.mariowalz.de
Dieses Buch ist vor allem für Menschen geschrieben, die bereits auf dem Weg der Selbster-
kenntnis sind und die bereit sind, die Verantwortung für ihr Leben anzunehmen!

Mit diesem Buch beschreibt Mario Walz seine Arbeit als Geistheiler und welche Rolle der
Emotionalkörper im Leben des Menschen spielt. Anhand etlicher Fallbeispiele erklärt er, wie
die unterschiedlichen Probleme und all die körperlichen und geistigen Erkrankungen in der
Realitätsebene des Emotionalkörpers verursacht werden.
Dies Buch soll Inspiration sein, über das wahre Wesen des Menschen nachzudenken und sich
selbst genauer zu erforschen. In der Erkenntnis, wer wir sind und welche Rolle Körper, Geist
und Seele in unserem Leben spielen, finden wir Freiheit, Glück und Gesundheit.
Durch die Beschreibung, wie der geistige Körper auf den materiellen Körper einwirkt und
somit das Leben des Menschen beeinflusst, soll erkenntlich gemacht werden, dass wir durch
eine aufmerksame Selbstbeobachtung und zeitweiliger Reinigung des Emotionalkörpers die
Probleme, die uns zu schaffen machen, in ihrem Ursprung erkennen, heilen und somit unser
Leben wieder ins Lot bringen können.
Die Fallbeispiele sind authentische Beschreibungen tatsächlicher Heilbehandlungen.
Natürlich handelt es sich hier um sehr problematische Fälle, mit denen lediglich aufgezeigt
werden soll, welche Belastungen möglich sein können.
Man beachte bitte, dass nicht jeder Mensch solche Probleme haben muss, wie sie hier beschrie-
ben sind! Dies Buch soll keine Ängste schüren, sondern Aufmerksamkeit wecken und Impulse
zur Selbsterkenntnis und Selbstreinigung setzen.
Der Emotionalkörper
Die tatsächlichen Ursachen von
Krankheiten und psychischen Problemen
und wie geistige Heilung helfen kann

Fallbeispiele aus der Praxis eines Geistheilers


E inführung

Es sind nun beinahe 29 Jahre vergangen, seit ich meine ersten Abenteuer und Erfahrungen in
den energetisch-geistigen Welten machen durfte. Viele meiner dadurch zustande gekommenen
Erkenntnisse habe ich bereits in meinen früheren Büchern und Videos beschrieben. Mit dem
hier vorliegenden Buch möchte ich einen Einblick in meine Arbeit als Geistheiler geben, um
anhand verschiedenster Fallbeispiele zu beschreiben, welche Einflüsse auf den Emotionalkörper
des Menschen einwirken können und wie man die Probleme in diesem meist unsichtbaren
Bereich des menschlichen Daseins auflösen kann.
Denn meiner Erfahrung nach liegen die Ursachen der meisten körperlichen und psychischen
Probleme im Emotionalkörper, in dem nicht nur unsere Verletzungen, Traumata, emotionale
Übernahmen, fatale Verbindungen, Abhängigkeiten und die daraus entstandenen Blockaden,
Ängste und Schmerzen, sondern auch Erinnerungen, Fähigkeiten, Willensstärke, Lebenskräfte
und die verschiedensten Zugänge zu den unterschiedlichsten Kraftquellen zu finden sind.
Der Emotionalkörper ist ein vielschichtiges Gebilde, das zwar schon oft beschrieben wurde
(hier sind auch all die Chakren eingebunden), aber von den meisten Menschen immer noch
ignoriert wird – selbst von jenen, die um ihn Bescheid wissen.
Doch – wenn man gesund, selbstbewusst, geistig offen und auf allen Lebensebenen frei sein
möchte, ist es unumgänglich, sich mit diesem Körper auseinanderzusetzen und sich um ihn zu
kümmern. Dies ist doppelt wichtig, weil der Emotionalkörper der Sitz unseres Bewusstseins ist!
Der Emotionalkörper ist unserem Geist gleichzusetzen.
Unser Wesen, unsere Charakterzüge, unser Denken, unser Fühlen und unser Selbst-Be-
wusstsein sind in diesem feinstofflichen Körper angelegt und wahrnehmbar. Unser materieller
Körper ist nur die sichtbare und materiell dichte Manifestation aller Wesenszüge, Gefühle und
Gewohnheiten, die im Emotionalkörper angelegt sind. Alles, was auf dieser Ebene in einer
feinstofflichen Qualität existiert, muss sich auf der materiellen, dreidimensionalen Körperebe-
ne zeigen – wenn auch mit etwas Verzögerung.
Aus diesem Grund kann man umgekehrt auch vom äußeren Erscheinungsbild (Er-SCHEIN-
ung) auf Psyche, Wesenszüge und Charakter schließen. Die geistigen (Wesens-)Züge und Hal-
tung zeigen sich in den materiellen (Gesichts-)Zügen und Körperhaltung.
Der Geist ist die Ursache, der Beginn – der materielle Körper folgt. Im Guten wie im
Schlechten!
Und wenn der materielle, dreidimensionale Körper einmal nicht mehr existieren sollte: Der
Emotionalkörper, der Geist des Menschen, existiert in seiner Realitätsebene, der vierten Di-
mension weiter – bis er sich im Licht seiner Seele auflöst.

Wie nun dieser so wichtige Bereich unseres irdischen Daseins aufgebaut ist, wie er funktioniert und
mit anderen Lebewesen und Energien in Kontakt steht und welche Probleme hier auftauchen kön-
nen, werde ich folgend durch entsprechende Beispiele aus meiner Praxis als Geistheiler beschreiben.

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Auf dass es klarer werde, wie das menschlich-irdische Dasein funktioniert und wie die hier
existenten Probleme nachhaltig gelöst werden können.
Dabei beschreibe ich nicht nur die Probleme, die innerhalb des Emotionalkörpers entste-
hen können und die dann im materiellen Körper als psychische oder physische Erkrankungen
wahrnehmbar werden, sondern auch das ihn umgebende Umfeld: Energien und Wesenheiten,
die diesen Körper ebenfalls negativ oder positiv beeinflussen können.
Anhand einiger Beispiele zeige ich detailliert auf, welche Einflüsse möglich sein können und
wie ein emotional-energetisches Ungleichgewicht wieder ins Lot gebracht werden kann.
Kurzum: Dies Buch soll beschreiben, welche Probleme im Emotionalkörper entstehen kön-
nen und wie eine geistige Heilung als Lösung dieser Probleme eingesetzt werden kann.

Verwirrende Weltbilder
Der Auslöser, erneut ein Buch über die energetischen und geistigen Einflüsse auf unsere Reali-
tät zu schreiben, kam durch die unzähligen Anfragen, die ich erhalten habe. Aber auch, weil es
so viele verwirrende Informationen und Weltbilder über das Mensch-Sein gibt, die (vor allem
im Internet) so manchen Wahrheitssuchenden heftig irritieren.
Es gibt zu viele Theorien über das Mensch-Sein und jene, die immerhin esoterisch oder spi-
rituell geprägt über die energetischen und geistigen Welten berichten, entsprechen nicht immer
der Wahrheit und verbreiten weitere Verwirrung oder gar Angst und Schrecken. Wodurch die
Heil- und Wahrheit-Suchenden oft irritiert und noch unsicherer werden – was manchmal einen
größeren Schaden anrichtet, als die bereits bekannten Aussagen über das Mensch-Sein, welche
die verschiedenen Religionen oder der alles Spirituelle leugnende Darwinismus verbreiten.
Durch die religiösen und materiell-orientierten Weltbilder entstanden Philosophien, Theo-
rien und letztlich auch Heilmethoden, die unser heutiges Dasein erheblich beeinflussen.
Gerade die einseitige Sichtweise auf die reine Körperlichkeit des materialistischen Weltbildes
unterstützt eine „Nach-mir-die-Sintflut“-Mentalität und verhindert oft genug eine allumfas-
sende Heilung, weil die energetischen Verstrickungen und eine spirituelle Verbindung aller
Lebewesen einfach ignoriert werden. Die Heilsbringer der ignoranten Schulmedizin können
nur selten die wahren Ursachen der Krankheiten erkennen, weil sie die offensichtlichen Prob-
leme auf die Symptome reduzieren und nur hier einwirken wollen/können. Tatsächlich werden
viele unserer Probleme und Krankheiten durch die Fokussierung auf das Materielle eher ver-
schlimmert und das ist nicht nur im medizinischen Bereich so – wir finden diese oberflächliche
Methode mit Problemen umzugehen in allen Gesellschaftsbereichen.
In den seltensten Fällen werden die tatsächlichen Ursachen bekämpft – es scheint einfacher
zu sein, an den äußeren Erscheinungen herumzupfuschen.
Wohin man auch schaut (ob Krankheit, ökologische und gesellschaftliche Entwicklungen
oder Politik), es werden nur die unmittelbar sichtbaren Entwicklungen der Problemursachen
betrachtet. Dass dadurch keine wirkliche Heilung oder sinnvolle Veränderung möglich sein
kann, sollte jedem klar sein. Aber es scheint eine weit verbreitete gesellschaftliche Verblendung
zu geben, die es unmöglich macht, hinter die Kulissen unserer Probleme zu blicken.
Die Allgemeinheit vermeidet den Tiefgang, beschäftigt sich mit Oberflächlichem, mit den
Symptomen, mit den Erscheinungen. Was dazu führt, dass unklare Weltbilder entstehen, die

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auf tönernen Säulen im Nebel stehen. Dank des Internet und den gleichgeschalteten Medien
werden diese Theorien als einzig gültige Wahrheit aufgeblasen und verbreitet – bis niemand
mehr weiß, wie was wirklich entstanden ist, wie was tatsächlich aussieht oder funktioniert. Die
Folge: Chaos und Verwirrung regiert.

Wahrheitsfindung und Intuition


Sich in all den angebotenen Theorien, Weltbildern und Gedankengebäuden zurechtzufinden,
ist nicht einfach – zumal jede x-beliebige Theorie mittels angepasster Statistiken, Indizien und
Ideologien untermauert werden kann. Letztlich gibt es aber nur eine Instanz, die Wahrheit von
Unwahrheit trennen kann: Die Intuition!
Aber die Intuition (die Stimme unserer Seele), die uns oft erklären möchte, wo unsere Prob-
leme liegen, welche Information uns tatsächlich weiterbringt und welche Wege wir am besten
gehen sollten, wird immer noch als spinnert, unsicher oder gar verantwortungslos abgestem-
pelt. Es gilt immer noch, dass der Verstand die einzig wahre Richtschnur im Leben darstellt.
Wobei der Verstand – wie ich in „Entdecke Dein Ich“ ausführlich beschrieben habe – nur ein
Organisationsorgan ist, das sich ausschließlich an der Vergangenheit orientiert. Im Verstan-
desdenken können nur wenige erhellende Gedankenblitze entstehen, da der Verstand nur das
wahrnimmt, was er kennt. Er wiederholt einfach nur seine Programmierung.
Ein Verstandeskonformes Leben dreht sich also immer in einem an sich überschaubaren
Kreis. Etwas Neues kann hier nur selten entstehen. Dazu wäre ein anderer Gedanke vonnöten.
Ein Querschuss, der quasi aus dem Nichts auftaucht und eine Erneuerung in Bewegung bringt.
Nur solch ein Gedankenimpuls kann aus dem retroorientierten Kreislauf eine Entwicklungs-
spirale machen – doch um solch einen Impuls wahrnehmen zu können, muss man sich seinen
Gefühlen und insbesondere der Intuition öffnen.
Es wäre also wichtig, sich das Vertrauen in die eigene Intuition wieder zurückzuholen, um
in dem uns umgebenden Tohuwabohu eine innere Führung zu haben, nach der wir uns richten
können und die uns eine innere Sicherheit schenkt.
Um ein intuitives Leben zu führen, benötigt es aber Mut, den noch nicht viele haben, denn
es ist nicht einfach, anders als die anderen zu leben – zumal eine Lebensweise, die an den Ge-
fühlen und der Intuition ausgerichtet ist, immer noch verpönt ist. Das Verstandesdenken ist
immer noch die meist gelebte Maxime, obschon es eindeutige Beweise gibt, dass ein intuitives
Leben gesünder und freudvoller ist.
Abgesehen davon, dass viele Probleme nur durch intuitive Gedankenblitze gelöst werden –
das kann man in allen Lebensbereichen beobachten. Denn selbst wenn mal das Auto streikt,
ist es meist die zündende Idee eines fähigen Mechanikers, der den Kern des Pudels findet
(gut – heutzutage macht dies meistens ein Computer – eine für mich fatale Entwicklung,
da die künstliche Intelligenz und all die Apps die Selbstständigkeit des Menschen untergra-
ben). Und es ist auch höchst erstaunlich, dass selbst bei verstandesorientierten Wissenschaftlern
der Durchbruch ihrer Forschung oft in Momenten des Dämmerzustandes zustande kam: Im
Traum, im Halbschlaf oder im Rausch – also in Momenten, in denen der Verstand ausgebremst
war und seine Kontrolle nicht aufrechthalten konnte!
Das allgemein hofierte Verstandesdenken verhindert eine innere Führung, die uns womög-

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lich aus dem Hamsterrad eines vermeintlich sicheren Lebens herauslotsen würde. Es verhindert
tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen, notwendige Paradigmenwechsel und tatsächli-
chen Tiefgang. Das rationale Weltbild hofiert die Oberflächlichkeit!
Zu diesem verstandesorientierten Weltbild zähle ich auch alle Religionen (wobei Darwinis-
mus im Grunde ebenfalls eine Religion ist), da sie nicht aus dem eigenen Fühlen entstanden
sind, sondern durch vorgegebene Ideale und Gesetze!
In einem rationalen Weltbild muss alles, was existiert, zur vorgegebenen Norm passen. Was
und wer nicht in dieses Gesellschaftsbild passt, muss angepasst, assimiliert oder aussortiert wer-
den – da alles, was das an sich wacklige Weltbild in Frage stellt, der Ideologie gefährlich werden
kann. Deswegen werden Indizien oder Theorien, die nicht dem darwinistischen und anders reli-
giösen Weltbild entsprechen, einfach ignoriert oder bekämpft. Weswegen auch jene Menschen,
die emotional und intuitiv leben wollen, oft genug ausgelacht, ausgegrenzt oder als Träumer
oder Opfer diffamiert von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Das emotionale Weltbild
ist deswegen so gefährlich, weil es neue Ideen und andere Sichtweisen bringt und weil solche
Menschen gesünder und freier sind, was den anderen Menschen einen Spiegel vorhält, den sie
nicht sehen wollen. Da ist es einfacher, das, was nicht passt, abzulehnen und auszustoßen.
Viele der emotional veranlagten Menschen (die oft über eine hohe Sensibilität verfügen)
sehen sich isoliert und von der Gesellschaft ausgestoßen – oft fühlen sie sich auch als Fremde
in einem fremden Land, was dazu führt, dass sie sich zurückziehen und ihre Emotionalität und
somit sich selbst als Problem wahrnehmen. Die Schulmedizin unterstützt diese Sichtweise und
verabreicht Psychopharmaka, um den emotionalen Menschen wieder „einzunorden“. Dieser
steht dann irritiert neben sich und weiß gar nicht mehr, was er glauben soll, zumal die gängigen
Weltbilder ein gefühlsorientiertes Dasein als schwach und unstrukturiert darstellen.
Und dennoch: Die intuitive Lebensweise ist – wie ich noch beschreiben werde – die einzige
Rettung aus der Sackgasse, in die sich die Menschheit geritten hat.
Die Rationalität mag auch ihre positiven Seiten haben – keine Frage, aber die Entscheidun-
gen aus dieser Warte zu treffen, führt eben in eine Struktur, die sich letztlich selbst zerstören
muss. Zudem erschaffen Verstandesentscheidungen keine echte Sicherheit, unterdrücken die
Andersdenkenden und alle irrationalen Bewegungen. Dieses Weltbild verhindert das Aufkom-
men und Ausleben der Gefühle.
Zum einen entwickelte sich diese Lebensweise aus der Angst, alte Wunden aufzureißen, die
Kontrolle zu verlieren und im Chaos zu versinken. Denn eine empfindungsorientierte Lebens-
weise bringt nicht nur Freude und Glück, sondern auch Schmerz und Trauer – und in Anbe-
tracht der Leiden, die in den letzten Jahrtausenden geschahen, war die Entfernung vom Fühlen
vielleicht sogar notwendig. Das Verteufeln des Fühlens wurde aber auch künstlich aufgeblasen,
weil der Mensch durch seine Empfindungsfähigkeit Wahrheit wahrnehmen kann, was gewis-
sen Institutionen nicht in den Kram gepasst hatte. Und so wurden Weltbilder, Religionen und
Theorien erschaffen, in dem ein emotionales und intuitives Leben, das zu innerer Sicherheit,
Selbstständigkeit und Freiheit führen kann, keinen Platz hat.
Womit auch alles, was mit dem Emotionalen in Verbindung steht, vergessen oder zerstört
wurde (natürliche Heilkunde, Druidenwissen, Spiritualität, Vegetarismus und auch das Wissen
um die Seele und den Emotionalkörper).
In einem materiell zurechtgezimmerten Weltbild gibt es vermeintliche Sicherheit (für viel

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Geld), vermeintliche Heilung (durch Medikamente, die unterdrücken, statt zu heilen) und es
gibt immer jemanden, den man beschuldigen kann, wenn etwas nicht funktioniert. Ein solches
Leben hat seine Vorteile: man muss nicht an sich arbeiten.
Das Problem bei solch einer Lebensweise ist aber, dass durch die oft verdrängten und unbe-
arbeiteten Traumata, die unterdrückten Gefühle und zurückgehaltenen Stärken zunächst psy-
chische und später physische Krankheiten entstehen, die nur in den seltensten Fällen von der
Schulmedizin geheilt werden können.
Denn die Problemursachen liegen in den selten beachteten Lebensbereichen: der Psyche
und dem Emotionalkörper, der trotz der Ablehnung seiner Existenz dennoch existiert und den
Gesetzmäßigkeiten entsprechend wirkt.
Die durch extreme Ereignisse entstandenen Traumata und unterdrückten Gefühle verkapseln
sich im Emotionalkörper in energetischen Blockaden, wodurch der freie Fluss der lebensnot-
wendigen Energien im Emotionalkörper behindert und somit der Geist und das Bewusstsein
des Menschen geschwächt werden. Diese Blockaden wachsen, wenn sie nicht erkannt, gesehen
und entfernt werden, was dann zu geistig oder körperlich wahrnehmbaren Erscheinungen führt.
Der Ausweg aus dieser Misere ist nicht neu und in seiner Heilkraft oft bewiesen: Selbster-
kenntnis und Selbstverantwortung.
Doch dazu benötigt es ein Umdenken: Ein neues Weltbild wäre angesagt. Und um dieses
Weltbild zu finden, bleibt uns kein anderer Weg, als in die Tiefe unserer Psyche und unseres
Geistes einzutauchen.
Der Verstand kann uns hier nicht führen. Er sorgt sich um das, was er gelernt hat und hat
genug damit zu tun, die programmierten Inhalte umzusetzen – wofür er ja auch erschaffen
wurde. Nur unsere Seele, die durch die Intuition mit uns zu sprechen versucht, kann uns aus
den Irrungen und Fehlinformationen, die uns überall aufgetischt werden, herausführen. Sie
zeigt uns die Wahrheit, die wir benötigen, um heil und frei zu werden.
Denn es ist für eine gesunde Weiterentwicklung des individuellen wie kollektiven Daseins
notwendig wie nie zuvor, in all den Informationen, die uns umgeben, jene herauszufinden, die
wahrhaftig wahr sind …
Solange aber die Menschen Angst vor dem Unbekannten haben und sich selbst (und somit
der eigenen Intuition) nicht vertrauen, bleibt eine innere Klarheit und somit die Unterschei-
dung von wahr und unwahr schwierig.
Die Intuition ist die einzige Instanz zur Wahrheitsfindung, denn: Wahrheit kann man nur
fühlen!
Aufgrund der mangelnden Intuition, der eingeschränkten Rationalität und den oft fehl-
leitenden Weltbildern sind heutzutage viele Menschen verwirrt und irritiert. Ihren eigenen
Gefühlen können oder wollen sie nicht vertrauen und hinzukommt eine alte „Weisheit“, die
immer noch wirkt: Die anderen wissen es immer besser!
Besonders wenn diese studiert haben!
Was an sich völliger Humbug ist, da Studenten immer nur das lernen, was ihnen vorgesetzt
wird. Das Schulwissen repräsentiert lediglich Theorien, die von einer bestimmten regierenden
Schicht abgesegnet wurden und die in den meisten Fällen extrem veraltet sind – da muss man
nur mal schauen, was die Hirnforschung mittlerweile weiß, und was den Ärzten und Lehrern
beigebracht wird. Oder wie Erziehung auszusehen hat…

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Der Student weiß vielleicht, was man ihm beigebracht hat, aber ob dies Wissen tatsächlich
allumfassend und einer grundlegenden Wahrheit entspricht, sei mal dahingestellt. Menschen,
die sich ein Thema aus innerer Berufung, Begeisterung oder aus anderen wichtigen Gründen
erarbeiten, sehen sich im Gegensatz zu einem offiziell anerkannten Studium meist alle Seiten
der Medaille an. Aus diesem Grund wissen Autodidakten oft viel mehr über ihr Thema als
diejenigen, die nur eine einzige Sichtweise vorgesetzt und studiert hatten – das nur nebenbei.
Durch die Religionen und das materielle Weltbild haben wir gelernt, unsere eigenen Ge-
fühle zu missachten und Informationen von „Höhergestellten“ für wahr zu halten. Ohne den
inneren Wahrheitsdetektor scheinen die Argumente der Informanten schlüssig und einleuch-
tend – ungeachtet dessen, dass viele der Wahrheiten, die uns erzählt werden, absichtlich erlogen
und erfunden sind.
Ein Ausweg ist da schwer zu finden, zumal eine verstandesorientierte Sichtweise oft jene
Theorien übernimmt, die am lautesten und am meisten publiziert werden. Wie allgemein
bekannt, funktioniert das Entstehen eines Glaubenssatzes oder eines Weltbildes durch bloße
Wiederholung – egal wie wahr der Inhalt dieser Wiederholung ist. Der Verstand wird durch
Wiederholung programmiert – was im Übrigen auch für eine Verbesserung der eigenen Glau-
benssätze genutzt werden kann!
So taumeln viele Menschen in einem Meer von Weltbildern, die zu allem Übel durch die
Machenschaften gewisser Institutionen manipuliert werden. Kein Wunder, dass da Viele aufge-
ben und sich dem einfachen und oft oberflächlichen Dasein hingeben und lediglich versuchen,
so gut es geht zu überleben.

Weltbilder
Dabei suchen die meisten Menschen doch nur nach etwas, das ihnen einen Sinn im Leben gibt.
Das ihnen sagt, wie und warum sie leben, damit sie sich sicher und behütet fühlen können.
Auf der Suche, das Leben einordnen zu können, finden sie ihr spezielles Weltbild, das ihnen
Erkenntnis, Schutz und Hoffnung bietet. Die einen finden es in einem materialistischen Welt-
bild, die anderen in einer Religion, die zwar eine gewisse Offenheit für geistige Realitätsebenen
anbietet, aber letztlich auch nur Verwirrung und Probleme erzeugt, weil sie die tatsächlichen
Prozesse, die das menschliche Dasein ausmachen, entweder einfach nicht kennt oder bewusst
verschweigt.
Nichts läge mir ferner als den Glauben anderer Menschen zu verteufeln – jeder soll und darf
das glauben, was ihm entspricht. Und ich bin mir sicher, dass die meisten Gläubigen auch nur
ein Leben voller Frieden, Liebe und Hoffnung leben wollen. Zudem sind viele dieser religiösen
Menschen sehr hilfsbereit und unterstützen bedürftige Menschen auf vielerlei Weisen – ohne
etwas für diese Hilfe zurückbekommen zu wollen.
Es gibt aber auch fatale Auswüchse religiöser Hingabe, was nicht nur anderen Menschen
Probleme bereiten kann, sondern auch den Gläubigen selbst. Denn die Moralvorstellungen
eines Glaubens beeinflussen das individuelle Denken und Handeln und setzen sich natürlich
auch im Emotionalkörper nieder, von wo aus sie ihr beeinflussendes und untergrabendes Werk
in aller Heimlichkeit ausdehnen.
Ich beobachtete einst eine sehr alte Frau, die nur noch leidend in ihrem Bett liegen konnte.

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Inhaltsangabe
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Verwirrende Weltbilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Wahrheitsfindung und Intuition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Weltbilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Sensibilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Spiritualität ist Selbsterkenntnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Hellsichtigkeit und Informationen aus den geistigen Welten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Heiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Intuition und Inspiration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Der Emotionalkörper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Warum ich? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Das spirituelle Weltbild. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39


Körper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Geist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Seele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Das Höhere Selbst. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Namen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
ICH BIN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100

Körperliche und geistige Probleme


Ursachen und Wirkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Befreiung – ein globales Phänomen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Genprobleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Energetische Verstrickungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Abgrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Verletzung und Traumata . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Direkte und indirekte Resonanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Minitrauma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Abspaltung von Seelenanteilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Schizophrenie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Glaubenssätze und Gewohnheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Probleme aus alten Inkarnationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Verschenkte und übernommene Seelenanteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Übernommene Probleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Selbstschutz, Mitleid und Mitgefühl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Liebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Beeinflussung und Manipulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Wesenheiten und Energien der vierten Dimension . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Geister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166

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Dämonen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Außerirdisches Leben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Götter und Energien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Wie das Umfeld unser Leben beeinflusst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Körperlich-materielle Probleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
Die Chakren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
Ursachenforschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228
Behinderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
Bewusstseinsentwicklung, Selbsterkenntnis und erweiterte Wahrnehmung . . . . . . . . . . . 245
Dimensionen und materielle Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248

Geistige Heilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255


Sieben Schritte zur endgültigen Heilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260
Wie eine Heilbehandlung abläuft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273

Fallbeispiele zu geistiger und energetischer Heilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281


Krankheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283
Operationen, Narkose und Delir . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299
Überforderung im Alltag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 305
Probleme durch die Eltern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
Probleme aus der Kindheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 365
Beziehungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 403
Missbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 419
Ungeklärte Ängste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 443
Trauer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 455
Probleme mit dem Tod und Verstorbenen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 469
Ahnenprobleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 479
Probleme aus früheren Inkarnationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 497
Fremdenergien und schwarze Magie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 541
Außerirdische Einflüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 591
Geistige Entwicklung und Sensibilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 635
Haus- und Landschaftsklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 689
Skurrile Geschichten, die ich selbst erlebt habe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 727
Schöne Erlebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 771

Selbstheilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 785
Meditationsanleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 787

Zur Person Mario Walz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 795


Meine spirituellen und energetischen Tätigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 799

37
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D as spirituelle Weltbild

Um zu verstehen, wie geistiges Heilen überhaupt möglich ist, müssen wir uns zunächst noch
einmal kurz die Weltbilder betrachten, mit denen wir unser irdisches Dasein erklären.
Neben den religiösen Weltbildern wird in der westlichen Zivilisation hauptsächlich ein rein
materiell orientiertes Weltbild propagiert. Diese Fokussierung auf das rein körperliche Emp-
finden kommt aus der darwinistischen Glaubensgemeinschaft. Tatsächlich ist der Glaube, dass
der Mensch zufällig durch Evolution entstanden war, ebenso unbewiesen wie eine Erschaffung
von Adam und Eva durch das Wesen, das man allgemein Gott nennt. Letztlich werden im dar-
winistischen Weltbild auch nur ausgewählte, sichtbare und rein materielle Beobachtungen zu
einer erklärenden Theorie interpretiert, deren Schlüssigkeit keiner tatsächlichen Untersuchung
standhalten kann. Ein materialistisches Weltbild hatte sicherlich die wichtige Funktion, den
Menschen aus dem unterdrückenden Griff der Religionen herauszuleiten, aber es ist nicht der
Weisheit letzter Schluss.
Das erkennt man auch daran, was im Augenblick von der Wissenschaft so alles entdeckt
wird – ob um es die Verknüpfung von Emotionen über die DNA in die „tatsächliche“ Realität
geht, um Quantenverschränkung oder die ebenentdeckten Zeitkristalle: Die bislang stabil zu
scheinende „Wahrheit“ des materialistischen Glaubens wackelt. Auch gibt es unzählige uner-
klärliche archäologische Artefakte, die entweder ignoriert, als Fälschung deklariert oder einfach
weggesperrt und vergessen werden, weil sie das darwinistische Weltbild torpedieren könnten. In-
teressant auch, wie man anhand einiger weniger Knochenfunde eine gesamte Zivilisation zusam-
menbastelt. Kurzum: Darwinismus ist auch nur ein Glaube, der sich um eine spezielle Ideologie
herumentwickelt hat und sich immer wieder selbst bestätigen muss – auch wenn man dafür
gewisse Indizien uminterpretieren muss. Was im Übrigen jede andere Religion genauso macht.
Die Unstabilität der darwinistisch-materiellen Weltanschauung zeigt sich auch in der darauf
aufgebauten Medizin.
Die Schulmedizin beobachtet bis auf wenige Ausnahmen nur die materiellen Erscheinun-
gen: die Symptome. Und versucht auf der ihr zugänglichen, rein materiellen Körperebene Hei-
lung zu finden. Bis auf die Notfallmedizin, die durchaus sinnvoll und hilfreich ist, und die
Möglichkeiten über operative Eingriffe das Leben von Menschen zu retten oder zumindest zu
erleichtern, hat die Schulmedizin nicht wirklich viel zu bieten.
Die Diagnosemedizin ist bei weitem nicht so erfolgreich, wie sie gerne von sich behauptet
(zudem: Durch Ärztepfusch sterben jährlich 5mal mehr Menschen als im Straßenverkehr).
Bei manchen Erkrankungen kommen die einseitig geschulten Ärzte dann auch schon mal an
das Ende ihres Lateins und schicken ihre Patienten tatsächlich ungeheilt nach Hause.
Ich hab zweieinhalb Jahre unentgeltlich in den Heilercamps einer Stiftung gearbeitet, bei de-
nen chronisch kranke oder behinderte Menschen eine Chance erhalten, alternative Heilmetho-
den kennenzulernen, um dadurch eine Möglichkeit zu bekommen, doch noch gesund zu wer-
den. Denn die meisten hier gestrandeten Patienten waren laut ihren Ärzten unheilbar erkrankt.

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In ihrer eingeschränkten Sichtweise konnten die Ärzte die Ursachen der Erkrankungen nicht
entdecken, weswegen sie ihre Patienten mit einem Berg von nebenwirkungsreichen Medika-
menten nach Hause schickten – ohne Hoffnung auf Heilung. Viele dieser Menschen waren
aufgegeben worden und wurden mit ihren Problemen einfach allein gelassen. Was für manche
letztlich doch ganz gut war, weil sie dadurch den Weg zu den „alternativen“ Heilmethoden
gefunden haben, und tatsächlich erhebliche Verbesserungen erfahren konnten.
Dass man die tatsächlichen Ursachen von körperlichen und generell materiellen Problemen
nicht im Körper finden kann, liegt an der tatsächlichen Beschaffenheit des irdischen Daseins.
Wer aber engstirnig nur einen kleinen Teilbereich des gesamten Seins betrachtet, und sich
weigert alle anderen Hinweise wenigstens einmal unvoreingenommen anzusehen, kann nie das
gesamte Bild erkennen.
So ist ein Versuch, die Ursachen von Krankheiten auf der rein materiellen Erfahrensebene
zu beseitigen, von vorne herein zum Scheitern verurteilt, da die Problemursachen in der an
sich unsichtbaren energetischen Realitätsebene des menschlichen Daseins verankert sind. Ab-
gesehen von Problemen, die durch direkte körperliche Verletzungen, Vergiftungen oder falsche
Ernährung zustande gekommen sind, beginnt alles im Geist (wobei man sich in solchen Fällen
fragen kann, warum man nicht auf sich geachtet hat oder aus welchen Gründen es zu diesem
Vorfall/Unglück kommen konnte – letztlich kann man jedes Geschehen auf einen geistigen
Impuls oder auf die Nichtbeachtung eines geistigen Impulses zurückverfolgen).
Ich könnte unzählige Geschichten von teilweise unfassbaren Erlebnissen mit Ärzten berich-
ten, die letztlich alle bezeugen, dass nur wenige Ärzte das Talent zum Heiler haben.
Tatsächlich heilen die Ärzte sowieso nicht (abgesehen von Operationen); sie überlassen die
„Heilung“ der Pharmaindustrie. Da die Ärzte aber keine Pharmakologie studiert haben, müs-
sen sie den Pharmareferenten Glauben schenken, was Sinn, Einsatzmöglichkeit und Heilkraft
der Medikamente angeht. Dieses blinde Vertrauen wird ihnen im Studium beigebracht, was an
sich eines der Hauptprobleme der Medizin darstellt. Denn nicht immer ist das, was den ange-
henden Ärzten gelehrt wird, tatsächlich richtig. Sie lernen viele Statistiken und wie der Körper
genau funktioniert, aber wie der Körper tatsächlich geheilt werden kann, ist selten ein Thema
(wie auch, zumal der Körper ja noch nicht einmal zur Gänze erforscht und verstanden ist).
Inwieweit die neusten Entdeckungen in Bezug auf Quantenmechanik und Gehirnforschung
bereits gelehrt werden, kann ich natürlich nicht sagen – ich hoffe jedoch, dass dieses Wissen
Einzug in das Studium nimmt, damit sich diese oft bahnbrechenden Erkenntnisse auch heilend
auf die Patienten auswirken können.
Von der Kraft der Worte, die den Ärzten eigentlich bekannt sein sollte, will ich gar nicht erst
anfangen. Denn erstaunlicher Weise machen die meisten Ärzte exakt das Gegenteil und reden
ihren Patienten Hoffnungslosigkeit und Krankheit förmlich ein.
Auch in der Psychotherapie scheinen keine neuen Ideen Fuß zu fassen.
Sicherlich existieren viele Therapieformen, die dem einen oder anderen schon helfen konn-
ten, seine Probleme zu überwinden, aber die heftigen Fälle enden zu oft in einer Klinik oder bei
einer lebenslangen Einnahme von gefühlsunterdrückenden Psychopharmaka, die das Leben des
Patienten vielleicht vereinfachen, aber nie heilen werden (und energetisch betrachtet alles nur
noch verschlimmern). Da sind Verhaltenstherapien oder andere Formen, mittels Gefühls- und
Körperarbeit an die Traumata heranzukommen, schon heilsamer. Aber eine reine Gesprächs-

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therapie, in welcher die Probleme im Gefühlsleben mittels Verstandesarbeit behoben werden
wollen, kann nicht funktionieren, da der Verstand auf einer ganz anderen Ebene existiert und
eine komplett andere Aufgabe im irdischen Sein hat. Das Therapieren mittels Sprache und
Verstand mag in bestimmten Fällen zwar funktionieren, da Probleme vielerlei Ursachen haben
können und es manchmal genügt, die oft chaotischen Strukturen im Denken durch ein ge-
führtes Reflektieren wieder in eine nachvollziehbare Ordnung zu bringen. Für solch eine Neu-
ordnung von verworrenen Gedanken und Gewohnheiten ist eine Psychotherapie hervorragend
geeignet. Aber in den meisten Fällen genügt es nicht, die Probleme nur zu überdenken und
bestenfalls die Ursache zu erkennen, denn wenn ein Problem in der emotionalen Ebene verur-
sacht ist, kann es durch ein verstandesorientiertes Therapieren nicht berührt, geschweige denn
geheilt werden – und hier kommen wir wieder an die Grenzen des materialistischen Weltbildes.
Durch die Erkenntnis, dass der Mensch aus Körper, Geist und Seele besteht und jede dieser
Lebensebenen in einer eigenen Realitätsebene existiert, die zwar miteinander verbunden sind,
sich bedingen, unterstützen, sich aber auch schaden können, können viele der geistigen und
körperlichen Probleme verstanden und geheilt werden.
Aus diesem Grunde möchte ich kurz noch einmal darstellen, wie das menschliche Dasein
aufgebaut ist, wie die unterschiedlichen Lebensebenen miteinander verbunden sind und wie
das irdische Dasein tatsächlich funktioniert.
Für detailliertere Informationen verweise ich auf mein Buch: „Entdecke Dein Ich“!

Körper
Wir haben offensichtlicher Weise einen materiellen Kör-
per, den wir auf unterschiedliche Weise wahrnehmen und
spüren können und als unseren Lebensmittelpunkt be-
trachten – und solange wir keine größeren Probleme ha-
ben, kann das Leben in diesem materiellen Körper wun-
dervoll, berauschend und faszinierend sein.
Leider ist es aber nicht immer so, dass unser Leben
problemlos bleibt. In solch einem Fall wünschen wir uns,
dass diese Probleme schnell erkannt, behandelt und gelöst
werden.
Sofern die Probleme durch materielle Ursachen zustan-
de gekommen sind, können sie auch wieder auf materiel-
le Weise in Ordnung gebracht werden. Bei Krankheiten
wird es etwas problematischer, aber auch hier gibt es Be-
schwerden, die im materiellen Rahmen entstanden waren,
und so auch wieder geheilt werden können.
Wenn wir uns beispielsweise eine Grippe eingefangen
haben, benötigt es eben etwas Geduld, bis alles wieder
in Ordnung gekommen ist (wobei sich die Frage stellt,
warum wir uns durch die Grippe eine Auszeit erschaffen
hatten). Einige unserer Krankheiten können durch eine

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falsche Ernährung entstanden sein (wir tanken auch keinen Diesel in ein benzinbetriebenes
Kraftfahrzeug) oder weil wir unachtsam mit uns umgehen (und unsere oft warnenden Gefüh-
le nicht beachten), wodurch es zu Erkrankungen oder selbst verursachten Unfällen kommen
kann (wobei sich dann die Frage stellt, wieso wir nicht konzentriert waren um die Unfälle zu
vermeiden). Süchte werden ebenfalls durch körperliche Gewohnheiten unterstützt, wenn zum
Beispiel die Zellen durch intensive Falschernährung auf vermehrten Zuckerkonsum umgerüs-
tet wurden und ständig nach Zucker schreien (wobei die Ursache der Sucht wiederum in den
geistig-emotionalen Bereichen zu suchen ist). Auch die immer mehr belastenden Umweltbe-
dingungen können unser körperliches Dasein beeinträchtigen. Eine Veränderung dieser Um-
weltbedingungen oder ein Umzug kann da schon Linderung bringen (wobei die Anfälligkeit
für Umweltprobleme höchstwahrscheinlich ebenfalls in den geistig-emotionalen Lebensebenen
zu finden wäre: Thema Abgrenzungsfähigkeit).
Auch wenn die tatsächlichen Ursachen der Probleme wahrscheinlich immer in den geistig-
emotional-energetischen Strukturen zu finden sind, kann man viele Probleme auf der körperli-
chen Daseinsebene ins Lot bringen – es kommt eben drauf an, wie extrem die Ursache ist und
ob es sich um ein einmaliges Ereignis handelt oder um ein chronisches Verhalten.
Bei manchen Problemen kann man auch das Pferd von hinten aufzäumen und durch kör-
perliche Behandlungen die energetische Ursache heilen, wie zum Beispiel durch all die natürli-
chen Hausmittel, Kräuter und homöopathischen Helfer, die durch ihre Vielschichtigkeit nicht
nur auf den Körper, sondern auch auf den geistig-energetischen Bereich einwirken.
Auch viele der psychischen Probleme und fatalen Verhaltensmuster gehören genau genom-
men zum Körper, sofern sie durch Gewohnheiten entstanden sind.
Gewohnheiten sind eigentlich ein wichtiger Teil des menschlichen Daseins – sie gehören
einfach zum Leben dazu und ohne Gewohnheiten wäre das Leben um einiges problemati-
scher, da die meisten Gewohnheitsmuster das normale Leben erst möglich machen. Solange
die Gewohnheiten aufbauend wirken, ist alles in Ordnung. Aber das System wirkt leider auch
im negativen – dann werden die Gewohnheiten zu oft unüberbrückbaren Hindernissen und
zeigen sich als fieser innerer Schweinehund, den man kaum motivieren kann. Gewohnheiten
entstehen zunächst im Verstand, der genaugenommen ein Organisationsorgan ist. Durch Vor-
leben, Fokussierung und Wiederholungen lernt der Verstand, was für das Überleben wichtig
zu sein scheint (!) und speichert diese Programmierung als Denk- und Handlungsstrukturen.
Diese Muster und Strukturen lassen auf der materiellen Körperebene bestimmte Nervenverbin-
dungen und Synapsen entstehen, wodurch die geistig-psychisch-emotionale Programmierung
materielle Handlungen hervorbringt – und fortan immer wieder wiederholt!
Und je öfter eine Struktur wiederholt wurde, desto unveränderbarer wird sie. Bis man es schafft,
die Ursache zu lösen, die Programmierung im Denken zu verändern und durch stetes Wiederho-
len einer neuen Handlungsweise die alten Synapsen aufzulösen, um neue entstehen zu lassen, die
dann der gewünschten Gewohnheit entsprechen (Parallelgedanken – siehe „Entdecke Dein Ich!“).
Insofern können etliche unserer Probleme durch Verhaltensmuster und Gewohnheiten ent-
stehen – einfach, weil ein Triggermoment fette Nervenverbindungen aktiviert, die dann das in
der Synapse gespeicherte Verhalten auslösen. Ein ewiger Kreislauf.
Obschon die Ursache im Denken und in der Programmierung der Nerven und somit in der
Programmierung des Verstandes liegen, wirken die Muster auf der materiellen Lebensebene.

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Körper und Geist werden von einer Seele belebt, welche jenseits der Polarität in einer
lichtvollen Realitätsebene existiert.
Über Verbindungskanäle ist sie mit ihrem Geschöpf verbunden, wodurch der Lebenso-
dem, die Seelenkräfte und ihre Impulse in die dichten Gefilde des irdischen Seins fließen.
Ihr Körper ist pures Licht.
Ihre Individualität drückt sie durch unterschiedliche Strukturen und Helligkeiten ihrer
Lichtkugel aus. Die Erfahrungen, die eine Seele gemacht hat, zeigen sich in unterschiedli-
chen Strukturen am Rand dieser individuellen Lichtkugel. Je größer der Durchmesser der
Lichtkugel also ist, desto mehr Erfahrungen hat diese Seele bereits gemacht.

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Die Individualität einer Seele zeigt sich durch die geometrische und mehrdimensionale Struk-
tur und speziellen Anordnung unterschiedlich starker und unterschiedlich geformter Lichtfä-
den, die sich zu einer großartigen Lichtkugel verbinden. Dabei hat jede Form und Struktur der
Lichtfäden ihre ganz besondere Bedeutung, die durch die Lichtintensität ausgestrahlt und von
anderen Seelen wahrgenommen wird.
Im Zentrum der seelischen Lichtkugel strahlt ein immenses Licht.
Dieses Licht kommt aus dem dort angelegten Tor, welches in das Zentrum der Urquelle
führt, und aus dem die allumfassende Liebe des ICH BIN als konzentrierte Lebensenergie
in die individuelle Lichtstruktur fließt. Die Liebe des ICH BIN erleuchtet die individuellen
Strukturen und macht die Lebendigkeit der Seele erst möglich.
Alles, was eine Seele nun zusätzlich zu ihrer eigenen Individualität erfährt und erlebt, sam-
melt sich um die ursprüngliche Lichtkugel. Somit wächst der Umfang der seelischen Lichtku-
gel durch jede neue Erfahrung.
Je mehr Erfahrungen eine Seele gewonnen hat, desto größer ist sie...
So sind auch die Informationsfelder der irdischen Inkarnationen (wie zum Beispiel der Geist
eines Menschen, mit denen die Seele viele Erfahrungen sammelt) um das lichtvolle Zentrum
ihrer Seele herum angeordnet.
Aus menschlicher Sicht sieht das so aus, als würden sich alle beendeten Inkarnationen im
Kreis um die zentrale Lichtkugel ihrer Seele anordnen (aber nicht nur horizontal, sondern eben
kugelförmig). So könnte ein ins Seelenlicht zurückgekehrtes Bewusstsein auch alle anderen In-
karnationen neben, über, unter und gegenüber von sich sehen. Wobei die wichtigsten Inkarna-
tionen in der Nähe der ursprünglichen Lichtkugel angeordnet sind, während sich die weniger
wichtigen Inkarnationen am äußeren Rand befinden.
Somit sind die Geister der Inkarnationen ein Teil des seelischen Lichtkörpers geworden –
Geist-Bewusstsein und Seelenbewusstsein verschmelzen dann.
Die Erlebnisse und Erfahrungen aus diesen Inkarnationen erweitern das Wissen der Seele
um sich selbst (Selbsterkenntnis), da ja jede ihrer Inkarnationen mit der Erforschung des Le-
bensprinzips zu tun hat, das ihre Persönlichkeit ausmacht.

Alle Erfahrungen, die eine Seele in ihrer Realitätsebene und durch die Inkarnationen in der
Polarität gesammelt hat, sind in ihrem kugelförmigen Lichtkörper als spezielle Lichtstrukturen
wahrnehmbar, weswegen es Seelen gibt, die erfahrener und somit größer als andere Seelen sind.
Die meisten Seelen benutzen zur Selbsterfahrung die Möglichkeit in einer polaren Realität
zu inkarnieren. Es gibt aber keine Pflicht, sich in die materiellen Realitäten stürzen zu müssen.
Jede Seele darf sich frei entfalten und ihre Besonderheit auf ihre Weise erforschen, erleben und
erfahren.
Wobei es schon so ist, dass jede Seele die Erfahrung der materiellen Dichte auch erleben will
– zumal es eine faszinierende Erfahrung ist, in einen materiellen Körper zu inkarnieren. Vor al-
lem, weil die Gefühle, die mensch erleben kann, in keiner anderen Realitätsebene möglich sind.
Die menschliche Gefühlsbandbreite ist auch in den anderen Dimensionen, die es in der
Realitätsebene der Polarität gibt, wenig verbreitet – der Mensch mit seinem Emotional- oder
Gefühlskörper ist einzigartig!
Die Seelen selbst besitzen kaum Gefühle, wie wir sie kennen.

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Die Möglichkeit mittels der menschlichen Körper Gefühle zu erleben, war ja auch einer der
Gründe für die Erschaffung des Menschen.
Als die Seelen auf die Idee kamen, eine Realitätsebene zu erschaffen, in denen sie mit mehr
oder weniger materiellen Körpern ihre Selbsterfahrung erweitern konnten, ging es neben der
Untersuchung des LEBENs und der Erforschung des ICH BIN hauptsächlich darum, die spe-
zielle Besonderheit ihres eigenen Charakters (Lebensprinzips) detaillierter zu ergründen. Diese
ersten Erfahrungen fanden in den weniger gefühlvollen und weniger freien Körpern der höhe-
ren Dimensionen statt. Erst nachdem die Seelen viele Erfahrungen in der vierten und fünften
Dimension der Polaritätssphäre erhalten hatten, kamen sie auf die Idee, Wesen zu entwickeln,
die einen freien Willen hatten und sich vor allem durch eine immense Vielzahl von Gefühlen
ausdrücken können. Mit dieser Erfindung wollten die Seelen sich selbst und das LEBEN im
generellen noch intensiver erforschen, aber vor allem: Gefühle erleben.
Mit der menschlichen Gefühlswelt ist das Forschungsspiel auf ein Level angehoben worden,
das die großartigsten Erfahrungen möglich macht – auch wenn es selbst für die Seele gefährlich
werden kann.
Gefühle zu erleben ist der Hauptgrund des irdischen Seins.

Man kann die Erschaffung der polaren Sphäre durchaus mit einem Computerspiel ver-
gleichen – auch wenn sich das Ausmaß extrem unterscheidet. Hier wie da nimmt der
Spieler eine andere Identität an, um in einer selbst erschaffenen oder von anderen Schöp-
fern vorgefertigten Realitätsebene ein anderes Leben zu simulieren.
Die Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings war die Intention der Seele
nicht Zeitvertreib, Langeweile oder Lebensflucht – es ging den Seelen darum, sich selbst
besser verstehen zu lernen und um das Lebensprinzip, das sie mit ihrer Individualität
darstellte, noch detaillierter zu erforschen. Mit der Erschaffung der Spielebene, die wir
Polarität nennen, und in der wir als Mensch existieren, zielte die Seele letztlich darauf hin,
ihre Individualität in einem geistig-materiellen Körper zu verwirklichen – und natürlich,
um den großen Plan des ICH BIN zu unterstützen, das LEBEN zu erfahren, wie es sich
in all seinen unendlichen Möglichkeiten entfalten kann.
Mit der Realitätsebene der Polarität haben die Seelen Milliarden unterschiedlichster Wel-
ten in den unterschiedlichsten Dimensionen erschaffen, um das Mysterium LEBEN und
somit das Wesen des Schöpfers in allen möglichen Aspekten zu ergründen.

Alle Erfahrungen, die in diesem Spiel zustande kommen, und all das daraus entstandene
Wissen fließen zunächst in individuelle Informationsfelder (wie der Lichtkörper der See-
le) und dann in kollektive Informationsfelder (wie zum Beispiel die Akasha-Chronik), die
von allen gelesen werden können.
So können auch die anderen Seelen an den bereits gewonnenen Erfahrungen teilhaben,
bevor auch sie in die Tiefe der polaren Welten abtauchen (dass manche Seelen etwas
Angst vor den dichten Welten haben, erwähnte ich ja bereits).
Letztlich enden aber alle Erfahrungen in jenem Wesen, das ALLES ist, was IST.
Dem ICH BIN.

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Energetische Blockaden entstehen meist durch
traumatische Erlebnisse. Energetisch betrachtet
kann ein Trauma dazu führen, dass sich Seelen-
anteile, die mit dem Trauma-Thema verbun-
den sind, in der Trauma-Erinnerungsblockade
festgehalten und somit abgespalten werden.
Diese Seelenanteile können fortan kaum noch
genutzt werden.
Wenn es um Beziehungsfragen geht, sitzen
die Blockaden oft im Herzchakra, was zu emo-
tionalen oder körperlichen Problemen in die-
sem Bereich führt (hierhin zieht sich auch das
„innere Kind“ zurück, wenn es einmal verletzt
wurde).
Manchmal zieht sich aber auch das gesam-
te Bewusstsein (der seelenbezogene Anteil des
Emotionalkörpers) aus dem Rest-Emotional-
körper zurück. Wodurch das Bewusstsein nicht
mehr in der Lage ist, seine ursprünglichen
Kräfte und Fähigkeiten auszuleben. In der
Zeichnung (und in der Realität) zeigt sich das
zurückgezogene Bewusstsein dann als eine ver-
kleinerte Form. Dass solch ein Mensch schwach
und anfällig für Krankheiten und andere Über-
griffe ist, ist nachvollziehbar!
Wenn die Frustration über das Leben dann
zu groß wird, kann es sein, dass das Scheitelcha-
kra blockiert wird, wodurch dann auch noch
der Kontakt zur Seele verloren gehen kann.

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Schizophrenie
Die extremste Variante eines abgespaltenen Seelenanteils (Wesenszug) kann sich durch einen
Bruch in der Persönlichkeit eines emotional verletzten Menschen manifestieren – bekannt als
Schizophrenie.
Obwohl sicherlich zwei Drittel aller als schizophren diagnostizierten Menschen nur eine
oder mehrere Fremdbesetzungen in sich tragen, die sich in bestimmten Situationen bemerkbar
machen, gibt es etliche Menschen, die unter einer Extremabspaltung ihrer Wesensanteile leiden
(das Thema Fremdbesetzung wird später beleuchtet).
Diese tatsächlich schizophrenen Menschen müssen in Situationen gewesen sein, in denen
sie sich aus welchen Gründen auch immer entschlossen, einen großen und wichtigen Anteil
ihres Bewusstseins abzuspalten. Das heißt, dass sie einen sehr großen oder viele kleinere See-
lenanteile, die verschiedene Wesenszüge zu einem bestimmten Bewusstseinsaspekt vereinen,
abspalteten und vom Rest des Bewusstseins isolierten.
Oft hängt dieser abgespaltene Anteil nicht einmal in einer unterdrückenden Blockade, son-
dern schwebt quasifrei neben oder an dem Emotionalkörper, wo er eine Art Eigenleben entwi-
ckeln kann.
Eine derartig intensive Abspaltung kommt meist durch ein schlimmes Erlebnis oder eine
immer wiederkehrende extreme Belastung zustande, bei welchen sich das Kind (also ein gewis-
ser Wesensanteil) nicht nach innen zurückgezogen hat, um sich in einer eigens erschaffenen
Blockade zu verstecken, sondern sich AUS dem eigenen Emotionalkörper entfernt hatte –
letztlich auch nur, um sich dadurch zu schützen oder um aus der Gefahrenzone zu kommen.
Dass das Bewusstsein (also die Gesamtheit aller Seelenanteile) sich von den restlichen, ener-
getischen, informellen und rein funktionalen Emotionalkörperebenen und somit auch vom
materiellen Körper trennen kann, ist bereits bekannt: Wir sehen diese Abspaltung, Vertreibung
oder Flucht der Bewusstseinsanteile bei Nahtoderfahrungen, beim Koma, bei Drogenexzessen,
in der Epilepsie oder bei der Vollnarkose.
Bei solch einer Abspaltung entfernen sich aber nur verschieden große Wesensanteile, die
direkt zum Bewusstsein gehören, während die Organisationsebene (Informationsfelderebene)
des Emotionalkörpers, die den materiellen Körper bestimmen und regeln, nach wie vor am
Körper verhaftet bleiben.
„Elvis has left the building“: ein sehr großer Seelenanteil hat dann den Restkörper verlassen,
wobei die unterschiedlichen Emotionalkörperebenen aber nach wie vor durch zarte Fäden mit-
einander verbunden sind.
Eine andere Form der Abspaltung findet statt, wenn Wesenszüge, die von Eltern oder Um-
feld verboten werden, abgespalten werden. Besonders bei einer extrem moralischen Erziehung
kann es vorkommen, dass alle Wesenszüge, die mit Abgrenzung, Durchsetzung, Wut und Ag-
gression oder alle erotisch-sexuellen Gefühle verboten und als etwas sehr Schlimmes dargestellt
werden. Bei manchen Menschen führt eine derartige Erziehung dazu, dass sie solche Wesens-
züge abspalten, da sie diese Gefühle ja nicht leben oder erleben dürfen.
Durch die Abspaltung sind sie oberflächlich betrachtet von solchen Gelüsten befreit, wobei
die Gefühle aber nur unterdrückt und verdrängt sind. Das geht so lange gut, bis die Unter-
drückungsgrenze durch eine wieauchimmergeartete Schwäche zu bröckeln beginnt und all die
unterdrückten Gefühle auf oft recht vehemente und unkontrollierbare Weise hervorplatzen.

125
Das Phänomen erklärt sich beispielsweise bei betrunkenen Menschen.
Sobald der Unterdrückungs- und Verdrängungsmechanismus des Verstandes durch den Alko-
hol ausgeschaltet ist, zeigt sich, welche Gefühle dieser Mensch unterdrückt. Wenn ein Betrunkener
lustig und witzig wird, weiß man, dass diese Person die Lebenslust zu unterdrücken gelernt hatte.
Wenn jemand aber gewalttätig wird, deutet es darauf hin, dass er all seine Aggressions- und
Wutgefühle unterdrücken gelernt hatte.
Und wie es immer so ist: Je länger ein Gefühl unterdrückt oder abgespalten wird, desto
größer wird die Blockade, bis sie explodieren muss.
Menschen, die ihre Aggressivität und Wut unterdrücken (was auch ein wichtiger Teil des
Gesamtwerkes Mensch ist – es kommt halt drauf an, wie man diese Kräfte lebt), erleben der
indirekten Resonanz entsprechend immer wieder Situationen, in denen sie mit diesen unter-
drückten Emotionen konfrontiert werden, was in den meisten Fällen dazu führt, dass sie noch
mehr Wutgefühle ansammeln, die ebenfalls unterdrückt werden, bis die Blase wieder platzt
oder der letzte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt und die ganze angestaute Energie wild
und ziellos nach außen hin explodiert (und oftmals auch Unschuldige trifft).
Was aber nicht bedeutet, dass das Thema dann geklärt wäre.
Es ist nur die übermäßige Anstauung abgeführt worden. Dann beginnt das Ansammeln von
Wutenergien von neuem – bis es wieder zu einer Blitzentladung kommen muss.
Wenn nun ein Mensch einen fatalen Mix seiner Wut- und Aggressionsgefühle, Durchset-
zungsfähigkeit oder anderer moralisch „verwerflicher“ Wesenszüge abgespalten hat, verhält es
sich ebenso: Während das Restbewusstsein geschwächt dahinlebt (weil ihm diese Stärken (!!!)
fehlen), wächst im heimlichen das „böse Ich“ heran.
Dabei handelt es sich lediglich um besondere Anteile des gesamten Ichs, die unterdrückt
werden und nicht mehr integriert sind.
Welches Lebensprinzip auch immer ein derart abgespaltener oder ausgesonderter Seelen-
anteil darstellt: wenn der Anteil zum Zeitpunkt der Abspaltung schon recht weit entwickelt
ist und sich nach der Abspaltung noch weiterentwickelt (im Gegensatz zu den Seelenanteilen,
die in einer Blockade abgespalten und isoliert wurden und dort nicht weiterwachsen können),
kann der isolierte Seelenanteil zu einem parallelen Bewusstsein heranwachsen – welches eben
den abgespaltenen und weggedrückten Gefühlen entspricht.
Heißt, dass die abgespaltenen Emotionen eine eigene Identität entwickeln, die energetisch be-
trachtet neben oder an dem eigentlichen Emotionalkörper weiterexistieren – also nicht mehr inte-
griert sind. Wobei der abgespaltene Anteil nach wie vor zum Bewusstsein gehört, zumal er immer
noch mit dem ursprünglichen Emotionalkörper verbunden ist – wenn auch nur sehr spärlich.
Dass sich ein paralleles Bewusstsein entwickelt (das letztlich nur aus verschiedenen abge-
spaltenen und zusammengewachsenen Seelenanteilen besteht), kommt durch die isolierte Ent-
wicklung zustande, denn im Normalfall unterstützen sich die unterschiedlichen Wesenszüge/
Seelenanteile – oder sie halten sich im Zaum. Wenn es zum Beispiel darum geht, eine aggressive
Kraft harmonisch ins Leben zu integrieren, gibt es ja noch der Seelenanteil des Mitgefühls und
der inneren Ruhe, die beispielsweise dafür sorgen könnten, dass eine dunklere Kraft weniger
extrem ausgelebt wird. Dafür sorgen die düsteren Aspekte, wie Wut, Durchsetzungsvermö-
gen oder Selbstschutz dafür, dass die schwachen Kräfte nicht zu extrem werden, wodurch der
Mensch in sich stabil bleibt und nicht ausgenützt oder missbraucht werden kann.

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127
Durch die indirekte Resonanz ziehen wir nun Menschen an, die dem Thema der Blockade und
somit der Verletzung entsprechen und uns in eine ähnliche Lage bringen, die wie jene ist, die
zum Entstehen der Blockade geführt hatte. Wir wiederholen das verletzende Erlebnis also in
einer neuen Situation und mit anderen Menschen – aber im Prinzip ist die Art der Verletzung
dieselbe.
Mit jeder Wiederholung der ersten Verletzung wächst eine weitere Zwiebelschale um die
Ursprungsblockade, sodass die eigentliche Verletzung immer unklarer wird.
Die Zwiebelschalen führen nun dazu, dass die Blockade immer dicker und dichter wird und
somit auch unser Verhalten immer zwanghafter oder unbewusster wird. Fortan wundern wir
uns nur noch, warum uns immer wieder dasselbe geschieht oder warum wir immer wieder die
gleichen Menschen anziehen.
In diesem Stadium befinden wir uns mit dem Erleben des Problems immer noch auf der geisti-
gen und emotionalen Lebensebene. Immer noch können wir das Thema der Verletzung angehen
und auf geistige und energetische Weise lösen – wir müssen nur unsere Gefühle beachten und
unserer Intuition Folge leisten, denn sie führt uns zu jenen Büchern, Videos, Filmen, Menschen
und anderen Inspirationen und Helfern, die wir nun benötigen, um wieder heil zu werden.
Wenn der Mensch aber immer noch missachtet, was in bedrückt, seine Gefühle ignoriert
und wider besseres Wissen in Situationen schlittert, die ihn wieder und wieder verletzen, wird
die emotional-energetische Blockade so groß, dass sie tatsächlich in der materiellen Realitätse-
bene erscheinen muss.
Die erste materielle Erscheinung des Problems zeigt sich dann in den Nervensynapsen.
Das Gehirn hilft dem Verstand auf materieller Ebene unter anderem bei der Wahrnehmung
und Organisation strukturierter Abläufe und somit bei der Erschaffung der individuellen Rea-
lität, indem es bei jedem Impuls, der von außen kommt, oder der als Gedanke auftaucht, eine
Nervenkette in Gang setzt, die eine automatische Reaktion hervorruft. So entsteht eine Assozi-
ation, bei welcher bestimmte bereits gespeicherte Gedanken, Erinnerungen und entsprechende
Gefühle aktiviert und hochgeholt (erinnert) werden. So muss sich der Verstand nicht gesondert
um diese Wiederholungen kümmern, da sie ja programmiert wurden und nun automatisch in
Gang gesetzt werden, wenn ein entsprechender Impuls auftaucht (wenn man „getriggert“ wird).
Wenn sich nun die energetischen und emotionalen Strukturen so verfestigt haben, dass eine
Gewohnheit – also ein Automatismus – entstanden war, verbinden sich die Nerven zu Struk-
turen (Synapsen), die dafür sorgen, dass ein bestimmter Impuls eine immergleiche Verhaltens-
weise auslöst. Wodurch ein oft fataler Kreislauf aktiviert wird, der dazu führt, dass sich die mit
der Ursprungsblockade verbundenen Erfahrungen immer wieder wiederholt werden, wenn ein
bestimmter Impuls wahrgenommen wird.
So kann zum Beispiel ein gewisser Geruch eine Kaskade an Erinnerungen und Gefühlen
auslösen, oder ein Wort erinnert an bestimmte Verletzungen und und und …
Wenn man nun eine emotionale Verletzung oder ein tiefes Trauma komplett auf allen Ebe-
nen geheilt haben möchte, muss man also nicht nur die verletzten Gefühle erkannt und die
energetischen Ebenen geklärt und wieder in Ordnung gebracht haben, man muss danach auch
noch die bereits materiell gewordenen Strukturen in den Nervensynapsen verändern – die Ge-
wohnheiten, die aus der Verletzung entstanden waren.
Die Auflösung einer Gewohnheit gewordenen Nervenverbindung geht nur durch eine be-

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wusste und beständige andere Verhaltensweise, die dem geheilten Denken und Fühlen ent-
spricht und den alten Kreislauf durchbrechen sollte. Denn nur ein neues Verhalten überschreibt
die alte Programmierung, da die Nervenverbindungen ebenfalls durch eine Verhaltensgewohn-
heit entstanden waren!
Solch eine Umstrukturierung der alten Gewohnheiten dauert, denn Nervenverbindungen,
die Jahre gebraucht haben, um ihre Struktur zu entwickeln, lassen sich nicht innerhalb weniger
Tage umstrukturieren. Das dauert schon seine Zeit, ist aber – wie fast alles – machbar. Hierbei
ist es überaus wichtig, nie aufzugeben! Denn der Wille zur Veränderung ist bei der Umpro-
grammierung des Verhaltens das Ausschlaggebende!
Also: Falls man wieder einmal frustriert ist, weil die Veränderung einer Gewohnheit mal
wieder nicht geklappt hat: Kurz innehalten, Kraft sammeln, Aufstehen, Krone zurechtrücken
und Weitergehen!
(Auch hier sei nochmal auf das Buch „Entdecke Dein Ich!“ hingewiesen, in dem ich erkläre,
wie man aus solchen Strukturen entkommen kann)!
Es ist also sehr wichtig auch die Nervensynapsen durch ein verändertes Verhalten um-
zustrukturieren – auch wenn die geistigen und energetischen Ebenen geheilt sind!

Wenn man allerdings die Probleme, die sich auf der geistigen, energetischen und emotiona-
len Ebene gezeigt hatten, ignoriert und man eine Reflektion des Geschehens und somit eine
Heilung nicht angeht, „fallen“ die energetischen Strukturen in die Materie. Neben der Ent-
wicklung von störenden Gewohnheiten durch die Nervensynapsen werden die ignorierten
energetischen Blockaden immer größer und vehementer, sodass sie die Grenze in die materielle
Realitätsebene quasi durchbrechen und sich wie alles, was im Emotionalkörper angelegt ist, als
materiell erfahrbare Strukturen zeigen müssen.
Und so erscheinen aus heiterem Himmel Zysten, Myome, Geschwüre oder gar Tumore bis
zur Verkrebsung ganzer Körperpartien.
Alle Formen von Krankheiten, sofern sie nicht durch Unachtsamkeit, Leichtsinn, falscher
Ernährung oder anderweitiger Vergiftung zustande kamen (was ja genaugenommen ebenfalls
geistig verursacht wurde, weil man sich unachtsam in Gefahr gebracht hat), sind Symptome der
energetisch-geistigen und lange ignorierten Ursachen.

Die Krankheiten, die uns plagen, zeigen uns ziemlich genau, welches Ursprungsproblem da-
hintersteht. Allein, wie wir die Krankheit beschreiben, zeigt meist schon die geistige Ursache.
Auch der Ort, an dem die Krankheit ausbricht, weist in vielen Fällen auf das tatsächliche
Problem hin (Hier sei auch auf die großartigen Werke von Rüdiger Dahlke und Louise L. Hay
hingewiesen, in denen die Krankheiten ihren tatsächlichen Ursprüngen zugeordnet werden,
was meinen Erfahrungen durchaus entspricht).
Hautkrankheiten zum Beispiel haben in den meisten Fällen damit zu tun, dass die betroffe-
ne Person immense Abgrenzungsprobleme hat, die schon so weit unterdrückt wurden, dass nur
noch eine äußerliche Erkrankung hilft, sich von anderen Menschen oder Situationen abzugren-
zen (oder um auf das Thema hingewiesen zu werden).
Viele Menschen haben gelernt, ihre eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen oder gar völlig
zu unterdrücken, geschweige denn darüber zu reden. Sie können sich dann auch schlecht ab-

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grenzen, weil sie gar nicht wissen, wo ihre Grenzen sind oder wie sie dies tun könnten. Solch
eine Verhaltensweise muss sich natürlich auch im äußeren Erleben zeigen, sofern man diese
Unterdrückung dauerhaft beibehält.
Die Haut ist unser größtes und ein sehr wichtiges Organ, da es die äußerste Grenze des
Innen zum Außen hin darstellt. Und alles, was mit geistiger oder energetischer Grenzsetzung
zu tun hat, und auf diesen Ebenen nicht geklärt ist, zeigt sich schließlich auf der materiellen
Ebene der Grenzsicherung: der Haut!
Bei Neurodermitis konnte ich zum Beispiel schon oft beobachten, dass es bei den derart Er-
krankten auch darum gehen kann, dass sie einen Teil ihrer Persönlichkeit unterdrückt hatten,
und das Aufkratzen der Haut eigentlich nur deswegen stattfindet, weil sie diesen nicht gelebten
Anteil ihres Wesens freikratzen und (in materieller Übertragung) hervorholen wollten!
Ein anderes, sehr interessantes Beispiel ist die immer öfter vorkommende Weißfleckenkrank-
heit (Vitiligo). Bei meinen Untersuchungen konnte ich feststellen, dass Menschen, deren Haut-
pigmente einfach so zu verschwinden scheinen, unter einer extremen Selbstwertproblematik
leiden. In den beobachteten Fällen konnten diese Menschen aufgrund emotionaler Verletzun-
gen nicht zu sich stehen – sie hatten einfach keine eigene Meinung mehr, auch weil sie dies nie
gelernt hatten oder ihnen quasi zu entwickeln verboten wurde. Dementsprechend konnten sie
auch ihre eigenen Bedürfnisse nicht wahrnehmen, geschweige denn durchsetzen. Kurzum: Sie
konnten nicht „Farbe bekennen“! So ist es nachvollziehbar, dass die geistige „Farblosigkeit“ auf
materieller Ebene zum Verschwinden der dunklen Pigmente in der Haut anregen muss!

So wie die Haut für Abgrenzung steht, hat auch jeder andere Lebensbereich seinen speziellen
Ort im Emotionalkörper – und somit auch im materiellen Körper.
Eine der energetischen Strukturen des Emotionalkörpers sind die Chakren, die ja allseits
bekannt sind und die ich gleich noch einmal kurz erklären werde. Die Chakren haben ver-
schiedene Bedeutungen, stehen aber auch für einen bestimmten Lebensbereich und sollten im
besten Fall frei schwingen können, damit sich der mit dem Chakra verbundene Lebensbereich
frei entfalten kann.
Durch eine Verletzung einer dieser Lebensbereiche entwickelt sich eine energetische Blocka-
de in dem entsprechenden Chakra, wodurch dieses Chakra erheblich eingeschränkt wird. Was
wiederum dazu führt, dass der Lebensbereich, der mit diesem Chakra verbunden ist, sich nicht
mehr frei entwickeln kann und die dazu gehörenden Emotionen auf energetischer, geistiger
und körperlicher Ebene blockiert und behindert werden.
Zum Beispiel das Halschakra: Dieses steht für den Selbstausdruck. Immer wieder hole ich
aus den Halschakren meiner Klienten Blockaden heraus, in denen ich Worte höre und Situ-
ationen sehe, in denen die Klienten meist schon zu Kindertagen zum Schweigen verdonnert
wurden. Solch eine oft vehemente Einschränkung des Selbstausdrucks verletzt natürlich und
oft entwickelt sich daraus eine emotional-energetische Blockade, die sich IM Halschakra ver-
fängt und dort kleben bleibt.
Dadurch ist die Funktionsweise des Chakras erheblich eingeschränkt und behindert wo-
möglich auch den Energiefluss, welcher von oben aus der Seelenebene geschickt wird, um in
die unteren Körperregionen zu fließen.
Sollte das Problem nicht gelöst werden, hat ein derart belasteter Mensch große Probleme

224

225
Zum anderen ist diese Dimension die Heimat und Lebensebene verschiedenster unterschied-
lichster Lebensformen, welche alle auf anderen Planeten in den verschiedenen Universen leben.
Hier gibt es viele helle, halbdunkle und sehr dunkle Welten. In dieser Dimension gibt es jede
nur erdenkliche Form von leicht-materiellem Leben.

3. Dimension
Diese Dimension ist die dichteste Dimension überhaupt.
Sie wurde eigens zur Erforschung des freien Willens erschaffen. Und um Gefühle zu ermög-
lichen, wie sie nur mit einem materiellen Körper erlebt werden können.
Dies ist die Realitätsebene unseres irdischen Seins.
In der Dreidimensionalität ist ein bewusstes eigenständiges Leben möglich. Die Dichte die-
ser Realität erlaubt Berührungen und Gefühle, die auf keiner anderen Realitätsebene derart
intensiv erfahren werden können. Die Dichte ist allerdings auch so stark, dass sie höhere Wesen
und Energien an sich binden und festhalten kann, weswegen es tatsächlich Seelen gibt, die sich
vor einer Inkarnation fürchten!
Denn vor allen die Kraft des freien Willens ist immens. Innerhalb der Polarität existiert
keine Kraft, die stärker ist als der freie Wille des Menschen. Denn der Mensch wurde über
den freien Willen mit einer Schöpferkraft ausgestattet, die es dem Menschen erlaubt, alles zu
erschaffen, was er sich ausdenken kann. Und das geschieht tagtäglich mit jedem Atemzug eines
menschlichen Daseins, selbst wenn der Mensch sich seiner Schöpferkraft nicht bewusst ist!
Die Dichte der unteren Dimensionen ist Fluch und Segen zugleich.

Die dritte Dimension ist aus Sicht des Menschen die Dimension des Handelns. Die Idee der
zweiten Dimension wird hier lebendig.

2. Dimension
Aus Sicht des Menschen ist diese Dimension eine Fläche, eine Idee, die den Punkt der ersten
Dimension reflektiert und ausweitet. Es spaltet sich die punktuelle Idee in zwei Gegensätze, die
eine Fläche bilden.
Hier existiert kein bewusstes Leben.

1. Dimension
Die Eindimensionalität zeigt sich lediglich als ideeller Punkt. Es handelt sich um eine einfache
unreflektierte Idee. Diese Ebene ist reine intellektuelle Theorie. Hier ist kein Leben möglich.

254
G eistige Heilung

Die meisten unserer Probleme beginnen in der Informationsebene – im Denken, in den Glau-
benssätzen, in den Gefühlen und in den energetischen Körperebenen des Emotionalkörpers.
Die im Emotionalkörper als energetische Blockaden verankerten Probleme können durch
geistige und energetische Behandlung wieder in Ordnung gebracht werden. Hier helfen vor
allem Bewusstheit und Achtsamkeit, Selbsterkenntnis und Reflektion, Meditation und energe-
tische Reinigungsrituale, alle Formen von Körper- und Verhaltenstherapien und andere geistige
Heilung.
Wenn die Probleme bereits tief in der körperlichen Ebene angekommen sind, ist es unum-
gänglich, auch auf dieser Ebene zu heilen oder heilen zu lassen. Durch eine geistige Heilung
kann man vor allem die Ursachen der Krankheitssymptome aufdecken, klären, entfernen und
lösen, zu neuen aufbauenden Gedanken und stärkenden Glaubenssätze inspirieren und die
Selbstheilungskräfte aktivieren – aber auch körperliche Problem können anhand der Geist-
heilung geheilt oder zumindest verbessert werden, wie ich immer wieder beobachten darf.
Dennoch gibt es Erkrankungen, die einfach zu tief im materiellen Körper angekommen sind,
weswegen es sinnvoll ist, parallel zu einer Geistheilung auch die Körperebene zu beachten.
Hier helfen dann auch homöopathische Mittel, Kräuter, Frequenztechnologie, Körperthera-
pien, Unterstützung durch Osteopathie oder Dorntherapie, Massagen, Ruhe, Erholung und
natürlich die Umstellung der Ernährung und Lebensgewohnheiten.

Wobei wie gesagt ALLES möglich ist, sofern der Mensch glaubt, dass ALLES möglich
IST! Der Glaube wirkt Wunder, Beweise dafür gibt es zuhauf! Und so ist es auch möglich,
allein Kraft der Gedanken oder der Gefühle auf materielle Begebenheiten einzuwirken
und diese direkt in der materiellen Ebene zu verändern. Sonst gäbe es auch keine Teleki-
nese, Wunder und Spontanheilungen!

Neben wieauchimmergearteter therapeutischer Unterstützung kommt der Erkrankte nicht


umhin, seine oft festgefahrenen Denkgewohnheiten, Glaubenssätze und Weltbilder zu über-
prüfen. Hier helfen vor allem Selbstbetrachtung, Reflektion der Resonanzen oder intensive
und tiefgehende Gespräche (oder meine Arbeitsbücher: „Entdecke Dein Ich“ und „Jenseits-
WELTEN“).
Viele Menschen leiden unter Ängsten und Problemen, weil sie einfach nur ein totales Chaos
im Kopf haben. Bei solchen Fällen helfen gut geführte Gespräche, die den Denkapparat wieder
ins Lot bringen. Die Heilung von emotionalen und energetischen Ursachen können durch
Therapiegespräche aber lediglich vorbereitet werden, da der Verstand, mit dem die meisten
Gesprächstherapien arbeiten, nicht fähig ist, in den emotionalen Bereichen zu wirken.
Der Verstand ist lediglich das Organisationsorgan und kann genutzt werden, um das Den-
ken neu zu strukturieren und in den Glaubenssätzen und Gewohnheiten aufzuräumen (durch

255
die reflektierende Unterstützung von außen). Aber die energetischen und emotionalen Struk-
turen kann das Verstandesdenken nicht verändern.
Die übliche Praxis jahrelanger Gesprächstherapien mag ihren Sinn haben, wenn die Person
einfache Denkstrukturprobleme hat oder einfach jemanden braucht, mit dem sie ihre alltäg-
lichen Themen besprechen kann, aber bei tiefsitzenden Traumata werden solch kurzangelegte
Therapiegespräche schwierig zu einem Erfolg führen, zumal es mindestens eineinhalb Stunden
intensivst geführten (!!!) Gesprächs benötigt, um erst einmal an den Kern eines Problems zu
kommen.
Solange ein Therapeut einfach nur zuhört, ohne die Fallstricke des Denkens aufzuzeigen
oder Hinweise, die im Gespräch beiläufig zur Sprache kamen, zu verfolgen, tanzt das Gespräch
nur auf der Oberfläche der Probleme und kann nicht in die Tiefe führen – vor allem nicht,
wenn das Gespräch bereits nach 50 Minuten beendet wird.
Tatsächlich beobachte ich, dass in den 50minütigen, auf lange Zeit angelegten Therapiesit-
zungen die alten Wunden eher angerissen als geheilt werden. Der Patient nimmt diese angeris-
senen Themen mit in die kommende Woche, wo er mit all dem Schmerz allein gelassen ist. Um
dann, wenn er wieder einigermaßen zu sich gefunden hat, in der nächsten Gesprächsstunde
wieder von vorne zu beginnen. Da entwickelt sich ein Kreislauf, der stets an der Oberfläche
kleben bleibt und das Thema in eine unnatürliche Länge zieht, die mehr Schmerz aufwühlt,
als sein muss.
Es ist sicher sinnvoller, sich kurz aber intensiv mit dem Schreckensthema auseinanderzusetzen,
als es über Monate hinweg immer wieder aufzubröseln – und womöglich nie zu Ende zu bringen.
Dennoch ist eine klassische Gesprächstherapie hilfreich, um die Probleme, unter denen man
leiden kann, erst mal auf der Gedankenebene zu umreißen und frei zu legen, wozu aber 15
Stunden genügen. Dann müsste eine Vertiefung in die Wege geleitet werden. Die klassische
Gesprächstherapie hilft auch hervorragend, wenn man einfach Klarheit benötigt, weil die All-
tagsorgen keine Möglichkeit lassen, das Gedankenwirrwarr in Ruhe selbst zu klären oder wenn
man sich im eigenen Denken verrannt hat. Sie hilft, Reflektieren zu lernen und das oft verwor-
rene Denken zu strukturieren – das war es dann aber auch schon.
Bei tiefsitzenden Problemen sind mehrtägige Therapieaufenthalte, bei denen die aufzuar-
beitenden Themen auch intensivst und dauerhaft verfolgt und freigelegt werden, sicher ange-
brachter (vor allem kann ich Familienaufstellungen empfehlen).
Wie ich nun mit diesem Buch beschreiben möchte, sind die tatsächlichen Ursachen unserer
psychischen oder physischen Probleme im Emotionalkörper zu finden.
Solange diese Ebene nicht betrachtet wird, wird es schwierig, allumfassend geheilt zu
werden.
Ob man nun selbst an dieser Ebene arbeitet oder sich helfen lässt, sei jedem selbst überlas-
sen. Ich selbst habe mich tatsächlich bis auf wenige Male selbst geheilt, indem ich seit 1989 fast
jeden Tag meditiere und dadurch die erstaunlichsten Entwicklungen erleben durfte. Zu Beginn
geschah natürlich nichts, aber wenn man lange genug an etwas dranbleibt, verändert sich das
Leben (siehe mein Buch „Die Suche hat ein Ende“). Ich fand Kontakt zu unterschiedlichen
Geistwesen, die mich instruierten, lehrten und halfen, mich selbst zu erkennen. Ich lernte mich
mit Energien zu verbinden, die meinen Emotionalkörper reinigten und mich mit Kräften flu-
teten, sodass sich nach und nach alle Blockaden verabschieden mussten. Da das Leben nicht

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still hält, kann es durchaus vorkommen, dass neue Probleme auftauchen oder dass man sich
etwas Unangenehmes „einfängt“. Aber durch eine intensive Selbstbetrachtung, Reflektion des
Erlebten und steter Klärung des Emotionalkörpers können alle auftauchenden Irritationen und
energetischen Anhaftungen hinausgeschwemmt werden.
Es geschah oft, dass ich während der energetischen Selbstreinigung spürte, wie sich eine alte
Blockade in mir löste und durch die unterstützenden Energien aus meinem Körper hinausbe-
fördert wurden.
Das ist manchmal so extrem, dass ich regelrecht würgen musste, wenn die alten Energien
über das Halschakra aus meinem Mund geschoben wurde. Oder wenn ein alter Brocken aus
dem Herzen zwischen meine Füße fällt und es sich tatsächlich so anfühlt, als wäre die Blockade
eine superschwere verrostete Eisenkugel.
Kurzum: Selbstheilung ist durchaus machbar!
Man benötigt nur Vertrauen und Geduld, denn diese Art der Klärung dauert natürlich ein
bisschen, zumal man sich auf energetischer Ebene kennengelernt haben sollte, um überhaupt
fühlen zu können, ob eine auftauchende Energie zu einem gehört oder nicht, ob sie gehen darf
oder ob sie eventuell geöffnet werden sollte, weil darin ein gefangener Seelenanteil verborgen
ist, der nun befreit sein will.
Aber solche Dinge entwickeln sich und werden hoffentlich einmal normal sein – denn dann
benötigt man keine Hilfe mehr. Eine Welt, in der sich jeder Mensch seiner Multidimensionali-
tät bewusst ist und sich so erkannt hat, dass alle Probleme direkt auf der Ursachenebene befreit
und gelöst werden können, kann nur traumhaft sein…
So lange dieses Paradies der Selbsterkenntnis noch nicht entstanden ist, gibt es aber genü-
gend Menschen und Therapeuten oder Heiler, die den blockierten und erkrankten Menschen
auf ganz unterschiedliche Weisen helfen.
Auch wenn es etliche Scharlatane, Lügner und auch dunkelmagisch handelnde Menschen
gibt, welche die Hilfesuche mancher Menschen für eigene, oft unmoralische Zwecke missbrau-
chen – die meisten Helfer meinen es gut und arbeiten mit positiven und aufbauenden Kräften.
Man muss auch bedenken, dass diese Art der Arbeit in der westlich-geprägten Zivilisation rela-
tiv neu ist (obschon auch wir eine derartige Tradition gehabt hatten, die uns aber ausgetrieben
wurde). In anderen Ländern hingegen ist die Hilfe durch Schamanen oder Geistheiler durchaus
normal. Dort geht man auch erst mal zu einem Heiler, bevor man einen Arzt konsultiert.
Im Prinzip kommt all das Wissen um die energetisch-geistigen Realitätsebene nur wieder
zurück.
Nun gibt es viele unterschiedlich arbeitende Therapeuten und Heiler. Wer nun zu welchem
Patienten passt, muss der Hilfe-Suchende selbst entscheiden.

In meiner nun schon recht langen Praxis als Geistheiler hab ich genug Beispiele erlebt, die
beweisen, dass Geistheilung hilft. Ich habe oft erlebt, dass eine Behandlung auf energetisch-
geistiger Ebene den Durchbruch bringen kann, dass die psychischen Probleme wie Ängste
und andere gestörte Verhaltensweisen durchaus aufgelöst und vollständig zum Verschwinden
gebracht werden können (siehe die Fallbeispiele, von denen ich gleich berichten werde). Auch
körperliche Erkrankungen konnten sich schon auflösen, vor allem wenn es um Schmerzen
ging, die niemand zuordnen konnte. Bei vielen körperlichen Gebrechen ist es aber, wie be-

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schrieben, um einiges schwieriger durch eine reine Geistheilung grundlegende Veränderungen
bewirken zu können, da dann auch die Glaubenssätze des Erkrankten und die materielle Ebene
eine große Rolle spielen (aber wie sang einst Katja Ebstein: „Wunder gibt es immer wieder…“).
Im groben und ganzen kann ich sagen, dass geistige Heilung durchaus hilft (sonst würde ich
ja auch nicht dieses Buch schreiben).
Manchmal sind die Erfolge extrem spektakulär, manchmal nur zaghaft zu beobachten, manch-
mal geschieht auch gar nichts, aber im Normalfall ist eine definitive Verbesserung der Lebens-
umstände zu beobachten. Manchmal steht der Klient auf und ist völlig verändert, manchmal
kommen erst einmal unangenehme Gefühle und Erstverschlimmerungen hoch, bevor die Hei-
lung wirkt, und manchmal zeigt sich die Wirkung erst nach ein bis zwei Wochen. Solche Ent-
wicklungen hängen natürlich auch vom Klienten ab und inwieweit er bei der Heilung mitmacht.
Denn bei einer Heilung spielt natürlich auch der Charakter des Heil-Suchenden eine Rolle:
Ist er bis auf die zu lösenden Probleme gesund und willensstark oder eher von schwacher Na-
tur? Steht er sonst in seiner Mitte oder ist er zu sensibel und zu anfällig für emotionale Proble-
me? Kann er sich auf das Positive im Leben überhaupt einlassen oder sucht er direkt nach der
Behandlung das nächste Problem (eine immer wieder auftauchende Problematik, die besonders
bei Frauen feststellbar ist)? Kann er auch annehmen, dass sich sein Leben ändert? Will er dies
überhaupt? Ist er fähig, die alten Rollen dann auch loszulassen und bereit, den befreien wollen-
den Impulsen, die nach einer Behandlung immer auftauchen, zu folgen?
Es spielen viele Faktoren eine Rolle, wie jemand mit seinen Verletzungen und Problemen
umgeht. Manch einer leidet unter einem Problem, das ein anderer spielend bewältigen kann.
Und andere brauchen nur ein paar Spiegelungen und Inspirationen und heilen sich dann selbst
– alles ist eben individuell und nicht pauschalisierbar.
Das Gute ist, dass es für all die unterschiedlichen Probleme und unterschiedlichen Men-
schen immer auch die passende Therapie gibt – man muss sie nur finden!
Das bedeutet aber auch, dass keine Therapieform ALLE Probleme heilen kann. Jede Thera-
pieform kann eben jene Menschen heilen, die mit dieser Therapie konform gehen und dadurch
erreicht werden können, oder deren Problem eben genau von dieser Therapie geheilt werden
kann. So kann eine Gesprächstherapie genau jene Menschen heilen, deren Probleme eben so
geartet sind, dass sie zu dieser Therapieform passen. Zu sagen, dass diese Therapieform nun alle
Probleme heilen kann, wäre etwas übertrieben! Zumal es ja viele Menschen gibt, die unverstan-
den und ungeheilt von ihren Therapeuten nach Hause geschickt oder durch Psychopharmaka
stillgelegt werden.
Dasselbe gilt auch bei all den Heilmethoden, die der esoterisch/spirituelle Heilmarkt an-
bietet. Auch hier behaupten viele Therapeuten und Heiler, dass ihre Heilmethode die einzig
richtige wäre – was eben nicht stimmen kann, da es zu viele unterschiedliche Menschen mit
unterschiedlichen Problemen gibt. Zudem spielt es auch eine Rolle, ob man mit dem Heiler
oder Therapeuten auf einer Welle liegt. Wenn es kein grundlegendes Vertrauen zwischen Pati-
ent (Klient) und Heiler gibt, kann auch eine an sich gute Therapieform nichts bewegen.
Denn schließlich ist der Heiler nur der Initiator – die eigentliche Heilung findet deswegen
statt, weil der Erkrankte die Heilung geschehen lässt, weil er dem Heiler oder Therapeuten
vertraut und dadurch auch die eigene Schöpferkraft mit ins Spiel bringt.
Wenn jeder Heiler seine besondere Heilmethode authentisch, in aller Liebe und Verantwor-

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tung ausleben würde, ohne sich übermäßig bereichern, ermächtigen oder andere ausnützen zu
wollen, kommen exakt die Klienten, die er auch tatsächlich heilen kann!
Als Heiler kann man darauf vertrauen, dass genau die Menschen zu einem geführt
werden, denen man auch wirklich helfen kann.
Alles andere hat ja auch keinen Sinn – denn was will ich als Heiler mit einem Klienten, der
mir nicht vertrauen kann und dem ich mit meiner Heilmethode nicht helfen kann? Solch ein
Erlebnis wäre doch für alle frustrierend. Besser ist es doch, dass es viele unterschiedliche Heil-
methoden gibt, die dann den passenden Patienten in seiner Heilung unterstützen.
Man kann getrost davon ausgehen, dass es genug Therapeuten und Heiler gibt, die genau
richtig für IHREN Patenten oder IHREN Klienten sind.
Weswegen es eigentlich auch sinnlos ist, für Heilarbeit Werbung zu machen. Wer in seinem
Job gut ist, zieht seine Klienten automatisch an. Das mag zwar etwas dauern, aber jede freibe-
rufliche Tätigkeit benötigt ihre Anlaufszeit!

Bei all den unterschiedlichen Heilmethoden und Therapieformen ist der Hilfe-Suchende schon
mal verwirrt. Wem soll er sich denn nun anvertrauen? Wer ist fähig genug, die Probleme zu
erkennen und bei der Auflösung helfen zu können?
Hier muss der Hilfe-Suchende eigentlich nur seiner Intuition vertrauen und sich vom
„Schicksal“ führen lassen – dann wird er automatisch zu dem jetzt (!) passenden Heiler oder
Therapeuten geführt (wer seiner Intuition nicht vertrauen kann oder glaubt sie nicht wahrneh-
men zu können, muss halt testen: Try and Error funktioniert auch, was vielleicht sogar hilft,
die eigene Intuition freizulegen).
Dass manche Suchende zu einem Scharlatan geführt werden (von denen es leider einige
gibt), liegt meist an der eigenen Unsicherheit, am Selbstzweifel und verworrenen Denkstruk-
turen oder weil es etwas durch diese Lektion zu lernen gibt. Oft liegt es auch daran, dass
sich solche Menschen leicht blenden lassen und nicht auf ihr Herz hören, sondern nur das
Offensichtliche sehen. Denn genau wie man sonst auch Entscheidungen trifft und daraufhin
entsprechende Menschen und Situationen anzieht, die zu einem passen, zieht man auch Ärzte,
Therapeuten und Heiler an, die dem eigenen Glauben entsprechen: Resonanz eben.

Der Weg der Intuition ist steinig und schwierig, führt aber in die Freiheit!
Der Weg des Verstands erscheint meist einfach und leicht, führt aber nur in einen
Kreislauf, in dem keine wirkliche Heilung stattfinden wird.

Hierzu ein kleines Beispiel aus meinem Leben:


Als ich begann, mich in alle möglichen Therapien zu stürzen, um meine damaligen Proble-
me zu verstehen und aufzulösen, hatte ich tatsächlich nur schlechte Therapeuten und äußerst
merkwürdige Heiler und Helfer gefunden. Aber ich hab bei all diesen teils sehr skurrilen Erfah-
rungen gelernt, dass ich meinen eigenen Gefühlen vertrauen kann! Deswegen waren all diese
Begegnungen überaus wichtig – ohne diese oberflächlich betrachtet eher negativen Erfahrun-
gen wäre ich nicht der, der ich heute bin.
Und es heißt nicht, dass diese Therapeuten generell schlecht gewesen wären – sie waren nur
in Bezug zu mir nicht sehr hilfreich. Sie konnten sicher etlichen anderen Menschen helfen –

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nur mir eben nicht (solche Geschichten stehen in meinem Buch „Die Suche hat ein Ende“, in
dem ich meine Entwicklung beschreibe.).

Dass der Patient bei seiner Heilung selbst mitwirkt, ist unumgänglich. Aber in einer Zeit, in der
die Selbstverantwortung gewohnheitsbedingt an die Ärzte oder andere Koryphäen abgegeben
wurde, ist dieser Gedanke noch recht neu – aber dennoch grundlegend wichtig!
Denn ein Heiler kann nur soviel tun, wie der Klient auch mittragen kann oder vorbereitet hat.
Während meiner Geist-Behandlungen kam es immer wieder mal vor, dass ich Blockaden im
Emotionalkörper meiner Klienten gefunden hatte, die ich noch nicht herausnehmen durfte,
weil das damit verbundene Thema noch nicht „dran“ war oder weil das Thema noch gar nicht
erkannt wurde oder weil der Klient die Herauslösung der Blockade noch nicht genug vorberei-
tet hatte (man muss das Thema erst erkannt und reflektiert haben, um die damit verbundene
energetische Ursache aus dem Emotionalkörper entfernen zu können). Oder weil der Klient
noch nicht bereit war, den mit der Befreiung verbundene Schmerz hochkommen zu lassen.
In solchen Fällen muss die Blockade noch im Emotionalkörper bleiben, bis das dazu gehö-
rende Thema ins Bewusstsein des Hilfe-Suchenden gerutscht ist.
Heilung braucht seine Zeit – und alles geht nur Schritt für Schritt.

Sieben Schritte zur endgültigen Heilung


Um ein Problem dauerhaft und grundsätzlich zu heilen, gibt es eine bestimmte Struktur, ein
Ablauf, der vom Heil-Suchenden beachtet und eingehalten werden sollte:

1. Erkenntnis des Problems


Bevor es zu einer Krankheit oder einem anderen Problem kommt, gibt es eine Ursache, eine Verlet-
zung, ein Trauma, eine unangenehme Situation – etwas, das uns eigentlich ganz und gar nicht passt.
Traumata werden meist verdrängt und zeigen sich dann durch die oben beschriebenen Entwick-
lungen – unterdrückte Gefühle und übernommene Weltbilder zwingen uns früher oder später in
Situationen, in denen wir uns unwohl fühlen und die uns Schwierigkeiten bereiten – eine Missach-
tung der Gefühle bringt Situationen, Begegnungen und Erlebnisse, die weitere Probleme bereiten.
In den meisten Fällen nehmen die Menschen die Probleme, die sie haben, nicht rechtzeitig
wahr. Zudem glauben viele Menschen, dass ihre Probleme durch ihr Umfeld erschaffen werden
– sie selbst also gar keinen Einfluss auf ihr Leben haben. Dann sorgt das Schicksal, Kismet, Kar-
ma oder der Chef, die Eltern, der Staat oder der Mann oder die Frau dafür, dass man Schwie-
rigkeiten hat – auf jeden Fall ist immer irgendwer oder irgendwas schuld an den eigenen Prob-
lemen. Das allgemein gültige Weltbild unterstützt dies Denken und spricht von Zufällen und
Krankheiten, die ebenso ihre Eigendynamik haben und man einfach Pech hat, wenn man an
wasauchimmer erkrankt (obschon die Psychosomatik auf dem Vormarsch ist). Viele der unan-
genehmen Dinge des Lebens sind dann auch nur deswegen so unangenehm, weil das Leben nun
mal so ist wie es ist: „Da kann man nichts machen.“ „Man ist halt ein Opfer der Umstände.“
Mit solch einem Weltbild ist es schwierig, die tatsächlichen Ursachen der Probleme wahrzu-
nehmen – zumal die Problemerkenntnis meist erst einsetzt, wenn das Problem eigentlich schon
aus dem Ruder gelaufenen ist.

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Körper und Geist sind über die Seelenessenz, welche bestenfalls in der Zirbeldrüse sitzt, mit der
Seele jenseits der Polarität verbunden.
Aus dem Zentrum des Herzens strahlt die Urquelle ihre bedingungslose Liebe in den Körper
des Menschen und über ihn hinaus.
Die notwendige Bodenständigkeit kommt über die Verbindung mit der Erdseele, welche im
Zentrum des Planeten scheint und den natürlichen Kräften des Erdmantels.

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F allbeispiele zu geistiger
und energetischer Heilung
Beispiele aus meiner Praxis als Geistheiler
Der Hauptteil dieses Buches stellen die nun folgenden Berichte meiner Fernbehandlungen
dar. In den Fernbehandlungen arbeite ich im Prinzip genauso, wie in direkten Behandlungen,
nur dass keine Gespräche mit den Klienten stattfinden – obschon diese sehr hilfreich sind, da
viele der Probleme auch im Denken stattfinden. Da ich bei direkten Behandlungen und Fern-
behandlungen im Emotionalkörper und somit in der vierten Dimension wirke, ist es für die
Heilarbeit irrelevant, ob ich körperlich anwesend bin oder aus der Ferne arbeite. In der vierten
Dimension ist Ferne kein Thema, da hier unser Bewusstsein existiert und man mit dem Be-
wusstsein weder an Raum noch an Zeit gebunden ist – außer man glaubt dies und unterwirft
sich diesen eigentlich rein dreidimensionalen Gesetzen.
Während ich arbeite, erhalte ich immens viele Informationen.
Zum einen durch die Seele oder die unterschiedlichen Bewusstseinsebenen des Klienten
oder auch durch Wesen, die den Klienten begleiten – und zum anderen durch all die Blocka-
den und energetischen Konstrukte, die ich finde und aus dem Emotionalkörper löse. Nachdem
ich eine Blockade entfernt habe, öffne ich sie, um die darin verborgenen Inhalte zu unter-
suchen, da diese oft eine wichtige Information über die tatsächlichen Problemursachen des
Hilfe-Suchenden beinhalten. All diese Informationen notiere ich während der Behandlung,
um sie bei der anschließenden Besprechung den Klienten mitzuteilen, damit sie die Ursachen
ihrer Probleme auch verstehen und nachvollziehen können. Dadurch kann ich auch erklären,
welche unterdrückten Gefühle unangenehme Resonanzen initiiert hatten, oder warum es zu
irritierenden Begegnungen kommen musste.
Die im Emotionalkörper gefundenen Informationen beschreiben zum Erstaunen der Klien-
ten oft recht genau, welche Probleme sie hatten – ohne dass sie diese zuvor beschrieben hätten!
Oft beschreiben die gefundenen Informationen auch familiäre Zusammenhänge, die man als
Außenstehender gar nicht wissen kann. Es ist mehr als erstaunlich, was man alles in den Blo-
ckaden der Menschen entdecken kann.
Noch interessanter und erstaunlich zutreffend sind die Informationen, die mir die Seelen
der Klienten diktieren. So kann man zum Beispiel erfahren, welche Absichten und Pläne die
Seele mit ihrer Inkarnation hat oder ob die Probleme, unter denen man leidet, zum Seelenplan
gehören oder ob es sich um Entwicklungen handelt, die nicht geplant waren. Das Wissen um
diese Ursachen hat schon manchem geholfen, sein Leben besser zu verstehen.

Bei den Fernbehandlungen gehe ich genauso vor, nur dass ich nach der Behandlung nicht das
Gespräch führe, sondern Berichte verfasse, die ich dann dem Klienten zukommen lasse. In den
Berichten erkläre ich alles, was geschehen war, minutiös und sehr exakt. Bedenke alle eventuell
aufkommenden Fragen und gebe ebenfalls weitere Tipps und die unbedingt wichtigen Haus-
aufgaben.

281
Nachdem sich unzählige Fälle von Fernbehandlungen in meiner Datenbank angesammelt
hatten, kam eines Tages der Gedanke, dass dieser phantastische Informationsschatz all den
anderen Suchenden als Inspirationsquelle zur Verfügung gestellt sein sollte. Auch, um die tat-
sächlichen Hintergründe unseres Seins näher zu beleuchten und ein wenig Klarheit in die oft
verwirrenden Theorien zu bringen, die im Umlauf sind.
Nach einigem Hin und Her beschloss ich die Berichte zu entpersonalisieren, in Details
umzuschreiben, energetisch von ihren Ursprüngen zu trennen und mit diesem Buch zu veröf-
fentlichen. Auf dass es für alle Interessierten verständlicher werde, wie unser Dasein tatsächlich
funktioniert, und was alles in unserem Emotionalkörper passieren kann.
Ich hab mich auch entschlossen, die Informationen der Seelen entkernt und entpersonali-
siert weiterzugeben, da die Sichtwese der Seele meist höchst erstaunlich ist und vieles erklärt,
was wir so gerne wissen wollen – zumal viele der seelischen Antworten für alle Menschen
zutreffen.
Die in den Behandlungen beschriebenen Geschichten übertreffen jeden noch so spannen-
den Film oder Roman, was meine Arbeit extrem spannend macht.
Man wird gleich lesen, warum…

Die folgenden Fallbeispiele hab ich in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt: Beginnend bei
einfachen körperlichen Problemen und deren energetischen Ursachen, über all die psychischen
Belastungen einfacher und extrem belastender Natur, zu Problemen mit Verstorbenen und der
eigenen Ahnenreihe bis zu heftigen schwarzmagischen und außerirdischen Belästigungen.
Anschließend berichte ich über ein paar sehr schöne Erlebnisse, die während der Behand-
lung stattgefunden hatten und über die Klärungen von Gebäuden, Räumen und Landschaften,
da diese energetische Arbeit auch höchst interessant ist und viele Probleme lösen kann.
Ich bin mir sicher, dass sich der eine oder andere in den beschriebenen Geschichten wieder-
finden wird, da es – wie ich erforschen konnte – nur wenige grundsätzliche Problemprinzipien
gibt, die sich aber in unendlich vielen individuellen Auswucherungen zeigen können.
Vielleicht inspiriert das Lesen über die Problemursachen anderer Menschen bei der eigenen
Ursachenforschung – es würde mich freuen.

282
K rankheiten

Die Berichte sind natürlich so abgefasst, dass sie an den Klienten gerichtet sind, der mich be-
auftragt hatte.

Frustration führt zu Krankheit, führt zu Frustration

Lieber X.
Das erste, was ich eben in der Behandlung mit Dir tat, war den Kontakt zu Deiner Seele
aufzubauen. Diese hatte keine so gute Verbindung zu Dir. Da waren zu viele Gedanken in Dei-
nem Kopf, welche die Verbindung von Dir zu Deiner Seele schmälerten. Deine Seele meinte,
Du neigst zu sehr zum Grübeln und zum Hinterfragen, wodurch die Gefühlsebene zu kurz
kommt. Und dass Du Deine Gefühle nicht wirklich wahrnehmen kannst und Schwierigkeiten
hast, Dich zu öffnen, obwohl Du das gerne wolltest.
Bevor ich aber Deinen Energiekörper zu untersuchen begann, spürte ich eine immense
Energieblockade um Dich herum. Wie eine dichte schwere Wolke hingen da alte Energien und
schwere Gedanken an Dir, die aber auch in Deiner Wirbelsäule zu finden waren. Es kam mir
vor, als ob das „Stauch“-Energien waren. Also vom vielen Sitzen im Rollstuhl wahrscheinlich …

In Deinem Scheitelchakra, dem Zugang zur Seele, fand ich dann den ersten blockierenden
Glaubenssatz: „Ich will mich nicht öffnen!“ Da war auch viel Wut und Frustration drin. Ich
nehme an, dass dies aufgrund der Krankheit, an der Du leidest, zustande kam.
Diese oberste Blockade hing auch interessanterweise mit einer Blockade im Wurzelchakra
zusammen. Dort fand ich den Glaubenssatz: „Ich bin allein auf mich gestellt.“ Eine komplette
Isolierung also, die Du Dir verständlicherweise aufgebaut hattest (da kommen wir noch dazu).
Die Blockade, die sich durch Wut und Trotz entwickelt hatte, hat noch unangenehme Neben-
wirkungen, da Du dadurch weder mit der Erde noch mit Deiner Seele in Kontakt kommen
konntest. Wodurch also zwei wichtige Ebenen unterbrochen wurden, was dann auch zu einer
immensen Isolation führt – energetisch betrachtet.
Die Blockade oben hatte noch energetische Erweiterungen, die im Kopf saßen. Hier ging es
darum, dass Du nichts mehr wissen willst, dass Du Dich abgeschottet hast. Ich nehme an, das
bezieht sich auf Deine Heilung und Lebensweg.
Nach dem Motto: „Ich hab genug gehört – Lasst mich allein!“
Im Kopf fand ich dann eine große Blockade, die damit zu tun hatte, dass Du mit allem
gehadert hattest: „Warum ich?“
Das beziehe ich jetzt auch mal auf die Krankheit, die Dich in den Rollstuhl gebracht hatte.
Interessanterweise hing dahinter ein immenses Feld voller unterdrückter Erinnerungen an
früher, als „alles noch gut war!“
Diese Erinnerungen wurden immens weggedrückt, vergraben und mit dem Hadern übertüncht.

283
Unterdrückte Gefühle sind nie gut, denn sie kommen immer irgendwie hoch. Meist durch Pro-
bleme oder weitere Kränkeleien. Ich hab diese Erinnerung aus dem Block geholt und später wie-
der angebunden. Die dürfen gerne wieder lebendig werden, auch wenn es erst einmal schmerzt.
Doch das gehört zum „IndieMittekommen“.

Das dritte Auge, das ja für Wahrnehmung steht, war durch eine Willensanstrengung verklebt.
Da war Deine Anstrengung drin, sich auf das JETZT zu konzentrieren und aus dem Leid her-
auskommen zu wollen. Der die Wahrnehmung blockierende Glaubenssatz hieß: „Der Wille ist
alles. Ich muss das jetzt schaffen.“ Dadurch entstand eine Art Verkrampfung in Deinem Kopf,
durch welche andere Gefühle gar nicht erst wahrgenommen werden konnten. Heißt: Deine
Willensanstrengung hat Dich für neue Gefühle blockiert!
Überhaupt war eine große Verkrampfungsenergie in Deinem Kopf, womit auch eine starke
Nackenverspannung einherging (all die negativen Dinge, die ich sah, hab ich auch entfernt – es
müsste sich jetzt also leichter anfühlen.).
Das Halschakra, das für das Mitteilen der Gefühle steht, war ebenfalls extrem blockiert.
Da war ein dicker Glaubenssatz, der meinte: „Ich kann jetzt keine Gefühle zeigen. Ich muss
stark sein“.
Diese Blockade hing zusammen mit einer weiteren Blockade im Herzen. Beim Entfernen
dieser Blockade löste sich eine immense Wut- und Trauerwolke aus dem Herzen. Diese Wolke
entstand durch all die Gefühle, die Du zurückgehalten hattest.
Ich weiß es tut weh, aber Du solltest die Gefühle alle fließen lassen – auch wenn sie Dich
zuerst traurig oder wütend machen! Wie Du hier sehen kannst, hat Dein Leidensweg nicht nur
körperliche Probleme hinterlassen. Deine Gedanken und unterdrückten Gefühle und auch die
Verkrampfung und Unzufriedenheit mit Deinem Erleben (was sicherlich absolut verständlich
ist) führten zu weiteren energetischen Blockaden, die Dein Dasein zusätzlich erschweren. Hier
hilft nur Klarheit, das Ausleben der Gefühle, das „sich-den-Gefühlen-stellen“ und letztlich das
Akzeptieren der Situation!
Denn was bleibt Dir anderes als Deine Situation zu akzeptieren? Die Akzeptanz des Gesche-
henen ist in allen Lebensbereichen einer der wichtigsten Schritte zur Heilung – oder Linderung.

Dann begann ich Deinen Oberkörper zu scannen.


Zuerst war da ein immenser Rückenpanzer, was aber wohl auch von Sitzen kommen konnte.
Es war auf jeden Fall alles sehr verkrampft da oben.
Ab der Hüfte nach unten, auf Höhe des Nabelchakras, war es dann aber merkwürdig ruhig.
Hier gab es eine sehr große Blockade in der Wirbelsäule. Da ging es um etwas, das Du nicht
mehr länger ertragen konntest. Das war aber VOR dem Krank-Werden.
Es gab also schon vor Deiner Krankheit etwas, das Du nicht mehr ertragen konntest! Diese
Blockade strahlte in den ganzen Körper – da gab es einiges an alter Energie rauszuholen. Diese
Blockade hing auch mit einer weiteren Blockade zusammen, die im Nabelchakra hing. Da ging
es um Selbstwert und Frustration über das Mann-Sein.
Ob das nun mit der Krankheit zu tun haben könnte, weiß ich nicht, aber das Thema kam
später noch mal auf, im Zusammenhang mit Deinem Vater. Kann also auch daher rühren und
somit ein Teil der Urproblematik gewesen sein.

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364
P robleme aus der Kindheit

Zu spüren, wenn eine Seele inkarnieren will, ist schon sehr außergewöhnlich.
Ich selbst hatte einst gespürt, wie meine älteste Tochter gezeugt wurde – was ein faszinieren-
des großartiges und atemberaubendes Gefühl war. Solche Situationen sind höchst berührend
und helfen uns, die Welt, in der wir leben, besser zu verstehen. Würden wir schon zu Beginn
einer Schwangerschaft mit der Seele und dem heranwachsenden Fötus sprechen, könnten viele
Probleme frühzeitig geklärt werden.
So wurde ich schon des Öfteren bei angehenden Schwangerschaften zu Hilfe gerufen, um
mit dem heranwachsenden Kind bzw. seiner Seele zu sprechen, was durchaus sinnvoll war.
Denn nicht immer wollen die Seelen, die sich in einem Frauenkörper durch einen Fötus ma-
terialisieren, auch tatsächlich geboren werden! Manchmal taucht eine Seele nur kurz in den
Körper der angehenden Mutter, um anzutesten, wie sich die Dichte der dritten Dimension
anfühlt. Besonders Seelen, die noch nie im „Fleische“ waren, beginnen den Reigen irdischer
Inkarnationen mit zaghaften Schritten. Manchmal kommen die Seelen auch nur, um die Mut-
ter an etwas zu erinnern oder um sie aufzurütteln. Denn schwanger zu sein verändert vieles,
was sich auch auf all die mit der Mutter verbundenen Beziehungen auswirkt. So kann es sein,
dass durch die überraschende Situation etwas geklärt wird, das sonst ungeachtet weitergelaufen
wäre, wodurch womöglich schwierige Probleme entstanden wären. Wenn das Thema dann
geklärt ist, kann die Seele wieder aus der Materie in ihr lichtvolles Heim zurückkehren – ohne
dass die Seele mit dem Abbruch des kurzen Lebens ein Problem gehabt hätte. Denn für eine
Seele ist ein Schwangerschaftsabbruch nicht so traumatisch, wie wir uns dies aus Menschen-
sicht vorstellen. Das erschaffene Bewusstsein würde in solch einem Fall ebenfalls nicht verletzt
werden, da der Lebensplan ja nur für die ersten Monate angedacht war.
Manchmal, wenn man von einem sich ankündigenden Kind überrascht wird, kann man
auch mit dessen Seele sprechen, ob die Schwangerschaft tatsächlich sein muss – auch auf die-
sem Weg ist vieles möglich.
Kurzum: Nicht jede Schwangerschaft ist dazu gedacht, auch ausgeführt zu werden!
Im Normalfall fühlt eine Mutter auch, was in ihr geschieht und warum! Durch eine Aussprache
mit dem Fötus und dessen Seele kann oft einiges geklärt werden (wer selbst nicht fühlen kann,
mag die Hilfe sensitiver Menschen anfragen, die mit Seelen und Geistern sprechen können)! Was
vielleicht auch etwas Wind aus den Segeln des schwierigen Themas Abtreibung nimmt…
Durch die mangelnde Kommunikation zwischen Eltern und ungeborenem Kind kommen
oft Probleme zustande, die vermeidbar wären. Solange Mutter und Vater ihren Gefühlen ver-
trauen, werden sie sicher durch diese wundervollen Monate geführt. Nur benötigt es in dieser
Zeit etwas Mut, diesen Impulsen auch Folge zu leisten, wenn sie nicht mit den gängigen Vor-
stellungen, wie eine Schwangerschaft abzulaufen habe, übereinstimmen.
Letztlich ist das Gefühl der Mutter die einzig wahre Richtschnur (sofern die Mutter ihre
Gefühle überhaupt wahrnehmen kann). Aber wer sich überfordert fühlt, sollte ebenfalls den

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Mut haben, sich helfen lassen, da das ungeborene Kind alles (ALLES!) mitbekommt, was in der
Mutter (und auch im Vater) so vor sich geht. Besonders, wenn es mit Unsicherheiten zu tun hat.
Deswegen auch hier: Authentizität und Ehrlichkeit hilft allen am besten!

Der verdrängte Trotz verhindert Liebe und Selbstliebe

Liebe X.
Heute Morgen war ich also bei Ihnen und hab mit Ihnen und Ihrer Seele gearbeitet.
Durch den Kontakt zu Ihrer Seele, erhielt ich folgende Informationen:
Laut Ihrer Seele schien es so, dass Sie schon in Ihrer Kindheit begannen, sich zurückzuziehen
und sich abzukapseln. Was dazu führte, dass Sie sich eine Art energetisches Gefängnis erschaf-
fen hatten, aus dem Sie bis heute nicht mehr herausfanden. Was dann auch die Ursache für Ihre
Beziehungsprobleme war. Denn es war, als ob Sie auf der Suche nach etwas waren (Erfüllung
und Liebe), was Sie sich aufgrund des emotionalen Rückzugs in Ihrer Kindheit selbst nicht
geben konnten. Die Partnerschaften spiegelten sozusagen Ihre eigene Isolation, da Sie sich IN
sich selbst zurückgezogen hatten. Die mangelnde Erfüllung im Außen spiegelte, dass Sie sich
selbst diese Erfüllung nicht geben konnten und erinnerte, dass sie längst isoliert WAREN! So
kam ihr Gefühl, alleingelassen zu werden, nicht unbedingt von außen, sondern weil sie in sich
selbst schon isoliert waren!
Im Prinzip waren die Beziehungen dann nur eine Resonanz auf das unterdrückte Wesen in
Ihnen!
Ihre Seele erzählte, dass in Ihrem Herzen ein ängstliches Kind sitzt, das immer noch darauf
wartet, „gerettet“ zu werden.
Vielleicht haben Sie in Ihrer Kindheit gelernt, dass sie nicht gemocht, akzeptiert oder an-
genommen werden und dass Sie nicht darauf hoffen konnten, je geliebt und gemocht zu wer-
den. Diese Gedanken und Glaubenssätze des kleinen Kindes mussten zu einer festen Tatsache
werden, weil diese Gedanken immer wieder wiederholt wurden (weil Sie wahrscheinlich auch
immer wieder daran erinnert wurden – ein typischer Kreislauf ).
Vielleicht wollten Sie die Liebe und Nähe zu Ihren Eltern erleben, was aber nicht geschehen
konnte, wodurch Sie sich als Kind absonderten – letztlich auch, um sich zu schützen.
Das Problem mit den Beziehungen hängt also zum einen damit zusammen, dass Sie noch
die alte Angst und Erfahrung in sich trugen, nicht geliebt zu werden und zum anderen durch
die Verdrossenheit, dass Sie dies immer wieder so in Ihren Beziehungen erleben mussten.
Diese alte ungeklärte Verletzung zwang Sie durch das Prinzip von Anziehung und Resonanz
exakt jene Männer interessant zu finden, die so geschaffen waren, dass eine Beziehung mit
ihnen eine Wiederholung des ersten Schmerzes darstellte. Durch diese unbewusste Wiederho-
lung des alten Traumas sind viele schmerzhafte „Zwiebelschalen“ zu der ursprünglichen Verlet-
zung hinzugekommen, wodurch nun eine tiefe Traurigkeit in Ihnen entstand.
Die Heilung der schmerzhaften Gewohnheit, Beziehungen zu finden, die den alten Schmerz
wiederholen, liegt in der Akzeptanz des einstmals Geschehenen und dem Erkennen, dass Sie
sich selbst erst einmal öffnen müssen; dass Sie aus sich heraus gehen müssen, aus dem selbst
erschaffenen Gefängnis herauskommen müssen, um diese alte Verletzung zu heilen.

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Ich wünsche Dir sehr, dass Du den Mut findest, all Deine Schmerzen, Trauer und Verletzungen
noch einmal hochkommen zu lassen, um sie dann ein für alle Mal zu verabschieden. Ich kann
Dir dabei mein Buch „Entdecke Dein Ich“ empfehlen, weil ich es speziell für solche Fälle ge-
schrieben hatte. Vielleicht kann es Dich inspirieren, wie Du weiter vorangehen kannst.

Ich hoffe, dass Du Dich etwas leichter fühlst und wünsche Dir eine gute Inspiration für Dein
weiteres Leben.
Alles Gute, Mario Walz

468
P robleme mit dem Tod
und Verstorbenen
Gestorben, aber immer noch in einer dunklen Welt gefangen

Liebe X.
Ich hab auf Deinen Wunsch hin mit der kürzlich verstorbenen B. Kontakt aufgenommen.
Schon als ich ihr Bild gesehen hatte, spürte ich ihren Hilferuf und wie ich eben den Kontakt
zu ihr suchte, bestätigte sich dieser erste Eindruck vehement. In der Tat war sie irritiert und
verwirrt in einer recht dunklen Welt gefangen. Für sie war das wie ein schlechter Trip, so als ob
sie in einem Albtraum gefangen wäre.
Da bin ich wirklich dankbar, dass Du mich zu ihr geschickt hast, wo sie meines Erachtens
doch ein sehr liebevolles Wesen war und all diesen Schmerz nicht verdient hatte.
In der Tat hatte sie auch eine Besetzung, die ihr das Leben nach dem Sterben immer noch
erschwerte. So befreite ich sie zuerst einmal von diesen Besetzungen, wobei sich zwei gro-
ße Traumata aus ihr lösten. Die darin gefangenen Seelenanteile konnte ich befreien und die
Seelenanteile dann zu ihr zurückführen. Als sie sich dann etwas beruhigen konnte, erfuhr ich
folgendes von ihr: „Ich bin so allein – ich war schon immer so allein. Ich hab so vieles machen
wollen, aber keiner hat mich verstanden.“ Zu ihrer Mutter meinte sie folgendes: „Sie soll mich in
Ruhe lassen. Sie hat mich früher auch nicht beachtet, dabei wollte ich doch nur verstanden sein. Sie
haben mich alle alleingelassen.“
Da war viel Trotz und Verletztheit bezüglich ihrer Mutter zu spüren.
In der Situation, in der sie bis eben noch war, kann man auch nicht verlangen, dass sie ihr
Leben quasi von oben herab reflektieren und verstehen konnte. Dazu steckte sie noch zu sehr
in Ihrem alten Leben und dem damit verbundenen Leid. Und sie scheint auch unter anderem
ihre Mutter für dieses Leid verantwortlich zu machen.
Dass Geister verstorbener Menschen ihr Leben bewusst reflektieren können, geschieht erst
wenn sie in das Licht eingehen – wenn sie sich also mit Ihrer Seele vereinen (außer sie wa-
ren schon in ihrem Leben reflektiert veranlagt). Derart verbunden können sie ihr gesamtes
irdisches Tun „von oben herab“ betrachten. Manche Geister bleiben aber nach dem Tod des
Körpers in der vierten Dimension stecken und finden den Tunnel nicht, der sie in das Licht
ihrer Seele führen will. Diese erdgebundenen Geister sind dann genau so, wie sie als Mensch
waren. Denn es handelt sich ja immer noch um dasselbe Bewusstsein – nur, dass der materielle
Körper nicht mehr existiert. Und da das menschliche Bewusstsein Realitäten erschaffen kann
(unabhängig ob es in einem materiellen Körper steckt oder nicht), erschaffen sich viele Geister
dieselben Probleme, unter denen sie auch als Mensch gelitten hatten. Ein grausamer Kreislauf.
Man kann nur hoffen, dass die spirituelle Weltsicht endlich normal wird, auf dass der Geist
eines Sterbenden liebevoll ins Licht begleitet werden kann.
So kann B. momentan auch noch nicht verstehen, was in ihrem Leben schiefgelaufen war.
Dazu ist sie noch zu sehr mit dem Schmerz ihres irdischen Lebens verbunden.

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In Anbetracht dieser relativ unfreundlichen Meinung bezüglich ihrer Mutter, denke ich, dass
Du ihrer Mutter am besten sagst, dass es überhaupt keine Nachricht gegeben hat. Aber Du
kennst sie besser, das musst Du dann entscheiden. Manche Dinge bleiben besser ungesagt.

Von B.s Seele erfuhr ich, dass dieser Tod nicht geplant war.
Dass aber ihre Verzweiflung zu groß war, als dass sie es geschafft hätte, sich aus all den
Verletzungen und Traumata zu befreien. Sie hatte so viel Liebes und Schönes in und um sich,
aber sie konnte es nie ausleben. Sie war zu sensibel, so dass sie die Verletzungen, die sie in sich
trug, nicht mehr ertragen konnte. Und ihre Eltern scheinen beide zu sehr mit ihren eigenen
Problemen belastet gewesen zu sein.
Dabei war es an sich der Plan, aus den anfänglich erlebten Problemen innere Stärke zu
erschaffen, wie es bei so vielen Menschen der Fall ist. Denn oft schafft es das Negative, etwas
Positives zu generieren …
Aber leider waren die Probleme zu groß und B. zu sensibel.
Als ich sie dann aus all dem Dunklen befreit hatte, konnte ich sie auch ins Licht zu ihrer See-
le führen. Es war schön zu sehen, wie sehr sie sich jetzt freut, wo all das Dunkle ein Ende hat.
Im Licht angekommen, kamen viele Engel zu ihr, um sie für die Verschmelzung mit ihrer
Seele vorzubereiten. Ich bin mir sicher, dass sie jetzt sehr glücklich ist.
Es ist schon furchtbar, wie sich das Leben so entwickelt und das manche Menschen an den
Herausforderungen scheitern und sich mit jedem Schmerz ein noch tieferes Loch graben.
Da bin ich sehr froh, dass ich auf meine Weise etwas zur Linderung beitragen kann.
Es berührt mich, dass der anfängliche Hilferuf sich jetzt in ein Glücklichsein verwandelt hat.
Da muss ich Dir auch danken, dass Du solch ein Mitgefühl hast und gespürt hast, wie es ihr
tatsächlich ergangen war.
Herzlichen Dank Dir dafür!
Alles Liebe, Mario Walz

Das Leben nach dem Leben

Liebe X.
Du wolltest ein paar Informationen, wie es L. nach seinem Tod ergangen war. Als ich den
Kontakt zu ihm suchte, war sofort klar, dass er längst im Licht angekommen war. So sprach ich
mit seiner Seele, die mir folgendes für Dich diktiert hatte:
„Bitte sag X., dass wir (also L und seine Seele) ihr sehr zugetan waren und wir sehr glücklich
waren, dass sie an unserer Seite war. Sicher, es war bestimmt nicht immer leicht für sie, da wir doch
sehr in unseren Problemen verhaftet waren. Dennoch waren wir sehr froh, sie an unserer Seite ge-
habt zu haben. Und in der Tat, wir (also Du und er) haben oft in verschiedenen Leben gemeinsam
gewirkt und gehandelt. Doch gibt es keine ungeklärte Verbindung zwischen uns. Wir sind beide frei.
So kann auch sie loslassen und uns gehen lassen. Kann auch sie sich ihrem jetzigen Dasein wid-
men und davon ausgehen, dass es uns sehr gut geht.
L ist nun vollständig in mir integriert, heißt in euren Worten, dass er im Licht ist.
Hier in der Seelenebene sind wir jenseits der irdischen Verstrickungen und Probleme und natür-

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F remdenergien und
schwarze Magie
Besetzung durch unbegründeten Hass

Lieber X.
Kaum war ich bei Dir, hab ich bemerkt, dass da eine Energie hinter, an und in Dir wahr-
zunehmen war. Als ich dann begann, Dich detaillierter zu scannen, bemerkte ich, dass es sich
dabei um ein Fremdwesen handelte, welches seine Arme um Deinen Hals geschlungen hatte.
Und zwar so eng, dass Deine Seele kaum in Deinen Körper reinkam. Als das Wesen erkannte,
dass ich es sehen konnte, versuchte es sich sofort zurückzuziehen. Ich verfolgte es, weil ich ja
wissen wollte, was es ist und weil ich weiß, wie schlau solche Wesen sein können. Manche ver-
ziehen sich, verstecken sich in der Nähe und kommen zurück, wenn die Luft wieder „rein“ ist.
Ich erwischte dieses Wesen, hielt es fest und erfuhr, dass es ein Dämon war, der aber nicht
nur mit Dir, sondern auch mit einer Frau verbunden war, mit der Du mal Kontakt hattest.
Diese Verbindungen löste ich zunächst und isoliert ihn, weil ich erst einmal feststellen woll-
te, was noch so an Dir ist. Denn da zeigte sich ein weiteres dämonisches Wesen, das in Deinem
Brustkorb saß. Und zusätzlich IN einer Verbindung klebte, die von Dir aus zu jener eben er-
wähnten Frau bestand. Auch diesen Dämon löste ich und isolierte ihn.
Die Verbindung zu dieser Frau ließ ich zunächst bestehen, denn sie kam aus Deinem Her-
zen – war also nicht negativer Natur. Womöglich musst Du nochmal über diese Verbindung
nachdenken, reinfühlen und gegebenenfalls etwas klären (Details folgen noch) und, falls es
wichtig wäre, es selbst beenden.
Ich hab allerdings eine Art magisches Netz in die Verbindung eingeflochten, damit nicht
noch einmal eine Fremdenergie über diese Verbindung zu Dir kommen kann, denn beide We-
sen kamen definitiv von dieser Frau!
Der erste Dämon meinte folgendes: „Ich wurde geschickt und es gefällt mir bei ihm. Es ist leicht
seine Ängste zu manipulieren, weil er seine innere Stärke noch nicht ganz aktiviert hat. Außerdem
fließt viel Energie bei ihm.“ Heißt, dass Du noch ein paar unterdrückte Gefühle in Dir trägst,
durch die Du quasi angreifbar wurdest.
Solche Wesen halten sich gerne an Ängsten fest und verschlimmern diese dann, damit man
noch schwächer und noch ängstlicher wird. Diese Angstenergien sind deren Lebenskraft.
Nachdem ich die beiden Fremdwesen aus Dir herausgenommen hatte und in ihre Welt
zurückgebracht hatte, sodass sie definitiv nicht mehr bei Dir sein können, untersuchte ich, was
ich sonst so wahrnehmen kann.
Dabei fiel mir auf, dass es eine Blockade in Deinem Stirnchakra gibt. Weiter unten stellte ich
eine weitere Schattenenergie an Dir fest. Beim Untersuchen dieser Energien stellte sich heraus,
dass deren Ursprung in Deinem Herzchakra saß. Als ich den Schatten samt Ursache herauszog,
offenbarte sich eine Erinnerung, an welche der Schatten gekoppelt war und die mit einem
jähzornigen Mann zu tun hatte.

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Ich spekulier mal, dass dies Dein Vater war, mit dem Du wohl in Deiner Kindheit einige Pro-
bleme hattest, und die auf emotionaler Ebene noch nicht ganz geklärt sind (darauf bezog sich
der Dämon anfangs, als er meinte, Du wärst noch nicht ganz in Deiner Stärke).
Im Brustkorb entdeckte ich dann die „EsraubtmirdenAtem“-Energie, die auch mit einem
noch nicht ganz verarbeiteten Konflikt mit Deinem Vater zusammenzuhängen schien.
Diese Konflikte wollen jetzt angeschaut, erkannt und geheilt werden. Sonst schienst Du mir
recht klar und „aufgeräumt“.
Aber diese beiden Themen sind wohl noch relevant:
Zum einen eben das Thema mit Deinem Vater oder dieser jähzornigen Person in Deiner
Jugend und zum anderen das Thema mit dieser Frau, über die Deine Seele gleich noch einiges
erzählen wird, und über welche die Dämonen zu Dir kamen – welche sich dann auch aufgrund
der noch unklaren Konflikte an Dir festsaugen konnten.
Hier nun die Informationen, die mir Deine Seele erläuterte. Ich schreib da immer gleich
mit, es handelt sich also um den „Original-Ton“: „Sei gegrüßt, Mario Walz. Wie Du bemerkt
hast, gibt es hier eine Energie, die X. beeinträchtigt. Er hat sich diese Wesen eingefangen, als sich ihm
bei einem Wochenendseminar eine Frau genähert hatte, die selbst nicht ganz in sich war. Sie war
psychisch instabil und ihre Liebe zu ihm war weniger aus dem Herzen als eher aus dem Bedürfnis
heraus, endlich gesehen zu werden.
Obwohl sich keine Romanze zwischen ihm und ihr entwickelt hatte, fühlte sie sich im Nachhi-
nein abgelehnt und zurückgestoßen. Diese Fremdenergie, die an ihr existierte, wurde durch ihren
Hass auf ihn übertragen. Das heißt, X. hat hier mit einer Fremdenergie zu tun, die dem Ableh-
nungsgefühl jener Frau entspringt. Ihr Eigenhass projizierte sie auf ihn, der nun fortan unter dieser
starken Belastung leiden musste.
Man muss dieser enttäuschten Frau keinen Vorwurf machen und auch er hat keine Eigenschuld
an diesem Problem, außer, dass er auch die energetischen Verstrickungen in sein Weltbild aufnehmen
könnte. Um zu erkennen, wie sehr solche Kräfte wirken können.
Diese Frau ist einfach nicht ganz bei sich und ihre Probleme sind nur durch die emotionale
Übertragung zu seinem Problem geworden. Es gibt auch keinen Grund, dies auf menschlicher Ebene
durch eine Konfrontation zu lösen, weil sie das Problem gar nicht verstehen würde.“ (Das kannst
Du aber endgültig klären, indem Du reinfühlst, was genau Dich mit ihr verbunden hatte und
Dich willentlich und energetisch distanzierst! Vielleicht hattest Du ja Mitleid mit ihr? Dann
wäre es sinnvoll, einmal zu überdenken, was der Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl
bedeutet ;))

Nochmal von mir aus betrachtet:


Dass sich die Dämonen in Deinem Oberkörper niederlassen konnten, lag daran, dass dort
noch eine Angst verborgen ist, die durch die ungeklärten emotionalen Verletzungen aus Deiner
Kindheit/Jugend zustande kam. Wahrscheinlich haben die Ängste mit Deinem Vater zu tun,
woran Du noch arbeiten und sie aufklären solltest. Denn diese Wesen, die durch die Wut jener
Frau auf Dich zu Dir gekommen sind (also eine Art Verfluchung), konnten sich nur an Dei-
nen Schwachstellen und emotionalen Blockaden festhalten, wodurch sie einerseits von Deiner
Lebensenergie abziehen und andererseits diese Ängste verstärken, woher wahrscheinlich Deine
Panikattacken kamen – denn unbewusst fühlst Du ja, dass Du belästigt und benutzt wurdest!!!

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Wenn das Kind ein Träumer ist und nicht in die Gesellschaft passt

Liebe X.
Ich war heute bei Deiner kleinen Tochter O. und habe folgendes wahrgenommen und ge-
tan: Zunächst habe ich zum Bewusstsein von O. Kontakt aufgenommen und anschließend mit
ihrer Seele gesprochen, von der ich etliche Informationen bekommen habe.
Das Bewusstsein Deiner Tochter meinte, dass es Ihr eigentlich gut geht, aber dass sie nicht so
sein kann, wie sie will: „Ich weiß, ich bin anders. Ich habe auch nicht so klare Gedanken, wie die
anderen. Ich lasse mich schnell ablenken und träume mich weg. Aber für mich ist das nicht schlimm.
Nur weil alle denken, dass es schlimm ist, ist es auch für mich schlimm. Ich möchte alles machen und
meiner Mutter keine Last sein. Aber es gibt so viele Probleme, die ich mache. Aber ich weiß nicht,
was ich ändern kann.“
Das waren Informationen, die aus ihrer unterbewussten Ebene kamen. Wie es scheint, emp-
findet sie selbst ihr Leben eigentlich nicht problematisch, aber das Umfeld hat Probleme mit
ihr. Es scheint sie nur zu belasten, was die anderen Leute über sie denken und sagen. Da sieht
man mal wieder, dass die Bewertungen und die Erwartungen der Gesellschaft das eigentliche
Problem darstellen!
Ich habe dann mit der Seele Deiner Tochter gesprochen, weil sich aus dieser Ebene immer
viel Hintergrundwissen und erhellende Informationen ergeben. Die Seele weiß ja Bescheid
über O., da sie ihr Leben ja erschaffen hatte.
Als ich mich zu ihrer Seele durcharbeiten wollte, sah ich, dass im Scheitelchakra Deiner
Tochter merkwürdige Energien vorhanden waren. Und ich sah, wie außerirdische Wesenheiten
dort herumlungerten, die auch Implantate in den Emotionalkörper Deiner Tochter eingesetzt
hatten.
Diese nicht irdischen Wesen existieren in der vierten Dimension – eine Dimension, die ei-
gentlich unsichtbar ist, obschon es immer mehr Menschen gibt, die in diese Dimension fühlen
und sehen können. Hier leben auch all die Naturwesen, Geister und vor allem ist dies die Di-
mension, in welcher unser Emotionalkörper existiert. Weswegen diese Außerirdischen an uns
arbeiten können, ohne dass wir es bemerken – solange wir von unseren Gefühlen getrennt sind.
Denn oft spüren die Menschen, dass irgendetwas nicht stimmt, aber da die schulwissenschaftli-
che Medizin diese feinstoffliche Realität ignoriert, werden alle Gefühle und Wahrnehmungen,
die mit dieser Lebensebene zu tun haben, fehlinterpretiert oder als Illusion, Halluzination und
Humbug abgetan. Im Normalfall können alle Kleinkinder (ungefähr bis ins siebte Lebensjahr)
sehen, was in der vierten Dimension existiert und geschieht. Womit all die Geschichten von
den „imaginären“ Freunden, Monstern, Zwergen oder Feen allesamt wahr sind! Das Problem
für diese Kinder ist nur, dass ihnen nicht geglaubt wird, wodurch sie sich irritiert und allein
gelassen fühlen. Viele beginnen sich deswegen zu verschließen, nehmen sich und ihre Wahr-
nehmung zurück, was später zu einigen Problemen führen kann. Am schlimmsten ist aber die
Irritation in den Kindern, wenn das, was sie exakt wahrnehmen können, als Lüge, Erfindung
oder Hirngespinst dargestellt wird. Derart beurteilt beginnt das Kind sich selbst nicht mehr zu
glauben und verliert Selbstwertgefühl, Selbstsicherheit und oft auch Lebensfreude.
Ganz schlimm sind die Situationen, in denen sensible oder gar hellsichtige Kinder mit
dunklen Wesenheiten konfrontiert sind. Da sie sich allein gelassen fühlen und selten gegen

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diese „Monster“ ankommen (und ihnen auch nicht geglaubt wird), entstehen weitere Zurück-
nahmen, Isolierungen und Abspaltungen von Seelenanteilen (eigene Wesenszüge, Kräfte und
Gefühle). Derart sensible Kinder sind also mehrfach bedroht: Einerseits durch die Ignoranz der
vermeintlich alleswissenden Eltern, Lehrer und älteren Menschen, die nichts mehr fühlen und
glauben und andererseits durch jene Wesen, die in dieser an sich unsichtbaren Realitätsebene
existieren und denen die Kinder schutzlos ausgeliefert sind, weil die Eltern und Lehrer alle
Hinweise oder auch eigene Wahrnehmungen kategorisch ablehnen.
Diese besonderen Kinder sind auch auf andere Weise beschwert: da sie sehr sensibel sind,
fühlen sie alle möglichen Energien, die Gedanken ihrer Menschen und deren Vorhaben und
alle negativen Kräfte. So ziehen sie sich oft zurück, weil sie einfach nicht wissen, wie sie mit all
den Energien klarkommen können und es selten Erwachsene gibt, die ihnen bei ihren Irritati-
onen beiseitestehen können.
Ich traf einst ein Mädchen, das nur im Wald ihre Ruhe finden konnte, da sie alle Gedanken
der anderen in sich hören konnte und nie wusste, welche Gedanken nun die eigenen waren!
Es ist schade, dass solche Kinder allein gelassen werden oder noch schlimmer: zu Psychiatern
geschickt werden, die alles noch verschlimmern, da sie die geistigen Prozesse nicht verstehen
und als Hirngespinst deklarieren, weil die Probleme der wahrnehmungsfähigen Kinder nicht in
das Weltbild der Schulwissenschaft passen. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Ärzte dann
wahrnehmungshemmende Medikamente wie Ritalin verschreiben, was aus den eigentlich ge-
sunden und hochbegabten Kindern Zombies macht, die nichts mehr fühlen. Dadurch entwi-
ckeln diese armen Kinder ein noch extremeres Rückzugs- oder Aggressionsverhalten.
Solche besonderen Kinder haben es nicht leicht in dieser Welt, zumal sie aufgrund ihrer
Fähigkeiten auch ein Dorn im Auge der manipulativen Außerirdischen sind. Denn gerade diese
besonders sensiblen und hochbegabte Kinder werden von den Reptilianern mit energetisch-
künstlichen Implantaten versehen, um die Kräfte und Talente dieser Kinder einzuschränken.
Denn wenn diese Kinder ihre besondere Wahrnehmungsgabe und anderen Fähigkeiten behal-
ten und entwickeln würden, wäre das heimliche Tun der reptilen Außerirdischen, die manipu-
lierend im Hintergrund unsere Gesellschaft führen, schnell aufgedeckt. Deswegen versehen die
Reptilianer besonders begabte Menschen, die das Potential haben, mehr zu sehen und die Welt
zu verändern, mit behindernden Implantaten. Diese Implantate werden im Emotionalkörper
installiert, um die Kräfte und Begabungen zu schwächen, zu behindern oder ganz auszuschal-
ten. Sodass diese an sich hochbegabten Menschen nicht mehr an ihre mitgebrachten Kräfte
herankommen.
Das Gute ist, dass diese Wesen eigentlich schon ihre Macht verloren haben. Die lichtvollen
Kräfte haben längst gewonnen, nur wirken noch die alten Strukturen (auch politisch sichtbar),
die noch verzweifelt versuchen ihre Macht aufrechtzuerhalten.
Zurück zu Deiner Tochter.
Ich nehme an, dass O. für die Außerirdischen ein Problem war, weil sie viel Licht in sich
trägt, an sich gut nach „oben“ angebunden und sehr naturverbunden ist.
So saß bei O. ein behinderndes Implantat im Scheitelchakra. Aus diesem Implantat wuchsen
starre Formen, die eine Art energetischen Käfig bildeten, wodurch sie isoliert werden sollte.
Dieser energetische Käfig war im Solarplexus, im Nacken und in ihrem Denken verankert.
Wodurch ihre Gedanken irritierend beeinflusst wurden.

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Der Solarplexus ist das Machtzentrum des Menschen. Wenn hier ein Implantat eingebaut wur-
de, bringt dies Unsicherheit und Opfergefühle.
Die Implantate, den isolierenden Käfig und die manipulativen Blockaden im Solarplexus
und im Nacken habe ich herausgearbeitet. Vor allem die manipulierende Energie im Schei-
telchakra, die dafür gesorgt hatte, dass die Seelenkraft Deiner Tochter nicht frei in ihren Körper
fließen konnte.
Als ich die Implantate entfernt hatte, haben sich auch die Wesenheiten verzogen.
Dann konnte ich die Seele Deiner Tochter besser wahrnehmen und habe eine klare Verbin-
dung zu ihr erhalten. Hier nun schreibe ich nieder, was mir die Seele von O. diktiert hatte:
„Wir sind ein sehr naturverbundenes Wesen. Viele unserer vorhergehenden Inkarnationen waren
mit der Tierwelt, der Feen- und Elfenwelt verbunden. Wir haben all die positiven und aufbau-
enden Wesenheiten kennengelernt, die jetzt wieder gebraucht werden, um diese Erde zu erneuern.
Wir sind als Mensch inkarniert, um unsere Verbindung zur Mutter Erde in den jetzt geschehenden
Heilungsprozess einfließen zu lassen. Um durch die Kraft des Mensch-Seins unsere alten Hilfs- und
Heilkräfte wieder zu aktivieren. (Das sind all diese Erfahrungen, welche die Seele in anderen In-
karnationen gelernt hat und in sich trägt – diese sollen in diesem Leben quasi heruntergeladen,
aktiviert und gelebt werden.)
Wir sind sehr natürlich und einfach angelegt. Es interessiert uns nicht, was die Wissenschaft
und Schule zu erzählen hat. Wir sind hier, um zu fühlen und um unsere Naturverbundenheit in
das Mensch-Sein zu transferieren. Wir hatten bislang wenig Kontakt in dunkle Welten. Unser Sein
war dem Aufbau gewidmet. Doch hier in dieser menschlichen Inkarnation gibt es viele störende
Momente, die uns irritieren und verwirren. Unsere Natürlichkeit und Feinfühligkeit passen nicht in
diese Welt, weswegen wir auch von diesen dunklen Wesen belästigt wurden. Es sollte nicht sein, dass
wir das leben, was wir sind. Eine Elfe in Menschengestalt, ein Naturwesen, das fühlen und sehen
kann, das die Welten überbrücken und verbinden kann. Unser Spieltrieb und unsere Freude an den
einfachen Dingen sind wichtig für unsere Entwicklung. Dass wir nicht in das Schubladensystem
dieser Welt passen, sollte nicht unser Problem sein. Aber es wurde so. Vor allem durch die traurig
machenden Gespräche und Erwartungen all der Menschen um uns herum. Es ist schwer, hier leicht
und lebendig zu sein, wenn alle versuchen, diese Eigenschaften abzuerziehen. Aber wir sind nicht
gekommen, um diesem System zu genügen. Wir sind hier, weil diese Welt Naturverbundenheit und
Lebendigkeit benötigt. Es ist sicher nicht einfach für unsere Mutter, aber auch sie ist nicht immer in
ihrer Mitte. Sodass wir uns zerrissen fühlen, ob wir sein dürfen, wer wir sind oder nicht. Es interes-
siert uns einfach nicht, ein Teil dieses schulischen Wissens zu werden. Wir bringen so vieles mit, was
dem Menschen helfen könnte, wenn sie uns nur wachsen ließen. Wir sind anders als andere, was uns
sicher oft irritiert und auch isoliert. Aber auch die Einflüsse durch die dunklen Wesen haben uns ir-
ritiert. Wir nehmen wahr, was uns geschieht, haben aber keine Worte, was wir fühlen. Diese Welt ist
voller Informationen, die uns oft verwirren. Wir müssen erst lernen, all dies zu kanalisieren und all
die hereinfließenden Informationen zuzuordnen. Da helfen all die schulischen Prozesse überhaupt
nicht, weil hier nicht erklärt wird, was wir fühlen. Es belastet uns noch mehr. Wir brauchen Zeit
und Akzeptanz und Schutz vor diesen Wesen.“
Das war das, was die Seele Deiner Tochter gesagt hatte.
Um es nochmal zu resümieren: O. trägt sehr viel Naturverbundenheit in sich, was für diese
Welt auch wichtig ist. Das kenne ich von anderen Kindern: Das Schulsystem versucht aus den

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überall kann man durch die Schafweiden und grob abgetrennten Bereiche wandern. Eine ein-
fache Gatterkonstruktion ermöglicht es, dass sich die Tore immer wieder verschließen, sodass
kein Tier aus den oft nur mit Hecken umzäunten Arealen entweichen kann. In Deutschland,
dem Land der elektrisierten Stacheldrahtzäune ist so was nicht denkbar. Hier wird um jeden
Zentimeter Land gestritten und gerechthabt.
Dem Schafkot ausweichend klettern wir den Hügel hinan. Schon auf halber Strecke fühle
ich eine energetische Veränderung. Mir zeigt sich eine Art Trichter. Mit glatten Wänden, der
auf einer höheren Realitätsebene unter dem sehr künstlich anmutenden Rundhügel in die Erde
hineinzeigt. Ich nehm es wahr, vertiefe mich aber noch nicht in dieses Gefühl.
Der Blick ist atemberaubend. Man kann hier oben unglaublich weit sehen. Der Wind bläst
mich zwar fast von dem schmalen Weg, doch der Ort ist derart überwältigend, dass diese un-
gemütliche Naturerscheinung unwichtig wird. Nach Atem ringend erreiche ich den Turm, der
hoch oben auf dem rundlichen Hügel in den Himmel ragt.
Zuerst umrunde ich das Gebäude. Betrachte die Architektur. Das rein Materielle. Der „Tor“
soll der Überrest einer uralten Kirche sein. Und hat dennoch den Anschein komplett zu sein.
Denn es fehlt nichts. So als ob er so geplant, gebaut und stehen gelassen wurde. Einsam inmit-
ten einer weiten Landschaft. Rufend. Haltend.
Dann betrete ich den Turm. Er ist recht klein. Hat vielleicht vier mal vier Quadratmeter
Grundfläche und ragt nach oben offen in die Wolken. Und auch hier: Ich hab den Eindruck,
als ob diese Öffnung nach oben Sinn hat. Als ob es falsch wäre, eine Decke, ein Dach hier
aufzusetzen. Es gibt ein Eingangstor und ein Ausgangstor. Ich stehe inmitten des Turmes und
mein Blick wird in die umgebende Landschaft hinausgezogen. Und wie ich so inmitten dieses
„Tor“ stehe, werde ich von einer unfassbar starken Kraft erfasst. Ich sehe, wie aus weiter Ferne
direkt durch diesen schmalen Eingang hier herein eine Leylinie ihren Weg nimmt. Und ich
stehe inmitten dieses Stroms starker Energie.
Der Turm wurde genau so errichtet, dass dieser Energiestrom durch das Eingangstor herein
und durch das Ausgangstor hinten hinaus fließt.
Wow. Der Blick in den von wilden Wolken durchzogenen Himmel, der die darunter liegen-
de Landschaft in seine Arme nimmt, um sie hier hereinzutragen, ist umwerfend. Ich steh hier
und lasse mich von dieser Energie durchströmen.
Die Leylinie – interessanterweise auch Drachenweg genannt (warum zeigt sich gleich) –
wurde so elegant in das Gebäude eingeladen, dass ich mir sicher bin, dass hier Wissende am
Werk waren.
Ich setze mich nun also in den Turm. Rechts und links der Eingangsöffnung gibt es Steine,
die dies möglich machen, und vertiefe mich in mein Atmen.
Ruhe kehrt ein. Die Realität der materiellen Daseinsform schwindet. Ich bin in mir. Öffne
mich nach oben, fühle die durch den Turm hoch konzentrierte Energie der Zentralsonne. Öff-
ne mich nach unten, um mich mit der ERDseele zu verbinden. Wieder spüre ich, wie „weich“
England ist. Ich spüre die Magie in diesem Land, aber auch die dichteren Orte, die sich dort
befinden, wo Rationalität der Magie Grenzen gesetzt hat. Wo das materielle Denken die un-
sichtbaren Elemente ausgeschlossen hat.
Die Verbindung zu den anderen Dimensionen ist in diesem Land sehr stark spürbar.

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Ich fühle mich nun in den Berg, auf dem ich sitze.
Der vorher wahrgenommene Kegel wird jetzt klarer. Wie ein Trichter führt eine künstlich
erschaffene Energieform in das Erdinnere. Das Zentrum ist tief in der Erde, direkt unterhalb
dieses Turmes, der hier Wind und Wetter trotzend die Besonderheit des Ortes bezeugt. Ich lasse
mich an den Wänden des Trichters in die Erde hinab. Als der Trichter sich zu einem kreisrun-
den Zugang in Richtung Erdmitte verjüngt, werde ich zurückgehalten. Ich nehme ein Wesen
wahr. Wie einst im Dom zu Köln gibt es auch hier eine Art Wächter, der den Zugang ins Er-
dinnere quasi verstopft. Doch spüre ich hier eine andere Motivation, als es in Köln der Fall war.
Ich befühle das Wesen. Es ist stark, aber nicht dunkel, aber auch kein Engelwesen. Kein
Dämon, wie ich es schon oft in kirchlichen Restgebäuden finden musste – erstaunlicher Weise
entpuppt sich hier vor mir ein Drache!
Ein Drachenwesen, erschaffen, um diesen Zugang zu hüten. Zu bewachen eher.
Keines jener Drachenwesen aus der siebten Dimension, welche die ersten Lebewesen auf
diesem Planeten erschufen, sondern Wesen der vierten Dimension. Sichtbar für jene, deren
Herzenaugen offen sind, welche die Magie des Daseins erkennen und in sich lebendig lassen

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können. So wie es in früheren Zeiten mal der Fall war, bevor sich die Wahrnehmungsorgane
verschlossen, weil der Verstand nur noch Angst und Mangel, Vernunft und Materialität bevor-
zugt hatte. Um eine traurige, einsame Realität zu erschaffen, der es an so vielem mangelt.
Ich erhalte Kontakt. Grüße, stelle mich vor.
Er umrundet mich, dreht sich, verstellt mir den Zugang zu der weiterführenden Röhre, die
sich tief in die Erde hineinzieht.
Und beginnt mir Fragen zu stellen. Wer ich wirklich sei. Warum ich glaube, dass er mich
hier durchlassen solle und mehrere Fragen, die mich an die berühmten Fragen der Sphinx erin-
nern. Fragen, in denen es darum geht, aus welchen Gründen man lebt und handelt. In denen
es um eine spirituelle Sicht der Dinge und um das Abfragen gewisser Kenntnisse geht. Wissen
voraussetzend, wie das Geschehen auf Erden wirklich funktioniert. Und um Magie.
Ich, beziehungsweise meine Seele, beantworten die Fragen scheinbar zu des Drachen Zufrie-
denheit. Er entspannt sich und eröffnet mir seinen Namen: Snarsk.
Er erklärt mir seine Aufgabe und die Geschichte dieses Ortes: Nach dem Untergang der at-
lantischen Zivilisation, als die Realitätsebenen noch offen waren, die Dimensionen noch nicht
von diesem dichten Schleier getrennt waren, den wir jetzt noch oft erleben, beschlossen die
überlebenden Weisen der damaligen Kultur, das atlantische Wissen weltweit zu sichern. Sie
zogen aus, um ihre Kenntnisse vor dem Vergessen zu bewahren (was nun leider doch geschah).
Neben den Pyramiden, die in aller Welt errichtet wurden, gab es auch viele andere Orte, die
oft auf energetisch wichtigen Punkten errichtet wurden. Erdchakren, die zu Kultstätten um-
funktioniert wurden, um die dort austretende Lebensenergie des Planeten zu bewahren und
innerirdische Höhlen, in denen das gesamte Wissen der atlantischen Kultur gesichert werden
sollte.
Was aus den Erdchakren geworden ist, wissen wir. Spätestens seit dem alles unterjochenden
Feldzug der Kirche gegen das „Heidentum“ sind die meisten solcher Orte mit kirchlichen Ge-
bäuden überbaut worden. Auch in Deutschland gut beobacht- beziehungsweise fühlbar.
Diese weisen Atlanter erschufen nun tief in der Erde – in einer gigantischen Höhle – mit-
hilfe der Kristalle eine Bibliothek des alten Wissens. Ein Zugang zu dieser Höhle wurde in
Glastonbury angelegt. Der energetische Trichter führte nach oben an die sich dort kreuzenden
Drachenwege. Sodass die Kristallenergie aus der Höhle nach oben floss, um sich mit den Ley-
linien zu verbinden, um so das alte Wissen in die Welt hinauszutragen. So versuchten die Wei-
sen ihre alte Kultur mittels der Leylinienenergie in der zerbrochenen Welt aufrechtzuerhalten.
Denn aufgrund der Katastrophe war die Menschheit aus ihrer Zivilisation herausgerissen und
in die Steinzeit zurückkatapultiert worden. Man hatte keine Zeit oder Muße mehr, sich um
höheres Wissen zu kümmern. Die meisten Menschen verfielen in ein rohes Stadium zurück.
Durch die Leylinie sollte das Wissen jedoch weiterhin in das morphologische Feld eingespeist
werden. Sodass kundige Menschen diesen Schatz „anzapfen“ konnten. Um Heilkenntnisse und
all das Wissen um die Magie des Lebens weiterhin verbreiten zu können.
Der hochenergetische Kreuzungspunkt der Drachenwege – jetzt durch den Turm gekenn-
zeichnet – wurde durch den eigens errichteten Hügel derart verstärkt, dass das in der Kris-
tallhöhle gespeicherte Wissen mit dem Fluss der Leylinienenergieströme in die Welt getragen
wurde. Und mir scheint, dass es auch einen materiellen Zugang ins Erdinnere inmitten des
Hügels, also direkt unter dem Turm gibt.

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