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Descartes Word

René Descartes war ein französischer Denker, der sich mit der Frage beschäftigte, was in der Welt wirklich echt ist. Er entwickelte den methodischen Zweifel, um alles in Frage zu stellen, und kam zu der Erkenntnis: 'Ich denke, also bin ich', was bedeutet, dass das Denken die Existenz des Individuums bestätigt. Descartes' Methode umfasst drei Stufen des Zweifels: die Täuschung der Sinne, die Möglichkeit, im Traum zu sein, und die Vorstellung eines bösen Täuschers.

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René Descartes war ein französischer Denker, der sich mit der Frage beschäftigte, was in der Welt wirklich echt ist. Er entwickelte den methodischen Zweifel, um alles in Frage zu stellen, und kam zu der Erkenntnis: 'Ich denke, also bin ich', was bedeutet, dass das Denken die Existenz des Individuums bestätigt. Descartes' Methode umfasst drei Stufen des Zweifels: die Täuschung der Sinne, die Möglichkeit, im Traum zu sein, und die Vorstellung eines bösen Täuschers.

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René Descartes: Ich denke, also bin ich

René Descartes – ein großer Denker


René Descartes (sprich: Re-né De-kart) war ein schlauer Mann aus Frankreich. Er lebte vor
ungefähr 400 Jahren. Er dachte sehr viel über wichtige Fragen nach. Eine Frage ließ ihm
keine Ruhe: Was ist wirklich echt in der Welt? Er wollte wissen, was wir mit absoluter
Sicherheit wissen können.

Ist alles nur ein Traum?


Hast du schon einmal etwas geträumt, das wie echt wirkte? Vielleicht bist du im Traum
geflogen oder hast ein Monster gesehen. Im Traum sieht, hört oder fühlt man Dinge, die es
in Wirklichkeit nicht gibt. Descartes dachte, dass vielleicht sein ganzes Leben ein Traum
sein könnte. Er fragte sich: „Gibt es die Dinge um mich herum wirklich – andere Menschen,
Bäume oder Häuser? Oder bilde ich mir das nur ein?“ Manchmal zwickt man sich in den
Arm, um zu prüfen, ob man träumt. Aber selbst wenn man sich kneift, könnte man ja immer
noch träumen. Descartes zweifelte an allem, sogar an dem, was er sehen oder hören konnte.
Er war sich bei nichts mehr sicher – außer bei einer Sache.

Ich denke, also bin ich!


René Descartes dachte lange nach. Dann hatte er eine wichtige Erkenntnis: Wenn ich
zweifle, dann denke ich. Und weil ich denke, kann ich mir sicher sein, dass es mich gibt. Mit
anderen Worten: Weil ich jetzt gerade nachdenken kann, bin ich wirklich hier. Es ist egal, ob
ich wach bin oder träume – ich muss existieren, um überhaupt etwas denken oder träumen
zu können. Descartes sagte: „Ich denke, also bin ich.“ Das bedeutet: Weil ich denke, bin ich
echt und lebendig. Stell dir vor, du sitzt still und denkst nach. Oder du spürst deinen
Herzschlag und weißt, dass du da bist. Genau das meinte Descartes: Wenn wir etwas fühlen
oder denken, dann gibt es uns auch wirklich. Das war seine wichtigste Idee.

Die drei Stufen des methodischen Zweifels


Descartes wollte ganz sicher sein, was wirklich stimmt.
Deshalb hat er eine Methode benutzt, bei der man Schritt für
Schritt alles anzweifelt. Diese Methode nennt man den
„methodischen Zweifel“. Sie hat drei Stufen:
1. 1. Die Sinne können täuschen:
Manchmal sehen oder hören wir Dinge, die gar nicht so sind.
Zum Beispiel sieht ein Stift im Wasser krumm aus, obwohl er
gerade ist. Deshalb fragte Descartes: Kann ich meinen Augen
und Ohren wirklich trauen?
2. 2. Träume können wie echt wirken:
Im Traum fühlt sich alles echt an – aber es ist nicht wirklich
passiert. Descartes fragte: Was, wenn ich gerade träume und
denke, es sei echt? Vielleicht ist alles nur ein Traum!
3. 3. Ein böser Täuscher könnte mich anlügen:
Descartes stellte sich vor, dass ein mächtiger Trickser – ein
böser Geist – ihm falsche Gedanken gibt. Vielleicht ist sogar
Mathe falsch! Nur eine Sache kann nicht getäuscht sein: Dass
ich denke – und deshalb da bin.

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