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Das Dokument beschreibt die Abschlussprüfung Teil 2 für Industriemechaniker/-in im Feingerätebau, die im Sommer 2025 stattfindet. Es enthält Informationen zur praktischen Arbeitsaufgabe, einschließlich Material- und Werkzeugbereitstellung, sowie zur Durchführung und Dokumentation der Prüfung. Die Prüflinge müssen eine Baugruppe funktionsfähig herstellen und dabei spezifische Vorgaben und Normen beachten.

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Das Dokument beschreibt die Abschlussprüfung Teil 2 für Industriemechaniker/-in im Feingerätebau, die im Sommer 2025 stattfindet. Es enthält Informationen zur praktischen Arbeitsaufgabe, einschließlich Material- und Werkzeugbereitstellung, sowie zur Durchführung und Dokumentation der Prüfung. Die Prüflinge müssen eine Baugruppe funktionsfähig herstellen und dabei spezifische Vorgaben und Normen beachten.

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Industrie- und Handelskammer

Abschlussprüfung Teil 2

Industriemechaniker/-in
Feingerätebau

Berufs-Nr.

4021

Arbeitsauftrag
Bereitstellungsunterlagen für
den Ausbildungsbetrieb
Prüfungsunterlagen für den Prüfling

Sommer 2025
S25 4021 B

© 2025, IHK Region Stuttgart, alle Rechte vorbehalten


IHK
Abschlussprüfung Teil 2 – Sommer 2025

Vorbereitung Industriemechaniker/-in
der praktischen Arbeitsaufgabe Feingerätebau

Praktische Arbeitsaufgabe 14 Stunden

Prüfungstag (Beobachtung, begleitendes


Fachgespräch, Dokumentation, Nachbereitung)
Vorbereitung Durchführung 6 Stunden

Informieren Planen Bereitstellen Durchführen Kontrollieren Übergeben

Alle Informationen in diesem Heft erhalten die Prüflinge, Ausbildungs- und Prüfungsbetriebe zur Vorbereitung
(Informieren, Planen, Bereitstellen) der praktischen Arbeitsaufgabe.

Zur ganzheitlichen und an die Arbeitsaufgabe angepassten Bereitstellung sind folgend aufgeführte Unterlagen in
diesem Heft enthalten:
– Materialbereitstellungsliste (ggf. mit Skizzen, Zeichnungen zur Vorfertigung von Einzelteilen etc.)
– Bereitstellung des Ausbildungsbetriebs (Notizen zur Bereitstellung)
– Vorschlag zur Bereitstellung im Prüfungsbetrieb (Standardliste)
sowie
– Information zur Durchführung (Prüfungstag) der praktischen Arbeitsaufgabe
– Beschreibung des Arbeitsauftrags zur Durchführung der praktischen Arbeitsaufgabe*)
– Zeichnungen zur Durchführung der praktischen Arbeitsaufgabe*)

*)
Anhand dieser Unterlagen muss die praktische Arbeitsaufgabe am Prüfungstag durchgeführt werden.
Bitte beachten Sie, dass hierfür eine am Arbeitsauftrag anteilige Vorfertigung über die Materialbereitstellungsliste
und/oder Zeichnungen ausgewiesen sein kann.

Dieser Prüfungsaufgabensatz wurde von einem überregionalen nach § 40 Abs. 2 BBiG zusammengesetzten Ausschuss beschlossen. Er wurde für die Prüfungs­
abwicklung und -abnahme im Rahmen der Ausbildungsprüfungen entwickelt. Weder der Prüfungsaufgabensatz noch darauf basierende Produkte sind für den freien
Wirtschaftsverkehr bestimmt.
Beispielhafte Hinweise auf bestimmte Produkte erfolgen ausschließlich zum Veranschaulichen der Produktanforderung beziehungsweise zum Verständnis der jeweiligen
Prüfungsaufgabe. Diese Hinweise haben keinen bindenden Produktcharakter.

Internet: www.ihk-pal.de
S25 4021 B -ar-gelb-050924
IHK
Abschlussprüfung Teil 2 – Sommer 2025

Materialbereitstellungsliste für Industriemechaniker/-in


den Ausbildungsbetrieb Feingerätebau

Allgemein
Allgemeintoleranzen nach ISO 2768:1991
Die Halbzeuge müssen den angegebenen Normen1) entsprechen. Bei der von über über über über
Vorbereitung sind die nebenstehenden Allgemeintoleranzen zu beachten Toleranz- 0,5 3 6 30 120
(geschnittene Oberflächen Rz 16). Für die Oberflächen der mit Stern * klasse bis bis bis bis bis
3 6 30 120 400
gekennzeichneten Maße gilt . Bei zeichnerischen Darstellungen gilt die
mittel ±0,1 ±0,1 ±0,2 ±0,3 ±0,5
Projektionsmethode 1 ( ).

I Halbzeuge, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen:


1. 1 Flachstange 70* × 8* × 77 EN 754 EN AW–Al MgSi
2. 1 Flachstange 50* × 8* × 35 EN 754 EN AW–Al MgSi
3. 1 Rechteckstange 25 × 6 × 40 EN 12167 CuZn40
4. 2 Flachstahl 13 × 8* × 50 EN 10278 S235JRC+C
5. 1 Rechteckstange 32* × 12* × 20–0,1 EN 12167 CuZn40
6. 1 Rechteckstange 30* × 18 × 40 EN 12167 CuZn40
7. 1 Sechskantstahl 19* × 57 EN 10278 11SMn30+C
8. 1 Rundstahl 16* × 50 EN 10278 11SMn30+C
9. 1 Tafel   3* × 35 × 50 PC transparent

1)
E
 N 10278 zulässige Breiten- und Dicken-Abweichungen für Flach-Vierkantstähle nach ISO-­Toleranzfeld h11;
EN 10278 zulässige Nenndurchmesser-Abweichungen für Rundstähle nach ISO-Toleranzfeld h11

II Normteile, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen:


1. 1 Kegelrad m = 1; z = 15 Polyacetal vorgef. nach Pos.-Nr. 10
2. 1 Kegelrad m = 1; z = 30 Polyacetal siehe Pos.-Nr. 11
3. 4 Zylinderschraube M3 × 8 ISO 4762 8.8
4. 8 Zylinderschraube M4 × 8 ISO 4762 8.8
5. 1 Scheibe 4 ISO 7089 200HV
6. 1 Federnd. Druckstück M4 × 12 siehe Pos.-Nr. 15
7. 1 Gewindestift M3 × 4 ISO 4026 45H
8. 4 Zylinderstift 4 × 12 – A ISO 8734 St

Anstelle der aufgeführten Positionen können vergleichbare Werkstoffe für Halbzeuge bzw. Normteile mit für die
Anwendung ausreichenden Eigenschaften verwendet werden.

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IHK
Abschlussprüfung Teil 2 – Sommer 2025

Bereitstellung Industriemechaniker/-in
des Ausbildungsbetriebs Feingerätebau

Notizen zur Bereitstellung, benötigte Werkzeuge, Prüf- und Hilfsmittel zur Durchführung der praktischen
Arbeitsaufgabe am Prüfungstag:

Dieser Arbeitsauftrag (vorliegendes Heft, ggf. mit Notizen) kann gerne als Hilfestellung zur Durchführung der prakti-
schen Arbeitsaufgabe mitgebracht werden.

Der Prüfling ist darauf hinzuweisen, dass die Arbeitskleidung den Vorschriften der DGUV entsprechen muss. Ent-
spricht die Arbeitskleidung nicht den Vorschriften, dann ist eine Teilnahme an der Prüfung nicht zulässig.

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IHK
Abschlussprüfung Teil 2 – Sommer 2025

Vorschlag zur Bereitstellung Industriemechaniker/-in


im Prüfungsbetrieb Feingerätebau

Die aufgeführten Betriebs- und Arbeitsmittel sind für die Durchführung der praktischen Arbeitsaufgabe
auszuwählen bzw. zu ergänzen und können an die betriebsübliche Ausstattung angepasst werden.

I Betriebs- und Arbeitsmittel je Prüfling:


1. 1 Arbeitsplatz mit Parallelschraubstock (100 bis 150 mm Backenbreite mit Schutzbacken oder geschliffenen
Backen)

II Betriebs- und Arbeitsmittel für 1 bis 3 Prüflinge:


1. 1 Anreißplatz
1.1 1 Höhenreißer
1.2 1 Anreißwinkel
1.3 1 Anreißprisma
1.4 Anreißlack oder Vergleichbares
1.5 Teilapparat zum direkten Teilen

2. 1 Tischbohrmaschine oder
1 Säulenbohrmaschine (zum Reiben geeignet)
2.1 1 Bohrfutter (ggf. Reduzierhülsen)
2.2 1 Maschinenschraubstock mit Parallelunterlagen

3. 1 Drehmaschine
3.1 1 Dreibackenfutter (ggf. weiche ausgedrehte Backen, Vierbackenfutter)
3.2 Spannzangen
3.3 1 Mitlaufende Zentrierspitze
3.4 1 Bohrfutter (ggf. Reduzierhülsen)
3.5 Drehwerkzeuge

4. 1 Fräsmaschine
4.1 Maschinenschraubstock
4.2 Teilapparat mit Dreibackenfutter und/oder Spannzangen
4.3 Spannzangen
4.4 Unterlagen
4.5 Fräswerkzeuge

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IHK
Abschlussprüfung Teil 2 – Sommer 2025

Information zur Durchführung Industriemechaniker/-in


der praktischen Arbeitsaufgabe Feingerätebau

Praktische Arbeitsaufgabe 14 Stunden

Prüfungstag (Beobachtung, begleitendes


Fachgespräch, Dokumentation, Nachbereitung)
Vorbereitung Durchführung 6 Stunden

Informieren Planen Bereitstellen Durchführen Kontrollieren Übergeben

Die folgenden Seiten in diesem Heft enthalten Unterlagen zur Durchführung der praktischen Arbeitsaufgabe, wel-
che dem Prüfling erneut am Prüfungstag bzw. Prüfungsort übergeben werden.
Wie bereits im vorderen Teil des Hefts beschrieben, dienen diese zur ganzheitlichen Vorbereitung, um eine an die
Arbeitsaufgabe angepasste Bereitstellung ermöglichen zu können.
Anhand folgender Unterlagen muss die praktische Arbeitsaufgabe am Prüfungstag durchgeführt werden.

– Beschreibung des Arbeitsauftrags zur Durchführung der praktischen Arbeitsaufgabe


– Zeichnungen zur Durchführung der praktischen Arbeitsaufgabe

Zusätzlich erhält der Prüfling am Prüfungstag die Arbeitsblätter (nicht in diesem Heft enthalten):
– Information und Planung
– Kontrolle

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IHK
Abschlussprüfung Teil 2 – Sommer 2025

Beschreibung des Arbeitsauftrags Industriemechaniker/-in


zur Durchführung der praktischen Feingerätebau
Arbeitsaufgabe

1 Allgemein
In der Abschlussprüfung Teil 2 haben Sie in der Durchführung eine praktische Arbeitsaufgabe zu bearbeiten,
mit aufgabenspezifischen Unterlagen zu dokumentieren und darüber ein begleitendes Fachgespräch von
höchstens 20 Minuten zu führen.

2 Vorgabezeit: 6 h
Richtzeit für die Aufgaben zur „Information und Planung“ 0,5 h
Richtzeit für die „Durchführung und Kontrolle“ 5,5 h

Die Vorgabezeit von 6 h beinhaltet das begleitende Fachgespräch von höchstens 20 Minuten.

3 Prüfungsunterlagen, die Sie zusätzlich für die praktische Arbeitsaufgabe erhalten:


– Arbeitsblatt „Information und Planung“
– Zeichnungen zur Durchführung der praktischen Arbeitsaufgabe
– Arbeitsblatt „Kontrolle“

4 Kennzeichnung der Prüfungsunterlagen


Tragen Sie, wo vorgesehen, in den Kopf der jeweiligen Prüfungsunterlage Ihren Vor- und Familiennamen
und Ihre Prüflingsnummer ein.

5 Beobachtung, begleitendes Fachgespräch


Durch Beobachtungen während der Durchführung und das begleitende Fachgespräch werden die prozessre-
levanten Qualifikationen in Bezug auf die Durchführung der Arbeitsaufgabe bewertet.

6 Funktionsbeschreibung der Baugruppe


Durch Drehen der Antriebswelle (Pos.-Nr. 7) wird die Drehbewegung über das Kegelrad 1 (Pos.-Nr. 10) und
das Kegelrad 2 (Pos.-Nr. 11) auf die Welle (Pos.-Nr. 8) übertragen. Um ein Aus- und Einkuppeln der Ke-
gelräder zu ermöglichen, kann der Lagerbock 2 (Pos.-Nr. 6) mit der Führungsplatte (Pos.-Nr. 3) zwischen
den Führungsleisten (Pos.-Nr. 4) vor und zurück bewegt werden. Das federnde Druckstück (Pos.-Nr. 15)
rastet dabei jeweils in der vorderen oder hinteren Position mit seiner Kugel in die Anbohrungen der Grund-
platte (Pos.-Nr. 1) ein und sichert dadurch die jeweilige Position des Lagerbocks 2 (Pos.-Nr. 6). Das Zahn­
flankenspiel der Kegelräder (Pos.-Nrn. 10 und 11) kann durch Verschieben des Lagerbocks 1 (Pos.-Nr. 5) im
Langloch der Grundplatte (Pos.-Nr. 1) eingestellt werden.

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7 Arbeitsauftrag
 ie haben den Auftrag, die Baugruppe funktionsfähig und ohne Mängel nach Zeichnung herzustellen. Alle
S
Normteile sind fachgerecht zu montieren. Fehlende Maßangaben, die zur fachgerechten Fertigung der Bau-
gruppe notwendig sind, müssen von Ihnen selbstständig ermittelt und auf die Funktion der Baugruppe bei
der Fertigung abgestimmt werden.

7.1 Arbeitsblatt „Information und Planung“ Richtzeit: 0,5 h


Arbeiten Sie sich in die Auftragsunterlagen ein und bearbeiten Sie das Arbeitsblatt „Information und
­Planung“.

7.2 Durchführung und Kontrolle Richtzeit: 5,5 h


Zum Herstellen der Baugruppe kommen die nachfolgend aufgeführten Arbeiten zur Anwendung.

– Herstellung der Einzelteile


– Kennzeichnung der Bauteile
– Qualitätssicherung, Dokumentation
– Montage der Einzelteile zur Baugruppe
– Einstell- und Abstimmungsarbeiten
– Funktionskontrolle
– Übergabe

Die Einzelteile und die Baugruppe sind nach den auf den Zeichnungen angegebenen Normen und Hin­
weisen herzustellen. Während der Prüfung haben Sie die Vorschriften der DGUV einzuhalten.

Alle Arbeitsschritte müssen unter Berücksichtigung der vom Kunden geforderten Merkmale und des
­Arbeitsauftrags durchgeführt werden. Merkmale sind wie folgt auf der Zeichnung gekennzeichnet:

Überprüfen Sie mithilfe des Arbeitsblatts „Kontrolle“ Ihren Arbeitsauftrag. Entscheiden Sie selbst und anhand
der Merkmale, zu welchem Zeitpunkt Sie eine Kontrolle durchführen. Beurteilen Sie, ob die vorgegebenen
Merkmale erfüllt sind. Dokumentieren Sie dabei Ihre Entscheidung in der Tabelle.

8 Abgabe der Unterlagen



Vergewissern Sie sich, dass alle von Ihnen bearbeiteten Unterlagen, auch Ihre eigenen Dokumentationen,
Skizzen und Notizen, mit Ihrem Vor- und Familiennamen sowie Ihrer Prüflingsnummer versehen sind.

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