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Expressionismus

Der Expressionismus war eine bedeutende Kunstbewegung des frühen 20. Jahrhunderts, die sich durch die Betonung von Emotionen und individuellen Ausdruck auszeichnete, wobei die realistische Darstellung in den Hintergrund trat. Die Bewegung entwickelte sich in einer Zeit politischer und sozialer Unruhen in Europa, insbesondere in Deutschland, und führte zu verzerrten und abstrahierten Darstellungen der Realität, die innere Konflikte und Ängste der Künstler*innen widerspiegelten. Wichtige Vertreter wie Marianne von Werefkin und Edvard Munch thematisierten in ihren Werken Gefühle wie Isolation und Angst, wobei kräftige Farben und expressive Pinselstriche charakteristisch waren.

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Expressionismus

Der Expressionismus war eine bedeutende Kunstbewegung des frühen 20. Jahrhunderts, die sich durch die Betonung von Emotionen und individuellen Ausdruck auszeichnete, wobei die realistische Darstellung in den Hintergrund trat. Die Bewegung entwickelte sich in einer Zeit politischer und sozialer Unruhen in Europa, insbesondere in Deutschland, und führte zu verzerrten und abstrahierten Darstellungen der Realität, die innere Konflikte und Ängste der Künstler*innen widerspiegelten. Wichtige Vertreter wie Marianne von Werefkin und Edvard Munch thematisierten in ihren Werken Gefühle wie Isolation und Angst, wobei kräftige Farben und expressive Pinselstriche charakteristisch waren.

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frühes Datum:

Epochen 20. Jh.


der Der Expressionismus
Kunst- AB 1
Name:
geschichte

Der Expressionismus war eine einflussreiche Kunstbewegung des frühen 20. Jahrhunderts, die sich durch ihre Betonung
von Emotionen, Individualität und dem Ausdruck innerer Gefühle auszeichnete. Die realistische Darstellung von Dingen
war also für die Expressionist*innen nicht mehr von Bedeutung.
Der Expressionismus entwickelte sich in den Jahren vor und nach dem Ersten Weltkrieg in Europa, insbesondere in
Deutschland. Diese Zeit war geprägt von politischen Unruhen, sozialen Veränderungen und einem tiefen Gefühl der
Unsicherheit. In dieser Atmosphäre suchten Künstler*innen nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten, um ihre Gedanken und
Gefühle auszudrücken. Sie versuchten, tief in ihre eigenen Gefühlswelten
einzutauchen und diese auf die Leinwand zu bringen. Dadurch entstanden Werke,
die Angst, Wut und Freude ausdrücken sollten. Expressionistische Kunstwerke
zeigten oft eine verzerrte und abstrahierte Darstellung der Realität. Gesichter,
Landschaften und Figuren wurden oft entfremdet und in ungewöhnlichen Formen
dargestellt, um die inneren Konflikte und Ängste der Künstler*innen
widerzuspiegeln. Die Verwendung von kräftigen, kontrastreichen Farben war
auch ein charakteristisches Merkmal des Expressionismus. Diese Farben sollten
nicht nur ansprechend sein, sondern auch Emotionen und Stimmungen verstärken.
Die Künstlerin Marianne von Werefkin (1860 - 1938) war eine bedeutende
Malerin des Expressionismus. Sie wurde in Russland, geboren und verbrachte einen Marianne von Werefkin: Selbstbildnis, 1910,
Großteil ihres Lebens in Europa, insbesondere in Deutschland und der Schweiz. Tempera auf Papier, 34 x 51 cm,
Lenbachhaus München
In dem Selbstbildnis von 1910 blickt sie die Betrachter*innen direkt an, mit einem
durchdringenden und entschlossenen Blick. Die kräftigen, oft nicht realistischen
Farben und die für den Expressionismus typische Verwendung von Pinselstrichen
verleihen dem Gemälde eine gewisse Abstraktion.
Viele expressionistische Werke thematisierten Gefühle der Isolation, der Angst
und des Verlusts. Die Künstler*innen versuchten, die psychologischen
Auswirkungen der sich verändernden Welt um sie herum darzustellen. So auch
Edvard Munch (1863 - 1944) in seinem berühmten Gemälde “Der Schrei”. Munch
schuf dieses Gemälde in einer Zeit persönlicher Krisen. Er beschrieb den Moment,
der ihm die Inspiration für das Gemälde gab, als einen Augenblick, in dem die
Edvard Munch: Der Schrei, 1893,
Natur zu "schreien" schien. Das Werk drückt seine eigene innere Unruhe aus. Tempera und Wachsmalstift auf Karton, 91
x 73,5 cm, Nationalmuseum Oslo

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Aufgabe 1: Nenne fünf typische Merkmale des Expressionismus.

Aufgabe 2: Fülle die Lücken des Lückentextes.


Der Expressionismus, eine einflussreiche Kunstbewegung des frühen _____________, zeichnete sich durch die

Hervorhebung von _____________, Individualität und den Ausdruck innerer Gefühle aus. In dieser Zeit wurde die

realistische Darstellung von Dingen weniger bedeutend. Der Expressionismus entwickelte sich in den Jahren vor und nach

dem Ersten Weltkrieg, insbesondere in ______________, während politische Unruhen und soziale Veränderungen

eine Atmosphäre der Unsicherheit schufen. Expressionistische Kunstwerke zeichneten sich oft durch verzerrte und

abstrahierte Darstellungen der Realität aus. Gesichter, Landschaften und Figuren wurden entfremdet und in

ungewöhnlichen Formen dargestellt, um die inneren Konflikte und ___________ der Künstler*innen widerzuspiegeln.

Eine charakteristische Eigenschaft des Expressionismus war die Verwendung kräftiger, _______________ Farben, die

nicht nur visuell ansprechend sein sollten, sondern auch Emotionen und Stimmungen verstärkten.

Marianne von Werefkin, eine bedeutende Malerin des Expressionismus, wurde 1860 in ____________ geboren und

verbrachte einen Großteil ihres Lebens in verschiedenen europäischen Ländern, darunter Deutschland und die Schweiz. In

ihrem Selbstbildnis aus dem Jahre _______ nutzt sie kräftige nicht realistische Farben.

Viele expressionistische Werke thematisierten Gefühle der Isolation, der Angst und des Verlusts, da die Künstler*innen

versuchten, die psychologischen Auswirkungen der sich verändernden Welt um sie herum darzustellen.

Ein herausragendes Beispiel hierfür ist Edvard Munchs berühmtes Gemälde "______________". Munch beschrieb den

Moment, der ihm die Inspiration für das Gemälde gab, als einen Augenblick, in dem die ___________ zu "schreien"

schien, und drückte so seine eigene innere _____________ aus.

Natur - 20. Jahrhunderts - Unruhe - 1910 - Deutschland - Russland - Ängste - kontrastreicher - Der Schrei - Emotionen

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Aufgabe 1: Nenne fünf typische Merkmale des Expressionismus.

Betonung von Emotionen


Abstrahierte Darstellung der Realität
Nutzung von kräftigen und kontrastreichen Farben
Gesichter, Landschaften und Figuren in ungewöhnlichen Formen
Expressive Verwendung von Pinselstrichen

Aufgabe 2: Fülle die Lücken des Lückentextes.


20. Jh.
Der Expressionismus, eine einflussreiche Kunstbewegung des frühen _____________, zeichnete sich durch die

Emotionen Individualität und den Ausdruck innerer Gefühle aus. In dieser Zeit wurde die
Hervorhebung von _____________,

realistische Darstellung von Dingen weniger bedeutend. Der Expressionismus entwickelte sich in den Jahren vor und nach

dem Ersten Weltkrieg, insbesondere in Deutschland


______________, während politische Unruhen und soziale Veränderungen

eine Atmosphäre der Unsicherheit schufen. Expressionistische Kunstwerke zeichneten sich oft durch verzerrte und

abstrahierte Darstellungen der Realität aus. Gesichter, Landschaften und Figuren wurden entfremdet und in

Ängste der Künstler*innen widerzuspiegeln.


ungewöhnlichen Formen dargestellt, um die inneren Konflikte und ___________

Eine charakteristische Eigenschaft des Expressionismus war die Verwendung kräftiger,kontrastreicher


_______________ Farben, die

nicht nur visuell ansprechend sein sollten, sondern auch Emotionen und Stimmungen verstärkten.

Russland geboren und


Marianne von Werefkin, eine bedeutende Malerin des Expressionismus, wurde 1860 in ____________

verbrachte einen Großteil ihres Lebens in verschiedenen europäischen Ländern, darunter Deutschland und die Schweiz. In

1910 nutzt sie kräftige nicht realistische Farben.


ihrem Selbstbildnis aus dem Jahre _______

Viele expressionistische Werke thematisierten Gefühle der Isolation, der Angst und des Verlusts, da die Künstler*innen

versuchten, die psychologischen Auswirkungen der sich verändernden Welt um sie herum darzustellen.

Der Schrei
Ein herausragendes Beispiel hierfür ist Edvard Munchs berühmtes Gemälde "______________". Munch beschrieb den

Natur
Moment, der ihm die Inspiration für das Gemälde gab, als einen Augenblick, in dem die ___________ zu "schreien"

Unruhe
schien, und drückte so seine eigene innere _____________ aus.

Natur - 20. Jahrhunderts - Unruhe - 1910 - Deutschland - Russland - Ängste - kontrastreicher - Der Schrei - Emotionen

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frühes Datum:
Epochen 20. Jh.
der Der Expressionismus
Kunst- AB 2
Name:
geschichte

Praktische Aufgabe: Was bringt dich zum schreien? Gestalte das Bild weiter und stelle etwas dar, das dir Angst
bereitet. Nutze Farben und Formen, die die Emotion “Angst” widerspiegeln. Nutze Wachsmalstifte.

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