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Expressionismus

Der Expressionismus, entstanden zwischen 1905 und 1925, war eine künstlerische Bewegung, die innere Emotionen statt äußere Realität darstellte, geprägt von verzerrten Formen und starken Farben. In der Malerei, Literatur und Architektur spiegelte sich die Unsicherheit und die gesellschaftlichen Umbrüche der Zeit wider, mit einem Fokus auf Themen wie Angst und Kriegstraumata. Der Einfluss des Expressionismus ist bis heute in verschiedenen Kunststilen und Medien spürbar.

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Der Expressionismus, entstanden zwischen 1905 und 1925, war eine künstlerische Bewegung, die innere Emotionen statt äußere Realität darstellte, geprägt von verzerrten Formen und starken Farben. In der Malerei, Literatur und Architektur spiegelte sich die Unsicherheit und die gesellschaftlichen Umbrüche der Zeit wider, mit einem Fokus auf Themen wie Angst und Kriegstraumata. Der Einfluss des Expressionismus ist bis heute in verschiedenen Kunststilen und Medien spürbar.

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Der Expressionismus – Eine künstlerische und literarische Bewegung

Einleitung:​
Der Expressionismus entstand zwischen 1905 und 1925 als Reaktion auf die
gesellschaftlichen Umbrüche durch Industrialisierung und den Ersten Weltkrieg. Künstler
wollten nicht mehr die äußere Realität darstellen, sondern ihre inneren Emotionen
ausdrücken. Sie arbeiteten mit verzerrten Formen, starken Farben und drastischen Bildern,
um intensive Gefühle wie Angst, Unsicherheit und Hoffnung zu vermitteln.

Merkmale:

Malerei:​
Expressionistische Maler nutzten unnatürliche, grelle Farben, um Emotionen zu betonen –
beispielsweise Rot für Angst oder Blau für Spiritualität. Die Darstellungen waren oft verzerrt,
mit starken Kontrasten und dynamischen Linien. Ein berühmtes Beispiel ist Der Schrei von
Edvard Munch, das Verzweiflung und Angst auf eindrucksvolle Weise zeigt.

Literatur:​
In der Literatur standen Themen wie Großstadtleben, Angst, Kriegstraumata und
Gesellschaftskritik im Mittelpunkt. Die Sprache war frei, oft düster und mit starken Bildern
gefüllt. Ein bekanntes Werk ist Der Gott der Stadt von Georg Heym, das die moderne Welt
als bedrohlich und chaotisch beschreibt.

Architektur:​
Expressionistische Architektur zeichnete sich durch organische, dynamische Formen aus.
Anstelle klassischer Symmetrie wurden geschwungene Linien und unkonventionelle
Materialien wie Backstein oder Beton verwendet. Ein Beispiel ist der Einsteinturm von Erich
Mendelsohn, ein futuristisch wirkendes Observatorium mit fließenden Formen.

Einfluss und Fazit:​


Der Expressionismus war eine Reaktion auf Unsicherheit und gesellschaftliche Krisen. Die
Künstler wollten nicht die Realität zeigen, sondern ihre Wahrnehmung und Gefühle
ausdrücken. Besonders nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Werke düsterer und
kritischer.

Die Bewegung hatte großen Einfluss auf spätere Kunststile, wie den abstrakten
Expressionismus, und auf den Film, etwa Das Cabinet des Dr. Caligari, das mit verzerrten
Kulissen und düsteren Bildern den typischen Stil widerspiegelt.

Zusammenfassend war der Expressionismus eine radikale künstlerische Bewegung, die die
Gefühle der Menschen in einer chaotischen Zeit darstellte. Sein Einfluss ist bis heute in
Kunst, Literatur und Architektur spürbar.

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