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Transkripte-Transkript Alleinerziehende

Barbara, eine alleinerziehende Mutter, betont die Bedeutung ihres Unterstützungsnetzwerks für die Erziehung ihres Sohnes und ihren emotionalen Halt. Sie reflektiert über die Herausforderungen des Alleinerziehens und die Entscheidung, sich vom Vater ihres Kindes zu trennen, um eine ungesunde Beziehung zu vermeiden. Für sie bedeutet Familie nicht nur Blutsverwandtschaft, sondern enge, vertrauensvolle Beziehungen zu Menschen, die ihr wichtig sind.

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Tomek Kossakowski
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Transkripte-Transkript Alleinerziehende

Barbara, eine alleinerziehende Mutter, betont die Bedeutung ihres Unterstützungsnetzwerks für die Erziehung ihres Sohnes und ihren emotionalen Halt. Sie reflektiert über die Herausforderungen des Alleinerziehens und die Entscheidung, sich vom Vater ihres Kindes zu trennen, um eine ungesunde Beziehung zu vermeiden. Für sie bedeutet Familie nicht nur Blutsverwandtschaft, sondern enge, vertrauensvolle Beziehungen zu Menschen, die ihr wichtig sind.

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„Bunt und vielfältig: Familien in Deutschland“ - Transkript

Die alleinerziehende Mutter: Barbara mit Laurits (18 Monate)

Du bist alleinerziehende Mutter. Was bedeutet das im Alltag?

„Es gibt diesen Spruch, um ein Kind aufzu… aufzu… also aufzubringen, ja, also zu
erziehen, zu einem erwachsenen Menschen zu machen, braucht es ein ganzes
Dorf. Und deswegen ... Ich glaube nicht, dass ich als Alleine-Mutter diejenige bin,
die das alleine managt. Sondern ich hab' ein Netzwerk und dieses Netzwerk ist
für mich wichtig, für meinen emotionalen Halt wichtig. Und dadurch natürlich
auch ganz klar für mein Kind.“

Ist es schwer, den Familienalltag alleine zu organisieren?

„In einer normalen Beziehung sind die Frauen – das hab' ich so häufig gehört von
von Mit-Müttern – so häufig enttäuscht von ihren Männern, weil sie abends nicht
nach Hause kommen, weil sie dann doch nicht den Schrank reparieren, weil sie
den Abwasch nicht machen, weil sie nur faul vor der Glotze sitzen. Bababababa,
all diese Sachen. So. Darüber sind so viele Frauen so furchtbar enttäuscht, ja? Ich
bin nie enttäuscht über irgendeinen Mann. Sondern ich weiß von vornherein: Ich
mach' die Sachen selber. Ich suche mir Hilfe.

Als du schwanger warst, hast du dich vom Vater deines Kindes getrennt.
Sicher keine leichte Entscheidung.

„Also, es ist halt einfach, dass es eine spezielle Situation war zwischen mir und
diesem Mann. Dass das einfach nicht geklappt hat. Also ich weiß, als ich mich von
ihm getrennt habe, war ich einfach nur erleichtert. Und ich, also, das was ich halt
schrecklich finde ist, wenn Paare zusammenbleiben auf Teufel komm raus,

© www.pasch-net.de | Autorin: Elisabeth Schwiontek


„Bunt und vielfältig: Familien in Deutschland“ - Transkript

nur weil jetzt ein Kind entsteht. Also das find' ich unfair, weil dadurch gibt man
dem Kind die Verantwortung für die Beziehung. Und das find' ich nicht richtig.“

Was bedeutet Familie für dich?

„Also Familie ist für mich … sind für mich Menschen, die ich lange kenne, denen
ich vertraue, die mit mir, meinem Sohn, oder meiner Mutter, meinem Bruder,
irgendwie eine Verbindung haben, eine innige Verbindung haben. Ja, also das ist
nicht notwendigerweise nur Blutsverwandtschaft.“

Du bist alleinerziehend. Welche Reaktionen gibt es darauf?

„Ich weiß noch, wie ich meinen Sohn dann bekommen hab' und dann, ach, ich
weiß gar nicht mehr, wer war denn das bloß, irgendjemand in meiner
Verwandtschaft hat das irgendwie gesagt, dass es ja so schade sei, dass ich
keine richtige Familie hätte. Und dann, also war bei mir … sofort war bei mir der
Gedanke: Ich hab doch 'ne richtige Familie! Was soll denn das? Das ist 'ne genau
richtige Familie!“

© www.pasch-net.de | Autorin: Elisabeth Schwiontek

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