Fragen & Antworten
zur ambulanten Operation
1.) Wie erfahre ich, wann ich operiert werde?
2.) Wie ist der Ablauf vor der Operation?
3.) Welche meiner Medikamente muss ich vor der Operation einnehmen?
4.) Warum darf ich vor der Narkose nicht essen und trinken?
5.) Warum darf ich vor der Narkose nicht rauchen?
6.) Warum ist es wichtig, dass ich/ mein Kind vor der Narkose nicht erkältet bin/ ist?
7.) Was geschieht nach meinem Eintreffen im OP-Zentrum?
8.) Kann es passieren, dass ich während der Operation wach werde?
9.) Kann es passieren, dass ich aus der Narkose nicht wieder aufwache?
10.) Wann bin ich wieder richtig wach?
11.) Was sind die Nebenwirkungen der Narkose?
12.) Werde ich nach der Operation Schmerzen haben?
13.) Wie ist der Ablauf nach der Operation?
14.) Was muss ich zu Hause beachten u. welche Beschwerden können zu Hause auftreten?
15.) Wann muss ich mich wieder in der Praxis vorstellen?
1.) Wie erfahre ich, wann ich operiert werde?
Das Datum der Operation legen Sie zusammen mit Ihrem Operateur fest. Unsere ambulanten OP-Tage sind von
Montag bis Donnerstag, wobei Herr Dr. Heemken üblicherweise am Montag und Mittwoch und Frau Dr. Grau
üblicherweise am Dienstag und Donnerstag operiert. Wenn möglich, möchten wir Sie bitten, sich bei Ihren
Terminwünschen an diesen Vorgaben zu orientieren.
Die genaue Planung des OP-Ablaufes erfolgt am Vortag. Daher möchten wir Sie bitten, die genaue Uhrzeit ihres
Eingriffs am Vortag, bzw. am vorherigen Freitag (für die Termine am Montag), telefonisch zu erfragen.
2.) Wie ist der Ablauf vor der Operation?
Die Patienten, die sich bereits einmal bei uns einem operativen Eingriff innerhalb des vorangegangenen Jahres
unterzogen haben und bei denen sich gesundheitlich nichts verändert hat, müssen nicht unbedingt zu einem
erneuten Anästhesie-Vorgespräch vorstellig werden. Hier reicht es, wenn Sie mit dem ausgefüllten Anästhesie-
Fragebogen und den Befunden des Hausarztes am Op-Tag ca. eine dreiviertel Stunde vor dem OP-Termin
nüchtern hier erscheinen.
Alle neuen Patienten, oder Patienten, bei denen sich etwas in der Anamnese oder bei den Medikamenten
geändert hat, und natürlich alle Patienten, die es wünschen, machen bitte vor der Operation einen Termin zum
Narkose-Vorgespräch aus, welcher möglichst zeitnah zur OP liegen sollte (üblicherweise 1-2 Tage vorher). In
diesem Gespräch kann sich die Anästhesistin ein genaues Bild über den allgemeinen Gesundheitszustand des
Patienten machen und mit dem Patienten zusammen das optimale Narkoseverfahren festlegen.
Selbstverständlich besteht dabei auch ausreichend die Möglichkeit, alle relevanten Fragen bezüglich des
Ablaufes und der Narkose durchzusprechen. Bitte bringen Sie etwas Wartezeit zu dem Vorgespräch mit, da die
Anästhesistin vormittags natürlich auch immer im OP ist und nicht vorhersagen kann, wann sie den OP verlassen
kann, um das Gespräch zu führen. Bitte bringen Sie auf jeden Fall den ausgefüllten Anästhesie-Fragebogen und,
wenn möglich, auch die Befunde vom Hausarzt zu dem Vorgespräch mit!
3.) Welche meiner Medikamente muss ich vor der Operation einnehmen?
Dies ist eine der Fragen, die während der Voruntersuchung durch die Anästhesistin ausführlich mit Ihnen
besprochen werden wird.
Generell kann man sagen, dass fast alle Medikamente, die Sie im Alltag dauerhaft einnehmen, auch am OP-Tag
weiter eingenommen werden sollen.
Ausnahmen sind hier natürlich alle die Blutgerinnung hemmenden Medikamente, die in der Regel eine Woche
vor der OP abgesetzt werden müssen (z.B. Marcumar, Plavix, ASS), was dann allerdings in Absprache mit Ihrem
Hausarzt ein angepasstes Behandlungsregime vor der geplanten OP erfordert. Bitte unterrichten Sie Ihren
Operateur rechtzeitig darüber, wenn Sie solche Medikamente einnehmen und setzen sich rechtzeitig mit Ihrem
Hausarzt in Verbindung, damit die Umstellung zeitgerecht erfolgen kann.
Ein weiteres Medikament, was routinemäßig vor einem operativen Eingriff abgesetzt werden soll ist das
Diabetesmittel Metformin (z.B. Diabesin, Glucophage, Mediabet, Siofor u.ä.). Es wird empfohlen, Metformin 48
Sunden vor einer OP nicht einzunehmen!
4.) Warum darf ich vor der Narkose nicht essen und trinken?
Durch die Vollnarkose werden neben dem Bewusstsein und der Schmerzempfindung auch die Schutzreflexe im
Rachen (Husten-, Schluck- u.Würgereflex) ausgeschaltet. Es besteht daher die Gefahr, dass bei nicht leerem
Magen dieser Mageninhalt in den Rachen gelangt und von dort in die Lunge eingeatmet wird (sog. Aspiration).
Dies hat dann in der Regel eine schwere Lungenentzündung zur Folge.
Daher bitten wir Sie, folgende Regeln unbedingt zu beachten:
- bitte nehmen Sie 6 Stunden vor der OP keine feste Nahrung mehr zu sich, auch lutschen Sie bitte keine
Bonbons oder kauen Sie bitte kein Kaugummi!
- das Trinken von 1-2 Gläsern klarer Flüssigkeit ohne Fett oder feste Bestandteile ist bis zu 2 Stunden vor
Narkosebeginn erlaubt.
- die Schmerztablette, die Sie von uns erhalten haben, dürfen Sie mit 1-2 Schluck Wasser 1 Stunde vor
Narkosebeginn einnehmen
5.) Warum darf ich vor der Narkose nicht rauchen?
Das Rauchen regt die Magensaftproduktion an. So kann es trotz Einhaltung des Nüchternheitgebotes zu einer
großen Ansammlung von Magensekret kommen, was ebenfalls die Gefahr einer Aspiration (s.o.) erhöht.
Außerdem besteht bei Rauchern durch die Empfindlichkeit des Bronchialsystems und den hohen
Kohlenmonoxidgehalt im Blut eine erhöhte Gefahr von Atemwegskomplikationen (z.B. starker Husten,
verringerte Sauerstoffsättigung im Blut).
Aus diesen Gründen möchten wir Sie bitten, auch das Rauchen 6 Stunden vor Narkosebeginn einzustellen und
es uns ehrlicherweise mitzuteilen, wenn Sie entgegen dieser Regel doch geraucht haben!
6.) Warum ist es wichtig, dass ich/ mein Kind vor der Narkose nicht erkältet bin/ ist?
Bei sonst gesunden Erwachsenen kann eine ambulante Operation durchaus auch bei einer leichten Erkältung,
also Schnupfen und unproduktivem Husten, durchgeführt werden. Sollte das Allgemeinbefinden jedoch
reduziert sein und Unwohlsein, Schwäche und Fieber vorliegen, ist es sinnvoller, die Operation zu verschieben,
bis der Infekt abgeklungen ist. Die OP wäre sonst eine zu große zusätzliche Belastung für den Organismus mit
deutlich verlängerter Erholungsphase.
Kinder sind in der Regel herz- und kreislaufgesund und vertragen im Allgemeinen eine Narkose sehr gut. Jedoch
liegt bei ihnen bis zum Alter von ca. 8 Jahren ein empfindlicheres Atemwegssystem vor. Wenn das Kind zur OP
einen Atemwegsinfekt mit Husten, Schnupfen oder Fieber hat, besteht das erhöhte Risiko, dass es während der
Narkose zu Atmungsproblemen kommen kann. Bitte informieren Sie uns darüber, wenn Ihr Kind vor dem
geplanten Eingriff einen Infekt entwickelt, die Anästhesistin wird dann individuell entscheiden, ob die Narkose
durchgeführt werden kann, oder ob die Operation verschoben werden muss.
7.) Was geschieht nach meinem Eintreffen im OP-Zentrum?
Wenn Sie zu dem Ihnen genannten Termin in das OP-Zentrum kommen, werden Sie zunächst von unserer
Rezeptionistin in Empfang genommen und es werden die letzten Fragen und Formalitäten geklärt. Unter
Umständen nehmen Sie dann noch einen Moment im Wartebereich Platz, wir bemühen uns aber stets, alle
Wartezeiten möglichst kurz zu halten. Anschließend werden Sie dann in den Umkleideraum geleitet, wo Sie Ihre
Kleidung und persönlichen Gegenstände (Schmuck, Piercings, Zahnersatz, Brillen u.ä. bitte auch ablegen) in
einem Spind einschließen können. Bitte bringen Sie zur OP ein sauberes T-Shirt mit, welches Sie im OP-Bereich
anziehen können.
Danach werden Sie in den Vorbereitungsbereich begleitet. Hier begrüßt Sie das Anästhesie-Team und beginnt
damit, Ihnen einen intravenösen Zugang zu legen, worüber dann eine Infusion läuft und Ihnen ein
Beruhigungsmittel verabreicht werden kann. Es folgt dann meist eine Rasur des OP-Gebietes, da es für die
Operateure wichtig ist, dass die Region „haarfrei“ ist. Sie können dies jedoch auch gerne schon vorab zu Hause
erledigen (jedoch bitte erst am OP-Tag!).
Weiterhin werden Ihnen zur Thromboseprophylaxe Kompressionstrümpfe angezogen. Wir empfehlen, diese 24 h
zu tragen und zum nächsten Besuch in der Praxis wieder mitzubringen.
Wenn alle vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen sind, begleiten wir Sie in den OP-Saal, wo nach dem
Lagern und Anschließen an die Überwachungsmonitore unverzüglich mit der Narkoseeinleitung begonnen wird.
8.) Kann es passieren, dass ich während der Narkose wach werde?
Die Anästhesistin prüft während der Narkose kontinuierlich Ihre lebenswichtigen Organfunktionen und die
Narkosetiefe. Durch die sog. „Spontanatmungsnarkose“ verzichten wir ganz auf Muskel entspannenden
Medikamente , zur Anwendung kommen nur moderne, kurz wirksame Medikamente, mit denen die Narkose
sehr genau und rasch reguliert und angepasst werden kann ohne dabei Ihre motorischen Fähigkeiten
einzuschränken.
Auf Grund dieser Maßnahmen kann relativ zuverlässig ausgeschlossen werden, dass Sie während der Narkose
eine „Awareness“ erleiden, d.h. dass Sie während der Operation wach werden und etwas von dem Eingriff
mitbekommen. Lange bevor Sie Ihr Bewusstsein wiedererlangen, würden wir anhand von motorischer Aktivität
sowie durch eine Erhöhung der Herz -u. Atemfrequenz eine Abflachung der Narkosetiefe erkennen und sofort
gegensteuern.
9.) Kann es passieren, dass ich aus der Narkose nicht wieder aufwache?
Die Narkose ist heutzutage dank moderner, gut steuerbarer Medikamente und effizienter Überwachungstechnik
so sicher wie nie zuvor.
Die Komplikationen, die während einer Narkose und Operation auftreten können, sind weniger durch die
Narkose an sich als durch die Schwere des operativen Eingriffs sowie die individuellen Vorerkrankungen des
Patienten bestimmt.
Für körperlich belastbare Patienten, die sich einem bei uns üblichen relativ „kleinen“ Eingriff unterziehen, ist das
Narkoserisiko minimal.
10.) Wann bin ich wieder richtig wach?
Die modernen, kurz wirksamen Narkosemittel werden in niedriger, individuell angepasster Dosierung
kontinuierlich während der Operation weitergegeben und lassen damit eine sehr genaue Steuerung der
Anästhesiedauer zu. Kurz vor Ende der Operation wird die Zufuhr der Narkosemittel beendet, so dass Sie bereits
wenige Minuten danach wieder so wach sind, dass wir uns mit Ihnen verständigen können. Auch alle
Schutzreflexe sind wieder vorhanden und Sie können zur weiteren Erholung in den Aufwachraum verlegt
werden. Hier folgt, abhängig auch von der Dauer der Narkose, meist noch ein kurzer Schlaf, in dessen
Anschluss Sie dann gut erholt, klar und orientiert sind. Sie können wieder aktiv mit Ihrer Umgebung Kontakt
aufnehmen und dürfen essen und trinken. Üblicherweise sind Sie etwas 2 Stunden nach Operationsende wieder
so wach, dass Sie nach Hause entlassen werden können.
11.) Was sind die Nebenwirkungen der Narkose?
Im Allgemeinen treten dank moderner, balancierter Narkoseverfahren und gut verträglicher Medikamente selten
relevante Nebenwirkungen auf.
Gelegentlich beobachten wir im Anschluss an die Narkose und Operation Kreislaufprobleme, die sich
hauptsächlich in Schwindelgefühlen nach dem ersten Aufstehen äußern. Unser Fachpersonal im Aufwachraum
sorgt dafür, dass Sie postoperativ ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und bereits im Liegen vor dem
Aufstehen leichte „gymnastische Übungen“ durchführen, womit dieser Nebenwirkung sehr gut vorgebeugt
werden kann.
Des weiteren treten bei einigen Patienten Übelkeit und Erbrechen nach einer Narkose auf, was insgesamt
jedoch auch deutlich seltener geworden ist verglichen mit früheren Narkoseverfahren. Bitte teilen Sie uns im
Vorgespräch mit, ob Sie jemals auf eine Narkose mit Übelkeit reagiert haben. Hier stehen uns einige
Medikamente zur Verfügung, die prophylaktisch gegeben eine gute Reduzierung der postoperativen Übelkeit
bewirken. Sollte trotzdem noch Übelkeit im AWR auftreten, kann dies durch potente Medikamente rasch
behoben werden.
Frieren und Muskelzittern nach der Narkose sind zwar in aller Regel harmlos, können aber dennoch als sehr
unangenehm empfunden werden. Durch die Auswahl der Medikamente , die Verringerung des Wärmeverlustes
während des Eingriffs und kürzestmögliche OP-Zeiten kommt dieses Zittern in unserem OP-Zentrum relativ
selten vor. Sollte es trotzdem zum Muskelzittern kommen, kann dies durch Zuführen von Wärme und mit Hilfe
von Medikamenten zügig gebessert werden.
12. Werde ich nach der Operation Schmerzen haben?
Unser großes Anliegen ist es, dass Sie nach dem Eingriff möglichst schmerzarm nach Hause gehen können.
Bereits vor der Operation können Sie durch die Einnahme der Ihnen mitgegebenen Schmerztablette dazu
beitragen, dass die postoperativen Schmerzen reduziert sind. Zusätzlich bekommen Sie von uns während der
Narkose potente Medikamente gegen Schmerzen. Diese werde individuell dosiert, wie es für den Patienten und
den Eingriff erforderlich ist.
Bei fast allen Eingriffen führen wir zudem eine lokale Infiltrationsanästhesie durch, die dafür sorgt, dass sich das
OP-Gebiet für mehrere Stunden taub und schmerzarm anfühlt.
Sollten dennoch im Anschluss an den Eingriff Schmerzen vorhanden sein, werden diese selbstverständlich durch
unser Fachpersonal im Aufwachraum adäquat behandelt.
Vor der Entlassung nach Hause werden Ihnen Schmerzmittel ausgehändigt, die Sie bei Bedarf zu Hause
einnehmen können.
13.) Wie ist der Ablauf nach der Operation?
Wie bereits erwähnt, erfolgt direkt nach der Operation die Verlegung in den Aufwachraum, wo Sie durch unser
kompetentes und fürsorgliches Fachpersonal weiter engmaschig überwacht und betreut werden. Hier können
Sie sich in Ruhe ausschlafen und von dem Eingriff erholen. Nach dem vollständigen Erwachen dürfen Sie sofort
trinken und, wenn Sie dies gut vertragen, auch etwas essen. Bitte bringen Sie zu diesem Zweck eine kleine
Brotzeit mit.
Sollten noch operations- oder narkosebedingte Probleme auftreten, werden diese hier unverzüglich behandelt.
Wenn alles erwartungsmäßig verläuft, es Ihnen gut geht und alle Werte stabil sind, können Sie ca. 2 Stunden
nach Operationsende nach Hause entlassen werden.
Lassen Sie sich bitte in jedem Fall von einer erwachsenen Person abholen. Auch sollte sichergestellt sein, dass Sie
in den ersten 24 Stunden zu Hause von einem Erwachsenen betreut werden können und dass ein Telefon
vorhanden ist.
14.) Was muss ich zu Hause beachten und welche Beschwerden können zu Hause auftreten?
Es gibt einige Regeln, die Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit bis zum nächsten Tag unbedingt beachten sollten:
- bitte nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, keinesfalls ein Fahrzeug führen
- bitte nicht an oder mit gefährlichen Maschinen arbeiten
- keine wichtigen Entscheidungen treffen (Verträge abschließen u.ä.)
- keinen Alkohol trinken und nur die verordneten Medikamente einnehmen
- extreme körperliche Belastung vermeiden (keinen Sport am OP-Tag!)
Abgesehen davon bestimmen Sie Ihren Bewegungsumfang zu Hause weitestgehend selbst, je nachdem wie Sie
sich fühlen. Allgemein sollten Sie in den ersten drei postoperativen Tagen starke Anstrengungen vermeiden,
danach kann die Belastung zunehmend gesteigert werden.
Die häufigsten Beschwerden nach einer Narkose und Operation können sein:
- Schmerzen
Sie bekommen vor und während der Narkose Medikamente gegen Schmerzen. Diese werden individuell dosiert,
wie es für den Eingriff und Sie als Patient erforderlich ist. Auch im Aufwachraum bekommen Sie bei Bedarf
noch Schmerzmittel verabreicht. Für zu Hause werden Ihnen Schmerzmittel mitgegeben, die Sie bei Bedarf
einnehmen können. Zusätzlich können Sie zu Hause die Operationswunde mit Eis oder Coolpacks kühlen,
welches häufig auch einen schmerzlindernden Effekt hat.
- Blutungen
Blutungen nach ambulant durchgeführten Eingriffen sind insgesamt sehr selten. Sollten Sie feststellen, dass es
im Bereich des Verbandes zu stärkeren Blutungen kommt, können Sie Ihren Operateur jederzeit für 24 Stunden
über eine Notfallnummer erreichen.
- Kreislaufprobleme
Narkosemittel haben häufig einen blutdrucksenkenden Effekt, was sich auch nach einigen Stunden noch in
Kreislaufschwäche und leichtem Schwindel äußern kann.
Bitte nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich und vermeiden Sie zu schnelles Aufstehen. Sollten die
Beschwerden über den Folgetag anhalten, können Ihnen ggf. Kreislauf stützende Tropfen verschrieben werden.
-Übelkeit und Erbrechen
insgesamt sind Übelkeit und Erbrechen nach einer Narkose sehr selten geworden. Sollte es erforderlich sein,
bekommen Sie im OP und Aufwachraum Medikamente gegen die Übelkeit. Meistens sind solche Beschwerden
bei Entlassung aus dem Aufwachraum abgeklungen, bei Bedarf geben wir Ihnen zusätzlich Medikamente gegen
Übelkeit mit nach Hause.
Sollten die o.g. Beschwerden bei Ihnen auftreten und zu Unsicherheit oder Beunruhigung führen, sind Ihre
Anästhesistin und Ihr jeweiliger Operateur 24 Stunden nach dem Eingriff jederzeit für Sie erreichbar. Die
Notfallnummern werden Ihnen bei Entlassung aus dem Aufwachraum ausgehändigt.
15.) Wann muss ich mich wieder in der Praxis vorstellen?
Bitte kommen Sie am Tag nach der Operation zur Wundkontrolle und zum Verbandwechsel zu uns in die Praxis.
Den genauen Zeitpunkt nennen wir Ihnen bei der Entlassung aus dem Aufwachraum.
Nach dem Verbandwechsel ist es erlaubt, wieder zu duschen, Vollbäder sollten bis zur Entfernung des
Nahtmaterials vermieden werden. Sollten noch Probleme bestehen, können die bei diesem Besuch besprochen
werden.
Bei einem normalen, unkomplizierten postoperativen Verlauf kommen Sie dann nach ca. einer Woche erneut zur
Wundkontrolle und zur Entfernung der Fäden in die Praxis.
Ob dann noch weitere Kontrollen erforderlich sind, wird mit Ihnen bei dieser Gelegenheit ausführlich
besprochen.
Bei weiteren Fragen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung:
MVZ Ottobrunn
Tel. 089 / 608752-0
www.mvz-ottobrunn.de